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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

499 Beiträge, Schlüsselwörter: Licht, Lichtgeschwindigkeit, Photonen

Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:13
@knopper

Bekommst Du doch da gar nicht rein, die Oberfläche des EH ist dafür viel zu klein, dass kannst Du wenn überhaupt erst mal lange Zeit nur Atom für Atom füttern.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:14
nocheinPoet schrieb:Unfug, in dem Bach gibt es unterschiedliche Strömungen, Wirbel und so, das hast Du bei einer Gaswolke welche um das galaktische Zentrum kreist ganz sicher nicht. So viel mal zur Quietscheentchen-Theorie.
Die ganze Galaxie ist eine einzige Strömung, ein riesiger Strudel.
nocheinPoet schrieb:Reicht wohl eben nicht aus, denn wir beobachten im All ja viele Galaxien und auch in unserer Galaxie Gaswolken in denen Sterne entstehen. Die Realität und die Beobachtung dieser sollte Dich da doch Besseres lehren.
Nur weil man da Sternentstehung beobachtet, müssen die Sterne ja nicht so entstehen wie der Mainstream sagt. Ich habe dir ja schon gezeigt wie Sterne (nach meinem Model) in den Galaxien entstehen.
nocheinPoet schrieb:Ein Stern nimmt nach der Geburt aber das Gas der Umgebung auf, anderes bläst er mit dem Sonnenwind weg, das Argument zieht so also auch nicht.
Ein Stern nimmt nur ein Bruchteil der Gesammtmasse einer solchen Wolke auf.
Wenn dann zieht dein Argument nicht.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:35
@knopper
knopper schrieb:nehmen wir mal an man schafft es das Micro-SL ganz ganz schnell zu füttern mit sehr viel Materie.
Das ist ja die Frage ob das so überhaupt funktionieren sollte. Schau hier:
Masseärmere Objekte haben eine zu große Ortsunschärfe und können deshalb nicht ausreichend komprimiert werden. Zum Beispiel liegt die Ortsunschärfe eines viel masseärmeren Protons bei etwa 10−15 m, während der Ereignishorizont bei 10−54 m läge.
Wikipedia: Ereignishorizont

Bei 14TeV hat man eine Schwarzschild-Radius von r_s = M*1,48*10^-27 = (E/c^2)*1,48*10^-27 m/kg= 14TeV/c^2 *1,48*10^-27 m/kg = 3*10^-50 m

Ein Fermion müsste erst mal unter diesen Radius komprimiert werden.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:38
@rene.eichler
rene.eichler schrieb:Die ganze Galaxie ist eine einzige Strömung, ein riesiger Strudel.
Nein nicht wirklich, die Bewegung der einzelnen Teilchen und Komponenten untereinander ist sehr gering. Ein Strudel ist hingegen hochdynamisch, da kann man nicht vorhersagen, wo sich einzelne Wassermoleküle über die Zeit hinbewegen werden, kann ganz nach innen sein, nach außen oder gar in die Luft als Nebel.
rene.eichler schrieb:Nur weil man da Sternentstehung beobachtet, müssen die Sterne ja nicht so entstehen wie der Mainstream sagt.
Das ergibt sich aus den Beobachtungen und dem Einklang dieser mit den Modellen und dann auch aus Simulationen dieser Modelle.
Ich habe dir ja schon gezeigt wie Sterne (nach meinem Modell) in den Galaxien entstehen.
Nein Rene hast Du nicht, Du hast was behauptet, in Prosa, gezeigt hast Du nichts, das ist auch kein "Modell" was Du das hast.
Ein Stern nimmt nur ein Bruchteil der Gesamtmasse einer solchen Wolke auf. Wenn dann zieht dein Argument nicht.
Weißt Du woher? Egal, ich schrieb ja nicht, er nimmt alles auf, er nimmt so viel er kann und bis die Fusion einsetzt auf, und dann bläst er durch Strahlung alles um sich herum hinfort.

Wird beobachtet, erklärt sich mit den gängigen Theorien, kann simuliert werden, Du hast nichts der Gleichen auch nur im Ansatz. Du hast nur abstruse Behauptungen ohne jeden Beleg. Erklärt auch, warum Du da nur ein mitleidiges Lächeln bei jenen die Ahnung von den Dingen haben, ernten kannst.

