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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 15:51
Nachtrag:

Der Anwalt spricht in dem TheStudebaker1955-Video mehrmals eindeutig davon - und einem Anwalt unterstelle ich, dass er hier äußerst genau ist - dass das Gericht mit den Eltern sprechen möchte. Von Antonya ist keinerlei Rede.

Damit entfällt jegliche Argumentation in die Richtung, dass die Eltern nur aus Sorge, das Kind könne anlässlich des Gerichtstermins in ein Heim verbracht werden, der Verhandlung fern geblieben sind.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 16:33
@emz
emz schrieb:Aber soweit geht dann die Liebe wieder auch nicht, dass sie nach Monaten der Trennung einem begleiteten Umgang zustimmen ( ab 21.07.2013)
Irgendwo hatte Herr Schandorff sich doch zu dem Thema begleiteter Umgang geäußert. Ich habe mal nachgeschaut und den Kommentar aus dem Interview bei Jo Conrad aufgeschrieben:

Herr Sch. sagt:
„Also wir haben zuletzt, äh… sollten einen Vertrag unterschreiben, von einer Trägerschaft der Caritas, da stand regelrecht drin, wir dürfen unsere Tochter nach dem Beschluss der Richterin Ziemer, alle drei Wochen sehen, zwei Stunden lang, davon müssen wir eine Stunde vorher äh... ein Vorgespräch halten und danach ein Nachgespräch und sie wir dürfen nichts übers Heim erzählen, wir dürfen nichts untereinander, wir dürfen keine Gefühle praktisch äußern, also es soll so steril wie nur möglich sein.“

Herr C. sagt:
„Furchtbar“

----------------------------------------

Ja, das ist ja wirklich furchtbar, unter diesen Umständen hätte ich mein geliebtes Kind, nach Monaten der Trennung und des Leids, auch nicht in dem „Kinderknast“ besuchen wollen!"

Bevor es Missverständnisse gibt: Das Fazit ist ironisch gemeint!


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 16:35
Kontaktsperren

Es war wohl eher ein Versehen, dass Antonya auf ihrer facebook-Seite erzählte, ihr Vater hätte Weihnachten 2012 noch nicht mal Geschenke vorbeibringen dürfen. Dass schon damals eine Kontaktsperre bestand, wie sie schrieb, hatte man im bewusst-tv-Video allerdings verschwiegen. Es hätte die Aussage der Mutter, das Jugenamt hätte ihr geraten, sich von ihrem Mann zu trennen, in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Durch die Eltern haben wir von der persönlichen Anwesenheit der Richterin am 25.01.2013 bei der Inobhutnahme des Kindes in der Schule erfahren. Dafür, dass sie dabei sein musste, gibt es eine einfache, schlüssige Begründung, nämlich, dass "Gefahr in Verzug" war und diesen Grund kennen die Eltern aufgrund des Schriftverkehrs.

Offene Fragen

- Warum wurde 2012 zunächst nur gegen den Vater eine Kontaktsperre verhängt?
- Warum war im Januar 2013 plötzlich "Gefahr in Verzug" gegeben?
- Warum verfügt man 2013 nun gegen beide Elternteile eine Kontaktsperre?
- Warum verweigern sich die Eltern im Juli 2013 einem begleiteten Umgang?

So lange diese Fragen, die sich einzig aus den unvollständigen und geschönten Angaben der Eltern ergeben, nicht schlüssig beantwortet sind, kann ich nur davon ausgehen, dass die Vorgehensweise von Gericht und Jugendamt seine Richtigkeit hat.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 16:36
@amerasu
Du kannst die Diskussion und Hetze gegen die Eltern nicht von einer Diskussion gegen die gesamte Familie trennen, zu der Antonya nun mal gehört und gehören will. Das Mädchen wird belastet und verletzt durch die Unterstellungen gegen ihre Eltern, durch die andauernde Suche nach Argumenten zur ausschließlichen Rechtfertigung der staatlichen Vorgehensweise.
Was ihr ihren Eltern antut, tut ihr auch Antonya an!
Man kann sich schon nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass auf diesem Blog die Behörden sprechen. Manch gewissenhafter engagierter Jugendamtsmitarbeiter mag sich persönlich angegriffen fühlen, wenn die Arbeit deutscher Jugendämter pauschal schlecht gemacht wird, jeder Kindesentzug zum Kinderklau deklariert wird. Wenig differenzierte Äußerungen dieser Art sollten auch bei „Antonya-Unterstützern“ besser nicht fallen. Ich arbeite beruflich mit Kindern und Jugendlichen und bekomme es daher auch öfters mit, dass Kinder von der Familie getrennt leben. Ich hatte bislang nie den Eindruck, dass die Jugendlichen in der Situation unglücklich waren, sondern eher, dass sie sich in den Wohngruppen wohlfühlten und gut betreut wurden. Allerdings habe ich in keinem Fall davon gehört, dass ein Kind/ein Jugendlicher gegen seinen Willen von den Eltern getrennt wurde! Leider habe ich es auch schon in der näheren und ferneren Vergangenheit erlebt, wie Jugendämter untätig geblieben sind trotz Hinweisen und Warnungen von Kollegen/Freunden, bis es zu spät war… Es ist sicherlich oft nicht einfach, die richtige Entscheidung im Sinne eines Kindes zu treffen. Die Verantwortung ist groß, handeln oder nicht handeln, beides kann falsch sein und oft zeigt es sich erst im Nachhinein oder nie, welches der bessere Weg gewesen wäre.
Ich glaube niemandem blind, sondern recherchiere und beobachte. Die Videos und schriftlichen Äußerungen von Antonya (nach meinen Informationen stammen sie von ihr) habe ich auf mich wirken lassen. Es sollte nicht nur die rationale Seite Beachtung finden, die Gewichtung bekannter Fakten, die rein juristisch-basierte Argumentation. Antonyas verzweifelte Botschaften an Richterin Ziemer und das OLG sind ein Hilfeschrei, ihr endlich zuzuhören und keine ins Schema passenden „Das-Mädchen-weiß-nicht-was-für-sie-gut-ist - Theorien“ über sie zu entwickeln.
In der Diskussion auf diesem Blog vertreten die aktivsten Teilnehmer und der Diskussionsleiter die Ansicht, dass Antonya von ihren Eltern manipuliert worden sein muss. Hier sprechen die Behörden, die kurioserweise anderen unterstellen, Verschwörungstheorien aufzustellen, während sie selbst das gleiche tun, allerdings zum Nachteil der Familie und damit auch zum Nachteil von Antonya!
Das Problem der deutschen Behörden-Kultur liegt meines Erachtens darin, dass Fehler nicht zugegeben und erst Recht nicht korrigiert werden. Wenn einzelne Mitarbeiter übers Ziel hinausschießen, ihre Macht missbrauchen oder sich verrennen, so stoppt sie nur selten jemand. Man hat als Betroffener kaum eine Chance, aus den Fängen von Jugendamt und Justiz wieder herauszukommen, wenn die sich erst einmal auf einen eingeschossen haben. Ämter und Justiz rechtfertigen ihr Vorgehen stets mit einem Paragraphen-Konstrukt, der Mensch zählt nicht mehr. Es müsste „im Zweifel für den Angeklagten“ lauten, gelebt wird ein „im Zweifel für die Ankläger“.

