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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

302 Beiträge, Schlüsselwörter: Ufos, Wahrheit, Forschung, Lüge, Matrix, Aufwachen, Lügner, Scheinwelt
petronius
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

19.03.2012 um 22:44
@düsenschrauber
Nun,da rennst du offene Türen ein.
So,als ob wir schwimmen würden und du mir sagtest:"Bedenke,wir befinden uns im Wasser."
Ich habe mich mit der genannten Thematik ebenso beschäftigt wie du,aber anders.
Das ist einige Jahre her.
Wenn man etwas Zeit u.Interesse aufbringt,dazu ein Hirn in annähernder Pampelmusengröße,kann man tatsächlich zu Schlüssen gelangen,die man nur von der Avantgarde der größten aller Wissenschaften(du kennst das Rutherford Zitat u.somit den Anspruch)erwartet.
Total irr?
Dann liest man nach,den namenlosen Gedanken findet man benannt,verpackt in eine unverständliche Kunstsprache.
Der eigene,organische Gedanke herausseziert,der eigene Geist enteignet.
Wenn ich so denken konnte,dann können es viele.
Die Genialität jener Lichtgestalten der Physik besteht also eher im Einbinden in den wissenschaftl. Kanon.
Wie viel ist verschwunden,weil die Grenzen zu eng waren?
Ich mag z.B. den Gedanken vom pulsierenden Universum.
Ist nicht neu,hat bereits jemand gedacht!
Egal,ist wenigstens ästhetisch.
Es fällt in sich zusammen u.dehnt sich von Neuem aus.
So halte ich mein pulsierendes Herz eurem Chinaböller entgegen.

Eins muss ich noch schreiben:
Hawking ist eine schöne Entsprechung für das wehrlose Friedenslamm,daß uns glaubbare Wahrheit bringt,daß CERN eine Kathedrale dieses Glaubens.
Wieviel Schmerz hätte man lindern können,für so viel verdammtes Geld?
Keine Scherze,so sieht Mittelalter aus.
So viele Neo-Apologeten sind unterwegs,sie erkennen sich selbst nicht!


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

20.03.2012 um 02:42
Es gibt durchaus Menschen, die ihren Sinn gefunden haben, sei es nun der Sinn aus den Tätigkeiten des alltäglichen Seins oder aber den Sinn, den eine religiöse Vorstellung einen geben kann. Nur jedwede Form von Sinnfindung ist immer menschlich, einfach weil wir Menschen sind. So kann jemand mit dem Universum im Einklang leben und seinen individuellen Sinn finden, aber von der objektiven Wirklichkeit weit entfernt sein.

Wir wurden durch die Evolution geformt und der Zustand sich eins mit dem Universum zu fühlen ist eine nützliche Erfahrung, die ein Mensch aus den unterschiedlichsten Gründen machen kann. Der Weg zu dieser Erfahrung ist nicht vorgegeben, er muß nur unserer Natur als Mensch genügen. Wenn wir aber der Wahrheit näher kommen wollen, müssen wir nach allgemein gültigen Kritieren suchen, die wir zwar auch als Mensch wahrnehmen müssen, die aber weniger mit unseren Wünschen und deren Erfüllung zu tun haben.

Ich denke, das unsere Rolle im Phänomen einen Sinn macht, es muß aber nicht unbedingt ein menschlicher Sinn sein. Die Wahrheit zu erkennen, und sei sie auch nicht menschlich, könnte uns aber eines Tages helfen trotz allem unseren eigenen Weg zu gehen...


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corinni
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20.03.2012 um 11:53
Gut ausgedrückt...


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

20.03.2012 um 12:09
@wolf359

Ich wuensche mir allgemeingueltige Kriterien.


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20.03.2012 um 13:48
@petronius,

erstmal möchte ich mich für deinen Beitrag bzw. deiner Antwort bedanken.
Ich kenne zwar die Zitate von Rutherford aber kann dir leider gerade (es liegt sicherlich an mir) nicht wirklich folgen, ich bin irgendwie aus dem Konzept.

Ich würde mich sehr über einen kleine Starthilfe bedanken.. danke!


