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Darwinismus - adé!

2.563 Beiträge, Schlüsselwörter: Darwin, Darwinismus
Freakazoid
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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:33
@0ne2seven

Du trollst hier rum, dass sieht man an deinen Antworten sehr genau.

Wenn du alles auf die Kontrolle von einer Höheren Macht schiebst, schiebst du damit jede verantwortung weg, absolut jede.
Es wäre mir neu, dass es so leicht wäre.

Bitte beschäftige dich erstmal mit der Theorie und nicht oberflächlich, bevor du in der Lage bist, deinen Senf dazu zu geben.

@son_of_vyana

Den gleichen Ratschlag habe ich auf für dich.
Man kann deine Aussagen, leider sind es keine Argumente, auch so zusammenfassen.
"Alle anderen die nicht meiner Meinung sind, sind doof."
Um mir nicht das ewige IDler Geleihere anzuhören, dass ich ja der jenige wäre, der sagt alle die nicht meiner Meinung folgen sind doof, werde ich natürlich noch mehr dazu schreiben.
son_of_vyana schrieb:Unzureichende Funde von Knochen und Fossilien widersprechen der Evolutionstheorie, da sie zu erheblichen Lücken in den Evolutionsketten führen.
Keine Ahrnung von Fossilienbildung und wie lange sollten die Knochen, in nicht Fossilenfrom den bitte überdauern können?
Was schon zur ersten Kritik an deiner Aussage führt. Man kann von glück sprechen, wenn man Fossilien hat und genau die zeigen eine Entwicklung der Lebensformen. Dort kann man die Entwicklung der Gymnospermen und der Angiospermen, so komplex sie auch ist, super sehen. Bei den Tieren ist es nicht anders. Gerade durch die Funde wissen wir, dass Vögel die direkten Nachfahren der Dinosauerier sind und eben nicht die Reptilien.
Zu den Fossilien, es müssen sehr genaue Bedinungen erfüllt sein, damit Knochen versteinern und meist bleiben sowieso nur die Deckknochen übrig. Dennoch haben wir viele Fossilien. Eine Kette mit einer deutlichen Entwicklung, die Löcher hat. Es wäre wesentlich fataler wenn wir keine Löcher hätten, da es der Versteinerung total wiedersprechen würde.
Doch was sind viele Fossilien? Drei oder dreihundert die das selbe zeigen? Es müssen nur ausreichend viele sein. Was eigentlich jeder verstehen müsste.
son_of_vyana schrieb:Mathematisch betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch aufgrund der Evolution ohne Einwirkung einer höheren Macht entstanden ist, mit dem Entstehen des Stückes Romeo und Julia nach der Explosion einer Bibliothek gleichzusetzen.
(Leicht abgeändertes Zitat eines Professors)
Also erstmal, zitiert man bitte richtig und mit Angabe des Professors, sonst wirkt sowas ganz gerne mal so, als wollte man mit dem Wort Professor eindruck schinden und etwas leider komplett unsinnigem ein Funderment verschaffen.
Also erstmal hast du keine Mathematik gerade aufgeführt, es wäre schön, wenn du es schon machen würdest.
Dann ist Evolution eben nicht auf ein Ziel ausgerichtet. Es gab also nicht das Ziel am anfang des Lebens einen Menschen zu erzeugen. Wenn wir nur eine Lebensform hätten und eine begrenzte Zeit, dann wäre niemals irgendwas interessantes dabei rausgekommen. Wenn man aber zieg Milliarden mal die Möglichkeit zur neu Kombination und zur Veränderung hat, sieht es ganz anders aus.
Also damit du das besser verstehst. Nehmen wir mal an, eine Explosion wäre ein gezielter Versuch zur neu Kombination von Wörtern und bei jeder Explosion würden sie sich neu und anders anordnen. Dann nehmen wir noch eine beliebig hohe Zahl von Bibliotheken und beliebig viel Zeit. Wir werden Romeo und Julia raus bekommen.
Doch erstmal ist dein geklautes Argument sehr fehlerhaft. Expolsionen kann man nicht mit dem Verbinden von Atomen und Molekülen gleichziehen. Davon ab hat die Evolotion etwas geordnetes. Sie wird durch äußere Umstände in Richtungen gedrängt. Was nützt es dir, dass du bei 32 Grad einen super Stoffwechsel hast, wenn du in einer Umgebung von 25 Grad lebst und deine Enzyme nicht in der lage sind Proteine, Fette oder Kohlenhydrate zuspalten? Nichts und du wirst höchst wahrscheinlich diese negative Fähigkeit nicht weiter geben. Ach Genetik ist eigentlich zu viel um es klar zu machen.

