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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

18.10.2015 um 07:17
Gebe Dir prinzipiell recht @ Wolf359. Eine natürliche Ursache ist nicht unwahrscheinlich. Was ich mich bzgl. der Kometentheorie aber immer frage ist, ob die Koma eines Kometen wirklich so einen großen Teil eines Sterns verdecken kann. 22% eines Sterns sind ja schon gigantisch viel....

Holmes war zwar gigantisch aber selbst von der Erde aus mit bloßem Auge nur schwer zu sehen. Hätte ET unser Sonnensystem von außen beobachtet, hätten sie ihn doch nichtmal wahrnehmen können, geschweige denn hätte er einen nennenswerten Anteil an Sonnenlicht schlucken können, oder liege da komplett falsch?

Dass Trümmer in großer Entfernung am Stern vorbeiziehen wurde ja auch schon widerlegt. Die Objekte müssen sehr dicht am Objekt sein.....


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18.10.2015 um 09:38
egal ob natürlich oder künstlich...spannend ist es auf jeden fall und lässt viel raum für spekulationen!
und es wäre sicher ein lohnendes ziel eine kommunikation zu versuchen.
vielleicht ist es ja keine dyson sphäre sondern eine maschine um dem alten stern wieder feuer unterm hintern zu machen ;-)


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18.10.2015 um 09:47
@perttivalkonen
@s..zwerg05

zuerst ein großes Danke an Pertti für die ausführliche Erklärung
(ich werd der Einfachkeit halber einfach mal so tun als würd ich nur mit dir sprechen)

1) Größe
eigentlich ging ich davon auf das die OoW kleiner ist als von dir beschrieben - sehe daher keinen Widerspruch zu meiner Annahme

2) Dichte
ich glaube hier ist zu beachten das ein Stern mit seiner hohen Gravitation die Objekte ja aktiv anzieht - auch wenn sie etwas weiter weg oder etwas verstreut sind ("etwas" :D )

3) Anzahl
eigentlich dachte ich anfangs an ein Objekt von den Ausmassen von z.B. Eris - da sollte ein einziger reichen

an dieser Stelle meine Entschuldigung - ich hätte mich von Anfang an klarer ausdrücken sollen, es war mein Fehler.
Eris gehört zum Kuipergürtel, nicht zur OoW

allerdings schließe ich Objekte in Eris-Größe in der OoW nicht aus...

---
perttivalkonen schrieb:So eine Oortsche Wolke kann ihren Stern also nicht ansatzweise verdunkeln. Und selbst wenn dem so wäre, bewegen sich die Objekte in dieser Entfernung vom Stern so langsam, daß die Verdunkelung deutlich länger angehalten hätte
Hier hab ich mich scheinbar auch mißverständlich ausgedrückt
gemeint war nicht die OoW von KIC 8462852 - sondern die seines Begleitsterns

ich probier es mal meine Aussage umzuformulieren

KIC 8462852 hat ein großes "transneptunisches Objekt" seines Begleitsterns eingefangen - dieses zerfällt auf Grund der großen Annäherung - weshalb es von uns nicht als solides Objekt wahrgenommen wird sondern als "Dyson-Wolke" :D
oder eben als ein Komet in Planetengröße ;)


(P.S. bitte nicht bös sein weil ich immer noch die selbe Meinung vertrete - ich bin nicht lernresistent, nur schwer zu überzeugen :D )


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18.10.2015 um 10:06
Kein Problem, aber lies dir die Publikation nochmal durch, denn ich denke Du machst einen Denkfehler was die Größe eines Begleiters und die damit verbundene Helligkeitsschwankung angeht.

Ein Planet in Größe des Jupiter sorgt für einen Helligkeitsabfall von 1%. Wir reden hier aber von 22%.


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18.10.2015 um 10:14
Überlegt mal, wie weit die dann damals schon waren mit ihrer Technik.
Und wie weit sie heute sein könnten, wenn es sich tatsächlich um Satelliten handeln sollte, die den Planeten umkreisen.

