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Überreste der Arche Noah entdeckt?

217 Beiträge, Schlüsselwörter: Archäologie, Arche Noah, Überreste

Überreste der Arche Noah entdeckt?

15.03.2015 um 01:10
Können wir uns schlichtwegs damit zufriedengeben das die Arche und alles drumherum ein Märchen ist?
Sie existierte nie, sie hätte nie den ihr beschriebenen Zweck erfüllen können, sie wird nie gefunden werden.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.03.2015 um 16:34
Das Forscherteam um Robert Cornuke
Ich weiß nicht, ob es hier schon geschrieben wurde: Robert Cornuke ist von Beruf Polizeibeamter.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

21.03.2015 um 08:44
Forscher ist nicht das selbe wie Wissenschaftler und dazu ein nicht geschützer Begriff.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

21.03.2015 um 09:35
@querdenkerSZ
@Konstanz
Ist nicht wichtig was er für einen Beruf gelernt hat. Wichtig ist ob er wissenschaftlich vorgeht oder ohne Zusammenhang und Hintergrund was zusammenfantasiert.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

21.03.2015 um 18:17
Spöckenkieke schrieb:Wichtig ist ob er wissenschaftlich vorgeht oder ohne Zusammenhang und Hintergrund was zusammenfantasiert.
Ich tippe auf Letzteres, stimmt's?


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

21.03.2015 um 18:40
Nehm ich auch an, aber nicht aufgrund seines Berufes.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

21.03.2015 um 18:40
@perttivalkonen
Aufgrund seiner 5m Feldwegs, anstatt eines Hirns?


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Cerona
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Überreste der Arche Noah entdeckt?

18.06.2015 um 09:41
Dass es die Arche Noah wirklich einmal gegeben hat, lasse ich mal dahingestellt ;)


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

18.06.2015 um 14:31
das es von jeder Spezies nur 2 gegeben haben soll, um mit dem natuerlichen Genpool zu ueberleben ist glaub unwahrscheinlich/Inzucht ( bin kein Genetiker ).

Und jetzt kommts: War die Arche kein Schiff, wo fuer das Meer gebaut wurde, sondern eher ein Schiff, wo das ueberleben einzelner bewerkstelligt hat ? Was wäre wenn die indischen und summerischen/biblischen Sagen Recht hätten und das Schicksal von extern beeinflußt worden wäre.

Das sind die beruehmten WWW`s = Was Wäre wenn


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

19.06.2015 um 15:12
doe schrieb:Was wäre wenn die indischen und summerischen/biblischen Sagen Recht hätten und das Schicksal von extern beeinflußt worden wäre.
Dann hätten wir Hinweise darauf, nicht nur ein Märchen das dahingehend umgedeutet wird.

Grundsätzlich eine interessante Idee. Aber eine darauf aufsetzende Spekulation halte ich für am Ziel vorbei gedacht. Also erstmal brauchen wir die Spuren der Außerirdischen, dann können wir hingehen und diese in Mythen und Märchen versuchen wiederzufinden.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

19.06.2015 um 17:23
@Spöckenkieke

stimme dir zu mit der aufsetzenden Spekulation....Leider ;)

Aber ein netter Gedanke, da ein Ueberleben der einzelnen Spezies mit nur einem Paar mit dem heutigen Wissen zu viele Fehler in der Erbfolge mit sich bringen wuerde.

Die ganze Flutgeschichte scheint sich wohl doch eher auf den Mittelmeerraum/Schwarzes Meer zu begrenzen.

allgemeine Frage:
Aber warum haben auch Völker (Indianer) anscheinend auch Kenntniss von diesem Ereigniss ?


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

19.06.2015 um 19:40
Hatten sie gar nicht. Man muss sich diese Legenden da ein bisschen genauer anschauen. Es werden zu gerne Geschichten zusammen in einen Topf geworfen, die nicht mal ähnlich sind.

