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Warum Kredite und keine Geschenke in Zeiten von Corona?

207 Beiträge, Schlüsselwörter: Inflation, Corona, Kredit, EZB, Zins, Staatsverschuldung, Rating
RayWonders
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Warum Kredite und keine Geschenke in Zeiten von Corona?

26.03.2020 um 07:36
Abahatschi schrieb:Du fokusierst Dich nur auf die die jetzt nicht arbeiten können und ihren Gehalt von Staat bekommen, diese haben nicht mehr Geld (na ja sogar doch weil sie ja ihren Konsum Anteil nicht wie vorher ausgeben können).
wo ist das Problem wenn sie ihren Konsumanteil erst 4 Monate später ausgeben?
Abahatschi schrieb:Aber die die jetzt ganz normal verdienen weil sie arbeiten können aber ihr Geld nicht ausgeben können weil alles zu hat, haben mit Sicherheit mehr Geld zu Verfügung..
ich spare auch oft durch das ganze Jahr und gehe dann in nur 2 Monaten kräftig einkaufen, wo ist das Problem?

EDIT: noch dazu wenn diese anderen Unternehmen geschlossen haben und deren Fixkosten übernommen werden?
Abahatschi schrieb:Schrei hier nicht rum, es geht auch ohne.
du warst es der nicht auf meine Fragen eingegangen ist, deshalb hatte ich das Gefühl ich muss den Worten mehr Aussagekraft verleihen. du hast lediglich wiederholt worauf ich schon geantwortet hatte, nämlich dass irgendwer mehr Geld hat..


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26.03.2020 um 07:48
RayWonders schrieb:wo ist das Problem wenn sie ihren Konsumanteil erst 4 Monate später ausgeben?
Es bleibt trotzdem Geld übrig, paar Beispiel die mir einfallen:
- Essen gehen, wenn die Restaurant heute zu haben, ißt man daheim...man geht in 4 Monaten nicht deswegen doppelt so oft ins Restaurant
- Urlaub, angenommen stornieren geht und man wird vom AG gezwungen seinen Urlaub abzubauen...bleibt richtig Asche übrig
....


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Warum Kredite und keine Geschenke in Zeiten von Corona?

26.03.2020 um 07:54
Abahatschi schrieb:Es bleibt trotzdem Geld übrig, paar Beispiel die mir einfallen:
du hattest mit der Kaufkraft argumentiert, die angeblich steigt. Wenn ich jetzt aber am Ende des Jahres errechne welche Kaufkraft jeder Haushalt hatte, also wieviel Einnahmen, dann hat sich daran nichts geändert. Im Gegenteil, viele Haushalte werden weniger haben, durch Kurzarbeit und Aufstockung..

es ist also nicht so dass die Kaufkraft je Einwohner steigt, wenn der Staat jetzt durch Schuldenmachen die Fixkosten übernimmt?
Abahatschi schrieb:- Essen gehen, wenn die Restaurant heute zu haben, ißt man daheim...man geht in 4 Monaten nicht deswegen doppelt so oft ins Restaurant
das ist aber nur ein Problem für das Restaurant wenn es Kosten hat und diese nicht decken kann?
darum geht es doch aber gerade, der Staat deckt die Kosten. Also gibt es auch kein Problem wenn die Person während dieser Monate dort nicht Essen geht?
Abahatschi schrieb:- Urlaub, angenommen stornieren geht und man wird vom AG gezwungen seinen Urlaub abzubauen...bleibt richtig Asche übrig
....
die errechnete Kaufkraft des Haushaltes bleibt die gleiche letztendlich. die Tourismusbranche leidet. das trifft aber widerum nicht zu, wenn alle Staaten Schulden machen und mit diesem Geld z.b. derer Hotels die jetzt geschlossen sind die Fixkosten übernimmt..
die Kaufkraft insgesamt je Staat sinkt sogar, weil jetzt viele wie z.b. die in der Tourismusbranche arbeiteten weniger Lohn bekommen..


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26.03.2020 um 07:58
RayWonders schrieb:die errechnete Kaufkraft des Haushaltes bleibt die gleiche letztendlich.
Nein, sie steigt mit dem Urlaubsbetrag der nicht angetreten worden ist. Der AN hat auch keine freien Tage mehr für einen verschobenen Urlaub da er abbauen musste.
RayWonders schrieb:das ist aber nur ein Problem für das Restaurant wenn es Kosten hat und diese nicht decken kann?
darum geht es doch aber gerade, der Staat deckt die Kosten.
Und Mitarbeitergehälter sind keine Kosten? Das wäre mir neu.
RayWonders schrieb:es ist also nicht so dass die Kaufkraft je Einwohner steigt, wenn der Staat jetzt durch Schuldenmachen die Fixkosten übernimmt?
Doch wie bereits aufgeführt, nochmal schreibe ich es nicht.


