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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 11:05
1.) Bei Kairos bin ich/Du Vermieter und die Kaution dient als Sicherheitsleistung die auch Kairos gegenüber seinen Kunden geben muss. Bei solchen Geschäften muss der Vermieter/Dienstleister Datensicherheit garantieren. ZB. Business Internetanschluss der Telekom, die Telekom Garantiert Großunternehmen 99% Ausfallsicherheit wenn diese nicht gegeben ist muss die Telekom Pönale (Strafe) zahlen. Endkunden kennen das nicht und haben auch viel geringer Kosten. Bei Kairos muss ich, wenn mein Computer nicht Online ist Pönale Zahlen. Kairos hebt diese Pönale (Kaution) ein und Zahlt diese über das Jahr täglich zurück. Einige Mietwagen Firmen verwende diese System, Du zahlst eine Kaution fährst einige Kilometer und DU bekommst die nicht gefahrenen Kilometer zurück. Versicherungen verwenden auch so ein System, Du zahlst deine Versicherung und wenn Du keinen Schaden hast bekommst Du einen Teil zurück. usw.
2.) Wenn ich ein Geschäft aufbauen möchte, muss ich in der Regel Geld in die Hand nehmen, ob ich die Investition in ein neues Geschäft jemals zurück bekomme ist nicht sicher. Bei Kairos bekomme ich die Kaution täglich zurück.


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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 11:37
Lustig, wenn der "Kunde" das "Produkt" rechtfertigen und erklären muss.
jetztgehtslos schrieb:Bei solchen Geschäften muss der Vermieter/Dienstleister Datensicherheit garantieren. ZB. Business Internetanschluss der Telekom, die Telekom Garantiert Großunternehmen 99% Ausfallsicherheit
Absolut korrekt.
Um diese Ausfallsicherheit und Datensicherheit zu gewährleisten, lagert man die Daten auf Privatrechner aus, die stolze 10 Stunden am Tag erreichbar sind, über eine relativ langsame Verbindung verfügen, die eine heterogene Hardware unbekannter Qualität einsetzen, die teils veraltete Betriebssysteme ohne weiteren Service verwenden, auf denen Software unbekannter Herkunft installiert ist.

BTW: Selbst 99% Verfügbarkeit wären lächerlich: Wikipedia: Hochverfügbarkeit
jetztgehtslos schrieb: Einige Mietwagen Firmen verwende diese System, Du zahlst eine Kaution fährst einige Kilometer und DU bekommst die nicht gefahrenen Kilometer zurück. Versicherungen verwenden auch so ein System, Du zahlst deine Versicherung und wenn Du keinen Schaden hast bekommst Du einen Teil zurück. usw.
Sehr überzeugend.
Deine Beispiele haben alle etwas gemeinsam: man bekommt am Ende weniger Geld zurück als man gezahlt hat. Was das mit Kairos zu tun hat: weiß der Teufel.


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31.07.2016 um 11:48
Die Sicherheit des Systems lieg in der Software von Kairos. Daten werden Verschlüsselt und die einzelnen Schlüssel werden auf tausenden Rechnern verteil abgelegt. Das System ist ziemlich neu und ob es sich bewährt wird sich zeigen. Altes System: Zur Zeit liegen Daten in Serverfarmen deren Sicherheit immer Ortgebunden ist und Anschlägen, Katastrophen, hohen Service- und Wartungskosten ausgesetzt sind.
Das Internet wurde ja vom Militär entwickelt um Daten Weltweit zu verteil um gegen Angriffe geschützt zu sein. Sicher sind meine Beispiele nicht 100% auf Kairo umzulegen aber Sie sollen nur verdeutlichen, dass Dieses System auch andere verwenden. Bei Kairos bekommst Du 100% zurück.


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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 12:16
jetztgehtslos schrieb:Die Sicherheit des Systems lieg in der Software von Kairos.
Gut und schön.
Zumindest die Gesamtverfügbarkeit des Systems hängt aber massiv von der Einzelverfügbarkeit der Benutzer ab, die bei weniger als 50 Prozent liegt. Um daraus ein hochverfügbares System zu basteln, müsste man die Daten massiv redundant abspeichern.

