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Elektroautos und Elektromobilität

13.027 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, Musk ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Elektroautos und Elektromobilität

04.09.2026 um 11:35
Zitat von hanifhanif schrieb:Deutschland braucht die Autobauer mehr als die Autobauer Deutschland.
Die Autobauer brauchen Deutschland auch - als hochpreisigen Absatzmarkt. Ohne Konsumenten, die bereit sind für die angebotene Qualität zu zahlen, fällt ein wichtiger Markt aus.


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Elektroautos und Elektromobilität

04.09.2026 um 12:32
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wenn das so wäre, warum hat Tesla dann ein Werk in Deutschland gebaut? Ist Musk dumm, kann er nicht rechnen, hat er eine soziale Ader und Mitleid mit Brandenburg? Oder kann man vielleicht doch Elektroautos in Deutschland gewinnbringend bauen, wenn man es richtig anstellt?
Das viele Unternehmen ihre Produktion ins Ausland verlagern hab ich mir nicht ausgedacht, so toll waren die Zahlen für 2025 für Grünheide jetzt auch nicht, die Zukunft wird man sehen, ansonsten woher soll ich wissen, was in Musks Kopf vorgeht? Wirklich rational agiert er oft nicht.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Die Autobauer brauchen Deutschland auch - als hochpreisigen Absatzmarkt. Ohne Konsumenten, die bereit sind für die angebotene Qualität zu zahlen, fällt ein wichtiger Markt aus.
Ich meinte eher, man kann seine Autos auch im Ausland bauen und dann teuer in Deutschland verkaufen. In Deutschland (oder den USA) wollen halt viele kein E-Auto und so schließt sich der Kreis, du musst die Autos bauen, die deine Kunden wollen und wenn dir dann die Politik Knüppel zwischen die Beine schmeißt wirds eben schwierig. Der chinesische Markt wird denke ich dauerhaft weg sein und Toyota ist noch garnicht ernsthaft in den E-Auto Markt eingestiegen.


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Elektroautos und Elektromobilität

04.09.2026 um 13:10
Zitat von hanifhanif schrieb:so toll waren die Zahlen für 2025 für Grünheide jetzt auch nicht,
Stimmt da war Produktionsumstellung aufs neue Modell...
Zitat von hanifhanif schrieb:die Zukunft wird man sehen,
Kann man ja schon sehen:
Bei Tesla Grünheide läuft die Aufstockung der Mitarbeiterzahl um mehrere Tausend. „Die ersten 1000 Mitarbeiter für die erste Phase des Hochlaufs von 5000 auf 6200 Fahrzeuge pro Woche sind bereits eingestellt“, teilte eine Tesla-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Rekrutierung der nächsten 1000 Beschäftigten für die ab Oktober beginnende Ausweitung auf 7500 Fahrzeuge pro Woche lief nach Unternehmensangaben bereits seit Juli; rund 700 Stellen waren zuletzt schon besetzt.
Quelle: https://www.heise.de/news/Tesla-hat-Absatzkrise-ueberwunden-und-besetzt-1000-Stellen-in-Gruenheide-neu-11388465.html
Zitat von hanifhanif schrieb:Wirklich rational agiert er oft nicht.
Mag sein. Aber er ist ein knallharter Kapitalist. Wenn Grünheide nicht mit Gewinn produzieren kann fällt da von heute auf morgen der Hammer, soviel ist mal klar. Da kennt Musk keine. Freunde...

Also wären doch mal die deutschen Hersteller mal gut beraten zu überlegen was Tesla besser macht als sie. Stichworte: vertikale Integration, Gigacasting, Trockenbeschichtungsverfahren, Fahrzeuge autonom über das Gelände bewegen, PV Strom...
Zitat von hanifhanif schrieb:In Deutschland (oder den USA) wollen halt viele kein E-Auto und so schließt sich der Kreis, du musst die Autos bauen, die deine Kunden wollen
Warum wollen denn die Leute keine Elektroautos? Vielleicht weil man ihnen Jahrelang eingeredet hat das die nix taugen? Und die deutsche Automobilindustrie dem mindestens nicht widersprochen, das ganze vielleicht sogar gefördert hat? Also typischer Fall von selbst dran schuld?

