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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

05.12.2013 um 18:52
@emz
Mann kann gar nichts ausschließen den Missbrauch kommt in den besten Familien vor
Aber ich denke das es in der höhe eines Missbrauch ist in diesen Fall


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

05.12.2013 um 22:01
@frankenfurter
Ich versuxhe immer möglichst neutral zu sein, dazu gehört dass man nicht versucht den Eindruck zu erwecken, dass es sich um Tatsachen handelt, wenn es von einer der Parteien bestritten wird, solange nicht geklärt ist, welche der Parteien die Wahrheit sagt. Andernfalls sollten wir deutlich machen, dass es sich um die Behauptung einer Partei handelt.

Das war mir bei Mr.Q. schon aufgefallen
luta schrieb:Genau das [das Kind in Augenschein nehmen und befragen] hätten die Behörden ja gerne getan, wurde jedoch durch die Eltern des Kindes immer wieder verhindert!
Die Mutter und Antonya dagegen dagegen gaben an, zwei Damen des Jugendamtes hatten das Kind gesehen und haben auch mit ihr gesprochen, wurden aber nicht [in die Wohnung] reingelassen.

Bei dir, frankfurter, fällt mir jetzt wieder das selbe auf, du zitierst:
Die Behörden stellten auch fest, dass ... [das Kind] auch regelmäßig vom Sport- und Schwimmunterricht abgemeldet wurde. Auch gab es den Verdacht der innerfamiliären Gewalt, der nach Darstellung des Landkreises bisher auch nicht ausgeräumt ist.
Wenn man ordentlich recherchiert hätte man aber auch das folgende entlastende dazu mit aufführen sollen:
- die Behauptung der Mutter, das Kind hätte eine ärztlich attestierte Chloralergie und nahm deswegen nicht am Schwimmunterricht teil, auch nicht später im Kinderheim, siehe Punkt 4 hier
https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/q71/1381408_534070423352697_2141592290_n.jpg
https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/q71/1381607_534071430019263_1213501973_n.jpg

- die Staatsanwaltschaft stellte bereits am 13.05.2013 (also 5 Monate vor der Veröffentlichung deines zitierten Artikels vom 31.08.2013) das Verfahren wegen Körperverletzung ein
http://static.allmystery.de/upics/f0c81d_Einstellung_Verfahren_AS.jpg

Wenn das Verfahren wegen Körperverletzung eingestellt wurde, sollte man dann nicht davon sprechen, dass der Verdacht ausgeräumt ist, oder wann wäre der Verdacht denn ausgeräumt oder wie könnte er denn ausgeräumt werden?

Das ist was Silke Jahn, für mich die beste Unterstützerin für Antonya, auf Facebook dazu schreibt:
Die jugendamtlich behaupteten 'vielen Umzüge' und 'vielen besuchten Schulen' sind unterm Strich das einzige, was von den ursprünglichen Vorwürfen bestehen blieb. Dies auch Resultat eines Gesprächs einer Bevollmächtigten im Jugendamt. Wo im übrigen auch kein Beleg dieser Behauptungen erfolgte - trotz Nachfrage. Keine aushäusigen Kontakte? Blödsinn. Das Kind ging zur Schule, von 7:15 bis 14:00 aus dem Haus. Kein Schwimmen? Genauso Blödsinn. Sie hat eine ärztlich attestierte und bestätigte Chlorallergie. Zu viele Fehltage? Das Jugendamt bestätigte selbst: ALLE Fehltage mit Arztattest belegt. (Wenn es in 6 Schuljahren 200 Tage gewesen sein sollten, wären dies etwa 33 Fehltage pro Schuljahr - also ca. 16 pro Halbjahr.) Die Anzeige der Halbschwester wurde ohnehin im Mai 2013 eingestellt. Das ist auch dem Amt bekannt.

In der Stellungnahme des Jugendamtes vom 30.08.2013
http://www.kinderhaus-marbede.de/stellungnahme-jugendamt-osterholz.pdf
wurde als belastend angegeben
Das Kind wurde regelmäßig vom Sport- und Schwimmunterricht abgemeldet. Der
Verdacht innerfamiliärer Gewalt konnte bisher nicht ausgeräumt werden.
Es wurde aber unterlassen, auch anzugeben, dass das Kind auf Grund einer ärztlich attestierten Chloralergie nicht am Schwimmunterricht teilnehmen konnte und das der Behörde auch bekannt sein mußte. Und es wurde unterlassen anzugeben, dass das Verfahren wegen Verdacht auf Körperverletzung gegen den Vater bereits im Mai 2013 eingestellt wurde.

Für mich als neutraler Beobachter stellt sich das so dar: Wenn die entlastenden Punkte vom Jugendamt - wie hier ersichtlich - einfach weggelassen werden, sollte dem Jugendamt nicht weiterhin einfach geglaubt werden, alles was das Jugendamt vorgibt, sollte zunächst nur gesehen werden als Behauptungen einer Partei, die versucht, sich zu rechtfertigen und nicht als Tatsachen, zumindest solange wie keine Nachweise vorgelegt werden.


Weiterhin schreibst du, frankenfurter
luta: Dann könnte man die Eltern anrufen um einen Geprächstermin zu vereinbaren.
frankfurter: Genau das hat das Jugendamt doch versucht! Selbst in der Zeit des Heimaufenthalt von Antonya.
Ehrlich gesagt, frankenfurter, ich mag das nicht wie du das schreibst, es ist suggestiv.
Ein unbedarfter Leser interpretiert das durch die Verwendung des Wortes "versucht" so, dass es einen Veruch gab, der aber gescheitert ist, ohne dass du das explizit behauptest. Das ist clever, aber ich mag so etwas nicht.

Das folgende Bild
https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/q85/562324_536721513087588_1276192286_n.jpg
kann sicherlich als Nachweis dienen, dass es zumindest im Februar 2013, also in der Zeit des Heimaufenthaltes, schriftliche Korrespondenz zwischen den Eltern und dem Jugendamt gab, das ist zwar kein mündliches Gespräch, aber in dem Fall sogar noch besser, da es hinterher bessere Nachweise gibt, andernfalls steht dann wieder nur Behauptung gegen Behauptung, wer was gesagt oder nicht gesagt hat.
Aus Wikipedia Wikipedia: Gespräch
Auch wenn das Wort Gespräch abgeleitet ist von sprechen, so sind akustisch-verbale Äußerungen nicht zwingende Voraussetzungen für die Definition. Als Beispiel lassen sich hierfür schriftliche Wortwechsel via E-Mail oder ähnlicher hauptsächlich textbasierter Dienste anführen.
frankenfurter schrieb:Keiner kann sagen, ob sie eine glückliche Kindheit hat.
Genauer müßte man sagen: Keiner kann sagen, ob sie eine glückliche Kindheit bis zu ihrer Herausnahme aus der Familie hatte. Über die Zeit der Herausmnahme können wir aber sagen, dass sie eben nicht glücklich war, mit Sicherheit aber zumindest unglücklicher als bei ihren Eltern, andernfalls wäre sie nicht wieder zurück zu ihren Eltern geflüchtet.

