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Jesus Blut gefunden

415 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion, Jesus, Christentum
emanon
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Jesus Blut gefunden

18.05.2015 um 14:42
@TangMi
TangMi schrieb:Deshalb muss es dann bei der chemischen Evolution eine Selektion gegeben haben. Hat es diese aber gegeben, wovon ich ausgehe, dann spielt da wahrscheinlich eher wenig Zufall mit. Sollte dann noch auf anderen Planeten - unter veränderten aber ähnlichen Bedingungen das Gleiche passieren, dann kann man den Zufall bei der chemischen Evolution hin zu Zellen ausschließen. Das ist es was ich meine.
Bei der Evolution gibt es doch auch eine Selektion. Warum sioll die bei Zellen für einen gezielten Eingriff sprechen, beim Nacktmull aber nicht?
Warum soollen sich unter ähnlichen Ausgangsbedingungen nicht auch ähnliche Zellen entwickeln können?
TangMi schrieb:Das noch zur Entstehung des Universums aus dem Nichts: Da ist es für mich so wie bei den Zellen, bzw. halte ich es für ausgeschlossen das spontan aus dem Nichts ein funktionierendes Universum wie das unsere entstanden ist.
OK, aber was ist deine Alternative?
TangMi schrieb:Und das bei nur einem Big Bang?
Wer weiss, vielleicht gabs schon unendlich viele Big Bangs und Big Crunches, wir wissen es nicht.


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TangMi
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Jesus Blut gefunden

19.05.2015 um 04:40
emanon schrieb:Bei der Evolution gibt es doch auch eine Selektion. Warum sioll die bei Zellen für einen gezielten Eingriff sprechen, beim Nacktmull aber nicht?
Warum soollen sich unter ähnlichen Ausgangsbedingungen nicht auch ähnliche Zellen entwickeln können?
Klarstellung:

1. Ich spreche nicht von einem gezielten Eingriff.
2. Ich spreche nicht von ähnlichen Zellen, sondern von Zellen gleicher Bauart.

Die Frage warum unter ähnlichen Ausgangsbedingungen sich nicht die gleichen Zellen entwickeln können, ist falsch. Vielmehr sollte es heißen was es bedeutet wenn sie es tun. Sieht man mal die Komplexität des Lebens, dann glaubt man bei der Entstehung war der große Zufall im Spiel. Tatsächlich ist auch niemals wieder die spontane Entstehung von Leben beobachtet worden.

Wenn Du wirklich interessiert bist, dann lese erstmal das: Diskussion: Entstehung der ersten Zelle (Beitrag von TangMi) ...um zu verstehen was ich mit Komplexität meine.

Ich will nicht - wie Kalamari es behauptet die Evolutionstheorie anzweifeln, oder hier einen intelligenten Eingriff implizieren, sondern nur auf die (Un)/- Wahrscheinlichkeiten hinweisen - und das insbesondere bei der Big Bang Theorie (in Bezug auf nur einen Urknall), und auch bei der Entstehung komplexer Zellen.

Dabei geht es mir darum, dass das, was letztendlich dazu führt das Zellen entstehen, entweder ein riesengroßer Zufall ist (damit wäre das Leben auf der Erde ggf. einzigartig), oder aber das Leben zwangsläufig unter bestimmten Bedingungen entsteht (ich tendiere zum 2ten).
Entsteht das Leben ggf. unter bestimmten Bedingungen überall wo es möglich ist, dann wäre es wie eine Saat, welche auf dem Acker geeigneter Planeten Früchte trägt (das ist für mich z.B. ein faszinierender Gedanke).
emanon schrieb:OK, aber was ist deine Alternative?
Da ist erstmal keine Alternative, nur der Gedanke das die einmalige Entstehung eines sofort funktionierenden Universums, unwahrscheinlich ist.

Leider wird es jetzt etwas länger, da ich auch erklären möchte was mich auf solche Gedanken gebracht hat:

1. Wäre die Schwerkraftkonstante z.B. nur etwas niedriger, hätte dies zur Folge, dass Sterne, wie die Sonne, nicht in der Lage wären einen Kernfusionsprozess in Gang zu setzen.
Wäre sie nur etwas höher, würden diese Ihren Energievorrat in sehr kurzer Zeit verbrauchen, in zu kurzer Zeit, so dass sich Leben gar nicht erst hätte entwickeln können.

