sooma schrieb:Dass das, was Du da aufzählst, alles keine Verwandtschaft ist. Familienbesuche gehören in den privaten Bereich.
Genauso ist das.
Hyperborea schrieb:Und der war nicht immer gleich Stasi.
Die waren nicht immer direkt bei der Stasi angestellt, es gab auch viele inoffizielle Mitarbeiter (IM), für die sie ausspionierten und Meldungen abgegeben haben, schließlich wurden sie benachrichtigt, dass der Besuch aus dem Westen kommt. Man mußte sich auch in der Stadt wo man sich aufhält zum Übernachten bei der Polizeistation anmelden und abmelden (glaub ich).
"Spitzels" gab es überall, selbst bei der eigenen Verwandtschaft musste man aufpassen,was und wie man über das Regime und den Staat äußerte. Bei der Einreise in Friedrichstrasse wurde immer der Reisepass (oder Personalausweis) in deren Durchgangskabinen gescannt (oder durchleuchtet). Man sah wie der Grenzsoldat diesen auf ein Gerät gelegen hat und immer wenn der Scanner (sag ich jetzt Mal) das Geräusch gemacht hat, haben sie zwei, dreimal so getan,als ob sie kurz gehustet hätten,um dieses Geräusch zu überschatten. Mein Bruder sagte einmal zu einem solchen Grenzsoldaten, dass er nicht so künstlich husten bräuchte, er wisse schon,dass sein Pass "durchleuchtet" wird
:DDer hat Nerven.... Da man immer einzeln bei der Ein und Ausreise durch die Grenzkabinen durch musste, hat er manchmal länger gebraucht,bis er bei der Ausreise durch kam, da hatten wir alle, als wir schon durch waren, die Sorgen,was er wieder "angestellt" hatte und warum es so lange bei ihm dauerte.