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Seid ihr woke?

979 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Moral, woke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Seid ihr woke?

20.12.2025 um 09:33
Zitat von nairobinairobi schrieb:Und hat das beim Lernen dieser Fächer geholfen und die Leistungen verbessert?
Man hat, wenn Vokabeln abgefragt wurden, noch mehr als bei anderen Lehrern gehofft, nicht dran zu kommen. :D
Zitat von nairobinairobi schrieb:Auch machte er sich gerne über Schüler lustig
Ah, so einen Drecksack von Lehrer hatten wir auch.
Wenn in der vorherigen Stunde (eines anderen Lehrers) Klausuren zurück gegeben wurden, hat er das gern kommentiert.
War in der 11. Klasse und da kamen dann manchmal Kommentare wie "An deiner Stelle würde ich mir eine Lehrstelle suchen, du schaffst das Abi sowieso nicht."


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Seid ihr woke?

20.12.2025 um 09:45
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:War in der 11. Klasse und da kamen dann manchmal Kommentare wie "An deiner Stelle würde ich mir eine Lehrstelle suchen, du schaffst das Abi sowieso nicht."
Übel. Als Schüler braucht man eigentlich Ermutigung, gerade als "Wackelkandidat".
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Drecksack von Lehrer
Wenn ich so zurückdenke, gab es einige Lehrer:innen, die ich aus meiner heutigen Sicht ungeeignet als Pädagogen ansehen würde.
Ich erinnere mich an den Deutschlehrer, 8. Klasse. In einem Aufsatz hat ein Klassenkamerad statt "becircen", was ja auch ein schwieriges Wort ist, geschrieben "bezirpsen".
Damit hat dieser Lehrer den Schüler ganz lange aufgezogen. Echt daneben.

Der Englischlehrer war auch überstreng. Vielleicht sadistisch veranlagt. Möglicherweise hatte er auch Probleme mit sich selbst. Ich glaube, er zog einen Fuß ein bisschen nach und einige Jahre hörte ich (aus sicherer Quelle), er sei mal besoffen von seinem Balkon gestürzt und habe sich verletzt.


Es gab zum Glück andere Lehrer:innen die durch ihre Art wirklich beliebt waren.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Optimal wären Pädagogen mit natürlichem Durchsetzungsvermögen und Authorität, die sowohl Respekt bekommen, als auch die Kinder abholen und begeistern können.



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20.12.2025 um 09:48
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wenn ich so zurückdenke, gab es einige Lehrer:innen, die ich aus meiner heutigen Sicht ungeeignet als Pädagogen ansehen würde.
Solche gibt es heute immer noch, leider....


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20.12.2025 um 10:19
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Armselige Kreaturen, die sowas nötig haben. Ist ja auch in den asozialen Medien unter Erwachsenen recht beliebt, nur richtet es da keinen so großen Schaden an.
Ja, auch im Computer richtet dies schaden an-

Manche sollten die ohren lang gezogen bekommen wenn ich mir so im Computer umschaue.


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20.12.2025 um 10:24
Zitat von klompje1klompje1 schrieb:Manche sollten die ohren lang gezogen bekommen wenn ich mir so im Computer umschaue.
Tja, wenn Du die kennst, tritt routiniert in Aktion ^^
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:asozialen Medien
Der Ausdruck trifft es manchmal besser als "soziale Medien"...
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Medien unter Erwachsenen recht beliebt, nur richtet es da keinen so großen Schaden an.
Manchmal führt das, was geschrieben wird, sogar zu Ermittlungsverfahren. Wenn da übel beleidigt oder gedroht wird, werden zuweilen nicht unerhebliche Geldstrafen verhängt.


