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Welches ist die nächste Zivilisation nach der unseren ?

184 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution, Zivilisation, Spezies, Menschenende

Welches ist die nächste Zivilisation nach der unseren ?

28.11.2014 um 16:41
deponianer schrieb:Ein einzelner Mensch kann moralisch handeln und zukunftsorientiert denken.
Die Menscheit als ganzes tut das nicht und kann das auch zu diesem Zeitpunkt nichtmehr tun.
Wie absurd ist denn das? Kann die Taubenheit fliegen? Kann die Löwenheit auch nur ein Tier töten und fressen? Man kanns auch übertreiben.

Krokodile leben nicht in Sozialverbänden, die jagen nicht mal miteinander, nur nebeneinander. Andere, sog. "höhere" Tiere hingegen leben in Rudeln, Herden, Kohorten, Schwärmen, bilden Ränge und Beziehungsgeflächte aus, interagieren miteinander. Und auch da gibt es ziemliche Untrschiede. Der Mensch nun hat seine sozialen Strukturen stark ausgebaut, von der Horde über den Clan und Stamm zu Dorf und Stadt, und weiter zum Verbund ganzer Dörfer und Städte hin zu Staaten, Reichen, Imperien.

Eine Zivilisation ist kein Ding an sich, sondern es ist eine Form menschlicherBeziehungsstrukturen. Und es ist auch der Raum, in dem wir unser Wissen weitergeben. Das ist schon im Tierreich so, wo einige Schimpansengruppen Wurzelgemüse vor dem Verzehr waschen, andere mit Stöckern in Baumhöhlen stochern, um kleine Vögel oder Affen zu töten und zu verzehren. Diese Kulturerrungenschaft wird aber nur in dem sozialen Gefüge weitergegeben, also in der eigenen Gruppe und schließlich innerhalb einer Region, in der es zu Sexualkontakten kommt (in der Regel verlassen die Weibchen die Gruppe und schließen sich einer neuen an). Und so ist es auch bei uns. Alles, was es zu lernen gilt, lernen wir von den Eltern, den Nachbarn, den staatlich bestellten Lehrern und Dozenten usw.

Selbstverständlich ist eine solche "Organisiertheit der Spezies" abhängig von der Intelligenz der Spezies, von ihren Bedürfnissen usw. Und letztlich kann man durchaus sagen, daß Staaten Kriege führen, Verträge unterzeichnen, Handelsabkommen schließen. Oder "die Wirtschaft" tut und macht und agiert. Und so ist auch die Menschheit verantwortlich für den Klimawandel und die Bedrohung samt Aussterben vieler Tierarten. Nicht einzelne Individuen, sondern der "Klumpen".


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28.11.2014 um 18:04
deponianer schrieb:Ich ging ja davon aus: MENSCH ohne Hilfsmittel und TIER ohne Hilfsmittel.
Schön, daß Du davon ausgehst. Müssen andere das jetzt auch, nur weil Du es so machst? Ich stell mir mal vor, Überlebende eines Meteoritenimpakts. Alles ist zusammengebrochen, es geht ums reine Überleben. Also lassen die Überlebenden die Eisenstangen in den Stadtruinen liegen und die Küchenmesser und die Kleidung in den Geschäften oder in den Wohnhausruinen. Und gehen raus in den Winterwald und versuchen, den Baum mit den Zähnen zu fällen statt mit der Axt ausm Eisenwarenladen und das Reh mit nem Reisigbündel zu erschlagen statt mit der Eisenstange von der Baustelle oder dem Baseballschläger ausm Sportgeschäft. Weil Du ja sagst, daß die keine Hilfsmittel verwenden dürfen. Haben die sich nach dem Untergang der Zivilisation in Luftz aufgelöst? Das ist doch völlig unrealistisch: "keine Hilfsmittel"!
deponianer schrieb:Da ist der Mensch nunmal unterlegen, wenn er nicht weiß wie er sich Hilfsmittel bauen kann. OHNE ein Smartphone mit Youtube für Guides.
Schließ nicht von Dir auf andere. Ich für meinen Teil würde auf den ausgesetzten Menschen wetten, nicht auf die Ratte. Schließlich leben auch heute noch Menschen in Wäldern als ihrem natürlichen Lebensumfeld. Und essen Ratten.
deponianer schrieb:Richtig aber Zivilisationen bilden sich nicht aus einem Klumpen Menschen (oder ne andere Spezies) sondern aus vielen Individuen, die bereits ihrer Umgebung angepasst sind.
Aha, Zivilisationen entstehen also nur, wenn die zur Ziv neigende Spezies eine an ihre Lebenswelt angepaßte Spezies ist. Verstehe ich jetzt den Zusammenhang nicht wirklich, und schon gar nicht will mir in den Kopf, wie eine Spezies unangepaßt überleben könnte, aber ok. Lesenwa mal weiter.
deponianer schrieb:Menschen so wie heute konnten sich nur entwickeln, weil sie vorher Tiere waren (wie Affen, Ratten, Kakerlaken) die an ihre Umgebung angepasst waren.
Aber eben DAS sind die Menschen heute nicht mehr.
Ähm, was sind wir heute nicht mehr? Tiere? Doch, sind wir! Wir sind Menschenaffen, Primaten, Säugetiere, Wirbeltiere, Tiere, Lebewesen.

