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Leben auf anderen Planeten?

Leben auf anderen Planeten?

06.06.2016 um 16:44
Monasteriker schrieb:Nein! Doch! NEIN! DOCH!!!

Ist das wirklich Dein Niveau?
Mein Niveau ist es, mir nichts unterschieben zu lassen, das ich nicht gesagt habe. Wenn Du das aber weiterhin tust, dann kommt halt so ein Nein-doch zustande. Wobei der verursachende Part kein großes Geheimnis ist. Mehr als zu sagen, wie ich etwas gemeint habe, kann ich nicht.

P.S.: Was verstehst Du unter nem Friedensangebot? Rechthaben um jeden sachfreien Textwandpreis? Troll Dich.


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Monasteriker
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06.06.2016 um 16:46
@em123456789012

Na bitte, jetzt hast Du es gewissermaßen amtlich, wer an Deeskalation und Versachlichung interessiert ist und wer nicht ...


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06.06.2016 um 18:57
Indeed.


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10.06.2016 um 22:59
Jeder Stern hat eine Bewohnbare Zone.Wenn sich dort ein Planet sich aufhält,kann es Leben beherbergen.
Muss es aber nicht,es gibt noch andere Vorraussetzungen z.b.Wie lange ist der Planet in der Bewohnbaren Zone,hat er einen Mond,ist der Orbit um den Stern stabil,stimmt die grösse des Planeten.Aber ich nehme an,irgend etwas wird dort schon rumgrabbeln.


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11.06.2016 um 10:00
@Gondwana
Nicht direkt jeder Stern.
Soweit ich weiß, muss dafür der Stern ein gewisses Gravitationsfeld besitzen damit die Planeten auf einer Konstanten Bahn sind.
(Beispiel für eine schlechte Umlaufbahn ist Sedna)
sedna orbit
Auch muss doch ein Stern eine gewisse Menge an Energie abgeben. Wenn die Energiemenge zu groß ist, verbrennt jeder Planet in einer sogenannten Bewohnbaren Zone. Zu wenig Energie und man hat einen Planeten wie der Zwergplanet Pluto.

Dennoch stimme ich dir im großen und ganzen zu. Unter den Abermilliarden Sternen die es gibt, sind bestimmt ein oder zwei Sterne dabei wo ein bewohnbarer Planet seine Kreise zieht ;)


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06.07.2016 um 15:53
@Gondwana
@Niederbayern88

Nur reicht die Platzierung eines Planeten in einer habitablen Zone allein ja noch nicht aus um Leben zu bilden.
Dazu gehören ja noch eine ganze Menge weiterer Voraussetzungen (die wir bis heute noch nicht mal alle kennen) die zufällig ineinander spielen müssen um überhaupt nur die Möglichkeit zu schaffen dass so etwas wie Abiogenese überhaupt stattfinden kann.

Wenn es um die mögliche Existenz anderer Lebensformen geht können Astronomen die Suche nach Planeten in sogenannten Lebenszonen zumindest als Wegweiser verwenden die uns dahingehend vielleicht in die richtige Richtung lenken können, mehr lässt sich da für uns aber bisher noch nicht darüber erschließen.


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06.07.2016 um 17:35
@Libertin
Natürlich. Aber es bietet eine Grundvoraussetzung, dass weitere Faktoren wirken können.
Als Beispiel nenne ich mal flüssiges Wasser. Ist der Planet zu nah an einem Stern, sieht es aus wie auf Merkur. Ist der Planet zu weit ist der Planet ein Eiszapfen^^


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24.08.2016 um 10:50
Aus des bisher gewonnenen Daten von den vom Weltraumteleskop Kepler entdeckten über 4000 Planeten haben Astronomen aus den 216 Exoplaneten, die innerhalb der habitablen Zone um ihre Heimatsonne angesiedelt sind, die derzeit 20 aussichtsreichen Kandidaten für uns bekanntes Leben vorgestellt. Die habitable Zone ist dabei der Bereich, den ein Felsplanet um einen Stern einnehmen muß, damit auf ihm flüssiges Wasser existieren kann. Die Verteilung der bisher bestätigten Planeten inner- und außerhalb der habitablen Zonen deutet darauf hin, das potentiell lebensfreundliche Welten (Planeten und Monde...) keine Seltenheit sind, sondern sehr häufig vorkommen...
„Es ist faszinierend die Anzahl der Planeten dort draußen zu sehen, die einem aufzeigt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es da draußen keinen weiteren Ort geben sollte, an dem es Leben gibt, wirklich gering ist“, so die Forscher.
http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/kepler-kandidaten-f-ausserird-leben20160806/

