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Leben auf anderen Planeten?

838 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Weltall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Leben auf anderen Planeten?

27.04.2014 um 12:58
@kuno7
Hast völlig recht. Nur im statistischen Mittel ist eher mit einem höheren Alter zu rechnen, doch greift Statistik nun mal nicht, ein konkretes Einzelobjekt zu beschreiben.


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Leben auf anderen Planeten?

27.04.2014 um 13:04
@kuno7

pauschal nicht. aber das merkmal das 186 ein kleiner zwerg ist deutet schon darauf das er länger in der Hauptreihe bleibt dh stabil ist . natürlich können auch rote riesen durch ausdehnung lange erhalten bleiben.


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Leben auf anderen Planeten?

27.04.2014 um 13:27
@smokingun
Zitat von smokingunsmokingun schrieb: aber das merkmal das 186 ein kleiner zwerg ist deutet schon darauf das er länger in der Hauptreihe bleibt dh stabil ist .
Das ist ja klar, dennoch kann das System jünger oder älter sein als unseres sein, auch wenn der Stern länger "leben" wird.
Zitat von smokingunsmokingun schrieb: natürlich können auch rote riesen durch ausdehnung lange erhalten bleiben.
Naja, lange ist immer relativ. Im Vergleich zur Hauptreihenexistenz dürfte das Stadium Roter Riese doch eher kurz sein.

mfg
kuno


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27.04.2014 um 13:33
@perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb: Nur im statistischen Mittel ist eher mit einem höheren Alter zu rechnen,
Bei einem Alter von knapp 14 Mrd. Jahren des Universums und einem angenommenen Hauptreienverbleib von ca. 10 Mrd. Jahren eines sonnenähnlichen Sterns, wird es selbst statistisch momentan noch Knapp für die Roten Zwerge, auch wenn es schon in ihre Richtung neigt.

mfg
kuno


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27.04.2014 um 13:37
@kuno7
Wie gesagt, mit statistischen Mittelwerten läßt sich schwer über nen konkreten Einzelfall sprechen. Unsere Sonne ist nun mal nicht "bis 10 Milliarden Jahre alt", sondern ganz konkret knapp 5. Damit wäre ein sonnenähnlicher Stern gemittelt gleich alt, aber ein Roter Zwerg gemittelt älter.


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27.04.2014 um 13:53
@perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie gesagt, mit statistischen Mittelwerten läßt sich schwer über nen konkreten Einzelfall sprechen.
Da sind wir uns einig.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Unsere Sonne ist nun mal nicht "bis 10 Milliarden Jahre alt", sondern ganz konkret knapp 5. Damit wäre ein sonnenähnlicher Stern gemittelt gleich alt, aber ein Roter Zwerg gemittelt älter.
Ja ok, aber eben nicht viel, derzeit. Wäre das Universum erst knapp 10 Mrd. Jahre alt statt 14, dann würde sich das mittlere Alter von G und M Zwergen im statistischen Mittel nicht unterscheiden, mal davon ausgehend, dass die Bedingungen für das Entstehen beider über die Zeit nicht verändern.
Das wollte ich ausdrücken. Das statistische Altersmittel schlägt "erst" seit ca. 4 Mrd. Jahren zu Gunsten der Roten Zwerge aus, also Astronomisch gesehen noch nicht soo lange.

mfg
kuno


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Leben auf anderen Planeten?

27.04.2014 um 14:20
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wäre das Universum erst knapp 10 Mrd. Jahre alt
Ja, und würden Pferde auf Bäumen wachsen, würden wir alle Schnitzel essen.


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27.04.2014 um 14:41
@perttivalkonen

Manchmal biste wirklich ein büschen garstig, sogar am Sonntag bei schönem Wetter... :)

mfg
kuno


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27.04.2014 um 16:26
Ja, aber was wäre, wenns nu geregnet hätte, dann wär das nicht garstig rübergekommen, gell?



Wenn Du Dich jetzt nach dem Sinn fragst - nach dem hab ich mich bei Deinem "Ja aber wenn" ebenfalls gefragt. Und drauf reagiert.

Ein "Ja aber wenn die Welt so und so wäre, dann" erwarte ich durchaus von verschiedenen Leuten. Wenn es dann aber von denen kommt, von denen ich das nicht erwarte, von denen ich besseres erwarte, nun ja, dann reagier ich vielleicht schneller.


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Leben auf anderen Planeten?