2. Wären die Kernkräfte, die die Atome zusammenhalten nur etwas stärker, würden die Elektronen wie in einem schwarzen Loch auf den Kern stürzen. Wäre sie nur etwas schwächer, könnte es keine chemischen Reaktionen geben.

3. Hätte das Wasser nicht so sonderbar zufällige Anomalien (Gefrierverhalten, Siedepunkt, Dichteverlauf, etc.), wäre Leben auf Wasserbasis unmöglich.

4. Hätte die Erde nicht den genau richtigen Abstand zur Sonne wären wir nicht...

5. Wäre die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant, dann würden wir die Abläufe anders erleben...

6. Hätte die Erde keinen Mond wären unser Leben vielleicht gar nicht möglich oder zumindest ganz anders..

7.Bei einer geringfügig stärkeren Gravitation wäre wahrscheinlich das ganze Universum wie ein schlecht aufgestelltes Zelt in sich zusammengebrochen, und ohne genau die richtigen Werte hätte es weder die richtigen Dimensionen und Bestandteile noch die richtige Dichte gehabt....

8. Bei einer schwächeren Gravitation dagegen hätte sich nichts zusammenfinden können, und das Universum wäre für alle Zeiten eine langweilige, gleichmäßig verteilte Leere geblieben....

9. Damit das Universum in seiner uns erkannten Form existieren kann, muss Wasserstoff sich ständig in einem genau festgelegten, vergleichsweise großen Umfang in Helium verwandeln – nämlich so, dass sich sieben Tausendstel seiner Masse in Energie verwandeln. Wäre dieser Wert nur geringfügig niedriger – beispielsweise nicht 0,007, sondern 0,006 Prozent –, könnte keine Umwandlung mehr stattfinden: Dann würde das Universum aus Wasserstoff und nichts anderem bestehen. Ein geringfügig höherer Wert – 0,008 Prozent – und die Verschmelzung würde so heftig ablaufen, dass der Wasserstoff schon längst aufgebraucht wäre. So oder so würde die geringste Abwandlung der Zahlen dazu führen, dass es das Universum, wie wir es kennen und brauchen, nicht gäbe....

10. Zitat: "Die Existenz des Lebens im Universum verdanken wir den Sternen. Schon seit längerem war klar, dass bestimmte Bedingungen im Universum die Entstehung von Leben begünstigen. Wir wissen, dass der heute vorhandene Kohlenstoff und Sauerstoff im Inneren von Roten Riesensternen erzeugt wurde. Ohne diese beiden Elemente wäre kein organisches Leben möglich. Der Vorgang, bei dem Kohlenstoff in Roten Riesensternen erzeugt wird, heißt Tripel-Alpha-Prozess. Dabei verschmelzen drei Heliumkerne zu Kohlenstoff. Dieser Prozess hängt von zwei der fundamentalen Kräfte in unserem Universum ab, der starken und der elektromagnetischen Kraft. Die Frage, die sich Oberhummer und seine Kollegen stellten, war, wie sehr man diese beiden Kräfte ändern kann, sodass immer noch ausreichend Kohlen- und Sauerstoff als Voraussetzung für Leben gebildet werden.
Das Ergebnis war überraschend. Nur eine winzige Abweichung von einem halben Prozent für die starke Kraft würde bereits dazu führen, dass im Universum praktisch kein Kohlenstoff oder Sauerstoff und damit auch kein Leben existieren könnte. Die Forschungsergebnisse zeigen, wie fein abgestimmt der Kosmos ist, um Leben zu ermöglichen."

