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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

289 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aliens, Technologie, Kontakt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

05.12.2025 um 16:06
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Nehmen wir mal an es käme ein riesiges Generationenschiff
Generationenschiffe gibt's bei ausserirdischen nicht!

da "die" uns, wie sehr oft behauptet wird, Mio. jahre voraus sind, leben "die" auch viel länger und
können sich solch horrende ausgaben für diesen aufwand sparen.
"die" falten den raum oder kommen durch wurmlöcher.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

05.12.2025 um 20:28
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Nun sucht dieses Volk aus dem Weltall Asyl hier :-)....was würde passieren ?
Haben wir nicht schon Asylsuchende in Area51 eingesperrt in so Glasbehälter? ;) :)
Wenn die glück haben, sind Sie noch nicht seziert worden.

Das dumme wäre eher, wenn die ca. 1000 Jahre alt würden und zu uns 500 Jahre verbraucht hätten und dann auch noch vor 70 Jahren eingesperrt wurden. Dann müssten die noch 430 Jahre in einem Glas-Behälter ausharren bis..... ;)
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:Generationenschiffe gibt's bei ausserirdischen nicht!
Irgendwie einen Behälter müssen die schon haben, um durch deine Wurmlöcher oder vergleichbares zu kommen, als Biochemische Molekül-Produkte. Wobei ein Behälter wohl auch nichts bringen würde. Naja... egal. ;)


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

06.12.2025 um 09:08
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Irgendwie einen Behälter müssen die schon haben,
ja, bin mir sicher; die machen das schon irgendwie.

mal EvD fragen, der hatte schon öfter besuch, wie er meint.
vieleicht haben die ihm verraten, wie sie hergekommen sind.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

08.12.2025 um 19:03
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:mal EvD fragen, der hatte schon öfter besuch, wie er meint.
Naja, dann gehts EvD wohl fast gleich wie bei uns allen, früher hatte ich auch öfters besuch. ;) :)


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

15.08.2026 um 22:40
Dass ausserirdische Zivilisationen die Erde besucht haben könnten, ist wissenschaftlich nicht belegt. Es ist aber auch nicht grundsätzlich unmöglich. Gerade über sehr lange kosmische Zeiträume gibt es einige interessante Möglichkeiten:

Die Erde verrät ihre biologische Aktivität schon seit sehr langer Zeit. Sauerstoff, Ozon, Wasserdampf und andere Bestandteile einer Atmosphäre können aus grosser Entfernung untersucht werden. Eine technisch weit fortgeschrittene Zivilisation könnte daher gezielt nach Planeten suchen, deren Atmosphäre auf komplexe Chemie oder sogar Leben hindeutet. Die Erde wäre dabei seit sehr langer Zeit ein interessantes Ziel.

Auch unsere Vorstellung von Zeit ist möglicherweise zu menschlich. Wir denken bei interstellaren Reisen an unsere Lebensspanne von vielleicht 80 oder 100 Jahren. Würde eine intelligente Spezies 1.000 Jahre leben, wären Reisen von mehreren Jahrhunderten für sie etwas völlig anderes. Noch weniger relevant wäre die Reisezeit für künstliche Intelligenzen, autonome Sonden oder Maschinen, die sich selbst warten oder reproduzieren können.

Besonders interessant sind deshalb hybride Systeme aus biologischem Leben, Robotik und KI. Eine Zivilisation könnte verschwinden, während ihre autonomen Systeme noch Zehntausende, Millionen oder theoretisch noch länger weiterarbeiten. Solche Maschinen könnten beispielsweise den Auftrag besitzen, Leben zu suchen, zu beobachten, zu dokumentieren oder sogar vor bestimmten Gefahren zu schützen. Der ursprüngliche Erbauer müsste dann längst nicht mehr existieren.

Hinzu kommt, dass eine sehr alte Zivilisation Technologien besitzen könnte, die wir heute noch nicht beherrschen. Dafür braucht man nicht einmal Überlichtgeschwindigkeit anzunehmen: Langsame, autonome Sonden könnten sich über Millionen Jahre schrittweise durch grosse Teile der Galaxis ausbreiten. Gemessen am Alter der Milchstrasse sind selbst eine Million Jahre kein besonders langer Zeitraum.

Deshalb ist die vernünftige wissenschaftliche Position weder „Aliens waren definitiv hier“ noch „das kann unmöglich passiert sein“. Wir haben keinen überzeugenden Beweis für einen ausserirdischen Besuch der Erde. Aber angesichts der Größe und des Alters der Galaxis sowie der Vielzahl denkbarer Lebensformen, Lebensspannen und Technologien ist die grundsätzliche Möglichkeit keineswegs absurd. Das eigentlich Spannende ist: Unser heutiger technologischer Stand erlaubt uns nur einen sehr kleinen Blick auf den gesamten Raum möglicher Zivilisationen.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

16.08.2026 um 03:33
Zitat von continuumcontinuum schrieb:eine intelligente Spezies 1.000 Jahre leben, wären Reisen von mehreren Jahrhunderten für sie etwas völlig anderes.
Die können ja von Insel zu Insel, von Sternensystem zu Sternensystem zu springen.
Ressourcengewinnung auch von nicht besiedelbaren Planeten, Gesteins- und oder Gasplaneten, ist höheren oder technisch weiterentwickelten Lebewesen wohl möglich.
Eine Lebensform die zig Lichtjahre durch's All fliegen kann, hat meiner Meinung nach auch die Fähigkeit eine riesige Arche zu bauen, die als kleiner Mond um einen entsprechend, passenden Planeten seine Bahnen zieht.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Hinzu kommt, dass eine sehr alte Zivilisation Technologien besitzen könnte, die wir heute noch nicht beherrschen.
Dem wird mit Sicherheit so sein. Wir sind doch als Menschen, wenn überhaupt, gerade mal im Alter des sozialen erwachsenwerdens mit ständigen Rebellionen gegen die neu gewonnenen Einsichten.
Ich bin im tiefsten davon überzeugt, dass, wenn wir nur genügend Generationen im weltweiten Frieden leben würden, wir eine gesellschaftliche Reife erreichen können, in dem das durchschnittliche geistige Vermögen dem von Goethe, Einstein und DaVinci gleich kommt.
Was würden den Menschen machen, wenn sie nicht Arbeiten müssten, alles Nötige hätten und ihnen nicht von allen Seiten durch Ängste gesagt wird, sie müssten ihr Ego stärken, verteidigen, darstellen und was weis ich.
Sie könnten unbeschwert und frei Ihrer Berufung nachkommen und das studieren, was ihnen gefällt.
Daraus würde mMn. eine Gesellschaft aus überwiegend Forschern und Wissenschaftlern entstehen.