Zuspruch bekommst Du ja nicht, obwohl Du ja in einigen Foren versuchst hast mit Deinen Ideen zu punkten.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:55
@rene.eichler

Schaue er mal:

Youtube: Sternentstehung - Bedingungen und Auswirkungen // SFB 956

Das ist Wissenschaft, so geht das. ;)


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 10:58
nocheinPoet schrieb:Nein nicht wirklich, die Bewegung der einzelnen Teilchen und Komponenten untereinander ist sehr gering. Ein Strudel ist hingegen hochdynamisch, da kann man nicht vorhersagen, wo sich einzelne Wassermoleküle über die Zeit hinbewegen werden
Naja, abgesehen von den Dimensionen, bei denen es man sicher ist, daß kein Stern aus der Mitte mal in den Bulge wandert und anschließend in den Outer Rim, abgesehen davon ist das auch in ner Galaxie nicht gerade geordnet. Ich sage nur "Dreikörperproblem". Letztlich kannst Du bei ner Galaxie wie bei nem Strudel nur das Verhalten der Strukturen gut voraussagen, nicht aber das Verhalten der diese Struktur bildenden Elemente.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 11:18
@perttivalkonen

Passt schon, wir haben aber die Spiralarme welche ja nun sehr stabil ihre Form und Struktur halten, ein Strudel ist hingegen wirklich hochkomplex. Klar wandert auch unsere Sonne durch die Galaxie und hat da keine stationäre Position in Bezug zu den anderen Sternen, aber sie hält schon sehr konstant den Arm und den Abstand zum Zentrum der Galaxie ein.

Ist ja so, der liebe Rene kämpft hier mit Quietscheentchen im Bach gegen astronomische Beobachtungen und physikalische Theorien an und braucht da eben für seine höheren Temperaturen in den Gaswolken irgendeine Begründung und das passt nun aber eben einfach nicht.

Oder willst Du Dich da seinen Aussagen zu anschließen?


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 11:24
@perttivalkonen

Vielen ist gar nicht bewusst, wie tief und wie komplex und kompliziert diese Dinge dann wirklich sind, (haben wir ja beim Aufbau des Neutronensterns gesehen, mir war auch nicht bekannt, wie komplex da alleine die Struktur der Kruste ist, und wie tief da schon die Forschung eingedrungen ist und Modelle und Theorien zu entwickelt hat) zur Sternentstehung gibt es sehr viel, kann man sicher auch viele Monate zu lesen und wird dennoch nicht wirklich den Kern erreicht haben. Die Beiträge von Lesch und Co. sind ja nur sehr vereinfachte Erklärungen für Laien.

Rene betreibt nun seine Ideen noch auf einem Niveau darüber, also ganz extrem vereinfacht, man nehme einen Bach und ein paar Quietscheentchen und widerlege damit die gängigen Theorien zur Sternentstehung. ...


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:00
@nocheinPoet
Video Minute 5.00-5.05

Man hat noch nicht verstanden wie Sterne entstehen. hih mfG


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:08
@rene.eichler

Immerhin hast Du Dir es angesehen, dachte mir schon, dass Du darauf anspringen wirst, musst dann aber den Kontext und den Rest dazu schon auch mitnehmen.

Die eigentliche Aussage ist ja, es ist noch nicht ganz verstanden, weil auch schwer zu beobachten, aber daran haben sie ja eben gerade gearbeitet, Geräte dafür entwickelt, der Film ist genau von wann?

Eben.

Im Gegensatz zu Dir, haben die da eine ganze Welt, Du nicht mal ein Atom. Ernsthaft, sie haben ein echtes Modell im Rahmen der Physik, sie können es berechnen und simulieren, passt alles sehr gut zusammen, mal ein Beispiel:

http://www.zeit.de/wissen/2015-04/protostern-sternentstehung-radioteleskop-weltraum

Gibt dazu noch viel mehr.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:17
@rene.eichler

hmm tja…wie genau das so ablaufen soll is mir auch nicht ganz klar.
Da is eine riesige Protoplanetare Scheibe (Durchmesser ca. 300 AE) mit gewaltig viel Gas....dieses muss erstmal abkühlen, und fällt dann unter seiner eigenen Schwerkraft zusammen.
heißt es ja immer...

