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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

324 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Erde, Wissenschaft

Der Wissenschafts-Fragen-Thread

16.08.2014 um 15:46
@Arikado
Gib ihm eine Gabel in die Hand und zeig ihm, wo die Steckdose ist.

Sorry, für den Schenkelklopfer, aber den konnte ich mir nicht verkneifen... :( ;)


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

16.08.2014 um 17:24
@Arikado
Der elektrische Stom ist der Fluss von Elektronen durch ein Leiter.

Eine gute Analogie ist der Wasserfluss durch ein Rohr. Beide haben ein Potential: bei Wasser ist es der Druck (gemessen in Bar [bar] oder Pascal [Pa]), bei eletrischem Strom ist es die Spannung (gemessen in Volt [V]).
Beide haben einen Widerstand: bei Wasser ist es der Rohrdurchmesser (man könnte ihn angeben als Bar mal Stunde pro Liter [bar*h/l]) bei elektrischem Strom ist es der Ohm'sche Widerstand (gemessen in Ohm [Omega])

Wenn man nun Potential durch Widerstand teilt ergibt sich der Fluss. Bei Wasser wäre es die Wassermenge pro Zeiteinheit (gemessen in Liter pro Stunde [l/h]) bei elektrischem Strom wäre es die Ladungsmenge pro Zeiteinheit (gemessen in Ampere [A]) Das wäre die Formel R=U/I

Zugegeben, das Wasserbeispiel ist etwas konstruiert, denn bei Wasser kommen Strömungen und andere Effekte hinzu. Deswegen Rechnet man das für Wasser etwas anders. Aber als Analogie ist es ganz gut.

Wenn du einen Wasserschlauch hast, dann kann da je nach Schlauchdurchmesser mehr oder weniger Wasser auf einmal raus. Das entspricht der Stromstärke.

Der Druck in der Leitung, der bestimmt wie weit das Wasser rausspritzt, entspricht der Spannung.


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

16.08.2014 um 22:28
@trololol

Danke dir.



@Lepus

Tschüssn. ;)


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

16.08.2014 um 23:21
wie ist das eigentlich - ich habe auf diese Frage auf die schnelle noch keine echte und definitive Antwort gefunden.

Wenn ich ein frei schwingendes Pendel habe, dessen Aufhängung eine Reibungsfläche besitzt die so klein ist dass man sie als Widerstand theoretisch vernachlässigen könnte - schwingt dieses Pendel, wenn ich es unter eine Vakuum Glocke setze, dann praktisch ewig oder besitzt auch die reine Gravitationskraft, in diesem Fall, eine dämpfende Wirkung auf die Schwingung des Pendels, so dass das Pendel nach einer vorbestimmten Zeit dann trotzdem zum Stillstand kommt ?


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

16.08.2014 um 23:36
Wenn die Physik tatsächlich existieren sollte, wie konnte dann Jesus übers Wasser laufen?


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 13:25
@felixmerk
Selbst wenn du die Reibung komplett vernachlässigen würdest, also auch die Reibung in den Gelenken oder Knickstellen des Pendels. Würde das Pendel langsam aber sicher Energie verlieren. Und mit Langsam meine ich seeehr langsam.

Es würde Verluste geben durch mindestens zwei Mechanismen geben die mir jetzt spontan einfallen:
1. Da in dem Pendel Elektronen sind, da ja die Atome Elektronen haben, würde durch die Beschleunigung (das Pendel beschleunigt ja hin und her) Elektromagnetische Strahlung abgestrahlt werden. So wie bei der sog. Bremsstrahlung. Zwar wäre das so gering, das man es wohl nicht oder nur kaum messen könnte, aber es wäre vorhanden.
2. Bei beschleunigten Massen gibt es den Effekt der Gravitationswellen. Ich bin mit dem Effekt nicht sehr vertraut, aber laut Wikipedia senden beschleunigte Massen diese Gravitationswellen aus und verlieren dadurch auch Energie.

Dadurch, dass die Dämpungen alle sehr klein sind, können wir davon ausgehen, dass das Pendel unterkritisch gedämpft ist. Das heißt, die Amplitude wird mit der Zeit exponentiell kleiner, aber nie gegen Null gehen. Ergo, das Pendel wird nie aufhören zu Pendeln.

@99ProzHetero
alles physikalisch erklärbar! Sie hier:



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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 13:30
@99ProzHetero
@trololol
99ProzHetero schrieb:Wenn die Physik tatsächlich existieren sollte, wie konnte dann Jesus übers Wasser laufen?
Einem Menschen ist diese im Video gezeigte Echse nicht möglich.
Nein, Jesus kannte sich halt gut aus. So wußte er, das der Nil zu einer bistimmten Jahreszeit zurückgeht und er konnte auf einer verdeckten Sandbank spazieren.


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 13:33
@Micha007
Aber natürlich war das für Jesus möglich!! Der ist halt Profisprinter! Oder meinst du ne Eidechse ist besser als Jesus???


