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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

432 Beiträge, Schlüsselwörter: Aliens, Krieg, Alien, Artefakte

Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 11:12
Bevor ihr über Waffen fachsimpelt solltet ihr euch überlegen das die Aliens vielleicht auf ganz andere bedrohungen reagieren als wir.
Der Elektrosmog eines Handys oder die Frequenz einer Hundepfeiffe könnte sie schlimmer belasten als ein abgefeuertes Projektil. Es macht keinen Sinn sich über die optimale Bewaffnung Gedanken zu machen, wenn der Gegener nicht bekannt ist.
Es kann sein das auf ihrem Planeten keine explosivstoffe exestieren und ihre Waffen auf Strom basieren. Primitive, abgefeuerte Bleikugeln, sind für sie vielleicht ein unlösbares ,tödliches Problem, weil sie mit so was noch nie zu tun hatten.

---------------------------------------------------------------------

mmh nein, das Betreiben einer Zivilisation und einer interstellaren Raumfahrt setzt fähigkeiten und Techniken voraus, darunter auch das Händeln großer Energiemengen.

und wer auch Chemische Raketen nicht kommt, der wird wohl kaum einen Interstellarantrieb entwickeln.

@Trapper


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 11:21
@Fedaykin
klingt natürlich logisch.

Aber die Ufo-jünger bestehen ja immer darauf das bei den Aliens alles anders ist.
Vielleicht verfügen sie über Energiespeicher die hervorragend für Fernreisen geeignet sind. Kristalle oder ähnliches...
Muß ihre Bewaffnung deshalb auch so überragend sein?

Als die Spanier mit ihren fortschrittlichen Schiffen in der neuen Welt eintrudelten, war ihre Bewaffnung etwas besser als die der Einheimischen.Feuerwaffen waren ja noch nicht wirklich effektiv. Deshalb hätten die Indios sie einfach platt machen können, wenn sie es gewollt hätten. Dummerweise hielt man sie für Götter und gab ihnen hübsch viel Gold mit.
Das war ein Fehler wie sich heraus stellte....


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voidol
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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 11:23
Trapper schrieb:Als die Spanier mit ihren fortschrittlichen Schiffen in der neuen Welt eintrudelten, war ihre Bewaffnung etwas besser als die der Einheimischen.Feuerwaffen waren ja noch nicht wirklich effektiv. Deshalb hätten die Indios sie einfach platt machen können, wenn sie es gewollt hätten. Dummerweise hielt man sie für Götter und gab ihnen hübsch viel Gold mit.
Für die von den Azteken unterdrückten Stämme waren die Spanier Befreier von Wahnsinnigen, die ihre Leute auf Opferaltären abschlachteten. Sie arbeiteten mit Cortez & Crew zusammen.


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17.10.2010 um 11:26
@der_wicht

Ich kann es zumindenst schlussfolgern. Folgendes ist nämlich durch die Physikalischen Gesetzte und die Bekannte Wissenschaft gegeben:
Feststellung 1.) Es benötigt sehr viel Energie, Interstellar zu reisen. Sogar soviel Energie, das es lohnender ist, ein Kilogramm Materie irgendeiner Art künstlich direkt aus Energie zu erzeugen, als dieses Kilogramm durch den Interstellaren Raum zu transportieren.

Schlussfolgerung 1: Interstellare Handelskriege kann es nicht geben.

Feststellung 2.) Es gibt fantastisch mal viel mehr unbewohnte Welten als bewohnte, und immer noch überwältigend mal viel mehr nur von primitiven Wesen als von intelligenten bewohnte.

Schlussfolgerung 2: Das sie den Planeten zur besiedlung brauchen, fällt damit auch Mau.

Schlussfolgerung 3: Da rationale Faktoren als motive wegfallen, bleiben nur noch irretionale.

Argumentationsstütze 1.) Würde eine Interstellare Zivilisation sich vor Konkurenz fürchten, würde sie Replikatoren in alle System platzieren, mit den Auftrag, jegliches entstehende intelligente Leben bei auftreten zu vernichten. Da die Menschheit noch existiert, kann das nicht der Fall sein.