Also gerade weil ich mich dort einwenig auskenne, muss ich dir leider sagen. Nichts in der Biologie macht Sinn ohne die Evolution. Ich würde dir also dringent nahe legen, es entweder sein zu lassen oder dich erstmal mit der Theorie zu beschäftigen und nicht mit leicht verständlichen pseudo populär wissenschaftlichen Texten zu beschäftigen, von Leuten die auf längst wiederlegte Sachen pochen und Beispiele bringen, die leider mit der Realität nichts zu tun haben.

@JPhys

Thx


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:38
@son_of_vyana

Sie impliziert die Verschmelzung von Religion und Wissenschaft und stellt somit das künftige und einzig wahre Paradigma dar.

LOL, dann musst Du aber auch wieder die Inquisition einführen, um Dein einzig wahres Paradigma gegen ketzerische Angriffe zu verteidigen. Denn die Inquisition hat sich ja schon im Mittelalter bewährt, um Religion und Wissenschaft unter dem einzig wahren Paradigma zu vereinigen.


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:40
Meiner Meinung nach kann/muss man bei der Frage nach der "Schöpfung" zweiteilig vorgehen. Erstens physikalisch, zweitens biologisch (welche fliessend ineinander übergehen)
Wenn man betrachtet, wie das Universum aufgebaut ist und wenn man weiss, welche Bedeutung die sog. "Naturkonstanten" (bitte nachschlagen, würde zu weit führen) haben, muss man sagen, dass wir nur deshalb existieren, weil eben alles GENAUSO ist, wie es ist.
Das lässt mir zwei Möglichkeiten:
1.) Ich glaube an einen Schöpfer, wie auch immer dieser beschaffen ist, oder
2.) Ich glaube daran, dass es mich gibt, weil es einen unglaublichen Zufall gegeben hat.

Ich für meinen Teil glaube an Gott und das sollte jedem selbst überlassen bleiben, natürlich auch, wie Gott für diese Person aussieht.

Biologisch gesehen muss ich aber an die Evolution glauben!
Ich kann mich als Mensch nicht "Krone der Schöpfung" sehen. Und das müsste ich ja als Anhänger des Kreationismus. Aber warum entwickelt sich der Mensch denn nachweisbar weiter? Zwei kleine Beispiele: Viele Menschen haben sich an den Genuss von Kuhmilch angepasst, dies fand aber erst nach Einführung einer Agrarkultur statt. Also führt die Mutation der Laktattoleranz zu einem Wettbewerbsvorteil (neue Nahrungsquelle).
Zweitens:Eine jüngstens nachgewiesene und z.Zt. stark untersuchte Mutation bei afrikanischen Menschen scheint eine gesteigerte Immunität gegen den HI-Virus erkennen zu lassen.
Also mutiert der heutige Mensch weiter, was die Evolutionstheorie als Erklärung nahelegt.
Ich sehe nicht, wie dieses anders zu erklären wäre.


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:40
@Freakazoid

Bitte lies meine Beiträge sorgfältiger. Niemals habe ich die Existenz der Evolution angezweifelt.

@JPhys

Schön, dass du in der Schule etwas aufgepasst hast JPhys. Jedoch muss angesichts neuer erkenntnistheoretischer Betrachtungsweisen bereits vorhandenes und gelerntes Wissen neue strukturiert und ergänzt werden.

Dass die Evolution als solche statt gefunden hat ist nicht ausreichend bewiesen und wird - was man bemerkt hat, wenn an sich mit neuerer Literatur zu diesem Thema befasst hat - von vielen Wissenschaftlern angefochten.

Doch das Zauberwort lautet "gelenkte Evolution".

Sie impliziert die Verschmelzung von Religion und Wissenschaft und stellt somit das künftige und einzig wahre Paradigma dar.