Oder sind wir nicht mehr "an ihre Umgebung angepasst"? Ähm, ich dachte eben gelesen zu haben, nur dann könnte ne Zivilisation entstehen. Wenn die Spezies an ihre Umgebung angepaßt sei.
deponianer schrieb:Menschen sterben auch aus, wenn sich die Bedingungen auf der Erde zu stark ändern würden
Da haben viele Tiere wieder ne gute Chance, da sie bereits auf viele Extreme vorbereitet sind.
Mit Verlaub: Neien!

Der Mensch ist die Wirbeltierart mit dem größten Verbreitungsgebiet, mit der Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Umweltbedingungen. Und zwar das Kulturwesen Mensch. Er kann sich ein "kälteresistentes Fell wachsen" lassen, wenn er es will (und braucht), muß also nicht auf Mutation und Selektion warten, und er kann sich seine Umwelt selbst umgestalten, zumindest als Mikroklima (beheizte Höhle oder wohltemperierte Antarktis-Forschungsstation). Keine Tierart, keine, kann, was der Mensch kann. Nackt in der Wildnis und ohne alles, da wären wir auf vielleicht 60% der Festlandfläche des Planeten beschränkt. Aber nur kurzfristig, denn alsbald würden wir wieder Kleidung basteln und Feuerholz sammeln und Steine an Stöcker binden und damit Tiere jagen...90% der Landmassen standen unserer Spezies schon vor 30.000 Jahren zur Verfügung (auch wenn Amerika erst später entdeckt und besiedelt wurde, aber es stand rein klimatisch schon zur Verfügung, außer dem Hochgebirge und der Kältetundra).

Wenn wir aber in praktisch allen Regionen überleben könnten, wie viele Tierarten könnten dann noch am Leben bleiben, wenn die Umweltbedingungen global so scheiße werden, daß unsere Art komplett ausstirbt? Auf Antarktika, dem eigentlichen Kontinent (nicht den vorgelagerten Inseln weiter weg vom Pol) lebt nur ne Handvoll Wirbelloser bis Zentimeterlänge. Aber schon auf Südgeorgien oder Südshetland, wo durch den Menschen verbrachte Ratten leben können, da kann auch der Mensch sehr wahrscheinlich überleben (immerhin noch nicht der Mensch vor 30.000 Jahren).

Ein Aussterbeereignis, so schlimm, daß es die Menschheit komplett killt, das läßt nicht "viele Tiere" über. Sondern nur sehr wenige. An Wirbeltieren vielleicht gar nichts.
deponianer schrieb:Klar ist der Mensch erfinderisch, jedoch ist sein Körper nicht annährend so leistungs fähig wie der der meisten Tiere.
Alle Tiere, wirklich alle, sind in den allermeisten ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten deutlich schlechter als andere Tiere. Und da die Zahl der Fähigkeitenbereiche limitiert ist, sind die meisten Tierarten in keinem einzigen Bereich die besten, sondern stets irgendwem anderen unterlegen.

