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Exponentielles Wachstum

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Exponentielles Wachstum

08.09.2012 um 21:51
Hi Leute. Ich bin neu hier und möchte euch fragen was ihr davon haltet.

Ich habe da zwei Theorien.
Vielleicht habt Ihr schon was von Andreas Popp und Rico Albrecht gehört.
In ihren Beiträgen bzw Videos reden sie über das jetzige Finanzsystem.
Jedenfalls bin ich dadurch auf folgende Idee gekommen.

Wie jeder weiß gibt es etliche Krankheiten. Ernste und nicht so ernste Krankheiten.
Ist es denn nicht seltsam, dass es keine wirkliche Impfung für jede Krankheit gibt?
Warum sollten Krankheiten überhaupt erforscht werden? Mit der Medizin "gegen" Krankheiten
verdienen Medizin Produzenten ja schließlich ein Vermögen. Wenn aber Impfungen gegen Aids erfunden werden, dann würde sie kein Geld mehr machen. Das heißt demnach, dass entweder Impfungen unfassbar teuer sind, so dass der gewollte Betrag erreicht ist,
einfach keine erforscht werden sollen oder man wartet bis eine schwerere Krankheit bekannt die Arbeit der anderen ablöst.
Jedes Jahr kommen neue Krankheiten dazu. Aber nur weil dieses System, die Geldmache, weiter
gehen soll. Vor hunderten Jahren, war eine Erkältung die tötlichste Krankheit. Mittlerweile ist eine Erkältung nur 2 Euro für
die Produktionskonzerne wert. In 50 Jahren oder früher, wird Aids eine fast selbige schwache Krankheit wie eine Erkältung sein.
Es kann ja nicht sein, dass 100 Jahre lang kein wirkendes Medikament gegen eine solche Krankheit erforscht wird. Medikamente die Aids unterdrücken gibt es bereits. Diese sind jedoch so teuer, dass die Produktionskonzerne genug Geld bekommen.
Doch damit dies nicht auffällt werden Medikamente immer günstiger aber damit entstehen neue Krankheiten, deren Behandlungen umso kostenspieliger sind.
Ich behaupt nicht, dass diese Krankheiten extra in Umlauf gebracht werden.
Beispiel:
Die Pest gibt es nicht mehr. Durch Medizin. Aber nur weil es so sein muss.
Aids wird es mit Sicherheit in 100 Jahren ebenfalls nicht mehr geben. Es ist demnach ein Teufelskreis. Denn Krankheiten die vor 1500 Jahren bekannt waren, gibt es heute nicht mehr.
Was meint ihr?

2. Theorie

Euch ist doch bestimmt aufgefallen, dass Geräte heutzutage sehr schnell nicht mehr brauchbar sind. Kaputt.
Ein modernes Handy ist bereits nach 2 Jahren nicht mehr benutzbar bzw. muss repariert werden.
Einige Geräte von vor 20 Jahren funktionieren immer noch einwandfrei. Manch ein Gerät von vor 200 Jahren funktioniert immer noch. Da ist es merkwürdig warum Geräte heutzutage nicht mal ein Bruchteil der Zeit leben.
Aber das ist kein Wunder.
Denn die Wirtschaft wächst exponentiell. Nach Jahren wird diese verdoppelt. Das Geld muss gedeckt bleiben.
Beispiel:
Heute ein Gerät
Morgen 2
Übermorgen 4...
Irgendwann sind es unzählige. Daher verkürzt sich die Lebenserwartung der Geräte beim exponentiellen um die Hälfte, da es immer mehr Arbeitsplätze geben muss um den Geldbedarf zu befriedigen. Wenn Geräte also ein Leben lang halten. Dann hat niemand mehr einen Job und niemand macht Geld.
Man muss es halt hinnehmen, dass Geräte so schnell unbrauchbar werden.
Aber dieses System hat irgendwann ein Ende. Irgendwann muss ein Gerät so schnell unbrauchbar werden, damit sofort neues Geld einfließt.
Doch ab einen gewissen Zeitpunkt ist es unmöglich, dass ein Gerät nach einer Sekunde kaputt ist und somit ersetzt werden muss.


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Exponentielles Wachstum

08.09.2012 um 22:12
@TetrisWilli
also fürs erste will ich auf den Punkt 2 Deiner Ausführungen kurz eingehen.
Google mal; Obsoleszenz (der wiki Eintrag ist ganz ok - es gibt auch gute clips dazu)

Es ist so wie Du es beschreibst -- nur, dieses System wird einfach neu "gebootet"
und funktioniert dann wieder eine Weile.