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02.02.2009 um 19:45
@son_of_vyana




Weil es so viel Spaß macht.
son_of_vyana schrieb:Dass die Evolution als solche statt gefunden hat ist nicht ausreichend bewiesen und wird
Erstaunlich, ich wusste nicht, dass man in Wissenschaften etwas rein beweisen kann, man kann es nur falsivizieren, worauf ufftata hier doch sehr schön eingegangen ist.
Ich wüsste daher nicht, dass die Evolution bewiesen wäre, sie ist viel mehr einfach nicht wiederlegt.
Also mal mit dem Theorie Begriff auseinander setzen bitte.
son_of_vyana schrieb: - was man bemerkt hat, wenn an sich mit neuerer Literatur zu diesem Thema befasst hat - von vielen Wissenschaftlern angefochten.
Quellen, Quellen und noch mals Quellen. Ohne die sind es nur Worte ohne Fundament.
son_of_vyana schrieb:Das Zauberwort lautet "gelenkte Evolution".
Sie impliziert die Verschmelzung von Religion und Wissenschaft und stellt somit das künftige und einzig wahre Paradigma dar.
Ich weiß ja nicht wie gut es um dein Wissen über die Natur und ihre Lebewesen steht, aber eine gelenkte Evolution würde ein viel höheren Grad an Perfektion fordern. Den haben wir beim besten willen nicht. Leben auf der Erde läuft ganz gut, aber wenn jemand bewusst die Verpaarung Lebewesen steuert, ebenso die zufälle von sowas wie Crossing Over(veränderungen der Chromosomenstrucktur) etc. in der Hand hält, dann würde das Leben auf der Erde vieles nicht benötigen, allein die pure Energieverschwendung von einem Haufen Sekunderer Geschlechtsmerkmale würde sinnvoller weise weg fallen, wie noch einen Haufen anderer Dinge.

Religion und Wissenschaft haben nichts zusammen verloren. Da die heutigen Religionen sich selbst nicht entwickeln können.
Wenn ich recht habe, wird es aber zu einem höheren Verständnis von dem was man Spiritualität nennt und Wissenschaft auf lange sicht geben. Unter der Vorraussetzung die Aussagen und Vorhersagen stimmen mit der gelebten Realität über ein. Der Rest ist Aberglaube und hat noch nie geholfen.


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Freakazoid
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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:51
@son_of_vyana
son_of_vyana schrieb:Bitte lies meine Beiträge sorgfältiger. Niemals habe ich die Existenz der Evolution angezweifelt.
Sie das:
son_of_vyana schrieb:Dass die Evolution als solche statt gefunden hat ist nicht ausreichend bewiesen und wird - was man bemerkt hat, wenn an sich mit neuerer Literatur zu diesem Thema befasst hat - von vielen Wissenschaftlern angefochten.
Du hast also die Meinung anderer verbreitet, damit du deine Vorstellung der "gelenkte Evolution" verbreiten kannst?

Dich als Kreationist zu bezeichnen, würde der Sache schon sehr nahe kommen.

Wie auch immer, wenn du etwas schreibst, gehe ich davon aus, dass es auch deine meinung ist. Du hast hier offen die Existenz der Evolution angezweifelt, nein bestritten und nun kannst du nicht zurück rundern.
Kurz um, du hast keine Argumente gegen die Evolutionstheorie geliefert, dich damit geoutet nur wenig über das ganze zu wissen und versuchst eine Idee zu verbreiten, die leider keine Grundlage hat...
Schon schade, aber ich habe leider nicht viel mehr erwartet.


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:51
@JPhys


:D nach deinen aussagen lehnt sich somit die evolutionstheorie vielzuweit aus dem fenster =))).


Wenn sie nur wie du sagst beweist das Dackel oder Pudel gezüchtigt werden. Darf sie doch lange mit dem Zufall als schöpfungselement daherkommen. ;))

nur mal paar bespiele wie hervorragend wir menschen züchten können :))

Dalmatiner:
Aufgrund ihres einzigartigen Stoffwechsel-Systems bilden sich bei Dalmatinern öfter Harnsteine (Blasen-/Nierensteine) als bei anderen Hunderassen. Das Enzym Uricase, welches in den Leberzellen sitzt, wandelt Harnsäure (Abbauprodukt von Purinen) in Allantoin um. Dalmatiner haben ein defektes Harnsäuretransportsystem in der Leber, wodurch der größte Teil der Harnsäure nicht mit dem Enzym in Kontakt kommt.