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 13:37
Nachtrag:

@99ProzHetero
Und sicher existiert Physik. Warum sonst konnten z.B. Navis entwickelt werden?

@trololol
trololol schrieb:Aber natürlich war das für Jesus möglich!! Der ist halt Profisprinter!
Nein es ist nicht möglich, wie Experimente zeigten und ausgerechnet wurde, daß ein Mensch mehr als 80 Mal/s mit seinen Füßen auf die Wasserroberfläche stampfen müßte.

Aber ich weiß ja auch, daß Du es scherzhaft meintest.


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 13:45
@Micha007
;)

Jesus war halt Über fit! Den ganzen tag Crossfit und so!


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BNV
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 14:18
Ich habe auch noch eine Frage :)
Und zwar es gibt ja diese extrem dichten Neutronensterne bei denen die Masse so viel wie ein Milchkarton (1 liter) so viel wie alle Ozeane der Welt wiegt. Angenommen man könnte dieses Material anfassen und es wäre in unserer Umwelt stabil, was würde passieren wenn man einen solchen Milchkarton großen Block aus dem Kern eines Neutronensternes auf eine normale Straße legen würde? Würde es kilometerweit in den Boden absacken? Oder was passiert?

Liebe Grüße :)


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Micha007
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 14:43
@BNV
Er würde genausoviel wiegen, wie ein hiesiger Milchkarton, da die Gewichtskraft durch die Gravitation abhängig ist. Und da die Gravitation auf einem Neutronenstern extrem hoch ist, wären Gegenstände auf dem Stern ebenfalls extrem schwer.

Läßt sich auch ganz einfach bildlich erklären:
Wir wissen, daß wir auf dem Mond "leichter" sind. Wenn Du nun aber dort eine Waage baust und auf die Gravitation des Mondes eichst. Dann legst Du (Mond)steine darauf, bis Du ein kg erreicht hast.
Jetzt nimmst Du die Steine, fliegst damit zur Erde und wiegst sie hier mit einer hiergebauten Waage. Du wirst feststellen, daß die Waage hier auf der Erde mehr als 1 kg anzeigt. Ganz einfach deswegen, weil die Gravitation hier höher ist als auf dem Mond.

Wenn Du also einen Stein von einem Neutronenstern hier auf der Erde wiegst, ist er sehr viel "leichter", als er auf dem Neutronenstern wiegt, da hier auf der Erde die Gravitation sehr viel geringer ist, als auf dem Neutronenstern.


Hoffe ich habe es ganz gut bildlich erklären können. :D
Ansonsten wende Dich doch an @off-peak , @Heizenberch oder @JPhys2


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BNV
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 14:54
@Micha007

Mir ging es aber mehr um das Gewicht und nicht darüber ob es so viel wiegt. Angenommen das würde auf der Erde soviel wiegen wie alle Ozeane zusammen, was würde dann mit dem Boden auf dieser Stelle passieren kann mir das irgendwie nicht so vorstellen. :D


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 14:55
@Micha007

BNV hat explizit gesagt, dass dieser Milchkarton die gleiche Masse bei der gleichen Ausdehnung haben soll wie es auf einem Neutronenstern hätte. Damit hat er also die Dichte des Objekts festgelegt.

Die Masse ist unabhängig davon wo wir sind (Erde, Mond, Neutronenstern) gleich.

Hätte er nichts weiter hinzugefügt wäre die Antwort, dass dieser Milchkarton Explodieren würde (mit nem Großen Knall) da der Erde nicht der nötige Druck herrscht um diese Dichte zu erhalten. Sprich der Karton würde Platzen.

Da BNV gesagt hat, dass der Karton bei uns Stabil ist, muss man also einfach überlegen, was mit einem Volumen von einem Liter passieren würde wenn es die gleiche Dichte bei Erddruck hätte wie im Neutronenstern.

Sowas zu beantworten ist nicht unbedingt leicht, weil die Frage sehr ... konstruiert ist und solche sachen in Echt nicht vorkommen.

Ich schätze der Milchkarton würde anfangen durch die Erde zu Fallen, dabei würde er durch Reibung so viel Energie Freisetzen, dass es eine riesige Explosion gäbe. Wie groß müsste man berechnen.

