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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 16:50
frankenfurter schrieb:Wer sagt denn, dass die häusliche Gewalt nicht stattgefunden hat? Auch wenn das Verfahren aus irgendwelchen Gründen eingestellt worden ist, besteht der Vorwurf immer noch. Und woraus schließt du, dass es sich um die Anzeige der Halbschwester handelt? Wenn du schon nach Quellen verlangst, belege dies doch auch bitte
Auf dem Bild hier sieht man
http://static.allmystery.de/upics/f0c81d_Einstellung_Verfahren_AS.jpg
$170 Abs 2 StPO
http://dejure.org/gesetze/StPO/170.html

Nach einem Schreiben mit $170 Abs 2 StPO kommt nichts mehr, damit ist die Sache erledigt.
Es besteht dann von amtlicher Seite kein Vorwurf mehr. Das ist in etwa äquivalent zu einem Freispruch nach der Gerichtsverhandlung, nur dass es von staatlicher Seite gar nicht erst zur Gerichtsverhandlung gebracht wird.

So ein ähnliches Schreiben hatte ich übrigens auch mal selbst vom STA erhalten als mich meine Borderlinerin mal angezeigt hatte (da soll es aber gleich gefährliche Körperverletzung gewesen sein), einziger Unterschied war, dass das Schreiben direkt an mich gerichtet war, weil ich mir nicht erst einen Anwalt genommen hatte für so einen Zirkus. Ich war meiner Borderlinerin aber nicht böse hinterher deswegen, sie hatte sich auch geschämt und wollte nicht mehr drüber reden.
Ich hatte bei der Vernehmung auch gleich noch auf § 164 StGB Falsche Verdächtigung
und §20 StGB Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen hingewiesen, damit sie nicht erst noch Nachteile davonträgt deswegen.

Hier ist mal noch ein lesenswerter Artikel für die, die sich nicht vorstellen können, wie die Borderliner sein können, lesenswert besonders Seite 6.
http://www.zeit.de/2002/19/200219_irrtum.xml
So schlimm wie hier geschildert ist es aber nicht überall, es gibt zum Glück auch mildere Fälle.
frankenfurter schrieb:RTL Interview etwa bei 6:30...
DANKE! gibs von mir auch wenn mal was gutes kommt :) ich hatte das übersehen

RTL-Narratorin: "Dabei standen für das Jugendamt gar nicht die Gewaltvorwürfe im Vordergrund, sondern der Eindruck, dass Antonia völlig isoliert gelebt haben soll."
frankenfurter schrieb:Nochmal: Wieso war da nichts dran? Nur weil das oder ein Verfahren eingestellt ist?
siehe oben. Amtlich gesehen ist da nichts mehr dran und nach meiner Erfahrung Borderliner+so eine Beschuldigung, da sollte man zunächst skeptisch sein und da sollten wirklich ordentliche Nachweise her bevor man den Beschuldigten dadurch negative Konzequenzen erleiden läßt.

Aus dem oben verlinkten Artikel S.6 oben:
Im Februar 2002 hob der Bundesgerichtshof gerade ein Urteil des Landgerichts Nürnberg wegen Vergewaltigung auf, weil die Richter nicht berücksichtigt hatten, dass am Opfer - auch hier die einzige Zeugin - Verhaltensauffälligkeiten zutage traten, die auf eine Borderline-Persönlichkeitsstörung schließen lassen. Borderline-Patienten neigen zum Lügen und zum Manipulieren ihrer Umwelt. Auf das, was sie aussagen, ist nach Auffassung der Bundesrichter ohne Klärung kein Verlass.
frankenfurter schrieb:Oha... Jo Conrads Studio als optimal zu bezeichnen... zeugt von Mut :)
Ich glaube allerdings eher die Initiative ging von ihren Eltern aus. Vielleicht auch nur von Vater. Das Studio ist ist in Worpswede .
Und es war bestimmt nicht so schlau an die Öffentlichkeit zu gehen... und erst recht nicht über so einen VT-Kanal.
Ich hab mal geschaut auf Google Maps von der Adresse, welcher auf der Stellungnahme des Jugendamtes angegeben ist - Osterholzer Straße 23 27711 Osterholz-Scharmbeck - bis nach Worpswede sind es gerade mal 12 km. Da wird wohl sicher kein anderes TV studio näher gewesen sein. Vielleicht wenn die LinksPartei ein Studio näher gahabt hätte , wäre die Antonya dorthin gegangen, wer weiß?
Denkst Du, die Eltern haben der Antonya das bereits so 5 Monate (vor der totalen Kontaktsperre) so gesagt oder denkst du sie war doch erst bei den Eltern nach der Flucht und die sind dann gemeinsam ins Studio. Traust du Antonya nicht zu so clever zu sein, sich das selbst so überlegt zu haben? Ich schon.
Es ist natürlich auch praktisch wenn so ein TV Studio gleich um die Ecke ist und man muß nicht erst sonstwohin fahren. Unter dem Gesichtspunkt war Jo's Studio wirklich optimal und ich finde Ihn eigentlich auch einen netten Kerl, macht einen ruhigen und überlegten Eindruck auch wenn ich sonst eigentlich kein Esoteriker bin.