27.04.2014 um 18:46
@perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ja, aber was wäre, wenns nu geregnet hätte, dann wär das nicht garstig rübergekommen, gell?
Doch schon, aber dann hätt ichs eher verstehen können. ;)

mfg
kuno


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10.05.2014 um 08:19
Es wird ja immer wieder über die Lebensfreundlichkeit von Supererden diskutiert; so gehen viele Wissenschaftler davon aus, das Supererden reine Wasserwelten sind; nun aber besagt eine neue Studie, das es dort auch Kontinente geben könnte. Zwar sind noch viele Daten unsicher, aber selbst unter "konservativen" Annahmen scheint es auch Welten zu geben die neben Ozeanen auch über Landmassen verfügen.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/04/kontinente-auch-auf-super-erden-moglich.html

Wahrscheinlich gibt es bei Supererden ein ähnlich vielfältiges Spektrum wie bei "gewöhnlichen" terrestrischen Planeten; nimmt man ihre weite Verbreitung zum Maßstab, so könnte es viele belebte Welten mehr geben, auf denen Leben an Land existiert, von dem Niemand sagen kann, wie weit es sich entwickelt...


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10.05.2014 um 09:16
"Auf diesen gewaltigen Planeten herrscht ein enormer Druck auf die Meeresböden, wodurch Wasser in den Mantel gepresst wird", so Cowan.
Und ich hätte schwören können, daß auch der darunterliegende Mantel auf Supererden einen größeren Druck aufbaut. Sodaß er sich genauso wenig Wasser einpressen ließe wie auf kleineren, leichteren Planeten.


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Leben auf anderen Planeten?

10.05.2014 um 18:26
Voraussetzung ist jedoch, dass die Wassermasse auf einem solchen Planeten weniger als 0,2 Prozent der gesamten Planetenmasse beträgt.
Das dürfte dann der Kasus knaxus sein, denn Supererde = größere Masse = größere Gravitation = größere Entweichgeschwindigkeit für Wasserstoff = längere Verweilzeit desselben in der Atmosphäre = größere Rekombinationsrate mit Sauerstoff zu Wasserdampf = größere Wassermenge.

Und auch dies:
Zudem führe die stärkere Gravitation an den tiefen Meeresböden von Super-Erden dazu, ...
ist nicht bis zu Ende gedacht, denn wenn die Ozeanböden "tief" sind und Berge wegen der größeren Gravitation nicht höher werden können als vielleicht 7000 oder 8000 Meter, bevor sie in den Mantel einsinken, dann ist es mau mit Kontinenten.


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24.05.2014 um 20:14
Hier ist noch ein Artikel zu Dorian Abbots These:

http://www.northwestern.edu/newscenter/stories/2014/01/massive-exoplanets-may-be-more-earth-like-than-thought.html

Nicolas B. Cowan and Dorian Abbot’s new model challenges the conventional wisdom which says super-Earths actually would be very unlike Earth -- each would be a waterworld, with its surface completely covered in water. They conclude that most tectonically active super-Earths -- regardless of mass -- store most of their water in the mantle and will have both oceans and exposed continents, enabling a stable climate such as Earth’s. - See more at: http://www.northwestern.edu/newscenter/stories/2014/01/massive-exoplanets-may-be-more-earth-like-than-thought.html#sthash.neMqqk9Q.dpuf


Und:

Water is constantly traded back and forth between the ocean and the rocky mantle because of plate tectonics, Cowan and Abbot said. The division of water between ocean and mantle is controlled by seafloor pressure, which is proportional to gravity.

Accounting for the effects of seafloor pressure and high gravity are two novel factors in their model. As the size of the super-Earths increase, gravity and seafloor pressure also go up.

“We can put 80 times more water on a super-Earth and still have its surface look like Earth,” Cowan said. “These massive planets have enormous seafloor pressure, and this force pushes water into the mantle.”

It doesn’t take that much water to tip a planet into being a waterworld. “If Earth was 1 percent water by mass, we’d all drown, regardless of the deep water cycle,” Cowan said. “The surface would be covered in water. Whether or not you have a deep water cycle really matters for planets that are one one-thousandth or one ten-thousandth water.”

- See more at: http://www.northwestern.edu/newscenter/stories/2014/01/massive-exoplanets-may-be-more-earth-like-than-thought.html#sthash.neMqqk9Q.dpuf


Interessanter Artikel.
Danke @wolf359


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24.05.2014 um 20:17
Originalarbeit mit Abstract:

