Continuum schrieb:eine intelligente Spezies 1.000 Jahre leben, wären Reisen von mehreren Jahrhunderten für sie etwas völlig anderes.
Die können ja von Insel zu Insel, von Sternensystem zu Sternensystem zu springen.
Ressourcengewinnung auch von nicht besiedelbaren Planeten, Gesteins- und oder Gasplaneten, ist höheren oder technisch weiterentwickelten Lebewesen wohl möglich.
Eine Lebensform die zig Lichtjahre durch's All fliegen kann, hat meiner Meinung nach auch die Fähigkeit eine riesige Arche zu bauen, die als kleiner Mond um einen entsprechend, passenden Planeten seine Bahnen zieht.
Continuum schrieb:Hinzu kommt, dass eine sehr alte Zivilisation Technologien besitzen könnte, die wir heute noch nicht beherrschen.
Dem wird mit Sicherheit so sein. Wir sind doch als Menschen, wenn überhaupt, gerade mal im Alter des sozialen erwachsenwerdens mit ständigen Rebellionen gegen die neu gewonnenen Einsichten.
Ich bin im tiefsten davon überzeugt, dass, wenn wir nur genügend Generationen im weltweiten Frieden leben würden, wir eine gesellschaftliche Reife erreichen können, in dem das durchschnittliche geistige Vermögen dem von Goethe, Einstein und DaVinci gleich kommt.
Was würden den Menschen machen, wenn sie nicht Arbeiten müssten, alles Nötige hätten und ihnen nicht von allen Seiten durch Ängste gesagt wird, sie müssten ihr Ego stärken, verteidigen, darstellen und was weis ich.
Sie könnten unbeschwert und frei Ihrer Berufung nachkommen und das studieren, was ihnen gefällt.
Daraus würde mMn. eine Gesellschaft aus überwiegend Forschern und Wissenschaftlern entstehen.
Das wäre aber noch lange nicht das Ende sondern der Anfang. Nur glaube ich, dass, welche Perspektiven und sozialen Strukturen danach kommen werden, wir das aus unserer Sicht nur ansatzweise als eine Art kollektive Ruhe wie auch Einigkeit auffassen könnten.
Eine Welt voll von Menschen die keine Ängste haben, könnte durchaus ein Paradies werden.
Mehr könnten wir aus heutiger Sicht nicht verstehen, und würden, wegen unserer derzeitigen Einschränkungen beim Versuch es zu verstehen einfach Angst bekommen.
Es liegt für mich nahe, dass zukünftige Menschen und existierende Lebensformen fern der Erde, nicht nur die uns jetzt belastenden Konflikte gelöst haben, sondern in vielen, nennen wir es Ebenen, oder für Zocker, Level des Geistes nach weiteren Konflikten durchsucht haben die uns noch völlig unbekannt sind, diese auch gelöst haben.
Dem als jetziger Mensch zu begegnen, kann mMn. uns nur Angst machen, auch wenn es aus Sicht der Außerirdischen dafür keinerlei Gründe gäbe, aber Verständniss. Die Annahme, dass sie uns deshalb nicht unter die Augen treten, halte ich für den wichtigsten Grund, eben, warum sie uns in Ruhe lassen. Mir erscheint das vollkommen klar, auch wenn es nur ein begrenzter Gedanke ist, der natürlich nicht absolut vollkommen klar ist. Das ist ha nur so eine dahergedachte Logik und mehr auch nicht.
Eine Perspektive die für uns Menschen vielleicht schwer zu verstehen ist, ist Jene, das Außerirdische mit ihren Forschungen erkannt haben, dass es genügend intelligente Wesen in unserer Galaxie gibt,–um nur mal in der Milchstraße zu bleiben.
Die Schlussfolgerung, dass das Universum uns Menschen garnicht als 'Halbgötter' benötigt, wir also rein garnichts besonderes sind, der Sinn der Besiedelung anderer Sternensysteme also als Ziel des Menschen irgendwann wie eine Seifenblase platzen könnte, muss man erstmal lernen sich zu trauen zu denken.
Genau dieser Punkt darf in der jetzigen Entwicklungsphase des Menschen, wie ich meinte, Menschlich, kulturelle/soziale Kindheit oder Jugendzeit, keinesfalls eintreten, weil es uns in unserer Entwicklung zum Stillstand bringen könnte. Da bin ich nur ziemlich sicher, glaube aber, durch die Meinungen anderer hier im Forum, da auch sehr falsch liegen zu können.
Eine einigermaßen sichere soziale, emotionale und gesellschaftliche Basis für einen, für beide Seiten, positiven Kontakt, ist vielleicht erst in der Zeit möglich, wo viele Generationen lang Frieden herrschte.
Continuum schrieb:Wir haben keinen überzeugenden Beweis für einen ausserirdischen Besuch der Erde.
In dem Zusammenhang denke ich, dass es aus Sicht von, sagen wir, schlaueren Wesen genauso gewollt ist, weil es anders keine Basis für eine eigenständige Entwicklung geben könnte,–wo ich mir halt nicht sicher bin.
Andererseits könnte ich mir denken, dass Außerirdische bei einem Erstkontakt keinerlei Risiko in Kauf nehmen würden, der offensichtlichen Verantwortung wegen eine ganze Planetenzivilisation in's Chaos zu stürzen.
Als Außerirdischer würde ich mir denken: Sollen die Menschen erstmal uns entdecken und bis zu uns reisen können, dann sehen wir weiter.