Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?
gestern um 16:07???Nyx_07 schrieb:Wenn er so doof wäre und nicht wissen würde, dass er nicht auf 50 cm nach unten tauchen kann, wäre er wohl kaum in die Ostsee gekommen.
???Nyx_07 schrieb:Wenn er so doof wäre und nicht wissen würde, dass er nicht auf 50 cm nach unten tauchen kann, wäre er wohl kaum in die Ostsee gekommen.
Genau. Da er einfach versucht zu schwimmen.Nyx_07 schrieb:Das zeigt er doch die ganzen Tage schon.
Auf der Sandbank schwimmen? Hat er dir das so gesagt oder kann es sein, dass er schon länger Schmerzen hat? NIemand redet von JETZT erst.Shiloh schrieb:Genau. Da er einfach versucht zu schwimmen.
Warum sollte es also JETZT unbedingt ein Zeichen von Schmerzen sein?
????Nyx_07 schrieb:Auf der Sandbank schwimmen? Hat er dir das so gesagt oder kann es sein, dass er schon länger Schmerzen hat? NIemand redet von JETZT erst.
Shiloh schrieb:Dieses Buckeln hat er auch vor seinem Freischwimmen gezeigt.
Nyx_07 schrieb:Das zeigt er doch die ganzen Tage schon.
Also nochmal: warum soll das Buckeln jetzt ein Zeichen von Schmerzen sein?Shiloh schrieb:Genau. Da er einfach versucht zu schwimmen.
Warum sollte es also JETZT unbedingt ein Zeichen von Schmerzen sein?
Mit JETZT war gemeint, dass die Annahme, das Buckeln würde aus Schmerzen geschehen, eben JETZT erst ERSTMALIG so von Herrn Ritter in einem Interview geäußert wurde. Oder war vorher von irgendwelchen Experten davon die Rede, dass Buckeln = Schmerzen bedeutet, und der Wal davor auch bereits oft auf diese Weise Schmerzen gezeigt hat?Nyx_07 schrieb:NIemand redet von JETZT erst.
Zusammenfassend ist das „Buckeln“ eine Kombination aus anatomisch bedingter Tauchtechnik und Verhaltensweisen zur Kommunikation, Jagd und Reinigung.Quelle: Greenpeace
Ich weiß nicht recht was ich aus wissenschaftlicher und fachlicher Sicht von dem internen Gezeter und Gezicke der Retter halten soll. Zudem glaube ich, das man so ein Tier vielleicht in Angst und Panik versetzen, aber nicht gezielt irgendwohin steuern kann. Nicht unmöglich das der Wal in Panik war. Das ist ein Wildtier. Der Wal wird schlicht und einfach nicht wissen, was man von ihm will. Zudem ist er jetzt schon 5x gestrandet. Und Wale können sich normalerweise sehr gut orientieren. Die brauchen keine Boote, die ihnen den Weg zeigen.Shiloh schrieb:Wenn man hört, was Jenna Wallace hier im Interview dazu zu sagen hat, ist das erneute Stranden des Wales aber durch das falsche Guiden in zu flaches Wasser verursacht worden. Demnach wurde der Wal durch menschliches Versagen um seine Chance gebracht.
Wie kommst du denn auf diese absonderliche Idee?orlETs schrieb:Bedeutet das für dich,dass man ein Haustier eher helfen müsste,als ein Wildtier,das in Not ist?
Ich schrieb dochShiloh schrieb:Und habt ihr dazu
auch eine Meinung?Shiloh schrieb:Seit ich gelesen habe, dass der Wal gar nicht fest aufliegt,, sondern in einer 2,20 m tiefen Mulde floated, gäbe es für dieses Durchstrecken und Krümmen da nicht auch eine andere Erklärung? Er "schwebt" dann ja praktisch in dieser Mulde und hat dadurch die Bewegungsfreiheit, sich zu strecken und auch zu buckeln? Was dann nichts mit apathisch und sich quälend zu tun hätte?
Möglich ist theoretisch alles.Photographer73 schrieb:und evtl könnte man es auch anders deuten.
Es kann auch schon die ganze Zeit ua ein Zeichen für Schmerz gewesen sein oder eben auch nicht. Dass er Schmerzen hat und das nicht erst seit gestern/heute, liegt für mich aber auf der Hand.Shiloh schrieb:Warum sollte es also JETZT unbedingt ein Zeichen von Schmerzen sein?