___

Wenn es um belebte Himmelskörper im Sonnensystem geht, denkt gewöhnlich niemand an die Venus. Dabei soll sie nach mehreren Studien ehemals ein lebensfreundlicher Ort, mit großen warmen Ozeanen und einer der Erde vergleichbaren Temperatur gewesen sein; mindestens zwei Milliarden Jahre könnte ein gemäßigtes Klima geherrscht haben, wobei einige Studien hier noch weiter gehen. Die Zeit dürfte im ungünstigen Fall kaum ausgereicht haben, um komplexes Leben hervorzubringen, aber für die Entstehung einfacher Lebensformen könnte die frühe Venus ein idealer Ort gewesen sein. Spuren dieses ehemaligen (und durchaus noch hypothetischen...) Lebens aber, sind heute auf der Venus nicht mehr zu finden, da ihre Oberfläche vor 700 Milliarden Jahren durch Vulkanismus aufgeschmolzen ist...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/venus-koennte-lebensfreundlich-gewesen-sein20160809/

Überlegungen, das die Venus einst ein belebter Ort gewesen ist, existieren schon länger; einige Wissenschaftler vermuten sogar, das heute noch in Bakterien in bestimmten Schichten der dichten Venusatmossphäre zu finden sein könnten, als letzte Überlebende einer aussterbenden Biossphäre. Heute ist die Venus ein extrem lebensfeindlicher Ort, der selbst hartgesottene Vertreter der Besiedlung anderer Welten abschreckt; sie hat aber trotzdem noch eine Bedeutung, weil sie ein Beweis dafür sein könnte, das auch aus unserer Sicht lebendsundfreundliche, weil ihrer Heimatsonne zu nahe Exoplaneten eine durchaus lange Zeit lebensfreundliche Bedingungen aufgewiesen haben könnten, oder aktuell noch aufweisen. Ein Bündel uns heute noch unbekannter Umstände könnte auch auf solchen Welten, die eindeutig nicht innerhalb der habitablen Zone liegen, dazu führen das diese vielleicht eine kurze Zeit lang lebentragend gewesen sind. Das es überhaupt einst flüssiges Wasser auf der Venus gegeben haben könnte, lag wahrscheinlich an der verringerten Strahlungsleistung der Sonne in der Frühphase ihrer Entwicklung...

Bewiesen ist hier aber nichts; es könnte auch andere Szenarien geben. Ein möglicher Beweis wäre vielleicht die Entdeckung von heute noch existierenden Bakterien in der Atmosphäre der Venus, oder aber der Nachweis von flüssigem Wasser auf einem venusähnlichen Exoplaneten um einen noch jungen Stern...


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17.01.2017 um 20:38
Forscher haben bestätigt, das Proxima Centauri die beiden Sonnen von Alpha Centauri umkreist und mit diesen ein Dreifachsystem bildet; alle drei Sterne hätten dann dasselbe Alter von etwa 6 Milliarden Jahre. Das könnte die Wahrscheinlichkeit für einen lebensfreundlichen Planeten mit Wasser um Proxima erhöhen. Es wäre möglich, das der Proxima Planet ursprünglich in weiterer Entfernung von seiner Heimatsonne als Eisplanet seine Bahn zog und erst später durch den Einfluss von Alpha Centauri auf seine heutige Umlaufbahn geriet, oder das er in den äußeren Regionen der Alpha Centauri Sterne entstanden ist und später in den Einfluss von Proxima geriet. Das Eis wäre heute geschmolzen und könnte einen Ozean bilden...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/umlaufbahn-proxima-centauri-lebensfreundliche-planeten20170102/

Der Vorteil dieses Szenarios liegt darin, das der Proxima Planet erst relativ spät in die Nähe seiner Sonne geraten ist, so daß er von "stellaren Ereignissen" weitgehend verschont geblieben ist, der Nachteil könnte sein, das der Zeitrahmen nicht für eine Entstehung einer intelligenten Art ausgereicht haben könnte. Allerdings gibt es -soweit ich weiß- keine Studie darüber, wie schnell Leben auf einem ehemaligen Eisplaneten entstehen und sich weiter entwickeln könnte...


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18.01.2017 um 08:58
@wolf359

Danke für den Artikel..sehr interessant. Es gibt übrigens aktuell ganz spannde science fiction zu dem Thema:
"Die drei Sonnen" von Liu Cixin. Da geht es unter anderem um das Dreikörperproblem.


