Naja, dieses "Aha, so ist das also" macht mich stutzig.
so subtil kann er meinetwegen ruhig noch mehrmals arbeiten, regt zum Nachdenken an...
aber inzwischen geht es ja "normal" weiter
Sauberer Himmel beruft sich inzwischen auf ROMANEMichael Crichton: Welt in Angst
Michael Crichton brach mit dem Thriller "Welt in Angst" ein Tabu, was zu heftiger Kritik geführt hatte.
und das ist ein ROMAN über einen verstorbenen Millionär, der Klimawissenschaftler unterstützte. Ähnlichkeiten zu Bill Gates sind rein zufällig.
darauf schiesst sich sauberer Himmel ein und zitiert eine Rezession.
Auf den Kern gebracht lautet seine These:
"Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für eine bedrohliche, von Menschen verursachte Erwärmung der Erdatmosphäre, für ein Abschmelzen der Polarkappen oder andere Öko-Horrorszenarien wie die Zunahme von Naturkatastrophen oder den Anstieg des Meeresspiegels – und wenn einige Wissenschafter dies in ihren Veröffentlichungen behaupten, stehen die nüchternen Zahlen, die sie selbst verwenden, dagegen. Es geht ihnen nur um die finanzielle Unterstützung ihrer Forschungsprojekte, und wenn »die abrupte Klimakatastrophe« das »gerade angesagte Thema« ist, für das Forschungsmittel zu vergeben sind, nehmen sie eben Bezug darauf."
Arg. Immer die gleiche leier, die klimaskeptiker betreiben Cherry-Picking, wählen ihre kleine 12-jahre-Periode aus auf die ihre Auslegung passt, tun so als seien sie schon längt in der Mehrhheit, ignorieren jede Kritik an ihren Fehlern und behaupten munter weiter, das alles geschehe nur, um (im vergleich zum Lobbyismus der momentan beherrschenen Mineralöl-Industrie) lächerliche Fördergelder abzukassieren.
Der Autor Michael Crichton hat für diesen Roman übrigens einen Preis bekommen.
Welchen?
The American Association of Petroleum Geologists takes a broader view. It is presenting its annual journalism award this year to Michael Crichton, the science fiction writer whose latest book, "State of Fear," dismisses global warming as a largely imaginary threat embraced by malignant scientists for their own ends.
Einen Journalistenpreis für einen Science-Fiction-Roman. Von der Erdöl-Lobby. Ja das passt.
Sauberer-Himmel bewertet das so:
Crichton ist keineswegs gegen den Umweltschutz, sondern nur gegen die Art, wie er heute von den großen Organisationen praktiziert wird. Er nennt diese Organisationen "Öko-Establishment". Wenn wir in ein paar Jahren auch zum "Öko-Establishment" gehören und uns deshalb nicht mehr für die Chemtrails interessieren sollten, so wie heute Greenpeace, WWF, BUND & Co., dann treten Sie uns bitte kräftig in den Hintern!
Und sowas regt mich wirklich auf. da tut man so als wäre man als Kämpfer gegen die noch viel fiktiveren "Chemtrails" die Speerspitze der Ökologiebewegung und stellt sich moralisch über Greenpeace, WWF, BUND & Co.
Dabei macht die Bürgerinitiative genau das, was sie aus diesem roman heraus anprangert. Mit einer erfundenen Geschichte den Leuten Angst einjagen um von den wahren Problemen abzulenken.
Egal wie man zum Klimawandel steht, alleine aus dem Grund, dass die fossilen Energieträger begrenzt sind und man auch noch in 50-100 Jahren Öl, Kohle und Co als Wertstoff ganz gut gebrauchen könnte, sollte ein Umdenken aus den bisherigen "Augen zu und durch" stattfinden. Solche Verschwörungsfreaks wie die Bürgerinitiative stehen dem in weg und lenken von solchen einfachsten Überlegungen ab.
... und das macht die eigentlich lächerliche Chemtrail-Verschwörungstheorie inhaltlich so gefährlich.