Was sagt sie denn zu dem Netz? Hängt das nur im Maul, dann wundert es mich, dass diese Helden es nicht entfernen können. Reicht das Netz bis in den Verdauungstrakt? Kann er überhaupt fressen oder wie lange hat er NICHT gefressen? Meint sie wenn der Wal von der Sandbank ist, dann ist alles super mit ihm? Sorry, aber die Sandbank wird nicht sein einziges Problem sein.Lotte49 schrieb:Na ja, es gibt ja nun auch Fachleute, wie z.B. Jenna Wallace, die ganz klar sagen, die Fachleute, die den Wal als sterbend oder todkrank abgestempelt haben, lagen falsch. Sie war vor Ort, hat genauere Daten als die Ferndiagnosen-Ersteller, warum sollte sie zwingend falsch liegen?
Die Helden waren von Sea Shepard und dem deutschen Meeresmuseum , zu deiner Info. Sie konnten ein Großteil der Netze und Leinen entfernen , und dies nur vom Boote aus zudem , aber nicht alles.Nyx_07 schrieb:dass diese Helden es nicht entfernen können.
Umweltminister Herr Dr. Backhaus hat meinen Vorschlag aufgegriffen . :)) Hope soll eine Bronzeskulptur errichtet bekommen als Mahnmal , egal wie die Bergungsaktion endet. Bravo , kann man da nur sagen.RomanTisch schrieb:
Warum? Wenn die Bergungsmission erfolgreich sein sollte , was wohl viele hoffen ( die Kritiker eher weniger) könnte ich mir gut eine win / win Situation vorstellen , indem die beiden Financiers dieses Unternehmens samt dem Helferteam ein Denkmal gesetzt bekommen , alles im Namen und in Kooperation des BL SH .Shiloh schrieb:Warum das? Wofür? D
Die anfallenden Kosten übernehmen Herr Gunz und Frau Walter-Mommert , natürlich . Die paar tausend Euro sind ja für Superreiche nicht der Rede wert.
Auch sollte ein Gedenkstein oder Denkmal , als Mahnmal für alle Bürger:innen ersichtlich sein und an den Fischfang mit Schleppernetzen erinnern , sowie , das es immer Licht am Horizont geben wird , auch wenn wochenlang Dunkelheit herrschte.
RomanTisch schrieb:Umweltminister Herr Dr. Backhaus hat meinen Vorschlag aufgegriffen . :)) Hope soll eine Bronzeskulptur errichtet bekommen als Mahnmal , egal wie die Bergungsaktion endet. Bravo , kann man da nur sagen.
Wenn man denkt es geht nicht noch absurder... Statt die traurige Angelegenheit zum Anlass nehmen Diskussionen anzuregen was man tun kann um sowas künftig zu verhindern, setzt man ein Denkmal und frisst dann abends in Ruhe seine Fischstäbchen, denn man hat ja was getan.RomanTisch schrieb:Umweltminister Herr Dr. Backhaus hat meinen Vorschlag aufgegriffen . :)) Hope soll eine Bronzeskulptur errichtet bekommen als Mahnmal , egal wie die Bergungsaktion endet. Bravo , kann man da nur sagen.
Nabu-Chef Jörg-Andreas Krüger hat sich im Interview mit t-online zu Buckelwal Timmy geäußert. "Ich würde mir wünschen, dass er es schafft, aber mit seinen Verletzungen sieht es leider nicht gut für ihn aus", sagte Krüger. Zur Aktion der privaten Rettungsinitiative äußerte er sich kritisch. "Die Situation bedeutet für den Wal wahrscheinlich enormen Stress", betonte er. Die Erfolgsaussichten seien äußerst gering.Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_101218512/wal-timmy-aktuell-laut-experte-kruemmt-sich-wal-timmy-vor-schmerzen-.html
Du hast scheinbar die Botschaft nicht verstanden. Mit diesem zu errichteten Mahnmal sind natürlich auch andere Meeresbewohner angesprochen. Jeder Bürger sollte sich mal Gedanken machen , wie er damit umgeht und ob nicht eine Umkehr seiner Lebensgewohnheiten dahingehend Einzug nehmen könnte.Nyx_07 schrieb:Tausende Delfine und Wale verenden jedes Jahr in diesen Netzen aber ok, die sieht man ja nicht, dann brauchen sie auch kein Denkmal.
Hope gibt die Zeit vor und toll , das die beiden Financiers und das Umweltministerium dies auch so sehen. Da wird keine Deadline gesteckt und favorisiert. Zumindest mal nicht die nächsten Tage oder Wochen. Natürlich wird man sich Gedanken müssen , wenn nach X Tagen keine Besserung eintritt.Motzfussel schrieb:ope seine Chance bekommt aber wenn die Initiative bis zum Wochenende nicht die finale Aktion durchgeführt ha
Dazu bereits geschrieben:Nyx_07 schrieb:Sorry, aber die Sandbank wird nicht sein einziges Problem sein.