Das Problemle an der Geschichte: die Verfügbarkeit der Einzelrechner ist nicht unabhängig. Morgens zwischen 3 und 4 werden die meisten offline sein. Was dann?
jetztgehtslos schrieb:Zur Zeit liegen Daten in Serverfarmen deren Sicherheit immer Ortgebunden ist und Anschlägen, Katastrophen, hohen Service- und Wartungskosten ausgesetzt sind.
Right.
Katastrophen und Anschläge, die Serverfarmen lahmlegen, sind aber selten in deutschen Landen. Nichts spricht übrigens gegen einen redundanten Service, verteilt auf mehrere Rechenzentren.

Was die kosten angeht: da ist auch Kairos nicht günstig. "Tausende Rechner", wie Du sagst, von denen jeder (Platin, 320 GB vermietet) im Jahr 4165,50€ Ertrag abwerfen soll, das ist schweineteuer. Dafür könnte man sich manche Serverfarm leisten.

Insgesamt attestiere ich dem Backup-Service von Kairos:
* Intransparenz
* fragwürdige Zuverlässigkeit
* hohe Kosten
* anrüchiges Geschäftsmodell (hohe "Kaution" der "Festplattenvermieter")

Kein IT-Manager, der auch nur fünf Gramm Schmalz zwischen den Ohren hat, wird so einen Service in Anspruch nehmen, womit sich das vorgebliche Geschäftsmodell erledigt hat.

Fragt sich nur: lohnt sich das "Geschäft" nicht doch irgendwie -- für Kairos?


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31.07.2016 um 12:26
Mr.Stielz schrieb:Fragt sich nur: lohnt sich das "Geschäft" nicht doch irgendwie -- für Kairos?
Wenn, dann NUR für Kairos :)
Es gibt immer ... leichtgläubige Menschen (wollte schon Idioten schreiben), die nur sehen "Boah, ich muss nur 300 Euro einmal bezahlen und bekomm dann dafür Geld.
Spätestens, wenn es keinen mehr gibt, der zahlt, bricht das System, wie jedes Schneeballsystem, zusammen.
Und auch nur so kann ein Schneeballsystem funktionieren. Nur durch neue Leute, die neues Geld zahlen können Zahlungen an vorherige "Kunden" ausbezahlt werden.
Und jeder, der in der Grundschule aufgepasst hat, weiß, bei einer endlichen Anzahl Menschen, gibts auch eine endliche Anzahl Zahlungen. Ist diese Erreicht, fließt kein Geld mehr, fließt kein Geld mehr, ist es auch schwer Auszahlungen vorzunehmen.


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31.07.2016 um 14:01
Wenn ich das richtig verstehe, liegen nur die Schlüssel für die Daten auf den Privatrechnern?
Wo liegen dann die Daten selbst?
Wie gross sind diese Schlüssel, dass man soviel Festplattenplatz braucht? Bei 70.000 Partner sollte das ja schon ein ganz schöner Batzen sein.

Ausserdem - wäre es nicht besser, die Schlüssel zu den eigenen Daten nicht in-house auf nicht mit dem Web verbundenen Datenträgern zu speichern? Anstatt evtl. tausende Kopien der Schlüssel weltweit zu verteilen?


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31.07.2016 um 14:16
Das sind alles so seltsame Fragen, die sich stellen.
Kurios wird es, wenn man anfängt, nachzudenken, welchen Schlüssel man braucht, um auf einen Schlüssel Zugriff zu erhalten.


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31.07.2016 um 14:20
AxelF schrieb:Wenn ich das richtig verstehe, liegen nur die Schlüssel für die Daten auf den Privatrechnern?
Das wird so behauptet, mehr nicht. Ob es tatsächlich auch so ist, steht doch in den Sternen.


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31.07.2016 um 14:23
@AxelF
@Total_Recall
Spielt es eine Rolle, wo welcher Schlüssel liegt?
Das ist, wie wenn ich meinen Hausschlüssel in dem Mietshaus unter die Fußmatte lege und man sich nur Zeit nehmen muss, zu gucken auf welche Haustür er passt.

Klar, ein Schlüssel selbst hilft wenig. Aber ein Schlüssel sollte immer beim Eigentümer bleiben. Der Schlüssel zu den bei mir geparkten Daten sollte bei Kairos bleiben. Die Daten auf meinem Rechner sollten abgeschlossen sein.

Aber weiß ich dennoch, was für Daten geparkt werden? Wer prüft diese Daten? Wer verschlüsselt sie wie? Bei Kairos gibt es nicht mal Ansatzweise Infos darüber bzw nur sehr wage.