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A.I.
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12.04.2017 um 09:02
Hi, ich weiß nicht wo ich das sonst hinpacken soll, aber die NASA plant morgen eine Pressekonferenz um neue Entdeckungen in Bezug auf Ozeane außerhalb der Erde bekannt zu geben. 
https://www.nasa.gov/press-release/nasa-to-reveal-new-discoveries-in-news-conference-on-oceans-beyond-earth

NASA will discuss new results about ocean worlds in our solar system from the agency’s Cassini spacecraft and the Hubble Space Telescope during a news briefing 2 p.m. EDT on Thursday, April 13.
These new discoveries will help inform future ocean world exploration -- including NASA’s upcoming Europa Clipper mission planned for launch in the 2020s -- and the broader search for life beyond Earth.
Ich bin gespannt :)


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22.04.2017 um 02:42
@A.I.

Die Nasa hat tatsächlich Hinweise auf lebensfreundliche Bedingungen beim Saturnmond Enceladus und beim Jupitermond Europa gefunden; demnach könnten auf beiden Monden hydrothermale Quellen auf dem Grund des Ozeans existieren in deren Umgebung die Entstehung von Leben möglich ist, ähnlich wie auf der Erde in deren Ozeanen  "schwarze und weiße Raucher" aktiv sind, die derzeit als der wahrscheinlichste Ort für die irdische Lebensentstehung gehandelt werden. Leben könnte also außerhalb der klassischen habitablen Zone zu finden sein, und das nicht nur im Sonnensystem, sondern auch auf jedem Eismond, der einen Riesenplaneten um einen beliebigen Stern umkreist. Leben also, das auch "fern der Sonne" existieren kann und die Anzahl der potentiell belebten Systeme beträchtlich erhöht, wenn es auch nicht die Art von Leben sein wird, die dem höheren irdischen Leben vergleichbar ist, das wir in erster Linie zu finden hoffen. Aber wie bei den meisten Beobachtungen in Regionen, die außerhalb unseres direkten Zugriffs liegen, steht der letzte ultimative Beweis noch aus...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/hydrotherm-quellen-enceladus-u-fontaenen-auf-europa20170414/

Und wie immer gilt, das die Bedingungen im irdischen Ozean auch auf jede vergleichbare erdähnliche Welt mit einem Ozean gültig sein können...


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22.04.2017 um 03:07
Wieder einmal wurde der "wahrscheinlichste Kandidat" für Leben entdeckt, in diesem Fall eine Supererde, die mit einem 1,4fachen Durchmesser eine ähnliche Größe wie die Erde hat, aber mit der siebenfachen Masse bedeutend schwerer ist; der Planet umkreist den 40 Lichtjahre entfernten strahlungsarmen Stern LHS 1140 innerhalb dessen habitabler Zone. Die Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, das der Planet im Laufe seiner Entwicklung den größten Teil seiner Atmosphäre halten konnte und über genügend Wasser verfügt, das bei den herrschenden Temperaturen flüssig sein könnte. Dabei erhält er etwa die Hälfte der Strahlungsenergie von seinem Heimatstern, wie die Erde von der Sonne. Das System selbst ist etwa 5 Milliarden Jahre alt und damit etwas älter als unser Sonnensystem...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/naher-exoplanet-wahrsch-bester-kandidat-fuer-ausserirdisches-leben20170420/

Demnächst soll mit dem Weltraumteleskop Hubble untersucht werden, wieviel "hochenergetische" Strahlung LHS 1140 derzeit noch emittiert, und ob auf dem umlaufenden Planeten höheres Leben möglich ist; genauere Untersuchungen zur Zusammensetzung der Atmosphäre können erst mit zukünftigen Teleskopen durchgeführt werden. Da der Planet von uns aus gesehen alle 25 Tage vor seinem Heimatstern vorbeizieht ist er ein idealer Kandidat für eine nähere Untersuchung...


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21.06.2017 um 21:49
Das Weltraumteleskop Kepler hat 219 „Planetenkandidaten“ entdeckt, unter ihnen 10 von der ungefähren Größe der Erde, die ihre Heimatsonne innerhalb der habitablen Zone umkreisen, in der flüssiges Wasser und damit auch Leben möglich ist. Sieben dieser Planeten umlaufen sonnenähnliche Sterne. Es sind dies die letzten Beobachtungen, die Kepler im Sternbild Schwan durchgeführt hat, dem bisherigen Beobachtungsgebiet der gesamten Kepler-Mission; in Zukunft soll sich Kepler bei der Suche auf die Sterne konzentrieren, die näher an unserem Sonnensystem liegen...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/kepler-findet-10-weitere-erdgrosse-planeten-in-lebensfreundlichen-zonen-um-ferne...