Large terrestrial planets are expected to have muted topography and deep oceans, implying that most super-Earths should be entirely covered in water, so-called waterworlds. This is important because waterworlds lack a silicate weathering thermostat so their climate is predicted to be less stable than that of planets with exposed continents. In other words, the continuously habitable zone for waterworlds is much narrower than for Earth-like planets. A planet's water is partitioned, however, between a surface reservoir, the ocean, and an interior reservoir, the mantle. Plate tectonics transports water between these reservoirs on geological timescales. Degassing of melt at mid-ocean ridges and serpentinization of oceanic crust depend negatively and positively on seafloor pressure, respectively, providing a stabilizing feedback on long-term ocean volume. Motivated by Earth's approximately steady-state deep water cycle, we develop a two-box model of the hydrosphere and derive steady-state solutions to the water partitioning on terrestrial planets. Critically, hydrostatic seafloor pressure is proportional to surface gravity, so super-Earths with a deep water cycle will tend to store more water in the mantle. We conclude that a tectonically active terrestrial planet of any mass can maintain exposed continents if its water mass fraction is less than ~0.2%, dramatically increasing the odds that super-Earths are habitable. The greatest source of uncertainty in our study is Earth's current mantle water inventory: the greater its value, the more robust planets are to inundation. Lastly, we discuss how future missions can test our hypothesis by mapping the oceans and continents of massive terrestrial planets.


http://arxiv.org/abs/1401.0720


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24.05.2014 um 20:26
http://de.sott.net/article/13127-Super-Erden-konnten-Kontinente-und-Ozeane-besitzen-und-erdahnlicher-sein-als-bislang-angenommen

Die Forscher widersprechen in ihrer Studie der bisherigen Vorstellung über Super-Erden und verweisen auf den Umstand, dass erdartige Planeten bedeutende Wassermassen im Planeteninnern speichern können. "Wir vermuten, dass Super-Erde wahrscheinlich vergleichsweise flache Ozeane in flachen Ozeanbecken haben."

Und :

Da aufgrund der enormen Größe der Super-Erden auch deren Schwerkraft und somit der Druck am Meeresboden entsprechend ansteige, könne eine Super-Erde rund 80 mal mehr Wasser beherbergen und dennoch eine erdähnliche Oberfläche aufweisen: "Auf diesen gewaltigen Planeten herrscht ein enormer Druck auf die Meeresböden, wodurch Wasser in den Mantel gepresst wird", so Cowan.

Allerdings bedürfe es nicht sehr viel, um einen Planeten zu einer einzigen Wasserwelt werden zu lassen: "Wenn Wasser auf der Erde nur ein Prozent der gesamten Planetenmasse ausmachen würde, würden wir alle ertrinken und die Oberfläche unseres Planeten wäre mit einem einzigen gewaltigen Ozean bedeckt.


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Leben auf anderen Planeten?

24.05.2014 um 20:30
@wolf359
Das ist auch mal interessant von denen

Steppenwolf Planeten

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/02/10/planet-ohne-sonne-gibt-es-leben-auf-steppenwolfplaneten/


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Leben auf anderen Planeten?

25.05.2014 um 17:49
Aber existiert auch überall Leben, wo Leben existieren kann? Das wissen wir leider nicht.
Vielleicht könnte es ja auch Planeten geben, die noch besser für die Entwicklung von Leben geeignet sind als die Erde?
Wir können uns noch so sehr wünschen, dass es ALiens gibt und die Wahrscheinlichkeit kann noch so sehr dafür sprechen. Aber WISSEN können wir es erst, wenn entsprechende Beobachtungen gemacht werden. So funktioniert Wissenschaft. Es hätte durchaus sein können, dass eben sehr spezielle Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Planeten mit Leben entstehen. Voraussetzungen, die z.B. nur bei einem von einer Trillion Sterne erfüllt sind. Wir wissen es nicht, auch wenn wir uns noch so sehr wünschen, es zu wissen. Und es hilft auch nichts zu behaupten, Leben wäre häufig und wahrscheinlich.


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Leben auf anderen Planeten?

25.05.2014 um 21:16
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Da aufgrund der enormen Größe der Super-Erden auch deren Schwerkraft und somit der Druck am Meeresboden entsprechend ansteige, könne eine Super-Erde rund 80 mal mehr Wasser beherbergen und dennoch eine erdähnliche Oberfläche aufweisen ...
Rechnen wir doch mal nach:

Die Erde enthält zu 0,24 Promille der Gesamtmasse Oberflächenwasser. Das entspricht etwa 1,4 Milliarden Kubikkilometern. Bei einer ebenen Oberfläche der Erde wäre der Ozean durchschnittlich 2,8 km tief.

Eine Supererde hat eine Masse von bis zu etwa 10 Erdmassen.

Das 80fache des irdischen Wassers entspräche dann etwa 8 mal 0,24 Promille = 2 Promille = 0,2 Prozent.

2 Promille auf der Erde entspräche etwa einer Ozeantiefe von durchschnittlich 24 km bei einer angenommenen ebenen Erdoberfläche.

2 Promille auf einer Supererde entsprächen bei einem angenommenen Radius von 12.700 km (doppelter Erdradius) und einer daraus sich ergebenden etwa vierfach größeren Oberfläche von etwa 2 Milliarden km^2 einer durchschnittlichen Ozeantiefe von etwa 60 km!