Und du zitierst an den Stellen immer Deutschland und die USA. Was ist denn mit den anderen 196 Ländern?


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04.09.2026 um 13:22
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und du zitierst an den Stellen immer Deutschland und die USA. Was ist denn mit den anderen 196 Ländern?
USA, Japan und Deutschland sind nach China die bedeutendsten Einzelmärkte und grade dort hat das E-Auto einen schweren Stand. Die Gründe dafür mal außen vor. Will man auf diese Märkte nicht verzichten, muss man Verbrenner anbieten. Es muss aber kein Hersteller weltweit agieren, GM (früher u.A. Opel) hat Europa ja z.B. verlassen und auch kein Hersteller alle Antriebe anbieten.


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04.09.2026 um 15:06
@hanif
Japan ist ein schlechtes Beispiel – Toyota hat dort jahrelang aktiv gegen BEV lobbyiert und den Heimatmarkt entsprechend geprägt. Das ist kein freier Kundenwunsch sondern Industriepolitik. Und schau dir mal die Wachstumsmärkte an – Südostasien, Indien, Lateinamerika kaufen gerade massenhaft chinesische Elektroautos. Wer dort 2030 mit Verbrennern antritt, hat verloren. Du denkst in heutigen Marktanteilen, die Autoindustrie muss aber in Plattformen denken die in 5 Jahren serienreif sind. Sonst sind sie weg vom Fenster...


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04.09.2026 um 18:46
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Japan ist ein schlechtes Beispiel – Toyota hat dort jahrelang aktiv gegen BEV lobbyiert und den Heimatmarkt entsprechend geprägt. Das ist kein freier Kundenwunsch sondern Industriepolitik.
Das mag ja sein, ist in China aber genauso, nur anders herumherum.

Und denkst du E-Autos made in Germany (oder EU) könnten mit chinesischen E-Autos in Schwellenländern konkurrieren? Das wird eher für Toyota zum Problem werden, die waren immer stark in Schwellenländern. BYD verkauft meine ich auch viele PHEVs, das sollte man auch nicht unter den Tisch kehren.


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04.09.2026 um 21:53
Zitat von hanifhanif schrieb:Das mag ja sein, ist in China aber genauso, nur anders herumherum
KWh Strom 3 Cent Benzin 1.5€ soviel muss man da gar nicht tun.


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05.09.2026 um 09:30
Zitat von alexnoealexnoe schrieb:Gegen eine Autostromsteuer spricht, dass die Energiemenge vom Auto erfasst werden müsste, denn nur so könnte man auch das Laden an einer Schuko-Steckdose korrekt erfassen.
Vor allem wird das bi-direktionale Laden immer mehr zum Standard werden. Das BEV ist ja ein hervorragender Speicher.

Wer also einspeist kriegt dann eine Vergütung oder Nachlass? Das zeigt schon, dass eine solche Steuer Käse ist.

Dagegen hilft nur eine tatsächliche Nutzungsgebühr der Strassen. Die ist für alle gleich und kann entsprechend der Nutzungsarten skaliert werden. Fairer geht es nicht.
Zitat von hanifhanif schrieb:Die Kunden wollen halt vielfach schlicht keine E-Autos
Es gibt eben auch dumme Kunden, aber auch in Deutschland ist der Trend zum E-Auto ungebrochen. Im Juli waren die Zulassungen erstmalig an erster Stelle.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Warum sollten denn die Hersteller nicht selber ihre Akkus bauen? Das ist das teuerste Teil an nem Elektroauto, da macht es am meisten Sinn es selber zu produzieren und die Marge zu halten.
Exakt. Die Antriebstechnologie beim BEV (Batterie, Antrieb, Elektrnoik) umfasst ca. 40% des Gesamtwertes. Wer hier also die Kostenvorteile hat, der kann diese gnadenlos ausnutzen.
Zitat von hanifhanif schrieb:Der chinesische Markt wird denke ich dauerhaft weg sein
Nicht nur der chinesische Markt. Die Welt wandelt sich und in 5 Jahren wird die ICE-Technologie nur noch in Nischenmärkten verkauft werden können.