Das wäre aber noch lange nicht das Ende sondern der Anfang. Nur glaube ich, dass, welche Perspektiven und sozialen Strukturen danach kommen werden, wir das aus unserer Sicht nur ansatzweise als eine Art kollektive Ruhe wie auch Einigkeit auffassen könnten.
Eine Welt voll von Menschen die keine Ängste haben, könnte durchaus ein Paradies werden.

Mehr könnten wir aus heutiger Sicht nicht verstehen, und würden, wegen unserer derzeitigen Einschränkungen beim Versuch es zu verstehen einfach Angst bekommen.

Es liegt für mich nahe, dass zukünftige Menschen und existierende Lebensformen fern der Erde, nicht nur die uns jetzt belastenden Konflikte gelöst haben, sondern in vielen, nennen wir es Ebenen, oder für Zocker, Level des Geistes nach weiteren Konflikten durchsucht haben die uns noch völlig unbekannt sind, diese auch gelöst haben.
Dem als jetziger Mensch zu begegnen, kann mMn. uns nur Angst machen, auch wenn es aus Sicht der Außerirdischen dafür keinerlei Gründe gäbe, aber Verständniss. Die Annahme, dass sie uns deshalb nicht unter die Augen treten, halte ich für den wichtigsten Grund, eben, warum sie uns in Ruhe lassen. Mir erscheint das vollkommen klar, auch wenn es nur ein begrenzter Gedanke ist, der natürlich nicht absolut vollkommen klar ist. Das ist ha nur so eine dahergedachte Logik und mehr auch nicht.

Eine Perspektive die für uns Menschen vielleicht schwer zu verstehen ist, ist Jene, das Außerirdische mit ihren Forschungen erkannt haben, dass es genügend intelligente Wesen in unserer Galaxie gibt,–um nur mal in der Milchstraße zu bleiben.
Die Schlussfolgerung, dass das Universum uns Menschen garnicht als 'Halbgötter' benötigt, wir also rein garnichts besonderes sind, der Sinn der Besiedelung anderer Sternensysteme also als Ziel des Menschen irgendwann wie eine Seifenblase platzen könnte, muss man erstmal lernen sich zu trauen zu denken.

Genau dieser Punkt darf in der jetzigen Entwicklungsphase des Menschen, wie ich meinte, Menschlich, kulturelle/soziale Kindheit oder Jugendzeit, keinesfalls eintreten, weil es uns in unserer Entwicklung zum Stillstand bringen könnte. Da bin ich nur ziemlich sicher, glaube aber, durch die Meinungen anderer hier im Forum, da auch sehr falsch liegen zu können.
Eine einigermaßen sichere soziale, emotionale und gesellschaftliche Basis für einen, für beide Seiten, positiven Kontakt, ist vielleicht erst in der Zeit möglich, wo viele Generationen lang Frieden herrschte.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Wir haben keinen überzeugenden Beweis für einen ausserirdischen Besuch der Erde.
In dem Zusammenhang denke ich, dass es aus Sicht von, sagen wir, schlaueren Wesen genauso gewollt ist, weil es anders keine Basis für eine eigenständige Entwicklung geben könnte,–wo ich mir halt nicht sicher bin.
Andererseits könnte ich mir denken, dass Außerirdische bei einem Erstkontakt keinerlei Risiko in Kauf nehmen würden, der offensichtlichen Verantwortung wegen eine ganze Planetenzivilisation in's Chaos zu stürzen.
Als Außerirdischer würde ich mir denken: Sollen die Menschen erstmal uns entdecken und bis zu uns reisen können, dann sehen wir weiter.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

19.08.2026 um 20:24
@Siegelschild
Oder anders gefragt, warum auf einem planeten ziellos durch die galaxie, wenn man mit technischen mitteln bestimmen kann wohin und welche richtung? Auch wenn es kein klares ziel gibt und auch für die meisten generationen nicht. Oder eben ki hybrid roboter die die galaxlie stabilisieren in den nächsten millionen jahre. Aus meiner Sicht eine nachhaltige ressourcen pflicht. Auch wenn die ursprungs lebewesen bereits ausgestorben sind. ;)


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

23.08.2026 um 17:13
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 15.08.2026:Eine technisch weit fortgeschrittene Zivilisation könnte daher gezielt nach Planeten suchen, deren Atmosphäre auf komplexe Chemie oder sogar Leben hindeutet. Die Erde wäre dabei seit sehr langer Zeit ein interessantes Ziel.
Ich denke, es wird oft vorkommen, dass Planeten in der habitablen Zone mit Wasser vorkommen. Wir sind nur ein 0815 Planet, mit erweiterten Seltenheiten, zugegeben. Der ungewöhnlich große Mond zwecks stabiler Erdachse oder die sehr 'ruhig' leuchtende Sonne.
Unsere technischen Fähigkeiten können nur denen bekannt sein, die unsere ersten Funkwellen empfangen können, wenn sie es können, und auch im richtigen Moment hingehört haben.
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 15.08.2026:Noch weniger relevant wäre die Reisezeit für künstliche Intelligenzen, autonome Sonden oder Maschinen, die sich selbst warten oder reproduzieren können.
Glaubst du, es könnte autonome Sonden etz. geben, die gegen alle Eventualitäten abgesichert sind? Ein entscheidender, noch so kleiner Fehler an einem Knotenpunkt, und das ganze System funktioniert nicht mehr.
Die Gedanken etwas im Detail:
Prozessoren
Im Weltall, die Jahrhunderte einwandfrei funktionieren? Sonnenstürme, außers seltene, aber denkbare Gamablitze.

