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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

537 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aliens, Stern, Teleskop ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

16.10.2015 um 10:03
@s..zwerg05
Naja wie man es halt kennt von den Medien... Im Grunde brauchen die sowas nicht immer so aufbauschen, man würde es doch trotzdem lesen, bzw sich ansehen, weil es einfach mal sehr interessant ist.

Leider würde eine eventuelle Kontaktaufnahme sehr, sehr lange brauchen.... Geht das nicht irgendwie schneller? :D


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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

16.10.2015 um 10:10
Zitat von Dr.CooperDr.Cooper schrieb:Leider würde eine eventuelle Kontaktaufnahme sehr, sehr lange brauchen.... Geht das nicht irgendwie schneller?
Speed ofLight ist nunmal das non plus ultra. Und 1.580 Jahre sind ja ein kosmischer klacks ;-)


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16.10.2015 um 10:19
@s..zwerg05
Omg xD naja dann sollense mal schon anfangen... Wer weiss vielleicht wird eine Methode entwickelt, wodurch es schneller von statten geht.

Ich meine damals zur Ritterzeiten wurden noch durch brennende Pfeile von Signaltürmen Botschaften bzw Signale versendet und auch durch Boten die mit dem Pferd unterwegs waren oder ebend Brieftauben, dass war dann warscheinlich schon die schnellere Variante.

Später kam ja das Telegraph usw. Ich glaube du weisst worauf ich hinaus will... Ich denke es wird halt irgendwas mal geben, dass schnelle Signale von Planet zu Planet schickt, egal wie weit dieser entfernt ist.


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16.10.2015 um 10:22
Wird schwer wenn die Physik es nicht hergibt.

Einzige Hypothese wäre so eine Art Quantenverschränkungstelegraph


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16.10.2015 um 10:38
@Dr.Cooper
Zitat von Dr.CooperDr.Cooper schrieb:Ich meine damals zur Ritterzeiten wurden noch durch brennende Pfeile von Signaltürmen Botschaften bzw Signale versendet
Und ab da war das maximum erreicht: Lichtgeschwindigkeit, damals wie heute.


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16.10.2015 um 10:46
Schön, dass der Thread nun in der richtigen Rubrik zu finden ist.

Jetzt müssen wir nur noch beim Thema bleiben ;-)


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16.10.2015 um 10:54
@Geisonik
Wie siehts eigentlich in der Forschung der Raumkrümmung aus, sorry für die kurze abschweifung des Themas aber hat ja indirekt etwas damit zutun.


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16.10.2015 um 10:58
@Dr.Cooper
Darüber könnte ich dir jetzt Seitenlang was erzählen, aber es wäre zweifelhaft ob du das so auf die schnelle ohne weitere Ausführungen verstehen würdest und leider habe ich gerade die Zeit dazu nicht, außerdem hapert es noch an was anderem -> ich hab keine Ahnung :D


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16.10.2015 um 10:59
@Geisonik
Ok gut oder auch nicht :D naja dann wieder zum Thema... ;)


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16.10.2015 um 14:27
der Spiegel springt auf den Zug nun ebenfalls wie erwartet auf:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/aliens-oder-komet-astronomen-entdecken-merkwuerdigen-stern-a-1058124.html


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16.10.2015 um 14:38
@s..zwerg05

Im Januar soll wohl ein Radioteleskop auf den Stern ausgerichtet werden, bin gespannt.


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16.10.2015 um 15:50
Unabhängig davon, was dort nun ist - es ist einen Blickfang wert. Wären dort außerirdische Bauwerke - was ja rein technisch möglich wäre - dann wäre es zwar eine Sensation, aber ich glaube, niemand verspricht sich ernsthaft so etwas dort vorzufinden. Schön wäre es ja, aber es ist nicht mehr als eine abstrakte Möglichkeit.

Sollte man dort außerirdische Technologie bestätigen können, wäre das für die Menschheit vielleicht auch endlich mal eine Art Erlösung und das Ende einer Leidensgeschichte. Findet man nichts, bleibt alles beim Alten :)


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16.10.2015 um 16:10
@CurtisNewton Wird das Telescop von Seti betreut oder macht das dann ein anderes Institut?


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16.10.2015 um 16:12
@Schrotty

SETI ist mit involviert.
Boyajian und Wright arbeiten gemeinsam mit Andrew Siemion, Leiter des SETI-Forschungszentrums an der Universität von Kalifornien, daran, eine entsprechende Beobachtung des Sterns vorzunehmen



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16.10.2015 um 16:33
@CurtisNewton das freut mich... denke mal, bis Januar bin ich auch wieder Startklar, dann Rechenleistung freizustellen.