Aber irgendwie muss doch den Anfang machen oder nicht? Wo ist denn z.b. das Zentrum der eigenen Schwerkraft? und wie genau zündet dann der Fusionsprozess? Denn das muss ja rechtzeitig passieren, damit der Stern nicht gleich komplett zusammenfällt.
Die Fusionsengergie treibt ihn ja auseinander...Gleichgewicht usw..
…sprich es darf auch nicht zu schnell gehen, sonst fliegt alles wieder auseinander.

...und letztendlich bleibt dann noch was über woraus sich die Planeten formen...und huch wie Wunder, in unserem Falle sogar genug Wasserstoff und Sauerstoff (= Wasser), welches hier überall auf der Erde vorhanden ist.

Warum ist denn nicht alles zur Sonne hin? Sprich der Wasserstoff in unserem Wasser. Der Wasserstoff in meinem Kaffee ^^...welch Wunder. :)


Ja ich weiß alles hochkomplex...aber die Theorien wie das erklärt wird sind meiner Meinung nach nicht wirklich befriedigend.
Da gibt es sicherlich noch mehr...


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:20
@knopper
Ganz deiner Meinung


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:50
@knopper
knopper schrieb:Da gibt es sicherlich noch mehr...
Hier wird Ihnen geholfen:
Das Jeans-Kriterium (auch Jeanssches Kriterium, benannt nach James Jeans) ist eine Bedingung für die Stabilität, ob eine kosmische Gaswolke kollabiert und aus ihr letztlich ein Stern entstehen kann. Handelt es sich bei der Gaswolke um eine protoplanetare Scheibe, kann das Jeans-Kriterium auch für die Entstehung von Gasplaneten herangezogen werden.
Wikipedia: Jeans-Kriterium


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 12:53
@knopper
... wie genau das so ablaufen soll ist mir auch nicht ganz klar.
Tja, und wo dran liegt das nun? Hast Du denn mal im Web dazu gesucht und dann nachgelesen? Ich schon, gibt da mehr als genug und auch in beliebiger Genauigkeit. Also auch wirklich sehr sehr genau.
knopper schrieb:Aber irgendwie muss doch den Anfang machen oder nicht? Wo ist denn z.b. das Zentrum der eigenen Schwerkraft? Und wie genau zündet dann der Fusionsprozess? Denn das muss ja rechtzeitig passieren, damit der Stern nicht gleich komplett zusammenfällt.
All Deine Fragen werden im Internet erklärt, musst Dich eben dazu informieren.
knopper schrieb:... aber die Theorien wie das erklärt wird sind meiner Meinung nach nicht wirklich befriedigend.
Welche dieser Theorien kennst Du denn überhaupt und wie lange hast Du Dich damit beschäftigt, was davon verstanden? Wenn man einen Laien in ein Formel 1 Auto setzt wird der da wohl nichts reißen und groß tolle Runden Zeiten im Vergleich zu anderen fahren können. Wäre recht billig dann dem Wagen dafür die Schuld zu geben.

Eventuell liegt Deine ausbleibende Befriedigung an Dir und konkret daran, dass Du Dich gar nicht wirklich richtig dazu informiert hast.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 13:30
.. nun ja welche dieser Theorien?
Halt wie ich es schon angesprochen habe...Gas (Wasserstoff) verdichtet sich, und formt einen Stern bzw. weitere Gasplaneten.

offenbar ist aber doch sehr viel Wasserstoff übrig geblieben, der sich dann mit dem (ebenfalls reich vorhandenen) Sauerstoff verbindet haben muss und so das Ganze Wasser gebildet hat. Sehr sehr viel sogar, da es ja nicht nur auf der Erde Wasser gibt.

Diese Entstehung ist bis heute nicht abschließend geklärt. man nimmt an das das Wasser später von draußen kam ja!