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31.07.2016 um 14:28
jetztgehtslos schrieb:Die Sicherheit des Systems lieg in der Software von Kairos.
Das ist eine Behauptung, die in keiner Weise belegt ist, belegt werden wird oder kann. Keiner bekommt da einen Einblick, kein Produkt das auf sicher funktionieren muss, kann so bestehen. Kein System in einem Flugzeug kann sich verkaufen, wenn es lediglich von Hersteller dazu die Aussage gibt, es ist ganz sicher.

Eben gerade bei der Verschlüsselung von Daten verlangen die Kunden ganz genau Informationen wie die Daten verschlüsselst werden, gibt da viele Möglichkeiten, also welcher Algorithmus wird eingesetzt und wie viel Bits haben die verwendeten Schlüssel

Also ITler weiß ich, dass kein echtes Unternehmen für seine Daten hier auf Kairos setzt, ist sogar schon nicht ganz so einfach das zu hinterfragen ohne das man blöde angesehen wird, so klar sind hier die Dinge.

Von Kairos erfährt man nichts wie da verschlüsselt wird, nicht welche Algorithmus genommen wird, und auch nicht wie viel Bit die Schlüssel haben. Ich habe öfter mit kritischen Daten zu tun, also Kundendaten die in einer großen Datenbank liegen und die sollen ganz sicher sein. Da nimmt man mal Oracle oder auch mySQL, gibt auch noch andere.

Gibt da auch gar keine Schnittstellen für Kairos, wie soll das denn genau laufen, man stellt ein SQL SELECT an die Datenbank und dann? Wie soll es weiter gehen, angenommen in der Datenbank sind nun alle Daten verschlüsselt, wie geht es dann weiter? Woher und welches Programm weiß nun, auf welchem PC die nötigen Schlüssel liegen um diese dann zu holen und die Daten dort zu entschlüsseln? Dafür müsste es eine weitere Datenbank geben, in der dann alle PC von Kairos eingetragen sind und dann müssten da die Schlüssel geholt werden. Dann erst könnte das SELECT greifen, aber eben auch nicht direkt, um zum Beispiel alle Kunden mit "Müller" als Nachnahme zu finden müssten ja alle Datensätze entschlüsselt werden.

Nun greift nicht nur ein Mitarbeiter auf so eine sensible Kundendatenbank zu, sondern locker mal ein paar 100 in der Minute, die ganzen Daten müssten dann also jedes mal für jeden Zugriff entschlüsselt werden, also immer wieder in die Kairos Datenbank gehen, da die PC mit den richtigen Schlüsseln suchen, dann die Schlüssel holen und dann alles immer wieder entschlüsseln.

Ganz ernsthaft, das ist ganz großer Quark, ganz sicher macht das keine Firma die auch nur einen echten ITler mit Ahnung beschäftigt. Würde ich so einen Unfug einen meiner Kunden vorschlagen wäre es sicher mein berufliches Ende. :D

Also es geht rein von der Technik nicht und auch nicht von der Transparenz.
jetztgehtslos schrieb:Daten werden Verschlüsselt und die einzelnen Schlüssel werden auf tausenden Rechnern verteil abgelegt. Das System ist ziemlich neu und ob es sich bewährt wird sich zeigen. Altes System: Zur Zeit liegen Daten in Serverfarmen deren Sicherheit immer Ortgebunden ist und Anschlägen, Katastrophen, hohen Service- und Wartungskosten ausgesetzt sind.
Wieder eine unsinnige Behauptung von Kairos die nicht belegt wird, die Service- und Wartungskosten sind für einen Server in einer Farm sehr viel geringer, als das was Kairos dafür den "Kunden" hier zahlen will, für das Geld kann man sich jede Woche schon eine geile SSD mit entsprechendem Speicherplatz neu kaufen. Auch werden sehr sensible Daten redundant an verschieden Orten gespeichert. Ich weiß das ...
jetztgehtslos schrieb:Das Internet wurde ja vom Militär entwickelt um Daten Weltweit zu verteil um gegen Angriffe geschützt zu sein. Sicher sind meine Beispiele nicht 100% auf Kairo umzulegen aber Sie sollen nur verdeutlichen, dass Dieses System auch andere verwenden. Bei Kairos bekommst Du 100% zurück.
Unfug.