https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/3448/

11. Zitat: "Explodierende Sonnen, die verheerende Druckwellen erzeugen, Schwarze Löcher, die alles verschlingen, was ihnen zu nahe kommt, Kollisionen mit anderen Himmelskörpern - auf den ersten Blick wirkt das Universum alles andere als lebensfreundlich.
Schaut man jedoch genauer hin, ergibt sich ein völlig anderes Bild: Der Kosmos scheint geradezu
maßgeschneidert für Leben zu sein. Wären nämlich die Eigenschaften der Elementarteilchen, aus denen jede Materie besteht, die Stärke und Art der Kräfte im Universum sowie die grundlegenden Größen wie etwa die Lichtgeschwindigkeit nur ein wenig anders, als sie es sind, gäbe es keine Sterne, keine Planeten und damit auch keine Lebewesen.
So sind beispielsweise die Größenverhältnisse der Teilchen innerhalb eines Atoms und die Kräfte, die sie zusammenhalten, optimal aufeinander abgestimmt, berichtet das Magazin "Bild der Wissenschaft" in seiner August-Ausgabe. Sie sind genauso stark, dass das Atom stabil ist und trotzdem mit anderen Atomen interagieren und chemische Verbindungen bilden kann. Wären sie nur geringfügig größer oder kleiner, wären solche Reaktionen viel zu langsam oder die Kerne der Atome wären so instabil, dass sie sofort zerfielen. Die Folge: Im Universum gäbe es keines der Elemente, aus denen Sterne, Planeten und andere feste Himmelskörper zusammengesetzt sind.
Ähnliches gilt für die Anzahl der Raumdimensionen, die Verteilung von Materie und Antimaterie im
Kosmos, für die Schwerkraft und sogar für das Alter des Universums. Doch woher kommt diese
unglaubliche, auf das Leben zugeschnittene Feinabstimmung? Kann sie zufällig entstanden sein? Mit dieser Frage beschäftigen sich immer mehr Physiker und Kosmologen. An einen Zufall wollen sie dabei nicht glauben - zumindest so lange nicht, bis alle anderen Erklärungsversuche gescheitert sind."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/kosmologie-das-massgeschneiderte-universum-a-428007.html

12. Zitat aus Bild der Wissenschaft:
"So hat Roger Penrose von der University of Oxford abgeschätzt, dass die Wahrscheinlichkeit für unser Universum, so wie es ist, nur 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 beträgt. Wollte man diese doppelte Hochzahl ausschreiben, wären dafür weitaus mehr Hefte von bild der wissenschaft nötig, als im gesamten beobachtbaren Universum Platz hätten. Im Vergleich dazu ist die Wahrscheinlichkeit für eine kurzlebige kosmische Einbildung ziemlich groß: Zwischen vielleicht 1 zu 10 hoch 10 hoch 21 für einen bewussten, kleinstmöglichen Computer und 1 zu 10 hoch 10 hoch 51 bis 1 zu 10 hoch 10 hoch 70 für ein Boltzmann-Gehirn. Auch diese Zahlen sind astronomisch groß – aber verglichen mit 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 geradezu mickrig. (Wollte man 10 hoch 10 hoch 51 ausschreiben, würden die bdw-Heftstapel dafür bequem in der Milchstraße Platz finden.) "

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=31782104

13. Eigene Anmerkung: Der -entweder-.ungeheure Zufall der Entstehung des Lebens auf der Erde - oder die zwangsläufige Entwicklung zum Leben durch chemische Evolution.

Mir scheinen das eine Menge Zufälle zu sein....

Die Alternative wäre ggf. das es bereits unzählige Big Bangs gegeben hat.

Aber mein Fazit daraus wäre dann:

1. Zwischen den einzelnen Big Bangs kann eigentlich keine Zeit vergehen, da eine Singularität keine Zeit verbraucht - und das was keine Zeit verbraucht existiert für mich erstmal nicht.
2. Das Potential für mein Bewusstsein war schon immer da, ansonsten gäbe es mich nicht. D.h. es war ggf. auch in etwaigen Vorgänger-Universen bereits vorhanden/möglich.
3. Ich frage mich ob nicht auch so etwas wie ein Universum einer Evolution unterliegen kann, wenn es ggf. unzählige vor- Versuche gegeben hat.


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TangMi
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19.05.2015 um 04:55
geeky schrieb:Ich sehe nichts Unbekanntes hinter der Tatsache, daß bei ununterbrochenem Würfeln zwangsläufig auch mal ein Dutzend Sechsen nacheinander gewürfelt werden.
Es geht nicht um ein paar Sechsen, es geht um unglaublich hohe Unwahrscheinlichkeiten.