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petronius
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

20.03.2012 um 23:28
@düsenschrauber
Erstmal danke für den freundlichen Post.
nochmal zum Ausgangspunkt:
Du beschriebst die Gegebenheiten des Bezugssystems.(nenn ich mal so,der Kürze halber)
Das Ebenendenken,was natürlich,im System seine unbestreitbare Basis hat,die Verneinung von Phänomenen aus diesem System und schließlich die Relativierung der Wahrnehmung.Die Logik nun,magst du nicht benennen durch alle Ebenen,was sicher klug ist.
Als ich zuvor von Normalität und Realität schrieb,meinte ich genau dieses System.
Mit Einbrüchen meinte ich,das Zustandekommen von bedingt wahrnembaren Inklusionen in das erfahrbare Bezugssystem,von außerhalb dessen.
Als Lüge der Bequemlichkeit wollte ich die diversen Verneinungsstrategien verstanden wissen.
So wäre ein "paranormales Phänomen" das sich "beweisen" ließe,wohl das Ende unserer Ratio. Was daraus folgt kann man sich ja phantasievoll ausmalen.
-----------
eine Starthilfe wird gleich nicht mehr nötig sein:
Deinen Widerspruch von gestern 14:05 hab ich sehr ernst genommen.
Bildet er doch inhaltlich das Zentrum für dieses ewige Kreiseln um Induktion u.Deduktion,welcher Qualität auch immer,daß Selbstzweck wird und an dem sich hier viele Diskussionen zum Thema aufhängen.
Ich wollte einmal eine unübliche Gegenrede produzieren.
Kann man Gleichnis nennen.
Während der Inhalt durchaus strukturiert ist,man ihm schnell aber fiterlos folgen kann,ist der Grundzug eine formlose Aneinanderreihung von Gedankengängen.
Gemacht um konsumiert zu werden,von z.B.Gehirnen die Ebenendenken par Excellence beherrschen und um dort einen kleinen aber feinen Bruch im Gefüge auszulösen(kurzfristig!mit Nachwirkung?).
Wenn ich deinen letzten post lese,ist das wohl auch gelungen.
Jetzt hab ich das Ungefügte in eine Form gelegt,du kannst es jetzt,je nach Gusto,killen.


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corinni
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

21.03.2012 um 01:57
Polarheld...
es macht ALLES SINN.
Dieser Sinn ist nur einfach nicht logisch, oder angenehm, nicht verständlich, menschlich nicht nachvollziehbar. Aber alles macht schönen Sinn der Absurdität.
Das allermeiste im Leben ist doch absurd, und wir tun so, als sei es das nicht.


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

21.03.2012 um 02:34
@Registrierung
Registrierung schrieb:Ich wuensche mir allgemeingueltige Kriterien.
Wenn man seine eigene menschliche Welt mit der Suche nach "allgemeingültigen Kriterien" in Einklang bringt, dann kann man der Wahrheit näherkommen. Man muß bei der Suche immer seinem Menschsein Tribut zollen und man kann sich irren, weil das ja bekanntlich menschlich ist.

Vielleicht sind wir aber auch nicht dazu beschaffen, der reinen Wahrheit dauerhaft ins Angesicht zu schauen und müssen uns nach kurzer Zeit von ihrem hellen Licht abwenden. Bis dahin sind aber noch viele Rätsel zu lösen. Die erste Regel der Sinnfindung könnte daher lauten: bleibe am Leben.

@corinni
corinni schrieb:Das allermeiste im Leben ist doch absurd, und wir tun so, als sei es das nicht.
Man kann nicht so einfach etwas absurd nennen, was mit der eigenen Natur als Mensch zu tun hat. Der Mensch ist eben ein widersprüchliches Wesen, seine Stärke liegt aber darin, das er dennoch zu Lösungen kommen kann...


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corinni
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21.03.2012 um 11:32
ich finde es bereits absurd, dass es überhaupt Menschen gibt, Wolf.


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

21.03.2012 um 14:46
@petronuis,

danke für deine Antwort. Ich muss zuegen das ich da nichts "killen" kann , denn, wenn man über den Tellerrand schaut hast du absolut recht. Danke für diese Antwort die mich doch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Die Naturwissenschaft sowie auch die Philosophie stoßen letztendlich an die Grenzen wenn es darum geht so etwas zu Untersuchen, das liegt nicht an einer mangelnden Technologie oder Intelligenz sondern es entszieht sich einfach unserer erfahrbaren Realität.

