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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

200 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gehirn ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

20.05.2006 um 23:39
Die Ansicht, dass wir nur etwa 10 Prozent unseres Gehirnes nutzen, ist weit verbreitet. Kein Wunder also, dass uns viele Künstlergurus dazu drängen doch einmal die restlichen 90 Prozent "anzuzapfen". Einige deuten dies auch als Beweis dafür, dass das Bewusstsein weniger mit der Gehirnaktivität zu tun hat, sondern vielmehr unserer Seele zu verdanken ist.

Selbst Einstein witzelte: „Die meisten Menschen nutzen nur fünf bis sechs Prozent ihrer Gehirnkapazität. Ich nutze sieben Prozent!"

Doch was ist an dieser Aussage dran? Benutzen wir wirklich nur 10 Prozent unserer grauen Zellen? Nach den neusten Erkenntnissen der Gehirnforschung anscheinend nicht! Es handelt sich lediglich um eine heutzutage veraltete Theorie. Doch wie entstand sie?

Der Mythos gedeiht

Es gab mindestens drei berühmte neurowissenschaftliche Forschungen, die den Mythos bekräftigt haben. Neue und moderne Erkenntnisse bringen dieser Ansicht nun einiges entgegen.

In den 1920er Jahren veranstaltete der Verhaltensforscher Karl Lashley ein interessantes Experiment, bei dem er Ratten trainierte einen bestimmten Weg durch ein Labyrinth zu laufen. Dann entfernte er den Ratten in zunehmenden Maße Teile der Hirnrinde, um herauszufinden, in welchem Teil der grauen Masse die Erinnerung für die Laufroute gespeichert ist. Überrascht fand Lashley heraus, dass es keine Rolle spielte, welchen Teil der Hirnrinde er entfernte, sondern lediglich wie viel er davon entfernte. Die Erinnerung schien daher gleichmäßig über das Gewebe gespeichert zu sein und nicht zentriert in einem bestimmten Punkt.

Heute wissen wir, dass Erinnerungen in der Tat über die gesamte Hirnrinde des Gehirns verteilt gespeichert sind - zwar nicht gleichmäßig, aber in einer hierarchisch angelegten Ordnung.

So finden visuelle Eindrücke einer Erinnerung ihren Weg zu den visuellen Arealen der Hirnrinde und Geruchseindrücke finden ihren Weg zu den dafür vorgesehen Arealen zur Geruchsverarbeitung.

neuronen
Erinnerungen sind über die gesamte Hirnrinde des Gehirns verteilt gespeichert.

Teile des Gehirns, wie der Hippocampus, spielen zusätzlich eine wichtige Rolle bei speziellen Aufgaben der Erinnerungsverarbeitung, wie zum Beispiel dem Festhalten und Abrufen von Erinnerungen. Die wichtige Erkenntnis, die man daraus schließen kann ist, dass die mentale Aktivität auf das Zusammenspiel vieler und einzelner Gehirnareale zurückzuführen ist. So führt die Beschädigung eines bestimmten Gehirnareals meist nicht zu einer totalen Auslöschung einer Fähigkeit, sondern lediglich zu einer Einschränkung oder Behinderung dieser Fähigkeit.

Lashley schlussfolgerte richtigerweise, dass sein Experiment lediglich zeigte, dass die Gehirnstruktur sehr viel mehr dynamischer und verteilter angelegt war, als die älteren Theorien es vermuten ließen. Aber der Fakt, dass nahezu gehirnlose Ratten immer noch Wege im Labyrinth abliefen, veranlasste manche Wissenschaftler zu der Frage, ob die Hirnrinde überhaupt etwas zur Erinnerungsverarbeitung beitrage.