Ich denke auch, es war schlau an die Öffentlichkeit zu gehen, hätten sie das nicht gemacht hätten sie ja gar keine Chance ihr Ziel (wieder gemeinsam in Deutschland leben zu können) zu erreichen. So haben sie Ihr Ziel zwar auch (noch) nicht erreicht, aber sie haben zumindest eine Chance. Es gab Fälle wo erst durch öffentlichen Druck Bewegung in Angelegenheiten kam, die dann am Ende im Interesse der Betroffenen ausgegangen sind, z. B. Fall Familie Haase hier
http://www.vaeterfuerkinder.de/haase.htm
frankenfurter schrieb:Wenn du möchtest, dass ich es kommentiere... Nunja, es gibt Organisationen, Institutionen die das Geld nötiger haben. Und wieso sollte man Spenden? Vielleicht sollte man den Schandorffs nur mal gut zureden, dass sie möglichst schnell den Kontakt mit den Jugendamt suchen..
Besonders im Interesse von Antonya, die die einzige leidtragende hier ist.
Organisationen und Institutionen verspüren keine Leiden, ich spende aber um Leiden zu mildern.
Ich spende fast ausschließlich für Kinder, denn auch wenn ältere Menschen auch leiden, so denke ich, ist es doch für Kinder schwerer zu ertragen, deshalb gebe ich denen den Vorzug und der ganzen Welt helfen kann man nun mal nicht.
Ich spende auch möglichst nur direkt (damit meine ich nicht DDH), denn bei Spenden an Organisationen und Institutionen weiß man nie, ob sich nicht irgentwelche Bürokraten davon die Hälfte einstecken.

Vielleicht sollte man den Schandorffs nur mal gut zureden? Wird Antonya davon satt?
...dass sie möglichst schnell den Kontakt mit den Jugendamt suchen - und schnell wieder von Ihren Eltern weg uns ins Kinderheim kann?

@emz (passt hier gut rein)
emz schrieb:Was ich allerdings vermisse, von dir kommt kein Wort des Mitgefühls zu der Situation, in der das Kind im Moment leben muss.
Es gibt Menschen, die zeigen kein Mitgefühl, weil sie keins haben und es gibt Menschen die zeigen kein Mitgefühl, weil sie zu viel davon haben und aus Erfahrung wissen, dass sie es nicht zeigen dürfen weil sie sonst nur von den Opportunisten ausgenutzt werden.

@osiris13
osiris13 schrieb:Bevor du andere anraunzt, dass sie keine Quellen bringen: lies einfach zurück. Die Diskussion geht schon seit ein paar Monaten. Nur weil du als Neuling hier aufschlägst, wird man dir nicht auf dem Silbertablett alle Quellen nochmals zusammen suchen, wenn es in früheren Postings bereits geschehen ist. Es gibt User, die haben nicht unendlich Zeit und als Neuer hat man einfach die Bringschuld, sich ins Thema erst Mal selbst einzulesen. So habe ich es auch gemacht, daher der gut gemeinte Tipp: Faden von Anfang an lesen, da finden sich die Quellen wie von selbst.
Hatte ich bereits gemacht, war eine Menge Zeugs dabei, was ziemlich am Thema vorbei ging
-was ist aus den paar Kröten bei der DDS geworden, sind die seriös, wer hat wen verleumdet
-wird Antonya etwa von Nazis unterstützt, da dürfen wir die jertzt nicht mehr unterstützen
-der Jo Conrad ist ein ganz schlimmer

Ich hatte mir auch, wenn ich etwas wichtiges zum Thema passendes gefunden hatte, das bereits abgespeichert, z.B. diese Grafik
http://static.allmystery.de/upics/f0c81d_Einstellung_Verfahren_AS.jpg
Schau dir den Link an der stammt von hier, das hatte ich mir schon aus einem der Postings auf einer der vorherigen 30 Seiten kopiert und dann in meinem Posting verwendet.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 17:44
@luta
luta schrieb:Vielleicht sollte man den Schandorffs nur mal gut zureden? Wird Antonya davon satt?
...dass sie möglichst schnell den Kontakt mit den Jugendamt suchen - und schnell wieder von Ihren Eltern weg uns ins Kinderheim kann
Hier schon mal ein Beweis, wie gründlich du den Thread gelesen hast. Es liegt schon lange ein Angebot vor, wie das Mädchen in der Familie bleiben kann:

http://www.weser-kurier.de/region/osterholz_artikel,-Kreis-erstattet-Anzeige-gegen-Antonyas-Eltern-_arid,671879.html

"Der Landkreis sicherte den Eltern zu, dass Antonya im Falle einer Rückkehr nicht aus der Familie herausgenommen werde, sofern sie mit dem Jugendamt ins Gespräch kämen und sie Vereinbarungen treffen würden. Antonya könne in der Familie bleiben, wenn das Kindeswohl bei den Eltern sichergestellt sei. Konkret will das Jugendamt erreichen, dass das Mädchen regelmäßig am Schulunterricht teilnimmt und sich die Familie verlässlich öffnet, um vom Jugendamt unterstützt zu werden.

Der Anwalt der Familie, Markus Matuschczyk, geht nicht davon aus, dass die Eltern von Antonya auf den Vorschlag der Behörde eingehen werden."