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26.03.2020 um 08:03
Abahatschi schrieb:Und Mitarbeitergehälter sind keine Kosten? Das wäre mir neu.
du behauptest jemand hat mehr Geld und die Kaufkraft steigt.
Wenn der Staat die Mitarbeiterkosten deckt, wird aber nicht mehr gezahlt sondern das gleiche oder sogar weniger (siehe Kurzarbeit und Aufstockung).
Abahatschi schrieb:Nein, sie steigt mit dem Urlaubsbetrag der nicht angetreten worden ist. Der AN hat auch keine freien Tage mehr für einen verschobenen Urlaub da er abbauen musste.
und nun, nächstes Jahr macht die Person dann statt 1x 2 Wochen Urlaub, dann zusätzlich noch 1x 1 Woche Luxusurlab im Herbst oder Frühjahr. Wo ist das Problem?


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26.03.2020 um 08:04
RayWonders schrieb:und nun, nächstes Jahr macht die Person dann statt 1x 2 Wochen Urlaub, dann zusätzlich noch 1x 1 Woche Luxusurlab im Herbst oder Frühjahr. Wo ist das Problem?
Wo hat er die Tage her? Geld hätte der...


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26.03.2020 um 08:05
Abahatschi schrieb:Wo hat er die Tage her? Geld hätte der...
3 Wochen sind 15 Tage Urlaub. kennst du jemanden der weniger Urlaubstage hat pro Jahr mit einer festen Anstellung?

EDIT: Außerdem gehts ja ums Folgejahr, da hat man wieder volle Tage..


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26.03.2020 um 08:08
RayWonders schrieb:EDIT: Außerdem gehts ja ums Folgejahr, da hat man wieder volle Tage..
Genau, und weil viele das gleiche Problem haben, Urlaub im nächsten Jahr, wird die Nachfrage größer sein, aber die freien Plätze begehrter, vielleicht durch Insolvenzen weniger und noch begehrter.
Dann nimmt man das Geld von diesem Jahr und zahlt mehr für die gleiche Leistung...folgt die Preise sind gestiegen ;)


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26.03.2020 um 08:13
Abahatschi schrieb:vielleicht durch Insolvenzen weniger
wieso sollte jemand Insolvent gehen, wenn doch mit meinem Ansatz alle Kosten gedeckt werden? ;)
Abahatschi schrieb:aber die freien Plätze begehrter
wenn ich mir anschaue wie viel beworben wird in der Tourismusbranche, dann denke ich gibt es viel mehr leer stehende Hotels und Zimmer als denen lieb ist. hier jetzt eine Verknappung generell zu bescheinigen empfinde ich als mysteriös...

ich sehe aber auch hier nicht unbedingt einen Automatismus. hebt jedes Hotel die Preise an, wenn auch nur in einer Saison mal alle Zimmer oft belegt waren?


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26.03.2020 um 08:25
@Abahatschi

denkst du auch Klopapier und Nudeln werden jetzt ab Herbst sagen wir 20% mehr kosten, weil da mehr nachgefragt wurde für einen kurzen Zeitraum? ;)


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26.03.2020 um 08:43
RayWonders schrieb:denkst du auch Klopapier und Nudeln werden jetzt ab Herbst sagen wir 20% mehr kosten, weil da mehr nachgefragt wurde für einen kurzen Zeitraum? ;)
Was für ein Knieschuss, genau Du lieferst den Nachweis dass Nachfrage die Preise erhöht.
Du hast doch gesehen wie jetzt die Preise gestiegen sind bei Klopapier...man hat ab der zweiten und dritten Rolle den Preis erhöht! In Herbst werden die nicht mehr so nachgefragt sein da der Bedarf gedeckt ist. Der Urlaubsbedarf wurde aber nicht gedeckt...merkst Du den Unterschied?
RayWonders schrieb:ich sehe aber auch hier nicht unbedingt einen Automatismus. hebt jedes Hotel die Preise an, wenn auch nur in einer Saison mal alle Zimmer oft belegt waren?
Ja, aber nicht wie Du das denkst - da wird nicht die Druckerpresse angeschmissen, sondern geguckt wie schnell wird gebucht, wann gehen Buchungen rein...untypischerwesie früher als sonst? Und und und.


