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Letzter Film + Bewertung

11.071 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Film, Kino, Serien ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Letzter Film + Bewertung

18.01.2022 um 13:50
Zitat von MarcianerMarcianer schrieb:Nicht umsonst wird er als der beste und erfolgreichste Regisseur betitelt. Ich muss aber sagen nur die ersten 3 Teile von Jurassic Park gefallen mir. Die Jurassic World Reihe ist mMn nur auf Action aus und nicht mehr wie bei den Vorgängern auf Nervenkitzel. Hoffe du verstehst was ich mein
Ich verstehe dich absolut. Setze aber noch einen drauf, denn für mich ist nur Jurassic Park 1 ein Meisterwerk. (Bei JP3 war Spielberg auch nur noch Produzent)

Was mich an den neuen JW Filmen Hauptsächlich stört, ist das teilweise billige CGI bzw. dass man oftmals sieht, dass die Dinos nur animiert sind, da waren Jurassic Park 1 und auch noch The Lost World an vielen Stellen einfach nur optische Leckerbissen - Dank Animatronic.
Jurassic Park 1 ist ein Film, der von vorne bis hinten sitzt, anstatt Action viel auf Atmosphäre setzt und dadurch auch so spannend ist - und insgesamt rein als Film einfach hervorragend ist.
Noch mehr aus den Büchern, es fehlte ja wirklich sehr viel aus Crichtons Jurassic Park, hätte auch den guten Fluss (Aufbau/Ablauf) des Films gestört und zudem unnötig aufgebläht. Natürlich hätte man trotzdem gerne mehr aus dem Buch gesehen, aber was solls.

Und der Klamauk der neuen JW Filme ist auch furchtbar. Noch schlimmer als The Lost World. JP 3 war in dieser Richtung auch schon unerträglich. Dadurch geht halt Spannung und Atmosphäre verloren.

JP 1 ist da ein ganz anderes Niveau und setzt Klamauk oder coole Sprüchen nur dezent ein und dann ist es meist auch lustig. Überhaupt kommen mir die gesamten Dialoge des ersten Teils viel niveauvoller vor.
Man merkt einfach, dass man diesen Film so ernst wie möglich halten wollte und am Ende einfach nur einen Wissenschaftsthriller mit Horrorelementen verbinden wollte, der auch reifere Zuschauer packen sollte.

Eine weitere große Sünde der neuen JW Filme ist, dass sie die Velociraptoren verniedlicht haben. Das werde ich ihnen nie verzeihen.

Pluspunkte vergab ich dann wieder wegen dem Indoraptor bei Fallen Kingdom. Das wirkte aber alles stark abgekupfert. Man merkte richtig, wie versucht wurde die Küchenatmosphäre des ersten JP zu erzeugen bzw. zu kopieren.

Dafür hat immerhin JW 2 Fallen Kingdom den besten Opener seit Jurassic Park 1. Opener aus JP 1 bleibt dennoch unerreicht.



Alles nur meine Meinung. Darf jeder anders sehen.


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18.01.2022 um 20:32
Der Geschmack von Rost und Knochen
10/10 ! Toller Film


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18.01.2022 um 22:01
the little things

8.5/10

Bomben Cast


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18.01.2022 um 22:47
Nomadland. Ein toll fotografierter Film, der mit der Einsamkeit seiner Protagonistin oder den Einstellungen der schier unendlichen Weiten der Prärie an das Westerngenre anknüpft und an den Aufbruch der Siedler gen Westen erinnert, was im Film an einer Stelle auch offen referenziert wird. Nur das man heute mit mehr Pferdestärken unterwegs ist.

Statt aber das nomadisierte Dasein in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen und als Folge von Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Bankrott und Armut, kurz: struktureller Probleme, die der Kapitalismus notwendig produziert, zu zeigen, stellt sie die Nomaden als liebenswerte Gemeinschaft von Outsidern dar, die sich individuell verwirklichen und das amerikanischen Versprechen auf Glück realisieren. Als Fern sich bei Amazon verdingt, werden auch nicht etwa die schlechten Arbeitsbedingungen kritisiert, sondern der Zusammenhalt der Kollegschaft betont. Wie nett die doch alle sind!

In den Extras schwärmen Regisseurin Chloe Zhao und Autorin Jessica Bruder, auf deren Buch der Film beruht, regelrecht von der mit "der Natur verbundenen" Subkultur und Bob Wells, der wie der Weihnachtsmann aussieht und sowas wie ein Spiritus Rector dieser Bewegung ist, darf verkünden, das dies der Ausweg aus den Verheerungen warenproduzierender Gesellschaften ist. Er wolle die Leute auf den sozialen Abstieg vorbereiten, der angesichts der finsteren Zeiten vielen bevorsteht, und ihnen eine Lösung an die Hand geben, perpetuiert mit seinem Fatalismus Armut aber nur als unabwendbares Schicksal, mit dem man sich wird arrangieren müssen.