Das besagt überhaupt nichts! Ist simple Augenwäscherei. Was das Überleben bei Umweltveränderungen betrifft, setze ich jedenfalls nicht auf die Spezialisten, sondern auf die Generalisten. Nich nichts wirklich spitze können, aber alles irgendwie ein bißchen vermögen. Es sind die bestangepaßten, die aussterben, wenn das, woran sie angepaßt sind, nicht mehr da ist.

Pertti


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Buhmann0815
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28.11.2014 um 23:25
@liezzy
@deponianer
Deponianer schrieb:
Der Mensch braucht für Hilfsmittel jedoch Material und wenn er nicht das passende Material findet oder nicht erfinderisch genug ist
liezzy schrieb:
Der Mensch IST aber in der Lage, diese Hilfsmittel selber zu bauen. Und wenn er ein paar Container, nebst Stromgenerator, warmer Kleidung und Menschen in die Arktis/Antarktis schippert. Oder wahlweise die Container mit Aircondition in die Wüste. Da hat der Polarbär/fuchs/hase n ziemliches Problem mit.

Deponianer schrieb:
ist er jedem einzelnen Tier restlos unterlegen.
liezzy schrieb:
WENN das so wäre, wäre der Mensch nicht die dominante Spezies auf dem Planeten.

Deponianer schrieb:
Er müsste sich von Pflanzen ernähren die womöglich noch griftig sind und würde irgendwann an Unterkühlung sterben oder verdursten.
liezzy schrieb:
Macht er aber nicht! Die wachsende Weltbevölkerung spricht da Bände. Oder siehst Du das anders?!

Deponianer schrieb:
Ich halte Individuen für vernunftbegabt, nicht jedoch die Menschen insgesamt.
Aber das Thema wäre etwas zu weit OT.
liezzy schrieb:
Ach so, DU bist schon vernunftbegabt, aber "die anderen" nicht?! Hmm, ja, verstehe.
dazu möchte ich nun auch etwas verlieren.
Ich bin der Meinung iihr habt beide recht. Ein einzelner Mensch ohne Ressourcen wird nicht lange überleben, eine einzelne Ameise auch nicht. Die Ameise ist allein nicht lebensfähig, die überlebenstrategie ist die Zusammenarbeit und Gesellschaft, Arbeitsteilung und Spezialisierung. Schon in der Antike haben sich angehende Herrscher das Verhalten der Ameisen abgeguckt , so wie der Mensch allgemein seine Inspiration aus der Natur gezogen hat. Einzelne Menschen mögen minderbemittelt sein, nahe dem Schimpansen andere sind hochintelligent, aber auch der intelligenteste ist nicht autonom braucht support der Anderen. "Der Mensch ist ein Soziales Tier".
Wenn man den Ratten oder Insekten die Intelligenz abspricht und behauptet sie könnten keine Zivilisation entwickeln halte ich dass für Falsch weil die Insekten sich auf Schwarmintelligenz spezialisert haben. Zusammen reagieren sie also intelligent auf ihre Umwelt. Allerdings überleben die Stämme nicht lange genug (Tod der Königin) um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, das müsste durch äussere extreme Umstände und auch Mutationen hervorgerufen werden, möglicherweise gar genetische Manipulation durch Menschenwissenschafftler.
Aber auch der genialste Wissenschaftler überlebt nicht allein in der Arktis, dahinter steht eine Organisation und Arbeitsteilung von Millionen von Menschen.
Also so ein intelligentes System könnte sich auch aus andern Lebensformen heraus entwickeln, oder sogar aus Maschinen.


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Buhmann0815
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29.11.2014 um 00:29
@deponianer
@liezzy
Deponianer schrieb:
Ein einzelner Mensch kann moralisch handeln und zukunftsorientiert denken.
Die Menscheit als ganzes tut das nicht und kann das auch zu diesem Zeitpunkt nichtmehr tun.
er meint dass einzelne Menschen vernuftbegabt (er meint Verantwortunsgsvoll) handeln und andere wiederum nicht.
Das ist nämlich eine individuelle Entscheidung. Macht man aber einen Schnitt durch alle 7 Milliarden Menschen, dann fällt das Ergebniss nicht zugunsten der Menschen aus.
Als wenn man die Allgemeinheit als ein Kollektiv ansieht dann benimmt sich dieses Kollektiv "noch?" nicht Vernunftbegabt.
Zumindest ist das mein Eindruck über das was Deponiaer damit ausdrücken wollte.