@Luky
Wie kann man nur so blind sein, um Antonyas Auftritte derart fehlzuinterpretieren. Sie sind kein emotionaler Mensch und/oder sie wollen nicht verstehen! Lassen sie mal ihr Herz sprechen, vielleicht kommen dann menschlichere Äußerungen dabei heraus!
Und- nur weil Antonya in ihrer Notsituation schnellstmöglich die Öffentlichkeit suchen musste und hierbei -was die Anlaufstelle betraf- nicht sehr wählerisch sein konnte, bedeutet dies nicht, dass die Familie nun die verdammte Pflicht hat, sich vor der Öffentlichkeit bildlich gesprochen „nackt auszuziehen“.
Wer sich hier herausnimmt, die Aussagen der Familie Schandorff nur deshalb anzuzweifeln, weil sie nicht alle Dokumente ins Internet stellen, nicht jede böswillige Unterstellung kommentieren und ihr Privatestes nicht komplett nach außen kehren, der sollte sich mal fragen, ob er/sie selbst dazu bereit wäre.

@Luky schrieb:
„Vor der Familie Sch. sind schon Andere für viel weniger vor dem Staat geflohen, einfach nur um sich der eigenen Verantwortung zu entziehen.“
Eltern, die mit ihrem Kind fliehen, entziehen sich wohl kaum der Verantwortung für ihr Kind!


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 16:42
@Luky
Worüber soll ich mich auch sonst mit meinem Kind unterhalten, wenn nicht übers Heim, da macht so ein Besuch wirklich keinen Sinn.

*ironiemodusaus*


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 17:02
@Kampfkatze

Genau so ist es: Das nenne ich eine Richtigstellung durch klare Worte ,vor allem ab der letzten 7 Zeilen ,Das Problem der Behörden ...... darin erkenne ich mich wieder....


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

21.03.2014 um 18:07
... nur weil Antonya ... die Öffentlichkeit suchen musste ... bedeutet dies nicht, dass die Familie nun die verdammte Pflicht hat, sich vor der Öffentlichkeit bildlich gesprochen „nackt auszuziehen“.
Wer sich hier herausnimmt, die Aussagen der Familie Schandorff nur deshalb anzuzweifeln, weil sie nicht alle Dokumente ins Internet stellen, nicht jede böswillige Unterstellung kommentieren und ihr Privatestes nicht komplett nach außen kehren, der sollte sich mal fragen, ob er/sie selbst dazu bereit wäre.
Eine Minderjährige musste die Öffentlichkeit suchen? Das sah mir doch eher danach aus, dass hier ein Vater das große Wort geschwungen hat und das Töchterlein als schmückendes Beiwerk von seinem Block ablesen durfte.

Ja, ich nehme mir heraus, die Aussagen der Eltern Schandorff anzuzweifeln, wenn sie mir nicht schlüssig erscheinen und man nicht bereit ist, diese klarzustellen oder zu belegen.

Ob ich bereit wäre, mein Privatestes nach außen zu kehren? Natürlich nicht, und deshalb ginge ich mit so einem privaten Thema erst gar nicht an die Öffentlichkeit.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

22.03.2014 um 15:54
@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:@amerasu
Du kannst die Diskussion und Hetze gegen die Eltern nicht von einer Diskussion gegen die gesamte Familie trennen, zu der Antonya nun mal gehört und gehören will.
Und wenn du die angebliche Hetze gegen die Familie noch 100 mal betonst, es wird dadurch nicht wahrer. Es zeigt nur, dass du dich darauf festgebissen hast und es so sehen willst.
Kampfkatze schrieb:Das Mädchen wird belastet und verletzt durch die Unterstellungen gegen ihre Eltern, durch die andauernde Suche nach Argumenten zur ausschließlichen Rechtfertigung der staatlichen Vorgehensweise.
Btw gehört noch jemand zur Familie, und jenes Mädchen wird belastet und verletzt durch die Unterstellungen ihrer eigenen Familienangehörigen, durch die andauernde Suche nach Argumenten zur ausschließlichen Rechtfertigung ihrer eigenen Vorgehensweise. Aber das wird offensichtlich völlig ausgeblendet von jemanden, der sich angeblich für die Schwachen einsetzt?
Kampfkatze schrieb:Was ihr ihren Eltern antut, tut ihr auch Antonya an!
Das ist mir, ehrlich gesagt, zu kurz gedacht! Die "Unterstützer"seite weiß anscheinend ebenso wenig, was sie der Schwester antut. Desweiteren bin ich mir auch nicht so sicher, ob die Publicity, erst recht von denjenigen, von der Antonya sie hauptsächlich erhält, ihr auf lange Sicht gut tut und sie zu einem wirklich selbstbewussten Menschen werden lässt. Meistens ist sowas, meinen Erfahrung nach, nicht der Fall. Diejenigen, die so ein Tamtam um Antonya machen und behaupten, sie sei etwas ganz besonderes, wie z.B. D. Neubronner, Jeet, A.Masch und Consorten machen sie doch zu einem Phantasieprodukt, Richtung Indigo- oder Kristallkind. Wenn Antonya darauf ihren Selbstwert aufbaut, wird dieser eines Tages ziemliche Risse bekommen.
Kampfkatze schrieb:Man kann sich schon nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass auf diesem Blog die Behörden sprechen.
Genauso wie man den Eindruck bekommen kann, dass auf den anderen Blogs (dies ist ein Forum, kein Blog), wie anfänglich (und im Eingangsposting erwähnt) die Reichsdeppen versuchten, die Situation der Familie für sich auszuschlachten. Auch jetzt noch werde ich den Eindruck nicht los, dass B. Schreiber & co. weiterhin die Familie für sich zu instrumentalisieren versuchen, um ihre Sichtweisen, dass der Staat eine menschenfeindliche Machtkrake sei, zu belegen. Und nebenbei gesagt, das, was dort geschreiben wird, ist Hetze in Reinform. Hetze und Beleidigungen vom Feinsten. Nicht nur uns gegenüber, die wir als Misthaufen, arme Sau, und was weiß ich noch alles bezeichnet werden, sondern da werden auch namentlich genannte Richter, Verfahrensbeistände usw. als Hexen etc. betitelt. Anscheinend in Ermangelung jeglicher Sachlichkeit und Argumente. Peinlich!
Kampfkatze schrieb:Manch gewissenhafter engagierter Jugendamtsmitarbeiter mag sich persönlich angegriffen fühlen, wenn die Arbeit deutscher Jugendämter pauschal schlecht gemacht wird, jeder Kindesentzug zum Kinderklau deklariert wird. Wenig differenzierte Äußerungen dieser Art sollten auch bei „Antonya-Unterstützern“ besser nicht fallen.
In diesem Punkt stimme ich dir ausdrücklich zu!
Kampfkatze schrieb:Ich arbeite beruflich mit Kindern und Jugendlichen und bekomme es daher auch öfters mit, dass Kinder von der Familie getrennt leben.
Ok, als Hausmeister, Busfahrer oder Putzfrau hat man auch mit Kindern und Jugendlichen zu tun und bekommt hier und da etwas mit ;)
Kampfkatze schrieb:Ich hatte bislang nie den Eindruck, dass die Jugendlichen in der Situation unglücklich waren, sondern eher, dass sie sich in den Wohngruppen wohlfühlten und gut betreut wurden. Allerdings habe ich in keinem Fall davon gehört, dass ein Kind/ein Jugendlicher gegen seinen Willen von den Eltern getrennt wurde! Leider habe ich es auch schon in der näheren und ferneren Vergangenheit erlebt, wie Jugendämter untätig geblieben sind trotz Hinweisen und Warnungen von Kollegen/Freunden, bis es zu spät war… Es ist sicherlich oft nicht einfach, die richtige Entscheidung im Sinne eines Kindes zu treffen. Die Verantwortung ist groß, handeln oder nicht handeln, beides kann falsch sein und oft zeigt es sich erst im Nachhinein oder nie, welches der bessere Weg gewesen wäre.
Ich denke, jeder hat unterschiedliche Erfahrungen mit solchen Fällen. Und wenn Kinder gegen ihren Willen in Heimen untergebracht wurden, ist es dennoch möglich, dass sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und Uneinsichtigkeiten sich dort aklimatisieren und zum ersten Mal im Leben eine andere Sichtweise entwickeln können (dürfen).
Kampfkatze schrieb:Ich glaube niemandem blind, sondern recherchiere und beobachte. Die Videos und schriftlichen Äußerungen von Antonya (nach meinen Informationen stammen sie von ihr) habe ich auf mich wirken lassen. Es sollte nicht nur die rationale Seite Beachtung finden, die Gewichtung bekannter Fakten, die rein juristisch-basierte Argumentation. Antonyas verzweifelte Botschaften an Richterin Ziemer und das OLG sind ein Hilfeschrei, ihr endlich zuzuhören und keine ins Schema passenden „Das-Mädchen-weiß-nicht-was-für-sie-gut-ist - Theorien“ über sie zu entwickeln.
In einer "Diskussion" bei Facebook, die ich vor einigen Wochen beobachtet hatte, wurde sie ziemlich ausfallend, schlug geradezu um sich! Dort hatte jemand einen anderen Kommentatoren, ich glaube sogar B. Schreiber, kritisiert. A. sprang für den Kritisierten in die Bresche und unterstellte dem Kritiker, er sei jemand anderes, er solle sich doch outen usw. Was sie dort abgelassen hatte, war hochgradig aggressiv und unverschämt! Jedenfalls wurde der gesamte Wortwechsel sehr schnell gelöscht. Warum? Selbstbewusstsein sieht m.E. anders aus. Auch bei 13jährigen Kindern.

