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Was geschah mit Flug MH370?

55.346 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

06.05.2024 um 18:33
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Hishammuddin Hussein war bekanntlich das Gesicht der vergeblichen Suche nach MH370 und der vielen unaufgeklärten Fragen. Von Anfang an stellte sich die Frage, ob er mehr wusste, als er öffentlich zugab.
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Man braucht sich aber auch gar nicht zu wundern, dass es bereits nach 2014 keine mysteriösen Flugzeugunfälle von malaysischen Airlines mehr gab, obwohl Najib und Hishammuddin noch etwas länger im Amt blieben.
Hishammuddin ist aber schon direkt nach Amtsantritt 2013 auf extremen Kuschelkurs zu China gegangen.
Besonders auffällig hier, dass er es völlig OK fand, als China Kriegsschiffe in malayisches Hoheitsgebiet schickte.
Even more astonishing were the observations of Defense Minister Hishammuddin Hussein in an interview in late August. The Minister stated, “Just because you have enemies, doesn’t mean your enemies are my enemies.” He also observed that the Chinese “can patrol every day, but if their intention is not to go to war” it is of less concern. “I think we have enough level of trust,” the minister said, “that we will not be moved by day-to-day politics or emotions.”
Mit der Betrachtungsweise stand er, als Teil der malayischen Regierung, zu dem Zeitpunkt aber noch relativ alleine da. Man drehte es dann so hin, als sei H2O einfach nur schlecht informiert gewesen:
For example, on August 30, 2013, immediately after the comments by Defense Minister Hishammuddin Hussein quoted above, an email was sent out to regional security analysts by a highly placed Malaysian government source. The email read:
I have it on good authority that the defense minister was not properly briefed on the issue and that his words certainly didn’t reflect Malaysian policy. While we recognize the freedom of navigation for all vessels, including military ones, on the high seas, we require that states ask for our permission to conduct military activities in our exclusive economic zone. And that requirement applies to all foreign naval vessels, including Chinese ones. The defense minister’s statement does not change that.
Quelle: https://thediplomat.com/2014/03/speak-softly-and-carry-a-big-stick-what-is-malaysia-playing-at/

Man könnte fast annehmen, H2O hat China Narrenfreiheit gewährt.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2024 um 00:12
@Zz-Jones

Es kann sein, dass Hishammuddin in seiner Zeit als Verteidigungsminister selbst andere Meinungen vertreten hat und nur dem Kurs von Najib folgte. Immerhin hat er den Machtwechsel, als Najib abgewählt wurde, noch ein paar Jahre politisch überlebt. Oder es ist tatsächlich so, wie die Quelle sagt, dass Hishammuddin nicht wirklich im Bild war oder wusste, was er da sagte. Bei MH370 war es oft nicht viel anders.

Aber Malaysia ist gerade unter seiner Zeit, also im Jahre 2013, näher an die USA gerückt. Es ist sehr gut möglich, dass dies China in zukünftigen strategischen Planungen sehr gestört hat.
In line with Najib's determination to forge closer bilateral ties with the United States, the successive defense ministers Ahmad Zahid Hamidi (April 2009–May 2013) and Hishammuddin Hussein (May 2013–present) have both taken steps to further strengthen Malaysia's defense and security ties with America. Examples include: ...
Upgrading Malaysia's status in the U.S.-initiated Cobra Gold military exercise from observer to participant in 2010. ... In February 2011, Malaysia took part in the exercise for the first time as a full participant.

Malaysia's security partnership with America has been further strengthened on various fronts after Hishamuddin took over as defense minister in mid-2013. Malaysia and the United States held Cooperation Afloat Readiness and Training naval exercises in the South China Sea close to Kuantan in June 2013, and the 17/2013 Kris Strike Exercise between Malaysia and the U.S. army was held in Sungai Petani in September, 2013. The two countries also had regular high-level military interaction and dialogue at both bilateral and multilateral contexts.
Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/aspp.12240

Cobra Gold ist sogar noch etwas wichtiger als das Cope Tiger Manöver von März 2014, das kurz nach dem Verschwinden von MH370 stattfand.