Als erstes mal die klassische Geschichte aus der Bibel Noah mit der Arche und den Auserwählten. Diese kennen wir in der ältesten Fassung aus dem sumerischen als Ziusdaramythos dann als akkadischer Atrahasis-Epos und dann als Exportschlager bei den benachbarten Völkern in Indien in der Legende von Matasya und dem Rohitafisch oder bei den Griechen.

Davon unabhängig gibt es auch noch andere Flutsagen, die gehen aber entscheidend anders. Beispiel Germanische Edda. Da ist am Anfang, lange BEVOR es Götter und Menschen gibt die Welt nur aus Eis und die göttliche Kuh lutscht den Uriesen aus dem Eis.

Oder bei der Kelevala da ist es so, dass eine Jungfrau auf einem Boot treibt und irgendwann an Land kommt und durch den Genuss einer Frucht schwanger wird.

Oder bei den Maya und Aztheken da gibt es erstmal die Götter die versuchen die Menschen zu machen, die ersten bauen sie aus Lehm, doch die stehen nur dumm rum. Also schicken sie eine Wasserflut alles zu vernichten. Dann bauen sie die Menschen aus Holz, doch die sind auch nicht viel besser, also schicken sie eine Flut aus Feuer um alles zu vernichten. Dann bauen sie die Menschen ich glaub aus Spucke? (hab ich vergessen) die labern den ganzen Tag und rennen dumm rum usw. Also schicken sie eine Flut von Jaguaren. Doch diese Menschen sind schlauer und verstecken sich auf den Bäumen, wo sie noch heute als Affen leben. Dann bauen sie die Menschen aus Mais und die sind endlich so toll und opfern den Göttern.

Dann haben wir die Aborigenes in Australien, die vom großen Känguru vor der Flut bewahrt werden, weil das Känguru den Fluss mit seinem Schwanz umleitet.

Oder die Ägypter, die gar keine Flutsage haben, obwohl ihr Land zweimal im Jahr überflutet wurde.

Du siehst, es gibt also durchaus die Idee einer Flut, jedoch die Motivik ist sehr unterschiedlich und auch der Zeitpunkt (vor, nach der Schöpfung) ist sehr unterschiedlich, so dass man da eigentlich nicht von einem einzelnen Ereignis ausgehen kann, sondern eher von einer entsprechend gearteten Urangst und damit verbundenen Dramaturgie.

Die Geschichte mit dem vollaufenden Schwarzen Meer als Storyvorlage halte ich übrigens auch nicht für plausibel.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.06.2015 um 00:59
doe schrieb:Die ganze Flutgeschichte scheint sich wohl doch eher auf den Mittelmeerraum/Schwarzes Meer zu begrenzen.
Weder der biblische Ararat noch der vorbiblische Nisir/Nimusch liegt irgendwie in der Nähe des Schwarzen Meeres, geschweige denn des Mittelmeeres. Der Ararat ist knapp 300km vom Schwarzen Meer entfernt. Vom Kaspisee sinds schlappe hundert mehr. Der Nisir/Nimusch liegt sogar noch weiter weg. Hier ist das Kaspische Meer das nächste Gewässer; selbst der persische Golf ist näher als das Schwarze Meer. Mit dem Schwarzen Meer hat die Geschichte wirklich nix zu schaffen; erst die jüngere Version rückt den Archenlandungsberg weiter nach Norden.

Das Schwarze Meer geht im Süden ziemlich schnell in größere Tiefen, bzw. geht der Uferbereich schnell in Bergland über. Im Norden dagegen ist das Gefälle sowohl unter Wasser als auch an Land flach. Ein Anstieg des Pegels des Schwarzen Meeres verschiebt im Süden das Ufer nur sehr geringfügug und vor allem sehr langsam ins Landesinnere; im Norden hingegen vergrößerte sich das See-Areal um größenordnungen schneller und weiter. Wenn also eine menschliche Anrainergesellschaft vom Ansteigen des Schwarzen Meeres stark betroffen war, dann schwerlich die, die am Südrand des Schwarzen Meeres lebte. Herrje, wir reden hier von einem Anstieg von ganzen fünf Metern - verteilt über ein damaliges Menschenleben! Selbst im Norden konnte jede Schnecke den "Flutmassen" entkommen. Im Süden hättens selbst die Bäume mit etwas Mühe geschafft.