Kepler, das bisher leistungsfähigste Teleskop zur Planetensuche, hat nun den Aufgabenbereich zugewiesen bekommen, den sich viele schon von Anfang an gewünscht haben, den „stellaren Vorgarten“ unseres eigenen Systems. Hier weitere potentiell lebentragende Planeten zu entdecken und sie vielleicht schon innerhalb der nahen Zukunft mit Teleskopen untersuchen zu können, ist nun ein weiterer Meilenstein der Mission...

_

Um eine kleine Supererde wurde eine Atmosphäre nachgewiesen; nur 39 Lichtjahre von der Erde entfernt, umläuft der Planet „GJ 1132b“ einen Roten Zwergstern. Er hat etwa den 1,4 fachen Erddurchmesser und 1,6 mal soviel Masse. Es ist der erste Nachweis einer Atmosphäre um einen Planeten, der nur wenig größer und massereicher als die Erde ist (um die 8 mal so schwere Supererde  „55 Cancri e“ wurde schon früher eine Atmosphäre entdeckt). Die Atmosphäre konnte während eines „Transits“  (dem Vorbeizug des Planeten vor der Heimatsonne...) über eine Wellenlänge der Infrarotstrahlung nachgewiesen werden. Durch die Meßergebnisse halten die beteiligten Wissenschaftler eine Atmosphäre aus Wasserdampf und Methan für möglich...

Es könnte sich um eine „Wasserwelt“ handeln. Der Planet liegt allerdings nicht in der habitablen Zone, sondern näher am Stern; die errechneten Temperaturen schwanken zwischen  136 und 306 °C und sind damit für uns vertrautes Leben zu heiß. Vielleicht interessanter ist es jedoch, das der Planet überhaupt noch eine Atmosphäre hat, wo doch seine Heimatsonne schon Milliarden von Jahre alt ist. Gerade Rote Zwergsterne können in aktiven Phasen die Atmosphäre gefährden, besonders zu Beginn ihrer Existenz, ein Grund, weswegen es Zweifel an der Lebensfreundlichkeit selbst der Welten gibt, die in der habitablen Zone liegen. Ist also  „GJ 1132b“ ein Beweis für die Lebensfreundlichkeit ? Vielleicht gibt es unter den Milliarden erdähnlichen Planeten in unserer Milchstraße eine Anzahl von Welten, die trotz der Bedrohung durch ihre rote Heimatsonne, dennoch heute lebensfreundlich sind...

„Gj 1132b“ wird noch mit dem Weltraumteleskop Hubble, dem Very Large Telescope der Eso und ab 2018 mit dem James Web Telescope  untersucht werden, so das man vielleicht bald schon eine Antwort auf eine Frage findet, die über die Lebensfreundlichkeit vieler Welten entscheiden kann...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/atmosphaere-um-kleine-super-erde20170407/

Das eine Atmosphäre nachgewiesen wurde, wo nach Ansicht der Kritiker keine sein dürfte, kann verschiedene Gründe haben. Man müsste nur klären ob es sich dabei um eine Ausnahme oder um die Regel handelt..

-

Nachdem „Pale Red Dot“ vergangenes Jahr einen erdgroßen Planeten um den mit 4,2 Lichtjahren derzeit erdnächsten Stern „Proxima Centauri“  nachgewiesen hat, wird es sich nun der Suche nach weiteren Planeten im Proxima Centauri – System, um den 6 Lichtjahre entfernten „Barnads Pfeilstern“ und um den 9,7 Lichtjahre entfernten „Ross 154“ (die alle Rote Zwergsterne sind...) widmen...

Im Gegensatz zur Entdeckungsgeschichte des Planeten um Proxima Centauri, sollen alle Untersuchungsergebnisse öffentlich gemacht werden; so kann jeder Interessierte den Erkenntnisfortschritt „zeitnahe“ begleiten und so die mögliche Entdeckung weiterer Planeten um diese drei Sterne fast live miterleben...

http://www.astronews.com/news/artikel/2017/06/1706-014.shtml

Dieses Projekt ist ein sichtbares Zeichen dafür, das sich das sich das Verständnis für unseren Platz im Universum allmählich ändert, jeder kann dabei sein, wenn  ein weiterer Planet entdeckt wird, der vielleicht der Erde ähnelt, oder aber über interessante Monde verfügen könnte. Ein transparenter Erkenntnisfortschritt, der auch die wichtige Frage berührt, wieviele belebte Welten tatsächlich existieren...