Ich find das ja total spannend und würde mich freuen, wenn man das Rätsel lösen könnte.
Egal in welche Richtung, ob jetzt eine Zivilisation auf einem Planeten oder etwas noch nie dsgewesenes.. Man braucht ja nur mal an Pluto zu denken, auch der hat uns ziemlich überrascht :)


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18.10.2015 um 10:26
@katniss
Nicht den Planeten, die Objekte umkreisen den Stern.
Ich glaube nicht mal, dass man auf die Entfernung Monde oder andere, kleinere/künstliche Satelliten feststellen könnte.


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18.10.2015 um 10:38
xovi schrieb:2) Dichte
ich glaube hier ist zu beachten das ein Stern mit seiner hohen Gravitation die Objekte ja aktiv anzieht - auch wenn sie etwas weiter weg oder etwas verstreut sind ("etwas" :D )
Größere Gravitation bedeutet nicht mal eben, daß alles dichter um den massereicheren Stern herumfliegen müßte. Es kann den selben Orbit haben, müßte nur eine höhere Umlaufgeschwindigkeit haben. Man kann nicht mal sagen, daß massereichere Sterne mehr Masse in Form von Planeten, Asteroiden usw. um sich haben müßten.
xovi schrieb:3) Anzahl
eigentlich dachte ich anfangs an ein Objekt von den Ausmassen von z.B. Eris - da sollte ein einziger reichen
Die Materiedichte in so etwas wie der Oortschen Wolke ist so gering, daß so ein großer Körper da eigentlich nicht entstehen kann. Sekundär eingefangen, vielleicht. Dann aber, wie gesagt, ist die Orbitalgeschwindigkeit so gering, daß die Verdunkelung des Sterns weit länger anhalten müßte. Wie auch schon von wem anderen gesagt: es ist ausgeschlossen, daß das, was diese Verdunkelungen verursacht hat, weiter weg vom Stern sein kann.
xovi schrieb:KIC 8462852 hat ein großes "transneptunisches Objekt" seines Begleitsterns eingefangen - dieses zerfällt auf Grund der großen Annäherung - weshalb es von uns nicht als solides Objekt wahrgenommen wird sondern als "Dyson-Wolke" :D
oder eben als ein Komet in Planetengröße ;)
Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es gerade passiert, wo wir jetzt "hinschauen", ist in etwa genauso groß wie die Erklärung mit einem Ereignis wie dem Gaia-Theia-Impakt, aus dem unser Mond entstanden ist. Auch das könnte ja jenes ferne Phänomen erklären, ist aber zu selten, um ernsthaft als Erklärung dienen zu können.


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18.10.2015 um 11:35
perttivalkonen schrieb:Größere Gravitation bedeutet nicht mal eben, daß alles dichter um den massereicheren Stern herumfliegen müßte. Es kann den selben Orbit haben, müßte nur eine höhere Umlaufgeschwindigkeit haben. Man kann nicht mal sagen, daß massereichere Sterne mehr Masse in Form von Planeten, Asteroiden usw. um sich haben müßten.
vollkommen richtig
perttivalkonen schrieb:Die Materiedichte in so etwas wie der Oortschen Wolke ist so gering, daß so ein großer Körper da eigentlich nicht entstehen kann. Sekundär eingefangen, vielleicht. Dann aber, wie gesagt, ist die Orbitalgeschwindigkeit so gering, daß die Verdunkelung des Sterns weit länger anhalten müßte. Wie auch schon von wem anderen gesagt: es ist ausgeschlossen, daß das, was diese Verdunkelungen verursacht hat, weiter weg vom Stern sein kann.
Die Orbitalgeschwindigkeit des Körpers um seinen eigenen Stern ist gering - das sagt aber nichts zu seiner Relativgeschwindikeit zu KIC 8462852 aus
Ich wiederhole - es geht nicht um ein Objekt seiner eigenen Wolke
außerdem behaupte ich nicht das das Objekt weit entfernt von KIC 8462852 ist - ganz im Gegenteil
xovi schrieb: ...- dieses zerfällt auf Grund der großen Annäherung -...
---
perttivalkonen schrieb:Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es gerade passiert, wo wir jetzt "hinschauen", ist in etwa genauso groß wie die Erklärung mit einem Ereignis wie dem Gaia-Theia-Impakt, aus dem unser Mond entstanden ist. Auch das könnte ja jenes ferne Phänomen erklären, ist aber zu selten, um ernsthaft als Erklärung dienen zu können.
Und das ist das Argument mit dem ich am allerwenigsten anfangen kann.
Ja - solche Ereignisse sind selten
aber wir beobachten auch eine große Menge an Sternen
allein Kepler untersucht systematisch 150.000 Sterne
rhetorische Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit auf allen 150.000 Sternen nichts außergewöhnliches oder seltenes zu beobachten