In der Verfassung der USA ist das Recht verankert auf "pursuit of Happiness"="Streben nach Glück" welches für alle Menschen gilt (nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder).
Wikipedia: Life,_Liberty_and_the_pursuit_of_Happiness
"Life, Liberty and the pursuit of Happiness" is a well-known phrase in the United States Declaration of Independence. The phrase gives examples of the various "unalienable rights" which the Declaration says all human beings have been given by their Creator and for the protection of which they institute governments.
Wie ist es in Deutschland, gibt es da etwas vergleichbares?

@emz
emz schrieb:- Bei einer 12-Jährigen ist der eigene Wille nicht maßgeblich, so ist die Gesetzeslage nun mal.
Wenn das dann nun mal so ist, sollten wir dass dann auch einfach so akzeptieren?

Früher hatten die Frauen nicht die selben Rechte wie die Männer, so war das nun mal.
In Südafrika, da hatten die Schwarzen nicht die gleichen Rechte wie die Weißen, so war das nun mal.
In der DDR hatten Soldaten den Befehl (=Gesetz) auf Maueflüchtlinge zu schießen, so war das nun mal.

Was sollte man also tun? Im Zweifelsfall nach dem eigenen Gewissen handeln.
Für mich ist der eigene Wille einer 12-Jährigen maßgeblich.
emz schrieb:- Die Heimkosten haben die Eltern zu leisten und wenn der Vater irgendwann mal wieder arbeiten sollte, wird man sich das Geld von ihm holen.
Ist das richtig, dass die Heimkosten monatlich ca. 5000 Euro betragen? Das wären bis zu Antonias 18. Lebensjahr ca 300000 Euro. Das übersteigt sicher bei weitem das, was die Eltern in der Lage wären, zu begleichen. Die Zukunft der Eltern würde dann wohl so aussehen, dass die Eltern bis zu ihrem Lebensende vom Existenzminimum leben würden, da der Rest gepfändet oder vom Lohn einbehalten würde. Keine rosigen aussichten :(
Das klärt sicher auch diese Frage
emz schrieb:- wovor hat man so große Angst, dass man die komplette Existenz aufgibt und ins Ausland flieht?
Ein weiterer Punkt ist der, dass die Eltern Antonia möglicherweise vor einem Schicksal wie dem dieses Mädchens (Michaela K.) schützen wollen. Es muß nicht die Regel sein, was diesem Kind wiederfahren ist - bei jährlich 40000 Fällen kann das möglicherweise nur einer der weinigen tragischen Einzelfälle sein - aber die Eltern könnten es selbst dann auch nicht mehr verhindern, da sie selbst ihr Kind nicht mehr schützen könnten.
emz schrieb:- warum schmeißt nun auch der neunte (?) Anwalt hin?
Weil er möglicherweise, wie seine Vorgänger erkannt hat, dass er hier arbeiten würde, ohne jemals einen Euro zu sehen. Immerhin wird der deutsche Staat sicherlich erst mal seine Heimkosten abgreifen wollen und mittlerweile wird die Familie wohl schon finanziell auf Null stehen.
emz schrieb:- warum lehnt man kategorisch jeglichen Kontakt mit dem Jugendamt ab?
Ist nicht richtig, Kontakt hat es gegeben, siehe
https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/q85/562324_536721513087588_1276192286_n.jpg
Jetzt gibt es wohl einen Vermittler, wenn ich das richtig verstanden habe, direkter telefonischer oder Email-Kontakt ist nach der Polen-Flucht problematisch, weil das geortet werden kann, das wollen sie ja sicherlich nicht, da stehen ja dann die "Häscher" am nächsten Tag gleich wieder vor der Tür.


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05.12.2013 um 22:42
@ Luta

Du solltest dich nicht nur bei RTL informieren, sondern auch mal bei seriösen Medien. Die Darstellung ist, abgesehen vom Tränendrüsigen, nicht nur sehr lückenhaft oder sondern auch aus der Perspektive der Eltern. Für die Herausnahme des Kindes ist eben nicht hauptsächlich die Anzeige der Halbschwester verantwortlich, sondern das Jugendamt stand bei der Familie schon seit vielen Jahren auf der Matte, explizit seit der Grundschulzeit Antonyas, zu dieser Zeit lebte also auch noch die ältere Halbschwester in der Familie. Diese war wohl ebenso auffällig durch unregelmäßigen Schulbesuch, später Drogensucht und mittlerweile hat sie offensichtlich eine schlimmere psychische Erkrankung. Von dieser Tochter berichten übrigens die Eltern selbst (also Mutter und Stiefvater) unter Nennung des vollen Vor- und Zunamens und äußern auch noch eine Verdächtigung aufgrund Hörensagens, sie leide an einer Borderline-Krankheit. Das heißt, seit dem Rauswurf gab es offensichtlich keinerlei Kontakt zur Tochter, aber man hat keinerlei Hemmung, die Abneigung gegen das eigene Fleisch und Blut ins Internet zu stellen. Dies in Erklärung unterschrieben von den 3 Schandorffs. Da frage ich mich doch, wie muss eine Mutter drauf sein, dass sie den Namen der eigenen Tochter so in den Dreck zieht und auch keinerlei Mühe unternimmt, mit der kranken Tochter wieder zu sprechen, obwohl sie weiß, wie schlimm es der Tochter geht, sondern sie, die Kranke, auch noch öffentlich verunglimpft? Das spricht defintiv nicht für ein liebevolles Elternhaus.

Dann die vielen Schulwechsel Antonyas, offensichtlich gab es mehr Schulwechsel als Wohnortwechsel, das ist in der Tat verdächtig. Der Vater wechselt anscheinend oft die Jobs, aus der letzten Wohnung sind sie offensichtlich rausgeflogen, weil sie monatelang keine Miete zahlten, die Mutter sieht so verhärmt aus, als ob sie das ganze Elend der Welt auf ihren Schultern trägt. Für mich wirken die Eltern lebensuntüchtig, haben ihr Leben nicht im Griff. Dazu kommen die merkwürdigen Äußerungen des Vaters im Interview mit Bewußt-TV, zu Kinderklau und Geldmaschinerie Kinderheim, etc., etc., etc. Jede Menge Indizien also, dass man Verständnis hat, wenn das Jugendamt hellhörig wird und vehement den Kontakt sucht. Wenn man jahrelang den Kontakt zum Jugendamt abblockt, hat man es irgendwann mal mit dem Gericht zu tun, das ist völlig logisch, da muß man sich nicht wundern.