Basset Hund
Aufgrund seines Körperbaus (langer Rücken und kurze Beine) kann es beim Basset - wie auch bei anderen ähnlich gebauten Hunden - zu Bandscheibenproblemen, in schweren Fällen auch zu Lähmungen kommen. Wichtig ist, dass der Hund während der Wachstumsphase nicht überfordert wird; insbesondere sollte vermieden werden, dass er abwärts springt (z. B. Treppensteigen). Er neigt auf Grund seiner langen, hängenden Ohren (praktisch keine Belüftung der Gehörgänge), zu chronischen Ohrentzündungen. Der Basset neigt zur Ellenbogengelenksdysplasie. Ursache ist meistens unterschiedliches Längenwachstum der Unterarmknochen (Elle und Speiche), was dann zu schmerzhaften arthrotischen Veränderungen im Ellenbogengelenk führt.

Dänische Dogge
Herzproblem stirbt nach bloss 7 Jahren


____________________

ach ich kopier einfach alles rein =)

Blue-dog-Syndrom (Blauer-Dobermann-Syndrom)
Definition: Blaugraue Farbaufhellung mit Disposition zur Alopezie und Hautentzündung. Pigmentmangel-Syndrom.
Auftreten: Sporadisch, familiär gehäuft bei Dobermann, Dogge, Greyhound, Irish Setter, Teckel,
Genetik: Autosomal unvollständig dominant.
Symptomatik: Durch eine gestörte Verhornung des Haarfollikel-Epithels kommt es zu Haarausfall mit Schuppenbildung, Papeln und Pusteln, sowie sekundärer follikulärer Pyodermie. Das Lymphsystem kann sich verändern, Ödeme können entstehen und eine Nebennierendysplasie. Grundlage des Defekts ist eine Nebennieren-Insuffizienz mit Immunkomplexstörung. Homozygote Tiere sind scheinbar stärker betroffen als heterozygote Tiere (unvollständig dominant).
Brachy- und Anurie sowie Verkrüppelung der Schwanzwirbelsäule
Definition: Unterschiedlich ausgeprägte Verkürzung der Schwanzwirbelsäule bis zur Stummelschwänzigkeit, mit oder ohne Verkrüppelung des Schwanzes (Knick-, Korkenzieherschwanz).
Auftreten: Sporadisch, familiär gehäuft bei Französischer Bulldogge, Englischer Bulldog, Mops, Teckel, Bobtail, Cocker Spaniel, Entlebucher Sennenhund, Rottweiler
Genetik: Knick- und Korkenzieherschwänze autosomal rezessiv, Brachy- und Anurie wahrscheinlich autosomal rezessiv, u.U. polygenetisch, möglicherweise mit Umweltfaktor.
Symptomatik: Knick- und Korkenzieherschwanz sowie Verkürzung der Schwanzwirbelsäule tritt häufig mit Missbildungen an weiteren Abschnitten der Wirbelsäule auf (Block-, Schmetterlings- und Keilwirbelbildung, Spina bifida). Folge können Störungen der Bewegungsabläufe der Hintergliedmaßen bis zur Lähmung sein, sowie Harn- und Kot-Inkontinenz.
Chondrodysplasie
Definition: Zwergwuchs mit Verkürzung der langen Röhrenknochen, damit der Gliedmaßen. Möglicherweise ist die Ursache eine hormonelle Fehlsteuerung des Calcium- und Phosphor-Stoffwechsels.
Auftreten: Basset Hund, Französische Bulldogge, Pekinese, Scottish Terrier, Sealyham Terrier, Welsh Corgis
Genetik: Scheinbar autosomal unvollständig dominant.
Symptomatik: Starke Disposition zur frühzeitigen Fehlbildung der Zwischenwirbelscheiben, was zu einem Bandscheibenvorfall führen kann.
Dermoid / Dermoidzysten
Definition: Hauteinstülpungen am Rücken, die bis in den Wirbelkanal hineinreichen können.
Auftreten: Rhodesian Ridgeback, Thailand Ridgeback
Genetik: Wahrscheinlich autosomal unvollständig dominant mit Kopplung an das Gen „Ridge“ (Haarstrich mit gegenläufigem Wuchs).
Symptomatik: Vor und hinter dem „Ridge“ treten am Rücken Zysten auf, die sich im Embryo aus einer unvollkommenen oder ausbleibenden Trennung von Haut und Rückenmark entwickeln. Bleibt die Verbindung zu Wirbelkanal und Rückenmark bestehen, kann dies zur Lähmung der Hinterläufe und zu Schmerzempfindlichkeit führen. Außerdem treten durch Infektionen entzündliche Veränderungen auf (Meningitis, Myelitis).
Grey-Collie-Syndrom
Definition : Silbergraue Farbaufhellung, verbunden mit einer Störung der Blutbildung.
Auftreten: Verschiedene Collie-Zuchtlinien
Genetik: Autosomal rezessiv mit Semiletalfaktor
Symptomatik: Durch die Störung der Blutbildung (Verminderung der neutrophilen Granulozyten) tritt eine starke Disposition für Infektionen auf, besonders der Schleimhäute. Die mangelnde Infektionsabwehr führt häufig zum Tod vor der Geschlechtsreife.
Haarlosigkeit
Definition: Haarlosigkeit
Auftreten: Chinesischer Nackthund, Mexikanischer Nackthund
Genetik: Autosomal unvollständig dominant mit Letal- / Semiletalfaktor