Desweiteren sehe ich in Antonyas medialen Auftritten nicht nur Hilferufe, sondern hauptsächlich Anklagen. Sie schreibt die Richterin an mit Fragen wie "Was habe ich Ihnen getan?" oder an das OLG "Warum könnt Ihr mich nicht in Ruhe lassen?" Sie ist nicht in der Lage zu differenzieren, dass der Sorgerechtsentzug weniger mit ihr zu tun hat, sondern mit wahrscheinlichem Fehlverhalten ihrer Eltern. Sie sieht sich selbst als Mittelpunkt der richterlichen Entscheidungen und als Bezugspunkt jeglicher Kritik. Und die "Unterstützer"seite ist ebenfalls nicht in der Lage oder gewillt, hierbei zu unterscheiden, sondern bestärken das Kind in dieser weltfremden Sicht auch noch. Suboptimal, um es freundlich auszudrücken.
Kampfkatze schrieb:In der Diskussion auf diesem Blog vertreten die aktivsten Teilnehmer und der Diskussionsleiter die Ansicht, dass Antonya von ihren Eltern manipuliert worden sein muss.
Stimmt nicht. Es wird durchaus die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es so sein kann, aber nicht muss! Das ist ein kleiner, aber trotzdem gewichtiger Unterschied, der gerne überlesen oder ignoriert wird. Stattdessen werden uns hier Aussagen in den Mund gelegt, die andere sich hindrehen und biegen, wie es gerade in die eigene Sicht passt.
Kampfkatze schrieb:Hier sprechen die Behörden, die kurioserweise anderen unterstellen, Verschwörungstheorien aufzustellen, während sie selbst das gleiche tun, allerdings zum Nachteil der Familie und damit auch zum Nachteil von Antonya!
Mir ist nicht bekannt, dass hier irgendjemand der regelmäßig schreibenden User beruflich etwas mit den Behörden zu tun hätte. Allein dies zu behaupten, kommt eine Verschwörungstheorie sehr nahe. Desweitern fällte es extrem auf, dass die Unterstützerseite kaum in der Lage ist, sachlich und beim Thema zu bleiben. Laufend gibt es Argumente ad hominem, es wird immer fröhlich auf der persönlichen Schiene unter die Gürtellinie geschlagen, PNs veröffentlicht, Doppelacounts angelegt, damit es so aussieht, als sei man in der Überzahl. Da wundert man sich, dass man nicht ernstgenommen und letztendlich aus dem Forum verbannt wird? Dieses Verhalten ist in diesem Thread ausschließlich (!) von der "Unterstützer"seite gezeigt worden. Hat man das nötig? Scheint so!
Kampfkatze schrieb:Das Problem der deutschen Behörden-Kultur liegt meines Erachtens darin, dass Fehler nicht zugegeben und erst Recht nicht korrigiert werden. Wenn einzelne Mitarbeiter übers Ziel hinausschießen, ihre Macht missbrauchen oder sich verrennen, so stoppt sie nur selten jemand. Man hat als Betroffener kaum eine Chance, aus den Fängen von Jugendamt und Justiz wieder herauszukommen, wenn die sich erst einmal auf einen eingeschossen haben. Ämter und Justiz rechtfertigen ihr Vorgehen stets mit einem Paragraphen-Konstrukt, der Mensch zählt nicht mehr. Es müsste „im Zweifel für den Angeklagten“ lauten, gelebt wird ein „im Zweifel für die Ankläger“.
Man kann es auch genau andersherum sehen: in diesem Fall sind die Behörden die Angeklagten, die sich aufgrund der Schweigepflicht nicht äußern können. Das ist normalerweise auch gut so, öffnet aber in diesem Fall den Verschwörungstheoretikern Tür und Tor. Nicht das Gericht oder Jugendamt ist zu Jo Conrad gelaufen, sondern Antonya, samt Familie. Nicht die Ämter lassen ihre Sichtweisen bei luppocattivo, volksbetrug und anderen rechten Seiten propagieren, sondern die Schandorffs. Nicht die Ämter stellen Auszüge von Dokumenten ins öffentliche Netz, sondern die Schandorffs. Wohl darauf achtend, dass nicht die "falschen" Auszüge mit abgelichtet werden.
DAS ist Manipulation der Leserschaft, ob nun beabsichtigt oder aus Unbedarftheit, lass ich einfach mal offen.
Kampfkatze schrieb:@Luky
Wie kann man nur so blind sein, um Antonyas Auftritte derart fehlzuinterpretieren. Sie sind kein emotionaler Mensch und/oder sie wollen nicht verstehen! Lassen sie mal ihr Herz sprechen, vielleicht kommen dann menschlichere Äußerungen dabei heraus!
Und- nur weil Antonya in ihrer Notsituation schnellstmöglich die Öffentlichkeit suchen musste und hierbei -was die Anlaufstelle betraf- nicht sehr wählerisch sein konnte, bedeutet dies nicht, dass die Familie nun die verdammte Pflicht hat, sich vor der Öffentlichkeit bildlich gesprochen „nackt auszuziehen“.
Wer sich hier herausnimmt, die Aussagen der Familie Schandorff nur deshalb anzuzweifeln, weil sie nicht alle Dokumente ins Internet stellen, nicht jede böswillige Unterstellung kommentieren und ihr Privatestes nicht komplett nach außen kehren, der sollte sich mal fragen, ob er/sie selbst dazu bereit wäre.
Diese Vorgehensweise ist der ausschlaggebende Punkt, warum ich ebenfalls der ganzen Geschichte misstrauisch gegenüber stehe. Die Bereitschaft, die "Hosen" der Schwester einfach runter zu lassen, ist jedenfalls schon vorhanden. Ist das das Ergebnis von Emotionalität in solchen Fällen? Wo bitte schön, spricht denn da die "Unterstützer"seite aus dem angeblichen Herzen?