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20.12.2025 um 12:30
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wenn da übel beleidigt oder gedroht wird, werden zuweilen nicht unerhebliche Geldstrafen verhängt.
Leider viel zu wenig, allein durch die schiere Masse.
Es ist halt einfach, in vermeintlicher Anonymität auf dicke Hose zu machen. Die Verrohung ist schon ziemlich stark. Genauso der primitiv geringe Wortschatz, der mitunter die Haare zu Berge stehen lässt.
Es geht nicht um erhobene Zeigefinger, Horrorfilme, Musik etc, es geht um einen respektvollen Umgangston ( der hier im Forum schon mitunter arg primitiv aggressiv sein kann). Nur weil man unterschiedliche Meinungen hat? Ich halte zb nichts von Gendersprache. Andere machen das und es ist deren Sache. Aber dafür pöbel ich ja nicht andere an.
Dazu kommt, dass heutzutage viele Selbstdarsteller eine Bühne namens YouTube, Instagram und Co bekommen. Da wird oft schlecht genuschelt und in gruseligem Deutsch irgendeine subjektive Meinung in die Welt geblasen und es gibt Leute, die das dann als qualifiziert für voll nehmen. Damit mein ich nicht den Kochkurs, Handwerker oder Musiklehrer oder auch Fußballfan etc , sondern die "Influenza"
Im Endeffekt müssten all diese "Meinungsmacher" einen Handyhalter mit Spiegel bekommen, weil sie sich für relevant halten.


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23.12.2025 um 21:15
"Ich zieh dir die Ohren lang" habe ich 100e Male von der Oma gehört. Gemacht hat sie es nie, denn sie hat mich sehr geliebt. Gott habe sie selig. Nicht mal mein Opa hat Gewalt angewendet, obwohl er in einem durchweg bösartigen Haushalt aufwuchs.

Meine Mutter war mal mit einem Typen liiert, der irgendwo in einem Kuhkaff in den Alpen aufwuchs und härter war als jeder Sargnagel. Der hat mich mal ordentlich verdroschen. Irgendwann, ich muss 13 gewesen sein, meinte er, ich müsse mal langsam ein Mann werden und hat mich gezwungen, die noch lebende Weihnachtsgans mit einem Beil zu köpfen. Das hat mich Stadtkind damals schon ziemlich aus der Bahn geworfen.

Ich halte weder was von einer autoritären, noch unautoritären Erziehung. Dazwischen gibt es noch einiges mehr. Ich habe mein Kind weder geschlagen, noch wirklich mal richtig angebrüllt und trotzdem habe ich bisher den kleinen Scheißer irgendwie hinbekommen. Mir ist es wichtig das mein Sohn kein Mobber wird, niemanden wegen Äußerlichkeiten oder Besonderheiten ausgrenzt, aber sich trotzdem (mit nötigem Respekt) durchsetzen und sich eine eigene Meinung bilden kann. Wenn er das dann noch durch die Pubertät bekommt, bin ich zufrieden.

Trotzdem, und da sind wir vielleicht wieder beim Kernthema, kommen so Fragen oder Aussagen, die einem dann doch mal eine Überlegung abverlangen.

Letztens kam er nachhause und sagte, das ihm ein Ausländer auf dem Heimweg eine Seitentasche am Schulranzen zugemacht hat. Daraufhin fragte ich ihn wie er darauf kommt, das es ein Ausländer war und wie er das Wort denn deutet (positiv oder negativ). Der Mann sah halt anders aus und sprach nur schlecht deutsch. Darauf hin haben wir uns über kulturelle Unterschiede unterhalten und dass das auch völlig ok ist. Nuja, er hat dann recht schnell eingesehen, das Ausländer jetzt nicht der passende Begriff war. Ich bin da weniger mahnend, sondern versuche eher zum Denken anzuregen.


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24.12.2025 um 11:58
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Ich bin da weniger mahnend, sondern versuche eher zum Denken anzuregen.
Das ist aus Sicht mancher schon zu viel Mahnung. ;-)


Zum Thema: nee, so wirklich wach bin ich noch nicht....