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06.12.2013 um 17:45
@luta

Nochmal dazu:
luta schrieb:Nach einem Schreiben mit $170 Abs 2 StPO kommt nichts mehr, damit ist die Sache erledigt.
Es besteht dann von amtlicher Seite kein Vorwurf mehr. Das ist in etwa äquivalent zu einem Freispruch nach der Gerichtsverhandlung, nur dass es von staatlicher Seite gar nicht erst zur Gerichtsverhandlung gebracht wird.
Ich weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist, aber hier nochmal für dich:
Beitrag von RubyTuesday, Seite 18


Ich würde dir auch empfehlen, erst mal den Thread genau zu lesen, bevor wir dir hier alles widerkäuen müssen. Ich sehe ebenfalls nicht ein, hier alles nochmal hervorzukramen was bislang gelaufen und durchgesprochen worden ist. Dann brauchst du nicht ständig nach Quellen zu fragen, die sind alle hier im Thread. Und 30 Seiten sind nicht wirklich lang, da gibt's noch ganz andere Threads mit über 2000 Seiten.
luta schrieb:Hatte ich bereits gemacht, war eine Menge Zeugs dabei, was ziemlich am Thema vorbei ging
-was ist aus den paar Kröten bei der DDS geworden, sind die seriös, wer hat wen verleumdet
-wird Antonya etwa von Nazis unterstützt, da dürfen wir die jertzt nicht mehr unterstützen
-der Jo Conrad ist ein ganz schlimmer
Das gehört alles zum Thema! JC war involviert, DDH ebenso und auch andere aus der rechten und/oder VT-Fraktion. ;)
luta schrieb:Ich hatte mir auch, wenn ich etwas wichtiges zum Thema passendes gefunden hatte, das bereits abgespeichert, z.B. diese Grafik
http://static.allmystery.de/upics/f0c81d_Einstellung_Verfahren_AS.jpg
Schau dir den Link an der stammt von hier, das hatte ich mir schon aus einem der Postings auf einer der vorherigen 30 Seiten kopiert und dann in meinem Posting verwendet.
Siehe oben.

Zm wievielten Mal bringst du diesen Screenshot jetzt? Ich habe das Gefühl, den Text darunter hat du nicht gelesen, kann das sein?


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06.12.2013 um 18:18
@luta
luta schrieb:Osterholzer Straße 23 27711 Osterholz-Scharmbeck - bis nach Worpswede sind es gerade mal 12 km. Da wird wohl sicher kein anderes TV studio näher gewesen sein.
Meinst du JC hat sein Studio im Kreishaus? Soweit mir bekannt ist, befindet es sich direkt in Worpswede, wo er übrigens auch wohnt.
luta schrieb:Denkst Du, die Eltern haben der Antonya das bereits so 5 Monate (vor der totalen Kontaktsperre) so gesagt oder denkst du sie war doch erst bei den Eltern nach der Flucht und die sind dann gemeinsam ins Studio.
Sie können es ihr doch auch während der Kontaktsperre gesagt haben. Anscheinend hatte Antonya ja die Möglichkeit das Internet zu benutzen. Und ja, vielleicht ist sie direkt nach ihrer Flucht zu ihren Eltern und dann zu JC. Vielleicht haben sie sich auch dort getroffen? Die Schandorffs lebten schließlich nicht weit entfernt


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 18:39
@luta

Und da du so auf dem Thema "Borderline" herum reitest: Die Ursachen dieser Erkrankung weisen ganz allgemein erst Recht auf die Familie und die Kindheit, sei es durch Vererbung und/oder schlimme Erfahrungen in der Kindheit, also wiederum ein Grund für das Jugendamt, genauer nachzufragen, was in der Familie passierte. Ohne Kooperation der Eltern läßt sich natürlich schwierig etwas beweisen, da Borderline-Erkrankte kaum Glaubwürdigkeit vor Gericht haben, das ist ein Dilemma. Allerdings weist Ruby zu Recht darauf hin, wir wissen nicht, ob es nur eine Verleumdung von Schandorffs ist.

Wikipedia: Borderline-Persönlichkeitsstörung#Ursachen

Genetische Veranlagung
Verschiedene Forscher ziehen erbliche Merkmale in Betracht. Diese könnten sich auf Persönlichkeitsmerkmale beziehen, könnten aber auch einfach eine erhöhte Sensibilität für schädliche Einwirkungen darstellen. Dabei spielt auch eine Rolle, inwiefern Persönlichkeitsmerkmale vererbt werden (Paris 2001).

Zwillingsstudien lassen vermuten, dass es einen starken Einfluss der Gene gibt.[17] Nach heutigem Forschungsstand ist es wahrscheinlich, dass die Neigung zu instabilen Affekten, einem instabilen Selbstbild und wechselhaften zwischenmenschlichen Affekten genetisch vererbt wird. Es kommt jedoch erst im Zusammenwirken mit ungünstigen Umweltbedingungen zur Ausprägung der Borderline-Persönlichkeitsstörung.[18]

Umwelteinflüsse
Die Mehrheit der Psychoanalytiker meint, dass wesentliche Grundsteine der BPS schon in der frühen Kindheit gelegt werden. Ungünstige Umweltbedingungen im Kindesalter wie sexueller Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalterfahrungen tragen zur Entwicklung der Borderline-Persönlichkeitsstörung bei.[18]

In der Psychoanalyse misst man Beziehungserfahrungen eine zentrale Rolle bei. Einflüssen wie schweren Traumata werden je nach Fachrichtung unterschiedliche Bedeutungen zugeordnet.