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26.03.2020 um 08:49
Abahatschi schrieb:man hat ab der zweiten und dritten Rolle den Preis erhöht!
du meintest diese Ausnahme irgendwo, wo die Hamsterkäufe unterbunden werden sollten?
Was hat das mit Inflation und regelmäßigen Preiserhöhungen zu tun?

ich bin mir sicher ich habe die Nudeln diese Woche für den gleichen Betrag gekauft wie auch die letzten 2 Jahre und der Preis wird sich auch dieses Jahr nicht mehr ändern..
Abahatschi schrieb:Ja, aber nicht wie Du das denkst - da wird nicht die Druckerpresse angeschmissen, sondern geguckt wie schnell wird gebucht, wann gehen Buchungen rein...untypischerwesie früher als sonst? Und und und.
ok, also du vermutest beim Tourismus würden also jetzt Preise stark steigen, da viele keinen Urlaub machen können dieses Jahr und nächstes Jahr mal kurzfristig mehr nachgefragt wird..
was ist mit anderen Branchen, wie leitest du da Preissteigerungen her obwohl Fixkosten bei den betroffenen Unternehmen gedeckt wären?


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26.03.2020 um 09:10
RayWonders schrieb:ok, also du vermutest beim Tourismus würden also jetzt Preise stark steigen, da viele keinen Urlaub machen können dieses Jahr und nächstes Jahr mal kurzfristig mehr nachgefragt wird..
@Abahatschi

das gesagte hat aber dann nichts mit dem Übernehmen der Fixkosten durch den Staat zu tun.
Weil wenn das stimmt was du sagst, dann müssten die Preise für Hotels und Reisen sowieso nächstes Jahr steigen...

und wenn Reisepreise steigen, dann nicht weil Fixkosten übernommen wurden, sondern im Gegenteil, weil es ebend nicht gemacht wurde meiner Ansicht nach...


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26.03.2020 um 11:29
@RayWonders
wenn du auf alles eingehen würdest, dann hättest du auch darauf eingehen müssen, zu erklären wieso IRGENDJEMAND auch nur irgendwas MEHR hat..

also bitte auf alles eingehen!
Hallo. Dasselbe müsste ich aber auch von dir einfordern. Gibt es Teile, die dir als solches erstmal klar und verständlich sind.

Ich würde wirklich Zeit investieren, frage mich allerdings, ob ein Erkenntnisgewinn überhaupt gewünscht ist... Ich probiere trotzdem mal so gut wie möglich zu antworten.
RayWonders schrieb:Ok, ich verstehe diesen Ansatz. In der Realität ist allerdings dieser Betrag beim Großteil der Bevölkerung sehr viel kleiner?
Das was gespart wird, wird sowieso über mehrere Monate angespart um sich irgendwas bestimmtes leisten zu können?
Sehr gut.
Aber es ist doch auch unerheblich wie groß der Betrag ist. Es gibt ihn und dieser wird kumuliert. In Deutschland gibt es 1,8 Mio Beamte. Sagen wir die sparen jetzt 100€ pro Monat. Sind 180 Mio die sie sonst ausgegeben hätten.
Und nein, sie sparen sie eben nicht gezielt für einen Fernseher. Das Ersparnis für einen Fernseher, den sie sich nach ein paar Monaten gekauft hätten, kommt noch obendrauf.
Du gehst sonst 2mal im Monat in die Kneipe, 2mal ins Restaurant und 1mal ins Kino und legst 50 € für ne Flachbildbrumme weg. Sind 150€. Jetzt fällt der erste Teil raus und du sparst 150 €.
Nach 3 Monaten hast du die Kaufkraft die ein TV für 450€ statt für 150€ zu holen. Deine Kaufkraft wächst.
RayWonders schrieb:Hier muss ich nachfragen! In meinem Ansatz sollen doch nur die Fixkosten ersetzt werden und nicht der komplette Umsatz. Also haben diese Einrichtungen nicht mehr Geld welches sie nicht investieren, sie stehen bei +/- 0? da ist nichts was sie sparen können, so wie du es darstellst!
es werden ihnen lediglich alle sonstigen Ausgaben erstattet damit sie nicht nachdem die sagen wir 3 Monate Lockdown rum sind, nicht auf einem Berg von Schulden sitzen...
Nein, die Einrichtungen investieren auch nicht richtig.
Fixkosten - Sagen wir Miete, Abschreibung, Gehalt, Strom ... wird für 3 Monate bezahlt (Was richtig ist!).
Das ist sicher unterschiedlich je nach Größe der Einrichtung, Maschineneinsatz, Mitarbeiterzahl, Stromverbrauch.. Da kann aber schon ne ziemliche Summe pro Firma zusammenkommen. Wenn ich lese, dass allein 80.000 Firmen Kurzarbeitergeld beantragt haben.
Machen wir zum rechnen einfach mal ganz geringe 500 € bei 100.000 Firmen = 50.000.000 € pro Monat und das mal 3 = 150.000.000 € oder sowas in der Art
Nun kommt das Geld vom Staat, welches nicht durch Arbeit geschaffen wurde (besitzt keinen Gegenwert), sondern einfach "gedruckt", geliehen wurde.
Das bedeutet, es sind 150.000.000 € mehr im Umlauf, von außen zugeführt.