Weder verweisen die altorientalischen Sintflutversionen auf das Schwarze Meer, noch hätten Menschen in Schwarzmeernähe dessen Pegelanstieg als eine "Flut" wahrnehmen können.


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Usul
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20.06.2015 um 21:39
Es gibt so viele Flut-Mythen aus ganz verschiedenen Weltregionen. Warum sollten diese auf nur ein flutartiges Ereigniss zurückzuführen sein? Und das ein Tsunami ein traumatisches Ereignis ist, dass sich in den Mythen eines Volkes niederschlägt ist auch plausibel. Und das die Noah Geschichte auf den alten sumerischen Mythen, Gilgamensch usw. zurück geht ist, auch nicht neu.


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derpreusse
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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.06.2015 um 21:50
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb:Weder verweisen die altorientalischen Sintflutversionen auf das Schwarze Meer, noch hätten Menschen in Schwarzmeernähe dessen Pegelanstieg als eine "Flut" wahrnehmen können.
Kann man so nicht sagen.
Zeitpunkt und Intensität dieses unbestrittenen Flutungsereignisses sind seit den 1990er Jahren Gegenstand einer wissenschaftlichen Kontroverse. William Ryan und Walter C. Pitman nahmen in einer 1997 publizierten Untersuchung an, dass dieser Einbruch 5500 v. Chr. in kataklystischer Weise stattfand und mit einer Wasserspiegelanhebung von mehr als hundert Metern in kurzer Zeit einherging.[5] Archäologische Funde auf dem Grund des Schwarzen Meeres deuteten zudem auf ein schnelles Verlassen von Siedlungen am zuvor dicht besiedelten Ufergebiet hin.[6][7] Gräben und Auswaschungen am Boden des Schwarzen Meers passten zu einer vom Schweizer Wissenschaftler Mark Siddall erstellten Computer-Simulation einer gewaltigen Überflutung, die von der Presse mehr oder weniger direkt als Sintflut dargestellt wurde.[8][9]
Wikipedia: Schwarzes_Meer#Geologische_Schwankungen

Nach der Kurgan Hypothese kamen die Indoeuropäer eben aus diesem Gebiet und haben sich meines Wissens nach auch bis in den nahen Osten ausgebreitet. Dabei könnte man auch die Geschichte der Sintflut mitgebracht haben.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.06.2015 um 21:58
@derpreusse
Kunst des Weglassens. Dein Wiki-Zitat geht wie folgt weiter:
Nach einer Untersuchung der Schlamm-Ablagerungen im Donaudelta durch Mitarbeiter der Woods Hole Oceanographic Institution zeigte sich jedoch, dass der Überlauf auf etwa 7500 v. Chr. zu datieren ist.[10] Dass die Verschlammung des Schwarzen Meeres einmal zu dessen Verschwinden führen dürfte, diskutiert der Historiker Polybios ausführlich in seinem Geschichtswerk (Buch IV.39–42). Die Sapropele des Donaudeltas bieten dafür ein ideales Archiv, da sich die Ablagerungen während des Holozäns stetig akkumuliert und ins Meer vorgeschoben haben. Der Eintrag von Salzwasser aus dem Mittelmeer ist vor allem durch die plötzliche Einlagerung von salzwasserbewohnenden Mollusken belegt. Der Meeresspiegel stieg mit dem Flutungsereignis innerhalb von Jahrzehnten lokal um fünf Meter an, also bedeutend weniger als von Ryan und Pitman für ihre Katastrophentheorie zugrunde gelegt.[10] Durch diese 2009 in der geowissenschaftlichen Fachzeitschrift Quaternary Science Reviews publizierte Untersuchung wurde die von William Ryan und Walter Pitman vertretene sintflutartige Dramatik des Überflutungsereignisses entkräftet.[10]
Für ein Versehen halte ich Deine Zitatauswahl nicht.