Zumal Wahrscheinlichkeiten und Statistiken nur eine minimale Aussagekraft bezüglich Einzelvorfällen haben

zum Gaia-Theia:
Ich finde diese These immer noch wahrscheinlicher als etwas künstliches
allerdings braucht diese neben KIC 8462852 noch 2 Trabanten die sich getroffen haben

meine "These" verlangt nur 1 Trabanten der durch KIC 8462852 selbst zerstört wird

Der Streitpunkt ist, denke ich einfach mal, die Herkunft des "Trabanten"

es wurde immer wieder das vergleichsweise junge Alter hervorgehoben - da ein "altes" Objekt die enge Umlaufbahn nicht überlebt hätte

Also ist es,
1) ein Objekt aus dem eigenen System von KIC 8462852 das seine normale Umlaufbahn "kürzlich" geändert hat,
oder
2) ein Objekt von außerhalb

falls 1) zutrifft, ist der Begleitstern der Hauptverdächtige für die Bahnstörung innerhalb des KIC 8462852-Systems,
bei 2) ist er der Hauptverdächtige für den Ursprungsort ;)

so - jetzt hab ich komplett den Faden verloren...
worauf wollt ich hinaus ???
ok, ich lass das einfach mal so stehen und warte auf die Korrektur :D

(ich bitte hier für meinen schlechten Diskussionstil um Verzeihung - ich mach es nicht mit Absicht, ich bin nur strunzdoof ...)


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18.10.2015 um 11:38
s..zwerg05 schrieb:Ein Planet in Größe des Jupiter sorgt für einen Helligkeitsabfall von 1%. Wir reden hier aber von 22%.
das gilt für "intakte" Planeten

ich rede von einem Kometen in der Größe eines Zwergplaneten der "zerbröselt" mit Staubwolke, Gasausdunstungen, Trümmerteilen und allem


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18.10.2015 um 11:38
den Gedanken an eine im Bau befindliche hypotetische Dyson-Sphäre finde ich sehr interessant/Spekulation. Vielleicht sind es nur sehr große Kollektoren, wo den Stern im engen Orbit umkreisen, da bei diesem Sterntyp eine Dyson-Sphäre eher unwahrscheinlich ist. Dazu ist der Stern viel zu aktiv ( nach den jetztigen Erkenntnissen ) und jeder noch so kleine"Ausbruch" zerstörend wäre.

Es scheint sich aber eher um Objekte zu handeln, wo relativ nah um diesen Stern sich bewegen.

Mal schauen was die nächsten Beobachtungen bringen ?


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DonkeyKong
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18.10.2015 um 11:44
vielleicht hat der Planet auch nur extrem viele Monde ?


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18.10.2015 um 11:45
@DonkeyKong
Kein Planet, ein Stern