Diese kommen dem Vermieter zu, der sein Geld wie vorher bekommt.
Der Mitarbeiter bekommt sein Gehalt ganz normal.
Die Stromfirma ihren Strom.
Aber Typ A von oben, der das früher mit seinem Kneipenbesuch bezahlt hat, behält ja nun sein Geld und hat es, im Vergleich zu früher trotzdem noch.

Das heißt die Geldmenge steigt.

Beispiel: Der Bäcker backt ein Brot was ein Obstverkäufer für 1 € kauft. Der Obstverkäufer hat mir vorher einen Apfel für 1 € verkauft und ich gebe dem Bäckerssohn Nachhilfe für 1 €. Es ist jeweils 1 € im Umlauf. Nun kommt der Staat und gibt dem Bäcker eine Subvention von 10€. Er könnte sich somit 10 Stunden Nachhilfe kaufen. Da ich aber nur 1 Stunde anbiete aber, möchte er auf jeden Fall Nachhilfe haben und ist bereit 2 € zu bezahlen, dass er auch Nahhilfe bekommt. Er hat ja genug. Ich habe nun 2€ und kann mir 2 Äpfel kaufen. Sollte das Angebot gleichbleiben bin ich bereit mehr zu zahlen um einen Apfel zu bekommen. Das Geld wird entwertet, dadurch dass mehr im Umlauf ist und der Kaufkraft zunimmt.
RayWonders schrieb:a, aber wenn niemand ankommt und jetzt allen mitteilt welcher neue Inflationswert sich daraus errechnet, wie sollen die Unternehmen wissen davon oder genötigt werden jetzt anhand eines solchen Wertes zu erhöhen?
es gibt eben keinen solchen Automatismus wie von der Inflation immer gesprochen wird. es passiert nicht automatisch.
normal ist es doch so, dass irgendwo Kosten steigen, jemand erhöht Preise und da die Märkte verwoben und vernetzt sind müssen alle anderen Märkte die die höheren Preise zahlen müssen auch ihre Preise erhöhen weil ebend auch ihre Kosten gestiegen sind.

Aber jetzt erkläre mir bitte, wieso sollten Kosten und Preise steigen? Wenn der Staat für 3 Monate für alle Fixkosten aufkommt, die Betriebe angehalten werden und dann ganz normal weiter arbeiten? Und wenn gleichzeitig alle Kreditabzahlungen auch pausiert werden, so dass diese Kosten nicht erstattet werden müssen und keine Nachteile bringen.
Lies doch bitte nochmal meinen Text. Wie oft sind denn in deinem Umkreis die Preise erhöht worden? Cola, Bier in der Kneipe, Brot beim Bäcker usw. Warum machen die das denn deiner Meinung nach? Natürlich passiert es nicht automatisch. Es passiert durch die Möglichkeit bei Marktmacht, durch eine Verknappung des Angebots oder bei höherer Nachfrage...
Beispiel: Der Bäcker hat 50 Brötchen. Weil er merkt, dass die Leute neuerdings mehr kaufen, weil sie mehr Geld übrig haben, sind seine Brötchen schon um 10 Uhr alle. Was wird er machen? Entweder mehr produzieren (dann würde die zusätzliche Geldmenge wieder einen Gegenwert Arbeit haben). Wenn er das aber nicht kann, wird er die Preise anheben und der Geldwert sinkt.
Da kommt keine automatische Hand, aber natürlich sind Unternehmen Gewinnmaximierer, die ihre Preise regelmäßig kalkulieren und anpassen.

