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Überreste der Arche Noah entdeckt?

244 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Archäologie, Arche Noah, Überreste ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Überreste der Arche Noah entdeckt?

22.05.2026 um 21:49
da es die Arche Noah nie gab, konnte sie auch nicht gefunden werden, das geschah nur in der Fantasie von amerikanischen Evangelikalen


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

23.05.2026 um 10:14
Zitat von J.P.RaboJ.P.Rabo schrieb:da es die Arche Noah nie gab
Warst du dabei, als es sie nie gab? ;)


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

26.05.2026 um 05:24
Zitat von NemonNemon schrieb:Warst du dabei, als es sie nie gab?
Da es in historischer Zeit im Kaukasus niemals eine mehrere tausend Meter hohe Flut gab kann es auch keine Arche gegeben haben.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

26.05.2026 um 09:03
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Da es in historischer Zeit im Kaukasus niemals eine mehrere tausend Meter hohe Flut gab kann es auch keine Arche gegeben haben.
Mit ging es um die Logik der Aussage, dass es die Arche "nie gab". Kann man so nicht sagen. Und dein Argument kann man auch nicht so richtig stehen lassen. Die biblische Erzählung macht m. W. keine Aussage über eine Höhe. Sie macht eine Aussage über eine ganze Region und nicht über einen einzelnen Berg; das, was heute als Berg Ararat gilt, heißt nicht für alle so und ist m. W. auch hinsichtlich der Übersetzungen nicht ganz klar.

Und das Ganze sieht so aus: Die beiden Vulkane "Ararat" ragen aus einer Ebene hinaus:


1920px-Mount Ararat and the Araratian pl
Bild:
Von Սէրուժ Ուրիշեան (Serouj Ourishian) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54972346
Es ist ein bisschen wie mit dem Sinai-Missverständnis.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

03.06.2026 um 02:42
@Nemon


Der höchste Berg soll 2 m unter Wasser gewesen sein. Eine Arche Noah gab es auf gar keinen Fall vor allem nicht mit einer Tierart von jeweils zwei Stück was soll denn ein Ameisenbär essen ?

Man kann eigentlich sagen dass die komplette Bibel Unwahrheiten enthält ungefähr 99%, wieder die Figuren noch die Schlachten oder viele der Städte haben existiert. Eine kleine Rest war halt bleibt aber ansonsten ein von vorne bis hinten erlogenes Buch zusammengesetzt aus alten Mythen und Legenden. Die Arche Noah Geschichte ist ja auch nicht neu in der Bibel die gab's ja schon viel länger mit anderen Namen und so weiter.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

03.06.2026 um 10:17
Zitat von kieferkiefer schrieb:Der höchste Berg soll 2 m unter Wasser gewesen sein. Eine Arche Noah gab es auf gar keinen Fall vor allem nicht mit einer Tierart von jeweils zwei Stück was soll denn ein Ameisenbär essen ?
Man darf nicht voraussetzen, dass die Bibel eine Sammlung von Zeitungsberichten ist, bei denen man jede Aussage wörtlich nehmen darf. So gibt es da m. W. auch keine konkrete Aussage, dass der betreffende "Berg Ararat" unter Wasser lag. Ich bin nun wirklich kein Bibel-Kenner und Theologe, aber es ist schon klar, dass man da so nicht herangehen kann. Meine Einwand war, für mich offensichtlich, eine Spitzfindigkeit. Weil man diese Aussage eh nicht beweisen kann. Vor allem aber ist es bei keiner Betrachtung zielführend, da so negativ heranzugehen.
Zitat von kieferkiefer schrieb:Man kann eigentlich sagen dass die komplette Bibel Unwahrheiten enthält ungefähr 99%, wieder die Figuren noch die Schlachten oder viele der Städte haben existiert. Eine kleine Rest war halt bleibt aber ansonsten ein von vorne bis hinten erlogenes Buch zusammengesetzt aus alten Mythen und Legenden.
So, wie du das sagst, ist es ja auch eine Insinuation. Als hätte jemand die Bibel erstunken und erlogen. Manipulativ und berechnend. Das geht nun mal am Sachverhalt vorbei und hilft nicht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Vieles, das meiste, vielleicht alles bis auf ein paar magische Begebenheiten und Wunder, scheint mir doch plausibel im historischen und regionalen Kontext verortet zu sein. Wobei das Thema Flut die Menschheit seit eh und je begleitet und das ein Archetyp ist, der die Menschheit immer begleitet. Als Urangst, als ständig präsente Lebensgefahr.