Hier mal ein Beispiel für das Kollagen (damit will ich nicht sagen das keine Evolution stattgefunden hat, bzw. betrifft das Beispiel nur eine spontane Entstehung - die es ja nicht gegeben hat):
Das Wort Kollagen, der Name eines sehr verbreiteten Proteins, entsteht aus acht in der richtigen Reihenfolge aneinander gefügten Buchstaben. Um aber das Kollagen selbst zu erzeugen, müssen wir 1055 Aminosäuren genau in der richtigen Sequenz anordnen.
Aber natürlich – und das ist das Entscheidende – erzeugen wir es nicht: Es erzeugt sich selbst ohne bewusste Lenkung, und hier kommt die Unwahrscheinlichkeit ins Spiel.
Die Chance, dass ein Molekül wie das Kollagen mit einer Sequenz aus 1055 Bausteinen von selbst entsteht, ist schlicht und einfach gleich Null.
Es geschieht nicht. Um zu begreifen, welch ein Glückstreffer seine Existenz ist, können wir uns einen »einarmigen Banditen« aus Las Vegas vorstellen, der aber sehr viel breiter ist – genauer gesagt, rund 27 Meter – und nicht nur die üblichen drei oder vier rotierenden Räder enthält, sondern 1055, wobei auf jedem Rad zwanzig Symbole stehen (für jede der normalen Aminosäuren eines).
Wie oft muss man an dem Griff ziehen, bis alle 1055 Symbole in der richtigen Reihenfolge stehen? Unendlich oft. Selbst wenn man die Zahl der rotierenden Räder auf 200 vermindert, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass alle 200 genau eine vorher festgelegte Reihenfolge anzeigen, bei 1 zu 10 hoch 260 (das ist eine Eins mit 260 Nullen) .
Schon diese Zahl ist größer als die aller Atome im Universum. Proteine sind, kurz gesagt, sehr komplizierte Gebilde. Das Hämoglobin ist mit 146 Aminosäuren nach den Maßstäben der Proteinchemie ein Zwerg, 5 aber schon für dieses Molekül sind 10 hoch 190 Aminosäurekombinationen möglich, und deshalb brauchte der Chemiker Max Perutz von der Universität Cambridge 23 Jahre – das heißt mehr oder weniger seine gesamte Berufslaufbahn – , um die richtige Reihenfolge aufzuklären.
Bill Bryson (Wikipedia: Eine_kurze_Geschichte_von_fast_allem).

Und das ist nichts gegen z.B. das was Roger Penrose meint, nämlich, dass die Wahrscheinlichkeit für unser Universum, so wie es ist, nur 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 beträgt.


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19.05.2015 um 08:01
@TangMi
TangMi schrieb:Es geht nicht um ein paar Sechsen, es geht um unglaublich hohe Unwahrscheinlichkeiten.
Wenn dir unglaublich viel Zeit zur Verfügung steht, werden auch unglaublich hohe Unwahrscheinlichkeiten mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten.
TangMi schrieb:Hier mal ein Beispiel für das Kollagen (damit will ich nicht sagen das keine Evolution stattgefunden hat, bzw. betrifft das Beispiel nur eine spontane Entstehung - die es ja nicht gegeben hat)
Dieses Beispiel ist also irrelevant.


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emanon
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Jesus Blut gefunden

19.05.2015 um 08:03
@TangMi
Es ist ja richtig, dass Leben, so wie wir es kennen, nur innerhalb einer gewissen Bandbreite möglich ist bzw. dass es bestimmte Rahmenbedingungen benötigt.

Aber zu welchen Schlüssen ermächtigt diese Erkenntnis?
Ist sie ein Beleg für eine bewusste, gesteuerte Ordnung?
Wer oder was soll da steuern?
TangMi schrieb:Um aber das Kollagen selbst zu erzeugen, müssen wir 1055 Aminosäuren genau in der richtigen Sequenz anordnen.
Was ist mit kürzeren Aminosäureketten?
Haben die keine Struktur/Wirkung ect?
Können die nicht auch temporär stabil sein?
Kann es auch da eine Evolution vom Einfachen zum Komplexeren geben?

Natürlich kann die Wissenschaft noch nicht alles erklären oder nachbauen, aber für welche alternativen Erklärungen gibt es eine solide Basis?