=> Außerirdische Invasoren werden als primäres Ziel vorraussichtlich den Machterwerb haben, was bedeuten würde, das sie uns unter einer von ihnen ausgewählten Regierung stellen wollen. (Ob das dan Menschen sind, oder sie selbst ist gleichgültig. Macht wird nicht dadurch vermindert, das man sich lokal von einem Stellvertreter vertretten läßt.)

Ultimative Schlussfolgerung : Da die Aliens wahrscheinlich die Konntrolle über die Menschheit anstreben werden, können sie nicht die ganze biospäre vernichten.


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17.10.2010 um 11:32
@Trapper schrieb:
Ausserdem haben wir Chuck Norris.
Na dann kann uns ja nichts passieren, hatte ich ganz vergessen. :)
@ramisha schrieb:
Was macht ihr blos, wenn sie kommen und euch freundlich umarmen?
Sich darüber freuen und die freundlichen Außerirdischen ABBUSSELN :)


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17.10.2010 um 11:32
voidol schrieb:Für die von den Azteken unterdrückten Stämme waren die Spanier Befreier von Wahnsinnigen, die ihre Leute auf Opferaltären abschlachteten. Sie arbeiteten mit Cortez & Crew zusammen.
Ein perfekter Fall von Mißbrauch. :D
Man verbündet sich mit dem Metzger gegen den Fleischer.


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17.10.2010 um 11:34
@Taln.Reich
Zum Energiebedarf hab ich 2 Seiten zuvor die kardashow Skala gepostet. Die sagt ungefähr aus wie weit wir entwickelt sind und die es wären, wenn sie interstellare Raumfahrt betreiben.

Deine Schlussfolgerungenachen Sinn, kann ich nicht widersprechen :D

Fakt ist lediglich, dass bei den Energiemengen, die denen zur Verfügung stehen müssten, wir wie kleine Würmer wirken und ein Krieg gegen solche Invasoren wäre wahrscheinlich nur eins - zwecklos.

Aber da sie nicht da sind und wir leben ist es eh Wurscht


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dere
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17.10.2010 um 11:35
Die Annahme, dass eine entwickelte Zivilisation kein "Geld" (wie wir es kennen) mehr benutzen wird, halte ich für richtig. Innerhalb unserer Ära ist Geld vor allem ein Mittel, um die struktuurellen Ungerechtigkeiten optimal steuern bzw. manipulieren zu können (deshalb macht der Teufel ja immer auf den größten Haufen, also die Reichen werden immer reicher).
Man muß da unterscheiden zwischen evtl. noch notwendiger Registrierfunktion und (zu Bildung von Machteliten führender) Hortungsfunktion.
Erst bei einer entsprechenden spirituellen Reife arbeitet und forscht der Einzelne (und die Gruppe) nicht des "Mammons" wegen, sondern aus dem Wunsch heraus, für die Gesamtheit nützlich zu sein.
So eine Haltung mag heute eher die Ausnahme sein (auch wenn es in bestimmten Berufen, wie z.B. Ärzten durchaus häufiger sein kann) aber wenn die Menschheit auch die nächsten 500 Jahre überleben will, sollte sie (nach einem Wertewandel ?) zur dominierenden Weltanschauung werden.

Der Streit um Budgeds und Fördertöpfe ist leider Indiz einer dekadenten Wissenschaft als Bestandteil einer entsprechenden Gesellschaft.