Warum kooperierten die Eltern nicht mit dem Jugendamt, das müßten sie doch schon um Antonyas Willen, wen man denn seine Tochter liebt? Aber nein, man will ja wörtlich kein "Sklave" des Jugendamtes sein, das ist den Eltern also wichtiger als das Kindeswohl, so sieht es doch aus. Man will seinen eigenen Stiefel durchziehen und keine Kompromisse machen, sich von keinem was dreinreden lassen und Kinder sind das Eigentum der Eltern, so sieht es doch Vater Schandorff: Staat, Gerichte, Ämter, Gesellschaft: alles Schei..., das lehne ich ab, ich mach, was ich will.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

05.12.2013 um 22:55
Mal abgesehen davon, dass die Eltern Schandorff sich strafbar gemacht haben und ein Verfahren wegen Kindesentführung zu erwarten haben, haben sie ihrem Kind auch den Einstieg ins Leben komplett versaut, statt ihm Stabilität, Sicherheit, dazu gehört auch finanzielle Sicherheit, und Geborgenheit zu bieten. Das Kind wird immer, auch als Erwachsene, als Internet-Phänomen herum geistern. So sieht keine Elternliebe aus


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

05.12.2013 um 23:12
@luta
Die Mutter und Antonya dagegen dagegen gaben an, zwei Damen des Jugendamtes hatten das Kind gesehen und haben auch mit ihr gesprochen, wurden aber nicht [in die Wohnung] reingelassen.
...

Die Mutter und Antonya dagegen dagegen gaben an, zwei Damen des Jugendamtes hatten das Kind gesehen und haben auch mit ihr gesprochen, wurden aber nicht [in die Wohnung] reingelassen.
Und das -Antonya kurz gesehen und zwischen Tür und Angel mit ihr gesprochen- kann man wohl kaum als das ansehen, was erwartet wurde: ein angemessenes Gespräch in angemessener Atmosphäre.

Du schreibst selbst:
luta schrieb:Nach dieser hätte die Behörde das Kind in Augenschein nehmen und befragen sollen, um festzustellen ob Anzeichen für eine akute Gefährdung tatsächlich vorliegen.
Das geht wohl kaum an der Haustür, oder?

Wir haben auch nur die Stellungnahme des JA OHZ. Im ersten Interview bei JC erwähnte der Vater selbst, dass der Fall zuvor von einem anderen JA betreut wurde, ich meine Bremervörde. Der Kreis OHZ sagte auch bereits, dass die Gewaltvorwürfe NICHT der ausschlaggebende Punkt gewesen ist.

Also WISSEN wir nicht, welche weiteren Erkenntnisse es da noch gibt, weil diese nicht öffentlich preisgegeben werden dürfen.

Dass die Richterin selbst vor Ort war, als Antonya aus der Schule geholt wurde, spricht sogar eher dafür, dass doch Gefahr im Verzuge bestanden hat. Deswegen musste der Beschluss direkt und vor Ort in Anwesenheit der Richterin stattfinden, andernfalls hätte man das Kind nicht holen dürfen.

Das hat mit Missbrauch einer Machtposition ziemlich wenig zu tun und wird von den Betroffenen gerne so dargestellt, als ob Behörden aus irgendwelchen dubiosen oder persönlichen Gründen intakte Familien zerstören, siehe Osiris Beitrag.
Bei dir, frankfurter, fällt mir jetzt wieder das selbe auf, du zitierst:

Die Behörden stellten auch fest, dass ... [das Kind] auch regelmäßig vom Sport- und Schwimmunterricht abgemeldet wurde. Auch gab es den Verdacht der innerfamiliären Gewalt, der nach Darstellung des Landkreises bisher auch nicht ausgeräumt ist.


Wenn man ordentlich recherchiert hätte man aber auch das folgende entlastende dazu mit aufführen sollen:
- die Behauptung der Mutter, das Kind hätte eine ärztlich attestierte Chloralergie und nahm deswegen nicht am Schwimmunterricht teil, auch nicht später im Kinderheim, siehe Punkt 4 hier
Eine Chlorallergie ist zwar ein Grund für das Fernbleiben vom Schwimmen aber wohl nicht beim normalen Sport, oder?
luta schrieb:Wenn das Verfahren wegen Körperverletzung eingestellt wurde, sollte man dann nicht davon sprechen, dass der Verdacht ausgeräumt ist, oder wann wäre der Verdacht denn ausgeräumt oder wie könnte er denn ausgeräumt werden?
Das hatten wir auch bereits: auf dem Schreiben ist nicht zu sehen, wer die Anzeige wegen Körperverletzung erstatten hat bzw. wer der/die Geschädigte war, weswegen dieses Einstellungsschreiben ziemlich wenig aussagt.

Uns warum posten die Schandorffs im Netz so ein nichtssagendes Schreiben, stellen aber z.B. kein Zeugnis von Antonya hinein, mit dem man doch die attestierten Fehltage beweisen können? Sonst sind sie doch auch nicht so wählerisch, was das Öffentlichmachen von Daten, insbesondere über andere, angeht?

Für mich als neutraler Beobachter stellt sich das so dar: Wenn die entlastenden Punkte vom Jugendamt - wie hier ersichtlich - einfach weggelassen werden, sollte dem Jugendamt nicht weiterhin einfach geglaubt werden, alles was das Jugendamt vorgibt, sollte zunächst nur gesehen werden als Behauptungen einer Partei, die versucht, sich zu rechtfertigen und nicht als Tatsachen, zumindest solange wie keine Nachweise vorgelegt werden.

Du ahnst wahrscheinlich nicht einmal, wie oft sich JA-, Kinderheim- und Gerichtsmitarbeiter schon während ihrer Arbeit über ihre Arbeit rechtfertigen müssen, dass ihnen gar nichts anderes übrigbleibt, als sauber zu arbeiten und zu dokumentieren. Natürlich gibt es Menschen, die Fehler machen und vllt. auch schwarze Schafe. Aber die Story, JA klaut Kinder um sich zu bereichern oder was auch immer, ein ganzer Landkreis, der sich gegen intakte Familien verschworen hat, dass ist mir zu weit hergeholt.

Ob Antonya nun sagt, ob sie vor der Herausnahme glücklich war oder nicht, heißt auch nicht unbedingt, dass es gut für sie war. Kinder sind oft glücklich bei dem, was nicht unbedingt gut für sie ist, da braucht nur jeder mal an seine eigene Kindheit/Jugend denken.