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derpreusse
ehemaliges Mitglied

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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.06.2015 um 22:03
@perttivalkonen
Hätte ich das verheimlichen wollen hätte ich das wohl anders gemacht als den Link dahinter zu hauen. :D
Die von dir geposteten Ergebnisse stimmen halt nicht wirklich mit diesem hier überein:
derpreusse schrieb:Archäologische Funde auf dem Grund des Schwarzen Meeres deuteten zudem auf ein schnelles Verlassen von Siedlungen am zuvor dicht besiedelten Ufergebiet hin.[
Also irgendwas muss da schon gewesen sein. Das wurde dann mündlich überliefert und im Laufe der Jahre wurde daraus halt eine Sintflut.


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Überreste der Arche Noah entdeckt?

20.06.2015 um 22:46
derpreusse schrieb:Hätte ich das verheimlichen wollen hätte ich das wohl anders gemacht als den Link dahinter zu hauen. :D
Dilemma. Soll ich Dich für wirklich so dumm halten, in der Wikipedia nicht mal einen Satz weitergelesen zu haben, als Du Dein Post mit der Zitation verfaßt hast? Oder für intelligent genug zu wissen, daß solche Links oft genug nicht angeklickt oder nicht richtig durchgelesen werden.
derpreusse schrieb:Die von dir geposteten Ergebnisse stimmen halt nicht wirklich mit diesem hier überein:
Wieso denn nicht? Während das Schwarze Meer eine Durchschnittstiefe von mehr als 1000m hat, die größte Tiefe sogar über 2000m geht, ist der gesamte Norden des Meeres ein arg flaches Gewässer. Die größte Tiefe des Asowschen Meeres, des Nebenmeeres des Schwarzen Meeres östlich der Krim, liegt bei gerade mal 14m! Westlich der Krim sieht es ähnlich aus. Fünf Meter Pegelanstieg können hier im Norden bis 100km Küstenverlagerung bedeutet haben. Verteilt über sagenwirmal 50 Jahre (mehrere Jahrzehnte eben) sind das eine Küstenverschiebung um zwei Meter per anno. im Schnitt. Laß nun aber ein Dorf in ner sanften Senke liegen, was passiert dann? Sobald der Meeresspiegel von Süden her kommend sich über den Rand der südlich angrenzenden Hügelkette geschoben hat, ist das Dorf eins drei fix Land unter. Kennen wir hier ebenfalls, wenn Elbe oder Oder oder Rhein oder Donau über die Ufer treten. Und zwar nicht nur in Berggegenden, sondern eben auch im flachen Land. Ganze Ortschaften waren binnen weniger Stunden überflutet. Vielleicht nur um einen Meter, aber das reicht, um nicht mehr im Ort leben zu können. Klar geht das schnell. Muß man entsprechend schnell weg. Aber sich im alten Dorf nasse Socken holen und darauf hin wegziehen, das ist ne andere Art Katastrophe, als sich in einer Megabosporusdurchbruch-Totalüberflutung plötzlich mit hundert Meter Wasser überm Kopp wiederzufinden, mal überspitzt gesagt.

Nein, aufgegebene Ortschaften passen nicht nur nicht, sondern sehr viel besser zu der mäßigen Pegelanhebung des Schwarzen Meeres.
derpreusse schrieb:Also irgendwas muss da schon gewesen sein. Das wurde dann mündlich überliefert und im Laufe der Jahre wurde daraus halt eine Sintflut.
Dafür kannste jede simple Dorfüberflutung bei Bachhochwasser nehmen, die kann in der Überlieferung genauso aufgebauscht werden.