@Taln.Reich
habe inzwischen (leider vergeblich) versucht, herauszufinden, wie die angespreochene Widerlegung von Fedaykin aussehen könnte.
Der Umstand, dass wir nicht allzuviel konkret Beweisaberes über Ausserirdische wissen, hindert uns ja nicht daran, aus der Verallgemeinerung Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Um diese im Detail darzulegen und für jeden schlüssig zu erklären, reicht ein üblicher Beitrag wohl nicht aus, so dass Vieles auch eine Frage der Überzeugung bleiben muß.
Ob der Mensch eher Individualist oder Kollektivist ist und wie es diesbezüglich auf ausserirdischer Ebene aussieht, darüber kann man auch streiten. Zwischen beiden Extremen gibt es aber Zusammenhänge und diese werden durch insbesondere die gesellschaftliche Entwicklung gesteuert. Die Tendenz "pro Kollektiv" ist ja auch auf Erden kulturell unterschiedlich (im Osten mehr als im Westen); mir scheint das Grundprinzip (das WIR vor dem EGO, bzw. zuerst die anderen) ist recht vernünftig und zukunftsorientiert. Dagegen dürfte die sozialdarwinistische Denkweise (Kampf ums Dasein, Wolfsgesetz) eher Indiz einer ziemlich primitiven Haltung bzw. Interpretation sein. Die Herausbildung einer Ethik ist Bestandteil jeglicher Kulturentwicklung - d.h. auch die reine Fähigkeit zur Ethik unterscheidet den Menschen vom Tierreicht. Und der Abstand zuch Hochzivilisation ist sicher noch größer.
Möglicherweise sind hier aber andere "Beweislagen" gemeint.

Allein die hier beobachtbare Tendenz, das Zusammenleben mit Ausserirdischen bevorzugt auf waffentechnischer oder Invasions- Grundlage (statt auf Kooperation) zu betrachten, wäre etwas, dessen wir uns eigentlich schämen sollten... Sie sind vor allem ein Spiegel...(!)
M.f.G.


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17.10.2010 um 11:52
@dere
Unsinn,die Abschaffung von Geld beseitigt nicht die Mittelknappheit. Auch wenn die Aliens kein Geldsystem haben, muss der Nutzen bzw. die Erkenntnis im verhältnis zum Aufwand stehen. Man kann also nicht forschen wie man lustig ist, sondern das ganze muss einen Zweck haben. Und Ideale allein lassen niemanden arbeiten, insbesondere keine langwierigen, Gefährlichen und Anstrengenden Arbeiten- Wie zum Beispiel interstellare Forschung.

Und wieso ist es für das Überleben nötig, nicht für Geld zu forschen? Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Die Wiederlegung lautete, das Überleben bei hohen technolgiestand nicht zwangsweise hohe Friedferitgkeit vorraussetzt, sondern nur, das alle Waffen die zur Ausrottung der Spezies fähig sind, in einer Hand sind.

Und wieso weißt du, das die Ethik der Aliens genauso aussieht wie unsere? Vielleicht leben sie ja in einer insektoiden Gessellschaftsordnung, in der das Individuum nichts zählt, und es ethisch ist, dieses zu opfern, wenn es dem Kollektiv entspricht.
dere schrieb:Allein die hier beobachtbare Tendenz, das Zusammenleben mit Ausserirdischen bevorzugt auf waffentechnischer oder Invasions- Grundlage (statt auf Kooperation) zu betrachten, wäre etwas, dessen wir uns eigentlich schämen sollten... Sie sind vor allem ein Spiegel...(!)
Unsinn, wir diskutieren nur hauptsächlich darüber, weil es eben interessanter ist. Wenn es jedoch zum Erstkontakt kommt, werden sich die meisten wahrscheinlich wünschen, das die Interaktion friedlicher Natur ist.... (Da fällt mir ein alter chinesicher Fluch ein : Mögest du in interessannten Zeiten leben...)


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17.10.2010 um 12:07
dere schrieb:mir scheint das Grundprinzip (das WIR vor dem EGO, bzw. zuerst die anderen) ist recht vernünftig und zukunftsorientiert.
Schwarmverhalten. Sehr effektiv.Ameisen, Termite, Wespen.... Das einzelne Schwarmmitglied hat jedoch keine eigene Persönlichkeit mehr sondern ist ein namenloser Bestandteil des ganzen.