Ich Danke Dir für die Informationen :)


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16.10.2015 um 18:09
Spannend finde ich insbesondere die Verteilung der Abdunklungen.
Ich hoffe wirklich, dass dieses Phänomen weiter beobachtet wird so das ein voller Zyklus aufgenommen werden kann.

Bisher sind die Erkenntnisse ja eher gering, jedoch machen sie das Objekt ausreichend interessant für weitere Observationen. Man weiß lediglich, dass die Helligkeitseinbrüche in unregelmäßigen Abständen auftreten, zwischen 5 und 80 Tage Dauer aufweisen und sich die Helligkeit auf bis zu 20% der ursprünglichen Helligkeit verringert.

Man nimmt weiterhin an, das es sich um einen Klasse F Stern mit einer Rotationsperiode von etwa 0,88 Tagen handelt
http://arxiv.org/abs/1509.03622
Wikipedia: Spektralklasse#Einteilung

Hier ist die graphische Darstellung eines solchen Helligkeitseinbruches:

8462852 q16 q17
Quelle: https://sites.psu.edu/astrowright/2015/10/15/kic-8462852wheres-the-flux/

Das, wonach die Planetenjäger nun suchen, sind sehr grosse Strukturen die den Stern umkreisen.
In Verbindung gebracht werden diese allerdings grundsätzlich mit periodischen, regelmäßigen Helligkeitsabfall und nicht mit irregulären Helligkeitseinbrüchen wie bei dieser Beobachtung.
Entscheidend ist jedenfalls, dass die partiellen Dyson-Sphären ein bestimmtes Muster in den Emissionen des Sternenlichtes wie es sich für uns darstellt erzeugen.
http://sites.psu.edu/astrowright/2013/03/09/artifact-seti/
Wikipedia: Dyson-Sphäre

Ein vergleichbares (aber dennoch fundamental unterschiedliches) Muster wurde auch für den Stern KIC 12557548 erfasst und bereits in 2012 publiziert. In diesem Fall geht es allerdings um regelmäßige Sternbedeckungen bzw. Transits durch einen sich möglicherweise auflösenden "Super-Merkur". die Erklärungsversuche dafür sind allerdings noch lückenhaft, obwohl Simulationsrechnungen angestellt wurden.
http://arxiv.org/abs/1201.2662
Wikipedia: KIC 12557548

Es ist bestimmt spannend, was sich hieraus noch entwickeln wird. Ob es sich aber nun wirklich um eine künstlich erschaffene Struktur handelt die KIC 8462852 umkreist, steht zumindest derzeit wohl sprichwörtlich in den Sternen.

Die Entdecker schreiben denn auch, dass sie mit der derzeitigen Berichterstattung nicht ganz einverstanden sind und bezeichnen sie sogar als "wenig verantwortungsvoll", da die wissenschaftlichen Beweise derzeit überbewertet werden.
Dennoch haben sie eine Unterlage eingereicht, die energieerzeugende Strukturen im Umfeld von Sternen zum Thema hat:
http://arxiv.org/abs/1510.04606

Sterndeutend,
evl-wht Kopie


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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

17.10.2015 um 17:06
es würde mich an dieser Stelle interessieren wieviele Sterne soetwas wie die "Oortsche Wolke" aufweisen

besonders wenn man bedenkt das sich KIC 8462852 im Moment innerhalb der "Wolke" seines Begleitsterns befinden sollte (sofern dieser eine aufweist)

meiner irrelevanten Meinung nach, ist das die naheliegenste Erklärung für das beobachtete Phänomen

(sollte ich irgendwo derb falsch liegen, bitte ich hiermit um eine Berichtigung [als ob ich darum bitten müßte :D ])


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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

17.10.2015 um 20:01
Mhhhh ich bin nur Laie aber meiner Meinung nach scheidet die Oortsche Wolke des Nachbarsterns aus. Selbst wenn sich der Stern im Bereich einer Oortschen Wolke aufhalten sollte, könnte das wohl nicht zu dazu führen, dass so viel Licht verschluckt wird.

Die Oortsche Wolke kann ja keine allzugroßen Körper beinhalten und nach allem was wir wissen sind die Objekte in einer Oortschen Wolke auch sehr weit voneinander entfernt. Würde "unser Stern" eine Wolke durchqueren würden wohl viele Objekte in den Stern fallen und andere aus dem System katapultiert werden. Das hier vorliegende Phänomen kann ich mir dadurch nicht erklären.

Danke @ evolux! Das neue Papier ist ja der Hammer und lässt die Hoffnung noch größer werden.