Ich merke das du dir sehr viele und ernsthafte gedanken machst und auch sehr belesen bist. Uns verbindet eine gewissen ensthaftigkeit auch wenn sich unsere Wege manchmal gravierend unterscheiden haben wir ein Ziel. Daher bin ich sehr erfreut (auch wenn spät erkannt) mit dir in einem Forum zu diskutieren und einen freundlich Ton beibehalten, auch wenn wir nicht einer Meinung sind.
corinni schrieb:ich finde es bereits absurd, dass es überhaupt Menschen gibt, Wolf.
Ja da gebe ich dir Recht. Wenn man nun noch dazu das Wasserstoffatom -welches das erste stabile Element kurz nach dem Urknall war- nimmt welches die Basis aller Materie im Universum ist, wird es noch kurioser. Ein einfaches Wasserstoffatom mit einem Proton, Neutron und einem Elektron erschafft in einem schöpferischen Gang das Universum und wir gehören zu dem Inhalt welches sich gedanken um die Herkunft seiner selbst macht. Wie man sicherlich merkt komme auch ich aus der knallharten Wissenschaft dann doch automatisch in die Philosphie.

War dieser Werdegang von allem so gewollt oder nur eine aneinanderreihung von Kräftespielen der Elemente? Man kann es so oder so sehen, da man diese Frage nicht beantworten kann spielt es in der Wissenschaft nicht wirklich eine Rolle.


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

22.03.2012 um 20:55
@wolf359

ja wer weiss das schon - ein universeler sinn - ein individueler - oder was ganz anderes ...

manche leute leben völlig ohne die suche nach sinn oder einen philosophischen antrieb - und sind glücklich

es heisst ja in der thora "wo man auch hinsieht ... gibt es etwas zu sehen" - will sagen , man kann ziellos durchs leben wandern und wird trotzdem bereichert ... an leben

die parapsychologie und paraphänomene sind eine seltsame ausgeburt ... halb da halb nicht ... sie repräsentieren den menschlichen drang zu wachsen und den menschlichen drang das leben als etwas magisches zu sehen - sich selbst zu erhöhen - und wiedermal ein streicheln des egos

ich weiss nicht ob es hinter dem paranormalen einen sinn gibt - und du @wolf359 und @corinni habt recht wenn ihr den sinn als empirische wirklichkeit anzweifelt , wobei sich das phänomen selber ja die grösste mühe gibt damit das so bleibt

ich glaub aber wenn man seine leidenschaft diesen dingen hingibt - dann wird einen das auch irgendwo hinführen - auch wenn ich beiweilen das gefühl hab dass es etwas absolut unnatürliches ist - also nicht übernatürlich - mehr eine seltsame art der macht die irgendetwas vollkommen anderes ist - so als würde sie gar nicht in unser universum und in unsere realität gehören - passend sind ihr unsere physikalischen grenzen auch egal - trotzdem ist sie verwoben bis in unser innenleben mit uns

es ist ein rätsel ... und ich hoffe wir alle werden nicht bitter dafür bezahlen , dass wir die toten nicht ruhen lassen


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corinni
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

22.03.2012 um 23:22
Das sind nicht die Toten


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

22.03.2012 um 23:24
schon klar

aber so richtig lebendig sind sie auch nicht *grübel*


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corinni
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

22.03.2012 um 23:41
ich habe gerade in meinen älteren texten herumgelesen, und möchte dieses zitat dem thema hinzufügen, das ansatzweise die gedanken beschreibt, die phänomene in menschen auslösen können:

"Dein bisher gelebtes Leben trägst du wie einen Koffer mit dir herum, und er wird täglich schwerer. Wie kleine Fotoalben lagern die Stationen deines Lebens in dem Koffer. Nach und nach sind von seinem Boden Bilder nach oben gerüttelt worden, die du verdrängt hattest, oder die dir bisher ein Rätsel waren. Mit dem Bewusstwerden der unglaublichen Ereignisse aber brach eine zweite Vergangenheit wie ein Erdbeben in dein Leben, und viele der bisher wenig beachteten Bilder ergeben nun einen Sinn.

Der Koffer nämlich, ist nicht nur das Haus deiner Selbst, er hat als Untermieterin auch eine zweite, unerkannte Wirklichkeit beherbergt. Die bange Frage nach ihrem Aussehen raubt dir den Atem und die Angst vor ihr lähmt deine Handlungen. Dein Denken stockt und deine Entschlossenheit verliert sich in wellenartigem Zögern. Du willst kämpfen, aber wofür ?