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29.11.2014 um 00:42
Das ist Unsinn. Die Frage von liezzy nach dem Verständnis von Vernunft ist da nämlich ziemlich angebracht. Sich unvernünftrig zu benehmen ist nämlich nur Vernunftbegabten möglich. Ersteres ist eine wertende, fast moralische Kategorie, die den Grad der Durchdachtheit einer konkreten Aktion oder Entscheidung usw. beschreibt, letzteres aber ist das generelle Vermögen sämtlicher Angehöriger einer Spezies. Und das wird hier gerade kräftig vermischt.

Die gesamte Menschheit und (geistige Behinderungen mal außen vor) jeder einzelne Angehörige ist vernunftbegabt, völlig egal, für wie unvernünftig Ihr einzelne Zeitgenossen oder ganze Gesellschaften bis hin zur gesamten Menschheit bewerten wollt. Das ist irrelevant für die Feststellung von Intelligenz.


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Buhmann0815
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29.11.2014 um 02:58
ich schrieb ja auch nicht dass ich ihm darin Recht gebe sondern dass ich ihn so verstanden habe, dass er das damit ausdrücken wollte.
So wie Du es beschreibst macht es aber mehr Sinn.
Ein Ding ohne Verstand, mein Ventilator zum Beispiel, kann nicht "unvernünftig" handeln weil er keine Intelligenz besitzt, demnach ist nicht nur Vernunftbegabtes Handeln sondern auch unvernünftiges Handeln abhängig von einer fortgeschrittenen oder rudimentären Intelligenz...
cool, ich bin also Vernunftbegabt aber verhalte mich nicht unbedingt vernünftig, auch wenn ich Müll rede ist das eher ein Beweis dafür dass ich ein Intelligente Lebensform bin.


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Buhmann0815
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Welches ist die nächste Zivilisation nach der unseren ?

29.11.2014 um 03:05
Das erinnert mich jetzt an den Film "Odysse 2001" von mit dem Monolithen.
Aber dann hätten sich unsre Vorfahren nicht allein entwickelt . . .
Vielleicht müssen wir dann der nächsten Zivilisation auch so einen Anstupser geben, ich meine noch bevor wir untergehen, danach gehts ja auch kaum.


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Lupo1954
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29.11.2014 um 06:56
Vielleicht müssen wir dann der nächsten Zivilisation auch so einen Anstupser geben[/ZITAT Z]
Bei der Menschheit kam "der Anstupser" nicht durch irgendwelche Aliens, vondern durch den Klimawandel in Folge der Eiszeiten.
Wenn der Dschungel plötzlich nicht mehr da ist, stattdessen eine Savanne mit hungrigen Löwen, muss man sich was einfallen lasen, um sowohl als Einzelner als auch als Spezie zu überleben. Und zwar sehr schnell, man kann nicht warten, bis einem schnellere Beine oder tödliche Klauen wachsen. Da muss man das Feuermachen erfinden usw.
Die Menschheit als ganzes hat es geschafft, einzelne Zweige (Neandertaler) nicht.
Die Fähigkeit, sich den vorhandenen Unweltbedingungen obtimal anzupassen und aus seiner Umgebung das bestmögliche herauszuholrem - das ist seit 100.000senden von Jahren das Erfolgsrezept der Menschheit.
Wenn ich diese Erkenntnis auf die Thread-Fragestellung anwende, wird klar, dass die Zukunft den Generalisten gehört, nicht den Spezialisten.
Womit wir wieder bei den Ratten wären. Der Pandabär hat keine Chance.
Nun kommt da aber noch neben Flexibilität noch was dazu: Die Fähigkeit, neue erfolgreiche Stategien nicht nur zu erlernen, sondern auch dauerhaft an die nächste Generation weiterzugeben. Geht durch Vormachen und Beobachten, aber viel besser noch durch Sprache. Und da mangelt es unserer tierischen Umwelt, auch den Ratten.
Ich behaupte deshalb mal ganz einfach: Die nächste Zivilisation werden die Lebewesen haben, die es lernen, miteinander in einer differenzierten Spache zu sprechen.