Bei seiner ersten nationalen Wahl 2013 hatte Najib (seit 2009 Premier) bereits massiv an Wählerstimmen durch ethnische Chinesen verloren, weil seine Politik als gegen China gerichtet gesehen wurde.
Reacting to the dismal result, Malaysia's Prime Minister Najib Abdul Razak blamed his party's losses on the “Chinese Tsunami”, which he described as the overwhelming support of Chinese voters for the opposition party – the Pakatan Rakyat (PR).
Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0261379413001455


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2024 um 10:09
@Neupythagoreer
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Es kann sein, dass Hishammuddin in seiner Zeit als Verteidigungsminister selbst andere Meinungen vertreten hat und nur dem Kurs von Najib folgte. Immerhin hat er den Machtwechsel, als Najib abgewählt wurde, noch ein paar Jahre politisch überlebt. Oder es ist tatsächlich so, wie die Quelle sagt, dass Hishammuddin nicht wirklich im Bild war oder wusste, was er da sagte. Bei MH370 war es oft nicht viel anders.
Ich meinte es eher so, dass Hishammuddin China (auch bei MH370) hat gewähren lassen, obwohl er von der chinesischen Beteiligung wußte.
Das würde sein diletantisches Verhalten und seine zweideutigen Aussagen ja dann auch irgendwie erklären.
Jedenfalls habe ich kein einziges kritisches Wort von ihm (während seiner gesamten Amtszeit) in Richtung China finden können, ganz im Gegenteil.
Drum stelle ich mir jetzt die Frage, ob H2O die ganze Zeit über lediglich die Interessen Chinas vertreten hat, und wenn ja, warum?

Die Konstellation China/Russland allein erklärt ja nun auch nicht das malayische Versagen in jener Nacht.

Aber nochmal was anderes:
Der Russe in der Business-Class war Jude. In seiner Heimatstadt Irkutsk liegt der jüdische Anteil an der Bevölkerung bei weniger als 1%.
Unter den Religionen dominiert sehr deutlich die orthodoxe Kirche. Ein vergleichsweise hoher Anteil von 30 Prozent beschreibt sich selbst als nicht-religiös. Juden, Muslime und Buddhisten sind in der Stadt zwar durch eigene Gotteshäuser vertreten, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt jedoch jeweils bei unter einem Prozent.
Quelle: https://ostwaerts-reisen.de/reiseziele-sued-sibirien/oblast-irkutsk/
Der 43-jährige Nikolai Brodskii, ein Tauchlehrer aus der sibirischen Stadt Irkutsk, war für einen Tauchurlaub nach Bali gereist.

Der verheiratete Vater zweier Kinder war Mitglied der jüdischen Gemeinde Russlands.

Ein örtlicher Rabbiner kontaktierte Brodskiis Familie, nachdem er erfahren hatte, dass er sich im Flugzeug befand.
Quelle: https://www-mh370-wiki.translate.goog/Passenger:BRODSKII_Nikolai?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

Demzufolge kann man ihn wohl also auch nicht als "typischen" Russen klassifizieren.

Macht das eine Beteiligung von ihm jetzt unwahrscheinlicher oder spielt das keine Rolle?


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2024 um 19:24
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Macht das eine Beteiligung von ihm jetzt unwahrscheinlicher oder spielt das keine Rolle?
Interessant, dass Jeff Wise das nicht erwähnt - zumindest in den einschlägigen und öffentlich einsehbaren Artikeln. Aber ich glaube nicht, dass es eine wirkliche Rolle spielt, zumindest nicht ohne zusätzliche Informationen, da es schon sehr lange Juden in Russland gibt und viele während der Sovietzeit säkularisiert worden waren. Nur wird natürlich irgendeine Zusammenarbeit mit einem iranischen Team (dessen zugrundeliegende Motivation ja das Ende des Staates Israel sein müsste) dadurch so ziemlich ausgeschlossen.

Überhaupt kann es ja eigentlich maximal vier Hijacker gegeben haben, da es auch nicht mehr Drucksauerstoffgeräte im Cockpit gab. Oder es waren maximal drei, dann könnte man einen der Piloten am Leben gelassen haben, um am Ende eine Wasserung besser hinzubekommen. Aber eine Auseinandersetzung mit überlebenden Passagieren hätte man in einem solchen Plan unbedingt vermeiden müssen (oder das Flugzeug wurde doch in den nördlichen Korridor entführt).