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18.10.2015 um 12:08
Die Orbitalgeschwindigkeit des Körpers um seinen eigenen Stern ist gering - das sagt aber nichts zu seiner Relativgeschwindikeit zu KIC 8462852 aus
Ich wiederhole - es geht nicht um ein Objekt seiner eigenen Wolke
außerdem behaupte ich nicht das das Objekt weit entfernt von KIC 8462852 ist - ganz im Gegenteil
Ja und? Der eventuelle Begleitstern befindet sich in ca. 1000AE vom beobachteten Stern. Das heißt, dessen Umlauf um den "größeren Bruder" dauert ebenfalls ewig lang (bei uns biste mit 1000 AE schon weit jenseits des Kuipergürtels, mitten in der Oortschen Wolke). Dessen Umlauf um KIC 8462852 dauert also auch schon ne Ewigkeit. Und was nun diesen Begleiter umkreist, muß ebenfalls so 2...400 AE vom Begleiter entfernt sein, damit es in den gravitativen Einflußbereich von KIC 8462852 gelangen kann. Und ist dann aber von diesem Stern noch weiter entfernt. Zu deutsch: alles viel zu langsam.
xovi schrieb:Und das ist das Argument mit dem ich am allerwenigsten anfangen kann.
Kann ich verstehen, ist auch nicht leicht. Denn grundsätzlich: es ist ja möglich. Aber: die Wahrscheinlichkeit spricht dagegen. Daher sollten (ganz nach Holmes' Regel) erst einmal sämtliche anderen, wahrscheinlicheren Möglichkeiten ermittelt und dann ausgeschlossen werden, bis nur noch dieses übrigbleibt als Erklärung. Vorher aber nicht!
xovi schrieb:Zumal Wahrscheinlichkeiten und Statistiken nur eine minimale Aussagekraft bezüglich Einzelvorfällen haben
Das stimmt nicht, nicht so. Für singuläre Ereignisse läßt sich aus der reinen statistischen Erhebung keine Wahrscheinlichkeit aussagen. Für berechenbare Ereignisse aber schon. Schon vor der allerersten Lotterie der Welt konnten Mathematiker ausrechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein einziger Lottoteilnehmer mit seinem Los einen Sechser landen kann. Singulärer gehts nicht, aber dennoch würd ich all mein Geld drauf setzen, daß er keinen Sechser haben wird.
xovi schrieb:zum Gaia-Theia:
Ich finde diese These immer noch wahrscheinlicher als etwas künstliches
allerdings braucht diese neben KIC 8462852 noch 2 Trabanten die sich getroffen haben

meine "These" verlangt nur 1 Trabanten der durch KIC 8462852 selbst zerstört wird
Also ich zähle noch immer drei Objekte. Bei Gaia-Theia brauchst Du ein Zentralgestirn und zwei Trabanten, bei Deinem Szenario zwei Zentralgestirne und einen Trabanten.
xovi schrieb:Also ist es,
1) ein Objekt aus dem eigenen System von KIC 8462852 das seine normale Umlaufbahn "kürzlich" geändert hat,
oder
2) ein Objekt von außerhalb

falls 1) zutrifft, ist der Begleitstern der Hauptverdächtige für die Bahnstörung innerhalb des KIC 8462852-Systems,
Gaia-Theia ging mit nur einer Sonne.

Auch künftig kann es in unserem Sonnensystem zu Kollisionen der inneren Planeten kommen. Freilich mit einer grottenschlechten Wahrscheinlichkeit, aber dennoch rein durch die Sonne verursacht.

Das ist bei Doppelsternsystemen auch nicht anders. Merke: Wenn der Orbit eines Trabanten um den einen Stern gelegentlich in den gravitativen Einzugsbereich des Nachbarsterns gelangt und von diesem abgelenkt werden kann - dann passiert das wenn, dann in der Frühzeit. Was die Frühzeit überlebt, das hat dann verdammt hohe Chancen, daß es auch in den nächsten Milliarden Jahren gut geht. Schließlich ist sein Orbit ja: stabil.

http://www.pro-physik.de/details/news/1112639/Crash_im_Sonnensystem.html


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18.10.2015 um 12:13
@Assassine
Ich glaube, @DonkeyKong meinte einen Planeten mit Monden (ein Stern hat ja keine Monde), und zwar mit so vielen Monden, daß die verdunkelnde Wirkung von Planet + Monden zusammen ähnlich groß ist wie die eines zerstörten Planeten oder einer Dyson-Wolke.


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18.10.2015 um 12:14
@perttivalkonen
Achso, das kann natürlich sein.

Aber ist das überhaupt möglich?
Das wäre ja gigantisch.


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18.10.2015 um 12:19
Halte ich auch für illusorisch. Je mehr Monde und je größer die Monde, desto wahrscheinlicher stören sie einander die stabilen Umlaufbahnen, kollidieren, bilden eine Akkretionsscheibe, die sich dann auflöst und nur wenige bzw. kleine Monde überläßt. Wenn, dann wäre das schon in der Frühzeit so passiert. Bei nem so alten Stern dürfte es das nicht mehr geben. Jupiters 67 Monde jedenfalls reichen noch nicht für so einen Effekt aus.