Das Verhalten von den Beteiligten Forschern finde ich seltsam. Erst das Papier welches die Alienoption nicht behandelt und sich dann über die reißerischen Artikel beschweren, nur um zwei Tage später einen Fachartikel zu veröffentlichen, der die Alienvariante mit großem Optimismus belegt. Ich meine, der zweite Artikel muss ja vorher schon fertig gewesen sein. Wieso nicht gleich veröffentlichen? Nur um den Ruf zu wahren? Schon komisch....


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17.10.2015 um 21:40
Zitat von xovixovi schrieb:es würde mich an dieser Stelle interessieren wieviele Sterne soetwas wie die "Oortsche Wolke" aufweisen
Issn bisserl wie mit der Frage, wie viele Wikinger rote Bärte haben - in der Regel alle.

Die Objekte der Oortschen Wolke mögen aus dem Material der Gaswolke gebildet sein, aus der sich unser Sonnensystem gebildet hat. Dennoch ist die Oortsche Wolke mehr "interstellarer Raum" als Teil des Sonnensystems.

Die Gaswolke zog sich durch ihre Eigengravitation zusammen und begann, einheitlich um ihr Massezentrum zu rotieren. Da die Anziehungskräfte dreidimensional wirken (auf einen Punkt im 3D-Raum hin), die rotationsbedingten Zentrifugalkräfte hingegen zweidimensional (das Zentrum der Rotation ist kein Punkt, sondern eine Achse), flachte sich die rotierende Wolke mehr und mehr zu einer Scheibe ab, was die Bildung größerer Körper begünstigte; die Sonne und schließlich die Planeten entstanden. Und liegen seither ungefähr auf der Ebene dieser Scheibe. Auch der Asteroidengürtel und der Kuipergürtel liegen auf dieser Ebene.

Die Oortsche Wolke aber ist eine "Wolke", eine Sphäre, die das Sonnensystem in allen Richtungen umgibt, nicht nur auf der Scheibenebene. Die Bahnen der Körper außerhalb der Ebene umkreisen die Sonne also kreuz und quer, wie die Fäden eines Wollknäuelst in alle möglichen Richtungen umlaufen, nicht wie Faden auf einer Spule. In der Oortschen Wolke wirkte die Eigengravitation der Gaswolke und später die Gravitation der Sonne nicht mehr so, daß sich die Woplke zu einer Scheibe komprimiert hätte.

Eigentlich könnte man sagen, die Oortsche Wolke liegt schon außerhalb dessen, was die Bezeichnung "Sonnensystem" verdient. Daß sich die Objekte der Oortschen Wolke dennoch um die Sonne drehen, liegt letztlich nur daran, daß sie sich näher an der Sonne als an jedem sonstigen benachbarten Stern befinden. Das heißt aber auch, daß der Außenrand der Oortschen Wolke nicht kugelgestaltig ist, sondern eher "wabenförmig" (nur eben in 3D; also ein "Soundsoviel-a-Eder"). In Draufsicht wäre die Oortsche Wolke exakt wabenförmig, wenn um die Sonne gleichmäßig sechs gleich massehaltige Sterne verteilt wären. Innerhalb dieser Wabe überwiegt die Sonnengravitation, außerhalb die eines der sechs benachbarten Sterne.

Blöd für die Objekte in den Wabenecken. Deren bahn ist kreisförmig, beim Weiterbewegen landen sie im Einflußbereich des nächsten Sterns und wechseln quasi "den Besitzer" und auch ihre Bahn. Aber da das den anderen Sternen auch so geht, kommen wieder neue Körper in diese Oortsche Wolkenecke.

Aber wo ist denn nun der interstellare Raum, in dem sich nichts Oortschewolkenartiges befindet? Gibts nicht.

Aus einer Gaswolke entstehen meist gleich mehrere Sterne. Daher haben die von Anfang an im Raum zwischen zwei Sternsystemen Material. Der Interstellare Raum ist letztlich immer gefüllt, mit Wolkenresten, aber auch mit bereits verklumpten Objekten.