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TangMi
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19.05.2015 um 08:05
Das Beispiel ist nicht irrelevant. da es sich auf spontane Entstehung bezieht. Und ich beziehe es auf die spontane Entstehung des Universums - bei erstmal 1 Versuch.

@geeky


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TangMi
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19.05.2015 um 08:08
emanon schrieb:Kann es auch da eine Evolution vom Einfachen zum Komplexeren geben?
Natürlich. Nur steckt auch da dann irgendein System dahinter - oder es sind halt bevorzugte energetische Gebilde, oder was auch immer. Jedenfalls steht am Ende der Kette ein Lebewesen.


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emanon
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19.05.2015 um 08:15
@TangMi
TangMi schrieb:Jedenfalls steht am Ende der Kette ein Lebewesen.
Am Ende kann auch ein Zusammenbruch der Kette stehen, das ist eigentlich noch wesentlich wahrscheinlicher.
Es hat im Laufe der Evolution wohl mehr "Fehlversuche" als "geglückte Versuche" gegeben (meine Meinung).


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19.05.2015 um 08:23
@TangMi
TangMi schrieb:Das Beispiel ist nicht irrelevant. da es sich auf spontane Entstehung bezieht
... die es ja so gar nicht gegeben hat.
TangMi schrieb:Und ich beziehe es auf die spontane Entstehung des Universums
In dem Beitrag, auf den ich geantwortet habe, ging es dir noch um die Entstehung der Zelle.
TangMi schrieb:bei erstmal 1 Versuch.
Gedankenexperiment: Nimm einen Heißluftballon und einen Sack Reis und kippe den Sack in 1km Höhe aus. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß jedes einzelne Reiskorn nach beendetem Fall genau da zu liegen kommt, wo es liegenblieb?


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19.05.2015 um 08:28
Ich weiß, dass ich einen Fehler mache, wenn ich es hier mit Argumenten versuche. Aber trotzdem:

@geeky
Wenn Kollagen, oder ein beliebiges anderes Protein wirklich alleine durch "würfeln" entstanden wäre, so wäre in der Tat unsere Erde nicht alt genug, um die Entstehung nur eines Proteins nur annährend wahrscheinlich zu machen. Zum Glück hat Evolution neben der rein zufälligen Mutation die nicht zufällige Selektion. Daher ist Evolution dann kein völlig zufälliger Prozess mehr, sondern ein gerichteter. Dawkins Weasel-Allgorithmus verdeutlicht den Unterschied recht gut.

@TangMi
Das hatten wir doch schon einmal. Du machst wieder Quotemining. Bryson löst in seinem Buch dieses anscheinende Dilemma doch auf. Und ich habe Dich doch auch schon ausführlich auf die Fehler in dieser Argumentation aufmerksam gemacht.
Der wichtigste: Kollagen und auch kein anderes Protein ist spontan und rein durch "würfeln" entstanden.
Außerdem: Ein ein Protein muss nicht zwangsläufig wie Kollagen aussehen um dessen Funktion zu haben. In der Tat kennen wir noch andere Strukturproteine.

EDIT:
Außerdem scheinst Du auch wieder die Evolution von Proteinen und deren Faltung bei der Synthese in einen Topf zu werfen.


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TangMi
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19.05.2015 um 08:36
@geeky
geeky schrieb:... die es ja so gar nicht gegeben hat.
Ich habe das als Beispiel aufgeführt und gesagt das es diese spontane Entstehung nicht gegeben hat:
TangMi schrieb:Hier mal ein Beispiel für das Kollagen (damit will ich nicht sagen das keine Evolution stattgefunden hat, bzw. betrifft das Beispiel nur eine spontane Entstehung - die es ja nicht gegeben hat):
... nur um Dir begreiflich zu machen was 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 bedeutet, nämlich nicht ein paar Sechsen hinter einander zu würfeln.


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TangMi
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19.05.2015 um 08:53
@Pan_narrans

Du und Deine Unterstellungen...

Zeig mir wo ich jemals von spontaner Entstehung gesprochen habe. Ich benutze dieses Beispiel gerne um die Komplexität dar zu stellen. Und bei der chemischen Evolution hat es eine Selektion gegeben, deren Endergebnis Zellen waren.
Warum ich davon wieder anfange? Weil in der Diskussion aufkam was wäre, wenn auf anderen Planeten Zellen gleicher Bauart gefunden werden würden.
Für mich sähe es dann so aus, als ob Leben in diesem Universum unter bestimmten Umständen zwangsläufig entstehen würde.