Nur wie ist es da entstanden? Bereits nach der Supernova des Vorgängersterns? oder erst später?

Hier lese ich bspw. dies: http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/14049/wie-entsteht-wasser-im-weltraum/
..
Es sieht also so aus, als haben sich Wasserstoff und Sauerstoff schon im jungen Universum an Staubpartikeln zusammengefunden. Die erste Verbindung war dabei aber offenbar noch nicht Wasser, sondern Wasserstoffperoxid – H2O2, also das Zeug, das man zum Blondieren der Haare verwenden kann. Erst in einer weiteren Reaktion entsteht aus H2O2 das normale Wasser H2O.
Das sind aber im Moment wirklich mehr Vermutungen, denn die Forscher haben ja nicht viel: Sie haben ihre Teleskope, mit denen sie in den Tiefen des Weltalls nach den typischen Wellenspektren dieser Moleküle gucken können, und ein paar chemische Experimente, mit denen sie zeigen können, wie es abgelaufen sein könnte; aber das war’s dann auch schon.
...
also mit anderen Worten, man weiß es nicht.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 13:42
@knopper
knopper schrieb:... nun ja welche dieser Theorien?
Du meine Frage war doch, welche Theorien Du überhaupt dazu kennst und mit welchen Du Dich mehr als 5 min beschäftigt hast. Eine Frage "... welche dieser Theorien?" ist da nun keine Antwort drauf.
knopper schrieb:Gas (Wasserstoff) verdichtet sich, und formt einen Stern bzw. weitere Gasplaneten. Offenbar ist aber doch sehr viel Wasserstoff übrig geblieben, der sich dann mit dem (ebenfalls reich vorhandenen) Sauerstoff verbindet haben muss und so das Ganze Wasser gebildet hat.
Du eierst da wild hin und her, was denn nun, Entstehung der Sterne oder der Planeten?
knopper schrieb:Diese Entstehung ist bis heute nicht abschließend geklärt. Man nimmt an das das Wasser später von draußen kam ja!
Die Frage, woher kam das Wasser auf der Erde, ist aber nun eine ganz andere, als die nach der Entstehung der Sterne, erkennst Du den Unterschied alleine?
Nur wie ist es da entstanden? Bereits nach der Supernova des Vorgängersterns oder erst später?

Hier lese ich bspw. dies:
... Es sieht also so aus, als haben sich Wasserstoff und Sauerstoff schon im jungen Universum an Staubpartikeln zusammengefunden. Die erste Verbindung war dabei aber offenbar noch nicht Wasser, sondern Wasserstoffperoxid – H2O2, also das Zeug, das man zum Blondieren der Haare verwenden kann. Erst in einer weiteren Reaktion entsteht aus H2O2 das normale Wasser H2O. Das sind aber im Moment wirklich mehr Vermutungen, denn die Forscher haben ja nicht viel: Sie haben ihre Teleskope, mit denen sie in den Tiefen des Weltalls nach den typischen Wellenspektren dieser Moleküle gucken können, und ein paar chemische Experimente, mit denen sie zeigen können, wie es abgelaufen sein könnte; aber das war’s dann auch schon. ...
http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/14049/wie-entsteht-wasser-im-weltraum/