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31.07.2016 um 14:36
@AxelF
Saturius schrieb:Spielt es eine Rolle, wo welcher Schlüssel liegt?
Ich meinte das noch schärfer. Das Produkt, was es auch sein mag, spielt keine Rolle. Ob da ein Terminkalender, Schlüssel oder ipsum lorem gespeichert wird, ist egal und auch keinem Anwender ersichtlich. Es wird nur eine verkaufsfördernde Legende aufgebaut und dann ab ans Geld der Leichtgläubigen. Mehr nicht.


@nocheinPoet
nocheinPoet schrieb:Also ITler weiß ich, dass kein echtes Unternehmen für seine Daten hier auf Kairos setzt,
Hast du zufällig mal gesehen, ob es "Verkaufsprospekte" gibt oder die Produkte beworben werden? Ich meine nicht die Pakete, die man als "Partner" kaufen kann, sondern gezielte Angebote an die Firmen-Endkunden "Wir speichern Ihre Schüssel zu X Euro pro ..."?


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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 14:45
@Total_Recall

Da gibt es nichts, auch von Kairos selber nicht, hab einige gefragt die dabei sind und das "Produkt" kaufen und bewerben. Es gibt gar nichts dazu, für so eine tolles Produkt würde es normal ja Präsentationen von Hersteller für uns ITler geben, so bei Orakel kommt das vor, auch bei SAP gibt es dann was Leckeres zum Essen um uns in guter Laune zu halten. :D

Gibt von Kairos kein echtes Portfolio für eben die Großkunden, die ja das Produkt für ihre Datensicherheit einsetzen sollen, gibt da einige Dinge die man da als Werte schon gerne wissen würde. Wenn ich als Firma mal eben 10.000 Datensätze mit insgesamt 100 MB nach "Müller" durchsuchen will und ein paar andere geben neue Kundendaten ein, wie lange dauert das für mich und wie wird die Transaktionssicherheit hergestellt?

Wenn Du solche Fragen an Leute von Kairos stellst, schauen die wie ein alter Golf, da hat echt keiner auch nur im Ansatz Ahnung von IT.


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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 15:06
nocheinPoet schrieb:Wenn Du solche Fragen an Leute von Kairos stellst, schauen die wie ein alter Golf, da hat echt keiner auch nur im Ansatz Ahnung von IT.
Wenn es sich nur rein um eine Gewinnmarge geht, spielt es auch keine Rolle, ob jemand Ahnung von irgendwas hat.
Es gibt ein System; Das System WIRKT in sich schlüssig; Es orientiert sich an der gängigen Technik... Was willst du da noch für nen Support geben?
Du bietest was an, was gut wirkt, gängig ist und "sicher" wirkt. Dann noch mit Unternehmensitz im Ausland und alles ist tutti.

In einer Gewinnorientierten Gesellschaft, und das sind für gewöhnlich sämtliche Unternehmen, da muss man auch mal 5,37 gerade sein lassen.

Das schlimme ist nur, bei einer Handvoll Nutzern gibt es Erfolge (Was natürlich mit einkalkuliert ist). Und diese Nutzer können sogar ehrlich behaupten, es lohne sich (für sie). Dann noch ein paar naive Dummbeutel, die drauf anspringen, und das Ding läuft für Kairos von selbst.

Ich geb dem ganzen noch 1 Jahr. Maximal.


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31.07.2016 um 15:25
@nocheinPoet
nocheinPoet schrieb:Da gibt es nichts, auch von Kairos selber nicht, hab einige gefragt die dabei sind und das "Produkt" kaufen und bewerben.
kurz gesagt: die verkaufen den Familienbenutzer von Loriot (Wikipedia: Familienbenutzer).


@Saturius
Saturius schrieb:Es gibt ein System; Das System WIRKT in sich schlüssig;
Exakt auf den Punkt gebracht, es WIRKT in sich schlüssig. Wobei es ältere Strukturvertriebe gibt, die auch heute noch existieren und phasenweise im Schneeballsystem arbeiten, aber die haben wenigsten eine existierende Produktlinie. Tupper wäre für mich solch ein typischer Klassiker. Wobei in diesem Fall die Partner schnell einsehen, dass sie ihr Geschäft nicht grenzenlos erweitern können (versuch das mal in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein mit solchen Tupper-Partys ...), die machen ihre Show und verkaufen old school.

Eine andere Form vom Schneeball sind (oder waren) Schenkkreise, noch perfider als Kairos: http://www.sekten-info-essen.de/texte/schenkkreis.htm
Erinnern Sie sich daran?