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19.05.2015 um 09:01
Du sabbelst permanent von spontaner Entstehung.

Du willst Zufall nicht akzeptieren, denkst aber, nur weil du andere begriffe nicht verwendest kannst du deine blödsinnige Argumentation in einer Grauzone verstecken.


Entweder du akzeptierst Zufall oder du verlangst eine höhere Gewalt.



Und bitte, halte Gott und andere Fabelwesen aus dem Wissenschaftsbereich.


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TangMi
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19.05.2015 um 09:03
kalamari schrieb:Du sabbelst permanent von spontaner Entstehung.
Ich gebe Dir jetzt 1 Stunde Zeit entweder ein Zitat von mir zu bringen wo das steht oder Dich zu entschuldigen. Passiert beides nicht gibt es eine Beschwerde an die Verwaltung.


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19.05.2015 um 09:10
@TangMi

Was folgerst du aus der verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit, daß die Reiskörner exakt dort zu liegen kommen, wo sie eben liegen?

@Pan_narrans

Eben deshalb schrieb ich ihm, daß sein Beispiel irrelevant ist. Aber er scheint selber nicht genau zu wissen, in welche Richtung er hier argumentieren will, und wirft daher alles durcheinander.


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19.05.2015 um 09:10
Nur weil du etwas nicht direkt formulierst bedeutet dies nicht, dass du nicht davon sprichst.

Du schließt den Zufall aus, Punkt!


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19.05.2015 um 09:22
Holy shit!

Ich muss zugeben, ich wusste nicht, dass man nach Beiträgen von Benutzern mit einem Stichwort suchen kann, the more you know ^^

Das Ergebnis finde ich aber echt witzig ^^


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Jesus Blut gefunden

19.05.2015 um 09:25
TangMi schrieb:Für mich sähe es dann so aus, als ob Leben in diesem Universum unter bestimmten Umständen zwangsläufig entstehen würde.
Wasser als Lösungsmittel sollte schon vorhanden sein. Wir werden aber genaueres darüber erfahren wenn wir endlich mal anderes Leben da draußen gefunden haben.


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Jesus Blut gefunden

19.05.2015 um 09:37
@TangMi
Das zeigt z.B. wieso es völlig sinnlos ist, hier auf Allmystery noch versuchen zu wollen zu diskutieren:
TangMi schrieb:Du und Deine Unterstellungen...

Zeig mir wo ich jemals von spontaner Entstehung gesprochen habe.
Im Beitrag genau über diesen:
TangMi schrieb:Ich habe das als Beispiel aufgeführt und gesagt das es diese spontane Entstehung nicht gegeben hat:
TangMi schrieb:Ich benutze dieses Beispiel gerne um die Komplexität dar zu stellen. Und bei der chemischen Evolution hat es eine Selektion gegeben, deren Endergebnis Zellen waren.
Nur bezweifelt doch niemand, der sich damit nur ansatzweise auskennt, dass es auch bei der chemischen Evolution eine Art von Selektion gegeben haben muss.

Und Dein Beispiel ist auch nicht so richtig gut dafür geeignet das zu zeigen, da es mit der chemischen Evolution genau nichts zu tun hat.
TangMi schrieb:Weil in der Diskussion aufkam was wäre, wenn auf anderen Planeten Zellen gleicher Bauart gefunden werden würden.
Für mich sähe es dann so aus, als ob Leben in diesem Universum unter bestimmten Umständen zwangsläufig entstehen würde.
Kommt drauf an, was diese gleiche Bauart nun ist.

@geeky
geeky schrieb:Eben deshalb schrieb ich ihm, daß sein Beispiel irrelevant ist.
Dann habe ich Dich wahrscheinlich einfach missverstanden :)
geeky schrieb:Aber er scheint selber nicht genau zu wissen, in welche Richtung er hier argumentieren will, und wirft daher alles durcheinander.
Ja, das ist bei ihm wirklich ein großes Problem. Er scheint die Grundlagen nicht zu verstehen, aber meint trotzdem ein Experte zu sein. Typisch Allmystery eben.


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