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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

432 Beiträge, Schlüsselwörter: Aliens, Krieg, Alien, Artefakte

Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:07
Die Menschen haben schon ein ganz nettes Waffenarsenal entwickelt, aber gegen ausserirdische Technologien sehe ich null Chance.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:07
@DaSonny
Na klar und durchkämmen dann die Wüste mit nem Kamm^^


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DaSonny
ehemaliges Mitglied

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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:09
Oder vielleciht sind wir ja dann "die Ausserirdischen" die auf einen anderen Planet kommen und mit unseren High-Tec Waffen alles vernichten.
Eine andere Spezies die so etwas grausames machen würde ist ja momentan noch nciht entdeckt :D


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:24
Wir Diskutieren über einen verlaufenden Krieg!
Aber wir sollten den Grund wissen!

Gründe
zu versklaven?
unsere Erde?
unsere DNA?

Und jeder Grund würde einen anderen verlauf des Krieges mit sich ziehen,
und da mit einer anderen Strategie sich zu verteidigen.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:25
@Crytek0212 schrieb:
Also wenn die Aliens schon die Technologie haben,zu uns zu fliegen,dann haben wir auf jedenfall keine Chance.
Völlig Deiner Meinung. Aber wie Du so schön gesagt hast: WENN ...


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:30
@dere


Ich sehe, das du in den aliens vor allem deine Idealvorstellung einer Friedlichen, gerechten und kollektivistischen Gessellschaftsordnung projezierst. Aber es ist nunmal so, das idealvorstellungen nicht immer war werden...
dere schrieb:Kriegerisch orientierte Kulturen halte ich für (in kosmischen Dimensionen betrachtet) relativ kurzlebig. Auf Machtpolitik, Expansion und Gewalt lässt sich auf die Dauer keine zukunftsfähige Identität aufbauen.
Nur, weil die Kultur verschwindet, verschwindet die Geisteshaltung nicht mit. Die nächste Kultur der Spezies übernimmt diese eben.
dere schrieb:Höhere Kulturen brauchen eine andere "Sinnstiftung"; sie verlangen nicht nach immer mehr Macht, Reichtum, Energie- oder Ressourcenverbrauch.
Ich denke, dem wird nicht so sein. Alle Lebensformen haben sich nur aufgrund von Mangelbedingungen entwickelt, und daher immer den Drang nach der Steigerung ihrer Besitztümer im Blut. Das ist eine unabwendbahre Tatsache, die sich ohne gegenteilige Evolutionäre Wirkung (und da die Evolution in einer Zivilisation immer ausgeschaltet ist, wirkt sie dort nicht) nicht beseitigen lässt. Die Tribe werden immer da sein.
dere schrieb:Nicht Frieden ist "langweilig", sondern jeder Krieg ist zutiefst pervers, inhuman und unsinnig.
Klar ist Krieg was schlechtes, aber hat das die Menschen davon abgehalten welche zu führen? Außerdem kann man bei der Unterwerfung einer deartig unterlegenen Spezies wie es im Verhältnis Interstellare-Zivilisation-Monoplanetare Zivilisation nicht von Krieg sprechen. Eine Überlegene Zivilisation könnte es sehr wohl als sinnvoll und vernünftig erachten, praktisch die "Vormundschaft" für eine primitivere zu übernehmen- ob diese will oder nicht...
dere schrieb:Die Sowjetunion ist aus ähnlichen Gründen zusammengebrochen.
Nein, die Sowjetunion ist zusammengebrochen, weil der Mensch eben nicht bereit ist, dem Kollektiv zu Nutzten, wenn er dafür Nachteile erfährt.
dere schrieb:Die Einheit von Gruppenbewusstsein und Einzelbewusstsein kann aber zum zentralen Bestandteil der Identität einer Kultur werden, die, im Gegensatz zu perversen Kriegsideologien, auch fähig ist, viele Jahrtausende zu überleben...
Gruppennutzen und Einzelnutzten stellen, auf bestimmten Gebieten, immer einen Gegensatz da. Und wo das gesunde Gleichgewicht liegt empfindet jeder anders.

Im Übrigen: Es gehört zum Wesen des Menschen, erst dann an andere zu denken, wenn er alle seine Bedürfnisse als gedeckt empfindet. Und sobald man einen bestimmten Standard eine Zeit lang gehalten hat, entdeckt man stets neue Bedürfnisse...