Wir sind in diesem Thread auch nicht auf dem Trip, irgendwelche "Wahrheiten"[TM] für uns zu pachten oder Leute zu manipulieren, indem wir "suggestive" Dinge behaupten, sondern wir stellen hier Fragen, auf die die Behörden nicht antworten dürfen und die Schandorffs nicht antworten wollen:

-was waren die ausschlaggebenden Gründe, dass das JA sich der Familie zuwendet?
-wieso flüchtet sich das Kind zu einem bekannten VT'ler aus dem rechten Spektrum?
-wieso wird fast ausschließlich auf sogenannten Trutherblogs (aus dem selben Spektrum) davon berichtet?
-wo ist die "Hilfe" von Matuschyk, Pomorski, Pokrzeptowicz, SIlke "Jahn" Jansen usw. jetzt?



@osiris13
osiris13 schrieb:zu dieser Zeit lebte also auch noch die ältere Halbschwester in der Familie. Diese war wohl ebenso auffällig durch unregelmäßigen Schulbesuch, später Drogensucht und mittlerweile hat sie offensichtlich eine schlimmere psychische Erkrankung.
Das wissen wir auch nicht genau, denn das beruht auch auf den Aussagen der Eltern. Eine Recherche hat was anderes ergeben, aber auch da kann man nicht genau sagen, ob es sich bei dem Namen auch um die richtige Person handelt.

Aber ansonsten kann ich Dir nur beipflichten.


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05.12.2013 um 23:33
@luta
luta schrieb:Für mich ist der eigene Wille einer 12-Jährigen maßgeblich.
Mag sein, aber deine Meinung spielt hier keine Rolle, es geht um die Gesetzeslage.

Zu den Heimkosten, die wohl erheblich niedriger ausfallen dürften, kommt noch die Strafe von 50.000,- euro hinzu.

Anwalt Matuschzyk wird das Revisionsverfahren am OLG Celle noch durchführen, obgleich er kein Geld zu erwarten hat. Ausgestiegen ist er, weil ihn die Familie belogen hat.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

05.12.2013 um 23:46
@RubyTuesday
Das wissen wir auch nicht genau, denn das beruht auch auf den Aussagen der Eltern. Eine Recherche hat was anderes ergeben, aber auch da kann man nicht genau sagen, ob es sich bei dem Namen auch um die richtige Person handelt.
Text
Du meinst, ob sie wirklich so krank ist? Ich glaube, ich weiß, was du meinst: sie arbeitet eventuell im medizinischen Bereich? Jedenfalls: es stimmt, wir wissen es nicht. Fakt ist jedenfalls, dass die eigene Mutter und der Stiefvater sehr böswillige Gerüchte vom Hörensagen über die eigene Tochter als Erklärung veröffentlichten und auch noch Antonya mitunterschreiben ließen, das ist ja schlimm und verantwortungslos genug.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 00:30
@luta
luta schrieb:Jetzt gibt es wohl einen Vermittler, wenn ich das richtig verstanden habe, direkter telefonischer oder Email-Kontakt ist nach der Polen-Flucht problematisch, weil das geortet werden kann, das wollen sie ja sicherlich nicht, da stehen ja dann die "Häscher" am nächsten Tag gleich wieder vor der Tür.
Wem soll denn dieser Vermittler was vermitteln? Die deutsche Seite geht nicht drauf ein, das haben wir inzwischen erfahren, will die Familie also in Polen bleiben? Ich habe es schon oft genug geschrieben, das Touristenvisum läuft in den nächsten Tagen ab.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 00:33
@emz
Also, es müßte eigentlich schon abgelaufen sei. Ist es nicht nur 3 Monate gültig?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 00:37
@luta
Gültigkeit ist 90 Tage. Abgelaufen ist es noch nicht, schau mal nach, wann sie abgehauen sind.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 02:41
@osiris13
osiris13 schrieb:Du solltest dich nicht nur bei RTL informieren, sondern auch mal bei seriösen Medien.
Hab ich gemacht, falls das folgende bei dir als seriös zählt, ist inhaltlich in etwa das gleiche, entscheidend ist, dass beide Parteien selbst zu Wort kommen (war bei beiden Reportagen der Fall), dass möglichst nichts weggeschnitten wird (wissen wir nicht, aber wird schon okay sein) und dass die Reporter/Narratoren nicht versuchen, den Zuschauern ihre eigenen Wertungen unterzuschieben.


Bei 01:18 erzählt die Dame vom Jugendamt "Der Vorwurf der häusslichen Gewalt, der STEHT im Raum...". Das war nach der Flucht, als sie das erzählte, also nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren bereits seit 5 Monaten eingestellt hatte. Der STAND also nicht nur im Raum, sondern der STEHT noch immer im Raum. Warum STEHT er denn dann noch immer im Raum, gute Frau?