Gehirn unter Strom

Der Wissenschaftler und Pionier auf dem Gebiet der Neurochirurgie Wilder Penfield untersuchte in den 30er Jahren die Gehirne seiner Patienten mit Elektroden, während er sie aufgrund von Epilepsie operierte. Bei solchen Eingriffen bleiben die Patienten während der Operation wach und sind daher in der Lage zu berichten, was sie dabei empfinden. Die Elektronen dienen der Sicherheit des Patienten, damit der Chirurg nicht versehentlich lebenswichtige Teile des Gehirns, wie das Sprachzentrum verletzt. Dabei machte Penfield eine interessante Beobachtung. Das Reizen bestimmter Gehirnareale des Cortex seiner Patienten, löste bei diesen scheinbar reale Sinneseindrücke, Erinnerungen oder Emotionen aus. Gleichermaßen war Penfield jedoch verblüfft, dass es anscheinend auch große Areale von "stillem" Cortex gab, von dem er keine Reaktion bekam.

Penfield schlussfolgerte später, dass diese ungleichmäßige Verbindung zwischen physischer Stimulation und mentaler Reaktion bedeute, dass ein Verstand und Bewusstsein nicht nur durch eine bloße Anhäufung von Gehirnverbindungen erklärt werden könne. Allerdings nimmt man heute an, dass Penfield nur deswegen keine Reaktion in manchen Teilen des Cortex ausmachen konnte, da er sie einfach zu grob stimulierte.

Die moderne Wissenschaft vertritt die Ansicht, dass nieder verarbeitenden Bereiche, wie das primär-sensorische Rindenfeld, relativ leicht auf Reize einer Elektrode reagieren und versuchen diese als realen sensorischen Eindruck zu interpretieren. Höher verarbeitende Areale hingegen benötigen anscheinend Signale von einer breiteren Reihe von Reizerzeugern, um diese einer Bedeutung zuzuordnen. Das war auch der Grund dafür, warum Penfield von diesen Bereichen keine Reaktion erfuhr.

Zeitungen und Magazine halfen dem Mythos zusätzlich zu gedeihen, indem sie über Penfield's und Lashley's Forschungsarbeiten berichteten, die die Vorstellung vermittelten, dass ein großer Teil unserer faltigen grauen Masse, mysteriöserweise unbenutzt bleibt oder wenigsten für die alltägliche geistige Funktion nicht von Nöten sei.

Sogar Einstein behauptete spaßigerweise, dass diese ungenutzten Regionen des Gehirns, wohl das Geheimnis seines eigenen Erfolges sein müssten. Es wird deutlicht, wie schnell diese Scheinwahrheit populär und zur Folklore wurde.

Diskussionen über die Abtreibung von Kindern im fötalen Stadium sind schon längst keine bloßen Grundsatzdiskussionen mehr, sondern bedienen sich neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Gehirn und den menschlichen Geist. Auch die Frage, ob der menschliche IQ auf die Größe oder Form des Gehirnes zurückzuführen ist, wird in der Welt der Neurowissenschaft heftig diskutiert. Es sind im Besonderen die verblüffenden Forschungen des englischen Neurowissenschaftlers John Lorber, die all diese Menschen weiter antreiben.

Ein Leben Leben ohne Gehirn

In den 70ern war Lorber Teil eines des weltbesten neurochirurgischen Operationsteams am Sheffield Kinderkrankenhaus, dass Kinder mit spina bifida behandelte. Ein häufiges Merkmal dieser schweren Krankheit ist Hydrocephalus, bei der sich die mit Flüssigkeit gefüllten Kammern im inneren des Gehirnes vergrößern und so den Cortex gegen die Innenwand des Schädels pressen. Dies kann bei den Erkrankten schwere geistige Behinderungen verursachen oder sie sogar töten.

gehirn mythos
Klar erkennbar sind die mit Flüssigkeit gefüllten Ventrikel (schwarze Fläche), die das Gehirn "einengen". (Hydrocephalus)

Lorber führte Plastikventile in die Köpfe seiner Patienten, um die Gehirnflüssigkeit ablaufen zu lassen und so den Druck abzubauen. Was Lorber überraschte, war der Fakt, dass einige seiner Patienten überhaupt keine Anzeichen geistiger Einschränkung aufwiesen, obwohl Röntgenaufnahmen „Wand zu Wand" Kammern im Gehirn zeigten. Die mit Flüssigkeit gefüllten Kammern hatten sich zu solch einem Maße aufgeblasen, dass kaum irgendetwas vom Cortex übrig geblieben war.