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:35
@dere

Ach ja, nochmal, weil du meinst, das vorhandene Aggressivität bei hoher Technologie immer zur Selbstzerstörung führt: Das ist nur solange der Fall, wie alle Individuen der Spezies im selben Ökosystem leben. Im Grunde müssen Massenvernichtungswaffen also nur in der Zeit von ihrer Erfindung bis zur ersten Autarken Weltraumkolonie "In einer Hand" sein. Und das ist ein Zeitfenster von vielleicht 100-150 jahren- kurz genug für eine "In kosmischen Verhältnissen kurzlebige" Gessellschaft.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 19:42
naja,
alien Körper erobern.
untersuchen.
Virus erschaffen.
hoffen dass er nur die aliens tötet.
und damit hat sich die sache


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Crytek0212
ehemaliges Mitglied

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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 20:36
Naja wenn die Aliens die Technik nicht haben,kommen sie auch nichtxDLogisch.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 20:42
Wenn die Aliens die nötige Technologie haben, um es bis hierher zu schaffen, sind sie uns höchstwahrscheinlich auch militärisch derart überlegen, dass wir keine Chance haben. Und ich gehe mal fest davon aus, dass sie nicht in friedlicher Absicht hier auftauchen werden.


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ATLANTANER
ehemaliges Mitglied

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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 20:46
Menschen , Menschen echt ich Bitte Euch.....
wie kann man nur immer wieder sich solche Denkprozesse antun.....oder ?

Ist einfach nur typisch menschlich.....
ein Fehler....
Menschen müssen noch sehr viel Lernen....

Viel Glück.....


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 21:10
Also wenn die es schon bis zur Erde schaffen, dann gehe ich mal davon aus, dass sie uns so weit überlegen sind, um uns an einem Tag platt zu machen.
Stephen Hawkings vergleicht eine Landung von Außerirdischen mit Christopher Columbus, als dieser in Amerika ankam und die Folgen für die Eingeborenen ja bekannt sein dürften.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 22:34
Es kommt erst mal drauf an ob SIE uns besuchen oder, ob WIR sie besuchen ;)

Wenn sie uns besuchen haben wir gar keine Chance.

Klar kann ein Gorilla uns umhauen wenn wir uns im zweikampf gegenüber stehen,Allerdings sieht das schon ganz anders aus wenn wir mit nem Panzer ankommen.
Da gebe es nur eine Chance von 0,00001% das der gorilla gewinnt.
Nämlich dann wenn ein geisteskrankes 1 jahre altes baby den Panzer fährt.

Aliens werden einfach einen Distanz krieg mit uns führen. Im All chillen und alle wichtigen Produktionsstätte/Energiequellen/Städte usw wegradieren.

WIr haben treffsichere Raketen. DIe wahrscheinlich auch ;)


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 22:41
Die bräuchten sich wahrscheinlich keine Mühe machen hier zu landen. Wenn sie, wie schon erwähnt wurde, in der Lage sind hierher zu kommen, dann sind die sicher auch in der Lage, uns aus großer Distanz völlig gefahrlos für sie selbst zu erledigen.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

17.10.2010 um 22:48
@dere

(zu schade, das mir diese Argumente erst jetzt einfallen, ist eine schwäche von mir, das mir die besten Entgegnungen in einer Diskussion immer erst einfallen, wenn diese schon weiter ist) Das heißt nicht, das auf die vorrangegangene Argumentation meinerseits nicht auch eingegangen werden muss!
dere schrieb:Eine auf Krieg und Ausbeutung setzende Zivilisation wird - solange sie dieses Wertesystem besitzt - stets instabil bleiben.
Nur weil eine Zivilisation nicht ausschließlich von Altruismus beherscht wird, muss sie nicht zwangsläufig auf Krieg und Ausbeutung setzten. Was mir vorschwebt ist eine art friedlicher Wettbewerb der Interessen, während zugleich eine höhere Instanz (d.h. der Staat) dafür zuständig ist, das auch die Verlierer dieses wettbewerbs ein Leben in Würde führen können. Also mehr oder weniger die Ideal-Vorstellung der sozialen Marktwirtschaft.