Den zweiten Absatz habe ich oben versucht anzusprechen.
RayWonders schrieb:Aber es hat doch niemand MEHR? es läuft alles ganz normal weiter, nur dass der Staat derjenige ist der die Kosten deckt. Das Geld also das vom Staat irgendwo ankommt, ist vorher in genau derselben Höhe auch dort angekommen. Niemand hat mehr als vorher?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein großes Problem ist, wenn ich für 6 Monate jetzt alles spare anstatt es auszugeben weil die Kinos und Museen usw. geschlossen. Das kommt doch während des Lebens einer Person auch so vor, dass man mal für ein paar Monate hier und da kaum was anderes ausgibt als für Lebensmittel und man spart? Dann müsste das doch auch ein Problem sein so wie du es darstellst?
Doch Privatperson A sowie Privatperson B usw. wie oben geschrieben haben mehr und alle anderen haben genauso viel wie vorher, da der Staat ihnen ja Geld gibt. Ergo ist insgesamt mehr Geld unterwegs.

Der Unterschied ist, dass du während des Lebens sowieso sparst (S) und durch den fehlenden Konsum noch (S + vorherigem Konsum
(S´)) dazusparst.

Ich weiß nicht, ob dir die Ausführungen geholfen haben. Vielleicht zumindest ein Teil. Auf genaue Fragen versuche ich weiter einzugehen, falls du möchtest.

@Abahatschi danke für die unterstützende Argumentation.


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26.03.2020 um 13:16
apple84 schrieb:Und nein, sie sparen sie eben nicht gezielt für einen Fernseher. Das Ersparnis für einen Fernseher, den sie sich nach ein paar Monaten gekauft hätten, kommt noch obendrauf.
Du gehst sonst 2mal im Monat in die Kneipe, 2mal ins Restaurant und 1mal ins Kino und legst 50 € für ne Flachbildbrumme weg. Sind 150€. Jetzt fällt der erste Teil raus und du sparst 150 €.
Nach 3 Monaten hast du die Kaufkraft die ein TV für 450€ statt für 150€ zu holen. Deine Kaufkraft wächst.
Und wo ist jetzt wirtschaftlich das Problem. Wenn das gesparte Geld dann später eingesetzt wird für kurzfristig mehr Kino, Restaurant oder Lieferando? Das ist als würde ich mich entscheiden, ich spare jetzt mal 3 Monate und entscheide später wofür ich es verwende.
Wenn ich aber so handle dann kommt doch auch keiner und sagt das kannst du nicht machen die Preise steigen dadurch oder das meine Kaufkraft dadurch gestiegen ist?
Auch ist es sicherlich nicht so wenn jetzt jeder durch Corona-Krise 150Euro gespart hat, dass dann jegliche Elektronikprodukte im Preis steigen um 50Euro oder mehr. Das sind alles nur theoretische Zahlenspielerei und ist Theorie in meinen Augen die die Wirklichkeit nicht abbilden.
apple84 schrieb:Der Bäcker backt ein Brot was ein Obstverkäufer für 1 € kauft. Der Obstverkäufer hat mir vorher einen Apfel für 1 € verkauft und ich gebe dem Bäckerssohn Nachhilfe für 1 €. Es ist jeweils 1 € im Umlauf. Nun kommt der Staat und gibt dem Bäcker eine Subvention von 10€. Er könnte sich somit 10 Stunden Nachhilfe kaufen. Da ich aber nur 1 Stunde anbiete aber, möchte er auf jeden Fall Nachhilfe haben und ist bereit 2 € zu bezahlen, dass er auch Nahhilfe bekommt. Er hat ja genug. Ich habe nun 2€ und kann mir 2 Äpfel kaufen. Sollte das Angebot gleichbleiben bin ich bereit mehr zu zahlen um einen Apfel zu bekommen. Das Geld wird entwertet, dadurch dass mehr im Umlauf ist und der Kaufkraft zunimmt.
In dieser Geschichte sind mMn schon wieder Annahmen aus der Theorie die die Wirklichkeit nicht widerspiegeln. Zum einen wenn nur 1 Stunde Nachhilfe da ist und diese vergeben wurde, dann wird es auch nicht ausreichen mehr zu zahlen weil das Angebot einfach nicht da ist. Es wird wohl eher eine weitere Person die Nachhilfe gibt gefunden werden die zum gleichen Preis arbeitet.
Das selbe gilt für den Apfel, keiner wird plötzlich freiwillig das doppelte zahlen wenn es noch andere Produkte als Ausgleich in genügender Menge gibt. Man muss doch mal wegkommen können von diesen Theorien die mit der Realität nichts zu tun haben?
apple84 schrieb:Der Bäcker hat 50 Brötchen. Weil er merkt, dass die Leute neuerdings mehr kaufen, weil sie mehr Geld übrig haben, sind seine Brötchen schon um 10 Uhr alle. Was wird er machen? Entweder mehr produzieren (dann würde die zusätzliche Geldmenge wieder einen Gegenwert Arbeit haben). Wenn er das aber nicht kann, wird er die Preise anheben und der Geldwert sinkt.
Und genau das wird er tun, wenn die Nachfrage längerfristig steigt bietet er auch mehr an zum selben Preis. nur wenn seine Kosten steigen oder auch die Nachfrage sinkt dann wird er Preise erhöhen. Wieso sollte er nicht mehr produzieren können? Und wieso sollte er dann Preise anheben? Er muss doch befürchten wieder nicht mehr alles loszubekommen wenn er den Preis anhebt und etwas wegschmeißen zu müssen?