Auch beim erreichen eines vorübergehenden Zielortes, –die Rohstoffgewinnung, die Industrie selbst, einzelne Werkzeuge, Energieversorgung, das und viel mehr müsste eine oder eine Gruppe von Robotern selbst aufbauen. Ich weis nicht. Schwierig daran zu glauben, aus unserer Technik heraus.
Vielleicht mit einer Art 3D Drucker, der direkt das Ganze aus einem oft vorkommenden Element herstellen kann, dazu dann noch ganz unabhängig von seiner Legierung oder Mineraliengemisch, weil Elemente ja (so gut wie?) garnicht in Reinform vorzufinden sind.

Am sichersten wäre es wohl, wenn diese Sonden wie du sagst, oder Roboter, sowas direkt aus dem Sonnenwind/Sonnenlicht herstellen könnten.
Denn:
Viel einfacher könnte so ein Projekt sein, wenn das Ziel nur die versatellitigung von Sonnensystemen ist.
Sonnenwind beinhaltet Spurenelemente wie Kohlenstoff oder Eisen. Sofern diese aufgefangen werden könnten, könnte man damit eine Reproduktion im 'sicheren' All bewerkstelligen.
Irgendwann geht alles mal kaputt, auch wenn uns das bei den Fallen in den indiana Jones Filmen falsch vermittelt wird.
Zitat von continuumcontinuum schrieb am 15.08.2026:Unser heutiger technologischer Stand erlaubt uns nur einen sehr kleinen Blick auf den gesamten Raum möglicher Zivilisationen.
Der Blick ist leider noch sehr klein und betrifft nur einen Bruchteil von unserer Galaxie. Das ist das leicht bittere an der eigenen begrenzten Zukunft. Wie schön es doch wäre, wenn wir wüssten, welche astronomischen Maschinen in 100 oder tausend Jahren existieren werden.
Denn, wüssten wir um die Grenzen der Astrowissenschaften, wenn es die den gibt, könnten wir besser einschätzen, aus welcher Entfernung man uns Menschen detektieren könnte. Wahrscheinlich ja nur über die Funksignale als Zeichen unserer Intelligenz, und damit ginge es bei weit entfernten Beobachtern auch trotz bester Technik nicht.

Unser Planet wird wahrscheinlich von einigen vielleicht sehr vielen Zuvilisationen beobachtet, neben milliarden anderer Planeten in der Galaxie.
Ein bereits stattgefundener Besuch, persönlich oder durch Roboter, wäre dann wahrscheinlich nur Teil einer allgemeinen Bestandsaufnahme von Vorkommnissen belebter Planeten.
Die Sache mit den fliegenden Gyrostellern, Untertassen wäre hier der große Lichtbringer, hätte man den nur einen Beweis, der der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

Möchte man sehr gerne an sowas glauben, glaubt man halt sehr gerne an vertuschte Abstürze und befindet sich dann im Verschwörungsrad, und alle Medien sind voll von Scharlatanen die das nur für ihren Vorteil ausnutzen, und kräftig am Rad drehen, für Klicks, Klicks und wieder nix.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

23.08.2026 um 17:21
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wir sind nur ein 0815 Planet, mit erweiterten Seltenheiten, zugegeben. Der ungewöhnlich große Mond zwecks stabiler Erdachse oder die sehr 'ruhig' leuchtende Sonne.
Und noch ein paar mehr wichtige Faktoren, wie ein Magnetfeld oder eine Eigenrotation usw.
So ein 08/15 Planet (bezogen auf die mögliche Entstehung von Leben) ist die Erde eben nicht.


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23.08.2026 um 23:11
@Groucho
Der im Verhältnis ungewöhnlich große Mond ist aber nicht notwendig, damit Leben entstehen kann. Er begünstigt nur stark zyklische, gleichmäßige Umweltbedingungen.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

25.08.2026 um 20:07
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ich denke, es wird oft vorkommen, dass Planeten in der habitablen Zone mit Wasser vorkommen. Wir sind nur ein 0815 Planet, mit erweiterten Seltenheiten, zugegeben. Der ungewöhnlich große Mond zwecks stabiler Erdachse oder die sehr 'ruhig' leuchtende Sonne.
Unsere technischen Fähigkeiten können nur denen bekannt sein, die unsere ersten Funkwellen empfangen können, wenn sie es können, und auch im richtigen Moment hingehört haben.
Am Ende ist für mich gerade das Spannende, dass wir noch so wenig wissen. Vielleicht sind wir ein ziemlich gewöhnlicher Planet. Vielleicht sind wir aussergewöhnlich selten. Vielleicht werden zukünftige Generationen astronomische Maschinen bauen, die heute genauso unvorstellbar wirken wie ein Radioteleskop für einen Menschen der Antike. Das macht die Frage nach ausserirdischen Zivilisationen für mich weniger zu einer Glaubensfrage als eher zu einer geduldigen wissenschaftlichen Suche. :)

Wir werden fremdartiges Lebewesen entdecken, davon gehe ich eher aus, als das wir nichts finden werden. ;)


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 01:56
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Vielleicht werden zukünftige Generationen astronomische Maschinen bauen, die heute genauso unvorstellbar wirken wie ein Radioteleskop für einen Menschen der Antike.
Ich glaube nicht mal, dass es den vielen Hochkulturen der Vergangenheit so unvorstellbar gewesen ist. Wir haben nur die Schriftwerke der wenigen Leute, die die Möglichkeit hatten lesen zu können und schreiben zu können. Dazu noch die gravierende Einschränkung, dass wohl in nahezu allen Kulturen die freie Gedankenniederschreibung gefährlich war.
Schreiben konnten die meisten ja nicht, aber ein umfangreiches Tagbuch eines einfachen Arbeiters von vor 3 tausend Jahren, seine Gedanken uneingeschränkt von den Machteliten, also dass wäre mal was.
Ich glaube auch nicht, dass alle Kulturen, indigene inbegriffen, glaubten, dass die Erde flach ist.