Bei Überlegungen über mögliche Umwelteinflüsse bezieht man immer den familiären Hintergrund ein. Thesen, die besagen, dass BPS-Betroffene häufiger aus unteren sozioökonomischen Schichten kommen, konnten widerlegt werden (Joe Paris 2001).

Als besonders typisch für das Entstehen einer BPS werden zwei Typen von Familien gesehen (Cierpka, Reich 2001), wobei es auch Mischformen gibt: Zum einen so genannte „chaotisch-instabile Familien“ und zum anderen „vernachlässigende und emotional missbrauchende Familien“.

Chaotisch-Instabile Familien kennzeichnen sich durch ständige Ehekrisen und Streite innerhalb der Familie, impulsive Szenarien, Alkohol oder Sucht und Kinder als Sündenbock. Der andere Familientyp ist geprägt durch Gefühlskälte gegenüber dem Kind, Demoralisierung, Vernachlässigung, frühe Trennung der Eltern, lange Phasen des Alleinseins und depressive Erkrankungen der Eltern.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 20:30
@frankenfurter
Die ganze Flucht von Antonya war geplant und von jemandem eingestielt worden, der nicht wusste, dass sich der Name des Mädels mit y und nicht mit i schreibt und dieses Video in roter Schrift ins Netz stellte.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 20:53
@luta
Dein Engagement in Ehren. Aber Deine Beiträge sind nicht so neutral und objektiv wie Du es für Dich in Anspruch nimmst.

Ein Besuch des Jugendamtes sollte unangekündigt erfolgen. Wie sonst sollten sie sich ein Bild über die üblichen Lebensumstände machen? Jede Ankündigung hat zur Folge, dass die Personen und der Haushalt nicht in den üblichen Umständen angetroffen wird, sondern in Erwartung eines Besuchs.

Für mein Empfinden ist es irritierend, dass die Mutter lieber ein Gespräch an der Haustür zulässt, statt die Mitarbeiter des Jugendamtes dann einfach hereinzubitten. Was hätte es denn noch für einen Unterschied gemacht? Es hätte nur dazu geführt, dass das Gespräch in angenehmerer Atmosphäre geführt worden wäre und nicht direkt an der Tür. Der "Zeitverlust" ist der gleiche.

Es gibt aus den bisherigen Quellen für mich keinen Hinweis, dass dann nochmals ein Gespräch ermöglicht wurde.
Der von Dir eingestellte Link bezieht sich lediglich darauf, dass den Eltern der Kontakt zu Antonya im Heim untersagt wird.
Er sagt rein gar nicht darüber aus, ob und mit welchem Ergebnis das Jugendamt versucht hat Kontakt aufzunehmen und Termine zu vereinbaren, noch darüber, ob und wie sich die Eltern um ein Gespräch mit dem Jugendamt bemüht haben.
In keinem der Beiträge wird von den Eltern gesagt, dass es außer diesem unangekündigten Besuch weitere Gespräche mit dem Jugendamt gab, bei denen die Gründe für das Tätigwerden des Jugendamtes und mögliche Lösungen besprochen wurden.
Obwohl vom Jugendamt betont wird, dass die Anzeige der (Halb-)Schwester nicht ausschlaggebend war, beziehen sich die Eltern doch immer wieder darauf.
Auch die Tatsache, dass das Verfahren, das auf der Anzeige der (Halb-)Schwester beruht eingestellt wurde, sagt rein gar nichts darüber aus, ob es möglicherweise weitere Hinweise/ Verfahren wegen Körperverletzung gibt.

Wie sich die Eltern in dem RTL-Bericht darstellen widerstrebt mir zutiefst. Sie stellen sich als Verfolgte dar, die keine andere Wahl hatten, als sich ins Ausland zu "retten". Wenn dem so wäre, warum legen sie nicht dar, welche Versuche es gab, mit dem Jugendamt ins Gespräch zu kommen (die gescheitert sind weil ....), warum jeglicher Verdacht einer Gefährdung von Antonya unbegründet ist? Warum haben sie nicht das Gespräch gesucht um eine Klärung herbeizuführen statt sich zu verweigern?
Warum stellen sie die (Halb-)Schwester ganz bewußt in der Öffentlichkeit bloß, obwohl deren Anzeige und Vorwürfe überhaupt nicht erheblich sind?
Warum irritiert es Dich nicht, dass die erste Adresse, an die sich Antonya wendet, die eines bekannten Verschwörungstheoretikers ist?
Und warum irritiert Dich nicht dass, wie von @emz oben geschrieben, der angeblich von Antonya ins Netz gestellte Clip mit Antonia gezeichnet ist?
Warum ist es für die Eltern der bessere Weg in dieser Form an die Öffentlichkeit zu gehen statt konstruktiv nach Lösungen zu suchen?

