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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

377 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: UFO, Alien, Außerirdisch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 09:54
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Natürlich. Deine Wenigkeit trägt genauso zum "man" bei wie meine Wenigkeit. Was mich betrifft, würde sich dadurch für mich nichts ändern, da wegen der riesigen Abstände zwischen den Sternen ohnehin die Menschheit de facto allein ist - für mich persönlich also kein Grund für Traurigkeit, die sich eventuell noch zu einer depressiven Verstimmung ausweiten könnte.

Andere Leute empfinden da anders und noch andere Leute noch anders, aber am de facto Alleinsein der Menschheit ändert sich in der Sache nichts, wenn man hier einen zweifelsfreien Nachweis hinbekommen würde. Insofern sehe ich hier keinen Mehrwert an praktisch verwertbarer Erkenntnis.

Es würde daher genügen, diesen Befund allenfalls achselzuckend zur Kenntnis zu nehmen und danach mit den alltäglichen Beschäftigungen unbeeindruckt weiterzumachen, da der Befund für diese schlicht irrelevant ist. So zumindest meine Einschätzung bezüglich dieser Frage.
Wie Du ja schon richtig angemerkt hast, ist das Deine Einschätzung, denn inwieweit uns das als Menschheit belasten würde, komplett allein zu sein, lässt sich aktuell einfach nicht absehen. Es gibt bestimmt einige Menschen, für die das vollkommen belanglos ist. Was ist aber mit den zahlreichen Menschen in Forschungseinrichtungen, die ihr Leben dafür investieren und investiert haben, nach anderem intelligenten Leben zu suchen? Gerade weil sie so viel investieren, bezweifle ich, dass es einfach nur achselzuckend zur Kenntnis genommen werden würde, denn für sehr viele Menschen ist das ein entscheidender Inhalt des Lebens und Teil der eigenen Arbeit geworden, weil die Suche nach außerirdischem, insbesondere intelligentem/fortgeschrittenem Leben, schon einige Jahrzehnte alt ist und über Generationen weitergegeben wurde. Da steckt sehr viel Leidenschaft drin, die überhaupt erst den Antrieb für die Wissenschaft darstellt, alles nach dieser Suche nach weiterem Leben auszurichten. Ohne diesen Eifer und diesen Ehrgeiz würden wir keine Raumfahrtbehörden, Wissenschaftler und Einrichtungen haben.

Deswegen bin ich mir sicher, würde es weit mehr als nur eine zur Kenntnis genommene Angelegenheit werden, würde sich herausstellen, dass wir komplett alleine und das einzige, intelligente Leben sind.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Viel gravierender finde ich, dass es keine gemeinsame semantische Basis gibt, über die man sich im Sinne eines Wissenstransfers verständigen könnte. Nehme ich mal die Arecibo-Botschaft von 1974 als Referenz, ist sie für potentielle Empfänger höchst unverständlich - auch wenn man auf den Dreh mit den Primzahlen kommt und die bildlichen Strukturen der Botschaft rekonstruieren würde.
->
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Die Astrobiologen und Exosoziologen dürfen also weiterhin genügend Forschungsgegenstände heranziehen, um darauf eine akademische Karriere aufzubauen
Und die werden sich auch seit 1974 weiterentwickelt haben und wissen, dass diese Form der Kommunikation nicht wirklich zielführend ist, weil Außerirdische vielleicht ganz anders kommunizieren, als wir.
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:ich gehe davon aus, dass diese möglichkeit besteht - bin mir jedoch sicher, dass wir das nie wirklich aufklären können.
Was macht Dich denn so sicher, dass das nie wirklich aufgeklärt werden kann? Und jetzt sag bitte nicht, wegen der Distanz von A nach B im All. Letzteres ist zwar ein Hindernis, aber keine absolut unüberwindbare Hürde, für die es nie jemals eine Lösung geben können wird.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 10:57
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Was macht Dich denn so sicher, dass das nie wirklich aufgeklärt werden kann?
Exoleben ausschließen kannst Du nur auf zwei Wegen.

a) Feststellen der grundsätzlichen Unmöglichkeit von Leben im Universum.

Dumm gelaufen - uns gibts ja!

b) Überall nachschauen und nix finden.