Im Übrigen halte ich gerade Zivilisationen, die sich ausschließlich darauf gründen, das jedes Individuum den Gemeinnutz vor den eigennutz stellt, für wesentlich instabiler. Sollte sich nämlich in dieser Zivilisation eine Gruppe egoistischerer Individuen herausbilden, würden diese über kurz oder lang letztlich diese Zivilisation in ihre Richtung umformen, da ja die anderen ihnen die Freiheit einräumen müssen, egoistisch zu sein, denn andernfalls bleibt dieser Zivilisation nur die Gewalt zur stabilisierung.
dere schrieb:Ich meine, die inneren Wiedersprüche, auch die Dekadenz in der Sklavenhaltergesellschaft, incl. der Machtelite, hatte zur Folge, dass der Ansturm der Germanen bzw. Goten so erfolgreich war.
Und welche "inneren Wiedersprüche" sollen das gewesen sein? Wie definierst du die Dekadenz? Und inwiefern hat die Tatsache, das Rom eine Sklavenhaltergessellschaft war die armee geschwächt/ die Germanen gestärkt?

edit: Bezüglich der Dekadenz des römischen reiches: schau mal hier: Wikipedia: Untergang_des_weströmischen_Reiches#Neuere_Forschungsmeinung

Die Dekadenztheorie wird heute als obsolet betrachtet. Damit ist der Argumentationsstrang erledigt.
dere schrieb:Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es geht hier nicht um "Kadavergehorsam" ohne eigenen Willen als erstrebenswertes Ziel.
Wenn man verlangt, das jedes Individuum seine Interessen gegen die des Kollektives zurück setellen muss, verlangt man auch, das dieses Individuum bereits sein muss, für das Kollektiv zu sterben. Bedenke als Beispiel, die von dir geäußerte Vermutung das deine "Friedliche Kollektivzivilisation" aggressivere zurechtstutzt, um eine gefährdung der übrigen Zivilisationen zu verhindern. Wer meldet sich bitte schön für den (Dafür nötigen) Krieg? Wohlgemerkt nur aus Altruistischen Gründen? Und ist es nicht Kadavergehorsam, dem Kriegsaufruf des Kollektives zu folgen, auch wenn es dient eine Aggressive Kultur in Schach zu halten?




im übrigen meine ich, das du die Menschheit zu negativ siehst. Die Menschheit hat, gerade sogar im Zeitalter der Schlächteren (gemeint ist das 20. Jahrhundert) deutliche Zeichen für Frieden und Vernunft gezeigt. Zum Beispiel das es während des gesammten Kalten Krieges nie zum befürchteten Atomkrieg kam, war ein Sieg der Vernunft über die Aggressivität, weil sich jeder der Führer beider Seiten bewusst war, das bei einem solchen Konflikt alles erstrebenswerte zerstört würde.
Ein anderes Beispiel: Die Gesammte EU-Geschichte. Direkt nach dem Größten Krieg der Menschheitsgeschichte schließt sich einer der Gewinner mit zwei der Verlieren zusammen (gemeint sind Frankreich, Deutschland und Italien, die BeNeLux-Länder kommen natürlich noch dazu) mit dem Ziel "Nie wieder Krieg"

Derzeit weisen alle Zeichen der Zeit eher Weg von der Selbstzerstörung durch aggressivität.Es ist also wahrscheinlich eher nicht so, wie von dir behauptet, das die aliens durch unsere Aggressivität abgeschreckt werden.


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dere
ehemaliges Mitglied

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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