Das dumpfe Selbstgespräch in deinem Inneren, die manchmal ganz kurzfristig und stumm aus dir herausbrechenden Tränen, der endlose Weg über einen Berg und die unbeantworteten Fragen, die auf deiner Zunge brennen, sind der schmerzhafte Aufschrei deines Herzens, der immerwährend in deinen Ohren hallt, heiß über dem Horizont glüht, deine Sicht blendet und deine Schritte schwächt, da dir die Richtung genommen wurde. Vielleicht bist du mühselig im Kreis gelaufen.

Die größte Sehnsucht in dir, die Liebe, ist klar und leicht wie ein Atemzug und liegt doch wie ein Fels auf deinem Haupt, der dich jederzeit zu zerschmettern vermag. Hast du den Abgrund herab geschaut? Die Tiefe empfunden? War dein Blick schon am Boden? Wirst du nun springen oder fliegen? Wirst du aufsehen, oder dich dem Sog ergeben? Wirst du leben oder sterben - und kennst du den Unterschied? Auf welche Seite fällst du, wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst? Das züngelnde Feuer streckt seine hungrigen Arme nach dir aus.

Du bist ein gebranntes Kind."

hach, schön... lol
so grausam und leidenschaftlich
man muss den absurditäten mit leidenschaft begegnen, nicht mit angst.
man muss die dinge nehmen, wie sie kommen.
man muss sich ihnen öffnen.
das absurde ist teil des lebens, vielleicht sogar die basis.
sich zu öffnen ist die einzige chance, erkenntnis zu erlangen.


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corinni
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

22.03.2012 um 23:55
und ich möchgte ein weiteres zitat hinzufügen, mit dem ich mich besonders an die skeptiker in diesem thema hier wende:

"Die philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens oder danach, was das Leben überhaupt ist, steht natürlich in seiner Unbeantwortbarkeit über allem, und manches Mal beschleicht mich in dieser allzu menschlich-logisch wissenschaftlichen Welt, in der der Umgang mit dem „Phänomen“ wie ein dummes, hilfloses Schreien erklingt, ein Unbehagen, dass mir manchmal nicht mehr deutlich wird, an wen ich mich mit meiner Arbeit wende oder wen ich erreiche, und das kann einem nur Angst machen.

Der Umgang der Menschen/ der Gesellschaft/ der Medien mit dem Phänomen (Fragen wie „Was tun wenn sie landen“ oder “Hilfe ich habe einen Punkt am Himmel gesehen“ usw.) kann einem manches Mal die Tränen in die Augen treiben. Sogenannte UFO Skeptiker, die mit z.B. "Ufos existieren nur in den Köpfen" völlig unbeabsichtigt eine treffende Aussage machen, und dabei aber denken, sie hätten einen ziemlich gelungene Anspielung auf die geistige Gesundheit von Betroffenen gelandet, sind so anstrengend flach, dass die Grenzen dessen, was erträglich ist, bereits überschritten sind.

Das Leid von Abductees ist nicht irrational, sondern vermutlich wahrhaftiger und emotional näher an irgendeiner Wahrheit, als alles andere. Die Annahme, dass ein übergeordnetes Phänomen uns eine Realität und Physikalität vorgaukelt (zur Extra-Verwirrung bei unerklärlichen Phänomen sogar vermeintlich physikalische Beweise zurücklässt) - und diese vorgegaukelte Welt zu eigenen Zwecken ausnutzt - , ist so wahrscheinlich, dass jeder Versuch, Phänomene aus eben dieser Gaukelrealität heraus zu erklären, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Der angesehene Wissenschaftler Davies meinte, es scheint keine Hoffnung darauf zu geben, je erklären zu können, warum es die physikalischen Gesetze überhaupt gibt. Dass diese trotzdem ihrerseits zu Erklärungen herangezogen werden, ist fast absurd und zeigt sehr schön, in welcher hoffnungsvollen Lage wir uns wirklich befinden. Und solange man die Gesetze nicht erklären kann, so Davies, ist die Annahme, es bestünde eine 'Glaubensfreie Physik', eine Täuschung!