Frances McDormand und ihr natürliches, unaufdringliches Spiel sind das Beste am Film.

6/10


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19.01.2022 um 09:53
Zitat von SwansonSwanson schrieb:Statt aber das nomadisierte Dasein in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen und als Folge von Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Bankrott und Armut, kurz: struktureller Probleme, die der Kapitalismus notwendig produziert, zu zeigen, stellt sie die Nomaden als liebenswerte Gemeinschaft von Outsidern dar, die sich individuell verwirklichen und das amerikanischen Versprechen auf Glück realisieren. Als Fern sich bei Amazon verdingt, werden auch nicht etwa die schlechten Arbeitsbedingungen kritisiert, sondern der Zusammenhalt der Kollegschaft betont. Wie nett die doch alle sind
Tut auch mal gut einen Film aus dieser Perspektive zu schreiben und zu drehen.

Nachteil solcher Filme sind, dass sie falsche Erwartungen beim Zuschauer wecken und wahrscheinlich auch etwas naiv daherkommen könnten und nicht weitestgehend der Realität entsprechen.

Vorteil solcher Filme natürlich: Sie machen erstmal Mut, geben Hoffnung und spornen an.
Sehe ich aber nur als Vorteil, wenn diese geschürten Hoffnungen, die ein Film produziert, nicht zu naiv sind.


Was mir dann wieder an diesem Film erst mal nur anhand deiner Beschreibung gefällt, ist wohl die Botschaft, dass auch arme Menschen auch in einer kapitalistischen Ellbogengesellschaft, wo viele soziale Missstände herrschen, glücklich sein können und wenigstens innerhalb einer Gruppe oder einen kleinen Gemeinde Solidarität herrschen kann, wenn schon nicht gesamtgesellschaftlich existierend oder auch nicht vom System her an sich.
Und
dass auch arme Menschen das Beste aus einer schlechten Situation machen können und für sie auch dann noch das Glas halbvoll anstatt halbleer ist. Und auch das Zusammenhalt unter Kollegen und wahre Freundschaften auch mehr wert sind als alles andere und zu wahrem Glück führen können. Ein Glück, was weder bessere Arbeitsbedingungen oder ein anderer Job oder Geld und anderer Besitz auslösen können.

Ps.
Geht man in dem Film eigentlich auch auf die Gesundheitsversorgung ein bzw. wird das Thema fehlende private Krankenversicherung und seine Folgen für ärmeren Menschen beleuchtet und falls ja, wird das auch eher nur positiv und Mutmachend dargestellt?
Zitat von SwansonSwanson schrieb:Er wolle die Leute auf den sozialen Abstieg vorbereiten, der angesichts der finsteren Zeiten vielen bevorsteht, und ihnen eine Lösung an die Hand geben, perpetuiert mit seinem Fatalismus Armut aber nur als unabwendbares Schicksal, mit dem man sich wird arrangieren müssen
Das hingegen halte ich für nicht gut. Hier hätte ich mir sowohl im Film als auch in den Extras wenigstens ein bißchen Kritik am US-amerikanischen Kapitalismus gewünscht und ob, anstatt sich mit Armut und Ungerechtigkeiten zu arrangieren, also damit mehr oder weniger abzufinden, es nicht besser wäre mal an eine Veränderung des Systems zu denken, was bedeutet: Weniger freiheitlicher Individualismus und Marktwirtschaft und - hin zu mehr sozialer Marktwirtschaft und Sozialhilfe, Mindestlohn, gesetzliche Krankenversicherung etc. bzw. überhaupt hin zu mehr Sozialstaatsprinzipien, um die Schere zwischen Arm und Reich wenigstens wieder etwas zu schließen.


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19.01.2022 um 10:12
Versteht mich nicht falsch, denn höchstwahrscheinlich haben die Macher des Films insbesondere in seinen Extras einfach nur realistisch gedacht und waren ehrlich, auch viel wert, weil sich das System und somit auch nicht die Probleme und überhaupt sozialen Missstände nicht ändern lassen und im Gegenteil sogar noch schlimmer werden und vielen weiteren US-Amerikanern der soziale Abstieg droht - während andere immer reicher werden, was ja auch tatsächlich schon bestehende Realität ist und auch solche Prognosen für die Zukunft in der Realität existieren.