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08.09.2012 um 23:05
TetrisWilli schrieb:Vor hunderten Jahren, war eine Erkältung die tötlichste Krankheit.
Halte ich für einen Fehlschluss. Dass es die Krankheiten von heute früher nicht gegeben zu haben scheint liegt zum einen daran, dass sie damals gar nicht bekannt waren, zum anderen daran dass die Menschen heute viel älter werden. Aids ist natürlich eine neu aufgetretene Krankheit das stimmt. Aber das gab es früher auch schon siehe Pest.


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Exponentielles Wachstum

09.09.2012 um 00:07
@TetrisWilli
Ich verstehe nicht ganz, was du mit deiner 1. Theorie aussagen willst. Pharmakonzerne bringen die neuen Krankheiten also nicht in Umlauf. Pharmakonzerne heilen Krankheiten. Sie tun dies deiner Meinung nach langsamer als sie könnten/sollten. Versteh ich alles, aber was soll daran jetzt ein Teufelskreis sein?
TetrisWilli schrieb:Es kann ja nicht sein, dass 100 Jahre lang kein wirkendes Medikament gegen eine solche Krankheit erforscht wird.
TetrisWilli schrieb:Die Pest gibt es nicht mehr. Durch Medizin. Aber nur weil es so sein muss.
Bitte was? Wer schreibt denn vor wie schnell ein Medikament erforscht werden "muss" oder was denn sein kann? Ernste Frage: Was unterscheidet deine Feststellung:
"Es kann nicht sein, dass es 100 Jahre dauert bis ein Medikament gegen Aids gefunden wird!"
von meiner Feststellung
"Es kann nicht sein, dass jahrhundertelang keine Flugmaschine erfunden wurde!"

Weißt du irgendwas über Medizin, dass wir nicht wissen? Oder ist das nur so'n Bauchgefühl?


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Saturius
ehemaliges Mitglied

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09.09.2012 um 02:11
@MareTranquil
Der TE meint wohl "Vor 200 Jahren war die Pest eine tödliche Krankheit. Heut ist sie es nicht mehr, weil eben Medikamente dagegen entwickelt wurden.
Es wurden aber (angeblich) erst Medis entwickelt dagegen, nachdem eine neue böse tödliche Krankheit aufkam und mit dieser gutes Geld verdient wurde.
Also wurde schnell ein wirksames Mittel gegen Pest entwickelt, und die neue Krankheit wurde auf die lange Bahn gesetzt.

Ähnlich wie mit Tuberkulose. Vor 100 Jahren noch böse und tödlich, und heute "nen Klacks". Weil es eben ne bösere Krankheit gibt. Z. B. AIDS.
Sobald wieder eine neue böse tödliche Krankheit bekannt wird, wird ein Allheilmittel gegen AIDS rausgeworfen, um mit der nächsten bösen tödlichen Krankheit Geld zu verdienen, bis denn wieder eine neue Krankheit entdeckt wird... etc PP... Das ist wohl mit dem Teufelskreis gemeint.


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Exponentielles Wachstum

10.09.2012 um 11:30
@TetrisWilli
TetrisWilli schrieb:Vielleicht habt Ihr schon was von Andreas Popp und Rico Albrecht gehört.
Zwangsläufig, wenn man sich etwas tiefgründiger mit der rechten Szene beschäftigt.
http://psiram.com/ge/index.php/Andreas_Popp


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Exponentielles Wachstum

10.09.2012 um 11:39
TetrisWilli schrieb:Ist es denn nicht seltsam, dass es keine wirkliche Impfung für jede Krankheit gibt?
nein. Nach Deiner These dürfte es überhaupt keine einzige wirksame Impfung geben.
TetrisWilli schrieb:Manch ein Gerät von vor 200 Jahren funktioniert immer noch.
1. Du darfst nur Gleiches mit Gleichem vergleichen. Ein Handy ist komplex, ein Schwert nicht. Natürlich ist eine weniger komplexe Struktur grundsätzlich haltbarer.
2. Es gibt zwei Seiten, bei einer Haltbarkeit. a) ich konstruiere etwas sehr dauerhaftes. Ich werde nie mehr Umsatz mit diesem Käufer und dem Produkt machen, also muss ich es sehr teuer verkaufen, sonst bin ich bald pleite. b) Meine Geräte halten nur kurz, dafür sind sie billig. Gerade bei Elektronik bietet sich das doch an, oder möchtest Du einen 20 Jahre alten Laptop haben?
Wenn alle Beteiligten wissen, wieviel Lebenserwartung sie für einen bestimmten Betrag bekommen, ist doch alles in Ordnung.
Das einzige Problem an der Sache, ist die Verschwendung von Ressourcen.