Die persönliche Abduction-Einsamkeit des Einzelnen ist eigentlich die Position eines Über-Normalos, vielleicht die eines Leidenden, aber auch die Position eines Reisenden oder gar Vermittlers zwischen den Welten, zwischen Leben und Tod, zwischen Wachsein und Traum, ..ist eine Frage nach dem Ich, dem Sein, dem Anfang und dem Ende - und eine Reise in die Weiten der Emotionen.

Die Erlebnisse sind lebhafter, als alles andere. Sie lösen naturbedingt Leiden aus, aber auch Erkenntnis über eine wahrhaftige "Anti-Realität", der man nur ehrfürchtig gegenüber stehen kann. Die Erlebnisse sind die Frage nach dem Ursprung und dem Stoff von Leben an sich. Vor allem stellt die Position der Grenzerfahrenden eine sinnvolle, intelligente Suche dar und eine allem anderen an Wichtigkeit übergeordnete Frage. Oder sagen wir es einmal so: Es ist keine Frage der Skeptiker."

über pm gebe ich gerne den link weiter.
den text habe ich 2008 verfasst, er stellt also einen meiner 'älteren' werke dar, aber ich würde es heute noch ähnlich schreiben.
sinn und zweck dieser zitat ist, zu erklären, warum einen phänomene bewegen, und warum es so wichtig ist, sie zuzulassen.


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23.03.2012 um 00:10
@Dr.Manhattan
Malthael schrieb am 19.03.2012:ich blick langsam nicht mehr durch
Vielleicht solltest du dich mal von der Informationsflut erholen und nicht allzuviel darüber nachdenken! ;)


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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

23.03.2012 um 00:45
ein sehr trauriges bild , das du malst corinni...

...aber auch wundervoll poetisch (deine gedichte sind ja auch wundervoll)


als vampir fan erscheint mir diese seltsame art des wandels die du ausdrückst , wie das mutieren zu einem untoten - zu einem wandelnden toten - vieleicht ist man deshalb so "nah" am phänomen - da man selber auch irgendwo zwischen "leben und tod" umherstreift

alles um einen rum verfault - die dinge haben keinen geschmack mehr - und die farben sind nicht mehr so prächtig - nur manchmal blitzt es zynisch auf - nur um dich daran zu erinnern , dass du ausgebrannt bist - am ende deiner kräfte

man entwickelt verschiedene spleens - sehnt sich nach dem morbiden und alten - ein atavistischer zustand des lebens

man ist ein untoter - saugt wie ein vampir alles an leben auf dass einem unter die finger kommt - nur um sich in diesem "spiel" lebendig zu halten - nur um die eigene naivität zu nähren und die scheinwelt eines heilen daseins weiter in sich bestehen zu lassen ... wie einen schlechten witz

vieleicht hast du recht und man sollte sich fallen lassen - einfach mal sehen was dann passiert ... auch wenn das ein beängstigender gedanke ist


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corinni
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

23.03.2012 um 00:58
ach Polar, ich finde traurigkeit sinnvoll. ich mag tiefe und wehmut, den ausdruck dieses leidvollen lebens. es ist wahrheit
beängstigend, ja. aber so ist das eben.
der beste gruselfilm ist das leben.
einmal auf die welt geworfen, musst du dich deinem - meist jahrelangen - sterbeprozess ergeben, ob du willst oder nicht.
das ist aber kein grund zum verzweifeln. denn es ist - trotz allem - doch sehr unterhaltsam.
:)


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corinni
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23.03.2012 um 01:04
tot sein ist ganz sicher nicht schlimm.
höchstens das sterben könnte etwas unangenehm werden.


erinnert mich gerade an ikeas werbespruch;
wohnst du noch, oder lebst du schon?
könnte man auch als friedhofwerbung benutzen und entsprechen abändern:
stirbst du noch oder bist du schon tot?

darunter ein hübsches, blumengeschmücktes grab.

dann fragt keiner mehr, nach deinen erlebnissen. und während man da unten ruht, und verwest, werden die hier oben weiter palavern, dass es diese und jene dinge nicht gibt. und das alles, um sich von der wahrheit und dem eigenen sterben abzulenken.


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petronius
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Unsere Rolle im Phänomen - Es macht alles keinen Sinn

23.03.2012 um 02:08
@corinni
Ich hab Wahrheit gelesen!
Und nur einmal atmen,nur einmal schlafen,schon ist sie weg...
:):):)


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