Viel Spaß beim Versuchen!


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14.06.2026 um 12:29
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Exoleben ausschließen kannst Du nur auf zwei Wegen.

a) Feststellen der grundsätzlichen Unmöglichkeit von Leben im Universum.

Dumm gelaufen - uns gibts ja!

b) Überall nachschauen und nix finden.

Viel Spaß beim Versuchen!
Gegen a spricht absolut nichts dagegen, da hast Du recht, aber in Punkt b widerspreche ich grundsätzlich aus dem Grund, weil wir uns dadurch selbst limitieren meiner Meinung nach. Wir setzen uns damit die Grenze, ohne zu überlegen, ob es nicht in einigen Jahrhunderten eine Möglichkeit geben wird, das gesamte Universum zu erkunden. Ich weiß, dass das aktuell sehr unlogisch klingt, weil da draußen unvorstellbar riesige Distanzen herrschen, aber spricht etwas rein physikalisch dagegen, dass dies nie jemals möglich sein wird, wenn wir noch nicht einmal alle Gegebenheiten im Universum abgedeckt und genau erforscht haben? Das mag zwar nicht explizit etwas hiermit zutun haben, doch in der Quantmechanik, speziell die Quantenverschränkung weist ein Phänomen auf, das bislang nicht geklärt werden konnte:

Zwei einzelne Teilchen ergeben zusammen eine Einheit, unabhängig ihrer Distanz zueinander, selbst wenn es sich um tausende Lichtjahre handelt. Dabei spreche ich nicht von dem falsch verstandenen Informationsaustausch, sondern von der Ganzheit aus zwei Teilchen. Sie erzeugen ein untrennbares Ganzes, obwohl sie unterschiedlich verortet sind. Ich weiß, dass das für uns als massereiche Objekte eher wenig hilfreich ist, weil wir auf dieser Basis nicht von A nach B können, aber für mich zeigt es zumindest schon mal eines auf:

Das Universum könnte in Bezug auf Distanzen eine totale Illusion sein und am Ende kommt es vielleicht nicht darauf an, wie groß diese Distanzen sind, sondern, wie man sie überwinden kann, auf welcher Basis. Einfach nur die Grenze zu ziehen, dass das nie jemals möglich sein wird, wird nicht dem Versuch gerecht, immer weiter zu forschen, bis es vielleicht doch möglich sein könnte. Wir wissen es doch aktuell einfach nicht, oder?


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 13:05
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Exoleben ausschließen kannst Du nur auf zwei Wegen.
Es gibt eine weitere Möglichkeit, der Nachweis dass das Leben auf der Erde zwingend einzigartig ist.
Irgend ein Baustein, eine Begebenheit oder nenne es göttliche Intervention die es nur hier gibt, nur hier geben kann und die für „Leben“ zwingend notwendig ist.


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14.06.2026 um 13:06
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Was ist aber mit den zahlreichen Menschen in Forschungseinrichtungen, die ihr Leben dafür investieren und investiert haben, nach anderem intelligenten Leben zu suchen?
Wie viele sind es denn weltweit? 10.000? 100.000? 1 Million gar? Ins Verhältnis zu den rund 8 Milliarden Menschen insgesamt gesetzt, fällt dieser Anteil mengenmäßig gesehen überhaupt nicht ins Gewicht. Von daher: ja, die müssen sich dann eben umorientieren, aber arbeitslos würden sie deswegen nicht werden, da der Kosmos der akademisch verwertbaren Themen nun mal größer ist als Exoleben und Exozivilisationen.