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Buhmann0815
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Welches ist die nächste Zivilisation nach der unseren ?

29.11.2014 um 07:03
@Lupo1954
@perttivalkonen

zu den Ratten:
meine Mutter hat mir mal erzählt, in ihrer Kindheit haben ihre Eltern Essen mit Rattengift ausgelegt, aber die Ratten waren nicht dumm, einige Ratten gingen als "Vorkoster" vor. Diese starben qualvoll, die übrigen Ratten rÜhrten es nicht mehr an. Also lernfähig.
Eigentlich sind alle Säuger irgendwie lernfähig und können Verhalten über die Generationen weitergeben über die "Erziehung". Andere Tierarten handeln da eher mit angeborenen Instinkten.
Daher müsste es wieder eine Säugetierart werden, Ratten, Katzen Hunde Affen oder so.


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Buhmann0815
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29.11.2014 um 07:16
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Ein Aussterbeereignis, so schlimm, daß es die Menschheit komplett killt, das läßt nicht "viele Tiere" über. Sondern nur sehr wenige. An Wirbeltieren vielleicht gar nichts.
Auch wenns Aliens wären die jeden einzelnen Menschen töten aber nicht den Rest der Tierwelt ?
Wurde auch ganz am Anfang mitaufgeführt.
Ist natürlich unmöglich darauf zu schliessen was irgendwie überlebt und sich weiterentwickelt wenn man nicht den Grund für die Menschliche Auslöschung kennt. Da hätte ich besser spezifizieren sollen. So ist das ziemlich schwammig. Aber Ratten scheinen in fast allen Szenarios gute Chancen zu haben während Insekten ja bereits viele Chancen hatten aber die sind wohl zu gut angepasst und daher in einer Art Sackgasse. Aber es ginge noch durch uns indem wir in der fernen Zukunft (vielleicht aus Langeweile) Arten gentechnisch manipulierten, wenn wir dann im Anschluss austerben dann machen es solche Arten vllt.


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29.11.2014 um 09:43
Buhmann0815 schrieb:er meint dass einzelne Menschen vernuftbegabt (er meint Verantwortunsgsvoll) handeln und andere wiederum nicht.
Das ist nämlich eine individuelle Entscheidung. Macht man aber einen Schnitt durch alle 7 Milliarden Menschen, dann fällt das Ergebniss nicht zugunsten der Menschen aus.
Als wenn man die Allgemeinheit als ein Kollektiv ansieht dann benimmt sich dieses Kollektiv "noch?" nicht Vernunftbegabt.
Woran zum Henker macht Ihr denn fest, dass "die Menschheit" sich unvernünftig benimmt?


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29.11.2014 um 09:46
@Lupo1954
Lupo1954 schrieb:Wenn der Dschungel plötzlich nicht mehr da ist, stattdessen eine Savanne mit hungrigen Löwen, muss man sich was einfallen lasen, um sowohl als Einzelner als auch als Spezie zu überleben. Und zwar sehr schnell, man kann nicht warten, bis einem schnellere Beine oder tödliche Klauen wachsen.
Da hast Du schon recht. Da wäre das zu spät, und deswegen sterben viele Arten auch schlicht aus, wenn ihnen sowas passiert. Unseren Vorgängern zum Glück nicht, da sie schon mehrere Millionen Jahre, bevor ihnen das passiert ist, zum aufrechten Gang gekommen sind, noch weit weit in Waldzeiten.
Lupo1954 schrieb:Da muss man das Feuermachen erfinden usw.
Das Feuermachen ist womöglich erst - ganz grob gesagt - vor ner halben Million Jahren erfunden worden. Feuernutzung hingegen ist schon ne grobe Million Jährchen älter. Aber auch das kommt wenigstens eine Million Jahre nach dem endgültigen Wechsel zum Bodenleben in der Savanne und damit zu spät. Zum Glück hing unser Überleben nicht davon ab.
Lupo1954 schrieb:Nun kommt da aber noch neben Flexibilität noch was dazu: Die Fähigkeit, neue erfolgreiche Stategien nicht nur zu erlernen, sondern auch dauerhaft an die nächste Generation weiterzugeben. Geht durch Vormachen und Beobachten, aber viel besser noch durch Sprache. Und da mangelt es unserer tierischen Umwelt, auch den Ratten.
Es sieht allerdings so aus, als sei selbst der Mensch als Gattung Homo die meiste Zeit seiner zweieinhalb Millionen Jahre währenden Existenz ohne Sprache ausgekommen. Erst der Heidelbergensis, der direkte Vorfahr von Neandertalensis und Sapiens (dös san mir) scheint endlich mal den Mund aufgemacht zu haben.