Und zu guter Letzt: die offenen Fragen sind immer noch nicht beantwortet worden.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

22.03.2014 um 22:46
@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:Du kannst die Diskussion und Hetze gegen die Eltern nicht von einer Diskussion gegen die gesamte Familie trennen, zu der Antonya nun mal gehört und gehören will. Das Mädchen wird belastet und verletzt durch die Unterstellungen gegen ihre Eltern, durch die andauernde Suche nach Argumenten zur ausschließlichen Rechtfertigung der staatlichen Vorgehensweise.
Wenn Du das so siehst, wird für mich der Begriff „Hetze“ zumindest plausibler, wenn auch nicht angemessen.
Ich verstehe jedoch nicht, warum jede kritische Stimme automatisch den Behörden zugeordnet wird. Kann/ darf man nicht anderer Meinung sein, wenn man nicht „Teil des Systems“ ist?

Deinem Wunsch, dass keine Pauschalurteile gefällt werden sollten, kann ich mich nur anschließen. Auf Seiten der „Unterstützer“ wird das jedoch kaum beachtet.
mE fühlen sich diejenigen, die einen guten Job machen auch völlig zu Recht angegriffen. Sie arbeiten in einem Spannungsfeld, müssen versuchen einen angemessenen Weg zu finden. Lob dafür gibt es in der Regel nicht. Nur die Fehler werden öffentlich.
Vielleicht wäre es interessant zu wissen, wie die öffentliche Meinung wäre, wenn auch die normalen, alltäglichen Erfolge veröffentlich würden. Wenn bekannt gemacht würde, wenn gute Arbeit geleistet wurde.

Deine Erfahrung, dass Kinder nicht gegen ihren Willen aus der Familie genommen werden, finde ich erstaunlich. Möglicherweise liegt es an der Zielgruppe der Einrichtung in der Du tätig bist.
Kinder – egal ob aus intakten oder schwierigen Familien – werden die Eltern nach außen immer verteidigen. Was Kinder zum Schutz ihrer Familie unternehmen und ertragen solltest zu wissen, wenn Du mit Kindern aus schwierigen Familien zu tun hast.
Selbst Kinder aus intakten Familien stellen die Stacheln auf, wechseln sogar komplett ihre bisher vertretene Meinung, wenn sie einen Angriff auf die Verhaltensweise der Eltern sehen/ befürchten.

Auch ein (vermeintlich) selbstbewusstes Auftreten ist kein zuverlässiger Indikator, für gute Familienverhältnisse.

Ich habe mir ein paar der vorhandenen Videos nochmal angesehen. Zum Teil auch ohne Ton um nicht abgelenkt zu werden, damit ich mich auf die Körpersprache konzentrieren kann. Ich kann mich Deiner Einschätzung nicht anschließen. Ich habe irgendwie „Bauchweh“ dabei. Irgendwas ist für mein Gefühl falsch. Ich kann es Dir leider nicht konkret benennen.

Einig sind wir uns, was das Verhalten von Behörden bei Fehlentscheidungen nach außen betrifft. Kein Amt wird einen Mitarbeiter öffentlich „hinrichten“ lassen, kein Amt wird Fehlentscheidungen bereitwillig einräumen.
Um aber auch das Mal ins rechte Maß zu rücken: Welches Unternehmen würde das tun?
Ich als Arbeitnehmer habe sogar den Anspruch an meinen Arbeitgeber, dass er zunächst mal hinter mir steht, unabhängig von der internen Vorgehensweise.
Da Mitarbeiter des Jugendamtes in einem hoch sensiblen Bereich tätig sind, bin ich der Meinung, dass ihnen eben mehr Unterstützung, mehr Aus- und Weiterbildungsangebote zur Verfügung stehen müssten.
Auch ein Wechsel des zuständigen Sachbearbeiters müsste möglich sein. Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht und dafür steht einfach zuviel auf dem Spiel, als dass es daran scheitern darf.

Ungeachtet dessen, dass sich Antonya und ihre Eltern an die Öffentlichkeit gewandt haben, verlange ich selbstverständlich nicht, dass sie sich komplett öffentlich offenbaren.
Mir fällt aber auf, dass eben nur Auszüge von Schriftstücken veröffentlicht werden. Dass Schriftstücke, die offene Fragen beantworten könnten, nicht öffentlich gemacht werden.
Ich will nicht, dass die Eltern alle Schriftstücke veröffentlichen. Nur die, die offene Fragen beantworten.
Wie schon geschrieben, bestehen wohl keinerlei Bedenken Details aus dem Leben der Schwester öffentlich zu machen.

Und natürlich nehme ich es mir heraus, die Aussagen anzuzweifeln.
Die Familie will Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Dafür muss ich aber überzeugt sein, von dem was sie berichten.

Es erschließt sich mir nicht, wie es zu der Situation gekommen ist, dass die Richterin mit zwei Mitarbeitern des Jugendamtes in die Schule kommen, ohne dass dem irgendwas voraus gegangen ist. Das ist so wie von der Familie beschrieben für mich nicht schlüssig.

Später ergibt sich dann, dass es wohl schon andere Entscheidungen gab, da ist dann plötzlich die Rede davon, dass der Vater an Weihnachten nicht bei der Familie war.
Es ist die Rede davon, dass die Eltern für das Jugendamt nicht erreichbar waren.
Da ist die Rede davon, dass Vorschläge von den Eltern als nicht tragbar abgewiesen wurden. Es wird bekannt, dass ein Umgang möglich gewesen wäre, die Bedingungen von den Eltern aber nicht akzeptiert wurden.
Es gibt 6 verschiedene Anwälte, die in der Angelegenheit tätig waren.
Waren die alle unfähig? Selbst wenn das Geld ausgeht, gibt es Beratungs- und Prozeßkostenhilfe.
Waren die Anwälte alle nur auf Geld aus und haben die Mandate gekündigt oder haben die Eltern die Mandatsverhältnisse gekündigt, weil der Anwalt ihnen nicht erzählt hat, was sie hören wollten?

Für mich sind wesentliche Fragen nicht beantwortet. Deshalb bleibe ich kritisch.