Es fällt natürlich auf, dass N.B. von Bali nach Irkutsk reist und dies mit einem leg von Kuala Lumpur nach Peking. Gut, es liegt irgendwie auf dem Weg. Aber Bali hat als beliebtes Reiseziel ebenfalls einen internationalen Flughafen, und auch Irkutsk hat einen internationalen Flughafen. Er bräuchte trotzdem mind. drei legs um die eher mittlere Streck von Bali nach Irkutsk zurückzulegen. Am Preis kann es nicht gelegen haben, denn er reiste in der Business Class, und das als Tauchlehrer in Irkutsk für einen Urlaub auf Bali. Seine Mitreisenden auf Bali (https://www.themoscowtimes.com/archive/russian-aboard-missing-malaysian-airlines-flight-is-father-of-2) müssen auch irgendwie zurückgekommen sein, sie waren aber nicht im MH370-Flug.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ich meinte es eher so, dass Hishammuddin China (auch bei MH370) hat gewähren lassen, obwohl er von der chinesischen Beteiligung wußte.
Das würde sein diletantisches Verhalten und seine zweideutigen Aussagen ja dann auch irgendwie erklären.
Jedenfalls habe ich kein einziges kritisches Wort von ihm (während seiner gesamten Amtszeit) in Richtung China finden können, ganz im Gegenteil.
Drum stelle ich mir jetzt die Frage, ob H2O die ganze Zeit über lediglich die Interessen Chinas vertreten hat, und wenn ja, warum?
Ich glaube, er hätte ohnehin keine Wahl gehabt, selbst wenn er Informationen über eine mögliche Beteiligung von Russland und/oder China hatte, denn keines dieser Länder würde sich den Vorwurf gefallen lassen, zumal ohne dass überhaupt eine physische Spur des Flugzeuges vorhanden war.

Hat er sich denn überhaupt mal zu China geäußert, also in Bezug auf MH370? Ich könnte mir zudem vorstellen, dass er selbst, und mit ihm sein Cousin Najib, sich insofern selbst "verstrickt" gesehen haben, wenn sie das Gefühl hatten, der Angriff könnte ihnen gegolten haben, um sie politisch kaltzustellen wegen ihrer Politik, zumal mind. Najib durch den 1MDB-Skandal noch zusätzlich unter Druck gesetzt werden konnte und Hishammuddin nichts sagen wollte, was seinem Cousin Najib schaden könnte.


Interessant fand ich auch, wie damals der Vorfall in den chinesischen Medien aufgenommen wurde, davon erfährt man ja sonst eigentlich gar nichts:
A few months later, however, the relationship was severely tested by two unprecedented events. The first was the reappearance of Chinese military vessels in Beting Serupai (James Shoal, 60 nautical miles from the Malaysian town of Bintulu) in January 2014, after their first occurrence in March 2013. The second was the mysterious disappearance in March 2014 of Malaysia Airlines flight MH370, two-thirds of whose passengers were Chinese citizens. The furious reaction in the Chinese media and cyberspace as well as the pressure from the Chinese government caught many Malaysians by surprise. As emotions ran high in China with netizens posting angry comments against Malaysia, certain groups taking to the streets, and some even calling for a boycott of all things Malaysian, many in Malaysia felt rattled. The backlash came at a time when the two countries were celebrating the 40th anniversary of their diplomatic ties.
Quelle: wie oben, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/aspp.12240

Die staatlichen chinesischen Medien scheinen das Ereignis also auch ausgenutzt zu haben, um Stimmung zu machen. Genauso wurde ja in Russland Stimmung gemacht, der Westen würde zu Unrecht Russland beschuldigen, MH17 abgeschossen zu haben, und Russland so in einen Krieg hineinziehen wollen.