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18.10.2015 um 12:59
perttivalkonen schrieb:Ja und? Der eventuelle Begleitstern befindet sich in ca. 1000AE vom beobachteten Stern. Das heißt, dessen Umlauf um den "größeren Bruder" dauert ebenfalls ewig lang (bei uns biste mit 1000 AE schon weit jenseits des Kuipergürtels, mitten in der Oortschen Wolke). Dessen Umlauf um KIC 8462852 dauert also auch schon ne Ewigkeit. Und was nun diesen Begleiter umkreist, muß ebenfalls so 2...400 AE vom Begleiter entfernt sein, damit es in den gravitativen Einflußbereich von KIC 8462852 gelangen kann. Und ist dann aber von diesem Stern noch weiter entfernt. Zu deutsch: alles viel zu langsam.
Hase und Schildkröte ?
Wir sehen vielleicht die Auswirkungen von etwas das vor Millionen Jahren begann
wahrscheinlich schon früher
und bei der Annäherung an den Stern steigt dann auch die Bahngeschwindigkeit im Perihel der Elipse ... oder so
perttivalkonen schrieb:Das stimmt nicht, nicht so. Für singuläre Ereignisse läßt sich aus der reinen statistischen Erhebung keine Wahrscheinlichkeit aussagen. Für berechenbare Ereignisse aber schon. Schon vor der allerersten Lotterie der Welt konnten Mathematiker ausrechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein einziger Lottoteilnehmer mit seinem Los einen Sechser landen kann. Singulärer gehts nicht, aber dennoch würd ich all mein Geld drauf setzen, daß er keinen Sechser haben wird.
deshalb das "minimal" :P
Theoretisch - kann man berechnen wie wahrscheinlich es ist so etwas zu beobachten
Praktisch - kann bereits der erste Stern den man beobachtet exakt dieses seltene Phänomen aufweisen
seeeehr unwahrscheinlich - aber so ist das Leben - ist ****** auf das was wir Menschen uns so einbilden :D
perttivalkonen schrieb:Also ich zähle noch immer drei Objekte. Bei Gaia-Theia brauchst Du ein Zentralgestirn und zwei Trabanten, bei Deinem Szenario zwei Zentralgestirne und einen Trabanten.
Ja, du hast natürlich vollkommen recht.

Allerdings ist der zweite Stern doch unstrittig, oder hab ich da etwas überlesen?
wir haben also 2 Sterne - während wir den zweiten Trabanten nur aus der Gaia-Theia-These ableiten
ich sehe also den singulären Trabanten als wahrscheinlicher an
wenn es eine "noch wahrscheinlichere" Variante gibt, ich bin ganz Ohr :D

meine persönliche Reihung
1)1 Trabant
2)2 Trabanten
3)wtf is this
4)künstliche Strukturen
Gaia-Theia ging mit nur einer Sonne.

Auch künftig kann es in unserem Sonnensystem zu Kollisionen der inneren Planeten kommen. Freilich mit einer grottenschlechten Wahrscheinlichkeit, aber dennoch rein durch die Sonne verursacht.

Das ist bei Doppelsternsystemen auch nicht anders. Merke: Wenn der Orbit eines Trabanten um den einen Stern gelegentlich in den gravitativen Einzugsbereich des Nachbarsterns gelangt und von diesem abgelenkt werden kann - dann passiert das wenn, dann in der Frühzeit. Was die Frühzeit überlebt, das hat dann verdammt hohe Chancen, daß es auch in den nächsten Milliarden Jahren gut geht. Schließlich ist sein Orbit ja: stabil.
stabil - bis eine Gravitationsquelle diesen Orbit stört
z.B. ein Nachbarstern dessen Distanz zu unserem Hauptstern in den letzten ~2 Milliarden Jahren kontinuierlich abnahm

aufgrund der (astronomisch gesehen) geringen Distanz werden die Bahnen sämtlicher Trabanten gestört
am stärksten - die äußersten, denn sie nähern sich der Störquelle am stärksten

der angenommene Trabant - ich nenn ihn ab jetzt Schnucki - also Schnucki hatte schon vor 2 Milliarden Jahren eine stark elliptische Bahn
durch die Annäherung von ... Skeletor (der Begleitstern), wurde die Umlauf von Schnucki 2 Milliarden Jahre lang immer elliptischer, was dazu führte das unser "transneptunischer Zwergplanet" langsam aber sicher auf eine "Kometenlaufbahn" einschwenkt

bei jedem Umlauf kommt er seinem Zentralstern - der Vollständigkeit halber kommt er jetzt den Namen ... Bob - bei jedem Umlauf kommt Schnucki näher an Bob heran
nicht viel, ganz langsam, ganz unmerklich
aber - beständig
2 Milliarden Jahre elliptische instabilität gepaart mit einer immer stärker werdenden Störquelle

Schnucki - zwar groß wie ein Planet - doch trotzdem nichts weiter als ein überdimensionaler Eiswürfel, verträgt das natürlich überhaupt nicht

...
...
...

wieso schreib ich eigentlich weiter während ich mit meinem Neffen telefoniere ?

ok, hört ab "Schnucki" einfach auf zu lesen ......
wie heißt es wenn man sich für sich selbst fremdschämt ?


