Shiloh schrieb:Anscheinend hat es sich erledigt. Auch ohne angekündigte Untersuchung und Gutachten.
Wie vermutet, war auch dies nur heiße Luft. , es wird vorerst kein Katamaran bestellt. Er bleibt eine Option, um im schlimmsten Fall den toten Wal zu bergen. Es gehe auch um den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern, hieß es aus dem Ministerium.
Quelle:
https://m.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/nach-wochenlangem-wal-kampf-warum-kommt-der-katamaran-jetzt-erst-ins-spiel-69d36a4885a7e040c873460b?t_ref=https%3A%2F%2Fm.bild.de%2F
Das Argument, achtsam mit Steuergeldern umzugehen, kann ich nachvollziehen. Ich bin mir aber sicher, mittels Spendenaufruf wäre so eine Hilfsaktion durchaus finanzierbar gewesen! Im Nachhinein ist man allerdings immer schlauer.
Komplexe Entscheidungen sind immer herausfordernd und auf rationaler wie auch emotionaler Ebene schwierig zu treffen. Und absehbar ist natürlich jetzt schon, dass im Nachhinein jegliches Scheitern und Versagen lauthals als Fehlentscheidung verurteilt werden wird!!!
Die Risiken eines Bergungsversuchs sind zum jetzigen Zeitpunkt mE tatsächlich wahnsinnig hoch, denn die Lebensenergie des Wals nimmt mittlerweile ja wohl stündlich ab.
Ich hätte mir gewünscht, dass seitens der wissenschaftlichen Experten/Politiker der Mut dagewesen wäre, das vor einigen Tagen geäußerte unkonventionelle Angebot von R. M. Lehmann anzunehmen, dass er den Buckelwal sozusagen bis zur Nordsee lotst (wie auch immer). Es wäre ein Experiment gewesen, dass mMn durchaus Aussicht auf Erfolg gehabt hätte.
Mich hat beeindruckt, dass Robert Marc Lehmann versucht hat, Kontakt mit dem Tier aufzunehmen. Für mich war das kein Kokolores oder Spinnerei! Er berichtete ja auch, dass auch die Augenreaktionen des Buckelwals gewisse Signale der Befindlichkeit aufzeigen können.
Nun scheint es auf einen qualvollen Tod hinauszulaufen.