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2024 um 20:25
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Es fällt natürlich auf, dass N.B. von Bali nach Irkutsk reist und dies mit einem leg von Kuala Lumpur nach Peking. Gut, es liegt irgendwie auf dem Weg. Aber Bali hat als beliebtes Reiseziel ebenfalls einen internationalen Flughafen, und auch Irkutsk hat einen internationalen Flughafen. Er bräuchte trotzdem mind. drei legs um die eher mittlere Streck von Bali nach Irkutsk zurückzulegen. Am Preis kann es nicht gelegen haben,
Darüber hatte ich mich auch erst gewundert.
Ohne jetzt zu wissen, welche Möglichkeiten es da 2014 gab, scheint es aktuell aber tatsächlich so zu sein, dass sich genau diese Route so anbietet.
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Hat er sich denn überhaupt mal zu China geäußert, also in Bezug auf MH370?
Wenn, dann nur lobend/zustimmend/schmeichelnt, also keinerlei kritische Worte.
Ich meine, es gab sogar eine gemeinsame Pressekonferenz mit seinem chinesischen Amtskollegen (kann auch der Außenminister gewesen sein), bei dem der Chinese dann einen Terrorakt durch chinesische Staatsbürger ausschloß, da man dies angeblich überprüft hätte
Ansonsten erinnere ich mich noch daran, dass H2O dann kurz nach dem Verschwinden von MH370 ein gemeinsames Manöver mit China angekündigt hat.
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Nur wird natürlich irgendeine Zusammenarbeit mit einem iranischen Team (dessen zugrundeliegende Motivation ja das Ende des Staates Israel sein müsste) dadurch so ziemlich ausgeschlossen.
Ich glaube auch nicht, dass der Iran als Staat involviert war, sondern wenn dann lediglich nur Einzelpersonen (z.B. der ominöse "Mr. Ali", welcher die Tickets besorgte).


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Was geschah mit Flug MH370?

07.05.2024 um 23:32
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ohne jetzt zu wissen, welche Möglichkeiten es da 2014 gab, scheint es aktuell aber tatsächlich so zu sein, dass sich genau diese Route so anbietet.
Es gibt Direktflüge zwischen Irkutsk und Kuala Lumpur. Außerdem zwischen Irkutsk und Bangkok sowie Hanoi (Vietnam)

https://www.flightconnections.com/flights-from-irkutsk-ikt

Alle Städte werden auch von Bali angeflogen (gegoogelt nach: I Gusti Ngurah Rai International Airport destinations).
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Wenn, dann nur lobend/zustimmend/schmeichelnt, also keinerlei kritische Worte.
Ich meine, es gab sogar eine gemeinsame Pressekonferenz mit seinem chinesischen Amtskollegen (kann auch der Außenminister gewesen sein), bei dem der Chinese dann einen Terrorakt durch chinesische Staatsbürger ausschloß, da man dies angeblich überprüft hätte
Ansonsten erinnere ich mich noch daran, dass H2O dann kurz nach dem Verschwinden von MH370 ein gemeinsames Manöver mit China angekündigt hat.
Ich finde das hier von Tag 3, als H20 mit der chinesichen Führung gesprochen hatte, es ging um die gemeinsame Suchaktion und darum, die gefälschten Pässe aufzuklären.

Youtube: Press Conference on missing MH370. Day 3 (4:00pm, 10/3/2014)
Press Conference on missing MH370. Day 3 (4:00pm, 10/3/2014)
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Der chinesische Botschafter in Malaysia, Huang Huikang, hatte am 18. März gesagt, dass die Untersuchung der chinesischen Passagiere abgeschlossen und diese nicht für eine Sabotage verantwortlich seien (muss ja nicht falsch sein). Davon finde ich aber kein Video mehr, nur diese Zusammenfassung, wo der Reporter sagt, dass eine polizeiliche Untersuchung durchgeführt wurde, die aber nicht öffentlich gemacht werden dürfe.

Youtube: 'No evidence Chinese passengers hijacked plane'
'No evidence Chinese passengers hijacked plane'
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07.05.2024 um 23:57
BEIJING, March 18 ― There is no evidence Chinese passengers were involved in a hijack or terror attack on a Malaysia Airlines flight that vanished 10 days ago, state media quoted China's ambassador to Malaysia as saying today.

Ambassador Huang Huikang told Chinese reporters that Beijing had carried out a detailed investigation of the Chinese passengers and could rule out their involvement, state television said on one of its official microblogs.

Huang said a lot of the information involved criminal matters which was “not suitable to publicise” but gave no other details.

