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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

29.023 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tiere, Fotos, Fotografie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

05.03.2026 um 21:28
20260305 052323Original anzeigen (3,8 MB)
Aufnahme von 05.23 Uhr
Der Mond hat gut ausgeleuchtet.
Aber kalt war's. In 8 Stunden also Handschuhe anziehen...


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

06.03.2026 um 00:37
Ich habe heute keine selbstgemachten Bilder von unserer Natur aber da ich hier die meisten naturverbundenen Bildergucker finde, haue ich hier einfach mal nen Link zu schönen und informativen Fledermauscams rein...
https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/tier-webcams/hufeisennase-webcam/
viel Spaß ☺️


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

06.03.2026 um 00:50
und hier natürlich auch noch mal und nicht nur drüben bei den Vögeln 😉
https://lebensraum-burg.de/Wanderfalke/Webcam


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

07.03.2026 um 15:40
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 26.02.2026:Zahl der Amseln hier bei uns deutlich zurückgegangen.
Ursache sind auch Waschbär und Elster. Gerade die Waschbären sind mancherorts eine regelrechte Plage.


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

07.03.2026 um 15:58
Zitat von AngstlochAngstloch schrieb:Ursache sind auch Waschbär und Elster.
Waschbären haben wir nicht, und Elstern haben wir seit Jahren konstant gleichviel. Die einzige mit der Amselveränderungen korelierenden Ereignisse bzw. Veränderungen sind das Hinzukommen zweier durch den Garten streunender Katzen. Alle drei sind Tag und Nacht bei ums im Garten zu sehen auf den Wildcam-Aufnahmen. Noch deutlicher im Schnee die Katzenspuren, die die Fuchsspuren bei weitem toppen.


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

07.03.2026 um 19:24
@perttivalkonen
Entscheidender Faktor für die Stabilität der Vogelpopulationen ist allerdings nicht die Zahl ihrer Feinde, sondern die Lebensraumqualität. Wo ausreichend Futter, Nist- und Versteckmöglichkeiten vorhanden sind, können sich die Vögel erfolgreich fortpflanzen und Verluste durch Beutegreifer einschließlich der Katzen meist gut verkraften.
Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/04868.html

Aber dennoch sind freilaufende Katzen durchaus problematisch, das will ich mit dem Zitat nicht leugnen, zumal es weiter oben im Text ja auch heißt:
Da die Vögel im Siedlungsbereich einem starken Feinddruck ausgesetzt sind, stehen sie unter Stress. Dabei spielen neben Rabenvögeln, Greifen, Eulen und Säugetieren wie Eichhörnchen und Marder die Hauskatzen eine nicht unerhebliche Rolle. Wie andere Beutegreifer vermeiden auch sie einen energiezehrenden Jagdaufwand. Deshalb erbeuten sie meist nur häufig vorkommende Arten wie Amseln und Meisen. Junge sowie durch Alter oder Krankheit geschwächte Vögel sind besonders leichte Beute.
Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/04868.html

Freilaufende Hauskatzen sind aber dennoch nur ein Faktor, der den Wildvögeln das Leben schwer macht, und wenn ein Garten viel Deckung durch Büsche und Bäume, und gute Nistmöglichkeiten bietet, kann das zumindest die Verluste die auf das Katzenkonto gehen, wenn auch nicht ganz ausgleichen, so doch deutlich mindern.

Und für Gartenbesitzer kommen vielleicht auch folgende Tipps in Betracht:

- Dichte Sträucher und Hecken (z. B. Weißdorn, Schlehe, Liguster).

- Dornensträucher bieten Schutz.

- Unterholz / Reisighaufen als Deckung.

- Vögel müssen innerhalb von 1–2 m eine Deckung erreichen können.

- Unter Sträuchern dicht bepflanzen oder Reisig auslegen.

- Beete mit stacheligen Pflanzen (Berberitze, Rosen).

- Katzen meiden unübersichtliche, dichte Bereiche.

- Strukturreiche Gärten mit dichter Deckung reduzieren den Jagderfolg deutlich, weil Katzen auf Überraschungsangriffe über kurze Distanz angewiesen
sind.


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

07.03.2026 um 21:26
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:@perttivalkonen
Entscheidender Faktor für die Stabilität der Vogelpopulationen ist allerdings nicht die Zahl ihrer Feinde, sondern die Lebensraumqualität. Wo ausreichend Futter, Nist- und Versteckmöglichkeiten vorhanden sind, können sich die Vögel erfolgreich fortpflanzen und Verluste durch Beutegreifer einschließlich der Katzen meist gut verkraften.
Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/04868.html
Meine Rede, seit Jahren!

