Luminarah schrieb:Da aufgrund der enormen Größe der Super-Erden auch deren Schwerkraft und somit der Druck am Meeresboden entsprechend ansteige, könne eine Super-Erde rund 80 mal mehr Wasser beherbergen und dennoch eine erdähnliche Oberfläche aufweisen ...
Rechnen wir doch mal nach:
Die Erde enthält zu 0,24 Promille der Gesamtmasse Oberflächenwasser. Das entspricht etwa 1,4 Milliarden Kubikkilometern. Bei einer ebenen Oberfläche der Erde wäre der Ozean durchschnittlich 2,8 km tief.
Eine Supererde hat eine Masse von bis zu etwa 10 Erdmassen.
Das 80fache des irdischen Wassers entspräche dann etwa 8 mal 0,24 Promille = 2 Promille = 0,2 Prozent.
2 Promille auf der Erde entspräche etwa einer Ozeantiefe von durchschnittlich 24 km bei einer angenommenen ebenen Erdoberfläche.
2 Promille auf einer Supererde entsprächen bei einem angenommenen Radius von 12.700 km (doppelter Erdradius) und einer daraus sich ergebenden etwa vierfach größeren Oberfläche von etwa 2 Milliarden km^2 einer durchschnittlichen Ozeantiefe von etwa 60 km!
Begründung: Die Menge von rund 120 Milliarden Kubikkilometern Wasser verteilt sich auf 2 Milliarden Quadratkilometer Oberfläche und ergibt damit einen Wert von 60 km Dicke der Wasserschicht. Berücksichtigt man die mit zunehmender Tiefe erfolgende Dichtekompression, bleiben immer noch gut 50 km Wassertiefe übrig.
Luminarah schrieb:"Wir vermuten, dass Super-Erde wahrscheinlich vergleichsweise flache Ozeane in flachen Ozeanbecken haben."
Scheint wohl doch nicht so zu stimmen ...