Und jeder Schwarm ist gnadenlos im Umgang mit anderen Lebewesen.

Und ausserirdische sind ANDERE LEBEWESEN.


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dere
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17.10.2010 um 12:18
Die "Kardaschow-Skala" ist ja u.a. bereits in den Siebzigern in der Zeitschrift "Astronomie und Raumfahrt" (Berlin-Ost) vorgestellt u. betrachtet worden. Meiner Meinung nach beruht sie auf dem damals üblichen Grundirrtum, dass sich der Entwicklungsstand der Gesellschaft primär durch die "umgesetzten Energiemengen" (beim Typ 3 sollen die Energie einer ganzen Galaxis zur Ferfügung stehen) darstellt. Das ist m.M. falsch und Ausdruck der damaligen Denkweise, die sich vor allem nach "Plankennziffern" (statt nach Effektivität, Qualitaät, Verteilungsgerechtigkeit usw.) orientierte.

Das wäre genauso grotesk, als würde man den "Wert" einer Nation heute nach ihrem "Energieverbrauch" (incl. Umweltzerstörungs- oder Kriegspotential) messen. Wir vergessen dabei: Weniger ist mitunter mehr.
Wichtig ist, das eine entwickelte Zivilisation z.B. glücklich ist, sich in Kreativität "verwirklichen" kann, in Harmonie lebt usw. Da bedarf es keiner Horrorsätze an Energieumwandlung. Auf welche Art künftige Weltraumreisen stattfinden, wissen wir ja nicht. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass man dazu die Ressourcen ganzen Planeten "verstrahlt" oder sonstwie verbraucht. Nicht die Auslebung von Egoismen oder eines individuellen Luxuslebens dürfte dann allgemein angestrebt werden, sondern die Erhaltung des Lebens und die Herausbildung von Mitgefühl, Güte usw. innerhalb der jeweiligen Gesellschaft sollte ganz oben auf der Prioritätsliste stehen...Nur daraus resultiert echte Überlebensfähigkeit im Rahmen von Jahrmillionen.

Wenn wir tatsächlich im Sinne dieser recht quantitativ-einseitigen Skala die galaktische Zivilisationsentwicklung klassifizieren, dann sind wir immer noch nicht über das Weltbild eines Cortez, Pizarro und seiner schlagkräftigen Nutznießer, Nachfolger und Missionare hinaus.
M.f.G.


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dere
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17.10.2010 um 13:04
@Taln.Reich, Trapper
Meiner Meinung nach gab und gibt es, besonders unter Forschern, Medizinern usw. eine große Gruppe von Leuten, die dies primär für ihre Ideale (und erst sekundär fürs gute geld) tun. Diese Tendenz kann sich, wird sich, wenn der gesellschaftliche Rahmen stimmt, m.M. nach fortsetzen. Das Forschung Zweck, Motivation und Mittel usw. braucht, und nicht jeder (außer vielleicht Philosophen?) einfach drauflos forscht, wie er lustig ist, ist dabei unbetritten.
Insbesondere die interstellare Forschung benötigt ein hohes Ausmaß aln Komplexität. Möglichst alle Dinge müssen mit allen in Zusammenhang gebracht werden, da schon die Veränderung eines kleinen Teils mitunter gravierende Auswirkungen hat. Es gibt da übrigens nicht nur die Einheit der einzelnen Naturwissenschaften sondern auch die mit den Geisteswissenschaften. Also auch die, die sich mit Moral, Ethik, biolologischen und philosophischen Systemen, egoistischem Fehlverhalten, evtl. psychisch bedingter Aggressionsneigung usw. beschäftigen...

Bezüglich der Wiederlegung, d.h. der Option, dass die Hauptvernichtungswaffen innerhalb einer Spezies nur in einer Hand sind:
Damit ist das "Problem" nicht aus der Welt, besonders dann nicht wenn sie auf eine ähnlich strukturierte, technologisch höhere Zivilisation treffen und um "Rechte" streiten. Dann wäre es nur gut für die Galaxis, wenn sich derartige Aggressoren gegenseitig umbringen (aber so, dass möglichst kein "unschuldiges Leben" betroffen ist).
Es ist aber eine "Binsenweisheit" dass derartige "Großreiche" i.d.R. nicht von außen, sondern an ihren eigenen Widersprüchen zu Grunde gehen (siehe: spätrömische Dekadenz...)