“The probe into the incident's cause is not suitable to be conducted in a high-profile way,” he said.
Quelle: https://www.malaymail.com/news/malaysia/2014/03/18/china-rules-out-hijack-attack-by-chinese-passengers-on-mh370/637205

Die Angabe wurde lediglich auf einem Blog des chinesischen Staatsfernsehens veröffentlicht, sie wurde nur chinesichen Reportern (die keine kritischen Fragen stellten) mitgeteilt. Eine Mitteilung in einer freien Pressekonferenz wurde nicht vorgesehen.
"The probe into the incident's cause is not suitable to be conducted in a high-profile way," Ambassador Huang Huikang told Chinese reporters, state television said on one of its official microblogs on Tuesday.
Quelle: https://www.jpost.com/breaking-news/no-motive-found-to-explain-disappearance-of-malaysian-plane-345681


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08.05.2024 um 15:21
Wenn weitere Stimmen, ggf. entsprechende Sprachen oder Akzente auf dem Flugschreiber zu finden sind, wird man es wissen. Ich glaube aber nicht, dass MH370 dort ist, wo man ab November möglicherweis suchen will, d.h. dem Punkt, der mit der umstrittenen WSPR-Methode identifiziert wurde.

https://www.airlineratings.com/news/new-search-for-mh370-expected-to-start-in-november/
https://www.mh370search.com/2024/05/05/new-search/

Auf der anderen Seite ist der Punkt wieder relativ nah an der ursprünglichen Vermutung (nördliche Route, rot):

MH370-tracks


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Was geschah mit Flug MH370?

09.05.2024 um 20:35
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Ich glaube aber nicht, dass MH370 dort ist, wo man ab November möglicherweis suchen will, d.h. dem Punkt, der mit der umstrittenen WSPR-Methode identifiziert wurde.
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Auf der anderen Seite ist der Punkt wieder relativ nah an der ursprünglichen Vermutung (nördliche Route, rot):
Was heißt "identifiziert"?
Godfrey wird wissen, dass er nicht irgendwo landen konnte, um seinen WSPR-Humbug unter die Leute zu bringen.
Jetzt hat er es mit Schleifen zwar noch ein wenig aufgepeppt, aber das ändert ja trotzdem nichts daran, dass seine "Methode" kompletter Unsinn ist.
Die natürlichen Anomalien sind erheblich größer, als das, was er uns da als angebliche "Spur" verkaufen will.
Nicht grundlos wird er deshalb ja auch in Fachkreisen als Scharlatan bezeichnet.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ocean Infinity aufgrund von Godfrey's "Analyse" eine neue Suche starten wird, auch wenn er und sein "Propagandaminister" Geoffrey Thomas dieses so hinstellen wollen.
Die beiden sind mMn inzwischen einfach nur noch widerliche Trittbrettfahrer.


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09.05.2024 um 23:38
@Zz-Jones

Das Treffen mit dem malaysischen Verkehrsminister hat stattgefunden, da auch andere Zeitungen darüber berichten: https://www.straitstimes.com/asia/se-asia/ocean-infinity-submits-new-search-proposal-for-missing-malaysia-airlines-flight-mh370, https://www.malaymail.com/news/malaysia/2024/05/04/ocean-infinity-submits-proposal-to-resume-search-for-missing-mh370/132353. Schon etwas länger (März 24) steht eine neue Suchaktion im Raum: https://www.dw.com/en/malaysia-says-mh370-search-must-go-on-10-years-after-it-vanished/a-68426861, https://www.independent.co.uk/news/world/americas/ocean-infinity-malaysia-airlines-b2509178.html

Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn zumindest ein neuer Versuch unternommen wird, zumal jetzt auch mal weiter vom 7. Bogen entfernt gesucht wird, da ein Gleitflug mittlerweile doch relativ wahrscheinlich ist. Vielleicht sucht man von dort aus ein größeres Gebiet ab. Dann könnte man MH370 noch zufällig finden, auch wenn die WSPR-Methode Unfug ist.


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Was geschah mit Flug MH370?

10.05.2024 um 08:43
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Das Treffen mit dem malaysischen Verkehrsminister hat stattgefunden,
Ja, das weiß ich.
Ich finde es nur absolut unredlich, wenn Godfrey und Thomas sich das auf die eigene Fahne schreiben.
Ich kenne auch nicht eine einzige Aussage von Ocean Infinity, dass WSPR sie dazu veranlasst hätte, eine neue Suche in Erwägung zu ziehen.


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10.05.2024 um 12:15
Zitat von NeupythagoreerNeupythagoreer schrieb:Auf der anderen Seite ist der Punkt wieder relativ nah an der ursprünglichen Vermutung (nördliche Route, rot):
Meine Frage: wie kann die Geschwindigkeit des Flugzeuges die Richtung des Fluges beeinflussen.