Nur noch am Rande: Dein Exkurs zu Borderline und Deine persönlichen Erfahrungen waren durchaus interessant, aber völlig unerheblich. Es ist nicht gesichert, dass die (Halb-)Schwester von Antonya tatsächlich an Borderline erkrankt ist und selbst wenn, geht es hier nicht um sie, da bereits klar ist, dass ihre Anzeige nicht der Grund ist oder war, warum das Jugendamt tätig wurde.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 22:22
@amerasu
amerasu schrieb:Nur noch am Rande: Dein Exkurs zu Borderline und Deine persönlichen Erfahrungen waren durchaus interessant, aber völlig unerheblich.
Am "interessantesten" an diesen Ausführungen ist doch, dass Luta die Ursachen einer Borderline-Erkrankung komplett aussen vor läßt. Das ist doch das, was man sich als erstes fragt: woher kommt diese Krankheit eigentlich? Wenn jemand sogar persönlich mit einer erkrankten Person zu tun hatte, halte ich es für ziemlich ausgeschlossen, dass man dann nicht weiß, dass negative familiäre Einflüsse der Grund für diese Erkrankung sind. Aber das würde halt nichts ins schöne Bild passen, dass uns Luta von den Eltern Schandorff zeichnen möchte.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 22:41
@osiris13
Vollkommen richtig!
Spannend finde ich aber auch, welches Bild von der Schwester versucht wir zu zeichnen, weil diese ja angeblich der (einzige) Grund für "Verfolgung" durch das Jugendamt ist.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 23:26
@amerasu
@osiris13

Erschreckend wirkte auf mich, als Dorte erst von ihrer Stieftochter sprach, sich dann verbesserte und Antonyas Stiefschwester sagte. Beides ist natürlich falsch, A.-C. ist Antonyas Halbschwester und ihre Tochter, Dorte ist die Mutter.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

06.12.2013 um 23:52
@osiris13
osiris13 schrieb:Hier schon mal ein Beweis, wie gründlich du den Thread gelesen hast. Es liegt schon lange ein Angebot vor, wie das Mädchen in der Familie bleiben kann:

http://www.weser-kurier.de/region/osterholz_artikel,-Kreis-erstattet-Anzeige-gegen-Antonyas-Eltern-_arid,671879.html

"Der Landkreis sicherte den Eltern zu, dass Antonya im Falle einer Rückkehr nicht aus der Familie herausgenommen werde, sofern sie mit dem Jugendamt ins Gespräch kämen und sie Vereinbarungen treffen würden. Antonya könne in der Familie bleiben, wenn das Kindeswohl bei den Eltern sichergestellt sei. Konkret will das Jugendamt erreichen, dass das Mädchen regelmäßig am Schulunterricht teilnimmt und sich die Familie verlässlich öffnet, um vom Jugendamt unterstützt zu werden.

Der Anwalt der Familie, Markus Matuschczyk, geht nicht davon aus, dass die Eltern von Antonya auf den Vorschlag der Behörde eingehen werden."
Jetzt nehmen wir die Sache mal auseinander:
Antonya könne in der Familie bleiben, wenn das Kindeswohl bei den Eltern sichergestellt sei.
Grund für Herausnahme war "Kindeswohlgefährdung", im Vordergrund stand dabei, dass Antonia völlig isoliert gelebt haben soll.
(RTL-Narratorin: "Dabei standen für das Jugendamt gar nicht die Gewaltvorwürfe im Vordergrund, sondern der Eindruck, dass Antonia völlig isoliert gelebt haben soll.")

Und wie war es im Heim? Da war sie auch völlig isoliert, zum einen totale Kontaktsperre zur Familie, zum anderen hatte sie auch sonst keine Freunde, Antonya sagte selbst:
geschrieben von rentina: In diesem Jeet-Interview wird Antonya befragt, was denn ihre Schulfreunde (gemeint ist die Zeit im Heim) zu ihrer Situation gesagt hätten. Wie aus der Pistole geschossen kommt: "Ich hatte keine Freunde". Das war für mich das Emotionalste, was ich in all den Interviews gesehen habe. Ein Kind geht sieben Monate in eine Klasse und findet keine Freunde. Erschreckend.
Sie sagte auch, ich bin von den anderen Kindern gemobbt worden, weil ich nach Hause wollte.

Was kann dann also gesagt werden? Nach den eigenen Kriterien des Jugendamtes selbst bestand die Kindeswohlgefährdung (völliges isoliert leben von Antonya) im Heim fort.
Das Jugendamt sollte sich eingestehen, dass es in pädagogischer Hinsicht versagt hat und dem Kind während der Zeit des 7-monatigen Heimaufenthalts nach ihren eigenen Kriterien bisher keine Hilfe war.

Was kann in rechtlicher Hinsicht gesagt werden?
Dazu ein Vergleich mit Kriterien einer Urteilsbegründung im Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in dem Deutschland zu einer Schadensersatzzahlung gegenüber der Familie Haase (ähnlich gelagerter Fall) verurteilt wurde:
http://www.vaeterfuerkinder.de/haase.htm

Für die, die das englische nicht verstehen, übersetzt es euch hier: http://translate.google.com/

98. In the Court's opinion, the findings of the Federal Constitutional Court show that the provisional withdrawal of their parental rights and the removal of the children were not supported by relevant and sufficient reasons and that the applicants were not involved in the decision-making process to a degree sufficient to provide them with the requisite protection of their interests.

99. The Court observes moreover that, before public authorities have recourse to emergency measures in such delicate issues as care orders, the imminent danger should be actually established. It is true that in obvious cases of danger no involvement of the parents is called for. However, if it is still possible to hear the parents of the children and to discuss with them the necessity of the measure, there should be no room for an emergency action, in particular when, like in the present case, the danger had already existed for a long period. There was therefore no urgency as to justify the District Court's interim injunction.