Da dieses Szenario aus einfach nachvollziehbaren Gründen aber ohnehin nicht eintreten wird (wir können nun mal nicht überall in der Galaxis und darüber hinaus nachschauen), bleibt das eine rein hypothetische Fragestellung, über die man sich zwar mal beiläufig unterhalten kann, aber dennoch ohne jede praktische Relevanz für künftige Entwicklungen ist.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:wissen, dass diese Form der Kommunikation nicht wirklich zielführend ist,
Immerhin sind Radiosignale neben optischen Signalen die einzige realistische Möglichkeit, um mit anderen Zivilisationen in Kontakt zu treten und ggf. Wissenstransfer zu betreiben, sofern uns die fehlende semantische Basis hier nicht ausbremst. Weitere Möglichkeiten sind direkter Kontakt und hier deponierte außerirdische Sonden mit entsprechend gefüllten Datenträgern - aber diesbezüglich sieht es bislang eher schlecht aus, was die Auffindesituation betrifft.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Einfach nur die Grenze zu ziehen, dass das nie jemals möglich sein wird, wird nicht dem Versuch gerecht, immer weiter zu forschen, bis es vielleicht doch möglich sein könnte.
Mittels Quantenverschränkung kommst Du aber nicht in die Situation, Himmelskörper vor Ort auf eventuell dort vorhandenes Leben zu untersuchen. Dazu musst Du schon entweder selber hinreisen oder Sonden hinschicken, die Dir dann die Beobachtungsdaten liefern - Wartezeit von mehreren Hundert bis Zehntausend Jahren inklusive, falls Du auf diese Galaxis beschränkt suchen würdest ... ;)


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14.06.2026 um 13:08
Zitat von paxitopaxito schrieb:Irgend ein Baustein, eine Begebenheit oder nenne es göttliche Intervention die es nur hier gibt, nur hier geben kann und die für „Leben“ zwingend notwendig ist.
Und welcher "Baustein" sollte das sein? (nur rein interessehalber mal nachgefragt ... )


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14.06.2026 um 13:11
@Neustarter
Keine Ahnung, ich glaube auch nicht das es so etwas gibt. Es ging mir nur um die logische Möglichkeit wie man Exoleben ausschließen könnte.
Da es bis heute keine klare Definition gibt, was Leben überhaupt ist und auch keine vollständige Idee wie aus Nichtleben Leben werden kann ist das einfach nicht auszuschließen.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 13:15
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das Universum könnte in Bezug auf Distanzen eine totale Illusion
Unsere Wahrnehung der Welt und Realität ist ziemlich sicher eine Illusion — oder besser gesagt: entspricht unserer Entwicklung zum Menschen in der Evolution, ist somit funktional tauglich, aber stark limitiert. Wenn es da Dinge gibt, die für uns unvereinbar und unerklärlich sind, deute ich das eher als Misskonzeption auf unserer Seite, denn als eigentliches „Rätsel des Universums“.

Dennoch: unsere Physik mitsamt der Ingenieurwissenschaften hat Hand und Fuß und ist nachweislich verlässlich. Das Wesen der Naturgesetze muss man offenbar nicht wirklich verstehen, um das meiste, was uns betrifft, mechanistisch erklären und vorhersagen zu können. Wenn „unsere“ Physik sagt, dass gewisse Dinge rund um Masse, Energie und Gravitation so verhalten, dass dies und jenes möglich oder unmöglich ist, würde ich das schon ernst nehmen. Ein erweitertes Galileo Gambit, mit dem eines Tages etwas möglich sein könnte, weil… ist in dieser Form m. E. pure haltlose Spekulation.


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14.06.2026 um 13:22
Zitat von NemonNemon schrieb:Wenn „unsere“ Physik sagt, dass gewisse Dinge rund um Masse, Energie und Gravitation so verhalten, dass dies und jenes möglich oder unmöglich ist, würde ich das schon ernst nehmen.
In der Physik wurden und werden doch längst Möglichkeiten wie Warpantriebe oder Wurmlöcher ernsthaft erörtert. Stand heute wissen wir, das es theoretisch möglich ist sich schneller als Licht zu bewegen, wenn man den Raum manipuliert statt sich hindurchzubewegen.
Es ist uns nur aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht möglich (und vielleicht ist es sogar grundsätzlich unmöglich) das praktisch umzusetzen.


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14.06.2026 um 13:28
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:in Punkt b widerspreche ich grundsätzlich aus dem Grund, weil wir uns dadurch selbst limitieren meiner Meinung nach
Allein in unserer Milchstraße, ohne das Halo, verteilen sich hundert- bis vierhundertmilliarden Sterne auf eine Scheibe von hunderttausend Lichtjahren Ausdehnung. Dies werden wir weder komplett abreisen noch auch nur komplett beobachten können. Hinzu kommt noch das Problemchen, daß, wenn wir einmal alles abgesucht haben sollten, in der Zwischenzeit da, wo wir schon waren, hinschauten, sich doch noch Leben entwickelt hat.