Ob eine Lebensform sich auf der Basis von Säugetieren, Reptiloiden, Insektoiden oder ähnlichen Aspekten per Evolution hochentwickelt hat, ist ja eigentlich zweitrangig. Für (überlebens-) wichtig dürfte ihre jeweilige "Geisteswelt" bzw. innere Gesellschaftsstruktur sein. Was das Schwarmverhalten (siehe Lemminge) betrifft, so glaube ich, dass in hochentwickelten Gesellschaften stets eine gesunde Balance zwischen Individuum und Kollektiv besteht. Auch hier wirkt also die dialektische Einheit zweier Komponenten, wobei jede Kultur natürlich die Freiheit hat eigene Akzente zu setzen. Nur so kann eine kosmische Integration langfristig funktionieren (übrigens ebenso wie eine europäische oder globale). Als "Hauptnenner" muß natürlich ein allgemein akzeptiertes Wertesystem entwickelt werden. Die Basis sollte Kooperation, bzw. friedliche Koexistenz sein...sonst kollabiert das Gesamtsystem.

Im übrigen halte ich es für ein Gerücht, dass ein Scharm "gnadenlos" mit anderen Schwärmen umgeht. Im Gegenteil: Das Leben unseres Planeten bildete eine sich entwickelnde organische Einheit, bis die gnadenlose, gesellschaftsbedingte Profitsucht einer gnadenlosen Spezies anfing, diese zu zerstören...
M.f.G.


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17.10.2010 um 14:19
dere schrieb:Im übrigen halte ich es für ein Gerücht, dass ein Scharm "gnadenlos" mit anderen Schwärmen umgeht
Doch doch. :D
Und man opfert sein eigenes Leben gerne und bedingungslos für den Fortbestand des Schwarms.
Unsere Pazifisten werde ihre helle Freude an dieser Gesellschaftsform haben. ;)


Aber ernsthaft...so was wird vermutlich nicht funktionieren, weil es einer fanatischen Religion gleichkommt. Alle müsten bereit sein das selbe zu tun!
Wenn nun auch nur ein cleveres Kerlchen dabei ist, das ein bisschen egoistischer ist...wird er sich z.B. beim bedingungslosen Verteitigen des Schwarms etwas zurück halten.
Dadurch bleibt der Schwarm mit ziemlicher Sicherheit bestehen...und er auch. Das seine Gene weiter gegeben werden ist somit wahrscheinlicher,als die weitergabe der gene der meisten anderen. Der Selbsterhaltungstrieb wird sich dadurch genetisch immer weiter ausweiten und das Schwarmverhalten wird wieder zum erliegen kommen.
Solange man sich seiner eigenen Persönlichkeit bewußt ist, wird das Ego meißt immer vor der Gruppe stehen, sobald es um die Bedrohung der eigenen Existens geht.

In guten wie in schlechten Tagen..... Man kennt das.
In guten Tagen ist es leicht gemeinnützig zu sein. Wenns einem aber selber (und allen anderen) nicht mehr optimal geht, muß sich das Ego durchsetzen, oder man geht vor die Hunde.
Letzenendes setzen sich wieder die stärksten, überlebens-und anpassungsfähigsten durch.


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Crytek0212
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17.10.2010 um 16:02
Also wenn die Aliens schon die Technologie haben,zu uns zu fliegen,dann haben wir aufjedenfall keine Chance.