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05.09.2026 um 09:42
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Dagegen hilft nur eine tatsächliche Nutzungsgebühr der Strassen. Die ist für alle gleich und kann entsprechend der Nutzungsarten skaliert werden. Fairer geht es nicht.
deswegen wäre ich ja für ne Maut nach Österreichischem Vorbild. Dann können sich auch mal die Ausländer am erhalt unserer Strassen beteiligen. Dafür mögen dann Omi und Opi, die sich nicht mehr auf die Autobahn trauen, durch die Maschen schlüpfen, aber die sind in Bezug auf Strassenabnutzung eh nicht das Problem.

Dazu ne geringe KFZ Steuer.


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05.09.2026 um 09:52
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Dazu ne geringe KFZ Steuer.
Wovon träumst du nachts :)

Stell dir vor man würde etwas machen wie "das Wechselkennzeichen.

Mehrere Autos , ein Kennzeichen. Ohne Aktives Kennzeichen ist das Nutzen von öffentlichen Raum verboten incl Parkraum.

Das machst dann bei 5 Autos 5x KFZ Steuer weil 1 im öffentlichen Raum sein kann und 4 eben "weg sein müssen"

Also Thema Oma und Opa ohne Autobahn:

Die müssen gleich viel Zahlen , denn das neue Erfassungssystem ist KI und Technik und so. Das muss ja einer bezahlen.

Siehe das teure Scheuer System;)


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05.09.2026 um 10:02
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Siehe das teure Scheuer System
Das war ja auch völliger Schwachsinn... deswegen schreibe ich ja immer "österreichisches Vorbild"... Ne Webseite zum buchen was man braucht, und alle paar km n Kennzeichenscanner zum feststellen ob man in der Datenbank ist, fertig.


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05.09.2026 um 10:13
Ich habe mal noch einen interessanten Artikel gefunden. 94% der E.Auto Fahrer sind zufrieden und wollen nicht zum Verbrenner zurück. Spannend fand ich dass man Leute davor und danach befragt hat und so dokumentieren kann wie sich die Wahrnehmung verschiebt:
Interessant ist die Verschiebung der für die befragten Elektroautofahrer wichtigen Themen vor und nach dem Kauf ihres Fahrzeugs. Vor dem Kauf waren Themen wie Reichweite (66 Prozent), das Laden zu Hause (57 Prozent) und die Betriebskosten wichtig. Nach dem Kauf war die Reichweite nur noch für drei Prozent ein großes und für neun Prozent ein kleines Problem.

Das Laden zu Hause war nach dem Kauf für zwei Prozent ein großes und für vier Prozent der Befragten ein kleines Problem. Bei den Betriebskosten gab ein Prozent an, dass es ein großes Problem sei, und sieben Prozent, dass es ein kleines Problem sei. Gestiegen ist hingegen die Angst vor einem Wertverlust: Für 15 Prozent ist dies ein großes, für 24 Prozent ein kleines Problem. Vor dem Kauf bewerteten die Befragten das Thema nur mit insgesamt 18 Prozent als Problem.
Quelle: https://www.golem.de/news/elektroauto-94-prozent-befragter-e-auto-fahrer-wollen-nicht-zurueck-zum-verbrenner-2609-212586.html

Also das was hier auch schon einige so bestätigt haben. Es wird ein großes Drama um die Reichweite gemacht und wenn man erst mal damit fährt, stellt man fest das des alles kein Problem ist.


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05.09.2026 um 10:35
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Nicht nur der chinesische Markt. Die Welt wandelt sich und in 5 Jahren wird die ICE-Technologie nur noch in Nischenmärkten verkauft werden können.
Da halte ich dagegen. Die deutschen (und koreanischen) Hersteller sind beim E-Auto trotz alle dem sehr viel besser aufgestellt als andere Europäer, Amerikaner oder Japaner.