Symptomatik: Schwerwiegende Gebissanomalien, fehlende Prämolaren, Canini oder Incisivi. Immundefizienz, empfindliche Haut (Sonnenbrand, Allergien, Verletzungen, Fliegenbefall) und klimatische Adaptionsstörungen.
Merlesyndrom
Definition: „Tigerung“, bei homozygoten Tieren „Weißtiger“. Depigmentierung mit variabel ausgeprägten Sinnesorgandefekten.
Auftreten: Bobtail, Collie, Deutsche Dogge, Dunkerhund, Sheltie, Teckel, Welsh Corgis.
Genetik: Autosomal unvollständig dominant, Subvitalgen.
Symptomatik: Bei homozygoten Tieren sind 50% bis 100% der Körperoberfläche unpigmentiert. Es treten dabei auch Anomalien der Augen und des Ohres auf, deshalb eine mehr oder weniger eingeschränkte Seh- und Hörfähigkeit. Außerdem treten Störungen des Gleichgewichtsorgans und der Reproduktion auf. Weißtiger haben eine perinatale Sterblichkeit bis zu 47%.
Brachyzephalie / Brachygnathie
Definition: Breiter, runder Schädel bis hin zu primatenähnlichem Rundkopf und / oder Verkürzung der Kiefer- und Nasenknochen
Auftreten: Boxer, Bulldoggen, Chihuahua, Mops, Pekinese, King Charles Spaniel, Shi Tzu, Toy Spaniel,
Genetik: Polygenie
Symptomatik: Schwergeburten. Bei Brachyzephalie und Chondrodysplasie Neigung zu Gehirntumoren und Hydrocephalus. Bei höherem Grad der Verzwergung nimmt die Dicke des Schädeldaches ab, verbunden mit persitierenden Fontanellen was zur Schädelverletzungen führen kann. Durch das unproportionierte Wachstum der Schädelknochen werden die Nebenhöhlen verkleinert, es treten Stenosen in den Nasenöffnungen und –gängen auf, der Gaumen wird zu lang und weich. Folge sind Atembeschwerden und Störungen der Thermoregulation sowie Schluckbeschwerden. Durch einen ausgeprägten Vorbiss kann auch die Gebissfunktion mangelhaft sein.
Ektropium
Definition: Auswärtsrollen des unteren Augenlidrandes.
Auftreten: Gehäuft bei Basset, Bernhardiner, Bluthund, Bulldoggen, Cocker Spaniel, Neufundländer, Shar Pei
Genetik: Polygenie mit Disposition bei faltenreicher Haut.
Symptomatik: Der Lidschluss bleibt durch das Auswärtsdrehen des unteren Lidrandes unvollständig. Dies führt zu Tränenfluss, Konjunktivitis und eventuell Veränderungen der Hornhaut.
Entropium
Definition: Einwärtsrollen des Augenlidrandes.
Auftreten: Insbesondere Bullterrier, Chow-Chow, Pudel, Rottweiler, Sennenhund und Shar Pei, aber auch bei vielen anderen Rassen.
Genetik: Wahrscheinlich Polygenie, familiär gehäuft bei Zuchten mit tiefliegenden und / oder kleinen Augen.
Symptomatik: Der einwärts gerollte untere oder obere Augenlidrand führt zu sekundärer Trichiasis mit Hornhaut- und Bindehautirritationen, bis hin zu Konjunktivitis und Keratitis.
übermäßige, permanente Hautfaltenbildung
Definition: Hautfalten, die teilweise oder überall in Erscheinung treten.
Auftreten: Teilweise Faltenbildung bei Pekinese und Toy Spaniel, generalisierte Faltenbildung bei Basset, Bluthund und vor allem Shar Pei.
Genetik: Wahrscheinlich Polygenie.
Symptomatik: Disposition zu Mucinosen und Dermatitiden, bei brachyzephalen Rassen außerdem Reizung der Cornea mit Keratitis als Folge.
Hüftgelenksdysplasie (HD)
Definition: Mangelhafte Ausprägung des Hüftgelenks.
Auftreten: Bei schweren Rassen wie Bernhardiner, Boxer, Deutsche Dogge, Deutscher Schäferhund, Leonberger, Mastiff, Neufundländer, Retriever, Rottweiler, Sennenhund, zum Teil aber auch bei kleineren Rassen.
Genetik: Polygenie.
Symptomatik: Die knöchernen Gelenkanteile (Acetabulum, Caput femoris) werden nur ungenügend ausgebildet. Das Gelenk wird instabil, es können eine Verformung des Caput femoris, Osteoarthrose und Kapselfibrose auftreten mit spontaner schmerzhafter Lahmheit. Die Schmerzen gehen von den Muskeln aus, die versuchen, das Gelenk wieder zu stabilisieren.
Hypertrophie des Aggressionsverhaltens
Definition: Übersteigertes Angriffs- und Kampfverhalten, das leicht auslösbar und biologisch weder bezüglich Zweck noch Ziel sinnvoll ist.
Auftreten: Grundsätzlich bei vielen Rassen, besonders ausgeprägt aber bei American Staffordshire Terrier, Pit Bull Terrier („Kampfhunde“)
Genetik: Ungeklärt. Sicherlich aber mit genetisch determiniert.
Symptomatik: Jeder Sozialkontakt wird mit Aggression und Beschädigungsbeißen beantwortet. Die Beißhemmung gegenüber Sozialpartnern kann sich nicht entwickeln.
weitere 25 nicht weiter detaillierte Einzeldefekte