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07.07.2017 um 09:34
Ich frage mich eher, wie wir Menschen reagieren würden.
Also Hollywood hat es schon so oft gezeigt, wie man es NICHT macht. Also immer mit Panzern und Raketen auf die Raumschiffe zielen selbst wenn die Außerirdischen friedlich sind.
Naja ich warte darauf, dass die Drachenwesen kommen, die bayerisch Reden und so mit uns kommunizieren :D

Okay Spaß beiseite.
Was ich jedoch mich frage: ab welchen Stadium reden wir von Leben? Sind Bakterien schon "Leben"? Oder erst Multiorganische Lebewesen, die Kommunizieren können?


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07.07.2017 um 10:35
Jetzt haben die Wissenschaftler wohl herausgefunden dass "der Mars noch lebensfeindlicher ist als angenommen".
Irdische Bakterien zumindest fühlen sich auf dem Roten Planeten nicht besonders wohl. Denn im Boden unseres Nachbarplaneten befinden sich wirkungsvolle antibakterielle Stoffe.
http://www.focus.de/wissen/weltraum/universum-mars-ist-noch-lebensfeindlicher-als-angenommen_id_7326759.html


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07.07.2017 um 10:41
@domovoi
Naja. Also sorecht wundern tut es mich nicht.
Wenn man bedenkt, dass der Mars so gut wie keine Atmosphäre hat, da zerschießt die kosmische Strahlung schon alles mögliche, das im Boden ist.


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07.07.2017 um 10:50
@Niederbayern88

Als Grund wird die Dreierkombination aus Perchlorat, Eisenoxid und Wasserstoffperoxid im UV-Licht genannt, was rund zehnmal so tödlich wie die ultraviolette Strahlung allein sein soll.
"Nach 60 Sekunden waren fast alle Bakterien tot".


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Leben auf anderen Planeten?

07.07.2017 um 11:02
Niederbayern88 schrieb:Sind Bakterien schon "Leben"?
Ja, Bakterien weisen alle Eigenschaften auf, die man Lebewesen zuschreibt, um sie als Lebewesen erkennen zu können.
Was Leben bzw. ein Lebewesen ist, wird nicht über einzelne Eigenschaften, einen bestimmten Zustand oder eine spezifische Stofflichkeit definiert, sondern über eine Menge von Aktivitäten, die zusammengenommen für Leben bzw. Lebewesen charakteristisch und spezifisch sind. Als diese Aktivitäten werden üblicherweise genannt:

   Energie- und Stoffwechsel und damit Wechselwirkung mit ihrer Umwelt.
   Organisiertheit und Selbstregulation (Homöostase).
   Reiz, das heißt sie sind fähig, auf chemische oder physikalische Änderungen in ihrer Umwelt zu reagieren.
   Fortpflanzung, das heißt, sie sind zur Reproduktion fähig.
   Vererbung, das heißt, sie können Informationen (Erbgut) an ihre Nachkommen übermitteln.
   Wachstum und damit die Fähigkeit zur Entwicklung.
Quelle: Wikipedia: Leben
Die Bakterien (Bacteria) (Singular das Bakterium, veraltet auch die Bakterie; von griechisch βακτήριον baktērion ‚Stäbchen‘, ugs. auch Bazille) bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden.
Quelle: Wikipedia: Bakterien

P.S.: Da hättest Du aber auch selbst drauf kommen können. Wikipedia hilft bei der Aufklärung ... ;)


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07.07.2017 um 11:28
@ATGC
Naja. Ich fragte halt deswegen, weil im Grunde genommen jeder Mensch selbst "Leben" definiert.
Es gibt dennoch "extreme Lebewesen" bei uns.
Einer heißt "Bärtierchen"
Wikipedia: Bärtierchen
300px-SEM image of Milnesium tardigradum

Und der andere ist ein Art Wurm, dem man theoretisch 1000 mal zerstücken kann und er regeneriert sich ständig von neuem. ich weiß aber grad seinen Namen nicht. Ich weiß nur, dass dieser Wurm überall im Körper Stammzellen hat und daher mehr oder weniger als "unsterblich" gilt, da er ja alte Zellen erneuern lassen kann.

Okay. Wie sich sowas im ständigen Bombardement von Strahlen und der Dreierkombination von @domovoi auswirkt, weiß ich nicht


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