So oder so wird das E-Auto Deutschland und Europa Wohlstand kosten und deswegen ist es dumm diese Entwicklung noch mit Gewalt zu forcieren, es gibt keinen Grund warum nicht alle Antriebe auf ewige Zeiten nebeneinander existieren sollten, wie früher schon auch (Benzin, Diesel, Gas).


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05.09.2026 um 10:40
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ne Webseite zum buchen was man braucht, und alle paar km n Kennzeichenscanner zum feststellen ob man in der Datenbank ist, fertig.
Das funktioniert in allen osteuropäischen Ländern hervorragend. Ich habe für die Reisen immer Vintrica genutzt. Alle Plaketten auf einer Seite, alles registriert in Minuten.

Ich verstehe nicht, warum sowas in Deutschland nicht machbar ist.
Zitat von hanifhanif schrieb:Die deutschen (und koreanischen) Hersteller sind beim E-Auto trotz alle dem sehr viel besser aufgestellt als andere Europäer, Amerikaner oder Japaner.
Das mag durchaus sein, aber darüber haben wir nicht gesprochen. Es ging um den Verkauf von BEV vs. ICE.
Zitat von hanifhanif schrieb:So oder so wird das E-Auto Deutschland und Europa Wohlstand kosten
Warum?
Zitat von hanifhanif schrieb:es gibt keinen Grund warum nicht alle Antriebe auf ewige Zeiten nebeneinander existieren sollten
Doch! Klimawandel und vor allem Wirtschaftlichkeit sind der Tod von thermischen Prozessen. Physik gilt auch in Deutschland - wo wie im Rest des Universums.


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hanif ehemaliges Mitglied

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05.09.2026 um 11:14
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das mag durchaus sein, aber darüber haben wir nicht gesprochen. Es ging um den Verkauf von BEV vs. ICE.
Der Verbrenner (als Neuwagen) wird in 10 Jahren nicht verschwunden sein, nicht in den USA und Japan, oder Amerika allgemein oder das sind alles Nischenmärkte, im Vergleich zu Norwegen oder Äthiopien.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Warum?
Zugriff auf Rohstoffe, mehrere Jahre Entwicklungsvorsprung, weniger Arbeitsplätze die benötigt werden, das preiswerte E-Auto wird nicht aus Europa kommen bzw. nicht dort gefertigt werden und vor allem nicht aus Deutschland. D.h. nicht, dass deutsche Hersteller da nicht mitmischen werden, aber die können überall auf der Welt produzieren.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Doch! Klimawandel und vor allem Wirtschaftlichkeit sind der Tod von thermischen Prozessen. Physik gilt auch in Deutschland - wo wie im Rest des Universums.
Keinen Endverbraucher interessiert das, wenn man ehrlich ist.


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05.09.2026 um 11:23
Zitat von hanifhanif schrieb:es gibt keinen Grund warum nicht alle Antriebe auf ewige Zeiten nebeneinander existieren sollten, wie früher schon auch (Benzin, Diesel, Gas).
Du hast Dampf, Holz und Tiere (speziell Pferde und Ochsen) vergessen. Damit kann man auch Fahrzeuge antreiben, ganz technologieoffen!
Aber aus irgendeinem Grund sind solche Fahrzeuge im heutigen Straßenbild kaum anzutreffen.


Der Verbrennungsmotor wird weiterhin existieren - aber innerhalb einiger Nischen. Die Frage ist: sind diese Nischen groß genug für ständige Entwicklungen und haben entsprechende, zuverlässige, Margen?
Zitat von hanifhanif schrieb:So oder so wird das E-Auto Deutschland und Europa Wohlstand kosten und deswegen ist es dumm diese Entwicklung noch mit Gewalt zu forcieren,
Und da kommen wir zum ersten Teil zurück, ist es dumm, diese Entwicklung zu elektrischen Antrieben, zu verpennen und mit Technologieoffenheit sich die zukünftigen Märkte selbst abzuschaffen?
Die noch möglichen Märkte mit Wachstumspotential für Verbrenner sind entweder schon besetzt durch andere Firmen (Indien wird für deutsche Hersteller aufgrund des Preises so gut wie nicht erschlossen werden können und japanische Marken haben da einfach den besseren Ruf bezüglich Preis und Zuverlässigkeit.) oder schließen gerade den Markt für Verbrenner durch Elektrifizierung des Verkehrs.