Was mir nicht passt in der ZDF-Reportage ist folgendes ab 3:24:
"Warum aber Antonya so selten zur Schule kam ..."
Es wird damit ausgesagt "Antonya kam selten zur Schule."
"Selten" würde aber bedeuten, weniger als 50% der Gesamtschulzeit.
Bsp.: Wenn 50% der Menschen blond sind, würde man nicht sagen blonde Menschen sind selten, das könnte man vielleicht sagen, wenn 10% der Menschen blond sind.
Im Durchschnitt (nach Silke's Zählung weiter oben) hat Antonya wohl 33 Tage pro Schuljahr gefehlt, d.h. Antonay war aber mehr als 50% der regulären Gesamtschulzeit in der Schule, die Aussage des "seriösen" ZDF-Reporters, dass Antonya "selten" zur Schule kam, ist daher inhaltlich FALSCH. Er hätte sagen können "Warum aber Antonya so oft in der Schule gefehlt hat ...", das wäre für mich tolerierbar gewesen.
Viele Zuschauer merken es gar nicht, wie sie manipuliert werden, deshalb ist es mir am liebsten, die Reporter halten sich selbst zurück und lassen nur die Betroffenen sprechen.
osiris13 schrieb:Für die Herausnahme des Kindes ist eben nicht hauptsächlich die Anzeige der Halbschwester verantwortlich, sondern das Jugendamt stand bei der Familie schon seit vielen Jahren auf der Matte, explizit seit der Grundschulzeit Antonyas.
Wenn du weißt, was hauptsächlich für die Herausnahme des Kindes verantwortlich war, dann gib das bitte explizit an und die Quellen dazu.
Ich möchte doch hoffen, dass das Jugendamt nicht nach der Logik handelt "da das Jugendamt bei der Familie schon seit vielen Jahren auf der Matte stand, wurde es aus der Familie herausgenommen".
Bei der Frau vom Jugendamt habe ich die Befürchtung, hier werden Leute auf Kinder losgelassen, vor denen man Kindern eigentlich lieber beschützen möchte. Dazu ein Beispiel, die Dame sagt in der ZDF-Reportage ab 04:15
"Man kann kein kindgerechtes Verhalten bei ihr entdecken. Sie spricht sehr erwachsen, sie benutzt Worte, die man eigentlich auch in diesem Alter vielleicht so nicht benutzen würde. Das spricht eigentlich auch sehr dafür, dass sie dort zum Instrument ihrer Eltern gemacht wird."
Es kann aber auch sein, dass Antonya einfach nur hochbegabt ist. Unter
http://www.elternwissen.com/lerntipps/hochbegabung/art/tipp/hochbegabung-erkennen-und-foerdern.html
ist gelistet unter "So erkennen Sie, ob Ihr Kind hochbegabt ist"
- Hat Ihr Kind einen außergewöhnlich großen Wortschatz für sein Alter?
- Wirkt Ihr Kind oft wie ein kleiner Erwachsener?
Beides Punkte, die die Frau vom Jugendamt oben nennt und das einzige was ihr dazu einfällt ist,
"Das spricht eigentlich auch sehr dafür, dass sie dort zum Instrument ihrer Eltern gemacht wird."
Ist es der guten Frau vielleicht mal einen Bruchteil einer Sekunde in den Kopf gekommen, dass sie mit ihrer Schlußfolgerung falsch liegen könnte? Hat sie denn mal - um auszuschließen, dass für Antonyas nicht-kindgerechtes Verhalten und großer Wortschatz einfach nur eine harmlose Hochbegabung verantwortlich ist, Antonya darauf psychologisch überprüfen lassen?
osiris13 schrieb:... zu dieser Zeit lebte also auch noch die ältere Halbschwester in der Familie. Diese war wohl ebenso auffällig ...
Auf die Schwester möchte ich eigentlich nicht noch eingehen, aber nur so viel: Ich halte es nach dem was über sie geschildert wurde auch für wahrscheinlich, dass sie eine Borderline-Störung hat. Ich hoffe aber, es ist nicht so, dass das mit als Grund genommen wird, die Antonya herauszunehmen. Ich kenne eine Borderline-Frau selbst sehr gut aus eigener persönlicher Erfahrung und weiß daher einiges darüber, zum einen aus der Erfahrung selbst, zum anderen hatte ich mir daraufhin auch viel angelesen. Dazu nur soviel, es betrifft ca. 3% der weiblichen und 1% der männlichen Bevölkerung, verursacht häufig durch traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit (z.B. Verlust eines Elternteils), Symptome treten aber erst im Jugend-/ beginnenden Erwachsenenalter auf . Wenn das Jugendamt jetzt denken sollte, wir nehmen die Antonya jetzt raus, damit sie nicht auch eine Borderline-Störung bekommt, dann macht das deshalb keinen Sinn, weil Antonyas bereits aus dem Alter, in dem Borderline verursacht wird, heraus ist.
Ich wünsche es niemandem, dass er einen Borderliner in der Familie hat, denn es kostet viel Kraft und will daher auch nicht unbedingt die Mutter verurteilen, dass sie die Tochter rausgeschmissen hat. Ich hätte das anders gemacht, auch nach allem was vorgefallen ist. Es ist wichtig, dass man nicht die gleichen Maßstäbe ansetzt die man eventuell sonst ansetzen würde (zum Beispiel sollte man nicht entsetzt sein, wenn man mal wieder belogen wird, das passiert einfach ab und zu mal).
Nur noch soviel, falls jemand den es betrifft hier ließt, informiert euch mal über die SET-Therapie.
Ich halte der Familie aber zu Gute, dass sie zur pflegebedürftigen Großmutter gezogen sind.
osiris13 schrieb:Dann die vielen Schulwechsel Antonyas, offensichtlich gab es mehr Schulwechsel als Wohnortwechsel, das ist in der Tat verdächtig.
Details? Quellen?
osiris13 schrieb:Der Vater wechselt anscheinend oft die Jobs, aus der letzten Wohnung sind sie offensichtlich rausgeflogen, weil sie monatelang keine Miete zahlten, die Mutter sieht so verhärmt aus, als ob sie das ganze Elend der Welt auf ihren Schultern trägt. Für mich wirken die Eltern lebensuntüchtig, haben ihr Leben nicht im Griff.
"Offen-sichtlich" heißt es ist unmittelbar zu sehen, z.B. Antonya hat offensichtlich blonde Haare aber was du da schreibst ist nicht "offen-sichtlich", gibst du mal wenigstens noch eine Quelle dazu an?
Dass die Mutter so aussieht, da kann sie sich zum Teil sicher auch beim Jugendamt dafür bedanken, nach 7 Monaten Trennung von ihrer Tochter, davon 5 Monate totale Kontaktsperre. Und wenn die Behörden so weitermachen, dann sieht sie vielleicht bald aus wie die Frau von "Familie Haase" (dürfte ein Begriff sein, sonst einfach mal danach googeln).
osiris13 schrieb:Warum kooperierten die Eltern nicht mit dem Jugendamt, das müßten sie doch schon um Antonyas Willen, wen man denn seine Tochter liebt?
Ich mag nicht wie du das schreibst: "kooperieren" ist ein schwammiger Begriff, das sollte konkretisiert werden. Konkret wäre gewesen "warum haben die Eltern am [Datum hier] dem Vorschlag des Jugendamtes [Vorschlag hier, am besten mit Quelle] nicht zugestimmt". Andernfalls sagt dann eine Partei, ja wir kooperieren doch und die andere Partei sagt, nein sie kooperieren nicht. Wie kann das denn sonst verifiziert werden?
osiris13 schrieb:man will ja wörtlich kein "Sklave" des Jugendamtes sein
Aber hier bekomme ich doch bitte eine Quelle dafür, das kann doch nicht so schwer sein, wie in meinen bisherigen Postings zu sehen ist untermauere ich meine Angaben auch mit Quellen.
osiris13 schrieb:Mal abgesehen davon, dass die Eltern Schandorff sich strafbar gemacht haben und ein Verfahren wegen Kindesentführung zu erwarten haben, haben sie ihrem Kind auch den Einstieg ins Leben komplett versaut, statt ihm Stabilität, Sicherheit, dazu gehört auch finanzielle Sicherheit, und Geborgenheit zu bieten. Das Kind wird immer, auch als Erwachsene, als Internet-Phänomen herum geistern. So sieht keine Elternliebe aus.
Ich würde mal sagen, das Jugendamt hat's dem Kind versaut.
"Stabilität, Sicherheit, dazu gehört auch finanzielle Sicherheit, und Geborgenheit" hat es gehabt vor der Herausnahme, aber wie sollen die Eltern Antonya denn das geben nach der Herausnahme und Kontaktsperre. Die Eltern haben nicht um die Herausnahme und Kontaktsperre gebeten.