Angefangen hat es in den 80'ern mit Kettenbriefen, zum Kopieren und Weiterschicken. Manche enthielten Sinnsprüche, die Weitergabe sollte Glück bringen, die Nichtbeachtung Pech. Andere lockten mit Gewinnen, Anschriften und Kontonummern inklusive. Es folgten Piloten-/ Generalspiele. Von trainierten Einpeitschern eingestimmte Leute zahlten 1.000 DM in das "Gewinnsystem" ein und wurden enttäuscht. Jump-Gründer (später Titan) Andreas Metzler soll innerhalb von 2 Jahren 60 Mio. DM durch Täuschung naiver Glücksucher verdient haben.
Und das ganz ohne PC :D


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31.07.2016 um 15:31
Sorry, aber mich erinnert das immer an DIE SIMPSONS™:



Das ist kein Schneeball- oder Pyramidensystem... KAIRO TECHNOLOGIES basiert auf einem Trapez! :D


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31.07.2016 um 15:34
Total_Recall schrieb:Tupper wäre für mich solch ein typischer Klassiker.
DA muss ich widersprechen.. Tupper bietet ein Verbrauchsprodukt an. So wie jedes andere Unternehmen auch, das ein Verbrauchsgut anbietet.
Ob Dübel, Schüsseln, Fernseher oder Waschmaschinen. Diese Produkte müssen irgendwann ersetzt oder ergänzt werden. Völlig in Ordnung.
Aber virtuelle Güter sind Endlich. Es gibt eine begrenzte Kundengruppe, deren Kontingent irgendwann erreicht ist. In dem Fall Festplattenspeicher.
Es wird zwar mal mehr werden, aber diese Nutzer müssen ihr erworbenes Produkt nicht ersetzen oder neu erwerben bei Verschleiß.
In dem Fall ist irgendwann das Kontingent erreicht.

Wenn irgendwann das Maximum erreicht ist, kommt nunmal kein neues Geld rein. Wovon soll denn dann bezahlt werden? Das ist wie bei einer Bank.
Ich gebe mein Guthaben zur Finanzierung anderer frei. Wenn aber jetzt keine neuen "Verbraucher" kommen (in dem Fall Kreditnehmer), wirds schwer Auszahlungen vorzunehmen für die Bank. Denn, wenn es keinen gibt, der eine Dienstleistung möchte und dafür bezahlten möchte, können die Kontingentgeber nicht mehr bedient werden. Demnach gibts auch keine AUszahlungen (in dem Fall Zinsen)


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31.07.2016 um 15:56
@Total_Recall:
es war mehr eine Auflistung der Unstimmigkeiten bei einer Firma, die kein Produkt vertreint, sondern nur etwas sehr abstraktes. Und das von den meisten Partnern eh nicht verstanden.

Insofern gut, weil es so auch keine negativen Kundenfeedbacks gibt...


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31.07.2016 um 16:11
@Saturius
Saturius schrieb: DA muss ich widersprechen.. Tupper bietet ein Verbrauchsprodukt an.
Ob sie ein Verbrauchsprodukt anbieten oder nicht, spielt keine Rolle. Aus diesem Grund kann ich dir nicht zustimmen, aber aus einem anderen. Ich war de Meinung, progressiver Kundenfang stände im Vordergrund, dem ist laut Wiki nicht so:
Wikipedia: Tupperware
Kritik
Der Vertrieb über ein Netz von „selbständigen“ und auf Provisionsbasis bezahlten Vertriebspartnern, Direktvertrieb, Strukturvertrieb, Multi-Level-Marketing oder auch Network-Marketing genannt, wird oft kritisch betrachtet. Eine Form der Kritik richtet sich gegen die Organisationsform an sich, vor allem gegen Multi-Level-Marketing und Network-Marketing, wo Mitgliedern hohe Provisionen auf die Umsätze der von ihnen angeworbenen Mitglieder versprochen werden. Das trifft laut den Verfechtern von Tupperware nicht zu, da bei ihren Produkten das Verkaufen von Produkten an Endkunden im Vordergrund steht.
An der Stelle habe ich mich geirrt.