Begründung: Die Menge von rund 120 Milliarden Kubikkilometern Wasser verteilt sich auf 2 Milliarden Quadratkilometer Oberfläche und ergibt damit einen Wert von 60 km Dicke der Wasserschicht. Berücksichtigt man die mit zunehmender Tiefe erfolgende Dichtekompression, bleiben immer noch gut 50 km Wassertiefe übrig.
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:"Wir vermuten, dass Super-Erde wahrscheinlich vergleichsweise flache Ozeane in flachen Ozeanbecken haben."
Scheint wohl doch nicht so zu stimmen ...


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Leben auf anderen Planeten?

25.05.2014 um 22:50
@Hoffmann
Wir müssten erst mal definieren ,was der Originalartikel unter Supererde definiert. Das ist alles sehr allgemein gefasst ,in den Berichten darüber.
Zitat von HoffmannHoffmann schrieb:Eine Supererde hat eine Masse von bis zu etwa 10 Erdmassen.
Beim ganz hohen Massebereich von 10 -14facher Erdmasse würde ich eher zur Möglichkeit Mini Neptun tendieren. Für so einen Planeten wäre der Begriff der Supererde eher ein Misnomer . Die Arbeitsgruppe um Kaltenegger geht davon aus ,das Planeten von etwa 2 Erdradien noch Gesteinsplaneten sein könnten. Die Annahme ,das alles ,was etwas grösser als die Erde ist ,automatisch eine Wasserwelt oder Wasserstoffkugel wird ,halte ich für zu gewagt ,obwohl es diesbezüglich Hypothesen gibt. Ich hatte diesen Artikel daher eher auf diese kleineren Vertreter der sogenannten Supererden bezogen . Insofern hatte ich gar nicht daran gedacht ,derartige grosse Planeten hier einzubeziehen wie Du.

Insofern ist das alles ohne klare Definition recht vage ,oder ich habe diese vielleicht auch überlesen.

Fest steht ,Supererde ist ein vager Begriff von bis zu 10-14 Erdmassen ,unter denen sich unterschiedlichste Planeten "tummeln" dürften.
Ab einer bestimmten Masse ist es relativ plausibel ,dass dabei so etwas wie ein Mini Neptun entsteht ,da die Dinger die Protoatmosphäre nicht wirklich los bekommen.

Es geht also um Grössen ,bei denen das theoretisch noch denkbar wäre .

http://skyweek.wordpress.com/2014/01/06/trend-der-supererden-mehr-grose-↔-mehr-gas/

gegebenen Durchmesser eines (Exo-)Planeten immer noch eine große Bandbreite möglicher Dichten: Da wäre z.B. der Fall KOI-314c, der äußerste der drei bekannten Planeten dieses Kepler-Systems, der mit dem mittleren in einer 5:3-Resonanz steht, was zu starken TTVs und damit klaren Massenbestimmungen der beiden führt. In dem Diagramm hier sind ihre Durchmesser gegen ihre Massen aufgetragen KOC-314c (lila Kreuz) hat zwar eine Erdmasse – genauer 1.0±0.3, was ihn zum leichtesten Exoplaneten mit bekannter Größe macht – aber 1.6 Erddurchmesser und damit eine viel geringere Dichte als die Erde und damit eine ausgedehnte Gashülle, während KOI-341b (gelbes Kreuz) eine felsige Natur hat. Auch noch auf der PK diskutiert wurde die Atmosphäre der Supererde GJ 1214b (Artikel hier und hier und mehr Links), die nach intensiven Hubble-Durchleuchtungen (15 Transits, 60 HST-Orbits, 4 Tage Messzeit insgesamt – ein Hubble-Rekord für einen einzelnen Exoplaneten) nur mit Wolken modelliert werden kann, die die Sicht auf tiefere Atmosphärenschichten nimmt.

Hier wäre dann auch GJ1214b interessant ,der vielversprechendste Kandidat für einen Ozeanplaneten bisher aufgeznd seiner Wasserdampfatmosphäre.

Anscheinend gibt es da ein evolutionäres Spektrum von "Supererden mit 1,6 fachem Erdradius und extrem geringer Dichte ,Mini Neptunen und Wasserwelten ,das noch geordnet werden muss. Das wird erst mit der routinemäsdig möglichen Atmospärenanalyse möglich sein, wo Hypothesen dann verifiziert werden können.

Und da bietet der Artikel doch mal einen interessanten Ansatz. Wobei der Begriff Supererde genau so präzise ist ,wie die Vögel,
ohne klare Definition ist das Spektrum dessen ,was man hypothetisch beschreiben will ,so gross,das nichts allgemein verbindliches dabei rauskommt.


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