Gestern sah ich an einer noch nicht blühenden Kronenlichtnelke dieses Insekt.

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Sah wie ein Zwischending von Biene und Wespe aus. Auffällig war, daß sie gekrümmt am Stengel saß, so als ob sie mit ihrem Stachel in den Stengel pieksen wollte. Sie flog auch immer wieder an ne andere Stelle und saß wieder so gekrümmt da. Nun ja, es gibt Wespen (Blattwespen etwa), die ihre Eier an Pflanzenteilen ablegen, wenn sie nicht gar hineinstechen und die Eier im Innern ablegen.

Google lens spuckte aber keine passende Blattwespe aus, sondern schlug eine Wollbienen-Art vor. Die war es dann zwar nicht, wohl aber ne Verwandte davon, die Große Wollbiene. Hier mal Detailaufnahmen von weiteren Fotos.

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Diese Solitärbienen nutzen bestehende Löcher im Boden, in Holz oder dergleichen, um ihre Eier dort abzulegen und mit Pollen zu füllen. Am Ende besorgen sie sich "Wolle" von "bepelzten" Pflanzen, um damit die Nistlöcher abzudichten. Während sie diese Wolle "ernten", klemmen sie die kugelig zusammengestoppelte Ausbeute zwischen Stengel und ihrem gekrümmten Körper ein. So eine Wollkugel kann man auf dem letzten Fotoausschnitt gut sehen.

Laut Wikipedia fliegen die Wollbienen erst ab Mitte Juni. Hier mag die Klimaerwärmung zugeschlagen haben, denn sämtliche Merkmale, die ich auf den Fotos gegenprüfen konnte, passen zur Großen Wollbiene.