Lesetipp: http://www.spiegel.de/sptv/extra/a-141592.html und https://www.gruenderlexikon.de/magazin/vorbemerkung-2132 Wobei das alles recht grau ist, denn der Übergang zum Schnee ist fließend. Eine MLM Struktur kann fließen in ein Schneeballsystem übergehen, wenn der Schwerpunkt darauf abzielt, nur neue Mitglieder zu finden. Insofern ist das bei Kairos gefickt eingeschädelt, denn "Sie MÜSSEN keine Partner finden" ist schon fast ein suggestive Aufforderung, es doch zu tun. 2 PC verdienen halt mehr als einer...

Von denen wurde ich mal persönlich heimgesucht: http://www.burning-music.de/2013/10/lr-health-beauty-die-sekte-in-der-kosmetikbranche/ Und nein, ich war immun gegen Pfarrer Fliege und Aloe Vera, das laut der Beraterin, ja in de Nachbarschaft sogar mal Krebs geheilt haben solle... Wir haben aus Neugier 1 Tube Zahnpasta gekauft und sie uns bei einem Tubenpreis von IIRC 6 Euro vor vielen Jahren schmecken lassen ähemm, nein geschmeckt hat das Zeugs nicht.
Aber da ging es vornehmlich um das Anwerben neuer Mitglieder. Schneeball grau. Besonders empfehle ich dazu https://www.gruenderlexikon.de/magazin/grundbegriffe-und-definition-2133


@AxelF
AxelF schrieb:es war mehr eine Auflistung der Unstimmigkeiten bei einer Firma, die kein Produkt vertreint, sondern nur etwas sehr abstraktes.
Okay, verstanden.


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Saturius
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Warnung vor Kairos Technologies - neues kriminelles Schneeballsystem!

31.07.2016 um 16:18
@Total_Recall
Tupperware ist ein Anbieter wie WMF, Miele, Siemens oder sonst was. Sie bieten Produkte an, die man benötigt und ein Verbrauchsgut darstellen. Heisst, Das Produkt ist einem Verschleiß unterworfen. Dadurch verbraucht sich ein Produkt und man benötigt mal ein neues. Oder aber, es gibt verbesserte Produkte die den selben Zweck erfüllen aber Verbraucherfreundlicher sind oder von der Handhabung weiterentwickelt wurden.

All das trifft aber weder auf einen Streamingdienst oder einen virtuellen Angebots-Anbieter nicht zu.
In dem Fall macht Kairos nur... "biete mir deine Festplatte an und du bekommst Geld. Aber erst, wenn du bezahlt hast um deinen Speicher freizugeben"... Was verbraucht sich am Speicher? Was verbraucht sich an meiner "Anbietung" dessen? Nichts. Daher ist das Produktangebot einmalig. Die Anfragen bestenfalls erweitern sich "ich brauche mehr"... Aber das wars auch auch schon. Wenn ich sage, ich gebe 300 GB frei, wars das. Ich habe einma bezahlt. Soll aber weiterhin eine Provision bekommen. Wovon? Ich hab bereits einmal gezahlt. Und wenn 5MRD Menschen genaus gedacht haben, ist das Maximum erreicht. Woraus soll Kairos jetzt noch Gelder beziehen?

Tupperware bietet ständig die gleichen und neue Waren an. Neu designed, neu konzipiert etc... Meine Schüssel geht mal kaputt, wird verliehen und nicht zurückgegeben.. .Ja, dann muss ich das Angebot wieder nutzen. Oder sie ist verbraucht, weil der Decke nimmer schließt etc pp... Eben ein Verbrauchsgut, was ich bei meiner Festplatte nicht habe.


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31.07.2016 um 18:24
Saturius schrieb:Wenn ich sage, ich gebe 300 GB frei, wars das. Ich habe einma bezahlt. Soll aber weiterhin eine Provision bekommen. Wovon? Ich hab bereits einmal gezahlt.
Wer sagt, dass jemand wenn er 300 GB freigibt eine Provision erhält. Bitte zuerst erkundigen. Mehrfach schon erwähnt. Kairos bezahlt die Kaution zurück und eine Miete für den Speicherplatz. Das MLM Geschäftsmodell von Kairos ist hier nicht beschrieben, jedoch verwechseln viele User die Vermietung der Festplatte mit dem Vertrieb von Kairos.
Einer der mit der Vermietung der Festplatte Geld verdienen möchte muss nichts verkaufen.
Warum kein Schneeball. Wenn Du der Letzte bist der ein Paket kauft, das heißt es werden keinen weiteren Paket mehr angeboten,auch dann bekommst Du deine Miete bezahlt.

Noch einmal die Frage wo ist der Schneeball?


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