Der berühmteste Fall war der eines 26- jährigen Studenten der Universität von Sheffield, der einen IQ von 126 hatte und erstklassige Leistungen in Mathematik hervorbrachte. Doch es war der Umstand, dass die Gehirnrinde dieses Mannes etwa auf die Dicke eines Papierblattes zusammengeschrumpft war, der diesen Fall so außergewöhnlich machte. Lorber schätzte, dass das gesamte Gehirn des Mannes nur etwa 100 Gramm wog. Ein normales Gehirn eines Erwachsenen wiegt zum Vergleich etwa 1,3 Kilogramm, also 13 mal soviel. Ein ausgezeichneter Student also, mit einem Gehirn nicht größer, als das eines Hundes oder Affens. Es wundert nicht, dass sich Lorber die Frage stellte, ob das Gehirn überhaupt von Nöten sei.

Die Röntgenaufnahmen veranlassten viele Menschen sich zu fragen, warum sich die Evolution Millionen von Jahren Zeit nahm, um das sehr große und komplexe menschliche Gehirn zu entwickeln, es jedoch genauso gut funktionierte, wenn es zu einer dünnen Schicht neutralem Gewebes reduziert wird.

Lorbers Behauptungen wurden nie öffentlich wiederlegt. Und Lorber, der 1996 starb, blieb fest bei seinen Aussagen, wonach er in über 500 CT- Scans Menschen mit großen Kammern im Gehirn röntgte, die kaum Gehirnmasse über dem Gehirnstamm besaßen und trotzdem ein normales Leben führten.

Nachdem mit Kollegen und Zeitgenossen geredet wurde stellte sich jedoch heraus, dass Lorber bei dem Ausmaß seiner Gehirnverlust Fälle wahrscheinlich außerordentlich übertrieb. Eine Quelle lässt verlauten:" Wenn die Gehirnrinde tatsächlich bis auf wenige Zentimeter zusammengeschrumpft wäre, dann hätte man das mit Röntgenaufnahmen gar nicht erkennen können." Ein anderer stimmt diesem zu und ergänzt, dass Gehirnscans mit modernen Methoden, wie MRI (magnetic resonance imaging), zwar eine Streckung der Gehirnmasse bei Hydrocephalus Fällen zeigen, jedoch keinen kompletten Verlust. Er sagt, dass sich die Gehirnstruktur dem Platz, der vorhanden ist, anpasst: „Der Cortex und seine neutralen Verbindungen sind immer noch da, wenn auch grob deformiert."

Patienten mit Hydrocephalus berichten außerdem von vielen hintergründigen Symptomen, die man mit Standardtests nicht ausmachen kann. Sie zeigen zwar keine erkennbaren Schwächen beim normalen Lesen und Rechnen oder beim Beantworten von IQ Fragen, haben jedoch oft Aufmerksamkeitsprobleme, eine verminderte räumliche Vorstellungskraft oder generelle motorische Bewegungsprobleme, die allesamt das Zusammenspiel von mehreren Gehirnarealen erfordern. Dies passt in das Bild des Gehirnes, bei dem alle Areale des Gehirnes korrekt funktionieren, jedoch die graue Masse - eine Fülle separater neuronaler Verbindungen, die die eigentlichen mentalen Aufgaben ausführen und koordinieren - aus der Form gebracht wurde. Lorbers Ergebnisse waren folglich erstaunlich, jedoch von ihm hochgespielt.

Nichts bleibt ungenutzt

gehirn notwendig
Moderne Gehirnscans zeigen, dass kein Areal des Gehirns inaktiv oder ungenutzt bleibt.