Beispiel auch Turmbau zu Babel: Ob nun der Etemenanki von Koldewey genau derjenige ist, welcher ... oder ein vergleichbares Bauwerk: Mega-Zikkurate sind für lange Zeiträume in der weiteren Region klar belegt, auch wenn Ziegel-Strukturen nicht lange überdauern. Da kann man die Babel-Story als Lüge nehmen oder als erzählerische Verdichtung. Das Baukonzept ist eindeutig belegt.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

28.07.2026 um 03:10
@Nemon

Nein das ist eine völlig falsche rangehensweise. Du kannst nicht aus Harry Potter alles magisches wegstreichen und sagen das was übrig bleibt wäre war. Bei dir müssten alle alarmglocken angehen.

Wir wissen heute immer besser dass die Apostel und Paulus erfunden wurden und auch Jesus wurde ein historische Figur angedichtet.

Die sintflutgeschichte ist viel älter und kommt in anderen Kulturen fast eins zu eins genauso vor. Es gab den nach keinen Noah.

Nicht mal die Städte die in der Bibel vorkam haben zum Teil existiert. Die Schlachten sind erlogen. Es gibt von keinem einzigen Prophet irgendeinen historischen Beweis ganz im Gegenteil bei genauerer Betrachtung findet man nur Lügen und Betrug.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

28.07.2026 um 07:03
Zitat von kieferkiefer schrieb:Wir wissen heute immer besser dass die Apostel und Paulus erfunden wurden und auch Jesus wurde ein historische Figur angedichtet.
Nö, einfach nur nö.
Zitat von kieferkiefer schrieb:Nicht mal die Städte die in der Bibel vorkam haben zum Teil existiert. Die Schlachten sind erlogen.
Nenn mal eine Stadt. Mir ist keine einzige bekannt. Na und was das zweite betrifft, so sind viele Kriegshandlungen der Königszeit auch außerhalb der Bibel dokumentiert; Tell-Dan-Inschrift, Mescha-Stele, assyrische Annalen...

So gut Dein Beitrag auch anfing, es kippte leider schnell.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

28.07.2026 um 12:16
Zitat von NemonNemon schrieb am 03.06.2026:Als hätte jemand die Bibel erstunken und erlogen.
Im alten Testament erinnert vieles an Kindermärchen. Warum sollte die Bibel 1000 Jahre später besser und genauer sein als das Gilgamesch-Epos?


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

29.07.2026 um 19:56
Zitat von kieferkiefer schrieb:Nein das ist eine völlig falsche rangehensweise.
Deine Herangehens- und Ausdrucksweise könnte noch wesentlich falscher sein als meine.
Zitat von kieferkiefer schrieb:Du kannst nicht aus Harry Potter alles magisches wegstreichen und sagen das was übrig bleibt wäre war. Bei dir müssten alle alarmglocken angehen.
Was meinst du konkret? Du gehst gar nicht richtig auf meine Beispiele ein, bspw. Babylon.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

29.07.2026 um 23:01
Zitat von NemonNemon schrieb:
Zitat von kieferkiefer schrieb:Du kannst nicht aus Harry Potter alles magisches wegstreichen und sagen das was übrig bleibt wäre war. Bei dir müssten alle alarmglocken angehen.
Was meinst du konkret? Du gehst gar nicht richtig auf meine Beispiele ein, bspw. Babylon.
Vielleicht kann ich ein klein wenig beisteuern.

Die Sintfluterzählung der Bibel (eigentlich sind es zwei, die zu einer zusammengearbeitet wurden, beide getrennte Einzelerzählungen und ihre stilistischen Unterscheidungsmerkmale kann man z.B. hier lesen) erzählt ganz bewußt kein historisches Ereignis, sondern ein rein mythisches Geschehen. Sie ist Teil der sogenannten Urzeitgeschichten. Als solche erzählen die Urzeitgeschichten nicht irgendwelche beliebigen Ereignisse, welche so halt hätten passieren können. Vielmehr vermitteln sie zwischen den paradiesischen Bedingungen einer Welt in Schöpfungstagen und den Bedingungen der Welt, wie sie heute, gestern und morgen ist, war und sein wird. Diese unsere Menschenwelt ist nicht paradiesisch, es gibt so viel Suboptimales, was ein toller Schöpfer sicher nicht von Anfang an gebastelt haben wird. Die Urzeiterzählungen schildern, wie es zu dieser mangelhaften Welt gekommen ist, wie wir sie seit Menschengedenken kennen.

