Überreste der Arche Noah entdeckt?
22.05.2026 um 21:49da es die Arche Noah nie gab, konnte sie auch nicht gefunden werden, das geschah nur in der Fantasie von amerikanischen Evangelikalen
Da es in historischer Zeit im Kaukasus niemals eine mehrere tausend Meter hohe Flut gab kann es auch keine Arche gegeben haben.Nemon schrieb:Warst du dabei, als es sie nie gab?
Mit ging es um die Logik der Aussage, dass es die Arche "nie gab". Kann man so nicht sagen. Und dein Argument kann man auch nicht so richtig stehen lassen. Die biblische Erzählung macht m. W. keine Aussage über eine Höhe. Sie macht eine Aussage über eine ganze Region und nicht über einen einzelnen Berg; das, was heute als Berg Ararat gilt, heißt nicht für alle so und ist m. W. auch hinsichtlich der Übersetzungen nicht ganz klar.Lupo54 schrieb:Da es in historischer Zeit im Kaukasus niemals eine mehrere tausend Meter hohe Flut gab kann es auch keine Arche gegeben haben.

Von Սէրուժ Ուրիշեան (Serouj Ourishian) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54972346Es ist ein bisschen wie mit dem Sinai-Missverständnis.
Man darf nicht voraussetzen, dass die Bibel eine Sammlung von Zeitungsberichten ist, bei denen man jede Aussage wörtlich nehmen darf. So gibt es da m. W. auch keine konkrete Aussage, dass der betreffende "Berg Ararat" unter Wasser lag. Ich bin nun wirklich kein Bibel-Kenner und Theologe, aber es ist schon klar, dass man da so nicht herangehen kann. Meine Einwand war, für mich offensichtlich, eine Spitzfindigkeit. Weil man diese Aussage eh nicht beweisen kann. Vor allem aber ist es bei keiner Betrachtung zielführend, da so negativ heranzugehen.kiefer schrieb:Der höchste Berg soll 2 m unter Wasser gewesen sein. Eine Arche Noah gab es auf gar keinen Fall vor allem nicht mit einer Tierart von jeweils zwei Stück was soll denn ein Ameisenbär essen ?
So, wie du das sagst, ist es ja auch eine Insinuation. Als hätte jemand die Bibel erstunken und erlogen. Manipulativ und berechnend. Das geht nun mal am Sachverhalt vorbei und hilft nicht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Vieles, das meiste, vielleicht alles bis auf ein paar magische Begebenheiten und Wunder, scheint mir doch plausibel im historischen und regionalen Kontext verortet zu sein. Wobei das Thema Flut die Menschheit seit eh und je begleitet und das ein Archetyp ist, der die Menschheit immer begleitet. Als Urangst, als ständig präsente Lebensgefahr.kiefer schrieb:Man kann eigentlich sagen dass die komplette Bibel Unwahrheiten enthält ungefähr 99%, wieder die Figuren noch die Schlachten oder viele der Städte haben existiert. Eine kleine Rest war halt bleibt aber ansonsten ein von vorne bis hinten erlogenes Buch zusammengesetzt aus alten Mythen und Legenden.