100. The Court has also given consideration to the method used in implementing the District Court's decision of 17 December 2001. Taking suddenly six children from their respective schools, kindergarten and from home and placing them in unidentified foster homes, and forbidding all contact with the applicants, went beyond the exigencies of the situation and cannot be accepted as a proportionate.

Die Punkte 98, 99, 100 sind nach meiner Auffassung auch für den Fall Antonia zutreffend. Falls dem jemand nicht zustimmen sollte, bin ich gern bereit das in einem späteren Posting noch mal ausführlich darzulegen.
Ich komme daher zu dem Schluß, dass das das Verhalten der Behörden im Fall Antonya auch in rechtlicher Hinsicht fehlerhaft war.

Daher ist es verständlich, dass die Eltern gern möchten, das von diesen betreffenden Behörden (JA/Richterin) nicht mehr über das Schicksal ihrer Tochter und der Familie entschieden wird.

Nach meiner Auffassung wäre eigentlich das beste, die Eltern hätten die Möglichkeit einen anderen Wohnort innerhalb Deutschlands zu wählen, in dem die bisher involvierten Behörden nicht mehr für sie zuständig sind und über das weitere Schicksal der Familie bestimmen können.

Deshalb möchte wohl die Familie auch erst das Sorgerecht zurück. Dann ziehen sie (wiedermal) woanders hin und es ist eine andere Behörde zuständig und es wird alles gut.
Antonya bekommt viele neue Freunde und lebt glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage :)


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07.12.2013 um 00:15
@emz
emz schrieb:Erschreckend wirkte auf mich, als Dorte erst von ihrer Stieftochter sprach, sich dann verbesserte und Antonyas Stiefschwester sagte. Beides ist natürlich falsch, A.-C. ist Antonyas Halbschwester und ihre Tochter, Dorte ist die Mutter.
Genau an dieser Stelle bin ich auch zusammengezuckt. Wie kann eine Mutter mit solcher Eiseskälte von ihrer eigenen Tochter sprechen? Man hat ja den Eindruck, die Tochter sei irgendeine Fremde. Hier stimmt definitiv etwas nicht.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 00:22
Später sagte sich noch verächtlich, die Tochter sei als Überraschungsgast bei einem Gerichtsverfahren erscheinen, oder so ähnlich. Also Ausdruck maximaler Distanz, unfassbar erschreckend, fand ich, man stelle sich eine solche Mutter als die eigene vor.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 00:23
@RubyTuesday
Ich weiß nicht, was daran nicht zu verstehen ist, aber hier nochmal für dich:
Diskussion: Wurde Antonya wirklich vom Jugendamt entführt? (Beitrag von RubyTuesday)
Allerdings wird nicht ersichtlich, von wem die Anzeige ausging bzw. ob dies tatsächlich ein Verfahren war, das durch die Vorwürfe der Stiefschwester ins Rollen kam.
Das ist Dein gutes Recht, RubyTuesday, dass Du, solange wie da nicht ein Dokument siehst, wo da ausdrücklich draufsteht, dass es um den Fall der Körperverletzung geht, welcher von der Stieftochter des Mannes zur Anzeige gebracht wurde, für dich weiterhin annimmst, dass der Verdacht der aus der Anzeige der Stieftochter herrührt, nicht ausgeräumt ist. Das solltest du aber bitte nicht auch von anderen verlangen.

Das ist wie bei den Verschwörungstheoretikern: solange die keinen Film gesehen haben, wo eindeutig das Flugzeug zu identifizieren ist, welches am 9.11. ins Pentagon geflogen ist bzw. sein soll, nehmen die weiterhin an, dass da kein Flugzeug reingeflogen ist.

Ich nehme immer zunächst das an was am plausibelsten ist und ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass Antonya's Vater mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung zur selben Zeit gegen sich laufen hat, einen solchen Eindruck als "Schläger-Typ" macht er auf mich nicht.
Ich hoffe, du kannst meine Einschätzung zumindest tolerieren.
RubyTuesday schrieb:Ich würde dir auch empfehlen, erst mal den Thread genau zu lesen, bevor wir dir hier alles widerkäuen müssen. Ich sehe ebenfalls nicht ein, hier alles nochmal hervorzukramen was bislang gelaufen und durchgesprochen worden ist. Dann brauchst du nicht ständig nach Quellen zu fragen, die sind alle hier im Thread. Und 30 Seiten sind nicht wirklich lang, da gibt's noch ganz andere Threads mit über 2000 Seiten.
Ich würde dir auch empfehlen, erst mal den Thread genau zu lesen - habe ich gemacht

bevor wir dir hier alles widerkäuen müssen - du mußt hier nichts wiederkäuen, habe niemanden gebeten "bitte käue wider"

Ich sehe ebenfalls nicht ein, hier alles nochmal hervorzukramen was bislang gelaufen und durchgesprochen worden ist.
Mußt du nicht, ignoriere meine Postings doch bitte einfach, wenn dir das zu viel Mühe wäre darauf zu antworten.