Es gab mit Sicherheit schon Leute vor 10.000 Jahren, die beim Gleitflug von einem Vogel dachten, das könnte man doch aus Holz irgendwie nachbauen. Nur das Werkzeug, eine gute Werkstatt für Tests, Ruhe und Frieden, dass fehlte halt. Mit Leder und etwas Holz, gab es solche Tests vielleicht und mit sehr viel Glück findet man mal solche Funde irgendwo vergraben.

Eine Sache ist wohl klar. Technische Apparaturen von Außerirdischen, können uns auf jeden Fall erreichen. Wir könnten sowas losschicken, wenn auch im Moment noch mit einer extremen Zeitdimension.
Nun bräuchte es nur eine von dem wahrscheinlich unzähligen Kulturen im All, die dazu befähigt sind, diese weiten Strecken und langen Zeiten, in einem biologischen Schlaf zu reisen.
Bei Wesen mit pflanzlichen oder teils pflanzlichen Ursprunges, könnte das mit Samen passieren. Informationsübermittlung oder der Aufwuchs dieser Wesen, sowie eine nach hunderten/tausenden Jahren noch funktionierende Technik mal ausgeklammert.

Blätter, die Wiese und alles mögliche in der Natur ist Grün. Außerirdische sollen es ja auch sein. Einen teils pflanzlichen Hintergrund könnten sie also haben, wenn man das als sehr wackeliges Indiz annehmen möchte.
Ich habe mir einige Gedanken über die Intelligenz von Wesen gemacht, die womöglich 'auch' einen Teil oder gar ganz, pflanzlich sein könnten. Stichwort: Intelligenz und wie wir das definieren. Pflanzliche Wesen müssen nicht sehr schnell denken können, damit sie intelligent sind. Zeit spielt bei Intelligenz nur bedingt eine Rolle, und speziell durch unsere Industrialisierung denken wir, schnell ist gleich schlau oder stark.
Wenn diese Wesen Gedankengänge haben, die Minuten oder Stunden dauern, wofür wir nur Sekunden brauchen, bedeutet das, glaube ich tatsächlich wenig. Das könnte ich noch weiter beschreiben was mir da für Strukturen einfallen, glaube aber, dass es wenig Sinn macht in einem Diskussionsforum ständig ellenlange Beiträge zu posten.

Ihre Denkweise könnte wie ein Bild gestaltet sein; ihre Denkstrukturen im Körper unterteilt, mit der Fähigkeit nichts zu vergessen. Mehrere Dinge zusammen zu denken könnte so womöglich sein. Diese Wesen könnten, wenn sie um uns wüssten, tatsächlich Angst vor uns haben, weil ihnen der Gedanke des Egos eher als Schatten und kaum wichtig erscheinen könnte.

So könnten jede Wesen in uns eher sehr zurückgebliebene Wesen sehen und kein Interesse daran haben, Kontakt aufzubauen, da wir ja nicht versuchen mit uns und der Umwelt im Einklang zu leben, sondern nach wie vor versuchen, sie zu dominieren. Bei einer Kontaktaufnahme läge es ja nur in unserer Natur eben das um jeden Preis zu versuchen.
Und solang das so ist, wollen 'die' nix mit uns zu tun haben.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 02:18
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Dazu noch die gravierende Einschränkung, dass wohl in nahezu allen Kulturen die freie Gedankenniederschreibung gefährlich war.
Erst mit auftauchen übergeordneter Religion.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Schreiben konnten die meisten ja nicht, aber ein umfangreiches Tagbuch eines einfachen Arbeiters von vor 3 tausend Jahren, seine Gedanken uneingeschränkt von den Machteliten, also dass wäre mal was.
Aus dieser Zeit kennen wir nur Keilschrift. Fragmentarisch.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Es gab mit Sicherheit schon Leute vor 10.000 Jahren, die beim Gleitflug von einem Vogel dachten, das könnte man doch aus Holz irgendwie nachbauen. Nur das Werkzeug, eine gute Werkstatt für Tests, Ruhe und Frieden, dass fehlte halt. Mit Leder und etwas Holz, gab es solche Tests vielleicht und mit sehr viel Glück findet man mal solche Funde irgendwo vergraben.
Vor 10.000 Jahren war der Mensch dabei noch Steinwerkzeuge zu nutzen, der Ackerbau wurde verfeinert... Das meiste aus dieser Zeit ist verrottet. Sofern es nicht speziell behandelt bzw. konserviert wurde (siehe Özi). Den Gedanken zu fliegen werden sie sicher gahbt haben. An eine Umsetzung glaube ich nicht.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Nun bräuchte es nur eine von dem wahrscheinlich unzähligen Kulturen im All, die dazu befähigt sind, diese weiten Strecken und langen Zeiten, in einem biologischen Schlaf zu reisen.
Ich kann mir vorstellen, dass es auch ohne langen Schlaf geht. Nämlich durch sehr hohe Geschwindigkeit. Allerdings mit der Einschränkung dass nur Bereiche des Alls erkundet werden welche auch sinnvoll sind. Der Informationsaustausch mit der Heimat und den Reisenden muss dabei aufrechterhalten sein.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Bei Wesen mit pflanzlichen oder teils pflanzlichen Ursprunges, könnte das mit Samen passieren.
Wie soll das funktionieren?
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Blätter, die Wiese und alles mögliche in der Natur ist Grün
Nope! Wir sehen solche Dinge grün. Chlorophyll, die Frequenz des Sonnenlichts... Ein anderer Stern kann Chlorophyll in anderen Farben erscheinen lassen.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Pflanzliche Wesen müssen nicht sehr schnell denken können, damit sie intelligent sind.
Stimmt. Aber langsames denken bedeutet auch, dass Fressfeinde leichtes Spiel haben. Zumal nervliche Reize mit nahezu Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind. Also ein Wesen das langsam denkt wird es sehr schwer haben sich vor Gefahren zu schützen. Da beendet die Evolution das ganze.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:So könnten jede Wesen in uns eher sehr zurückgebliebene Wesen sehen und kein Interesse daran haben, Kontakt aufzubauen, da wir ja nicht versuchen mit uns und der Umwelt im Einklang zu leben, sondern nach wie vor versuchen, sie zu dominieren. Bei einer Kontaktaufnahme läge es ja nur in unserer Natur eben das um jeden Preis zu versuchen.
Und solang das so ist, wollen 'die' nix mit uns zu tun haben.
Das ist zuviel Star Trek!