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17.10.2010 um 16:03
Aber die Ufo-jünger bestehen ja immer darauf das bei den Aliens alles anders ist.
Vielleicht verfügen sie über Energiespeicher die hervorragend für Fernreisen geeignet sind. Kristalle oder ähnliches...
Muß ihre Bewaffnung deshalb auch so überragend sein?
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Jeder Energiereiche Raumschiffantrieb ist automatisch eine Massenvernichtungswaffe.

und Waffen sind auch nur eine Anwendung der Physik, von daher würden auch die Aliens auf den trichter kommen.


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17.10.2010 um 16:08
Wenn nun auch nur ein cleveres Kerlchen dabei ist, das ein bisschen egoistischer ist...wird er sich z.B. beim bedingungslosen Verteitigen des Schwarms etwas zurück halten.
Dadurch bleibt der Schwarm mit ziemlicher Sicherheit bestehen...und er auch. Das seine Gene weiter gegeben werden ist somit wahrscheinlicher,als die weitergabe der gene der meisten anderen. Der Selbsterhaltungstrieb wird sich dadurch genetisch immer weiter ausweiten und das Schwarmverhalten wird wieder zum erliegen kommen.
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mmh, bei uns BEkannten SChwärmen ist das Individium nicht in der Lage sich Fotzupflanzen.

weswegen ein Schwarmverhalten von Individuen eher schwierig ist, wie du schon schriebst.


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17.10.2010 um 16:15
dere schrieb:Bezüglich der Wiederlegung, d.h. der Option, dass die Hauptvernichtungswaffen innerhalb einer Spezies nur in einer Hand sind:
Damit ist das "Problem" nicht aus der Welt, besonders dann nicht wenn sie auf eine ähnlich strukturierte, technologisch höhere Zivilisation treffen und um "Rechte" streiten. Dann wäre es nur gut für die Galaxis, wenn sich derartige Aggressoren gegenseitig umbringen (aber so, dass möglichst kein "unschuldiges Leben" betroffen ist).
Unsinn. Gegenseitige Ausrottung funktioniert auf interstellaren Größenskalen nicht. Irgendein Planet überlebt immer... Und die höhere Zivilisation überlebt und erledigt dann auch noch die restlich freidlichen Zivilisationen.
dere schrieb:Es ist aber eine "Binsenweisheit" dass derartige "Großreiche" i.d.R. nicht von außen, sondern an ihren eigenen Widersprüchen zu Grunde gehen (siehe: spätrömische Dekadenz...)
Das ist keine Binsenweisheit, sondern falsch. Das römische Reich ist untergegangen, eben weil dieses von dir so gewünschte "Wir vor Ego" nicht mehr gegeben war und die Germanen schließlich den Hauptteil der Armee ausmachten- und anfingen zu Putschen... Ich sehe da keine inneren Wiedersprüche.
dere schrieb:Ob eine Lebensform sich auf der Basis von Säugetieren, Reptiloiden, Insektoiden oder ähnlichen Aspekten per Evolution hochentwickelt hat, ist ja eigentlich zweitrangig. Für (überlebens-) wichtig dürfte ihre jeweilige "Geisteswelt" bzw. innere Gesellschaftsstruktur sein.
Ja, die Gessellschaftsordnung muss mit dem Ethischn Empfinden der Angehörigen übereinstimmen, aber das müssen nicht unbedingt unsere Werte sein...
dere schrieb:Im übrigen halte ich es für ein Gerücht, dass ein Scharm "gnadenlos" mit anderen Schwärmen umgeht. Im Gegenteil: Das Leben unseres Planeten bildete eine sich entwickelnde organische Einheit, bis die gnadenlose, gesellschaftsbedingte Profitsucht einer gnadenlosen Spezies anfing, diese zu zerstören...
Sieht man ja an den Kriegen, die Ameisen unter sich führen. Es werden solange Krieger geschickt, bis der Feind völlig besiegt ist.


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17.10.2010 um 16:20
@dere

Weisst du eigentlich woran mich deine Vorstellung vom "Schwarm-Kollektiv" als zukünftige Gessellschaftsordnung erinnert? An die Parole "Gemeinnutz geht vor Eigennutz"....