Elternliebe sieht so aus, dass man die Wünsche des Kindes respektiert und in die Entscheidungen einbezieht. Als die Antonya zu Ihnen geflohen war, hätten dann die Eltern das Kind ins Auto stecken und gegen ihren Willen wieder ins Heim zurückbringen sollen? Wäre das für dich Elternliebe gewesen? Für mich wäre das Verrat der Eltern am Kind gewesen.


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06.12.2013 um 03:56
@luta

Das macht doch keinen Sinn, wenn du hier zu jedem und allem Quellen einforderst. Wenn sich auf eine Aussage des Jugendamtes bezogen wird, dann fragst du
luta schrieb:"warum haben die Eltern am [Datum hier] dem Vorschlag des Jugendamtes [Vorschlag hier, am besten mit Quelle] nicht zugestimmt".
Da frag am besten direkt beim Jugendamt nach, denn die haben die Quellen. Und als es um den "Sklaven des Jugendamtes" geht, meinst du wirklich, diese überhebliche Fragestellung
luta schrieb:Aber hier bekomme ich doch bitte eine Quelle dafür, das kann doch nicht so schwer sein, wie in meinen bisherigen Postings zu sehen ist untermauere ich meine Angaben auch mit Quellen.
führt dich weiter? Schau einfach selber nach, in welchem Filmchen das vom Vater so gesagt wurde, kann doch nicht so schwer sein.

Alles was du hier akribisch aufdröselst, ist völlig nebensächlich, so wie deine Berechnung der Schulfehlzeiten. Da gäbe es viel elementarere Fragen, so hat die Familie z.B. keine Wohnung in Deutschland und wollen die Eltern die Strafe bezahlen oder im Knast absitzen und wo soll dann Antonya untergebracht werden? Oder will die Familie in Polen bleiben und der Vater sucht schon eifrig einen Job??

Was ich allerdings vermisse, von dir kommt kein Wort des Mitgefühls zu der Situation, in der das Kind im Moment leben muss. Es hat als Umfeld nur seine Eltern, niemand anderen zum Reden, darf nicht e-mailen, nicht telefonieren und mit Sicherheit auch nicht auf die Straße, weil einem ja ansonsten die Verhaftung droht. Wenn sie die Hölle durchlebt, dann jetzt.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 07:01
RubyTuesday schrieb:Und das -Antonya kurz gesehen und zwischen Tür und Angel mit ihr gesprochen- kann man wohl kaum als das ansehen, was erwartet wurde: ein angemessenes Gespräch in angemessener Atmosphäre.
Deshalb hab ich ja gefragt
luta schrieb:Die Frage ist, hat die Mutter schon falsch gehandelt, dass sie die beiden Damen damals nicht sofort hereingelassen hat? Wie ist die Rechtslage? Hatten sie dann nochmal einen anderen Termin vereinbart oder hat sich die Mutter prinzipiell geweigert für einen Gesprächstermin oder wollten die Damen dann nicht mehr.
Da konnte oder wollte mir von euch aber auch keiner drauf antworten.
luta schrieb:
Nach dieser hätte die Behörde das Kind in Augenschein nehmen und befragen sollen, um festzustellen ob Anzeichen für eine akute Gefährdung tatsächlich vorliegen.

Das geht wohl kaum an der Haustür, oder?
Nein, aber vertraulich in der Schule, hatte ich bereits geschrieben, das wäre sowieso besser gewesen, da sich das Kind dann eher geöffnet hätte, falls tatsächlich etwas vorgefallen war, als wenn die Eltern im Nebenraum sind oder sogar danebensitzen.
RubyTuesday schrieb:Der Kreis OHZ sagte auch bereits, dass die Gewaltvorwürfe NICHT der ausschlaggebende Punkt gewesen ist.
Passt mal auf Leute, wenn ihr Behauptungen aufstellt, dann bitte auch Nachweise. Ich würde auch nicht von euch verlangen, dass ihr mir glaubt, wenn ich sage, vor meinem Haus steht ein UFO, da sind lauter kleine grüne Männchen drin.
Das kann ja wohl nicht so schwer sein, die Quelle mit anzugeben, andernfalls lasst es bitte bleiben, hier Behauptungen reinzustellen.
Die Dame vom Jugendamt hat weder in der schriftlichen Stellungnahme, noch in ihren TV-Interviews (alles von mir oben verlinkt) gesagt, dass Gewaltvorwürfe NICHT der ausschlaggebende Punkt gewesen sind. Was ausschlaggebend war, dazu hatte sie sich nicht geäußert, die Gewaltvorwürfe wurden neben anderen Gründen ohne Angabe einer Gewichtung der einzelnen Gründe aufgezählt.
RubyTuesday schrieb:Eine Chlorallergie ist zwar ein Grund für das Fernbleiben vom Schwimmen aber wohl nicht beim normalen Sport, oder?
Richtig, mir ging es aber nicht um den Sport, sondern um das Schwimmen. Ich habe den Sport nur im Zitat dringelassen, damit es später nicht heißt, dass ich falsch zitiert hätte, da Sport und Schwimmen im Zusammenhang genannt wurde.
RubyTuesday schrieb:Das hatten wir auch bereits: auf dem Schreiben ist nicht zu sehen, wer die Anzeige wegen Körperverletzung erstatten hat bzw. wer der/die Geschädigte war, weswegen dieses Einstellungsschreiben ziemlich wenig aussagt.
Das Jugendamt hatte wohl Kenntnis vom Bestehen der Anzeige, weil das ja meines Wissens die einzigen Gewaltvorwürfe waren, welche Gewaltvorwürfe hätte das Jugendamt sonst meinen können, wenn es von solchen spricht? Und dann erwarte ich auch von den Behörden, dass sie sich gegenseitig auf dem ordentlichen Dienstweg informieren, was staatsanwaltliche Ermittlungen dazu ergeben haben. Wegen mir können sich Staatsanwaltschaft und Jugendamt gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben, ob nun die Staatsanwaltschaft das Jugendamt auch davon informiert hat oder nicht. Der Staat als ganzes hat es aber bereits 5 Monate vor Antonya's Flucht gewußt, dass da nichts dran war, an den Gewaltvorwürfen. Und als Belohnung gab's dann für die Familie die totale Kontaktsperre.
RubyTuesday schrieb:... wir stellen hier Fragen, auf die die Behörden nicht antworten dürfen und die Schandorffs nicht antworten wollen:
-was waren die ausschlaggebenden Gründe, dass das JA sich der Familie zuwendet?
Das weiß nur das JA.