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23.03.2014 um 00:19
@RubyTuesday

Wie viel Hass muss man gegen die Eltern Schandorff in sich tragen, um nun die Verantwortlichen von Jugendamt und Justiz zu „Angeklagten“ und damit zu Opfern hochzustilisieren?
Du schreibst: „Laufend gibt es Argumente ad hominem, es wird immer fröhlich auf der persönlichen Schiene unter die Gürtellinie geschlagen, PNs veröffentlicht, Doppelacounts angelegt, damit es so aussieht, als sei man in der Überzahl.“
In diesem Zusammenhang macht es aber doch wenig Sinn, wenn jemand nacheinander mit zwei verschiedenen „Persönlichkeiten“ unterwegs ist. Hierzu müssten die beiden Accounts aufeinander abgestimmt im Wechsel (gleichzeitig) Beiträge schreiben. Es soll aber auch Fälle geben, in denen findige Foren-Leitungen den Account eines verhassten Diskussionsteilnehmers unzugänglich machen, um dann einen ersatzweise angelegten zweiten Account unter dem Vorwand des Anlegens von Doppelaccounts gemeinsam mit dem ersten zu sperren.
Um weiteren Verdächtigungen zuvor zu kommen, ich bin alleine unterwegs und betreibe keinen eigenen Blog! Also stelle bitte nicht die Frage: „Wer bist du und wenn ja wie viele?“
Bei den „Argumenten“ unterhalb der Gürtellinie musst du @Bruno2014 mit @emz verwechselt haben…
Zur Problematik mit Antonyas Halbschwester habe ich mich bereits geäußert, ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen.
Das Jugendamt und das Gericht mussten nicht zu Jo Conrad laufen, wozu auch. In welcher Notsituation sollten die denn gesteckt haben, in der nur noch das Erstellen einer Öffentlichkeit schützen und helfen kann?
Ich arbeite weder als Hausmeister, Busfahrer noch als Putzfrau, sondern im pädagogischen Bereich.
Du schreibst:
„Ich denke, jeder hat unterschiedliche Erfahrungen mit solchen Fällen. Und wenn Kinder gegen ihren Willen in Heimen untergebracht wurden, ist es dennoch möglich, dass sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und Uneinsichtigkeiten sich dort aklimatisieren und zum ersten Mal im Leben eine andere Sichtweise entwickeln können (dürfen). „
Das mag vorkommen, bei Antonya hat sich die gewünschte Einstellung aber trotz des verhängten Kontaktverbots nicht erzwingen lassen!
Deine Argumentationsstruktur macht deutlich, wie es sich erklären lässt, dass bestimmte Jugendamtsmitarbeiter und Richterinnen den Kindeswillen mit solch einer Härte und Gefühlskälte ignorieren.
Es sieht so aus, als ob Richterin Jutta Ziemer ebenfalls Kinder großgezogen hat.
Dürften oder mussten die bereits vor der Pubertät ihre „eigenen“ den Vorstellungen der Eltern widersprechenden Ansichten entwickeln? Wer entscheidet, wie Kinder denken und fühlen dürfen? Welcher Einheitsmensch soll hier kreiert werden? Ein Kind nach „Ziemer-Vorstellungen“?
Ein traumatisiertes, gebrochenes, umerzogenes, von seinen Familienbindungen gewaltsam abgetrenntes Kind, dem keiner zuhört, wird sicherlich keine stabile Persönlichkeit entwickeln.
Solltest du oder einer der anderen aktiven „Anti-Antonyas-Eltern-Diskutanten“ wirklich für ein Jugendamt oder ein Familiengericht arbeiten, dann wäre das entsetzlich!
Du schreibst: „Sie (Antonya) sieht sich selbst als Mittelpunkt der richterlichen Entscheidungen und als Bezugspunkt jeglicher Kritik.“
Die Situation wäre weniger verfahren, wenn man sich dazu durchringen könnte, Antonya in den Mittelpunkt der richterlichen Entscheidung zu stellen! Sie ist alt genug um selbst bestimmen zu können, bei wem sie leben möchte.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 02:39
Kampfkatze schrieb:Die Situation wäre weniger verfahren, wenn man sich dazu durchringen könnte, Antonya in den Mittelpunkt der richterlichen Entscheidung zu stellen!
Ich verrate dir mal was, @Kampfkatze, noch viel weniger verfahren wäre die Situation, wenn die Eltern einfach nur zum Prozess erschienen wären. Dann hätte es nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach ein Urteil gegeben.

Aber keine Sorge, bis zum nächsten Prozess dürfte Antonya 14 geworden sein und dann wird ihr das Gericht auch den Stellenwert zubilligen, den du für sie gemäß erachtet. Vielleicht wird es nicht ganz der Mittelpunkt sein, aber sie muss geladen werden, und persönlich erscheinen.

(Die Gesetzestexte findest du hier auf Seite 45)


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 10:19
@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:Wie viel Hass muss man gegen die Eltern Schandorff in sich tragen,