Aber die Milchstraße ist ja nicht das Universum. Im beobachtbaren Universum gibt es nochmals um die hundert Milliarden weitere Galaxien, die wir gleich gar nicht erreichen können (allenfalls in absolut unglaublicher Scifi-Fortschrittsgläubigkeit innerhalb der Lokalen Gruppe). Na und was das dortige Beobachten betrifft, so schauen wir da eh nur in die Vergangenheit. Na und daß es in einer 12 Milliarden Lichtjahre (Lichtlaufzeit) entfernten Galaxie kein Leben zu "sehen" gibt, ist auch kein Wunder, schließlich ist das so früh, daß da praktisch noch kein Leben entstanden sein kann, da sollte man noch mehrere Milliarden Jahre warten.

Definitiv, das Universum läßt sich nicht komplett auf Leben detektieren. Man kann Leben vielleicht finden, sollte es da draußen was geben, aber Leben fürs ganze Universum ausschließen, das ist ganz meinungsunabhängig ausgeschlossen.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Irgend ein Baustein, eine Begebenheit [...] die es nur hier gibt, nur hier geben kann und die für „Leben“ zwingend notwendig ist.
Du darfst gerne mal irgendwas vorbringen für die Möglichkeit, daß eine Bedingung, Materieart, Materieverbindung, energetische Besonderheit, [wasauchimmer] nur in einem einzigen Raumsektor des Universums vorkommen kann. Vorher ist das eine haltlose Spekulation und nichts zum Ernstnehmen.
Zitat von paxitopaxito schrieb:oder nenne es göttliche Intervention
Auch dafür bräuchte es Evidenz. Will sagen: wenn Du keine Anzeichen einer solchen (wasauchimmer) Intervention findest, kannste das gerne glauben, aber nie wissen. Selbst wenn der Schöpfer erschiene und es uns sagte, müßten wir ihm glauben, daß er uns darin nicht nur anflunkert.

Ohnehin ist dies eh nur ne Spielart meines a). Nix dritter Punkt.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 13:42
Zitat von paxitopaxito schrieb:Es gibt eine weitere Möglichkeit, der Nachweis dass das Leben auf der Erde zwingend einzigartig ist.
Irgend ein Baustein, eine Begebenheit oder nenne es göttliche Intervention die es nur hier gibt, nur hier geben kann und die für „Leben“ zwingend notwendig ist.
@paxito
Um sicher zu sein, das es diesen Baustein oder Begebenheit nur hier gibt müsste man dann aber auch wieder alle existierenden Planeten dahingehend überprüfen.


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14.06.2026 um 13:42
Zitat von paxitopaxito schrieb:Es ging mir nur um die logische Möglichkeit wie man Exoleben ausschließen könnte.
Na gut, aber da scheitert es eben am Nachweis, dass so etwas nur hier, aber nirgendwo anders vorkommt und vorkommen kann. Insofern auch wieder nur rein hypothetisch ...


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14.06.2026 um 13:44
Zitat von NemonNemon schrieb:Unsere Wahrnehung der Welt und Realität ist ziemlich sicher eine Illusion — oder besser gesagt: entspricht unserer Entwicklung zum Menschen in der Evolution, ist somit funktional tauglich, aber stark limitiert. Wenn es da Dinge gibt, die für uns unvereinbar und unerklärlich sind, deute ich das eher als Misskonzeption auf unserer Seite, denn als eigentliches „Rätsel des Universums“.
Ok, von nichts anderem sprach ich zuvor, aber gut, dass Du es nochmal in anderer Form wiederholst. Ich spreche nirgends von einem Rätsel des Universums, sondern schlichtweg von bislang potenziell Unerforschtem, weil wir uns vorab limitieren, ohne überhaupt fertig mit der Forschung zu sein.