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 08:42
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Er begünstigt nur stark zyklische, gleichmäßige Umweltbedingungen.
...welche dann wiederum über immens lange zeiträume aukommendes leben störungsfrei erhalten haben.

also, die "zusammenarbeit" von Mond und Erde in sachen stabilisierung, sollte man nicht unterschätzen.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 09:49
Generell: Ja, zumindest physikalisch ist es nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber damit beginnt das große „Aber“.

Bei der Frage nach außerirdischem Leben wird häufig automatisch angenommen, dass eine außerirdische Zivilisation uns technisch weit überlegen sein müsste. Doch warum eigentlich? Intelligentes Leben könnte auf anderen Welten Millionen Jahre jünger sein als wir – oder vielleicht sogar wesentlich älter. Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund anzunehmen, dass Außerirdische zwangsläufig technologisch weiter entwickelt sind als die Menschheit.

Bisher gibt es jedenfalls keinen wissenschaftlich bestätigten Nachweis einer außerirdischen Raumsonde in unserem Sonnensystem. Auch für einen außerirdischen Ursprung der bisher untersuchten UFO- bzw. UAP-Sichtungen gibt es keinen belastbaren Beleg. Das bedeutet nicht, dass jede Beobachtung einfach erklärt ist. Es bedeutet lediglich: „ungeklärt“ ist nicht dasselbe wie „außerirdisch“.

Und dann stellt sich die entscheidende Frage: Woher sollten sie kommen?

Unsere Milchstraße besitzt wahrscheinlich Hunderte Milliarden Sterne, und inzwischen kennen wir Tausende Exoplaneten. Wir wissen also, dass Planeten keine Ausnahmeerscheinung sind. Einige befinden sich sogar in Bereichen, in denen flüssiges Wasser unter geeigneten Bedingungen möglich wäre. Allerdings bedeutet „habitable Zone“ noch lange nicht, dass dort Leben existiert. Entscheidend sind unter anderem Atmosphäre, Strahlung, chemische Zusammensetzung, geologische Aktivität und die langfristige Stabilität des Klimas.

Selbst wenn irgendwo Leben entstanden ist, kommt noch eine weitere Hürde hinzu: Es müsste intelligentes, technologisches Leben entstanden sein.

Mikroorganismen könnten im Universum relativ häufig sein, während komplexes oder intelligentes Leben extrem selten sein könnte. Wir wissen schlicht noch nicht, an welcher Stelle dieser Entwicklung die entscheidenden Engpässe liegen.

Und selbst eine intelligente Zivilisation müsste überhaupt den Wunsch oder einen Grund haben, ihren Heimatplaneten zu verlassen.

Der Mensch besitzt einen ausgeprägten Forschungs- und Entdeckungsdrang. Wir überquerten Ozeane, erforschten unbekannte Kontinente und schicken heute Raumsonden zu anderen Planeten. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede intelligente Spezies denselben Drang besitzt. Vielleicht gibt es Zivilisationen, die grundsätzlich nicht expandieren. Vielleicht fehlt ihnen das Interesse. Vielleicht verhindern gesellschaftliche oder technologische Grenzen eine interstellare Expansion.

Die Entfernung ist wahrscheinlich das größte Problem.

Der nächste Stern zu unserem Sonnensystem, Proxima Centauri, ist rund 4,24 Lichtjahre entfernt. Mit heutigen Raumfahrzeugen würde eine Reise dorthin nicht Jahrzehnte, sondern viele Tausende Jahre dauern. Selbst bei einem erheblichen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit wären interstellare Reisen gewaltige technologische und energetische Projekte.

Und selbst Lichtgeschwindigkeit löst das Problem nur teilweise.

Wer beispielsweise 100 Lichtjahre entfernt startet, erreicht die Erde frühestens 100 Jahre später – wenn er sich tatsächlich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen könnte. Für ein Raumschiff mit Masse ist Lichtgeschwindigkeit nach unserem heutigen Verständnis jedoch keine erreichbare Reisegeschwindigkeit. Je näher man ihr kommt, desto größer wird der erforderliche Energieaufwand.

Damit kommt man zwangsläufig zu Konzepten wie Generationsraumschiffen. Eine Besatzung würde dabei nicht die gesamte Reise erleben; mehrere Generationen würden an Bord geboren werden, leben und sterben, bevor das Ziel erreicht wird.

Das wirft allerdings eine interessante Frage auf:

Wenn eine Zivilisation eine solche Reise unternimmt, warum sollte sie ausgerechnet zu uns kommen? Und wenn sie uns aus großer Entfernung beobachtet, sieht sie nicht unsere Gegenwart, sondern unsere Vergangenheit.

Eine Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung würde die Erde heute so sehen, wie sie vor 100 Jahren war. Ein Signal, das sie uns damals geschickt hätte, könnte uns erst heute erreichen. Bei einer Reise mit einem Raumschiff kommt noch die eigentliche Reisezeit hinzu.

Das macht die Kommunikation besonders schwierig.

Angenommen, eine außerirdische Zivilisation entdeckt vor 30 Jahren technisch interessante Signale von der Erde und schickt daraufhin eine Sonde los. Wenn diese Sonde 30 Jahre unterwegs ist, hat sich die Erde während dieser Zeit weiterentwickelt. Die Zivilisation würde bei ihrer Ankunft also möglicherweise auf eine Welt treffen, die technologisch und gesellschaftlich ganz anders aussieht als die, die sie ursprünglich beobachtet hat.