Durch die neue Masse auf der Erde würde die Erde (wenn sie nicht komplett verglüht ist) wohl ihre Umlaufbahn verändern. Wie genau, müsste ich erst mal nachdenken. ^^


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BNV
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:04
@trololol

Ja sicher ist es nur gesponnen von mir, würde so ja auch nie passieren aber trotzdem hat es mich irgendwie interessiert.. Danke für deine Antwort :)


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:08
@Micha007
Micha007 schrieb:Wenn Du nun aber dort eine Waage baust und auf die Gravitation des Mondes eichst. Dann legst Du (Mond)steine darauf, bis Du ein kg erreicht hast.
Jetzt nimmst Du die Steine, fliegst damit zur Erde und wiegst sie hier mit einer hiergebauten Waage. Du wirst feststellen, daß die Waage hier auf der Erde mehr als 1 kg anzeigt.
Hmmm, kommt jetzt drauf an, von welcher Art "Waage" Du gerade sprichst. Wenn Du eine Art Balkenwaage meinst, bei der Du auf der einen Seite zwecks Massenvergleich ein Massestück von 1 kg legst, und auf der anderen Mondgestein, dann misst / bzw wägst Du in der Tat MASSE ab. Und hättest somit auf dem Mond Mondgestein mit der Masse 1 kg auf der Wagschale.
Wenn Du nun dieses Mondgestein hier auf Erden wiederrum auf eine Massenwaage (muss keine Balken haben, kann auch eine Hebelwaage sein) legst, dann hast Du aber nach wie vor eine Masse von ... TATATA ... 1 kg.

Solltest Du dann aber diese Masse auf eine handelsübliche Personenwaage (irritierend, dieser Ausdruck "Waage", gelle? Sollte ja eigentlich besser Gewichtsmesser heißen) legen, dann, ja, dann wirst Du Unterschiede feststellen, je nachdem, ob Du diese Messung auf dem Mond oder auf der Erde vornimmst (genau genommen kann man bereits auf der Erde, ja nach geographischem Ort, Unterschiede feststellen).
Denn jetzt misst Du nicht mehr die Masse, sondern das durch Masse und Gravitation bedingte GEWICHT. Und die Einheit ist dann auch nicht mehr kg, sondern NEWTON.

Am besten merkt man sich das mit der Scherzfrage: wenn ich 1 kg auf den Mond mitnehme, wieviel kg Brot habe ich dann dort?
Antwort: immer noch 1 kg, das jetzt aber nicht mehr ca 10N Gewicht aufweist, sondern nur mehr 1,66N.

Dieses Durcheinander ist eine Crux, und leider auch daher möglich, weil man eine ganze Zeitlang nicht zwischen Masse und Gewicht unterschied, und auch perfiderweise sich 1 kg zahlenmäßig annähernd mit 10 N gewichtsmäßig niederschlägt. Weshalb wir nach wie vor auf Personenwaagen kg ablesen können, obwohl es genau genommen N heißen müsste. Ist natürlich auch eine Frage der Konvention.


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:17
Ist hier jemand der sich mit Teilchenphysik auskennt?

Ich bin vertraut mit der Hawking Strahlung, doch wie verliert das Schwarze Loch an Masse wenn eines der virtuellen Partikel/Antipartikel in das Schwarze Loch fällt?


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:20
@trololol,

Abgesehen davon nennt @BNV Liter als Maß für Masse, was nicht korrekt ist. Ich denke aber, er/sie meint eine Art Milchpackung, die bei einem Volumen von 1L ca 1 kg Masse hätte.
trololol schrieb:Ich schätze der Milchkarton würde anfangen durch die Erde zu Fallen, dabei würde er durch Reibung so viel Energie Freisetzen, dass es eine riesige Explosion gäbe. Wie groß müsste man berechnen.
Kann ich nicht nach voll ziehen. Wenn der Karton auf einem Neutronenstern eine Masse X hat, dann hat er diese dieselbe Masse X auch hier. Gewichtsmäßig schwerer wäre er aber auf dem Neutronenstern mit der wesentlich höheren Dichte und Gravitation, nicht auf der Erde.

Wenn er also nicht durch den Neutronenstern "fällt", dann tut er das erst recht nicht auf der Erde.

Umgekehrt ja, wenn er hier so schwer ist, dass er sich in die Erde bohrt, würde er sich auf einen Neutronenstern noch viel tiefer eingraben, wenn ich das mal so bildlich sagen darf. Dabei würde er sein Volumen verkleinern sowie seine Dichte erhöhen. Er würde also auf dem Neutronenstern explodieren, nicht hier.

@Micha007,
Micha007 schrieb:Wenn Du also einen Stein von einem Neutronenstern hier auf der Erde wiegst, ist er sehr viel "leichter", als er auf dem Neutronenstern wiegt, da hier auf der Erde die Gravitation sehr viel geringer ist, als auf dem Neutronenstern.
Seh ich auch so.

Anziehungskräfte Neutronenstern zu Erde verhalten sich wie Anziehungskräfte Erde zu Mond (jetzt nicht unbedingt im selben Zahlenverhältnis, aber vom Prinzip her).


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:35
Die Antwort ist: der der gereist ist. Aber warum?
[...]
Ich hoffe (denke aber) dass das alles richtig ist. Ich hab das jetzt bloß aus dem Stegreif geschrieben.
Genau falsch rum.

Ich finde es auf dieser Seite gut erklärt:
http://www.walter-fendt.de/zd/


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Der Wissenschafts-Fragen-Thread

17.08.2014 um 15:52
@trololol

vielen dank für die Info !


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