Dann brauchst du nicht ständig nach Quellen zu fragen, die sind alle hier im Thread.
Das wäre schön, wenn Du zumindest mal ein Beispiel gebracht hättest, wo ich um eine Quelle gebeten habe, die bereits im Thread genannt wurde, so würdest du deine Argumentation viel besser untermauern. So steht jetzt wieder bloß eine Behauptung von dir da.

Und 30 Seiten sind nicht wirklich lang, da gibt's noch ganz andere Threads mit über 2000 Seiten.
Ich wußte, am Ende gibt es etwas, wo unsere Meinungen auch übereinstimmen :)


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 01:15
emz schrieb:Die ganze Flucht von Antonya war geplant und von jemandem eingestielt worden, der nicht wusste, dass sich der Name des Mädels mit y und nicht mit i schreibt und dieses Video in roter Schrift ins Netz stellte.
Ich sehe da eigentlich 3 Möglichkeiten, wer es eingestellt haben könnte:
Antonya, Antonyas Eltern oder ein Dritter.
Wenn es Antonya selbst war, warum könnte sie ihren eigenen Namen falsch geschrieben haben?
- Sie hat es bewußt getan: "Die Leute kennen den Namen Antonya nicht, weil eigentlich schreibt man den Namen sonst immer mit i und deshalb schreibe ich jetzt Antonia mit i."
Das hab ich auch schon ähnlich gemacht, habe einen Vornamen, den gibt es in Brasilien nicht, deshalb gebe ich für meine Freunde in Brasilien einen anderen Vornamen an, der so ähnich klingt wie mein deutscher Vorname, da haben es meine Freunde in Brasilien leichter, sich meinen Namen zu merken und auszusprechen.
- Es ist ihr einfach nur als Fehler unterlaufen, dass sie ihren Namen mit i statt mit y geschrieben hat.
Mir persönlich ist das auch genau einmal (wenn ich mich richtig erinnere) im Leben mit meinem eigenen Namen passiert. Es ist peinlich, aber kann passieren.
Habe auch Antonyas Name bereits falsch geschrieben, weiter oben in einem Posting
luta schrieb:Ist das richtig, dass die Heimkosten monatlich ca. 5000 Euro betragen? Das wären bis zu Antonias 18. Lebensjahr ca 300000 Euro.
ich schwöre, es war unabsichtlich :)

Antonyas Eltern hätten ihn auch falsch schreiben können (unwahrscheinlichste Variante), und ein Dritter hätte ihn auch falsch schreiben können. Der Dritte hätte aber auch noch die ganzen Details wissen müssen, die im Video geschildert werden und dann auch genauso von Antonya im bewusst.tv Interview am Tag der Flucht erzählt werden.
Was Antonya da erzählt, macht auf mich nicht den Eindruck, dass es einstudiert wirkt, da sie frei spricht. Die Details müßten also vorher (schriftlich übers Internet) von Antonya an den Dritten gegeben worden sein und der hätte dann da ein Video draus gemacht und das eingestellt und dabei wäre ihm der Fehler unterlaufen, dass er Antonyas Name falsch zu schreiben.

Also für mich stellt sich das so dar, dass es nicht sicher ist, dass es mit Sicherheit ein Dritter gemacht hat, es ist zumindest genauso plausibel wenn nicht sogar plausibler, dass es Antonya selbst gemacht hat. Ich hatte bereits geschrieben, dass ich Antonya für clever halte und es Anzeichen gibt, dass sie hochbegabt ist. Ich halte sie deshalb für prinzipiell in der Lage, das Video selbst zu erstellen und bei YouTube einzustellen und es wäre für sie kaum mehr Aufwand gewesen, als wenn sie nur alle Details aufschreibt und die dann über's Internet an einen Dritten schickt.


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07.12.2013 um 01:43

Dieses Video, wer mag wohl der Urheber sein?

Nur zur Richtigstellung, in dem bewusst.tv video hält Antonya Notizzettel in der Hand, spricht also nicht frei.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 09:47
@luta
luta schrieb:However, if it is still possible to hear the parents of the children and to discuss with them the necessity of the measure, there should be no room for an emergency action, in particular when, like in the present case, the danger had already existed for a long period
Gespräche wurden von den Eltern aber nicht zugelassen. Wie soll dann eine Abstimmung erfolgen?

Weiterer Unterschied: Der Kontakt wurde mit der Inobhutnahme nicht sofort eingestellt sondern erst nach zwei Monaten, weil der Eindruck bestand, Antonya würde von den Eltern instrumentalisiert. Antonyas Eltern wussten wo ihr Kind untergebracht ist und sie konnten sich bei der Einrichtung informieren, wie es ihrer Tochter geht.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es gibt dramatische und tragische Fehleinschätzungen von Jugendämtern, sowohl in die Richtung, dass übertriebene Maßnahmen ergriffen werden, als auch dahin, dass trotz deutlicher Hinweise nichts unternommen wurde.
Die Arbeit und das Vorgehen von Jugendämtern kritisch zu betrachten ist wichtig und sinnvoll.