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dere
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17.10.2010 um 19:02
@Taln.Reich
Über "Sinn" und "Unsinn" galaktischer Kriege haben wir offenbar entgegengesetzte Auffassungen.
Eine Zivilisation, die eine "Ausrottung" einer anderen Zivilisation, warum auch immer, zum Ziel hat oder billigend in Kauf nimmt, ist eigentlich gar keine. Eher eine "Unzivilisation",- so wie sie ggf. Hollywood u.a. als perverse Denkmodelle in die Welt setzt... Eine auf Krieg und Ausbeutung setzende Zivilisation wird - solange sie dieses Wertesystem besitzt - stets instabil bleiben. Das ist gesetzmäßig und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich selbst daran zerrieben hat. Wenn Du das nicht so siehst oder vom Gegenteil überzeugt bist, dann ist das eben deine Anschauung.

Kriegerisch orientierte Kulturen halte ich für (in kosmischen Dimensionen betrachtet) relativ kurzlebig. Auf Machtpolitik, Expansion und Gewalt lässt sich auf die Dauer keine zukunftsfähige Identität aufbauen. Nur primitive Kulturen können hier evtl. für eine gewisse Zeit in diesem Kampf gewissen "Lebenssinn" erkennen. Höhere Kulturen brauchen eine andere "Sinnstiftung"; sie verlangen nicht nach immer mehr Macht, Reichtum, Energie- oder Ressourcenverbrauch. Hochzivilisationen haben erkannt, dass wahre LEBENSQUALITÄT etwas ganz anderes bedeutet...Nicht Frieden ist "langweilig", sondern jeder Krieg ist zutiefst pervers, inhuman und unsinnig. Und Hochzivilisationen, die über Millionen Jahre altes Wissen verfügen, haben sicher - wenn dies notwendig ist - ausreichend Möglichkeiten, den "kalten Kriegern" mit Expansionsgelüsten ihre Grenzen zu zeigen.

Was die "spätrömische Dekadenz" betrifft, so haben verschiedene Historiker verschiedene Auffassungen über den eigentlichen Hauptgrund des Unterganges. Ich meine, die inneren Wiedersprüche, auch die Dekadenz in der Sklavenhaltergesellschaft, incl. der Machtelite, hatte zur Folge, dass der Ansturm der Germanen bzw. Goten so erfolgreich war.
Die Sowjetunion ist aus ähnlichen Gründen zusammengebrochen.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es geht hier nicht um "Kadavergehorsam" ohne eigenen Willen als erstrebenswertes Ziel. Im Gegenteil: Zwischen den Zielen der Gruppe und denen des Einzelnen muß kein Wiederspruch bestehen, sie sollten sich organisch ergänzen. In einem hypothetisch völlig "gleichgeschalteten Insektenstaat" wäre wohl auch eine gelebte Emotionalität zwischen den Individuen mit den entsprechenden kulturellen Freiräumen kaum realisierbar. Die Einheit von Gruppenbewusstsein und Einzelbewusstsein kann aber zum zentralen Bestandteil der Identität einer Kultur werden, die, im Gegensatz zu perversen Kriegsideologien, auch fähig ist, viele Jahrtausende zu überleben...

Die Parole "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" halte ich für eine der Vernünftigsten, die jenes Reich hervorgebracht hat. Die Frage ist nur, mit welchen Inhalten bzw. Interpretationen sie man versieht und welche "Endziele" bzw. "Endlösungen" man damit noch so alles erreichen wollte...
Besonders Eifrige würden ggf. heute auch alle Schäferhunde abschlachten, weil es Hitlers Lieblinge waren...
M.f.G.


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DaSonny
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17.10.2010 um 19:06
Menschheit vs. Alien hätten wir eine Chanceheute...
Ihr nicht - Ich schon :D

Wer sagt denn, dass die so überdimensionale Waffen haben?
Vielleciht haben sie ja ein Hochmodernes Shuttle, kommen dann aber mit Steinschleudern.


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