Wir können sagen, dass es nach derzeitigem Stand nicht möglich ist, aber ob es grundsätzlich unmöglich ist, ist nochmal eine völlig andere Angelegenheit und nichts anderes habe ich angemerkt.
Zitat von NemonNemon schrieb:Dennoch: unsere Physik mitsamt der Ingenieurwissenschaften hat Hand und Fuß und ist nachweislich verlässlich. Das Wesen der Naturgesetze muss man offenbar nicht wirklich verstehen, um das meiste, was uns betrifft, mechanistisch erklären und vorhersagen zu können. Wenn „unsere“ Physik sagt, dass gewisse Dinge rund um Masse, Energie und Gravitation so verhalten, dass dies und jenes möglich oder unmöglich ist, würde ich das schon ernst nehmen. Ein erweitertes Galileo Gambit, mit dem eines Tages etwas möglich sein könnte, weil… ist in dieser Form m. E. pure haltlose Spekulation.
Vergiss nicht zur puren, haltlosen Spekulation noch ein paar mehr Synonyme anzufügen, damit der Begriff Spekulation noch mehr in seiner Definition untermauert wird.

Die Wissenschaft bezieht sich grundsätzlich auf den gegenwärtigen Standpunkt, was bislang herausgefunden, bzw. untersucht und nachgewiesen wurde, aber niemand limitiert sich dahingehend mit einem "Das wird nie möglich sein!" Schon mal gemerkt, dass kein Wissenschaftler solche Äußerungen tätigt? Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es keinen Sinn ergibt, zu behaupten, man wüsste bereits längst alles. Die Wissenschaft setzt sich selbst keine Grenze nach oben, sondern geht maximal vom gegenwärtigen Zeitpunkt aus, dass sie sagt: "Nach derzeitigen Erkenntnissen ist X nicht möglich." Zurecht kritisiert habe ich hier das Argument, dass wir nie jemals das Universum vollständig erforschen können, aufgrund seiner Größe. Aktuell ist es absolut unmöglich, das ist richtig! Aber gilt das für immer? Es kann gar nicht für immer gelten, weil es nicht darum geht, wissenschaftlich gesehen überhaupt solch eine Stellung einzunehmen. Dem wird sich eher enthalten, weil es schlicht ungewiss ist.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Definitiv, das Universum läßt sich nicht komplett auf Leben detektieren. Man kann Leben vielleicht finden, sollte es da draußen was geben, aber Leben fürs ganze Universum ausschließen, das ist ganz meinungsunabhängig ausgeschlossen.
Wäre es nicht vielleicht logischer zu sagen, dass das Leben sich nicht für uns, als das was wir sind, im gesamten Universum detektieren lässt? Wir haben ja nur unseren Standpunkt und unsere Wahrnehmung. Wir wissen, dass es für massereiche Objekte derzeit unmöglich ist, aber wäre es wirklich sinnvoll von vornherein alles in die Richtung auszuschließen? Jede Idee von X das, oder wodurch sich das gesamte Universum doch detektieren ließe? Ich weiß, dass das absurd, lächerlich und unvorstellbar klingt, aber ich möchte einfach nicht solch eine Position einnehmen, in der ich das für grundsätzlich unmöglich halte und nein, das heißt nicht, dass ich wahllos fantasieren möchte. Es ist mehr eine Frage dessen, was richtig ist. Soll man sich die Grenze setzen und "runterschrauben", oder soll man weiter fragen und ergründen, auch wenn man falsch liegen könnte?

Ich finde, letzteres macht eigentlich den Kern des Ganzen aus und treibt uns an, zu forschen. Man muss zwar immer beide Möglichkeiten im Hinterkopf behalten, es kann wirklich schlichtweg unmöglich sein, aber wer würde sich sagen: "Gut, dann ist das halt so, dann höre ich auf weiter nach einer Lösung zu suchen." Eigentlich ist der Mensch doch immer am Suchen. Wenn das Eine nicht geht, wird trotzdem weiter gemacht, bis sich eine Möglichkeit ergibt.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 13:44
Zitat von paxitopaxito schrieb:theoretisch möglich
Zitat von paxitopaxito schrieb:nicht möglich (und vielleicht ist es sogar grundsätzlich unmöglich
Tja, einstweilen liegt es bei NASA & Co., sich darauf einen Reim zu machen. Oder der gute Elon findet einen neuen Cocktail mit Substanzen, die ihm den Weg in die mögliche Unmöglichkeit weisen. Und zurück. 🤓