Das gilt übrigens auch für uns. Wenn wir heute einen Exoplaneten in 500 Lichtjahren Entfernung untersuchen, sehen wir ihn nicht so, wie er heute ist, sondern so, wie er vor 500 Jahren war.

Interessant wird es deshalb bei der Frage, ob interstellare Reisen überhaupt so funktionieren müssen, wie wir sie uns heute vorstellen.

Könnte es irgendwann Technologien geben, die eine Reisezeit drastisch verkürzen? Konzepte wie Wurmlöcher oder bestimmte Formen eines „Warp-Antriebs“ existieren in der theoretischen Physik tatsächlich als mathematische Modelle. Das bedeutet aber keineswegs, dass wir wissen, wie man solche Technologien bauen könnte. Insbesondere benötigen einige dieser Konzepte Bedingungen oder Energieformen, deren praktische Realisierbarkeit völlig offen ist.

Hier muss man deshalb sauber trennen: Ein physikalisches Modell ist noch keine technische Möglichkeit.

Trotzdem wäre es voreilig zu behaupten, dass wir bereits alle denkbaren Möglichkeiten interstellarer Reisen kennen. Unsere heutige Raumfahrttechnologie ist schließlich gerade einmal wenige Jahrzehnte alt. Die Menschheit hat erst seit sehr kurzer Zeit überhaupt Objekte aus dem Sonnensystem hinausgeschickt.

Was ist also mit den vielen UFO- bzw. UAP-Sichtungen?

Auch hier bleibt eine interessante Möglichkeit bestehen: Manche Beobachtungen sind tatsächlich noch nicht eindeutig erklärt. Das ist wissenschaftlich durchaus interessant. Aber aus „unbekannt“ folgt nicht automatisch „außerirdisch“. Für einen solchen Schluss müsste man zusätzliche Beweise finden – beispielsweise eindeutig künstliche Strukturen, reproduzierbare Messdaten oder biologische bzw. technologische Spuren, die nicht mit einer irdischen Erklärung vereinbar sind.

Und noch ein Punkt ist interessant: Bei vielen spektakulären Geschichten über angebliche außerirdische Besucher stellt sich die Frage, wo die Infrastruktur dafür sein müsste.

Wenn tatsächlich regelmäßig große außerirdische Raumschiffe zur Erde kämen, müssten wir uns fragen, wo sie sich befinden, wie sie Energie gewinnen, wie sie sich tarnen und warum wir keine eindeutigen technischen Spuren finden. Ein gigantisches Mutterschiff im Erdorbit wäre beispielsweise etwas völlig anderes als ein einzelnes unbekanntes Objekt in der Atmosphäre.

Bisher gibt es dafür keinen belastbaren wissenschaftlichen Nachweis.

Vielleicht liegt die eigentliche Schwierigkeit aber noch viel tiefer.

Wir wissen nicht einmal, wie wahrscheinlich intelligentes Leben überhaupt ist.

Die Drake-Gleichung versucht, genau solche Fragen in einzelne Faktoren aufzuteilen: Wie viele geeignete Sterne gibt es? Wie viele besitzen Planeten? Auf wie vielen entsteht Leben? Wie häufig entwickelt sich intelligentes Leben? Und wie lange existieren technologische Zivilisationen?

Einige dieser Werte können wir inzwischen wesentlich besser abschätzen als noch vor Jahrzehnten. Andere sind weiterhin nahezu unbekannt.

Vielleicht gibt es in der Milchstraße Millionen technologische Zivilisationen. Vielleicht sind es nur wenige. Vielleicht sind wir sogar eine der ersten. Und vielleicht entstehen Zivilisationen häufig, überleben aber nur einen relativ kurzen Zeitraum, bevor sie sich selbst auslöschen oder ihre technologische Entwicklung wieder aufgeben.

Das würde auch eine mögliche Erklärung für das sogenannte Fermi-Paradoxon liefern:

Wenn außerirdische Zivilisationen wahrscheinlich sind – warum sehen wir dann bisher keine eindeutigen Spuren von ihnen?

Vielleicht sind die Entfernungen einfach zu groß.

Vielleicht existieren technologische Zivilisationen zeitlich nicht lange genug, um sich zu begegnen.

Vielleicht kommunizieren sie auf eine Weise, die wir noch gar nicht erkennen können.

Vielleicht sind wir tatsächlich sehr früh dran.

Oder vielleicht suchen wir schlicht nach den falschen Dingen.

Und damit komme ich zur eigentlichen Frage des Threads:

Kann außerirdisches Leben uns erreichen?

Nach unserem heutigen Wissen ist es nicht ausgeschlossen. Für eine biologische Zivilisation, die interstellare Entfernungen überwinden möchte, sind die technischen und energetischen Anforderungen allerdings enorm. Für eine primitive Lebensform wäre die Frage ohnehin bedeutungslos – sie müsste zunächst überhaupt eine technologische Entwicklung durchlaufen.

Vielleicht ist deshalb nicht die Frage „Können sie uns erreichen?“ die spannendste.

Sondern:

Warum sollten sie es überhaupt wollen?

Neugier? Forschung? Ressourcen? Expansion? Kommunikation? Zuflucht? Oder vielleicht etwas, das wir uns heute noch gar nicht vorstellen können?

Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem unsere menschlichen Vorstellungen an ihre Grenzen stoßen. Wir versuchen, außerirdische Zivilisationen anhand unserer eigenen Motive und unserer heutigen Physik zu beurteilen.

Dabei könnte die entscheidende Variable nicht die Entfernung sein.

Sondern die Motivation.

Denn selbst wenn irgendwo im Universum eine Zivilisation existiert, die uns technisch weit überlegen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie Interesse an uns hat.

Und umgekehrt könnte eine Zivilisation, die technologisch nur wenig weiter entwickelt ist als wir, durchaus den Wunsch haben, andere Welten zu erreichen – aber schlicht nicht die technischen Möglichkeiten dazu besitzen.

Vielleicht sind wir also nicht allein.

Vielleicht gibt es sogar sehr viele andere.