-wieso flüchtet sich das Kind zu einem bekannten VT'ler aus dem rechten Spektrum?
Das weiß nur Antonya und möglicherweise ihre Eltern, falls sie es ihnen gesagt hat.
Ich muß aber sagen, dass sie nach der Flucht nicht direkt zu den Eltern, sondern in ein für Ihren Zweck optimal geeignetes TV-Studio gegangen ist, zeugt von Cleverness, dafür mein Respekt :)
Ein staatsnahes ARD- oder ZDF-Studio hätte es möglicherweise nicht veröffentlicht, sondern Antonya erst mal wieder ins Heim gebracht.
Ich habe aber irgendwo gelesen (sorry, keine Quelle diesmal), dass das Studio wohl in der Nähe ihres Wohnortes war. Möglicherweise war sie da früher schon mal vorbeigefahren und hat gefragt was das ist und wußte daher noch davon.

-wieso wird fast ausschließlich auf sogenannten Trutherblogs (aus dem selben Spektrum) davon berichtet?
Woher soll den das JA oder die Eltern so was wissen?
Falls Du dir nicht vorstellen kannst, wie das läuft, hier ist was ich dazu denke:
Die sogenannten Trutherblogs haben das bei bewusst.tv gesehen und freudig auf ihren eigenen Webseiten darüber berichtet, weil es dann wieder etwas über den "Scheiß-Staat" zu meckern gab. Staatstragende Webseiten werden wohl kaum gern über den Staat meckern.

-wo ist die "Hilfe" von Matuschyk, Pomorski, Pokrzeptowicz, SIlke "Jahn" Jansen usw. jetzt?
Da mußt du am besten Matuschyk, Pomorski, Pokrzeptowicz, SIlke "Jahn" Jansen fragen.


@emz
@luta

luta schrieb:
Für mich ist der eigene Wille einer 12-Jährigen maßgeblich.

Mag sein, aber deine Meinung spielt hier keine Rolle, es geht um die Gesetzeslage.
Danke rentina, das beruht auf Gegenseitigkeit, für mich spielt ab jetzt deine Meinung hier keine Rolle mehr.

Bei mir geht es darum herauszufinden, was ich tun sollte oder nicht tun sollte, um Antonya am besten zu helfen. Dazu hatte ich bereits in meinem ersten Posting geschrieben, dass ich bereits einen kleinen Betrag gespendet habe und beabsichtige einen größeren Betrag zu spenden und hatte euch die Möglichkeit gegeben, das zu kommentieren.
emz schrieb:Anwalt Matuschzyk wird das Revisionsverfahren am OLG Celle noch durchführen, obgleich er kein Geld zu erwarten hat. Ausgestiegen ist er, weil ihn die Familie belogen hat.
Interessant, näheres dazu (mit Quellen)? Oder war das nur ein Versuch von dir, die Familie zu diskreditieren?
emz schrieb:Wem soll denn dieser Vermittler was vermitteln? Die deutsche Seite geht nicht drauf ein, das haben wir inzwischen erfahren, will die Familie also in Polen bleiben? Ich habe es schon oft genug geschrieben, das Touristenvisum läuft in den nächsten Tagen ab.
Also ich selbst würde nach Brasilien gehen. Ich kann aber auch fließend die Landessprache (konnte ich nachdem ich mal 5 Monate am Stück dort war) und habe Freunde dort. Da kann man eigentlich ziemlich billig über die Runden kommen das ganze Jahr schönes Wetter (nicht wie bei uns ein halbes Jahr lang Winter), 90 Tage bleiben, dann geht man mal auf die "Policia Federal" und kann auf 180 Tage verlängern, dann reist man mal für einen Tag ins Nachbarland und kann am nächsten Tag wieder für 2x90 Tage (kann den letzten Punkt nicht garantieren, glaube mich aber zu erinnern, dass es so ist). Für 'ne "Permanencia" (Daueraufenthalt) braucht man glaube ich 37000 Euro (weiß nicht ob pro Person oder Familie).
Hier mal ein schönes Video zum Fernweh bekommen:

Südbrasilien wird ja teilweise sogar noch deutsch gesprochen von früheren Einwanderern.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 07:09
Nachtrag: Das obige zu Brasilien soll aber jetzt bitte nicht mißverstanden werden.
Was die Eltern machen, sollten diese mit Antonya selbst verantwortungsbewußt entscheiden.
Am besten wäre es, eine Lösung zu finden, die im Einklang mit den Gesetzen steht.