Nebenbei gibt es einen extremen Vorteil für die Elektrifizierung, den irgendwie nur wenige Länder (bis jetzt) auf dem Schirm haben: Strom kann man selbst lokal herstellen, Verbrennermotoren benötigen einen ständigen Zustrom von (oft importiertem) Erdöl oder raffinierten Produkten. In der heutigen Zeit kann das einen Unterschied machen.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das funktioniert in allen osteuropäischen Ländern hervorragend. Ich habe für die Reisen immer Vintrica genutzt. Alle Plaketten auf einer Seite, alles registriert in Minuten.

Ich verstehe nicht, warum sowas in Deutschland nicht machbar ist.
Es funktioniert doch schon perfekt in Deutschland. Für LKW. Aber wegen ISNICH will man das nicht auf PKW ausdehnen. Weil ISSO.


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hanif ehemaliges Mitglied

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05.09.2026 um 12:39
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Du hast Dampf, Holz und Tiere (speziell Pferde und Ochsen) vergessen. Damit kann man auch Fahrzeuge antreiben, ganz technologieoffen!
Aber aus irgendeinem Grund sind solche Fahrzeuge im heutigen Straßenbild kaum anzutreffen.
Pferdegespanne sind nicht verboten, in Rumänien sollen sie noch weit verbreitet sein. Ob das stimmt weiß ich nicht.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Die Frage ist: sind diese Nischen groß genug für ständige Entwicklungen und haben entsprechende, zuverlässige, Margen?
Der Verbrenner ist ausentwickelt, gerade den Toyota Hybrid könnte man so noch für 1000 Jahre bauen, wenn etwas ausgereift ist, warum sollte man es weiter entwicklen?
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Und da kommen wir zum ersten Teil zurück, ist es dumm, diese Entwicklung zu elektrischen Antrieben, zu verpennen und mit Technologieoffenheit sich die zukünftigen Märkte selbst abzuschaffen?
Fernseher werden auch keine mehr in Deutschland gebaut, wenn andere Länder es besser können, warum krampfhaft daran festhalten? Ich würde mir lieber ein E-Auto von Panasonic als von VW kaufen und ganz sicher würde ich mir keinen Fernseher von BMW oder Mercedes kaufen.

Wenn ihr die Disruption wollt, dann lebt auch mit den ganzen Konsequenzen daraus, E-Mobilität wird Europa wirtschaftlich schaden.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Verbrennermotoren benötigen einen ständigen Zustrom von (oft importiertem) Erdöl oder raffinierten Produkten. In der heutigen Zeit kann das einen Unterschied machen.
In Libyen ist Benzin billiger als Wasser, Benzin kann außerdem komplett durch Ethanol ersetzt werden. Jeder Antrieb hat seine Daseinsberechtigung, sollen sie doch gleichberechtigt einfach nebeneinander existieren und jeder kaufen was er will und die Politik sich raushalten.