also mit anderen Worten, man weiß es nicht.
Und nun bist Du bei der Frage, wie das Wasser selber entstand, scheinst da echt recht wild umher zu irren.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 13:42
nocheinPoet schrieb:Passt schon, wir haben aber die Spiralarme welche ja nun sehr stabil ihre Form und Struktur halten
Auf unserer Position dauert eine vollständige Umkreisung des galaktischen Zentrums etwas über 200 Millionen Jahre. Da würd ich jetzt nicht unbedingt sagen, daß die Spiralarme über zwei, drei Umrundungen, oder auch nur eine einzige, so stabil sein müssen. Die Verteilung der Spiralarme besagt nicht mal was über die Verteilung oder die Flugbahn der Sterne. die Arme sind schlicht die Orte hoher Gasansammlung und dadurch Gebiete der Sternentstehung. Sie wandern anders als die darin entstandenen Sterne, die sich relativ gleichmäßig in der Scheibe verteilen. Nur eben brauchts ne Weile, bis die Gasregion und die Sterne auseinanderdriften, sodaß zwischen den Armen hauptsächlich ältere Sterne zu finden sind, von denen die großen halt bereits erloschen sind und nicht mehr leuchten. Was zum Effekt der dunklen Zwischenbereiche einer Spiralgalaxie führt. Gerade diese Spiralstruktur und die Andersverteilung der Sterne zeigt, daß so eine Galaxie eben nicht hübsch geordnet ist.
nocheinPoet schrieb:Klar wandert auch unsere Sonne durch die Galaxie und hat da keine stationäre Position in Bezug zu den anderen Sternen, aber sie hält schon sehr konstant den Arm und den Abstand zum Zentrum der Galaxie ein.
Nein, das kann man eben nicht sagen. Gliese 710 zum Beispiel ist derzeit knapp 64 Lichtjahre von uns entfernt, aber in 1,4 Millionen Jahren wird der Stern an uns vorüberziehen - oder wir an ihm. In 220...240 Millionen Jahren könnte sich die Distanz auf knappe 10.000 Lichtjahre ausgeweitet haben. Das ist immerhin ein Zehntel des Milchstraßendurchmessers! Nach nur einer Umkreisung des Zentrums! Ist jetzt milchmädchengerechnet, da wir nicht wissen, ob die Sterne unserer lokalen Umgebung sich nicht vielleicht gegenseitig umkreisen - aber genau das ist es ja. Die Sterne könnten durch gegenseitige Ablenkung einen lokalen Ministrudel bilden, oder sie durchfliegen enorme Strecken bis in ganz andere Regionen der Galaxis. Nein, wir können wahrlich nicht sagen, wo die Sterne, die wir sehen, nach einer Milchstraßenrotation sich befinden. So wie beim Wasserstrudel.
nocheinPoet schrieb:Ist ja so, der liebe Rene kämpft hier
Es liegt mir ferne, Rene in seinem Irrweg zu bestärken. Dennoch kann ich aus diesem Grunde nicht mal eben mit m.E. Fehlannahmen gegen ihn argumentieren.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 13:48
@knopper
knopper schrieb:also mit anderen Worten, man weiß es nicht.
Na ich weiß nicht - nicht wirklich schwer zu finden:
Wassersynthese in Molekülwolken
An diversen Orten liegen im Weltraum interstellare Nebel. Eine Sorte der interstellaren Nebel sind die Molekülwolken. In ihnen befinden sich nicht-ionisierte Atome, die namensgebenden Moleküle[2][15] und viel interstellarer Staub.

Interstellare Staubteilchen entstehen bei Supernovae sowie in den Außenzonen roter Riesensterne und roter Überriesensterne.[16] Darum sind diese Staubteilchen ebenfalls so lange wie das Ausgangsmaterial des Sterns SMSS J031300.36-670839.3 im Universum vorhanden, also seit 13,6 Milliarden Jahren.[9] Außerdem wurde für die Galaxie A1689-zD1 schon fast so viel Staub belegt, wie er heute innerhalb der Milchstraße vorgefunden wird. Das Licht jener Galaxie weist eine Rotverschiebung von ungefähr 7,5 auf. Das bedeutet, dass es 13,1 Milliarden Jahre bis zur Erde unterwegs war. Demzufolge konnten Galaxien schon 720 Millionen Jahre nach dem Urknall große Mengen Staub ansammeln.[17] In der Milchstraße liegen die Molekülwolken – die Gas-Staub-Wolken – vor allem innerhalb der galaktischen Ebene auf der Innenseite der Spiralarme.[18]