Neue Techniken, wie das Neuroimaging geben uns zusätzlich völlig neue Einblicke in die Funktionsweisen des menschlichen Gehirns und überzeugen so auch den letzten Zweifler davon, dass wir in der Tat unser ganzes Gehirn benutzen. Durch die neuen Verfahren der Computertomografie kann man nun erkennen, wie schon bei den kleinsten geistigen Aufgaben fast das gesamte Gehirn beansprucht wird. Dabei werden bestimmte Teile des Gehirnes, je nach Aufgabe, zwar mehr beansprucht als andere, jedoch bleiben die anderen Areale nie komplett inaktiv.

Man kommt also zu der Erkenntnis, dass das Gehirn kein einfaches Instrument ist, sondern ein komplexes Organ dessen flexible Funktion wir erst beginnen zu verstehen und zu schätzen. Es werden neue Denkweisen erforderlich sein, um ein Modellsystem zu entwerfen, bei dem es eine genaue Ortsbestimmung zur spezifischen Gehirnfunktion gibt, zugleich jedoch auch eine kollektive Zusammenarbeit des ganzen Gehirns mit dieser vereint ist.

Sie können sich also sicher sein, dass sie während sie diesen Artikel lesen, ohne Ihr eigenes Zutun, in der Tat Ihr komplettes Gehirn nutzen.


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

26.05.2006 um 20:29
also ich finde das halt immer nur ziemlich krass wie wenig wir über uns wissen...mehr als10 Prozent zu nutzen wäre zwar schön aber wo bleibt dann die Entspannung...Einsteinnutzte angeblich 12% aber nicht jeder ist ein Einstein und nicht jeder will einer sein...witzig sind nur die Shuttle-Starts bei denen wir unseren Mund vor Lauter Technik nicht zukriegen und der eigene Körper ist fast noch vollkommen unerforscht wenn man bedenkt wielange Freud erst Tot ist^^


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

30.05.2006 um 22:22
stellt euch mal vor wir würden alles benutzen dann wären wir so klug das wir vieleichtwieder dumm sein wollen ...oder...wir werden automatisch dumm....wer weiß..oder wirkönnen in die Zukunft sehen.....oder uns vieleicht einfach so ins Nirvanakatapultieren...das wär ja was....


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

05.06.2006 um 02:24
Ich hab den Artikel leider (noch!) nicht gelesen, aber mein ehemaliger Bio-Lehrer meinte,dass der Mensch 100% nutzt, da der Rest ja sonst Verschwendung wär. Und wer in der Naturverschwendet, dem droht der Tod.(denkt mal drüber nach;) )
Soll heißen, dass allesperfekt abgestimmt ist. Warum sollte der Mensch ein recht großes Organ, wie das Gehirn,mit Nährstoffen etc versorgen, wenn er es eh nicht ganz benutzt. Man könnte dieseverschwendete Energie viel besser anders nutzen.

Nun denn, wollts nur mal in dieRunde schmeißen!
Wünsch euch eine gute Nacht!


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27.06.2006 um 21:06
Wir haben 12% Prozent zu verfühgung, doch wir nutzten nur 6%.
ÜberdurchschnittlicheMenschen höchstens 10%.

<3 Cristal


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30.07.2006 um 23:56
@The_Sorcerer
Deiner ist auch nicht besser ;)

@Wieviel Gehirn benutzen wirwirlich ?
Liegt so glaube ich an dem Menschen ! Einiger sicherlich mehr und vorallemintensiver (Forscher) aber der Normale Bürger ? Sehr wenig.


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02.08.2006 um 16:46
Die Frage ist nicht "wieviel hirn benutzen wir" sondern "wieviel hirn können wirGLEICHZEITIG benutzen".
Ich hab irgendwo gelesen, der mensch benutzt das ganzeGehirn. Allerdings nicht gleichzeitig. je nachdem was wir machen benutzen wirunterschiedliche teile des gehirns. Würden wir alle teile gleichzeitig nutzen können,wären wir warscheinlich überfordert


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

13.08.2006 um 12:24
@ alli ;)

Du solltest das Idol für den Schreiber des Artikels sein: Lesen bildet:)
was du sagst ist richtig!