EDIT du bringst hier auch etwas in die Argumentation ein was gar nicht stattfindet. @Abahatschi erfindet plötzlich insolvente Unternehmen dazu, was ja aber nicht passieren kann wenn fixkosten übernommen werden. und du behauptest ein Bäcker kann aus unerklärlichen Gründen nicht mehr produzieren und würde daraufhin die Preise anheben. wenn er die Preise anhebt gegenüber anderswo in der Stadt wird er weniger verkaufen, das ist Realität..
apple84 schrieb:Der Unterschied ist, dass du während des Lebens sowieso sparst (S) und durch den fehlenden Konsum noch (S + vorherigem Konsum
(S´)) dazusparst.
das sparen für 3 Monate ändert nichts an meiner Kaufkraft in meinen Augen. ich mache das ständig im Jahr, ich spare, dann nach einer Weile gebe ich etwas aus. das hat nichts an meiner Gesamtkaufkraft geändert.

Wikipedia meint nämlich folgendes dazu:
Als Kaufkraft der Verbraucherhaushalte wird das in privaten Haushalten für Konsumzwecke verfügbare Einkommen bezeichnet, also derjenige Betrag, der pro Haushalt vom Einkommen verbleibt, nachdem alle regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen (zum Beispiel Wohnungsmieten, Kreditraten, Versicherungsprämien) bedient wurden. Die Kaufkraft kann sich somit entweder auf das monatliche Einkommen oder auch auf das Jahreseinkommen einer Person oder eines Haushalts beziehen.
es geht also allein um die Einnahmen und die fixen Ausgaben. diese bleiben aber gleich auch wenn der Staat jetzt kommt und die Fixkosten deckt und Gehälter zahlt. und du wirst doch sicher nicht die Kino-Besuche und Restaurant-Besuche die nicht immer gleich sind zu den fixen Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen zählen die hier Wikipedia als Abzüge benennt?


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26.03.2020 um 13:26
@apple84

außerdem weiß ja jeder der wirtschaftet, wenn jetzt nach einem Lockdown mehr Geld zur Verfügung steht dass dann der Konsum in einigen Branchen erstmal einen Peak hat weil nicht gekauft werden konnte. Das wird aber sicherlich keine Preissteigerung durch die Bank und im großen Ausmaße zur Folge haben weil ja jeder weiß gleich danach ist eben die Kaufkraft wieder ganz genauso groß..


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26.03.2020 um 13:53
apple84 schrieb:danke für die unterstützende Argumentation.
Gerne, aber so wie ich das sehe kann man sich das einfach sparen. Es fehlt Verständnis für die einfachsten Marktmechanismen. Ich lese ständig das Gleiche, gepaart mit "wo ist das Problem"?...


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26.03.2020 um 16:13
RayWonders schrieb:Und wo ist jetzt wirtschaftlich das Problem. Wenn das gesparte Geld dann später eingesetzt wird für kurzfristig mehr Kino, Restaurant oder Lieferando? Das ist als würde ich mich entscheiden, ich spare jetzt mal 3 Monate und entscheide später wofür ich es verwende.
Wenn ich aber so handle dann kommt doch auch keiner und sagt das kannst du nicht machen die Preise steigen dadurch oder das meine Kaufkraft dadurch gestiegen ist?
Auch ist es sicherlich nicht so wenn jetzt jeder durch Corona-Krise 150Euro gespart hat, dass dann jegliche Elektronikprodukte im Preis steigen um 50Euro oder mehr. Das sind alles nur theoretische Zahlenspielerei und ist Theorie in meinen Augen die die Wirklichkeit nicht abbilden.
Ja, ich sagte ja schon zu Beginn, dass man das in umkämpften Branchen nicht merken wird. Das stimmt. In der Elektroindustrie ist das Angebot und die Konkurrenz so groß, dass hier ein defltionärer Effekt zu beobachten und die Preise aufgrund des wachsenden Angebots sinken. Genauso ist es doch aber auch vorstellbar, dass diese steigen bei Angebotsverknappung.