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18.10.2015 um 14:04
xovi schrieb:Wir sehen vielleicht die Auswirkungen von etwas das vor Millionen Jahren begann
wahrscheinlich schon früher
Nope, so lange hält der Prozeß nicht an. Wurde ja nun schon mehrfach gesagt.
xovi schrieb:und bei der Annäherung an den Stern steigt dann auch die Bahngeschwindigkeit im Perihel der Elipse ... oder so
Nope. Die Umlaufbahn eines Trabanten um Gestirn A wird durch ein nahes Gestirn B nicht beschleunigt, sondern gestört, im widrigsten Falle zerstört, woraufhin das Objekt nun auf einen Orbit um Gestirn B zusteuert. Dabei kann durchaus eine Geschwindigkeitserhöhung auftreten, doch liegt sie erst einmal nur um ein Geringes höher als zuvor, eben weil die Gravitation des Gestirns B bereits bei geringfügig größerem Wert das Objekt "zu sich rüberholt". Sollte der neue Orbit nun stark exzentrisch werden, dann kann der Trabant durchaus in Perihelnähe mit einer entsprechend hohen Orbitalgeschwindigkeit zerstört werden. Doch wie gesagt, das wäre in der Frühzeit passiert. Und längst Geschichte. Ohne Nachwirkungen.
xovi schrieb:deshalb das "minimal" :P
Nope. Die Aussagekraft in meinem Beispiel ist durchaus nicht minimal. Nur für singuläre Ereignisse ohne vorherige Berechenbarkeit erübrigt sich ne Wahrscheinlichkeitsangabe.
xovi schrieb:Praktisch - kann bereits der erste Stern den man beobachtet exakt dieses seltene Phänomen aufweisen
seeeehr unwahrscheinlich - aber so ist das Leben - ist
Darauf habe ich bereits geantwortet, Du mußt das also nicht mehr als "Argument" vortragen.
xovi schrieb:Allerdings ist der zweite Stern doch unstrittig
Es ist nicht sicher, ob es sich um einen Begleiter handelt oder einfach nur um einen zufällig in der Beobachtungsgeraden befindlicher ferner Stern ist. Insofern: Nope.
xovi schrieb:stabil - bis eine Gravitationsquelle diesen Orbit stört
Eben. Dabei ist es aber völlig egal, ob es sich um einen nahen Planeten oder einen fernen Doppelstern handelt. Die Wahrscheinlichkeit ist um Größenordnungen höher, daß das nahe Zentralgestirn die Ursache ist - oder ein nahe vorbeiziehender Stern, der einfach mal alles "neu mischt". Den sollten wir aber noch identifizieren können.
xovi schrieb:z.B. ein Nachbarstern dessen Distanz zu unserem Hauptstern in den letzten ~2 Milliarden Jahren kontinuierlich abnahm
So ein Sternentransit geht deutlich schneller. Siehe hier:
Wikipedia: Datei:Near-stars-past-future-de.svg

Und damit wäre auch das längst Geschichte. Oder der schuldige Transitstern noch in der Nähe und als Schuldiger erkennbar.


