Tja, ich habe nun noch ein wenig im Netz gelesen und YT spült mir ja auch immer wieder was in die Liste.

Star Trek Starfleet Academy Review 1.02 → 1.05 | Sisko? Das geht zu weit! - Blouie Reviewie
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Er ist nun kein alter weißer Mann, der anti Woke ist oder eine Hater.
Er hat nichts erwartet und war sogar am Anfang wie
@Peter0167 noch, ich sage mal hoffnungsvoll und ergebnisoffen. Und er nennt sie auch, alle Punkte und noch mehr, gerade bei Folge 5 ist dann auch wirklich für ihn das Limit erreicht.
Oder hier:

STAR TREK Starfleet Academy Episode 7 REVIEW - The First GAY Klingon!
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Kann mir keiner sagen, dass das kein echter Trekkie ist, man möchte ihn fast in den Arm nehmen und sagen, wird wieder, kann doch nur noch besser werden.
Wo es hier noch hieß, es gab doch auch positive Kritiken, ja, vereinzelt, von Leuten die max. bis zur dritten Episode gesehen haben. Es sind doch nun inzwischen auch keine kleinen Dinge, die für das Publikum ein Problem sind.
Und wir haben Fakten, Evidenz, die Serie ist abgestürzt, was die Anzahl der Zuschauer angeht, in allen Ländern.
Mir bestätigt das schon meinen ersten Eindruck, nach den ersten beiden Folgen hab ich mir auch gesagt, ja ist doch aber schön bunt, erwarte nichts, dann kannst Du nicht enttäuscht werden. Ich hab nichts erwartet und wurde enttäuscht.
Wie ich schon erklärt habe, betrachtet man die Serie ohne Star Trek, einfach als eine neue Serie für Teenies, für von mir aus auch ab 12 bis 26, selbst für die ist es "schwierig". Denn die "Story" so weit man das so nennen kann, gibt einfach keinen Sinn. Keine Ahnung, ob da jeder immer nur eine Seite schreibt und dann das Drehbuch weitergibt.
Die Charaktere sind schlecht geschrieben und ergeben wenig Struktur, ihre Handlungen sind mehr zufällig, das ist nicht überraschend, weil da auf mal eine Tiefe gezeigt wird, mit der man nicht gerechnet hat, die sind nur flach, das ist wie ein Zufallsgenerator, mit dem was gesagt wird und was passiert.
In jeder normalen Serie, in einem Film, im Alltag, Folge 7, die zwei Protagonisten gehen ins Labor und stecken ihre Hände in Probenbehälter um zu sehen, ob es giftig ist?
Alleine das ist auf so vielen Ebenen nur daneben. Das ist nicht cool, das ist dumm, das sollte man auch nicht "Kindern" zeigen. Wie fünfjährige im Kindergarten, hier traust Du Dich das zu essen?
Dann wie er da so liegt, unnatürlich muskulös, so einen Körperbau bekommt man nur, wenn man jede Woche mehr als nur ein paar Stunden recht hart trainiert, oder irgendwelche Substanzen nimmt. Wer schaut schon so aus? Will man da pubertäre Mädchen wuschig machen, ist das was wie Seven of Nine nur für kleine Girls? Nebenbei, ich glaub die Kids stehen heute auch mehr auf glatt, auch bei Kerlen unter den Achseln, dass sah etwas unangenehm aus. Aber er hat ja schon Deo genommen, gut so.
Schauen wir mal da, wo es doch nun wirklich gut ankommen sollte:
Während "Starfleet Academy" sich mit seiner progressiven Diversität also im üblichen Rahmen bewegt und durchaus überzeugt, lassen andere Aspekte ein wenig zu wünschen übrig. So wähnt man sich in einigen Folgen eher in einer amerikanischen Teenie-College-Serie als bei "Star Trek". Und nicht alle Storys der einzelnen Episoden überzeugen so richtig, wenn sich zuvor sorgsam aufgebaute Probleme und Konflikte innerhalb weniger Minuten auflösen lassen – da wünschte man sich etwas sorgfältigere Drehbucharbeit.
Alles in allem ist das Geburtstagsgeschenk durchaus unterhaltsam und bemüht sich redlich, mit Referenzen zu früheren Serien und Figuren die Nostalgie der Fans zu stimulieren. Auch eine zweite Staffel ist bereits in Vorbereitung. Aber die Weltraumabenteuer fehlen halt irgendwie schon ein bisschen.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=56791Der schwule Klingone wird natürlich gefeiert, und auch dass da echt sich die progressive Diversität und "quer" im üblichen Rahmen bewegt und durchaus überzeugt. Was bitte ist der übliche Rahmen?
Was sagen sie nun, ja finden wir richtig schön schwul - ganz wichtig, das Wort wird so genutzt und ich habe wirklich nichts gegen LGBTQ+, hab Freunde, ein paar, die bi sind oder im gleichen Becken fischen, macht mir keine Angst, alles ist gut - aber wir hätten doch auch gerne etwas Star Trek in Star Trek.
Und ich frag mich wirklich ehrlich, wo liegt nun mein Problem, mit einem nicht hetero Klingonen?
Bin mir nicht sicher, normal - so kenn ich es - wird die Sexualität nicht plakatiert, ich habe viele Bekannte und ich weiß nicht, ob sie hetero sind oder nicht, man nimmt es eben in der Regel an. Was mich stört ist sexualisiertes Verhalten allgemein, also bei nicht heteros, das was oft als schwuchtelig bezeichnet wird, für mich ein aufgesetztes übertriebenes weibliches Verhalten. Einfach mal auf TikTok schauen, die Augen bluten schnell.
Kann es in meiner Welt von Star Trek schwule Klingonen geben? Ganz klar ja, prinzipiell schon, Homosexualität kommt ja überall wo in der Natur in einem gewissen Rahmen vor. Ich denke es ist wirklich eine Frage, wie es in Szene gesetzt wird, erstmal, müssen wir es einbauen und zeigen, weil wir eben progressive Diversität zeigen wollen und auch voll offen für alles sind? Oder ergibt es sich einfach, ist so der Charakter, ist es - natürlich - oder plakativ.
Und hier ist es plakativ, und so tut es einfach weh, also mir.
Auch wird hier - im Grunde doch schlecht - mit typisierten Rollenbildern gespielt, ein schwuler Mann (egal ob Klingone) muss sehr weiblich sein, eine weiche Seite haben, klar trägt er gerne auch einen Rock. Sind die weiblichen Klingonen alles Lesben, ich meine die werden ja sehr männlich und hart dargestellt. Das ist - für mich - echt sehr klischeehaft, aufgesetzt, erzwungen, wir wollen uns anbiedern, bei der queren Community.
Glaube schon, man hätte einen nicht hetero (ich will nicht immer "schwul" schreiben, bei uns in der Jugend, war das wo noch ein Schimpfwort) Klingonen darstellen können, der dennoch eben wie ein Klingone ist.
So viele Worte, ich will nur deutlich machen, das ich nicht irgendwie quer-feindlich bin, sondern mich einfach die Art der Darstellung stört.