18.10.2010 um 11:10
@Taln.Reich
...Ich sehe, das du in den aliens vor allem deine Idealvorstellung einer Friedlichen, gerechten und kollektivistischen Gessellschaftsordnung projezierst. Aber es ist nunmal so, das idealvorstellungen nicht immer war werden...
+++
wichtig ist, dass die Motivation besteht, sich dem Ideal zu nähern, dass man die Idealvorstellung definiert, begründet und die eventuellen Gesetzmäßigkeiten erforscht und auch berücksichtigt, dass sich Ideale, Ziele im Prozess ggf. verändern können, d.h. "umzuschaffen das Geschaffne"...
Ich meine auch, das Ideal der friedlichen Koexistens, der Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit, Humanismus, Altruismus usw. hat keine wirkliche, erstrebenswerte oder gar dauerhafte Alternative.
-------------------------
...Nur, weil die Kultur verschwindet, verschwindet die Geisteshaltung nicht mit. Die nächste Kultur der Spezies übernimmt diese eben....
+++
diese Aussage halte ich für falsch. Eine Kultur und die in ihr vorherrschende Geisteshaltung bilden eine untrennbare Einheit. Es ist möglich, bzw. üblich, dass aus einer alten Kultur eine neue erwächst, die dann mit einer neuen Geisteshaltung verbunden ist. Dabei kann der Kulturbegriff einen regionalen oder globalen Aspekt besitzen.
Im übrigen folge ich der Aussage der Jarganer (aus dem Jarga-Buch): ...Die Menschheit muß deshalb z.Zt. in Isolation leben, weil sie Gesetze einer hohen Kultur nicht kennt bzw. einhalten will..
-----------------------------
...Ich denke, dem wird nicht so sein. Alle Lebensformen haben sich nur aufgrund von Mangelbedingungen entwickelt, und daher immer den Drang nach der Steigerung ihrer Besitztümer im Blut. Das ist eine unabwendbahre Tatsache, die sich ohne gegenteilige Evolutionäre Wirkung (und da die Evolution in einer Zivilisation immer ausgeschaltet ist, wirkt sie dort nicht) nicht beseitigen lässt. Die Tribe werden immer da sein...
+++
Wenn es so wäre, wie du meinst, wäre die Lage hoffnungslos. Ich meine aber, ein auf Steigerung des persönlichen (oder familiären) Besitzes gerichtets Handeln ist Zeichen einer (für kosmische Maßstäbe) primitiven Kultur. Bestenfalls werden Hochkulturen diesen archaischen Drang "lustig" finden. Wenn das spirituelle Bewusstsein einer Zivilisation einigermaßen entwickelt und der "Halbstarken-Ära" entwachsen ist, findet ein Paradigmawandel statt und ein neues besseres Wertesystem entsteht mit einer neuen Kultur. Innerhalb der Zivilisationsentwicklung ist das Evolutionsprinzip keinesfalls ausgeschaltet - es kommt gesetzmäßig, ggf. auch differenziert zu einer Höherentwicklung der Gesellschaft, der Kultur und Technologie und das aus dem Tierreich kommende Triebverhalten minimiert sich gegenüber einer zunehmenden schöpferischen Vernunft.
-------------------
,,,Klar ist Krieg was schlechtes, aber hat das die Menschen davon abgehalten welche zu führen? Außerdem kann man bei der Unterwerfung einer deartig unterlegenen Spezies wie es im Verhältnis Interstellare-Zivilisation-Monoplanetare Zivilisation nicht von Krieg sprechen. Eine Überlegene Zivilisation könnte es sehr wohl als sinnvoll und vernünftig erachten, praktisch die "Vormundschaft" für eine primitivere zu übernehmen- ob diese will oder nicht...
+++
Einspruch. Kriege entstehen gesetzmäßig, wenn alle entsprechenden Rahmenbedingungen dafür vorhanden sind. Hochentwickelte Zivilisationen haben nicht nur keinerlei Motivation, Kriege zu beginnen, sondern wahrscheinlich eine große Abscheu. So wie wir ggf. Abscheu vor krankhaftem Verhalten entwickeln. Sicher sind inerstellare "Patenschaften" u dgl. möglich; aber so wie eine gute irdische Kultur die Souveränität anderer Staatssysteme achtet, werden es gute ausserirdische Kulturen noch weit verantwortungsvoller tun. Und wahrscheinlich werden sie auch eine weniger entwickelte Kultur vor der Aggression evtl noch vorhandener kosmischer "Rüpel-Zivilisationen" schützen. Natürlich mit geeigneten Mitteln und ggf. für uns unsichtbar, unmerkmar.
----------
...Nein, die Sowjetunion ist zusammengebrochen, weil der Mensch eben nicht bereit ist, dem Kollektiv zu Nutzten, wenn er dafür Nachteile erfährt...
+++
Die SU ist zusammengebrochen, weil sie von außen und innen "totgerüstet" wurde und man nicht ausreichend verstand, die Vorteile einer relativ klassenlosen Gesellschaft in effektive Produktivkräfte umzuwandeln. Der Machtapparat vertrat aus verschiedensten Gründen ziemlich diktatorisch mehr seine eigenen Ziele als die der Allgemeinheit.
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Gruppennutzen und Einzelnutzten stellen, auf bestimmten Gebieten, immer einen Gegensatz da. Und wo das gesunde Gleichgewicht liegt empfindet jeder anders.
Im Übrigen: Es gehört zum Wesen des Menschen, erst dann an andere zu denken, wenn er alle seine Bedürfnisse als gedeckt empfindet. Und sobald man einen bestimmten Standard eine Zeit lang gehalten hat, entdeckt man stets neue Bedürfnisse...