Die Staubteilchen tragen dazu bei, dass sich neutrale Atome und Moleküle bilden können. Obwohl er bloß ein Prozent der Wolkenmasse ausmacht, fungiert der Staub als wirksamer Strahlenschutz. Er schirmt seine Wolke vor einem Großteil des von Außen kommenden Sternenlichts ab, inklusive der enthaltenen ultravioletten Strahlung. Die Staubteilchen absorbieren die Strahlung und wandeln sie in langwelliges Infrarotlicht. Infrarotlicht besitzt zu wenig Energie, um ionisieren zu können. Das Infrarotlicht wird nach Außen abgegeben. Die Staubteilchen absorbieren auch thermische Energie aus dem Inneren der Wolke und geben sie ebenfalls als Infrarotlicht nach Außen ab. Auf diese Weise wirkt der interstellare Staub als wirksame Kühlung.[18] Die Wolke verliert thermische Energie, so dass sie auf eine Temperatur von 5 K abkühlen kann.[15] Dementsprechend wird die Brown'sche Teilchenbewegung der Teilchen innerhalb der Wolke geringer. Dadurch wird die Wolke dichter[2] und schließlich sogar undurchsichtig.[19]

Der interstellare Staub generiert ein strahlengeschütztes, kaltes und dichteres Molekülwolkeninneres. Im Wolkeninneren können Wassermoleküle synthetisiert werden. Für die Synthese wurden drei verschiedene Wege vorgeschlagen.

Wassersynthese mit dreiatomigen Wasserstoff-Ionen

Ein neutrales Wasserstoffmolekül (H2) driftet aus dem Inneren der Molekülwolke an ihren Rand. Dort wird das Wasserstoffmolekül von ionisierender Strahlung naher Sterne (oder von kosmischer Gammastrahlung) getroffen. Infolgedessen wird aus dem Molekül ein Elektron geschlagen. Es entsteht ein einfach ionisiertes Wasserstoffmolekül (H2+). Dieses einfach positiv geladene Wasserstoffmolekül reagiert mit einem neutralen Wasserstoffatom, das H I genannt wird und in Molekülwolken häufig vorkommt.[12] Aus der Reaktion entsteht ein einfach positiv geladenes, dreiatomiges Wasserstoff-Ion (H3+).[2]

Das dreiatomige Wasserstoff-Ion reagiert mit einem neutralen Sauerstoffatom. Es entsteht ein einfach positiv geladenes Oxonium-Ion (H3O+). Weil am Rand der Molekülwolke laufend Teilchen ionisiert werden, existieren dort viele frei umher fliegende Elektronen. Das Oxonium-Ion fängt ein solches Elektron ein. Es entsteht ein neutrales Rydberg-Radikal (H3O). Die Anlagerung des Elektrons ist allerdings ein stark exothermer Vorgang. Das Rydberg-Radikal beginnt so stark zu schwingen, als ob es auf eine Temperatur von 59727 K erhitzt worden wäre. Die hohe Schwingungsenergie lässt das Rydberg-Radikal instabil werden. Es zerfällt praktisch sofort nach seiner Synthese. Der Zerfall des Rydberg-Radikals geschieht auf drei unterschiedlichen Wegen:
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 71 % zerfällt es zu zwei neutralen Wasserstoffatomen (2 H I) und einem Hydroxyl-Teilchen (OH).
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 12,5 % zerfällt es zu einem neutralen Wasserstoffmolekül (H2) und einem Hydroxyl-Teilchen (OH).
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 16,5 % zerfällt es aber zu einem neutralen Wasserstoffatom (H I) und einem Molekül Wasser (H2O).[20]

Falls das Wassermolekül ins strahlengeschützte Innere der Molekülwolke driften sollte, wird es nicht wieder durch ionisierende Strahlung zerfallen. Auf diese Weise kann sich dort allmählich Wasserdampf sammeln.

Wassersynthese mit interstellarem Staub

Obwohl die Teilchendichte im Inneren von Molekülwolken viel höher liegt als im freien Weltraum, ist sie letztlich immer noch sehr gering.[21][2] Darum wäre auch in den Wolken die Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich hoch, dass sich Atome als Reaktionspartner begegnen. Allerdings befindet sich in den Wolken eben auch interstellarer Staub. Dem Staub wächst bei den folgenden beiden Wassersynthesewegen zentrale Bedeutung zu.

Wassersynthese mit vorübergehender Lagerung an interstellaren Staub

Während der Drift durch die Molekülwolke sammelt ein interstellares Staubteilchen allmählich andere Teilchen ein. Das liegt daran, dass an seiner kalten Oberfläche Atome und Moleküle haften bleiben. Auch vorbeidriftende, neutrale Wasserstoffatome frieren dort an.