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24.12.2025 um 12:41
@philae
Kaffee? :kaffee:


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27.12.2025 um 03:39
Zitat von philaephilae schrieb:Das ist aus Sicht mancher schon zu viel Mahnung. ;-)
Das ist ja da schöne wenn man erstmal frei denken kann. :)

Wer wäre ich, wenn ich keine eigene moralische Grenze hätte. Andere können mir gern sagen, wie sie das empfinden, aber ich frei davon, jedem gefallen zu müssen.


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29.12.2025 um 08:20
Zitat von philaephilae schrieb am 24.12.2025:Zum Thema: nee, so wirklich wach bin ich noch nicht....
Ich bin auch nicht immer wach. Ich würde "woke" eher als aufmerksam und rücksichtsvoll verstehen. Naja, manche finden es trotzdem empörend...


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Seid ihr woke?

29.12.2025 um 10:18
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich würde "woke" eher als aufmerksam und rücksichtsvoll verstehen.
Kann man auch darunter verstehen.

Wobei ich bei aufmerksam und wachsam jetzt eh keinen großen Unterschied sehe, bedeutet es für mich dasselbe.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Naja, manche finden es trotzdem empörend...
Klar.

Die Woke bereits so grundsätzlich verteufeln und dahinter auch nur Feindbilder und Unterdrückung vermuten, sind wahrscheinlich eh solche, die selber gerne andere und das auch aus niedrigen Beweggründen, die nicht in ihr beschränktes Rechtes Weltbild passen oder ihnen die Meinung anderer auch nur nicht gefällt, unterdrücken.
Haben wahrscheinlich schon in der Schule andere gemobbt und die wenigen, die gegen das Mobben eingeschritten sind und aus heutiger Sicht zu den Woken gezählt würden, danach auch gemobbt und als Feindbild deklariert.


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29.12.2025 um 10:34
Ich habe das Wort woke früher selbst verwendet in meiner ,,Jugend,,.
Wurde in unseren Kreisen eher verwendet als ,,erwacht,, zu sein und die Grundsetzte des ,,ach so bösen,, Systems zu verstehen und uns gegen die Unterdrückung zu verteidigen und blablabla

Im Endeffekt haben wir nichts weiter gemacht als in irgendwelche Lagerhallen einzubrechen und dort Boxenwände aufgestellt und 3 Tage komplett zugedröhnt Party gemacht.
Oder uns unter einem Windrad versammelt und den Strom für die Anlage angezapft. Ein Haufen Vandalismus und Ruhestörung war defacto auch dabei... Tekno 23

Naja man wird älter und klüger.
Die Dinge die im jetztigen Zeitraum mit ,,wokeness,, verbunden sind, sind nicht recht viel besser. Viel Schein wenig Sein. Kenn genug Leute die über Offenheit und Verbundenheit quatschen und die ersten in der Reihe sind die dann über Aussehen von irgendwenn ablästern.

Naja Gott sei Dank hab ich jetzt eine Familie und Wichtigeres zu tun.


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29.12.2025 um 11:16
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Naja Gott sei Dank hab ich jetzt eine Familie und Wichtigeres zu tun.
Da wir in einer Gesellschaft leben und uns nicht nur auf Familie und das eigene Leben zurückziehen können (es sei denn, man lebt auf einer kleinen Insel oder in einer sehr dünn besiedelten Gegend), beschäftige ich mich schon weiterhin mit gesellschaftlichen Fragen und finde daher auch das Thema "Wokeness" nach wie vor relevant.