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 13:56
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Die Wissenschaft bezieht sich grundsätzlich auf den gegenwärtigen Standpunkt, was bislang herausgefunden, bzw. untersucht und nachgewiesen wurde, aber niemand limitiert sich dahingehend mit einem "Das wird nie möglich sein!" Schon mal gemerkt, dass kein Wissenschaftler solche Äußerungen tätigt? Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es keinen Sinn ergibt, zu behaupten, man wüsste bereits längst alles.
Schon das zweite Mal heute in der Ufogie, dass jemand mit Negativ-Logik hantiert. Und wieder funktioniert es nicht. Du machst implizit ein Pro-Argument daraus, versuchst die Unmöglichkeit, etwas kategorisch auszuschließen, dahingehend zu verwerten, dass das Potenzial doch grundsätzlich gegeben sei. Das funktioniert aber nicht, ist eine Rechenoperation mit einer Null.


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14.06.2026 um 14:06
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Du darfst gerne mal irgendwas vorbringen für die Möglichkeit, daß eine Bedingung, Materieart, Materieverbindung, energetische Besonderheit, [wasauchimmer] nur in einem einzigen Raumsektor des Universums vorkommen kann.
Die spezifische Strahlung des Sterns, bei uns der Sonne.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ohnehin ist dies eh nur ne Spielart meines a). Nix dritter Punkt.
Dein a) war überhaupt kein Punkt. Die Feststellung das Leben tatsächlich nur bei uns vorkommen kann, ist etwas grundsätzlich anderes als die Feststellung das Leben im Universum unmöglich ist - was wie du selbst schreibst ja durch das Leben hier eh vom Tisch ist.
Zitat von NemonNemon schrieb:Tja, einstweilen liegt es bei NASA & Co., sich darauf einen Reim zu machen
Es ist doch nicht sinnvoll auf der einen Seite auf die Physik zu verweisen um zu zeigen das man sich über überlichtschnelle Reisen keine Gedanken machen muss um dann die dort existierenden Gedanken zum Thema einfach beiseite zu wischen.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 14:16
Zitat von paxitopaxito schrieb:Es ist doch nicht sinnvoll auf der einen Seite auf die Physik zu verweisen um zu zeigen das man sich über überlichtschnelle Reisen keine Gedanken machen muss um dann die dort existierenden Gedanken zum Thema einfach beiseite zu wischen.
Es ging hier darum, dass bewährte Physik/Ingenieurswissenschaft nicht nach Belieben mit einem Galileo-x-Faktor geboostert werden kann. Gedanken gibt es viele, klar. Aber man muss bitte die Verhältnismäßigkeit bewahren.

Und ich fand deine Verwendung der Unmöglichkeiten auch eher inkohärent und widersprüchlich.


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14.06.2026 um 14:26
Zitat von NemonNemon schrieb:Schon das zweite Mal heute in der Ufogie, dass jemand mit Negativ-Logik hantiert. Und wieder funktioniert es nicht. Du machst implizit ein Pro-Argument daraus, versuchst die Unmöglichkeit, etwas kategorisch auszuschließen, dahingehend zu verwerten, dass das Potenzial doch grundsätzlich gegeben sei. Das funktioniert aber nicht, ist eine Rechenoperation mit einer Null.
Nenne es, wie Du möchtest. Es bleibt bei der Tatsache, dass wir derzeit vielleicht eine Unmöglichkeit nachgewiesen haben, nach aktuellem Stand. Logisch, wenn man sich unseren Fortschritt anschaut, dass wir da noch nicht so viel erreicht haben. Wir sind ja auch noch nicht so lange dabei und natürlich gibt es keinen Garant dafür, dass mehr Zeit automatisch bedeutet, alles würde möglich. Ich halte es nur für wenig zielführend, wenn man der Wissenschaft nachsagt, sie würde die gleiche Ansicht teilen, wie ich sie hier oft schon vorgefunden habe. Die Wissenschaft setzt sich keine ultimativen Grenzen, weil das gar nicht relevant oder notwendig ist. Es wird immer nur vom derzeitigen Stand ausgegangen, was bisher herausgefunden wurde, aber Du wirst keinen Wissenschaftler vorfinden der sagt: "Wir werden niemals X erreichen können.", weil die Aussage in sich schon dem Kern der Wissenschaft widerspricht. Grenzen setzen sich durch äußere Faktoren, physikalische Gegebenheiten, für die wir nach Lösungen suchen, aber keiner setzt sich selbst die Grenze und sagt sich: "Das ist halt so." Es wird trotz aller gesetzten Grenzen weiter geforscht, ansonsten könnte man ja gleich damit aufhören, nach anderem Leben zu suchen, wenn es ja bereits jetzt schon nach Logik einiger Leute feststeht, das in erreichbarer Nähe sowieso nichts ist und wir auch die nächsten Jahrhunderte sowieso nichts finden werden.