Auf der Staubteilchenoberfläche reagieren zwei Wasserstoffatome zu einem neutralen Wasserstoffmolekül. Die Reaktion verläuft exotherm. Die thermische Energie löst das Wasserstoffmolekül von der Staubteilchenoberfläche. Das Wasserstoffmolekül verdriftet in die Molekülwolke. Dort kann es mit einem Sauerstoffatom in einer exothermen Reaktion zu einem Wassermolekül reagieren.[16]

Falls das neue Wassermolekül anschließend an ein anderes Teilchen der Molekülwolke stößt, kann es seine hohe Schwingungsenergie[10] weitergeben. Dann zerfällt es nicht sofort wieder. Es verbleibt als intaktes Wassermolekül frei in der Molekülwolke. Zusammen mit anderen Wassermolekülen bildet es dünnen Wasserdampf. Die meisten Wassermoleküle frieren aber irgendwann erneut an Staubteilchen fest. Sie werden Teil der Eisschichten, die Staubteilchen ummanteln.[16][22]

Wassersynthese mit ständiger Lagerung an interstellaren Staub

Auch bei diesem Syntheseweg bleiben vorbeidriftende Atome an den kalten Oberflächen der interstellaren Staubteilchen haften. Mit der Zeit sammeln sich Wasserstoffatome an, aber auch Sauerstoffatome frieren fest. Auf der Staubteilchenoberfläche reagieren zwei Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom zu einem Wassermolekül.[23]

Wie immer läuft die Reaktion der Wassersynthese exotherm ab. In der Regel sollte die frei werdende thermische Energie aber nicht ausreichen, um das neue Wassermolekül in die freie Molekülwolke driften zu lassen. Stattdessen wird die Energie einfach vom Staubteilchen absorbiert. Darum bleiben die entstandenen Wassermoleküle häufig an der Oberfläche des Staubteilchens haften. Dort bilden sie mit der Zeit den Wassereismantel.[24]

Im Vergleich zu den beiden anderen vorgestellten Möglichkeiten verläuft dieser dritte Wassersyntheseweg am effektivsten.[25] Zum einen beträgt die Chance, dass sich Wassermoleküle bilden, nicht nur 16,5 %. Zum anderen sind die Wassermoleküle nicht vom sofortigen Zerfall bedroht, weil sie ihre Schwingungsenergie nicht bloß mit geringer Wahrscheinlichkeit weitergeben können.
Wikipedia: Wassersynthese_im_Weltraum

Und wir reden hier jetzt nur von der Wassersynthese in Molekülwolken. Wenn Wasser später entstehen darf, gibt es noch weitere Möglichkeiten...


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07.03.2016 um 14:23
naja...hört sich alles n wenig hingedreht an, wenn man doch diesen Fakt mal als schwerer wiegend hinnimmt.
Im freien Weltraum können normalerweise keine Wassermoleküle synthetisiert werden. Die Leere weist ein Hochvakuum auf mit einer Dichte von einem Teilchen pro cm³.[10] Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Wasserstoff- und Sauerstoffatome zu Wassermolekülen zusammen finden, ist sehr gering.
Nun kann man natürlich ausrechnen ob durch diesen Prozess Wasser in diesen Mengen sich hätte bilden können. hat man sicherlich auch getan.

Diese 3 Möglichkeiten auch im Labor nachzustellen, dürfte dagegen schwierig werden.
Also belibt es ne (durchaus plausible) Theorie.
nocheinPoet schrieb:Und nun bist Du bei der Frage, wie das Wasser selber entstand, scheinst da echt recht wild umher zu irren.
genau genau bei der. Bin ich übrigens schon die ganze Zeit falls dir das entgangen sein sollte.


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Warum fliegen Photonen immer mit Lichtgeschwindigkeit

07.03.2016 um 14:34
Für die die Interesse haben, ich habe etwas Neues auf meinem Blog geschrieben.

https://www.allmystery.de/blogs/rene.eichler/sternenarten_und_lebenszyklen_auf_basis_meiner_the


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