Witzig, dass sie dieses Gerücht über 6% seit 80Jahren im Volksmund hält...Das Leute mit mehr % gleichzeitiger Auslastung arbeitenkönnen, korreliert nicht mit der Intelligenz oder Fähigkeit des Hirns. (Einstein war keinBiologe ;) )


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30.09.2006 um 14:19
sagt mal wer von euch hat eigndlich den artikel gelesen um die sich diese diskursiondreht?


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30.10.2006 um 21:53
Vor einigen Jahren ging einmal eine Wurfsendung durch sämtliche Haushalte: Titel: Wirnutzen nur 10 % unseres Gehirns! Mit dem Bild von Albert Einstein wurde für ein Buchgeworben, das aus der Schmiede von Ron Hubbard stammt und woher kennen wir den gutenMann? Richtig! Bekanntermassen war dieser der Begründer von Scientology!
http://www.thetabooks.de/pages/Dianetik.html (Archiv-Version vom 08.03.2005)


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13.11.2006 um 21:35
@ cruz
hast recht aber hätte ja sein können dass unsere Vorfahren diese Bereichegebraucht haben und wir benutzen sie einfach nicht mehr ;) (so wie Blinddarm und Mandeln,die haben wir ja immernoch)

@ topic

jetzt gibts wohl nicht mehr so vielRaum für Spekulationen, wozu unsere ungenutzten Gehirnbereiche wohl gut sein mögen,Telekinetik etc. :P


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23.11.2006 um 12:27
also, ich frag mich ja manchmal, ob es einen unterschied zwischen rechtshändern,linkshändern oder welche die beide seiten gleichstark nutzen gibt?!

nutzenbeidhänder ihr gehirn mehr oder genauso viel, wie rechtshänder?
sind linkshänderwirklich intelligenter?

also, vielleicht kennt ihr euch ja damit aus...


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

27.12.2006 um 11:43
Link: www.neue-welt-ordnung-11554.de (extern) (Archiv-Version vom 13.10.2007)

Hallo, lieber cruz,
Dein Bio - Lehrer kommt der Wahrheit bisher am nächsten. DieNatur verschwendet nichts. Unser Gehirn ist nichts anderes als ein sehr komplizierterComputer, der durch das Bewußtsein (sprich Seele) erst zur Funktion gebracht wird. Undwas ist in modernen Computern immer größer geworden? Die Speicherkapazität.
Genaudiese Kapazität braucht auch das Gehirn, um in einem ca. 80 jährigen Leben, alleVorkommnisse mit allen Sinnen zu speichern. Es geht nichts verloren, auch wenn man sichnicht bewußt erinnert, so kommt man z. B. durch Hypnose zur sog. Altersregression und zujedem Zeitpunkt im Leben eines Menschen. Dieser Speicher, dieses Erlernte prägtletztendlich den Menschen und seinen Charakter. Es ist also nur der große Speicher imGehirn der weitestgehend ungenutzt bleibt, nicht aber die Intel - Penthiums.
Ist derSpeicher irgendwann voll, so verlangsamen sich die Abläufe im Gehirn. Es kann nichtsNeues mehr hinzugefügt werden, während das alte Wissen weiterhin zur Verfügung steht.Dieses Stadium bezeichnen die Wissenschaftler heute fälschlich als Krankheit und nennenes Alzheimer Demenz. Die Alzheimer Forschung ist auf einem völlig falschen Weg und kanndeshalb auch keine Erfolge mehr aufweisen. Das Ende der Speicherkapazität ist neben demkörperlichen Siechtum die zweite Sollbruchstelle beim Menschen und relativiert dieUnsterblichkeit, denn das Altern ließe sich heute längst aufheben. Es hat ganzoffensichtlich nur niemand ein Interesse daran!
Mehr darüber unter Telomerasewww.neue-welt-ordnung-11554.de
nwo