Insofern würde ich sagen: Sollte mal ne andere Spezies sich auf den Weg machen, so'n intelligentes Kulturwesen zu werden, das auch mal Infos weitergeben muß, dann wird es sich auch schon ne Strategie ausdenken und nen Körperteil wachsen lassen, um das hinzubekommen. Haben wir ja auch.

Pertti


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Welches ist die nächste Zivilisation nach der unseren ?

29.11.2014 um 10:22
perttivalkonen schrieb:Neandertalensis und Sapiens (dös san mir)
Soweit ich weiß, san mir dös erste (sprich Neandertaler) auch.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/europaeer-erbten-gene-fuer-haut-und-haar-vom-neandertaler-a-946256.html


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dunkelbunt
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29.11.2014 um 10:22
Ja, es muss auch nicht unbedingt die Sprache sein, die sich als Kommunikationsmittel durchsetzt. Geht ja nur um eine möglichst detaillierte Informationsweitergabe.


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29.11.2014 um 10:22
liezzy schrieb:Woran zum Henker macht Ihr denn fest, dass "die Menschheit" sich unvernünftig benimmt?
Eventuell am Maß, von dem die praktische Vernunft von der theoretischen Vernunft abweicht. Die praktische Vernunft muss sich ja bekanntermaßen an gewisse Zwänge anpassen.


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29.11.2014 um 10:25
@Buhmann0815
Buhmann0815 schrieb:Eigentlich sind alle Säuger irgendwie lernfähig und können Verhalten über die Generationen weitergeben über die "Erziehung". Andere Tierarten handeln da eher mit angeborenen Instinkten.
Daher müsste es wieder eine Säugetierart werden, Ratten, Katzen Hunde Affen oder so.
Oder Vögel.

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Man sieht hier zwei "Wolken". Die obere mit dem günstigeren Körper-Hirn-Verhältnis, also mit einem relativ größeren Gehirn, diese Wolke umfaßt Säugetiere und Vögel, die untere Wolke hingegen Fische, Lurche und Kriechtiere, sogar (höhere) Dinosaurier. Also auch die Vögel solltest Du mit berücksichtigen.

Vögel und Säuger haben sich unabhängig voneinander entwickelt, sind aus zwei getrennten Reptiliengruppen hervorgegangen, die sich schon am Anfang der Reptilienzeit voneinander getrennt hatten. Das Gehirn beider Gruppen hat eine deutlich verschiedene Entwicklung genommen. Dennoch aber haben beide so verschiedene Gehirne sehr Vergleichbares hervorgebracht. So sind Vögel und Säuger die einzigen Gruppen, deren Jungtiere spielen (und bei einigen sogar die Erwachsenen). Spielen ist ein wichtiges Lernfeld, nicht einfach nur ne putzige, aber ansonsten unnötige Sache. So lernt man spielerisch Angreifen und Abwehren, Jagen und Fliehen. Man lernt den Umgang mit Artgenossen, also Sozialverhalten, und man lernt, worauf man rumkauen kann und was doof schmeckt und schlecht bekommt. Im Spiel "äfft" man die "Großen" nach, aber man probiert auch saudumme Ideen aus und kommt so auch mal auf ein völlig neues Verhalten. Spielen ist die Schule der "höheren" Tiere.

Und hier entdeckt ein russischer Rabenvogel die Winterfreuden des Rodelns, lernt gleich dabei, daß es bessere und schlechtere Pisten gibt:
Buhmann0815 schrieb:Auch wenns Aliens wären die jeden einzelnen Menschen töten aber nicht den Rest der Tierwelt ?
Bitte nur ernstzunehmende Szenarien. Meteoritenimpakt ja, Alieninvasion nein.