Gar keinen. Nüchterne Sachlichkeit reicht völlig aus. Es ist einfach nur ein anderer Standpunkt, von dem man die Sache auch betrachten kann, weiter nichts.
Kampfkatze schrieb:um nun die Verantwortlichen von Jugendamt und Justiz zu „Angeklagten“ und damit zu Opfern hochzustilisieren?
Allein deine Wortwahl zeigt, dass du dazu nicht in der Lage bist. Du gehst auch nicht auf die Aussagen bzw. Argumente ein, sondern ergehst dich in Hass-Unterstellungen. Sowas nennt man Nebenschauplätze errichten. M.M.n. ein ziemlich schlechter Diskussionsstil.
Kampfkatze schrieb:Du schreibst: „Laufend gibt es Argumente ad hominem, es wird immer fröhlich auf der persönlichen Schiene unter die Gürtellinie geschlagen, PNs veröffentlicht, Doppelacounts angelegt, damit es so aussieht, als sei man in der Überzahl.“
In diesem Zusammenhang macht es aber doch wenig Sinn, wenn jemand nacheinander mit zwei verschiedenen „Persönlichkeiten“ unterwegs ist. Hierzu müssten die beiden Accounts aufeinander abgestimmt im Wechsel (gleichzeitig) Beiträge schreiben. Es soll aber auch Fälle geben, in denen findige Foren-Leitungen den Account eines verhassten Diskussionsteilnehmers unzugänglich machen, um dann einen ersatzweise angelegten zweiten Account unter dem Vorwand des Anlegens von Doppelaccounts gemeinsam mit dem ersten zu sperren.
Wenn du tatsachlich den Verdacht hegen solltest, dass die Verwaltung "ihre Finger im Spiel" und irgendein Interesse daran hätte, wer sich hier zu Wort melden darf und wer nicht, dann schreibe sie doch einfach an! Sie werden dir auch sicher die Frage beantworten, warum sämtliche Accounts eines einzelnen Users gesperrt wurden. Vor kurzem hatte ich Forenregeln hier im Thread verlinkt. Nicht gelesen?
Diese ewig sich wiederholenden "Ihr-steckt-alle-unter-einer-Decke"-Anschuldigungen finde ich langsam ziemlich fantasielos und ermüdend.
Kampfkatze schrieb:Bei den „Argumenten“ unterhalb der Gürtellinie musst du @Bruno2014 mit @emz verwechselt haben…
Nein, hab ich nicht. Man muss sich nur die Beiträge der betreffenden (Ex-)User ansehen.
Kampfkatze schrieb:Das Jugendamt und das Gericht mussten nicht zu Jo Conrad laufen, wozu auch. In welcher Notsituation sollten die denn gesteckt haben, in der nur noch das Erstellen einer Öffentlichkeit schützen und helfen kann?
Du ignorierst die anderen rechten Blogs, die ich aufgezählt habe, völlig, oder? Das "Erstellen" (??) einer ziemlich fragwürdigen Öffentlichkeit, wie ich finde! Und wo bitte hat diese "Öffentlichkeit" Schutz oder Hilfe geleistet? Hätte sie das, wäre dann überhaupt eine Flucht nach Polen nötig gewesen? Ich sehe da keinen Schutz oder Hilfe, sondern nur den Versuch, alle möglichen staatlichen Institutionen als faschistische Machtinstrumente anprangern zu können.
Kampfkatze schrieb:Ich arbeite weder als Hausmeister, Busfahrer noch als Putzfrau, sondern im pädagogischen Bereich.
Herzlichen Glückwunsch! Ich ebenso!
Kampfkatze schrieb:Du schreibst:
„Ich denke, jeder hat unterschiedliche Erfahrungen mit solchen Fällen. Und wenn Kinder gegen ihren Willen in Heimen untergebracht wurden, ist es dennoch möglich, dass sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und Uneinsichtigkeiten sich dort aklimatisieren und zum ersten Mal im Leben eine andere Sichtweise entwickeln können (dürfen). „
Das mag vorkommen, bei Antonya hat sich die gewünschte Einstellung aber trotz des verhängten Kontaktverbots nicht erzwingen lassen!
Wie lange kann/darf so etwas denn im längsten Fall dauern? Das kannst du mir als pädagogische Fachkraft doch sicherlich beantworten! Oder ist es doch so individuell, dass man dazu keine "Fristen" nennen kann?
Soll ich dir mal etwas erzählen aus meinen beruflichen Erfahrungen im Knast? Dort saßen auch Kindesmissbraucher, deren eigene Kinder, die die Opfer dieser Straftäter waren, in Pflegefamilien und/oder Heimen untergebracht waren. Die Täter wollten wieder Kontakt zu ihren Kindern, und die Kinder wollten dies ebenso. Dies wurde jedoch verwehrt, da der psychische Schaden ohnehin schon da war und eine Zusammenführung den Therapieverlauf gefährdet hätte. Auch in diesen Fällen glaubten die Kinder, sie wüssten, was gut für sie ist.

Und um zu vermeiden, dass mir von "findigen" Leuten das Wort im Mund verdreht wird: Ich behaupte damit nicht, dass es Antonya ebenso ergangen sein muss, sondern, dass, was auch immer der Grund für ihre Herausnahme war, es ebenso möglich ist, dass sie nicht beurteilen kann, was gut für sie ist und was nicht. Und ich deswegen auch die Vorgehensweise des Jugendamtes bzw. Familiengerichts nachvollziehen kann.
Eine Richterin geht nicht aus Jux und Tollerei, oder weil sie persönliche Aversionen gegen die Familie hat, mal eben mit zu einer spontanen Herausnahme. Das müsstest du eigentlich als Päd. wissen! Dafür gibt es triftige Gründe, ansonsten würde diese Richterin ihren eigenen Job gefährden.
Kampfkatze schrieb:Deine Argumentationsstruktur macht deutlich, wie es sich erklären lässt, dass bestimmte Jugendamtsmitarbeiter und Richterinnen den Kindeswillen mit solch einer Härte und Gefühlskälte ignorieren.
Ich weiß nicht, ob du es selbst bemerkst, aber du widersprichst dir dauernd selbst. Zuerst ist man nicht emotional genug, dann wiederum hat man Hass, was eine Form höchster Emotionalität, wenn auch negativ, entspricht. Dann ist es wieder Gefühlskälte usw. Kannst du dich mal entscheiden, was du mir/uns/anderen vorwerfen möchtest?
Kampfkatze schrieb:Es sieht so aus, als ob Richterin Jutta Ziemer ebenfalls Kinder großgezogen hat.
Dürften oder mussten die bereits vor der Pubertät ihre „eigenen“ den Vorstellungen der Eltern widersprechenden Ansichten entwickeln? Wer entscheidet, wie Kinder denken und fühlen dürfen? Welcher Einheitsmensch soll hier kreiert werden? Ein Kind nach „Ziemer-Vorstellungen“?
Ich habe keine Kenntnisse darüber, on Frau Ziemer Kinder hat und falls ja, wie diese erzogen werden. Warum fragst du sie nicht einfach selbst? Ansonsten sind diese Fragen „Welcher Einheitsmensch soll hier kreiert werden? Ein Kind nach „Ziemer-Vorstellungen““ wieder mal im Bereich der VT anzusiedeln und wenig hilfreich.
Kampfkatze schrieb:Ein traumatisiertes, gebrochenes, umerzogenes, von seinen Familienbindungen gewaltsam abgetrenntes Kind, dem keiner zuhört, wird sicherlich keine stabile Persönlichkeit entwickeln.
Ein Kind, das in Doppelbindungen oder anderen ungünstigen Familienkonstellationen steckt, ebenso wenig. Auch wenn es erst mal nach Friede-Freude aussieht. Wir wissen nicht, ob es in diesem Fall so war, aber möglich ist es nun mal.
Kampfkatze schrieb:Solltest du oder einer der anderen aktiven „Anti-Antonyas-Eltern-Diskutanten“ wirklich für ein Jugendamt oder ein Familiengericht arbeiten, dann wäre das entsetzlich!
Bist du immer noch auf dem Trip, dass hier das Jugendamt etc. schreibt? Ich hatte es doch im vorangegangenen Posting gesagt: "Mir ist nicht bekannt, dass hier irgendjemand der regelmäßig schreibenden User beruflich etwas mit den Behörden zu tun hätte." Auch ich arbeite bei keiner Behörde, sondern bei einem freien Träger, allerdings nicht in der Jugendhilfe.
Bemerkenswert ist allerding immer wieder, dass die eigene Kritik als "hinterfragen" angesehen wird, die Kritik unsererseits jedoch als "Anti-was auch immer"-Diskussion. Misst du etwa mit zweierlei Maß?
Kampfkatze schrieb:Du schreibst: „Sie (Antonya) sieht sich selbst als Mittelpunkt der richterlichen Entscheidungen und als Bezugspunkt jeglicher Kritik.“
Die Situation wäre weniger verfahren, wenn man sich dazu durchringen könnte, Antonya in den Mittelpunkt der richterlichen Entscheidung zu stellen! Sie ist alt genug um selbst bestimmen zu können, bei wem sie leben möchte.


Ich weiß aus erster Hand, dass bei Entscheidungen, die das Sorgerecht betreffen, nachdem Eltern sich trennen, die Kinder in jeglichem Alter angehört werden (sobald sie sich ausdrücken können). Manchmal werden auch die Aufzeichnungen von Kinderpsychologen, falls vorhanden, ausgewertet, um eine Entscheidungshilfe zu haben, zu wem das Kind möchte. Es ist aber nicht so, dass dies der einzig ausschlaggebende Punkt für gerichtliche Entscheidungen wäre.