+++
Die Dialektik ist die Wissenschaft von der Einheit und dem Kampf der Gegensätze.
Sicher etwickelt der Mensch immer neue Bedürfnisse. Aber es muß nicht zwingend immer mehr Energie, Macht, Produktion, Luxus u.ä. sein - die Art/Richtung der Bedürfnisse kann sich grundlegend wandeln, weniger kann dann "mehr" sein. So wie ich es z.B. als Bedürfniss sehe, so wenig wie möglich, Auto zu fahren, fahren andere soviel wie möglich und sehen ihr Auto dazu als Statussymbol.
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Ach ja, nochmal, weil du meinst, das vorhandene Aggressivität bei hoher Technologie immer zur Selbstzerstörung führt: Das ist nur solange der Fall, wie alle Individuen der Spezies im selben Ökosystem leben. Im Grunde müssen Massenvernichtungswaffen also nur in der Zeit von ihrer Erfindung bis zur ersten Autarken Weltraumkolonie "In einer Hand" sein. Und das ist ein Zeitfenster von vielleicht 100-150 jahren- kurz genug für eine "In kosmischen Verhältnissen kurzlebige" Gessellschaft
+++
Die Gefahr einer Selbstzerstörung ist für eine Zivilisation immer dann akut, wenn eine sehr starke Differenz zwischen der technologischen, incl. waffentechnologischen und gesellschaftlich/spirituellen Entwicklung besteht. Dann wird sie zum "Zauberlehrling", der unfähig ist mit den "entfesselten Kräften" verantwortungsvoll umzugehen. Ob nun in einer oder zwei Händen, oder die Halbstarken-Zivilisation "Weltraumkolonien" besitzt oder nicht, ist da nebensächlich. Die "innere Struktur" ist wichtig. Und wenn die Rahmenbedingungen ähnlich des irdischen Kolonialismus oder Neokolonialismus sind, dürfte ihr Untergang ebenso nur eine Frage der Zeit sein. Hochzivilisationen rechnen in Jahrmillionen, kaum in Jahrhunderten...
M.f.G.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

18.10.2010 um 11:24
Wenn sie gezielt unseren Planeten aufsuchen, dann vermutlich weil sie das benötgen, was in den meißten Galaxien eher rar ist und durch untersuchungen der GoldiLock Zone jeder Galaxi am ehesten zu finden ist.
Flüssiges Wasser.
Und wenn sie das benötigen, dann weil sie es brauchen. Sprich-weil sie es kennen. Ihre Lebensform ist dann vermutlich genau so ans Wasser gebunden wie unsere.

Tja...was macht man wenn man etwas benötigt und Kolonien schaffen will wo das vorhanden ist?
Man versklavt oder tötet die hiesige Bevölkerung, wenn man stark genug ist.
Ist man das nicht, versucht man Handel zu treiben.

Also gehen wir entweder drauf oder erleben einen intergalaktischen Aufschwung. Warten wirs ab.
Wohlmöglich beantragen sie sogar Asyl, weil sie kurz vorm Aussterben sind?

Wenn unser Planet für sie von Interesse ist, dann steht wenigstens fest das sie die selben Stoffe benötigen die auch wir haben und durch die wir leben.
Folglich haben ihre Körper eins mit den unseren gemeinsam. Sie sind extrem leicht zu töten.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

18.10.2010 um 11:41
dere schrieb:Im übrigen folge ich der Aussage der Jarganer (aus dem Jarga-Buch): ...Die Menschheit muß deshalb z.Zt. in Isolation leben, weil sie Gesetze einer hohen Kultur nicht kennt bzw. einhalten will..
Jagaraner? Was soll das den sein?

Und gegen das "Nicht-Kennen" der Gesetzte gibt es ein Mittel: sie könnten sie uns einfach sagen! Und warum sollten wir nicht eine Freidliche Und gerechte Welt anstreben wollen?
dere schrieb:Innerhalb der Zivilisationsentwicklung ist das Evolutionsprinzip keinesfalls ausgeschaltet - es kommt gesetzmäßig, ggf. auch differenziert zu einer Höherentwicklung der Gesellschaft, der Kultur und Technologie und das aus dem Tierreich kommende Triebverhalten minimiert sich gegenüber einer zunehmenden schöpferischen Vernunft.
Nein, in einer Zivilisation kommt das Evolutionsprinzip nicht mehr zum tragen, da es darauf beruht, das eine Gruppe mit bestimmten, vererbbahren Eigenschaften, mehr Nachkommen pro Individuum hat als eine andere Gruppe derselben Art. Und mit der Zeit dominiert dann die erste Gruppe.