Daß Impakte oder Megavulkanismus oder globale Eiszeiten usw. vorkommen können und den Tod ganzer Spezies zur Folge haben können, wissen wir immerhin. Ist schon vorgekommen und hat seine Spuren hinterlassen.

Bei den Aliens hingegen haben wir nicht nur keine Erfahrungswerte,, wir haben auch letztlich nur Fragen:
Gibt es sie?
Können sie es schaffen, den weiten Weg bis zu uns zurückzulegen?
Bei all den hunderten Milliarden Sternen der Milchstraße, werden sie uns dabei aufspüren?
Warum sollten sie uns töten wollen, und dann auch noch restlos?
Und warum sollten sie dann weiter und nicht selber "die nächste Zivilisation nach der unseren" werden, sodaß wir darüber nachdenken, ob nu andere Primaten oder Vögel oder sonsterwas unseren Platz einnehmen könnte?

Pertti


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29.11.2014 um 10:36
@liezzy
liezzy schrieb:Soweit ich weiß, san mir dös erste (sprich Neandertaler) auch.
Nein, das sind wir nicht. Wir haben von denen zwar ne Mitgift bekommen, aber wir sind keine Neandertaler(nachkommen), sondern Sapiense.

Nachdem der Homo sapiens ganz neandertalerfrei in Afrika entstanden war (parallel zur Neandertalerentstehung in Europa), zog es einige Sapiense raus aus Afrika. Die trafen dann unsere Vettern und machten mit denen rum, was zur Neandertalermitgift führte. Aber die, die in Afrika geblieben sind, die haben nie mit den Neandertalern gepoppt, nicht mal mit den Afrikaauswanderern, die dieses getan haben. Daher fehlt den subsaharischen Afrikanern jegliches Neandertaler-Gen. Das einzige also, was sämtliche heutige Menschen verbindet und ausmacht, sind die Gene unserer Sapiens-Vorfahren. Nur Teilgruppen sind dann auch von Neandertaler-DNA mitgeprägt, und nochmal weniger von Denisova-DNA. Und auch in Afrika gibt es eine Region (Zentral/Westafrika), in der eine Menschenform lebte, die wenigstens vor 300.000 Jahren, vor Entstehen des Sapiens, sich von dessen Vorfahren getrennt hatte. Und die haben dann später wiederum mit den dortigen Sapiensen gepoppt, sodaß heutige Afrikaner in jener Region (und einige Afroamerikaner mit Vorfahren aus jener Afrika-Region) ein bisserl DNA von denen besitzen.

Pertti


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29.11.2014 um 10:50
Hm, ich hatte bisher Nachkomme so definiert, wessen Gene man hat. Wieso zählt die Mitgift des Neandertalers dann nicht als unser Vorfahre (zumindest für uns Europäer)? Gilt nur das als Vorfahre, was wir mit allen Sapiensen gemeinsam haben?


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29.11.2014 um 11:24
deponianer schrieb:Ich ging ja davon aus: MENSCH ohne Hilfsmittel und TIER ohne Hilfsmittel.
Dat is ja auch ein so wahnsinnig realistisches Szenario. Denn selbst Tiere benutzen Hilfsmittel. Wie man an der Krähe in "Perttis" Video oder hier



sehen oder hier

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/speer-gemetzel-schimpansen-spiessen-buschbabys-auf-a-468093.html

nachlesen kann.


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Lupo1954
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29.11.2014 um 11:40
@perttivalkonen
Es ist hier etwas OT, aber ich frage Dich trotzdem mal, weil es Dein Fachgebiet ist.
Eigentlich hätten die frühen Menschen gegenüber den Freßfeinden in der Savanne keine Chance haben müssen. Einem Löwen (oder was was dort sonst vor 100.000 oder 1. Million Jahren an Großkatzen usw. durch die Gegend schlich) konnte und kann bis heute kein Mensch davonlaufen.
Trotzdem haben sie es geschafft, mit der Bedrohung fertig zu werden.
Hast Du eine Erklärung, wie?


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