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18.10.2015 um 15:14
gut, also es ist nicht gesichert ob es ein Begleiterstern ist oder nicht - werd ich nochmal nachlesen

und jetzt zum kleinlichen Teil dieses Beitrags (ach wie ich solche Beiträge hasse)
perttivalkonen schrieb:... oder ein nahe vorbeiziehender Stern, der einfach mal alles "neu mischt". Den sollten wir aber noch identifizieren können.
ist doch ganz genau was ich sage

Spoiler

perttivalkonen schrieb:Nope, so lange hält der Prozeß nicht an. Wurde ja nun schon mehrfach gesagt.
mit "Prozeß" meinte ich die annäherungsbedingte Bahnstörung durch den "Hintergrundstern" von dem ich annahm er sei ein "naher" Begleiter.

und das diese "Annäherung zweier Nachbarsterne" zwangsläufig schnell abläuft wurde höchstens einmal erwähnt - in dem link am ende deines letzten Beitrags (den ich lese sobald ich geantwortet hab [auf den link antworte ich dann extra])

falls du dachtest das ich mit "Prozeß" die "Zerstörung des Trabanten durch KIC 8462852" meine, hast du natürlich recht
der dürfte relativ schnell abgehen (astronomisch gesehen)

hab grad gesehen das der link eh nur ein Bild ist - da kann ich ja gleich antworten :)
ich tu mir grad ein wenig schwer alles genau einzuordnen
aber auf den ersten Blick fallen mir Alpha & Proxima Centauri auf

ich hätte gern die selbe Grafik, aus Sicht von Alpha Centauri
auf der wirst du dann sehen wie sich Proxima Centauri gaaaaaaaaaaaanz langsam nähert/entfernt - im Vergleich zu all den steilen Kurven der anderen Sterne

ja, Sterne können sich relativ schnell annähern und entfernen

können

Alpha-Proxima ist der Beweis das es eben auch langsam geht

und bevor du jetzt mit Trinär-System kommst, das ist auch noch nicht nachgewiesen ;)
perttivalkonen schrieb:Nope. Die Umlaufbahn eines Trabanten um Gestirn A wird durch ein nahes Gestirn B nicht beschleunigt, sondern gestört, im widrigsten Falle zerstört, woraufhin das Objekt nun auf einen Orbit um Gestirn B zusteuert. Dabei kann durchaus eine Geschwindigkeitserhöhung auftreten, doch liegt sie erst einmal nur um ein Geringes höher als zuvor, eben weil die Gravitation des Gestirns B bereits bei geringfügig größerem Wert das Objekt "zu sich rüberholt". Sollte der neue Orbit nun stark exzentrisch werden, dann kann der Trabant durchaus in Perihelnähe mit einer entsprechend hohen Orbitalgeschwindigkeit zerstört werden. Doch wie gesagt, das wäre in der Frühzeit passiert. Und längst Geschichte. Ohne Nachwirkungen.
dem fett markierten Teil widerspreche ich hier - und übrigens auch du selbst in einem deiner früheren Beiträge
oder um genau zu sein, dein link von wegen "Crash im Sonnensystem"

Falls ich den richtig verstanden habe, sagt er aus das selbst kleinste Störungen über lange Zeit diese "stabilen" Orbits komplett obsolet werden lassen - könnte die Erde doch gleich mit 3 Nachbarplaneten kollidieren
und eben nicht in der Frühzeit, sondern in "ferner Zukunft" (5 Milliarden wurden genannt falls ich mich richtig erinnere)

worauf ich hinaus will (glaub ich)

ein von außerhalb des Sonnensystems kommender Störfaktor (naher Stern) kümmert sich einen feuchten Kuhmist ob das System das er gerade verwurschtelt sich gerade in seiner Frühzeit befindet oder nicht

[/spoiler]

zum schluß wieder einmal - bitte nicht böse sein.
falls sich jemand beleidigt oder angegriffen fühlt, bitte ich um entschuldigung und versichere das es nicht aus Absicht sondern aus Dummheit passiert ist


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18.10.2015 um 15:30
...One explanation for the star's odd reduction in light is that it is due to a cloud of disintegrated comets orbiting the star elliptically.[1][12] Under this scenario, gravity from a nearby star may have caused comets from the star's Oort cloud to fall in towards the star. Evidence to support this hypothesis includes the fact that a red dwarf star already exists close to this star, 132 billion kilometers (885 AU) away. However, the notion that disturbed Oort cloud comets orbiting elliptically close to the star could exist in high enough numbers to obscure 22% of the star's observed luminosity has been doubted....[10]
Wikipedia: KIC_8462852

ich sollte öfter auf Wiki schaun :D
dann muß ich es auch nicht selbst ausformulieren :D :D
...
und hätt wieder nix zu tun ...
...

ok, ich werd wieder weniger lesen und mehr schreiben :troll:


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