Überraschende Wendung! Jetzt kommt alles raus! ...nein, nicht. aber einiges ist sehr kurios, und das habe ich kürzlich erst erfahren. Ich wusste gar nicht, dass Mike Rogers, der Crew Boss damals von Travis Waltons Arbeitstrupp (der abgebliche Alien-Entführte Travis Walton:
Wurde Travis Walton wirklich von Aliens entführt? ), sich jahrelang auch in Verbindung mit den Pheonix Lights gebracht hat.
Eins nach dem anderen: Rogers ist im Februar 2026 gestorben. Angeblich hat er seiner Tochter, Michelle Detras, eine Deadbed Confession gemacht (also ein Sterbebett-Geständnis). Sie hat folgendes in ihrem Quora gepostet aber schnell wieder gelöscht, hier ein Screenshot:
Original anzeigen (0,9 MB) Der Credit geht hier an die Forscherin Charlie Wiser bei Metabunk; sie steht in Kontakt mit der Tochter und hat den Vorgang
dort neulich thematisiert. In verschiedenen UFO-Diskussion hier bei Allmystery haben einige User immer wieder Deathbed-Confessions als besonders glaubwürdig hervorgehoben. So von wegen: warum sollte eine Sterbender noch Lügen verbreiten? Ich finde, dieser Fall macht eher klar, dass es ganz auf den jeweiligen Menschen ankommt. Nicht wenige Menschen bzw. Zeugen in UFO-Fällen, scheinen allerdings so tief in ihre Lügengeschichten verwickelt zu sein, dass sie da auch auf dem Sterbebett noch weiter spinnen. (Nicht alle Zeugen sind vorsätzliche Lügner und Betrüger, wohlgemerkt. Erinnerungen sind immer trügerisch und von vielen Einflüssen über Jahre verfälscht, insbesondere bei Narrativen wie UFO-Cases).
Rogers hat also, im Sterben liegend, angeblich dies behauptet, und da ist noch mehr als Walton und Phoenix, z. B. Kornkreise in England. Leider ist das zunächst mal nur eine Behauptung der Tochter. Sie hat keine Dokumentation vorgelegt, die belegt, dass ihr Vater das gesagt hat.
Was Phoenix Lights betrifft, hat Rogers, wenn das so stimmt, jedenfalls zwei komplett widersprüchliche Narrative entwickelt, und jedes für sich ist schon unmöglich:
In Narrativ 1, über Jahre entwickelt, ist er privilegierter Zeuge und unabhängiger Forscher.
Rogers behauptete, die Phoenix Lights 1997 als einer der ersten auf einem Hügel nahe Prescott aus nächster Nähe beobachtet, das Objekt danach mit seinem Truck verfolgt und am nächsten Tag sofort die Wettercharts des National Weather Service bestellt zu haben, um die Flugbahn zu rekonstruieren. Er interviewte 18 Zeugen, fand angeblich ein abgebrochenes Stück Plastik bzw. Folie vom Objekt im Wald, und betrieb nach eigenen Angaben über 22 Jahre intensive unabhängige Forschung. Sein Fazit: Die Phoenix Lights seien ein Regierung-Hoax gewesen – ein riesiges, heliumgefülltes V-förmiges Leichter-als-Luft-Fluggerät aus Kunststoff und Metalltragwerk, das vom Wind getragen wurde. Er behauptete, die Wahrheit zu kennen, aber niemand wolle auf ihn hören.
Im neuen Narrativ 2, dem aus der angeblichen Deadbed Confession, war er selbst der Creator des Hoax und hat das V-förmige Objekt selbst gebaut und geflogen. Es sei ihm dann unkontrolliert über Phoenix dahingedriftet, was nicht beabsichtigt gewesen sei.
Der Widerspruch ist offensichtlich eklatant: In Narrativ 1 beschreibt er das Objekt detailreich von außen, mit Größe, Material, Windgeschwindigkeit, Flugbahn, als außenstehender Forscher. In Narrativ 2 wäre all dieses "Wissen" in Wirklichkeit Insiderwissen über sein eigenes Werk gewesen, das er jahrzehntelang hinter der Maske des Skeptikers und Zeugen versteckte.
Beide Narrative disqualifizieren sich im Grunde schon durch das behauptete Fluggerät. Es hätte eine Spannweite von sage und schreibe über 500 Meter haben müssen, um das zu erfüllen, was die Sichtung über Pheonix vorgab. (Dieser Teil der Sichtung, die sich aus eigentlich voneinander unabhängigen Elementen zusammensetzt, war aber gar kein zusammenhängendes Flugobjekt).