Schon in der ersten Geschichte nach der Schöpfung, dem "Sündenfall", wird erklärt, wieso wir nicht mehr im Garten Eden sitzen, wieso es schweißtreibende Arbeit gibt, Ernteeinbußen, Schmerzen, Unfälle (Schlangenbiß), Frauenunterdrückung und den Alterstod. Weil Adam und Eva es vermasselt haben. Kain verbockt es kurz darauf erneut, und später, als die Menschheit mit ihrem Turmbau in Gottes Gefilde vorrücken wollen, verursachen sie menschliches Unverständnis und Zwiespalt. So führt die Sintflut schließlich dazu, daß das Lebensalter von vorsintflutlichen 1000 Jahren auf kümmerliche 120 Lenze schmilzt, und die auch nur als Obergrenze. Selbst die Todesstrafe taucht am Sintflutende als Möglichkeit auf, und erstmals darf auch Fleisch gegessen werden, was durchaus auch als Verschlechterung der paradiesischen vegetarischen Verhältnisse gemeint ist (im Buch Jesaja wird für dir künftige Heilszeit dann wieder eine Abschaffung des Tiere-Essens angekündigt).

Es gibt die Schöpfungszeit, in der alles "gut" und "sehr gut" erschaffen wid, es gibt die "normale" Zeit, in der alles so ist wie heute, mit all den schechten Dingen, die unsere Welt vom Paradies der Schöpfung unterscheiden. Und es gibt die Erzählungen, die mitteilen, daß und warum es vom Paradies zur "Normalwelt" gekommen ist.

Bezeichnend idt, daß in diesen Urzeiterzählungen nicht einzelne Figuren agieren. Es ist die gesamte Menschheit, die verderbt ist und so die Sintflut heraufbeschwört, es ist die gesamte Menschheit, die den Turm bis an den Himmel beschließt und zu bauen anfängt. Klar, Adam und Eva, später Kain (nach der Tötung Abels) sind Einzelgestalten. Doch zum Zeitpunkt des alls und der Bestrafung sind sie letztlich "die gesamte Menschheit". Typisch für die Urzeiterzählungen und ihren mythischen Charakter. Auch die klassischen altorientalischen Mythen erzählen nichts, was mal historisch so passiert sein mag, erlebt / verursacht von Individuen, später dann Göttern zugeschrieben. Wenn der Wettergott Baal stirbt, seine Gemahlin, die Fruchtbarkeitsgöttin Anat trauert und zu gebären auhört, wenn Baal wiederafersteht, die Heilige Hochzeit mit Anat vollführt und diese wieder Frucht und Segen hrtvorbringt, dann wird die gesamte erlebte Welt beschrieben, wo mit dem Ende der Regenzeit das fruchtbare Land dürr wird, aber mit dem neuen Regen wieder Leben gebiert.

OK, mein "ein klein wenig" anfangs war gelogen. Aber mir war wichtig aufzuzeigen, daß und wieso die ersten Geschichten der Bibel keine "Historizität" mitteilen, sondern rein mythisch verstanden sein wollen. So, wie auch die Potterbücher, nimmt man die phantastischen Elemente raus, nicht als "im Rest steckt auch Historisches drinne" gelesen werden können - und wollen.
Zitat von NemonNemon schrieb am 03.06.2026:So gibt es da m. W. auch keine konkrete Aussage, dass der betreffende "Berg Ararat" unter Wasser lag.
Doch, steht da. 1.Mose7,19: Und die Wasser schwollen sehr, sehr an auf der Erde, so dass alle hohen Berge, die unter dem ganzen Himmel sind, bedeckt wurden.
Zitat von kieferkiefer schrieb am 03.06.2026:Der höchste Berg soll 2 m unter Wasser gewesen sein.
Sieben Fuffzich! 1.Mose7,20: Fünfzehn Ellen darüber hinaus schwollen die Wasser an; so wurden die Berge bedeckt. 15 Ellen sind übrigens die Hälfte jener 30 Ellen, welche die Arche hoch gebaut werdenn sollte (1.Mose6,15). Quasi: Hälfte über Wasser, Hälfte drunter, so konnte die Arche zunächst ungehindert rumschippern und dann auf nem hohen Berg anlanden, als das Wasser wegging.
Zitat von NemonNemon schrieb am 03.06.2026:Beispiel auch Turmbau zu Babel: Ob nun der Etemenanki von Koldewey genau derjenige ist, welcher ... oder ein vergleichbares Bauwerk: Mega-Zikkurate sind für lange Zeiträume in der weiteren Region klar belegt, auch wenn Ziegel-Strukturen nicht lange überdauern. Da kann man die Babel-Story als Lüge nehmen oder als erzählerische Verdichtung. Das Baukonzept ist eindeutig belegt.
Die biblische Turmbaugeschichte ist keine Erzählung mit historischen Überlieferungsresten zu Etemenanki oder sonst einer Ziggurat. Klar wird auf das religiöse Verständnis der Babyloniern von ihren Stufentempeln angespielt - ja es wird persifliert. Als die Menschen in 1.Mose11 den Turm bis an den Himmel bauten, mußte Gott laut Vers 5 erst mal nach unten herabsteigen, um sehen zu können, was die da unten so bauen. Bab Ilu, das Tor der Götter - es führt mitnichten zu ihnen, wie die Zikkurate es doch sollten.