Durch den Umlauf der Sterne der Milchstraße ums galaktische Zentrum verschieben sich die Sternpositionen zueinander (so wie auch die Planeten unterschiedlich schnell um die Sonne kreisen und daher ihre relative Position untereinander nicht halten können). Über einen langen Zeitraum hinweg betrachtet fliegen Alpha Centauri & co. allmählich an uns vorbei; sie kamen von weit her und entfernen sich wieder nach weit her. Oder wir im Vergleich zu ihnen. Und die interstellare Materie gleich mit. Daher verschiebt sich alles ständig. Daher kann man auch nicht sagen, wenn aus dieser Gaswolke zehn Sternensysteme entstanden sind und aus jener Gaswolke fünf, dann ist nur der interstellare Raum zwischen diesen zehn Sternen mit Objekten versehen und jener interstellare Raum jener anderen fünf Sterne. Aber zwischen diesen zehn und jenen fünf müßte der interstellare Raum leer sein. Ist nicht. Denn dank der unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeit ums galaktische Zentrum verschiebt sich das alles, und der Rand der diversen "Oortschen Wolken" verschmiert quasi die leeren Zwischenräume, weil dieser Rand immer mal in den Gravitationsbereich eines benachbarten Sternes gerät und dann zu diesem wechselt.
Zitat von xovixovi schrieb:meiner irrelevanten Meinung nach, ist das die naheliegenste Erklärung für das beobachtete Phänomen
Die Materiedichte in der Oortschen Wolke ist dafür zu gering. Je größer die Objekte, desto seltener. Pro Kubikmeter finden sich schon bis zu 100 Milliarden Wasserstoffkerne (können je nach Region aber auch nur 10.000 sein) - was ein Witz ist; weniger als ein Hundertmilliardstel eines Gramms. Wie selten da Asteroiden sind, hab ich mal vor ner Weile in nem anderen thread so beschrieben:
die Objektdichte in der Oortschen Wolke ist so gering, als würde sich an der Stelle des Saturn ein Asteroid befinden und auf der gegenüberliegenden Seite der Saturnbahn der nächstgelegene Asteroid.
So eine Oortsche Wolke kann ihren Stern also nicht ansatzweise verdunkeln. Und selbst wenn dem so wäre, bewegen sich die Objekte in dieser Entfernung vom Stern so langsam, daß die Verdunkelung deutlich länger angehalten hätte.


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Ist es das? Anzeichen auf Superzivilisation um KIC 8462852

18.10.2015 um 01:42
Ich halte eine natürliche Erklärung für wahrscheinlicher. Ich denke, das ein "Dyson-Schwarm" eher ein regelmäßiges Verdunklungsmuster erzeugen würde; es wäre aber möglich, das sich eine komplexere Struktur erst bei einer Langzeitbeobachtung offenbart, die sich sehr lange hinziehen kann; außerdem müsste das Teleskop dann noch in der Lage sein, eine derartig komplexe Struktur auflösen zu können. Man muß dazu beachten, das eine gewisse Ordnung unter den ortsfesten Konstruktionen oder Schiffen nötig ist, und auch zugehörige Transporter und Satelliten einem bestimmten Muster folgen werden, selbst dann, wenn die Besiedelung des stellaren Umfeldes nicht symmetrisch ist. Unregelmäßige Verdunklungen an sich deuten aber mehr auf temporär verdunkelnde natürliche Objekte hin...

Es spricht mehr dafür, das ein kurzfristiges kosmisches Ereignis die Verdunklung verursacht; Trümmer könnten aus einer Kollision entstehen oder aber aus dem Weltraum stammen; sie könnten in den Stern stürzen oder aber in großer Entfernung an ihm vorbeiziehen. Auch auseinanderbrechende Kometen, die große Staubwolken verursachen sind im Gespräch und könnten theoretisch nachgewiesen werden. Es gibt viele Möglichkeiten, die aber vergleichsweise selten sind. Ein Schwarm von Solarenergie nutzenden Schiffen oder Konstruktionen einer "Dyson-Spezies", die den Stern umkreisen, wird aber unter den vielen intelligenten ( und noch mehr einfachen...) Lebensformen des Universums wohl auch eher eine Seltenheit sein...

Auseinanderbrechende Kometen sind eine sehr brauchbare Idee, wenn man beispielsweise daran denkt, zu welch einer imposanten Wolke sich damals der kleine Komet "17P/Holmes" aufgebläht hat (die Wolke war zeitweise größer als unsere Sonne...). Trotzdem ist es sinnvoll, das SETI sich dieses Objektes annimmt, denn große Raumschiffe könnten aus der Entfernung denselben Eindruck erwecken, wie eine seltene natürliche Erscheinung und so sollte man vielleicht schon mal nach einem Signal lauschen...

KIC 8462852 ist ein "Pionier-Objekt" außerhalb des Sonnensystems, bei dem man eine mögliche "sichtbare" Präsenz von außerirdischen Lebensformen untersuchen wird, und wie immer das Ergebnis ausfällt: die Erklärung der Anomalie wird etwas besonderes sein...


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