Ich zitiere mal aus einem gestrigen Zeit Artikel, vielleicht stellt der das Problem der Angebotsverknappung nochmal anders da:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/coronavirus-krise-rettungsprogramme-inflation-5vor8

Es gibt allerdings auch einen gegenläufigen Trend. Denn in vielen Industrienationen versuchen die Regierungen, die krisenbedingten Einkommensausfälle in der Bevölkerung durch staatliche Transfers zu ersetzen. Und anders als in der Finanzkrise sind die Produktionskapazitäten nicht unterausgelastet, sondern stillgelegt. Es gibt also mehr Geld aber nicht unbedingt mehr Güter – und das kann durchaus inflationäre Spannungen hervorrufen. Um im Bild zu bleiben: Es sind noch drei Körbe übrig und die Flechtwerkstatt ist gesperrt, weshalb auch nicht mehr hergestellt werden können. Wenn alle diese Körbe haben wollen, dann wird der Korbmacher die Preise erhöhen.
RayWonders schrieb:In dieser Geschichte sind mMn schon wieder Annahmen aus der Theorie die die Wirklichkeit nicht widerspiegeln. Zum einen wenn nur 1 Stunde Nachhilfe da ist und diese vergeben wurde, dann wird es auch nicht ausreichen mehr zu zahlen weil das Angebot einfach nicht da ist. Es wird wohl eher eine weitere Person die Nachhilfe gibt gefunden werden die zum gleichen Preis arbeitet.
Das selbe gilt für den Apfel, keiner wird plötzlich freiwillig das doppelte zahlen wenn es noch andere Produkte als Ausgleich in genügender Menge gibt. Man muss doch mal wegkommen können von diesen Theorien die mit der Realität nichts zu tun haben?
Ein Szenario ist immer ein vereinfachtes Abbild der Realität, das ist dir sicher bewusst. Und so soll vereinfacht darstellen, wie die Abläufe aussehen. Nachhilfestunde wäre eine endliche Resource, wie auch Äpfel endlich sind. Und wenn gerade Leute wegen der Krise ausfallen, steht nun mal einiges Still was das Angebot verkleinert. Siehe Zeit Artikel
RayWonders schrieb:Und genau das wird er tun, wenn die Nachfrage längerfristig steigt bietet er auch mehr an zum selben Preis. nur wenn seine Kosten steigen oder auch die Nachfrage sinkt dann wird er Preise erhöhen. Wieso sollte er nicht mehr produzieren können? Und wieso sollte er dann Preise anheben? Er muss doch befürchten wieder nicht mehr alles loszubekommen wenn er den Preis anhebt und etwas wegschmeißen zu müssen?

EDIT du bringst hier auch etwas in die Argumentation ein was gar nicht stattfindet. @Abahatschi erfindet plötzlich insolvente Unternehmen dazu, was ja aber nicht passieren kann wenn fixkosten übernommen werden. und du behauptest ein Bäcker kann aus unerklärlichen Gründen nicht mehr produzieren und würde daraufhin die Preise anheben. wenn er die Preise anhebt gegenüber anderswo in der Stadt wird er weniger verkaufen, das ist Realität..
Es wäre schön, wenn jeder so viel produzieren könnte wie wollte. Aber es wäre doch Utopie zu behaupten, dass jede soviel produzieren kann, wie er will. Jetzt bis du es, der den Blick von der Theorie nicht in die Wirklichkeit richtet.
Wie sieht es denn gerade aus:
Maschinelle Einschränkungen - ne Maschine kann nicht mehr als 24 h laufen.
Platz - deine Lagerhalle ist endlich und du kannst nicht unendlich Maschinen reinstellen.
Fachkräfte - oberster Grund, finde heute mal einen Bäcker usw.
Das heißt es gibt eine Kapazitätsgrenze die real ist und nicht von der Theorie gegeben.