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derpreusse
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21.06.2015 um 01:43
perttivalkonen schrieb:Dilemma. Soll ich Dich für wirklich so dumm halten, in der Wikipedia nicht mal einen Satz weitergelesen zu haben, als Du Dein Post mit der Zitation verfaßt hast? Oder für intelligent genug zu wissen, daß solche Links oft genug nicht angeklickt oder nicht richtig durchgelesen werden.
Ich kenn den Artikel und weiß was da drin steht. Hab halt die Zitate übernommen die ich gebraucht habe.
perttivalkonen schrieb:Dafür kannste jede simple Dorfüberflutung bei Bachhochwasser nehmen, die kann in der Überlieferung genauso aufgebauscht werden.
Wie das dann genau war, ist ja erstmal nebensächlich. In erster Linie geht es ja um die Schwarzmeer-Theorie an sich. Also ob die Sintflut daher rührt.


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21.06.2015 um 02:49
derpreusse schrieb:Ich kenn den Artikel und weiß was da drin steht. Hab halt die Zitate übernommen die ich gebraucht habe.
Sag ich doch, Du hast da was bewußt weggelassen, das war kein Versehen.

Wider besseren Wissens.
derpreusse schrieb:Wie das dann genau war, ist ja erstmal nebensächlich.
O nein! Denn es ist eine Sache, ob ein konkretes Überflutungsereignis weitererzählt wird und dabei immer weiter aufgebauscht wird, oder ob Menschen allgemein von der Möglichkeit und Historizität von Überflutungen wissen (ohne je selbst eine erlebt zu haben) und sich dann eine tolle Story ausdenken.

Für Dich aber existiert nur die erste Variante. Daß Menschen sich Sachen ausdenken können, das hältst Du wie offensichtlich der Mainstream im Grewi-Denken nicht für möglich. Für Dich gilt ausschließlich und ausdrücklich:
derpreusse schrieb:Also irgendwas muss da schon gewesen sein. Das wurde dann mündlich überliefert und im Laufe der Jahre wurde daraus halt eine Sintflut.
derpreusse schrieb:In erster Linie geht es ja um die Schwarzmeer-Theorie an sich. Also ob die Sintflut daher rührt.
Ähm, und das kannste Knicken. Nochmal zum Mitschreiben: Die ältest erhaltene Überlieferungsstufe der altorientalischen Sintflutgeschichte verortet den Landungsberg in einer Gegend fernab vom Schwarzen Meer; da ist selbst der persische Golf noch näher. Erst spätere Geschichten rücken den Landungsberg weiter nach Norden, aber noch immer mehrere hundert Kilometer weg vom Schwarzen Meer. Das Kaspische Meer ist nur unwesentlich weiter weg.

Ferner ist die Menge des untergegangenen Landes im Süden und Osten des Schwarzen Meeres sehr gering. Im Norden und selbst Westen ging um Größenordnungen mehr Land unter. Freilich zu einer Zeit, die nicht mit Kurgan oder sonstigen wandernden Kulturen in Verbindung gebracht werden können.

Schließlich sind die Details des Sintflutberichts nicht mit den Ereignissen des Schwarzmeerpegelanstiegs in Übereinstimmung. Wenn aber die Überlieferung so sehr überlagert ist, daß das Schwarzmeer-Geschehen nicht mehr wiedererkannt werden kann, dann kann auch nicht gefolgert oder auch nur nahegelegt werden, daß eben das Schwarzmeerereignis etwas mit dem Entstehen der Sintflutgeschichte zu tun hat.

Nichts, nicht ein Bißchen, spricht dafür, daß das Schwarzmeerereignis irgendwie hinter der altorientalischen Sintflutgeschichte stehen könnte. Jeder sonstige Sturzbach vom Nil bis zum Indus könnte genauso gut Pate gestanden haben, oder die Geschichte ist gleich gänzlich "am Reißbrett" entstanden, ohne Überlieferungsursprung.


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