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Exponentielles Wachstum

10.09.2012 um 14:59
@TetrisWilli
TetrisWilli schrieb:Mit der Medizin "gegen" Krankheiten
verdienen Medizin Produzenten ja schließlich ein Vermögen. Wenn aber Impfungen gegen Aids erfunden werden, dann würde sie kein Geld mehr machen. Das heißt demnach, dass entweder Impfungen unfassbar teuer sind, so dass der gewollte Betrag erreicht ist,
einfach keine erforscht werden sollen oder man wartet bis eine schwerere Krankheit bekannt die Arbeit der anderen ablöst.
Naja, so pauschal würde ich das nicht sagen. Nehmen wir mal an, eine wirklich funktionierende Impfung gegen AIDS würde gefunden werden.
Das Ergebnis wären Regierungsaufträge, evtl. könnte man sogar noch staatliche Subventionen raushauen. Dazu die Werbung, die das bringen würde. Wer den AIDS besiegt, sollte keine Probleme haben, auch Hustenbonbons und Fußpilzsalbe an den Mann zu bringen.


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podgorski
ehemaliges Mitglied

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Exponentielles Wachstum

11.09.2012 um 15:52
@geeky

Ich würde den Andreas Popp jetzt nicht unbedingt in die Rechte Szene setzen. Man sagt zwar leg dich mit den Hunden nieder und du wachst mit Flöhen auf.
Ich habe mir ein paar seiner Sendungen gegeben und seine Kapitalismuskritik war interessant.
Ich habe aber ein Problem damit, dass er sich dreist anbiedert an die alternative Szene um seine Bücher und DVDs zu verkaufen. Da mischt er Dinge rein, die einfach nicht dazugehören, nur um zu sagen was seine Klientel hören will.
Dass er ein Unternehmer ist und seine "Ideen" verkaufen will, nun, das will ich ihm nicht vorwerfen.
Auch ein Kapitalismuskritiker kann ein Kapitalist sein.


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podgorski
ehemaliges Mitglied

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Exponentielles Wachstum

11.09.2012 um 15:57
@therealproton

Das mit der Obsoleszenz ist eine der größeren Schweinereien. Soweit ich mich erinnern kann, gings da im frühen 20igsten Jahrhundert um die Glühbirnen, die zu lange brannten.
DAS war mal eine richtig miese Verschwörung, nur da sie nachweisbar und belegt ist, völlig uninteressant. Da könnte man ja was konkretes machen und die angenehme Gänsehaut angesicht von "IHNEN", den bedeckten Puppenspielern im Hintergrund bliebe aus.

Passiert auch mit Druckern, die nach einer programmierten Seitenanzahl "kaputt" werden. HEUTE.


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Exponentielles Wachstum

11.09.2012 um 17:47
Die Obsoleszenz mag eine Schweinerei sein. Aber in meinen Augen ist sie auch sehr wichtig.
Wenn Geräte oder andere Gegestände ein Leben lang halten würden, dann wäre meiner Ansicht nacht der technische Fortschritt gleich Null. Was will man denn haben, wenn man schon alles hat und auch noch funktioniert? Nur das Problem ist halt, dass Geräte immer schneller "kaputt" gehen.
Wenn das denn nicht der Fall wäre, wären wohl alle Firmen pleite.

Zum Teil mit den Krankheiten.
Ich rede ja nicht explizit über Aids.
Nehmen wir an, Sie wären ein Pharmazeut und würden ein Medikament entwickeln, welches eine Krankheit (kein konkretes Beispiel) vorbeugt und sehr viel Geld damit verdienen würden. Es muss immer mehr davon produziert werden. Das heißt im Klartext mehr Geld und mehr Arbeitsplätze.
Dann "möchten" Sie eine Impfung entwickeln. Diese wird an jede Person einmalig gegeben. Das wars. Kein Einkommen mehr, keine Arbeitsplätze mehr.
Warum sollten Sie diese Impfung in Umlauf bringen wenn Sie sich damit in die Ruinen ziehen würden? Bzw. Arbeitsplätze verloren gehen?
Die Garantie, dass Sie erfolgreich eine andere Krankheit erforschen ist nicht unbedingt gegeben.

Das ist meine Ansicht.


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