Für mich bleiben aber bei Antonyas Fall wesentliche Fragen offen, die von den Eltern nicht beantwortet werden und vom Jugendamt nicht beantwortet werden dürfen. Und das Umfeld, in dem sie sich Hilfe suchen, hat für mich einen üblen Beigeschmack.
luta schrieb:Jetzt nehmen wir die Sache mal auseinander:
Äh, ja ... wie jetzt?
Es wird angeboten, dass Antonya wieder mit ihren Eltern leben kann. Nach dem was Antonya und ihre Eltern in sämtlichen Berichten sagen, ist es doch genau dass was sie wollen.
Bedingung ist, dass sie mit dem Jugendamt kooperieren, bereit sind Vereinbarungen zu treffen und auch einzuhalten. Was ist daran auszusetzen? Es bestehen nach wie vor Bedenken, dass Antonyas Wohl gefährdet ist, also wird jetzt kaum gesagt werden: Ja macht mal, wird schon irgendwie klappen!?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 10:47
@luta
luta schrieb:Das ist Dein gutes Recht, RubyTuesday, dass Du, solange wie da nicht ein Dokument siehst, wo da ausdrücklich draufsteht, dass es um den Fall der Körperverletzung geht, welcher von der Stieftochter des Mannes zur Anzeige gebracht wurde, für dich weiterhin annimmst, dass der Verdacht der aus der Anzeige der Stieftochter herrührt, nicht ausgeräumt ist. Das solltest du aber bitte nicht auch von anderen verlangen.
Das habe weder ich noch sonst jemand hier so behauptet, wie du es jetzt darzustellen versuchst. Wenn du wirklich objektiv bleiben willst, solltest du jedoch in Betracht ziehen, dass dieses Einstellungsschreiben mit dem Fall zu tun haben KANN, aber nicht MUSS.

Wenn Person A einer anderen Person B eine Ohrfeige gibt , stellt Person B einen Strafantrag wegen Körperverletzung. Der Fall landet auf dem Tisch eines Staatsanwaltes, welcher meistens den Fall einstellt, weil die Voraussetzung zur öffentlichen Klage nicht gegeben ist (§170 Abs.1 StPO). Nun kann der Geschädigte weiterhin zivilrechtlich dagegen vorgehen. Ob das passiert ist, wissen wir auch nicht, da niemand weiß, wer der Geschädigte war, der die Körperverletzung zur Anzeige gebracht hat.
luta schrieb:du mußt hier nichts wiederkäuen, habe niemanden gebeten "bitte käue wider"
Du hattest nur eine andere Wortwahl, aber im Prinzip beißt du dich an Fragen fest, die schon lange durchgekaut sind und deshalb kann man das durchaus als "widerkäuen" bezeichnen.
luta schrieb:Das wäre schön, wenn Du zumindest mal ein Beispiel gebracht hättest, wo ich um eine Quelle gebeten habe, die bereits im Thread genannt wurde, so würdest du deine Argumentation viel besser untermauern. So steht jetzt wieder bloß eine Behauptung von dir da.
Was ebenfalls eine Behauptung ist, die schon allein dadurch widerlegt werden kann, indem man den Thread liest! ;)

Und könntest du es bitte unterlassen, mit solch polemischen Aussagen hier aufzutrumpfen?
Das ist wie bei den Verschwörungstheoretikern
...
Mußt du nicht, ignoriere meine Postings doch bitte einfach, wenn dir das zu viel Mühe wäre darauf zu antworten.
Aber nicht doch, der VT'ler behauptet dann, die Flugzeuge seien Hologramme gewesen ;)
Diese VT'ler-Eigenschaften kann man bei dir zwar auch feststellen, aber momentan bist du der einzige, der sich solche Aussagen leistet. Deswegen hat es für mich den Anschein, dass du entweder einiges in den falschen Hals bekommst oder einfach provozieren willst.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 11:55
Wenn das mit dem Auseinanderhalten von Antrags- und Offizialdelikt zu kompliziert wird, dann lassen wir den Vater doch einfach mal außen vor, beim Thema häusliche Gewalt. Wir haben ja auch noch die Mutter, gegen die ebenfalls dieser Verdacht besteht, wie Anwalt Matuschczyk meinte.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

07.12.2013 um 12:58
@luta
luta schrieb:Was Antonya da erzählt, macht auf mich nicht den Eindruck, dass es einstudiert wirkt, da sie frei spricht
Welches Video meinst du? Etwa dieses:



Hier will uns jemand absolut dilettantisch vermitteln, dass das Kind frei spricht. Jeder, der klar bei Verstand ist, kriegt doch aber mit, dass da jemand davor sitzt, der die Seiten eines Manuskriptes umblättert, die das Kind mehr oder weniger abliest. Das Kind wirkt nervös und hat offensichtlich große Probleme, die Geschichte flüssig zu erzählen. Auch passt die emotionslose, wenig detaillreiche Erzählweise überhaupt nicht zum dem Geschilderten. Wenn das Kind das alles wirklich so erlebt hätte, würde es viel emotionaler erzählen und vor allem bräuchte es kein Skript. In diesem Alter kann man eigentlich etwas, was man selbst erlebt hat -und dann auch noch etwas so dramatisches- frei von der Leber weg erzählen. Hier jedoch merkt man, wie das Kind immer wieder zwischendrin überlegt: wie war gleich nochmal die Geschichte? Man sieht ja regelrecht die Denkblasen. Dann sieht das Kind runter auf das Manuskript davor und erzählt holprig weiter.

Das Kind hat halt leider keine schauspielerische Begabung, das ist großes Pech für die Macher.


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