Diese Prinzip funktioniert in einer Zivilisation nicht, da in einer zivilisierten Gemeinschaft niemand aufgrund körperlicher Nachteile stirbt, und daher fähig ist, sein Erbgut weiterzugeben. Solange die Zivilisation überlebt, wird es, evolutionär gesehen, allenfalls stillstand und Rückschritt, aber ganz sicher keinen Fortschritt geben.(Insbesondere wenn die egoistischereren Individuen in der Altruistischen Gessellschaft alle Materiellen Güter und alle Macht an sich reißen [wobei mir der Spruch einfällt: "Macht macht Sexy"])
dere schrieb:Die Gefahr einer Selbstzerstörung ist für eine Zivilisation immer dann akut, wenn eine sehr starke Differenz zwischen der technologischen, incl. waffentechnologischen und gesellschaftlich/spirituellen Entwicklung besteht.
Nein, das stimmt so nicht. die Gefahr der selbstzerstörung ist nur dan gegeben, wenn alle Individuen durch den Waffeneinsatz vernichtet werden können. Und nach der Gründung autarker Kolonien ist das nicht mehr der fall.


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Menschheit vs. Alien - hätten wir eine Chance?

18.10.2010 um 11:53
Taln.Reich schrieb:Diese Prinzip funktioniert in einer Zivilisation nicht, da in einer zivilisierten Gemeinschaft niemand aufgrund körperlicher Nachteile stirbt
Aber aus Gründen der Luftverschmutzung und neuen Krankheiten z.B.

Das sind Punkte wo die Evolution wieder mitspielt und die resistentesten begünstigt.


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18.10.2010 um 12:06
@dere
dere schrieb:Die Menschheit muß deshalb z.Zt. in Isolation leben, weil sie Gesetze einer hohen Kultur nicht kennt bzw. einhalten will..
Das "Wollen" ist wohl kaum das Problem, eher das "können"....

Abgesehen davon , das du deine Ideal Gesellschaft nicht wirklich fest umrandest:
dere schrieb:Gewaltfreiheit
: Und was wird mit denen gemacht, die entgegen der gesellschaftlichen Norm trotzdem gewalttätig sind? Spinner gibts immer...
dere schrieb:Gerechtigkeit,
: das ist wohl das heisseste Eisen... Ist es Gerecht, wenn jemand, der sein halbes Leben gelernt hat mehr Güter erhält als jemand, der überhaupt nichts gelernt hat? Der gelernte sagt ja, der ungelernte sagt nein. Und wenn man sagt: gerecht ist, wenn beide gleich viel haben, dann meckert der gelernte.... Irgendeiner von beiden wird immer Ungerechtigkeit empfinden.
dere schrieb:Humanismus
: alleine das Wort schließt Aliens schon aus. Das wort bedeutet nämlich "auf den Menschen ausgerichtet" und Aliens werden ihre Gessellschaft kaum ausschließlich nach uns ausrichten.
Taln.Reich schrieb:Altruismus
:wie verhindert eine altruistische Gesellschaft den Missbrauch der Großzügigkeit durch egoisten?

Und du darfst auch folgendes Phänomen nicht vergessen: wenn deine Alienzivilisation die Güter ohne unterscheidung nach dem persönlichen Arbeitseinsatz austeilt, werden über kurz oder lang keine Unangenehmen, Anstrengenden oder langweiligen Arbeiten mehr erledigt.... und viele Arbeiten, die in diese Kategorie fallen sind überlebenswichtig für eine Zivilisation.

@Trapper

Na gut, da tritt schon ein evolutionärer Effekt auf, aber der führt höchstens zu einer höheren ressistenz gegen Krankheitserreger und Abgase, nicht aber zu einer Abnahme der "Animalischen Giertribe".

Zumal sich die Zivilisation auch alle Mühe gibt, diese Faktoren zu eliminieren, vergleiche die Luftqualität des heutigen Mitteleuropa mit der des Mitteleuropa der 1970er... oder gar mit dem 19. Jahrhundert...


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