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Was geschah mit Flug MH370?

10.05.2024 um 12:45
Zitat von bati12zabati12za schrieb:Meine Frage: wie kann die Geschwindigkeit des Flugzeuges die Richtung des Fluges beeinflussen.
Sofern die Frage generell gemeint ist:
Bei geringerer Geschwindigkeit erhöht sich meines Wissens nach die Anfälligkeit für Seitenwind. Es müßte dann also mehr Korrekturwinkel eingestellt werden, um auf Kurs zu bleiben.
Ohne elektronische Hilfen würde man also umso mehr abtreiben, je langsamer man fliegt.

Bezogen auf MH370:
Sofern man den Pings vertraut und von einem geradlinigen Flug ausgeht, wäre das Ergebnis bei niedrigerer Geschwindigkeit eines weiter nördlich, sowie dann auch noch etwas östlicher, halt dem Bogen folgend.


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Was geschah mit Flug MH370?

10.05.2024 um 13:52
Zitat von bati12zabati12za schrieb:Meine Frage: wie kann die Geschwindigkeit des Flugzeuges die Richtung des Fluges beeinflussen.
Das nicht, aber bei den BTO/BFO-Daten handelt es sich im Grunde um eine Gleichung mit mehreren Unbekannten. Da es sich bei BFO um den Dopplereffekt handelt, ist der Wert tatsächlich abhängig sowohl von der Geschwindigkeit als auch der Richtung. Um die einzelnen Bögen zu treffen ist aber bereits für die nördliche Route eine geringere Geschwindigkeit vorauszusetzen (die Abstände sind kürzer). Die Möglichkeit einer vertikalen Richtungsänderung (hoch/runter) ist dabei außen vorgelassen. Das sind keine linearen Werte, daher ist auch nicht nur immer eine Richtung möglich bei einem gegebenen BFO-Wert, sondern es geht eher hoch und wieder runter, so dass mehrere headings grundsätzlich mit einem BFO-Wert übereinstimmen können.


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10.05.2024 um 21:13
Beiden, danke fur die Antworte.


Diese wissenschafstliche Theorie gehen mir nicht gegen den Strich. Dann konnen alle, durch ganzen SO suchen.


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Was geschah mit Flug MH370?

22.05.2024 um 23:03
Wir haben ja schon öfters über das outboard flap gesprochen. Man kann bei dieser Flügelklappe nicht wegdiskutieren, dass die Schäden am trailing edge nur durch den Kontakt mit dem Wasser erklärbar sind. Ein steiler Absturz fällt als Erklärungsursache aus, dafür ist das Stück zu gut erhalten. Und wenn es noch im Flug oder beim Absturz, aber vor dem Aufprall, sich von dem Flügel gelöst hätte, dann könnte kein Schaden am trailing edge entstanden sein, denn das Flap würde mit dem leading edge (daher der Name) zuerst auf das Wasser fallen, und dies auch nur mit geringer Geschwindigkeit, denn die Flügelklappe fällt nicht wie ein Stein vom Himmel. Das trailing edge fällt nicht auf das Wasser.

ce4d21c7-0001-0004-0000-000001025507 w16Original anzeigen (0,2 MB)

Es ist auch bekannt, dass die Australier (das ATSB) damals von einem unkontrollierten Absturz o.Ä. ausgehen mussten, sonst hätten sie die Suche nicht eingrenzen können und hätten es eigentlich gar nicht versuchen können, nach dem Wrack zu suchen.

Es fällt auch unter diesem Gesichtspunkt auf, dass in dem damaligen Bericht zu dem outboard flap der Schaden am trailing edge nicht nur nicht erwähnt wird, sondern das trailing edge auch auf den Bildern überhaupt nicht zu sehen ist.

Das PDF kann man hier noch herunterladen: https://web.archive.org/web/20161106220319/http://www.atsb.gov.au/media/5771773/ae-2014-054_debris-update_2nov2016.pdf

Zwar wird auf S. 21 versucht, den Schaden an den Aluminiumverbindungen mit der Position des support track in Einklang zu bringen, das ganze klingt aber doch spekulativ.