Auch die biblische Namensherleitung von Babel ist eine kritische Wertung, kein Rest an Historizität. Bab Ilu läßt sich sauber übersetzen; vom hebräischen balal kommt das nicht her. Dieses Verb heißt nicht mal Verwirren. Es heißt einrühren, übergießen, einstreuen, vermischen. Erst mit ner gewissen Anstrengung läßt sich da dann ein "Durcheinander" und übertragen Verwirrung on das Verb "hineinhören". Und auch sonst sieht balal mit seinen zwei L nur ürngtwie ähnlich einem Babel mit zwei B. Her wurde konstruiert (um was sehr spezielles auszusagen), nicht erinnert.

Die Bibel enthält durchaus Historisches, für historische Forschung ist sie spannend, weit mehr als in nur einem Prozent, wie Kiefer sagt. Aber es gibt Texte in ihr, die sind komplett unhistorisch - und dennoch ewas, das nicht die Wertung "erstunken und erlogen" verdient. Wie auch die Potterbücher und erst recht zahlreiche Romane der Weltliteratur zwar komplett audgedacht, aber nicht "erstunken und erlogen" sind. Vielmehr kann man in solchen Schriftwerken ne Menge "Wahrheit" finden - wenn man solche nicht auf "historische Wahrheit" reduziert. Nicht ohne Grund haben Schriftsteller, Maler, Bildhauer... - auch atheistische - immer wieder biblische Geschichten augegriffen und mit eigenem Beitrag wiedergegeben. Wegen der "Wahrheiten", wegen menschlicher Weisheit und wichtigen Grundthemen des Menschseins. Bertold Brecht, nach dem für ihn wichtigsten Buch gefragt, antwortete "Sie werden lachen - die Bibel".


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

05.08.2026 um 14:07
Brecht war Atheist.

Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.

Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.
Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.

Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden:


Du brauchst einen Gott."


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

06.08.2026 um 11:55
Die Frage nach der historischen Existenz Jesu von Nazareth beschäftigt sowohl die Wissenschaft als auch die Theologie seit Jahrhunderten. Aus der Sicht der modernen Geschichtswissenschaft gibt es heute einen breiten Konsens: Jesus hat tatsächlich gelebt. Unabhängig von religiösen Überzeugungen zweifelt kein ernsthafter Historiker seine Existenz an. Gestützt wird diese Annahme durch frühe christliche Zeugnisse wie die Briefe des Apostels Paulus, die nur wenige Jahrzehnte nach Jesu Tod entstanden, sowie durch die Evangelien. Darüber hinaus bestätigen antike nicht-christliche Quellen, darunter der jüdische Historiker Flavius Josephus und der römische Historiker Tacitus, seine Existenz sowie seine Hinrichtung unter dem Statthalter Pontius Pilatus.

Wenn man sich jedoch den „Wahrheiten“ der Bibel nähert, darf man das Werk nicht mit einem modernen Geschichtsbuch verwechseln. Die Bibel ist vielmehr eine vielschichtige Bibliothek aus unterschiedlichen Textarten, die auf verschiedenen Ebenen verstanden werden muss. Auf einer historisch-archäologischen Ebene sind viele der beschriebenen Orte, Herrscher und Ereignisse durch Funde gut belegt. Dennoch liegt der Hauptwert der Texte nicht in einer lückenlosen Chronik, sondern in ihrer theologischen und spirituellen Dimension.