Es scheint so, als wäre Antonyas Angaben eben nicht ausschlaggebend genug für die Entscheidungen. Und damit wären wir wieder bei den offenen Fragen.

Und um es nochmal deutlich zu machen: wer sich an die Öffentlichkeit wendet mit der Bitte um Hilfe und Spenden, der möge doch auch die unbequemen Fragen beantworten.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 13:49
@Kampfkatze
Warum ist es Dir nicht möglich ohne persönliche Angriffe und Unterstellungen zu argumentieren?


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23.03.2014 um 15:43
@RubyTuesday
RubyTuesday schrieb:Es scheint so, als wäre Antonyas Angaben eben nicht ausschlaggebend genug für die Entscheidungen. Und damit wären wir wieder bei den offenen Fragen.
Das zum einen, und dann könnte es auch ein Entgegenkommen des Gerichts sein, dass natürlich um die Sorge der Eltern weiß, das Kind könne in ein Heim verbracht werden und man es ihnen damit erleichtern wollte, nach Celle zu reisen.

@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:In diesem Zusammenhang macht es aber doch wenig Sinn, wenn jemand nacheinander mit zwei verschiedenen „Persönlichkeiten“ unterwegs ist. Hierzu müssten die beiden Accounts aufeinander abgestimmt im Wechsel (gleichzeitig) Beiträge schreiben.
Es waren nicht zwei, sondern drei Accounts, einer hiervon noch ohne Beitrag und nur in den Profilen unterwegs. Ich werde mir aber jetzt nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie man solche Mehrfachaccounts sinnvoll händelt, denn so flott wie unsere Moderatoren sind, kommt es erst gar nicht so weit.


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23.03.2014 um 16:09
@RubyTuesday

Aber , dass ist doch ein ur-uraltes Thema, über das sich jeder halbwegs normale Psychologe aufregt, der auf der Seite der Missbrauchsopfer steht, dass es skandalös ist, weil die Opfer,auch , wo es noch nicht geklärt ist, weggeschafft werden oder sich selbst in Sicherheit bringen müssen......dadurch werden sie nochmal traumatisiert und gebrandmarkt, aus ihrem schulischen Umfeld rausgerissen, was von ihnen nochmal als Strafe empfunden wird.

Deswegen wollen sie nach Hause, gehen lieber das Risiko ein, mit dem Täter weiterhin zusammen zukommen zu sein, sich sonst eine andere Strategie einfallen lassen, wie man sich schützen kann.

Bei den Tätern klar, die haben weiterhin ihr Ziel vor Augen, aber diese müsste z u e r s t
w e g g e s c h a f f t werden.... Madeleine Witteck ist doch ein gutes Beispiel , wielange das dauerte
und tragisch endete.


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23.03.2014 um 16:32
@bellady
Ich fürchte ich verstehe Deinen Beitrag nicht.

Wenn es einen Mißbrauchsverdacht in der Familie gibt, wird ja im Normalfall die Mutter (oder der Vater, je nachdem wer Täter ist) tätig. Es wird Anzeige erstattet, wahrscheinlich ein Gewaltschutzverfahren eingeleitet und der Täter muss die Wohnung verlassen.
Oder die Mutter zieht mit ihrem Kind zu Verwandten oder Freunden, wenn es gar nicht anders geht ins Frauenhaus.

Wenn aber kein zweiter Elternteil vorhanden ist oder dieser nicht tätig wird, kann das Kind ja nicht in diesem Umfeld verbleiben, sondern muss da raus. Und wenn kein anderer Elternteil da ist, dieser nicht tätig wird oder gar beteiligt war, dann bleibt doch nur die Unterbringung in einer Pflegefamilie oder einem Heim?

Solange der Täter nicht verurteilt ist sehe ich - außer im Wege eines Gewaltschutzverfahrens - keine Möglichkeit den Täter der Wohnung zu verweisen oder irgendwohin zu schaffen. Oder soll der schonmal in den Knast bis sich alles geklärt hat?

Madeleine Witteck war Anfang 20, bereits ausgezogen und hatte Anzeige erstattet. Tragischer Fall aber nicht mit der Problematik bei Kindern und Jugendlichen zu vergleichen.


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 17:10
@amerasu
Du hast das geschrieben, was ich auch sagen wollte.

@bellady
bellady schrieb:... dadurch werden sie nochmal traumatisiert und gebrandmarkt, aus ihrem schulischen Umfeld rausgerissen, was von ihnen nochmal als Strafe empfunden wird.
Sorry, aber das so zu verallgemeinern, das ist Blödsinn. Wie das Kind mit der neuen Situation umgeht, liegt nicht zuletzt daran, wie sie ihm vom anderen Elternteil vermittelt wird. Und wenn man den Fokus darauf legt, dass es nun keine Angst mehr vor dem Vater haben muss, der nächtens ins Bettchen kriecht, dann wird das eher beruhigend wirken.

Auch wenn ein Schulwechsel nicht leicht für ein Kind ist, aber warum sollte es den als Strafe empfinden und vor allem als Strafe wofür? Verstehe ich nicht.

Und was das Traumatisieren anbelangt, was machen dann all die Kinder, die längere Krankenhausaufenthalte durchstehen müssen und deshalb nicht zuhause leben können?


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 17:40
@RubyTuesday

Du schreibst:
„Ich weiß nicht, ob du es selbst bemerkst, aber du widersprichst dir dauernd selbst. Zuerst ist man nicht emotional genug, dann wiederum hat man Hass, was eine Form höchster Emotionalität, wenn auch negativ, entspricht. Dann ist es wieder Gefühlskälte usw. Kannst du dich mal entscheiden, was du mir/uns/anderen vorwerfen möchtest?“

Für dich in aller Deutlichkeit: besonders @Luky mangelt es an Einfühlungsvermögen, aber auch @Barnabas und @amerasu würde ich –ohne Wertung- nicht als emotionale Charaktere ansehen. Du und @emz hingegen neigen zu Überreaktionen, besonders @emz auch zu verbalen Ausfällen mit hohem Aggressionspotential! Ich ordne mich der letzteren Gruppe zu: hochemotional mit eingeschränkter Selbstkontrolle.

Du schreibst:
„Soll ich dir mal etwas erzählen aus meinen beruflichen Erfahrungen im Knast? Dort saßen auch Kindesmissbraucher, deren eigene Kinder, die die Opfer dieser Straftäter waren, in Pflegefamilien und/oder Heimen untergebracht waren. Die Täter wollten wieder Kontakt zu ihren Kindern, und die Kinder wollten dies ebenso. Dies wurde jedoch verwehrt, da der psychische Schaden ohnehin schon da war und eine Zusammenführung den Therapieverlauf gefährdet hätte. Auch in diesen Fällen glaubten die Kinder, sie wüssten, was gut für sie ist.“


Ich stimme mit dir überein. Missbrauchsopfer (im Kindesalter) sind oft nicht dazu in der Lage, sich von ihren Eltern zu distanzieren. Kinder, die Missbrauch in irgendeiner Form durch diejenigen Menschen erleben mussten, die sie eigentlich lieben und beschützen sollten, verlieren das Vertrauen in ihre Umwelt, fühlen sich oft wertlos und manche geben sich sogar die Schuld für die Gewalt, die sie erfahren müssen. Andere ziehen sich in Parallelwelten zurück, um die Zuneigung zu ihren Eltern/ einem Elternteil nicht in Frage stellen zu müssen.
Ist ein Missbrauch zweifelsfrei bewiesen, so sollte vor allem in Fällen von sexuellem Missbrauch ein Kontakt zwischen dem Kind und seinen Eltern / dem Elternteil auch dauerhaft unterbunden werden.