Entscheidend ist, dass man den Schaden an der Seite nur durch einen Kontaktschaden mit dem anliegenden flaperon (das ebenfalls auf eine Wasserung hindeutet, da ein ähnliches Schadensbild am traling edge vorliegt) erklären kann. Ein Kontaktschaden könnte zwar entstehen, wenn die Flügelklappen eingezogen sind, aber eben auch (zumindest teilweise), wenn sie voll ausgefahren sind (S. 25).

Der Schaden an den trailing edges der beiden Flügelklappen spricht natürlich dafür, dass diese in einem Winkel zum Wasser hin (das Maximum ist 30 Grad) angelegt waren.

Es ist möglich, eine Wasserung mit den letzten beiden BFO Werten und der Erklärung für deren Entstehung insgesamt in Einklang zu bringen, wie der zuvor verlinkte Vortrag zeigt (Screenshot daraus):

MH370 glideOriginal anzeigen (0,4 MB)

Quelle nach Beitrag von stefan33 (Seite 2.759)

Wie bereits öfters bemerkt, ergibt ein Gleitflug mit anschließender Wasserung bei einem Pilotensuizid keinen wirklichen Sinn, denn eine Wasserung dient dazu, den Absturz überleben zu können. Jemand, der einen Piloten- oder sonstigen Suizid begehen möchte, möchte genau das nicht. Und Ertrinken kann man auch einfacher haben.

Man würde aber keine Wasserung versuchen, ohne die Flaps auszufahren, denn alles andere wäre "Selbstmord"

Das spricht dann aber für externe Entführer, für die es z.B. im Kontext einer Geheimdienstoperation Sinn ergibt bzw. die den Auftrag haben, das Flugzeug verschwinden zu lassen.

Es sieht bei dem Manöver oben in dem Screenshot auch überhaupt nicht wie ein spontane Aktion aus, etwa weil man sich am Ende eines suizidalen Fluges umentscheidet, sondern um diesen Ablauf hinzubekommen, muss man den Ablauf vorher so geplant haben. Das setzt mMn einen hohen Grad der Organisation und Planung voraus. Es müsste ja auch jemand organisiert sein, der dann zum Abholen kommt.


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Was geschah mit Flug MH370?

22.05.2024 um 23:24
@Neupythagoreer

Danke für die Analyse.
Der Clou wäre natürlich eine geplante Landung/Wasserung mit einem zusätzlichen Täuschen der Pings.

Die Sache ist jedoch auch, dass eine Landung auf dem Wasser nunmal extrem riskant ist. Da ist eigentlich fraglich, ob man so etwas überhaupt ernsthaft planen würde.


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22.05.2024 um 23:30
@Zz-Jones

Das Risiko wäre vielleicht akzeptabel, wenn man zuerst mit dem Flugzeugrumpf aufsetzt - die Passagiere waren dann mutmaßlich schon lange tot und für diese besteht kein weiteres Risiko mehr - möglichst die Geschwindigkeit reduziert und in relativ ruhigem Gewässer landet.


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22.05.2024 um 23:46
Der Rumpf muss ja auseinandergebrochen sein und zudem wirkt die Bildschirmhalterung verzogen, vielleicht war dort der erste Aufprall auf das Wasser.

 89934154 89934153


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23.05.2024 um 11:03
@Zz-Jones

DearMrHazzard hatte ja bereits in einem früheren Post einen Link rausgesucht, an dem die Wasserverhältnisse am Absturztag zu sehen sind:

whartonuagjdc74e8Original anzeigen (0,2 MB)

Beitrag von DearMRHazzard (Seite 1.283)
Mit Link: https://earth.nullschool.net/#2014/03/08/0000Z/wind/surface/level/grid=on/orthographic=-258.51,-23.23,1208

Sicher weg fiele bei diesem Szenario ein Absturz im südlichen Suchgebiet, das viele immer noch als das wahrscheinlichste ansehen, also den Roaring Forties (sieht man nur teilweise auf dem Bild oben -> Link folgen). Dort wäre ein Wasserung viel zu riskant, praktisch nicht möglich.

Ein Gebiet sehr weit nördlich, relativ in der Nähe von Java, wäre für eine Wasserung dagegen geignet gewesen, mit Einschränkungen aber auch das Gebiet vor dem Broken Ridge, das als zweiter "heißer Kandidat" gilt (Windgeschwindigkeit um die 21 km/h = unterer Bereich von Beaufort 4).


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