@nairobiWar lecker
:) Ich hatte auch nicht dran gezweifelt dass es gut schmeckt, weil weder neue Zutaten noch neue Zubereitungsarten dabei waren.
Die Konsistenz ist natürlich anders und es schmeckt weniger homogen, soll heißen: Die Stücke sind innen eher mild.
Ich verwende für die meisten Gerichte die in Pfanne oder Wok zubereitet werden festen Tofu (den "normalen"): Kommt - in Würfel oder in dünne Scheiben geschnitten - als erstes in die Pfanne (mit Öl, hierbei Olivenöl), schön knusprig braten, und dann die weiteren Zutaten, durch die der Tofu wieder etwas weicher kocht (durch die austretende Flüssigkeit des Gemüses).
Was ich zusätzlich gerne mache: Packung Tofu wie gekauft für mindestens einen Tag einfrieren, dann vor Zubereitung wieder auftauen - die Eiskristalle brechen den Tofu etwas auf, er wird poriger und knuspriger (austretende Lake abgießen bevor er in die Pfanne kommt).
Tofu vor der Zubereitung marinieren mag ich nicht so gerne (wird dann kaum knusprig, und die Marinade kann in der Pfanne anbrennen); lieber die Methode mit dem Einfrieren und dann, nachdem der Tofu knusprig gebraten ist, ihn wieder mit dem restlichen Gemüse, Sauce... weicher kochen.
Ansonsten verwende ich ab und zu Seidentofu. Der passt m.E. gut in Speisen die ansonsten mit Eierstich gemacht werden, v.a. Suppen.
Räuchertofu mag ich auch; verwende ich aber nur wenig, erstens da er hier deutlich teurer ist als anderer Tofu, und zweitens, da ich sowieso kräftig würze (mag gerne scharfes Essen) und dabei der Räuchergeschmack schon untergeht. Lieber dann selber würzen mit Räucherpaprika & Co. Könnte aber passen wenn einem ansonsten Speck etc. fehlt (fehlt mir nicht).
Tofu verwende ich in den allermeisten Fällen für authentische asiatische Rezepte; kaum als "Fleischersatz" oder überhaupt für nichtasiatische Rezepte.