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:54
@Freakazoid

Wunderbar, dass du Begriffe wie Crossing-Over und Selektion kennst. Hast du sie auch im Abitur als Biologie LK gelernt? Oder hast du sie viel eher aus einer Zeitschrift vom Kiosk? Schön zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die wirklich Ahnung haben und sogar die Worte eines angesehenen Professors für null und nichtig erklären können.

Ach ja, die Worte, die du verwendest werden wie folgt geschrieben: falsifizieren und Crossing-Over. Das müsstest du dann nochmal in deiner Zeitschrift nachlesen.


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Darwinismus - adé!

02.02.2009 um 19:54
Obig genannte kRANKheiten...hat keine der ur-Stamm-hunde-Familie

sondern nur durch unsere Hand gezüchtete tiere...

:) wenn du auch nur 2-3 Vorteile gegenüber anderen Tieren findest die durch unsere Züchtigung entstanden...sag ich nur hut ab.

fakt is leider das die tiere nur nachteile durch unsere züchtigung erleiden müssen ;(


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02.02.2009 um 19:59
@son_of_vyana

Nein, die habe ich in meinem Studium kennengelernt, von einem Professor.
Ach ja, mit deinem Aggroverhalten, magst du vielleicht bei anderen Ablenken können, aber hier nicht.
Hat dein angesehender Professor einen Namen?
Ein Professor macht kein neues Weltbild, wenn er es nicht schaft, dass seine neue Theorie die Alte ablösen kann.


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02.02.2009 um 20:01
@0ne2seven

Ja, das kommt weil der Selektionsdruck von uns aus kommt und wir bestimmte Eigenschaften haben wollen. In der Natur währen diese Tiere teilweise total aufgeschmissen. Nur wie haben dadurch Vorteile bekommen und niemand anders.


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02.02.2009 um 20:03
@Freakazoid
Liess mal alle antworten...
dann komm mir mit sowas daher....
___________________________ keine sekunde früher!


welche verantwortung ? nenn mir eine von deinen "jeder" verantwortung...



wenn du schon so schön kritiesieren kannst erörtere deine eig. aussage bitte =)

___________

Wenn ich recht habe, wird es aber zu einem höheren Verständnis von dem was man Spiritualität nennt und Wissenschaft auf lange sicht geben.

du wirst recht behalten sofern die wissenschaft wie du sagst...den begriff "religion" vergisst. und fakten anzuerkennen bereit ist.


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02.02.2009 um 20:06
@son_of_vyana
"Schön, dass du in der Schule etwas aufgepasst hast JPhys. "
etwas?
Du machst dir keine Vorstellung davon wie sehr....