Dumm nur: wo findest Du intakte, gesunde, reichhaltige Natur?

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. In einer nichtintakten Natur können solche sonst verkraftbaren vom Menschen bereitgestellte Zusatz-Jäger durchaus einen Schaden anrichten. Selbst natürliche Jäger können, wo Natur krankt, plötzlich Arten verschwinden lassen. So erzählte ich vor anderthalb Jahren in nem anderen Thread:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 28.07.2024:Vor ein paar Wochen erzählte mir ne Bekannte, daß es bei ihr auf dem reichlich begrünten Hinterhof zahlreiche Vögel gab, aber seit die Nebelkrähen dazugekommen wären, gäbe es die anderen Vögel dort nicht mehr. Diese Erfahrung mache ich in unserem Garten überhaupt nicht. Dort freilich gibt es auch überall schnell erreichbare Sträucher, Hecken und sonstige Rückzugsmöglichkeiten für kleine Tiere, wenn sie von wem gejagt werden.
In dem Jahr, als ich das schrieb, waren, wie ich im Beitrag von perttivalkonen (Seite 1.436) schon schrieb, wieder vermehrt Amseln zu sehen, weswegen ich so euphorisch schrieb, wir würden keine solche schlechten Erfahrungen machen. Doch da die Amselpopulation seither zwar stabil blieb, jedoch nicht mehr in die Nähe der vorigen Amselzahlen herankommt, seh ich auch bei uns den Schaden. Wenn auch nur bedingt.

Vom Schaden durch die Katzen sprach ich in jenem Beitrag aus dem andxeren Thread aber durchaus.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:und wenn ein Garten viel Deckung durch Büsche und Bäume, und gute Nistmöglichkeiten bietet, kann das zumindest die Verluste die auf das Katzenkonto gehen, wenn auch nicht ganz ausgleichen, so doch deutlich mindern.
Seit Jahren berichte ich in diesem Thread immer wieder über die verschiedenen Kleinbiotope, die wir hier anlegen, ausbauen, erhalten, über Totholzecken, Benjeshecken, unseren Brombeerdschungel. Über unsere Maßnahmen, den Garten so naturnah wie möglich wuchern und gedeihen zu lassen. Und erwähne es auch, daß die Vielfalt an Insekten, Schnecken und sonstigem Kleinzeuchs sowohl an Arten als auch an Individuen in den letzten 7...8 Jahren deutlich zugelegt hat - ich habe über 200 verschiedene Insektenarten identifizieren können! - und sogar die Zahl der Greifvögel, die sich regelmäßig in unserem Garten blicken lassen, stieg von einem Habicht 2018 an auf heute Sperber, Falken, Mäusebussarde noch dazu. Das zeigt, daß es bei uns mehr Waldmäuse, Singvögel und sonstige Beute für die Greifvögel geben muß als noch 2018.

Dennoch, wir haben hier keine Natur, gesunde schon gar nicht. Wir haben "naturnah", und das wie wir finden schon beeindruckend (es gibt Naturschutzgebiete mit deutlich größerer Fläche, die weniger Insektenarten ausgezählt haben). Aber wir sind im schmuddeligen Neuköllnter Norden, Innenstadtbereich, von Mietshäusern umgeben, zwischen zwei Haupttangenten des südlichen Berlins, unweit der Stadtautobahn, nur der Müllhof, auf dems immer mal wieder brennt, ist noch näher. Regelmäßig fliegt Müll über unsere Zäune, manchmal sogar ganze Müllsäcke, Fahrräder, Matratzen. Vor allem dort, wo die dichten Heckenbereiche uns das Aufsammeln gehörig erschweren. Pflanzen werden ausgegraben und mitgenommen, von jungen Obstbäumen werden im Frühling fast alle Zweige abgeschnitten für die heimische Vase...

Unser Gartenprojekt ist belastet auf sehr vielfältige Weise. Und jede neue Belastung kann zum Kippunkt für einen Schaden werden. Kein Einzelschaden wäre wirklich gravierend. Aber im Verbund ist jeder Einzelschaden gewaltig.


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

08.03.2026 um 00:33
20260307 081326Original anzeigen (5,3 MB)


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

08.03.2026 um 17:37
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb am 27.02.2026:Bei uns hat die Garage eine Katzenklappe, damit die 2 Streunerkatzen, die hier oft vorbei kommen, was zu Futtern und im Winter ein Dach über dem Kopf haben.
Neben Mäusen, einer Meise und unseren Hauskatzen wird die Klappe auch sehr gerne von einem Fuchs genutzt, der ebenfalls auf Katzenfutter steht. :)

Man scheint sich zu arrangieren - bisher keine Kämpfe gesehen oder gehört.
"Man scheint sich zu arrangieren" und :) schön, wenn's klappt.