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29.12.2025 um 11:23
Zitat von GrouchoGroucho schrieb am 20.12.2025:War in der 11. Klasse und da kamen dann manchmal Kommentare wie "An deiner Stelle würde ich mir eine Lehrstelle suchen, du schaffst das Abi sowieso nicht."
den woken mit einer wertschöpfenden tätigkeit erschrecken hat also auch schon damals funktioniert. :popcorn:


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29.12.2025 um 11:27
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da wir in einer Gesellschaft leben und uns nicht nur auf Familie und das eigene Leben zurückziehen können (es sei denn, man lebt auf einer kleinen Insel oder in einer sehr dünn besiedelten Gegend), beschäftige ich mich schon weiterhin mit gesellschaftlichen Fragen und finde daher auch das Thema "Wokeness" nach wie vor relevant.
Für dich vielleicht. Für mich nicht. Ich leiste meinen Teil in dem ich arbeiten gehe. Das sollte genug sein.
Ansonsten verbringe ich Zeit mit der Familie und Freunden. Ich muss mich nicht damit beschäfitgen weil sich auch kein Schwein von dennen schert wie ich und meine Familie über die Runde komme.
Also who cares wegen irgendwelche Leute die sich einen Dreck für einen selbst interessieren.

Ein ,,normales,, bürgerliches Familienbild ist in manchen Kreisen ja fast schon ein Feindbild.

Drum ist es mir herzlich egal


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Seid ihr woke?

29.12.2025 um 11:36
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Für mich nicht. Ich leiste meinen Teil in dem ich arbeiten gehe. Das sollte genug sein.
Mache ich auch aber genug ist es mir nicht. Mich interessiert schon, wie man mit meinen Kindern umgehen würde, wenn sie sich gleichgeschlechtlich orientieren in der Wahl ihrer Partner. Oder wenn ich ein eher dunkles Enkelkind bekäme, wie das dann aufgenommen wird.

Wenn ich mich jetzt nicht kümmere ist es dann vielleicht zu spät. Wobei ich mich nicht als "woke" bezeichnen wollte sondern eher als normal.


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29.12.2025 um 11:54
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Ich leiste meinen Teil in dem ich arbeiten gehe.
Was machst du denn für einen Job?
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Ein ,,normales,, bürgerliches Familienbild ist in manchen Kreisen ja fast schon ein Feindbild.
Wie kommst du darauf?
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich bin auch nicht immer wach. Ich würde "woke" eher als aufmerksam und rücksichtsvoll verstehen. Naja, manche finden es trotzdem empörend...
Das sollte ein blöder Scherz sein. ;-)

Na ja, es gibt schon auch Leute, die es übertreiben mit der Wokeness. So wurde etwas ursprünglich Gutes zum Kampfbegriff.


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Seid ihr woke?

29.12.2025 um 11:58
Zitat von martenotmartenot schrieb:Da wir in einer Gesellschaft leben und uns nicht nur auf Familie und das eigene Leben zurückziehen können (es sei denn, man lebt auf einer kleinen Insel oder in einer sehr dünn besiedelten Gegend), beschäftige ich mich schon weiterhin mit gesellschaftlichen Fragen und finde daher auch das Thema "Wokeness" nach wie vor relevant.
Zu gleichgültig, gar egoistisch, auf andere Menschen bezogen, sollte man nicht sein. Egal ob es um Rassismus, Sexismus, Homophobie oder um Diskriminierung aufgrund des sozialen Standes oder der Kleidung oder aufgrund Tattoos sich handelt.





Man muss auch bedenken, was anderen widerfahren kann, kann auch mir selbst oder der eigenen Familie widerfahren und seis nur im Netz.

Zudem, schreitet man nicht ein (je nachdem kann man es damit natürlich auch übertreiben, klar), hilft man damit auch immer beim platzieren der Bombe.


Für dich mal als Denkanstoß

@sevenheartseas


Nur und ich und die eigene Familie und nach mir/uns die Sintflut, ist keine schöne Einstellung und diese kann ja auch auf die eigenen Kinder abfärben.


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Seid ihr woke?

29.12.2025 um 12:05
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Wobei ich mich nicht als "woke" bezeichnen wollte sondern eher als normal.
Ja, ich finde auch, dass das früher normal war, aber inzwischen scheinen solche Gedanken gelegentlich als "woke" wahrgenommen (und abgelehnt) zu werden. Zumindest ist das mein Eindruck.


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