"Jedoch muss angesichts neuer erkenntnistheoretischer Betrachtungsweisen bereits vorhandenes und gelerntes Wissen neue strukturiert und ergänzt werden."

Ach du meine Guete....

"Dass die Evolution als solche statt gefunden hat ist nicht ausreichend bewiesen"

Man kann keine wissenschaftkliche Theorie beweisen. Taucht das in deinen neuen erkenntnistheoretsuicehn Betrachtungen nicht auf?

Schau mal dass Evolution jetzt stattfindet das kann man belegen...
Das sie mal stattgefunden haben kann, kann man anhand von Knochenfunden nachvollziehen....
Wieviele Belege waeren denn fuer dich ausreichend?
Muss man wirklich von jeder Spezies ein skellet finden damit du zufrieden bist?
Was ist wenn manche einfach keine Skellerte hinterlassen haben? Dann konen wir sie auch nicht finden?

"was man bemerkt hat, wenn an sich mit neuerer Literatur zu diesem Thema befasst hat -"

Welche Literatur? Ich habe Zugang zum Wissenschaftsnetz? kannst du mir das Fachjournal und denn Artikel sagen .
"Nature" wuerde mich zB sehr gluecklich machen

Leute die in erster linie in Buechern veroeffentlichen tun das meistens weil sie nicht die minimalanforerungen wissenschaftlichen Arbeitsen erfuellen und somit bei den Journals nicht durchkommen.
Oder weil es ihnen eben mehr um die Einahmen des Verkaufes geht als um die Wahrheit.

"Doch das Zauberwort lautet "gelenkte Evolution". "
Bei Wissenschaft geht es eben darum die welt ohne Zauberworte zu erklaehren...
Hast du den Begriff Falsifizierbarkeit bei deinen erkenntnistheoretischen Betrachtungsweisen mal gehoert?

Wie willst du die Anahme eines externen Evolutionaeren Druckes den es jetzt nicht mehr gibt frueher aber schon gab falsifizieren?


"Sie impliziert die Verschmelzung von Religion und Wissenschaft und stellt somit das künftige und einzig wahre Paradigma dar."

Ich kriege Gaensehaut....
Religion und Wissenschaft wurden aus gutem Grund getrennt weil deren Verschmelzung eine Vergewaltigung der Wissenschaft war....

Schon das wort das "einzig wahre"

Wer sich einbildet die wahrheit unumstoesslich gefunden zu haben hat das Streben nach ihr ermordet...

Wenn dass deine neuen Erkenntnis theoretischen Betrachtungsweisen sind, waren mir die alten lieber..


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02.02.2009 um 20:06
@Freakazoid


gut dann kannst du mir mit 100%-er sicherheit ne hunderasse zeigen wo die menschen keinen so hohen druck aussübten (wird wohl ein wissenschaftler in nem labor draufgekommen sein das mal auszuprobieren) =) und wo die funktionalität des hundes und nicht sein aussehen wichtig war... die keine krankheiten/gendefekte aufweisst.


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02.02.2009 um 20:13
@son_of_vyana

Ich kann dir nicht ganz folgen, da wo ich es kann, versuche ich es.
0ne2seven schrieb:du wirst recht behalten sofern die wissenschaft wie du sagst...den begriff "religion" vergisst. und fakten anzuerkennen bereit ist.
Fakten die sich von Religion zu Religion unterscheiden? Einen Haufenteilwahrheiten oder nur die Lehre von jemand der sie agressiv genug verbeiten kann?
Fakten müssen unumstößlich sein und die Wissenschaft ist bis dato immer bereit gewissen, ihre Fakten, nur als nicht wiederlegte Modelle zu sehen, von den einige Ursprünge nicht so leicht erklärt werden können.
Die Menschheit muss den Begriff Religion also vergessen und ihre Spritualität wieder entdecken, es aber auf einer persönlichen Ebene belassen und keine Macht über andere mit angeblichen Offenbarungen haben.
0ne2seven schrieb:Liess mal alle antworten...
Deine oder die von JPhys?
0ne2seven schrieb:dann komm mir mit sowas daher....
___________________________ keine sekunde früher!
Ich habe Domestikation in der Uni durchgenommen und wollte nur was dazu schreiben.
Der Selektionsdruck in der Natur ist ein andere, als der bei Züchtungen. Gleichzeitg bestimmt der Mensch welche Tiere sich verpaaren sollen und dabei werden auch gerne schlechte Eigenschaften, die in der Natur dazu geführt hätten das das Tier sich zu nahe 100% nicht verpaaren kann, weiter gegeben.
0ne2seven schrieb:welche verantwortung ? nenn mir eine von deinen "jeder" verantwortung...
wenn du schon so schön kritiesieren kannst erörtere deine eig. aussage bitte =)
Da kann ich dir leider nicht ganz folgen, tut mir leid.