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interrobang
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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 07:59
@luta
die lösung im sinne des gesetzes währe geschehen wen die eltern nicht geflüchtet währen. sie haben sich aber dem gesetz entzogen.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 09:54
@luta
luta schrieb:"Der Vorwurf der häusslichen Gewalt, der STEHT im Raum...". Das war nach der Flucht, als sie das erzählte, also nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren bereits seit 5 Monaten eingestellt hatte. Der STAND also nicht nur im Raum, sondern der STEHT noch immer im Raum. Warum STEHT er denn dann noch immer im Raum, gute Frau?
Wer sagt denn, dass die häusliche Gewalt nicht stattgefunden hat? Auch wenn das Verfahren aus irgendwelchen Gründen eingestellt worden ist, besteht der Vorwurf immer noch. Und woraus schließt du, dass es sich um die Anzeige der Halbschwester handelt? Wenn du schon nach Quellen verlangst, belege dies doch auch bitte ;)
luta schrieb:"Selten" würde aber bedeuten, weniger als 50% der Gesamtschulzeit.
Das Wort selten ist ziemlich dehnbar... so bedeutet es auch "nicht (so) oft" . Und dieses ist wiederum bei Antonya der Fall. Es drückt aus, das sie eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Fehltagen hatte.
luta schrieb:Ich mag nicht wie du das schreibst: "kooperieren" ist ein schwammiger Begriff, das sollte konkretisiert werden. Konkret wäre gewesen "warum haben die Eltern am [Datum hier] dem Vorschlag des Jugendamtes [Vorschlag hier, am besten mit Quelle] nicht zugestimmt". Andernfalls sagt dann eine Partei, ja wir kooperieren doch und die andere Partei sagt, nein sie kooperieren nicht. Wie kann das denn sonst verifiziert werden?
Die Möglichkeit der Kooperation bestand doch? Es fanden doch anscheinend Gespräche statt. Ein Gespräch wurde aber von den Eltern abgebrochen. Doch anstatt weiter miteinander zu arbeiten und zusammen eine Lösung zu finden flüchteten sie... Zeugt das von Kooperationsbereitschaft?
luta schrieb:"Stabilität, Sicherheit, dazu gehört auch finanzielle Sicherheit, und Geborgenheit" hat es gehabt vor der Herausnahme, aber wie sollen die Eltern Antonya denn das geben nach der Herausnahme und Kontaktsperre. Die Eltern haben nicht um die Herausnahme und Kontaktsperre gebeten
...Belege?? ;)
Es gibt wohl Gründe, die eine Herausnahme rechtfertigen. Und auch die Kontaktsperre hatte ihre Gründe.
luta schrieb:Nein, aber vertraulich in der Schule, hatte ich bereits geschrieben, das wäre sowieso besser gewesen, da sich das Kind dann eher geöffnet hätte, falls tatsächlich etwas vorgefallen war, als wenn die Eltern im Nebenraum sind oder sogar danebensitzen
Es ist fraglich, dass sich das Kind Fremden gegenüber geöffnet hätte, wenn es schon Vertrauenspersonen (Lehrer, Freunden) gegenüber verschlossen war. Es kommt selten vor das sich misshandelte Kinder von sich aus öffnen. Deshalb ist diese Dunkelziffer von häusslicher Gewalt doch sehr hoch.
luta schrieb:Die Dame vom Jugendamt hat weder in der schriftlichen Stellungnahme, noch in ihren TV-Interviews (alles von mir oben verlinkt) gesagt, dass Gewaltvorwürfe NICHT der ausschlaggebende Punkt gewesen sind. Was ausschlaggebend war, dazu hatte sie sich nicht geäußert, die Gewaltvorwürfe wurden neben anderen Gründen ohne Angabe einer Gewichtung der einzelnen Gründe aufgezählt.
RTL Interview etwa bei 6:30...
luta schrieb:Der Staat als ganzes hat es aber bereits 5 Monate vor Antonya's Flucht gewußt, dass da nichts dran war, an den Gewaltvorwürfen.
Nochmal: Wieso war da nichts dran? Nur weil das oder ein Verfahren eingestellt ist?
luta schrieb:Das weiß nur Antonya und möglicherweise ihre Eltern, falls sie es ihnen gesagt hat.
Ich muß aber sagen, dass sie nach der Flucht nicht direkt zu den Eltern, sondern in ein für Ihren Zweck optimal geeignetes TV-Studio gegangen ist, zeugt von Cleverness, dafür mein Respekt
Oha... Jo Conrads Studio als optimal zu bezeichnen... zeugt von Mut :)
Ich glaube allerdings eher die Initiative ging von ihren Eltern aus. Vielleicht auch nur von Vater. Das Studio ist ist in Worpswede .
Und es war bestimmt nicht so schlau an die Öffentlichkeit zu gehen... und erst recht nicht über so einen VT-Kanal.
luta schrieb:Bei mir geht es darum herauszufinden, was ich tun sollte oder nicht tun sollte, um Antonya am besten zu helfen. Dazu hatte ich bereits in meinem ersten Posting geschrieben, dass ich bereits einen kleinen Betrag gespendet habe und beabsichtige einen größeren Betrag zu spenden und hatte euch die Möglichkeit gegeben, das zu kommentieren.
Wenn du möchtest, dass ich es kommentiere... Nunja, es gibt Organisationen, Institutionen die das Geld nötiger haben. Und wieso sollte man Spenden? Vielleicht sollte man den Schandorffs nur mal gut zureden, dass sie möglichst schnell den Kontakt mit den Jugendamt suchen..
Besonders im Interesse von Antonya, die die einzige leidtragende hier ist.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 09:59
@emz
emz schrieb:Was ich allerdings vermisse, von dir kommt kein Wort des Mitgefühls zu der Situation, in der das Kind im Moment leben muss. Es hat als Umfeld nur seine Eltern, niemand anderen zum Reden, darf nicht e-mailen, nicht telefonieren und mit Sicherheit auch nicht auf die Straße, weil einem ja ansonsten die Verhaftung droht. Wenn sie die Hölle durchlebt, dann jetzt.
Dem stimme ich ganz zu... Mir fällt auch auf, dass sich auf ihren FB Seiten noch keine Freunde geäußert haben!?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 10:21
@ Inaugenscheinnahme durch Jugendamt:
Das geht wohl kaum an der Haustür, oder?
Nein, aber vertraulich in der Schule, ...
Da minderjährig nicht ohne Einverständnis der Sorgeberechtigten.

@ Revisionsverfahren
luta schrieb:Interessant, näheres dazu (mit Quellen)? Oder war das nur ein Versuch von dir, die Familie zu diskreditieren?
Ich weiß das und mehr Info gibt's nicht :D

Danke @frankenfurter
Den Hinweis auf das RTL-Interview mit Uhrzeit hast du mir gerade abgenommen.

@frankenfurter
frankenfurter schrieb:Mir fällt auch auf, dass sich auf ihren FB Seiten noch keine Freunde geäußert haben!?
In diesem Jeet-Interview wird Antonya befragt, was denn ihre Schulfreunde (gemeint ist die Zeit im Heim) zu ihrer Situation gesagt hätten. Wie aus der Pistole geschossen kommt: "Ich hatte keine Freunde". Das war für mich das Emotionalste, was ich in all den Interviews gesehen habe. Ein Kind geht sieben Monate in eine Klasse und findet keine Freunde. Erschreckend.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 10:41
@frankenfurter
frankenfurter schrieb:Es ist fraglich, dass sich das Kind Fremden gegenüber geöffnet hätte, wenn es schon Vertrauenspersonen (Lehrer, Freunden) gegenüber verschlossen war. Es kommt selten vor das sich misshandelte Kinder von sich aus öffnen.
Ich kenne den Fall eines Jungen, der von seiner Mutter missbraucht wurde. Im Gerichtsverfahren sagte der damals Neunjährige aus, da sei nie etwas vorgefallen und äußerte den Wunsch, wieder bei der Mutter leben zu dürfen.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 11:25
@luta

Bevor du andere anraunzt, dass sie keine Quellen bringen: lies einfach zurück. Die Diskussion geht schon seit ein paar Monaten. Nur weil du als Neuling hier aufschlägst, wird man dir nicht auf dem Silbertablett alle Quellen nochmals zusammen suchen, wenn es in früheren Postings bereits geschehen ist. Es gibt User, die haben nicht unendlich Zeit und als Neuer hat man einfach die Bringschuld, sich ins Thema erst Mal selbst einzulesen. So habe ich es auch gemacht, daher der gut gemeinte Tipp: Faden von Anfang an lesen, da finden sich die Quellen wie von selbst.


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