Du schreibst weiter:
„Ich behaupte damit nicht, dass es Antonya ebenso ergangen sein muss, sondern, dass, was auch immer der Grund für ihre Herausnahme war, es ebenso möglich ist, dass sie nicht beurteilen kann, was gut für sie ist und was nicht. Und ich deswegen auch die Vorgehensweise des Jugendamtes bzw. Familiengerichts nachvollziehen kann.
Eine Richterin geht nicht aus Jux und Tollerei, oder weil sie persönliche Aversionen gegen die Familie hat, mal eben mit zu einer spontanen Herausnahme.“

Es könnte sein, dass du, was die Verhaltensweise der Richterin Ziemer betrifft, richtig liegst. Es mag sein, dass die Frau in der festen Überzeugung gehandelt hat, für Antonya das richtige zu tun. Aus der Borderline-Erkrankung der Halbschwester hat sie den Schluss gezogen, dass auch Antonya gefährdet sein muss. Sie hat einen Missbrauch in der Familie fälschlicherweise als notwendige Voraussetzung der Erkrankung angenommen.
Hier wird es tragisch. Antonya ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Missbrauchsopfer! Sie verhält sich nicht wie ein Missbrauchsopfer. Das ist meine tiefste Überzeugung!
Ich kenne Richterin Ziemer nicht persönlich, habe sie nie sprechen hören, nie auch nur ein Foto von der Frau betrachten können. Daher habe ich nicht die Möglichkeit, meine Hypothesen überprüfen zu können. Ich kenne ihre Geschichte nicht. Sie mag sich als Opfer fühlen, an die Wand gedrängt, missverstanden. Wollte sie doch nur ein Kind retten und ihren Job gut machen, bestärkt durch ihre religiöse Einstellung (Baptistin?). Das Tragische an diesem vielleicht wirklich gut gemeinten Versuch, Antonya ihrer Ansicht nach zu helfen, ist meines Erachtens nach der Umstand, dass Frau Ziemer eigene Erfahrungen in die Familie Schandorff hineinprojiziert hat. Nachdem der Fall öffentlich geworden ist, konnte sie dann erst recht nicht mehr zurückrudern, ohne das Gesicht zu verlieren. Aber auch Familie Schandorff hatte nicht die Wahl, ohne Öffentlichkeit hätten sie alleine dagestanden und wohlmöglich weitere lange Jahre der Trennung erleben müssen. Die Eltern haben sicherlich Fehler gemacht im Umgang mit der Justiz und den Gutachtern. Ihnen fehlte es diesbezüglich an Erfahrung, sie haben sich in die Enge gedrängt gefühlt, was nicht gerade dazu dienlich ist, eine Kooperationsbereitschaft zu fördern!
Jahrzehntelang wurde in Deutschland dem Missbrauch in Familien keine Beachtung geschenkt. Niemand half! Heute ist die Situation ins Gegenteil verkehrt. Die Ämter und Behörden wittern überall Missbrauch, schon der kleinste Verdacht genügt, damit Familien auseinandergerissen werden. Die tragischen Opfer staatlicher Überreaktionen leiden an den Folgen -wie auch echte Missbrauchsopfer- ein Leben lang.

@amerasu

Du schreibst:
„Deine Erfahrung, dass Kinder nicht gegen ihren Willen aus der Familie genommen werden, finde ich erstaunlich.“

Da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte damit, dass mir bislang nur solche Jugendliche von ihrem Aufenthalt in Wohngruppen oder Pflegefamilien erzählt haben, die mit dieser Entscheidung einverstanden waren oder dies sogar selbst gewünscht hatten. Von anderen Fällen habe ich keine Kenntnis erhalten, meint, ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit einem Fall, der dem von Antonya in irgendeiner Weise ähnelt. Natürlich gibt es diese Fälle, davon gehört und gelesen habe ich mehr als genug!

Du schreibst:
„Was Kinder zum Schutz ihrer Familie unternehmen und ertragen solltest du wissen, wenn Du mit Kindern aus schwierigen Familien zu tun hast.“

Leider weiß ich das besser, als du es dir vorstellen kannst – auch aus eigener Erfahrung! Aber selbst in solchen Situationen muss eine Herausnahme der Kinder aus der Familie nicht der bessere Weg sein. Den gibt es nicht immer!


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23.03.2014 um 17:54
@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:Für dich in aller Deutlichkeit: besonders @Luky mangelt es an Einfühlungsvermögen
Wieso besonders mir, würdes du es bitte näher erläutern!


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Werden Kinder wirklich vom Jugendamt entführt?

23.03.2014 um 18:38
@Kampfkatze
Kampfkatze schrieb:Es könnte sein, dass du, was die Verhaltensweise der Richterin Ziemer betrifft, richtig liegst. Es mag sein, dass die Frau in der festen Überzeugung gehandelt hat, für Antonya das richtige zu tun. Aus der Borderline-Erkrankung der Halbschwester hat sie den Schluss gezogen, dass auch Antonya gefährdet sein muss. Sie hat einen Missbrauch in der Familie fälschlicherweise als notwendige Voraussetzung der Erkrankung angenommen.
Oder ihr Entschluss gründet sich auf die Jugendamtsakte. Schließlich kennen wir die Vorgeschichte bis zur Inobhutnahme nicht.
Kampfkatze schrieb:Das Tragische an diesem vielleicht wirklich gut gemeinten Versuch, Antonya ihrer Ansicht nach zu helfen, ist meines Erachtens nach der Umstand, dass Frau Ziemer eigene Erfahrungen in die Familie Schandorff hineinprojiziert hat.
Wie kommst Du zu der Vermutung, dass die Richterin eigene Erfahrungen projeziert? Wie Du selbst erläuterst, kennst Du sie nicht.

Deine Ausführungen zur möglichen Befindlichkeit und Motivation der Richterin sind mir zu spekulativ. Außerdem setzen sie selbstverständlich voraus, dass die Richterin der Auffassung ist, sie habe eine Fehlentscheidung getroffen.
Kampfkatze schrieb:Aber auch Familie Schandorff hatte nicht die Wahl, ohne Öffentlichkeit hätten sie alleine dagestanden und wohlmöglich weitere lange Jahre der Trennung erleben müssen.
Eine Wahl gab es durchaus. Es hätte z. B. auch auf einem anderen Weg die Öffentlichkeit gesucht werden können.
An dieser Stelle stellt sich mir auch wieder die Frage, warum mit keinem der Anwälte zusammengearbeitet werden konnte. Auch da hätten sich bestimmt weitere Möglichkeiten ergeben.

Danke für die Klarstellungen!

@Luky
Bezieht sich auf Deinen Post (glaube S. 45) auf den Kampfkatze mit "Wie kann man nur so blind sein, um Antonyas Auftritte derart fehlzuinterpretieren. Sie sind kein emotionaler Mensch und/oder sie wollen nicht verstehen!..." kommentiert hat.


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