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02.02.2009 um 20:19
lol kannst mir ncihmal auf deine aussagen folgen?

Wenn du alles auf die Kontrolle von einer Höheren Macht schiebst, schiebst du damit jede verantwortung weg, absolut jede.
Es wäre mir neu, dass es so leicht wäre.



welche verantwortung ? nenn mir eine von deinen "jeder" verantwortung...
wenn du schon so schön kritiesieren kannst erörtere deine eig. aussage bitte =)


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02.02.2009 um 20:19
@0ne2seven
"Wenn sie nur wie du sagst beweist das Dackel oder Pudel gezüchtigt werden. Darf sie doch lange mit dem Zufall als schöpfungselement daherkommen"

Schluchts

Wenn sie nur....
Sie gibt tausend antworten tausend.

Nicht nur die eine wie Zucht von einer Tierart moeglich ist sondern generell wie Zucht moeglich ist .

UND eben auch was bei Zucht sonst noch passiert.

Wenn man einen Kuenstichen evolutionaeren druck ausubt passt sich die Art diesem Druck an.
Aber diie Lebensfaehigkeit der Art ohne diesen Druck nimmt automatisch dabei ab.
Weil die Art vor der Zucht eben an das Leben ohne diesen druck angepasst war.

Das ist eine simpele Konsequenz der optimierung mit Zeitabhaenigen potentailen....

Praktisch keine Gezuechtete art ist deshalb in Freierwildbahn mit den Natuerlcihe Arten konkurenzfaehig

"fakt is leider das die tiere nur nachteile durch unsere züchtigung erleiden müssen"
Sie werden weniger lebensfaehig erhaletn aber die Faehigkeit die wir von ihnen wollen

Bei pudeln war es das Aussehen
Bei Dackeln die Fahigkeit Kaninschen in deren Bauen zu jagen
Bei Kuehen ist es eine verzehnfachung der MIlchproduktion.
usw
das sind die Faehigkeiten die wir ihne gegben haben.
Und daafuer musste ein Preis bezahlt werden nicht von uns sondern von der Tierart.
Dass diese Arten nicht aussterben liegt nur daran dass wir sie kuenstlich am Leben halten....


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02.02.2009 um 20:22
@0ne2seven
0ne2seven schrieb:gut dann kannst du mir mit 100%-er sicherheit ne hunderasse zeigen wo die menschen keinen so hohen druck aussübten (wird wohl ein wissenschaftler in nem labor draufgekommen sein das mal auszuprobieren) =) und wo die funktionalität des hundes und nicht sein aussehen wichtig war... die keine krankheiten/gendefekte aufweisst.
Ich kenne mich bei Hunden nicht so sehr aus, aber Hunde definieren sich dadurch, dass wir Druck auf die ausüben. Spannend sind dann Wildhundearten wie Dingos, bei dieser Art übt der Mensch keinen Druck mehr aus.
Die Funktionalität war urspünglich immer im Zentrum der Züchtung. Nur Katzen wurden wohl immer als Statussymbole oder ähnliches gehalten.
Die Züchtung als Modeerscheinung gibt es noch nie so lange, aber selbst ein Jahrzehnt wäre zu lange gewesen, meiner Meinung nach.
Im großen und ganzen war es Wach und Jagt qualitäten oder wie bei den Hunden die Hirten benutzen, um eine Herde im Griff zu haben, da war Optik nur zweirangig. Gehorsam und die entsprechende Fähigkeit viel wichtiger.


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02.02.2009 um 20:23
@son_of_vyana
"sogar die Worte eines angesehenen Professors für null und nichtig erklären können."

Wir erwarten immer noch mit Spannung die Identitaet des angesehene Professors....


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02.02.2009 um 20:25
@0ne2seven

"Wenn sie nur wie du sagst beweist das Dackel oder Pudel gezüchtigt werden"

Gezüchtigt wird vorrangig im AT.


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