So ähnlich haben auch meine Eltern immer reagiert. Jedem das Seine. Und diese Grundhaltung, Respekt vor der Natur, verantwortungsvoller Umgang mit Tieren, haben auch meine Geschwister und ich übernommen. Jedes Tier das verletzt aufgefunden wurde, bekam zu Hause Hilfe. Vögel, Mäuse, Flugente, Schildkröte mit angeknackstem Panzer. Mal auch ein stark verletzter Bussard. Der wurde zum Tierarzt gefahren und medizinisch versorgt. Aufgrund der immensen Verletzung war er allerdings flugunfähig. Also wurde für ihn draußen eine große Voliere gebaut.

Später habe ich auch mal einen kleinen Spatz, kaum mit Flaumfedern bedeckt, aufgepäppelt. Damals gab’s noch kein Internet. Also fuhr ich, als er dann größer war, zum Tierheim, mit der Frage, ob ich den Spatz im Herbst einfach so in die Freiheit fliegen lassen könne. Dem Leiter des Tierheims war natürlich ;) klar, dass wir verantwortungsvolle Menschen sind und so kamen wir plötzlich zu :lv:einer Katze.

Was (kastrierte) freilaufende Katzen betrifft, da habe ich eine ambivalente Einstellung. Ich gönne ihnen die Freiheit. Inwieweit sie tatsächlich für den Rückgang der Amselpopulation verantwortlich zeichnen, vermag ich nicht zu sagen.

Mein Bruder wettert zB gegen Amseln, da sie in Überzahl wohl tüchtig seinen Garten "beackern". Deren Wilderei scheint wiederum kleinere Vögel einzuschüchtern, sie ziehen sich immer mehr zurück.

Mich nerven hingegen Elstern, die ja auch ein sehr starkes Territorialverhalten an den Tag legen und kleinere Vogelarten verdrängen. Ich wohnte mal am Stadtrand, Einfamilienhäuser mit größeren Grundstücken, da dominierten mehr und mehr Elstern die Umgebung.
Damals erlebte ich übrigens auch eine feindliche "Wohnungsübernahme" durch Spatzen. Beim Blick aus dem Fenster sah ich ein kleines Schwalbenkind auf dem Boden liegen. Daraufhin bin ich mit einer Stehleiter raus und habe die winzige Schwalbe flugs wieder ins Nest gesetzt. Und kaum war ich weg, rumms, lag schon wieder ein kleiner Nestling auf dem Boden. Nochmal das gleiche Spiel, das Vögelchen wurde zurückbefördert. Um zu verstehen, was da vor sich geht, wartete ich. Und dann sah ich einen Spatz, der zum Schwalbennest flog, auf die Brut einhakte und erneut ein winziges Schwalbenkind aus dem Nest zerrte. Ich wollte es noch retten, wusste mir damals aber nicht zu helfen und machte mich deshalb auf den Weg zum Tierarzt. Unterwegs starb es aber.
Im nächsten Jahr war’s dann vorbei mit dem Glücksbringer Schwalbennest unterm Dach.


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08.03.2026 um 17:42
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08.03.2026 um 17:57
@ayashi
Maaah schön *___* ausflug zum krafttanken?


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08.03.2026 um 19:09
Zitat von BumfuzzleBumfuzzle schrieb:ausflug zum krafttanken?
Sonne genießen und abschalten. Snoopy und ich waren allleine unterwegs


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08.03.2026 um 19:17
@ayashi
Recht habt ihr, bisschen Auszeit und Sonnenschein geniessen.


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08.03.2026 um 19:19
Zitat von ayashiayashi schrieb:Snoopy
Ist der niedlich 😍 Wie alt ist er denn? Und die Rasse?


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08.03.2026 um 19:22
@i-tüpfelchen


Papa war Jack Russel und Mama auch.
Er ist am 2 März 6 Monate geworden.


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08.03.2026 um 19:39
@ayashi Im besten Flegelalter also 😍

Falls du magst kannst du ja mal ein paar seiner Lausbubengeschichten hier erzählen

Hunde (Beitrag von dog)


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Naturfotografie. Eure Bilder von unserer Natur

08.03.2026 um 19:47
@i-tüpfelchen
Ne danke. Solche Threads meide ich, einfach weil es unter Hundebesitzern zu viele Klugschreiber gibt.


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08.03.2026 um 23:38
Zitat von ayashiayashi schrieb:Snoopy und ich waren allleine unterwegs
Süß! Er hält Euch bestimmt auf Trab...


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10.03.2026 um 15:26
Auch Füchse machen's

2026.03.08-0036


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