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27.12.2006 um 23:17
man bedenke aber, wieviel % unseres Gehirns wir Nutzen hat nichts mit Intelligenz zutun, immerhin wird ja auch gesagt oder behaupte bei genug "Verständnis" bzw.Hirnaktivität (angeblich ca. 90% oder oder) geistig sozusagen in eine Höhere ebene derExistenz aufsteigen zu können, bei weniger auch sich selbst schon heilen zu können, wasgleichzeitig auch die "Fähigkeiten" wenn man es so nennen kann von Jesus damals guterklären würde was natürlich umstitten und unbewiesen ist


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13.02.2007 um 14:40
Und da kommt ja bekanntlich die Zwickmühle.
Wenn wir nicht alles nutzen, woher sollenwir es dann wissen?
Das soll heißen:
Nehmen wir mal an, wir würden wirklich nur10% oder so nutzen, dann könnten wir auch nicht garantieren, dass diese Aussage richtigist...


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13.02.2007 um 14:44
Diese 10% Aussage stammt von Einstein und ist symbolisch zu deuten. Die Neurologie zeigtdeutlich das wir die volle Kapazität unseres Gehirns nutzen, obwohl hier im Forum auchschnell ein gegenteiliger Eindruck entstehen kann.


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13.02.2007 um 14:48
"Diese 10% Aussage stammt von Einstein und ist symbolisch zu deuten. Die Neurologie zeigtdeutlich das wir die volle Kapazität unseres Gehirns nutzen, obwohl hier im Forum auchschnell ein gegenteiliger Eindruck entstehen kann."

Nun, so symbolisch ist sieauch nicht, wie nutzen 10 %, momentan. Aber alles Bereiche des Hirns werden genutzt. Manbraucht nicht die volle Leistung, was wilslt du mit Koordination wenn du eineDifferenzialgleichung löst?


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13.02.2007 um 14:50
meinte Einstein nicht, wir nutzen nur 10% unserer geistigen Fähigkeiten?
Er kameinfach nicht damit klar, dass er ein Mensch war wie wir alle.
Er hatte das zeug zumÜbermensch!!!


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Wieviel Gehirn benutzen wir wirklich?

13.02.2007 um 16:07
Diese Zahlen sind völlliger Blödsinn. Die einzelnen Teile des Gehirns habenunterschiedliche Aufgaben, und mal wird halt jener Bereich benutzt, eine tausendstelSekunde später mal ein anderer.
Da man zu keinem Zeitpunkt sämtliche Funktionennutzen kann, ist das Gehirn auch zu keinem Zeitpunkt an allen Stellen aktiv.


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13.02.2007 um 19:06
Nun der 10% Mythos dürfte - wenn auch nicht in der Allgemeinheit, dann doch hier ;) -soweit verworfen worden sein... wie war das mit dem Spinat?

Es löst allerdingsnicht alle Fragen, die in Verbindung mit vermuteteten, kryptischen Hirnregionen mitpysionischen Kräften aufgeworfen werden... es stellt sich vielmehr die Frage, ob nichtein ungewöhnlliches Nutzen von mehr Hirnregionen auf einmal nicht doch zu solchenFähigkeiten führen könnte... also wenn wir statt der 10% gelcihzeitig einfach mal gerade20% gleichzeitig benutzen würden. Eine Kombination von MEHR führt auch zu einem ANDERERENErgebnis.

@ nwo
Du setzt in deinem Beitrag das Bewusstsein mit der Seelegleich... hätte ich gerne von dir erklärt!
IMO ist die Seele - wenn denn überhauptvorhanden - doch eher im unbewussten Bereich anzusiedeln, oder???


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13.02.2007 um 19:07
Der größte Teil von uns liegt doch im Unterbewusstsein. Nur ein kleiner Teil unseresLeben spielt sich bewusst ab.


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