Und Umsatz ist das Produkt aus Preis mal Menge. Möchte man seinen bisherigen Umsatz erzielen mit weniger Menge muss der Preis steigen usw.
RayWonders schrieb:das sparen für 3 Monate ändert nichts an meiner Kaufkraft in meinen Augen. ich mache das ständig im Jahr, ich spare, dann nach einer Weile gebe ich etwas aus. das hat nichts an meiner Gesamtkaufkraft geändert.
Ja doch in dem der Staat den Firmen doch die Fixkosten bezahlt hat. Dann hast du mehr Geld als vorher und die Firmen auch.
RayWonders schrieb:es geht also allein um die Einnahmen und die fixen Ausgaben. diese bleiben aber gleich auch wenn der Staat jetzt kommt und die Fixkosten deckt und Gehälter zahlt. und du wirst doch sicher nicht die Kino-Besuche und Restaurant-Besuche die nicht immer gleich sind zu den fixen Ausgaben und Zahlungsverpflichtungen zählen die hier Wikipedia als Abzüge benennt?
Wenn du zu dieser Kaufkraft noch das Sparen (s. unten) dazurechnet, kommen wir auf das zusätzlich verfügbare frei Vermögen. Aber egal....


"Aus volkswirtschaftlicher Sicht handelt es sich beim Sparen um einen Vorgang, der sich auf einen Teil des im Haushalt zur Verfügung stehenden Einkommens bezieht – bei Staaten bzw. Privatpersonen der Volkswirtschaft.

Dieser Teil steht nicht dem regelmäßigen Konsum zur Verfügung, sondern wird zurückgelegt – meist in Form von Geldanlagen. In der Regel handelt es sich beim Sparen um das sogenannte Freiwillige Sparen. Grund dafür kann die Bildung von Vermögen, aber auch die Anschaffung teurer Konsumgüter sein. Das Gegenstück vom Freiwilligen Sparen ist Zwangssparen. Können in einer Volkswirtschaft lebende Personen Teile ihres Vermögens nicht ausgeben, spricht man von dieser Variante des Sparens." (Vgl. handelslexkon.de)



Ich glaube, wir kommen nicht auf einen Nenner.

Für dich ist Inflation wie ich es raus höre theoretischer Fake?! Du kannst doch aber nicht bezweifeln, dass es schon inflationäre Zeiten in der letzten Dekade gab, oder?
Und die Warnungen von Wissenschaftern, Politikern und co sind dann Fake News?



Ich gebe dir, wie schon gesagt, recht, dass es zu keiner Hyperinflation kommt und das vieles überschätzt wird. Aber aus dem Grund, dass die Konkurrenzsituation in vielen Märkten inflationäre Prozesse eindämmt. Trotzdem und das wollte ich deutlich machen, ist es kein rein theoretisches Konstrukt


Kleiner Fun-Fact zum Abschluss:
Ich war vorhin einkaufen und die Supermärkte (REWE, EDEKA) haben alle Angebote für diese und die nächsten Wochen gestrichen.
Ich habe nun das erste Mal seit Jahren nicht irgendeinen Kaffee im Angebot bekommen sondern habe circa 2 € mehr bezahlt wie üblich...
Als ich nachfragte, kam die Begründung: "Wir brauchen grade keine Angebote, die Leute kaufen sowieso alles!" ... Soviel zur Theorie...


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26.03.2020 um 17:23
@apple84
@Abahatschi

ich sehe eure Theorie-Ansätze und Erklärungen in etwa so wie die Erklärungen von einigen Virologen, dass wir in 2 Jahren bei einer Durchseuchung von 60-70% sind. Das ist aber Worst-Case ohne das irgendwelche Maßnahmen getroffen werden und hat absolut nichts mit der Realität zu tun. Ihr bleibt aber an euren Theorien kleben. Naja außer @apple84 - du ruderst ja auch schon zurück und erklärst es wird keine große Inflation geben. Daher ja die Frage wo ist das Problem?

Die normale Inflation geschieht dadurch, dass irgendwo die Preise steigen, wie z.b. schon desöfteren gesehen beim Ölpreis (der im übrigen zur Zeit gesunken ist also eher ein Zeichen gegen Inflation in diesem Bereich). Dann gibt es noch die Zahlen die regelmäßig veröffentlicht werden wie hoch die Inflation ist. Ich glaube nicht dass das was ihr als Theorie der Preissteigerung hier angebracht habt als Argument passieren würde wenn 3 Monate die Betriebe und Unternehmen stillstehen und die Fixkosten vom Staat übernommen werden ohne dass die Unternehmen auf den Schulden sitzenbleiben.

Gerade hab ich das Ende der Nachrichten gesehen auf ZDF - Thema - Vergemeinschaftlichung von Schulden in der EU.
Ich scheine also mit meinen Ansatz nicht wirklich falsch zu liegen wenn sogar schon in der Tagesschau davon gesprochen wird.


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