Für gläubige Christen vermittelt die Bibel fundamentale Wahrheiten über das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen. Sie erzählt von einer gewollten Schöpfung, benennt aber gleichzeitig realistisch die menschlichen Schwächen und Schuld. Im Zentrum des Neuen Testaments steht dabei Jesus Christus, in dem Gott den Menschen entgegengekommen ist. Sein Leben, sein Tod und seine Auferstehung bilden den Kern der christlichen Botschaft, die Vergebung, Versöhnung und die Hoffnung auf ewiges Leben verspricht.

Ergänzt werden diese geistlichen Aussagen durch eine starke moralisch-ethische Wahrheit. Werte wie die Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Vergebung und der Schutz von Schwachen, wie sie besonders in der Bergpredigt zum Ausdruck kommen, prägen bis heute das fundamentale Werteverständnis der westlichen Kultur. So verbindet die Bibel historische Wurzeln mit zeitlosen spirituellen und ethischen Wahrheiten. Liebe Grüße von Mir ! Ein ehrenamtlicher Seelsorger <3


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07.08.2026 um 14:20
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.

Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.
Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.
Warum? Es gibt viele Dinge, wo es interessant wäre, das zu wissen, ohne dass man das Verhalten daraufhin ändern würde.

Z.B. ob es ausserirdisches Leben auf anderen Planeten gibt. Würde sich das Verhalten daraufhin ändern, wenn man das wüsste? Nein. Deshalb braucht man die Frage trotzdem nicht fallen zu lassen.

Oder in der Mathematik gibt es einen Haufen Fragen, die irrelevant sind oder zumindest zunächst so erscheinen. Die ganze Primzahlrechnerei von Euler damals dürfte damals eine ziemliche Spielerei gewesen sein. Heute zehren wir ganz erheblich von den Erkenntnissen.
Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."
Wie lässt sich diese Folgerung begründen?

- Wohnt hinter dieser hohen Mauer hinter meinem Garten ein Nachbar?

- Würde sich dein Verhalten ändern, wenn du das wüsstest?

- Ja, ich würde Rücksicht nehmen und die Musik nicht so laut aufdrehen.

- Du hast dich also entschieden, du brauchst einen Nachbarn hinter der Mauer.

- ???


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

07.08.2026 um 15:43
@zaeld
Ich lese aus deiner Post heraus: du brauchst offensichlich einen Nachbarn, um rücksichtsvoll sein zu können.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

07.08.2026 um 16:37
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich lese aus deiner Post heraus: du brauchst offensichlich einen Nachbarn, um rücksichtsvoll sein zu können.
Ich brauche nur etwas, wenn ich damit etwas erreichen möchte. Mein Ziel ist es nicht, rücksichtsvoll zu sein, also brauche ich auch keinen Nachbarn, um dieses Ziel zu erreichen.

Das hält mich im Unkehrschluss nicht davon ab, trotzdem rücksichtsvoll zu sein, wenn ein Nachbar vorhanden ist.


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08.08.2026 um 09:56
@zaeld
Solange du nicht weißt ob da ein Nachbar ist, bist du nicht rücksichtsvoll, obwohl er ja da sein könnte. Du brauchst ihn, um es zu sein.


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08.08.2026 um 11:28
@JosephConrad
Du willst ihn dahin manipulieren, du bist eben der schlechte nachbar, der schon äpfel abbeissen liess. Seine beweggründe sind vielfältiger als du zu versuchen bist.


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08.08.2026 um 11:50
@Continuum
Aenigmatibus loqueris


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

08.08.2026 um 14:47
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 05.08.2026:Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.

Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.
Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.

Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden:


Du brauchst einen Gott."
Wie immer bei solchen Geschichten:
Wie ändert sich die Geschichte, wenn man statt 'Gott' einsetzt:
- Teufel
- Zeus
- 12 nackte Tänzerinnen, die jeden morgen an meiner Tür klingeln könnten und mir zu Willen sind
- Qolandropoff, der Faltige
- einen fähigen Kanzler
- Warp-Antrieb
- eine Lösung der Riemannschen Vermutung
- 1kg Hack, halb und halb

Ist nicht ganz ernst gemeint, aber auch nicht ganz unernst.
Wir brauchen einen "Qolandropoff, der Faltige", ganz offensichtlich!

Grüße
Omega Minus


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