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05.09.2026 um 13:04
Zitat von hanifhanif schrieb:Der Verbrenner ist ausentwickelt, gerade den Toyota Hybrid könnte man so noch für 1000 Jahre bauen, wenn etwas ausgereift ist, warum sollte man es weiter entwicklen?
Man wird immer weiterentwickeln. Entweder um strengere Vorschriften einzuhalten oder um den Motor billiger zu produzieren.
Aber ja, der Verbrenner ist bereits am Limit.
Zitat von hanifhanif schrieb:Wenn ihr die Disruption wollt, dann lebt auch mit den ganzen Konsequenzen daraus, E-Mobilität wird Europa wirtschaftlich schaden.
Es ist egal ob wir die Disruption wollen oder nicht. Sie kommt, man kann sie nicht verhindern - aber man kann sie gestalten. Das, was gerade in Deutschland passiert ist, dass man Ressourcen vergeudet indem man die Disruption vermeintlich bekämpft, aber in Wahrheit sind das vergeudete Ressourcen, die besser in der Gestaltung der Disruption bzw. die Zeit danach einfließen sollten.
Zitat von hanifhanif schrieb:In Libyen ist Benzin billiger als Wasser, Benzin kann außerdem komplett durch Ethanol ersetzt werden. Jeder Antrieb hat seine Daseinsberechtigung, sollen sie doch gleichberechtigt einfach nebeneinander existieren und jeder kaufen was er will und die Politik sich raushalten.
Und genau diese Einstellung ist der Tod für unsere Automobilindustrie. Die Politik gibt Rahmenbedingungen vor - in Form von Verboten, Einschränkungen (zum Beispiel durch Emmisionsregeln wie EU6) und auch Förderungen.
Wenn sich die Politik raus hält, dann wird in der Industrie genau das produziert, was JETZT die größte Marge hat. Produkte, deren Entwicklungen sich erst in mehr als 5 Jahren zeigt, sind uninteressant. Da ist der Staat gefragt entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Rate mal, warum einige Automobilfirmen schon während der Regierungszeit Merkels für mehr Förderung geworben haben und insgeheim ein Verbrennerverbot über die EU gewünscht haben. (Man denke nur an Söders Forderungen nach einem Verbrennerverbot ab 2020! Das kommt nicht von ungefähr…)
Dann kann man den Aktionären, denen die Unternehmen verpflichtet sind, die Notwendigkeit verkaufen auf Dividenden zu verzichten und die R&D-Ausgaben, die bei einer Disruption enorm sind, rechtfertigen.
Ist nicht passiert. Jetzt gehts abwärts.


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hanif ehemaliges Mitglied

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05.09.2026 um 14:01
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Rate mal, warum einige Automobilfirmen schon während der Regierungszeit Merkels für mehr Förderung geworben haben und insgeheim ein Verbrennerverbot über die EU gewünscht haben. (Man denke nur an Söders Forderungen nach einem Verbrennerverbot ab 2020! Das kommt nicht von ungefähr…)
Unternehmen die sowas fordern wünsche ich, dass sie untergehen. Der Kunde ist König oder sollte es sein, Unternehmen sollen bauen was der Kunde will und die Politik soll sich raushalten, Unternehmen die nach der Politik schreien um den Kunden zu übervorteilen sollen untergehen.

In diesem Sinne, Banzai Toyota, Banzai Mazda, Banzai Honda.


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05.09.2026 um 14:35
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Aber aus irgendeinem Grund sind solche Fahrzeuge im heutigen Straßenbild kaum anzutreffen.
Fahr mal nach Ägypten, da sind Eselskarren noch weit verbreitet ;)
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Und da kommen wir zum ersten Teil zurück, ist es dumm, diese Entwicklung zu elektrischen Antrieben, zu verpennen und mit Technologieoffenheit sich die zukünftigen Märkte selbst abzuschaffen?
Und wir haben ein Bingo. Das ist nämlich genau der Punkt.
Zitat von hanifhanif schrieb:Die deutschen (und koreanischen) Hersteller sind beim E-Auto trotz alle dem sehr viel besser aufgestellt als andere Europäer, Amerikaner oder Japaner.
Die deutschen Hersteller können mittlerweile technisch recht ordentliche E-Autos bauen, aber nicht zu konkurrenzfähigen Kosten. Das ist das Problem.
Zitat von hanifhanif schrieb:So oder so wird das E-Auto Deutschland und Europa Wohlstand kosten und deswegen ist es dumm diese Entwicklung noch mit Gewalt zu forcieren,
Grundregel im Innovationsmanagement: Es kann Innovationen geben die dein Kerngeschäft bedrohen. Dann darf man aber die Innovation nicht verhindern. Denn ansonsten wird es jemand anders machen und dann steht man sowohl ohne Kerngeschäft aber auch ohne neues Produkt da.


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