Aber zwischen „Es gibt außerirdisches Leben“ und „Dieses Leben kann uns erreichen“ liegen wahrscheinlich mehrere der größten ungelösten Fragen der Wissenschaft.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 11:34
Ich sage mal so... die können uns nicht erreichen... sonst wären die schon hier gewesen...


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

26.08.2026 um 22:48
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Bisher gibt es jedenfalls keinen wissenschaftlich bestätigten Nachweis einer außerirdischen Raumsonde in unserem Sonnensystem. Auch für einen außerirdischen Ursprung der bisher untersuchten UFO- bzw. UAP-Sichtungen gibt es keinen belastbaren Beleg. Das bedeutet nicht, dass jede Beobachtung einfach erklärt ist. Es bedeutet lediglich: „ungeklärt“ ist nicht dasselbe wie „außerirdisch“.
ungeklärt oder nicht Wissen was das ist, ist schon fast erschrecklich, das z.B. nicht mal die USA Wissen was/wer in ihrem Luftraum sich herumbewegt. :)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Und dann stellt sich die entscheidende Frage: Woher sollten sie kommen?
Ausserhalb der Erde, logischerweise. :)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Und selbst eine intelligente Zivilisation müsste überhaupt den Wunsch oder einen Grund haben, ihren Heimatplaneten zu verlassen.
Wenn diese schon eine "intelligente Zivilisation" wurde, dann wird Sie eben genau das besitzen müssen den drang zum "überleben" und das kann man nur wenn wir weiter vorstossen als Universelles Leben, denn es kommt für alle auf "ZEIT erstrecken" drauf an. ;)
Es gäbe ein krasses Gedankenspiel, unten mehr.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Der Mensch besitzt einen ausgeprägten Forschungs- und Entdeckungsdrang. Wir überquerten Ozeane, erforschten unbekannte Kontinente und schicken heute Raumsonden zu anderen Planeten. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede intelligente Spezies denselben Drang besitzt. Vielleicht gibt es Zivilisationen, die grundsätzlich nicht expandieren. Vielleicht fehlt ihnen das Interesse. Vielleicht verhindern gesellschaftliche oder technologische Grenzen eine interstellare Expansion.
Wäre wohl eher die Ausnahme bei einer extrem Intelligenten Spezies die körperlich eingeschränkt ist. ;)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Die Entfernung ist wahrscheinlich das größte Problem.
Entfernung oder Energie?
100 Lichtjahre sehe ich nicht als Problem und wird in der Zukunft auch für uns nicht das grösste Problem sein.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Damit kommt man zwangsläufig zu Konzepten wie Generationsraumschiffen. Eine Besatzung würde dabei nicht die gesamte Reise erleben; mehrere Generationen würden an Bord geboren werden, leben und sterben, bevor das Ziel erreicht wird.
Ja unter anderem. Oder aber es werden in jegliche Richtungen KI-Hybrid-Roboter versendet zum Schutze von Lebewesen und deren Entwicklung.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Wenn eine Zivilisation eine solche Reise unternimmt, warum sollte sie ausgerechnet zu uns kommen? Und wenn sie uns aus großer Entfernung beobachtet, sieht sie nicht unsere Gegenwart, sondern unsere Vergangenheit.
Warum nicht? Und wer sagt, das eine Zivilisation oder Hybride Roboter nur in unsere Richtung gesandt wurden? In alle bereiche die Potenzielle Fussabdrücke von Planeten mit Biosignaturen im Farbspektrum haben, warum nicht? Ist ja schon für uns bei grossen Planeten machbar.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Eine Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung würde die Erde heute so sehen, wie sie vor 100 Jahren war. Ein Signal, das sie uns damals geschickt hätte, könnte uns erst heute erreichen. Bei einer Reise mit einem Raumschiff kommt noch die eigentliche Reisezeit hinzu.
Und wenn Lebewesen 1000 Jahre alt werden, sind 100 Lichtjahre 1/10 ihrer Lebenszeit, oder anders gesagt 25 Lichtjahre entfernter Planet, 1/4 er LG und theoretisch 100 Jahre unterwegs mit dem gleichen Lebewesen. Hypothetisch gibts möglichkeiten, ich würde das NIE ausschliessen.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Hier muss man deshalb sauber trennen: Ein physikalisches Modell ist noch keine technische Möglichkeit.
Ist genau so. aber es wäre der weg dahin und zeigt auf, wo wir uns verbessern müssen. Wir haben einen Plan und der kann dann in einem Prozess verbessert werden. Hast du keine Idee, wirst du dich auch nie verbessern können. Wissen fällt dir meistens nicht in den Schoss, Wissen musst du schaffen. ;) :)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Auch hier bleibt eine interessante Möglichkeit bestehen: Manche Beobachtungen sind tatsächlich noch nicht eindeutig erklärt. Das ist wissenschaftlich durchaus interessant. Aber aus „unbekannt“ folgt nicht automatisch „außerirdisch“. Für einen solchen Schluss müsste man zusätzliche Beweise finden – beispielsweise eindeutig künstliche Strukturen, reproduzierbare Messdaten oder biologische bzw. technologische Spuren, die nicht mit einer irdischen Erklärung vereinbar sind.
Ja, könnten auch andere Spezies von der Erde sein. Die Erde zeigt, das Lebewesen hier Intelligent werden können unter optimalen Voraussetzungen. Das ist bewiesen.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Und noch ein Punkt ist interessant: Bei vielen spektakulären Geschichten über angebliche außerirdische Besucher stellt sich die Frage, wo die Infrastruktur dafür sein müsste.
Allenfalls im Meer? Und wären die dann Ausserirdisch? Diese frage müsste man sich dann auch noch stellen. :)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Bisher gibt es dafür keinen belastbaren wissenschaftlichen Nachweis.
Jap, leider wahr. Aber wir sehen UAPs am Nachthimmel, auch wenn nicht alle interessant sind, gibts wohl einige die nicht mal die USA und andere Nationen erklären können, auch wenn es nicht viele sind. :)
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Wir wissen nicht einmal, wie wahrscheinlich intelligentes Leben überhaupt ist.
Wir wissen, das es überhaupt möglich ist und das ist schon die halbe Miete.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Vielleicht gibt es in der Milchstraße Millionen technologische Zivilisationen.
Davon gehe ich aus.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Das würde auch eine mögliche Erklärung für das sogenannte Fermi-Paradoxon liefern:

Wenn außerirdische Zivilisationen wahrscheinlich sind – warum sehen wir dann bisher keine eindeutigen Spuren von ihnen?
Wir hören erst seit rund 100 Jahren aktiv in den Weltraum hinein, und dieses Zeitfenster ist verschwindend klein. Verglichen mit den gewaltigen Dimensionen des Universums ist dieser Zeitraum praktisch ein Augenblick. Zudem werden Signale ab einer gewissen Distanz für uns im Hintergrundrauschen verschwinden. Alte Zivilisationen könnten längst ausgestorben sein, während andere gerade erst ihre ersten Schritte machen. Wieder andere entwickeln möglicherweise nie die nötige Intelligenz, um eine technologisch fortgeschrittene Zivilisation zu werden.

Das richtige Zeitfenster zu erwischen, in dem wir gleichzeitig existieren, kommunizieren können und uns gegenseitig entdecken, ist daher extrem unwahrscheinlich. Die Vielfalt intelligenter Lebensformen tatsächlich zu sehen und zu entdecken, dürfte statistisch gesehen schwieriger sein, als mehrfach den Hauptgewinn im Lotto zu erzielen.
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Vielleicht ist deshalb nicht die Frage „Können sie uns erreichen?“ die spannendste.

Sondern:

Warum sollten sie es überhaupt wollen?
Hinzu kommt ein weiterer Gedanke: Eine intelligente Spezies wird vermutlich nicht ohne Grund intelligent. Sie entwickelt Intelligenz, weil sie auf ihrem Planeten Strategien zum Überleben finden muss. Genau dieser Überlebenswille dürfte einer der stärksten Antriebe jeder Lebensform sein. Wer intelligent genug wird, technologische Fortschritte zu erreichen, wird wahrscheinlich auch erkennen, dass das langfristige Überleben nicht garantiert ist, solange die gesamte Existenz von einem einzigen Planeten abhängt. Asteroideneinschläge, Supervulkane, Klimaveränderungen oder andere Katastrophen können einer Spezies irgendwann zum Verhängnis werden.

Deshalb erscheint es plausibel, dass eine ausreichend entwickelte Zivilisation früher oder später versucht, ihre Grenzen zu überwinden und den eigenen Planeten zu verlassen. Der Wunsch zu überleben und die eigenen Chancen auf Fortbestand zu erhöhen, könnte ein nahezu universelles Prinzip des Lebens sein.

Betrachtet man die bekannten Lebewesen auf der Erde, zeigt sich mit wenigen Ausnahmen immer wieder dasselbe Muster: Leben strebt danach, möglichst lange zu existieren. Wäre dieser grundlegende Antrieb nicht vorhanden, würden sich Lebewesen nach ihrer Geburt nicht erst mühsam anpassen, lernen, kämpfen und fortpflanzen, sondern ihr Dasein sofort wieder beenden. Genau das geschieht aber nicht. Der vielleicht entscheidende Punkt ist deshalb, dass das Wesen des Lebens nicht im Aufgeben, sondern im Überleben liegt. Dieser Drang zieht sich wie ein roter Faden durch die Evolution und könnte auch für intelligente Zivilisationen im Universum gelten. Bis der Tod irgendwann unvermeidlich eintritt, ist das Leben bestrebt, sich zu erhalten, zu entwickeln und neue Wege zum Überleben zu finden. ;)


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

27.08.2026 um 10:07
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Differenzierung in dieser Diskussion schon gemacht wurde (beim Querlesen wäre ich nicht drüber gestolpert): wenn primitive Lebewesen auch gelten (also irgendwelche resistenten Mikroorganismen, die auf einem hinreichend grossen Steinbrocken huckepack durchs All reisen und diese Reise unbeschadet überstehen können), halte ich es für durchaus möglich, dass die zufällig auch mal bei uns vorbeikommen.

Wenn es um intelligente Aliens geht, die eine derartige Reise planvoll unternehmen, um uns (oder auch nur unseren lebensfreundlichen Planeten) zu besuchen, bin ich skeptisch. Im Endeffekt ist es aber dann die x-te Diskussion der Drake Gleichung, verschärft um ein paar zusätzliche Faktoren, die die Reisemodalitäten betreffen (etwa Fragen nach der Motivation, die Reise auf sich zu nehmen, oder Überlegungen zum Verhältnis Reisedauer/Lebenszeit/Reisegeschwindigkeit).


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

27.08.2026 um 14:13
Zitat von butchermgbutchermg schrieb:wenn primitive Lebewesen auch gelten (also irgendwelche resistenten Mikroorganismen, die auf einem hinreichend grossen Steinbrocken huckepack durchs All reisen und diese Reise unbeschadet überstehen können), halte ich es für durchaus möglich, dass die zufällig auch mal bei uns vorbeikommen.
Ist vielleicht schon vor langer Zeit passiert.
Generell kann man mMn die Möglichkeit nicht völlig ausschließen, dass wir nicht schon mal vor zig-tausend + Jahren Besuch hatten.


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Könnte Ausserirdisches Leben uns erreichen?

27.08.2026 um 14:45
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Wer beispielsweise 100 Lichtjahre entfernt startet, erreicht die Erde frühestens 100 Jahre später – wenn er sich tatsächlich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen könnte.

Für ein hypothetisch, angenommenes Raumschiff das mit 100 % der Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist,, vergeht keine Eigenzeit. Es wäre also sofort am Ziel.
Das ist aber physikalisch unmöglich.

Für die Besatzung eines Raumschiffes, das mit „nur“ 99,9 % der Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist vergehen gerade einmal 4,48 Jahre.

Für die Verwandtschaft auf dem Start Planeten und den Leuten auf der Erde vergehen jedoch 100 Jahre während des Raumfluges .

Zeitdilatation halt.


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