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14.06.2026 um 14:37
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wäre es nicht vielleicht logischer zu sagen, dass das Leben sich nicht für uns, als das was wir sind, im gesamten Universum detektieren lässt? Wir haben ja nur unseren Standpunkt und unsere Wahrnehmung.
Es geht nun mal darum, ob Du (oder "der Mensch") Leben im Universum (neben uns) ausschließen kann. Lenk nicht ab. Ausschließen ist unmöglich. Punkt.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Die spezifische Strahlung des Sterns, bei uns der Sonne.
Quatsch. Auch die derzeitige Sternenanordnung der Andromedagalaxie ist womöglich ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Aber es sind dennoch nur Sterne. Und auch die spezifische Zusammensetzung des "Wellenpakets Sol" besteht nur aus dem Wellenspektrum der EMS. Du kannst gerne sagen, daß extrem hochenergetische Strahlung extrem knappst sein sollte bei ner Sternenemission auf ne potentielle Lebenswelt. Aber daß eine exakt genau so ausfallende Wellenbandmixtur wie bei Sol vonnöten ist für Leben, das kannste schon mal aus dem Grunde knicken - daß Sol gar keine solch gleichbleibende Mistur hat! Du kannst also nur ein mehr oder minder breites Band an Wellenmix als "lebensnotwendig" glauben. Aber dann haste kein potentielles Alleinstellungsmerkmal mehr.

Denk Dir bitte keinen irrealen Schei* aus.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Dein a) war überhaupt kein Punkt.
Dann Dein "dritter" nur umso weniger, weil er ja unter meinen ersten fällt.

Ansonsten ist mein erster Punkt sehr wohl einer. Und zwar weil es sich um eine eher generelle Kategorie des Aufweisens handelt. Bei der Frage "kann man Leben im Universum ausschließen" kann man wegen uns die Fallakte natürlich schnell schließen. Macht aber diese Art des Feststellens nicht irrelevant. Und bei anderen Fragen geht es schließlich genauso über diese beiden Wege. Kann es in unserem Universum donutförmige Himmelskörper planetarer bis stellarer Masse geben? Bzw. kann man's ausschließen? a) theoretische Unmöglichkeit feststellen oder b) nachschauen. Oder: Können Ringplaneten zwei gegeneinander versetzte Ringsysteme besitzen (kam mal im Vorspann von MIB II vor)?

OK, es gibt noch einen dritten Aspekt, bei dem Du ja eh total versagst. Kann man etwas ausschließen, wenn man keine Ahnung hat, ob es ein Ausschlußkriterium dafür gibt / geben könnte? Logischerweise: Nö, kann man nicht. Du dagegen denkst, mit Deinem "könntedochvielleichtsein" könntest Du solch ein Ausscließen retten...


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.06.2026 um 14:41
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Es geht nun mal darum, ob Du (oder "der Mensch") Leben im Universum (neben uns) ausschließen kann. Lenk nicht ab. Ausschließen ist unmöglich. Punkt.
Darum geht es nicht mal. Ich bezog mich die ganze Zeit auf die Aussage, dass es nie jemals möglich sein wird, das ganze Universum zu erforschen, weil immer auf die schier unendliche Größe des Universums verwiesen wird. Aktuell ist das richtig, aber ob das für immer gilt, ist eine andere Frage. Mich persönlich stört der Satz, dass gesagt wurde: "Wir werden das sowieso nie jemals erfahren." Wer will das wissen?


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