Nichtsdestotrotz finde ich es nicht nur zu leicht und faul gedacht sondern auch feige, wenn man entweder direkt/offensichtlich oder zwischen den Zeilen propagiert, dass man eh nichts ändern kann und sich Menschen lieber ihrem Schicksal ergeben sollen und auch Menschen, die noch nicht betroffen sind, schon mal auf das schlimmste Schicksal vorbereiten sollen, die diesem Schicksal zwar jetzt noch nicht erlegen sind aber in der Zukunft erliegen werden.


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19.01.2022 um 13:52
@rhapsody3004

Nein, das Gesundheitswesen spielt direkt keine Rolle und wer krank wird, fährt nach Alaska zum sterben. Das allerdings, weil Swankie nicht wieder ins Krankenhaus wollte, vulgo: keine Kritik an hohen Krankenhauskosten und mangelhaftem Versicherungsschutz, sondern die freiwillige Entscheidung, nicht mehr gegen den Krebs zu kämpfen.

Als Sozi wäre es eh besser, man würde sich weniger mit seiner Anti-Amerika-Obsession beschäftigen und stattdessen mal die eigene Partei in Frage stellen. Die ist nämlich mit ihrer Agenda 2010 schuld an Hartz IV und dem riesigen Niedriglohnsektor; jetzt stellt sie einen Gesundheitsminister, der wie sein schwarzer Vorgänger das Pflege- und Gesundheitswesen restlos durchkapitalisieren will. Aber wozu braucht man schon Krankenhäuser, Pflegekräfte oder Intensivbetten, wenn man in schlechter deutscher Manier im Krisenfall strukturelle Probleme einfach personifizieren kann, etwa in Ausländern, die Corona vom Balkan einschleppen, feiernden Jugendlichen oder jetzt Ungeimpften, gelle? :)


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21.01.2022 um 22:19
The Hunt
7/10

Ganz unterhaltsam, darf man nur nicht zu ernst nehmen
Erfrischend: Blondine mit Mimik


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22.01.2022 um 12:47
Tusk
(4/10)

Von Haley Joey Osment abgesehen gar nicht gruselig, eher ziemlich schön krank. Die Idee trägt auch keinen ganzen Film, eigentlich nichtmal nen Halben. Aber Johnny Depp und Michael Parks sind (vor allem in der deutschen Synchro) großartig.


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22.01.2022 um 17:27
Für eine Komödie war er auch ganz schön unlustig.
Zitat von GhazghkullGhazghkull schrieb: Die Idee trägt auch keinen ganzen Film, eigentlich nichtmal nen Halben.
Genau deshalb.


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22.01.2022 um 19:00
Als die Frauen noch Schwänze hatten
6/10
Macht immer wieder Spaß den Film zu schauen.

2012040522332421432 supersize


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22.01.2022 um 22:04
Der Rausch

8/10

Prost


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22.01.2022 um 23:31
The Heretics

:palm: / 10


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23.01.2022 um 09:01
Der Rausch

Eine etwas skurrile Geschichte, aber gar nicht so weit weg vom richtigen Leben entfernt, wie mir scheint. Es geht um das Leben im Alkoholrausch, und seinen sozialen, kognitiven, usw Auswirkungen. Gleich mal vorweg: Es ist entgegen allen Warnung der "Gesundheitsapostel" nicht alles schlecht, hehe.

Also beschließen 4 vom Leben gezeichnete und etwas desillusionierte Freunde eine Art kleiner Studie zum Thema "dauerhafter Alkoholkonsum und seinen Folgen" durchzuführen, mit durchaus teils überraschenden Ergebnissen.

Mads Mikkelsen und zumindest ein Teil seiner bekannten Crew von früheren, ähnlichen Produktionen in Bestform, wie ich finde. Mitreißend aber auch warnend, tragisch und dennoch an den richtigen Stellen urkomisch - untermalt mit guter Musik und schönen Bildern. Großes hauptsächlich skandinavisches Kino. Dänisch-Schwedisch-Niederländische Produktion.

Von mir eine 10.


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23.01.2022 um 09:27
Wens interessiert.. eine schöne Zusammenfassung und paar interessante Hintergrundinformationen zu dem Film. Habs grad erst gefunden.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/der-rausch-film-rezension-1.5356667


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23.01.2022 um 14:06
Cannibals and Carpet Fitters

7/10

Unerwartet heiter


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23.01.2022 um 14:46
@KFB
Hätte ich jetzt nicht gedacht oO


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23.01.2022 um 14:57
@Xsaibotx
War echt kein Meisterwerk aber unerwartet unterhaltsam - war auch verwundert Oo


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23.01.2022 um 17:20
Der Professor
8/10
Johnny Depp 🥰🤤


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24.01.2022 um 12:21
Der Rausch

8/10


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