Shiloh schrieb:Er hat zumindest am Montag gezeigt, dass er immerhin noch selbstständig schwimmen kann ohne zu ertrinken. Dies war nach der langen Liegezeit im Flachwasser in der Kirchsee-Bucht bis Montag fraglich.
Dass die Haut im salzhaltigerem Atlantik abheilen kann, wurde von mehreren Experten bereits bestätigt.
Wie es jetzt genau um seine inneren Organe - insbesondere nach Strandung Nr. 5 - bestellt ist, weiß wohl niemand. Zumindest ist die Atmung - selbst laut Herrn Ritter - noch kräftig und damit zufriedenstellend.
Ich weiß jetzt nicht, wie gesichert die Erkenntnis mit dem 'Wasser in der Lunge' ist. Die Formulierung in Pressekonferenz und Berichten war 'vermutlich', "die Experten vermuten mittlerweile auch Wasser in der Lunge" ..
----------Shiloh schrieb:Ob sich tatsächlich noch Netzreste im Verdauungssystem befinden, auch darüber gibt es aktuell keine gesicherten Erkenntnisse.
Der Wal hat jetzt einen Tracker, um ihm folgen und dort weiter beobachten zu können, sollte er es wieder ins nördliche Meer schaffen.
Ich finde es unter diesen aktuellen Aspekten schwierig zu sagen, der Wal ist im Meer definitiv nicht mehr überlebensfähig. Ich finde, er sollte die Chance haben. Ich vermute, dass man den Wal auch nochmal aus dieser Mulde in tieferes Gewässer bekommt. Das mögliche anschließende Begleiten eines freischwimmenden Wals ist halt die immense Herausforderung. Aufgrund der langen Strecke hätte mir persönlich Plan A besser gefallen.
Nyx_07 schrieb:Statt die traurige Angelegenheit zum Anlass nehmen Diskussionen anzuregen was man tun kann um sowas künftig zu verhindern, setzt man ein Denkmal
Nicht Denkmal sondern Mahnmal. Und das natürlich für sämtliche Meeresbewohner. Und ja, ist doch toll, wenn man in MeckPomm solch ein Mahnmal als Denk- und Diskussionsanstoß setzt. Einer muss damit den Anfang machen ...Nyx_07 schrieb:Tausende Delfine und Wale verenden jedes Jahr in diesen Netzen aber ok, die sieht man ja nicht, dann brauchen sie auch kein Denkmal.
Entschuldige bitte, aber bei WAS gibt Hope die Zeit vor? Das leuchtet mir völlig ein,als es um das Schleppen ging. Das ist aber vom Tisch. Und ansonsten wird da jetzt seit Tagen gesaugt, gebuddelt, gefilmt und Hope liegt halt da....was soll er auch machen. Also welche Zeit bei was gibt Hope vor?RomanTisch schrieb:Hope gibt die Zeit vor und toll , das die beiden Financiers und das Umweltministerium dies auch so sehen. Da wird keine Deadline gesteckt und favorisiert. Zumindest mal nicht die nächsten Tage oder Wochen. Natürlich wird man sich Gedanken müssen , wenn nach X Tagen keine Besserung eintritt.
Wie gesagt, dass sie den Wal nochmal freigesaugt bzw. freigebuddelt bekommen, das könnte ich mir schon gut vorstellen, das hat ja in Niendorf geklappt. Bis zur Fahrrinne ist es nicht mehr allzu weit. Ich meine mich zu erinnern, dass das Team dafür ca. 3 Tage veranschlagt hat.Motzfussel schrieb:Ich ertrage es auch schwer dieses wundervolle Tier da so liegen zu sehen, aber mal auf gut Glück agieren hilft ihm nichts.
Hast du nicht das Interview von Herrn Gunz vernommen? Er sagte dies sinngemäß. Bedeutet im Klartext , es wird solange weitergemacht , wie es notwendig ist , um Hope zu retten. Auch ist die Rettungscrew verantwortlich , das Umweltministerium begleitet und unterstützt alle Maßnahmen des Rettungsteam . Dies waren die Worte von Herrn Backhaus.Motzfussel schrieb:Entschuldige bitte, aber bei WAS gibt Hope die Zeit vor? Das leuchtet mir völlig ein,als es um das Schleppen ging. Das ist aber vom Tisch. Und ansonsten wird da jetzt seit Tagen gesaugt, gebuddelt, gefilmt und Hope liegt halt da....was soll er auch machen. Also welche Zeit bei was gibt Hope vor?