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Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

243 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Technik, Retro ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

07.06.2018 um 19:23
@cromm
Ich kann auch gar nicht verstehen, was dieser Vinyl-Hype heutzutage wieder soll.
Mach ich auch nicht mit.
Allerdings gaben die Cover optisch schon mehr her, allein wegen der Größe.
Schallplatten waren umständlich zu handhaben,
Na ja, ganz so stiefmütterlich darfste eine CD / DVD aber auch nicht behandeln. Habe da schon dermaßen zerkratzte gesehen, die standen in Punkto Misshandlung Schallplatten in nichts nach. Und haben sich dann natürlich auch nicht mehr spielen lassen.
Vinyl mit Kratzer kann man eigentlich noch abspielen (obwohl man es nicht tun sollte) oder wenigstens das Lied mit dem Kratzer meiden. Zerkratzte CDs starten meistens gar nicht mehr.
und nach jeder Party, bei der man seine Platten dabei hatte, waren wieder ein paar Kratzer mehr drin.
Habe nur einmal eine Platte zu einer Party mitgenommen, und einmal eine vergeliehen, danach nie wieder. Ich find´s echt rücksichtslos, wie manche Leute mit ausgeborgten Sachen anderer umgehen. Der letzte Ar*** hat tasächlich Lieder auf der Hülle angekreuzt!
Ich borg aus diesem Grunde auch keine CDs, DVDs oder Bücher her.
Zitat von crommcromm schrieb:Es nimmt doch auch niemand mehr eine Strassenkarte in die Hand, um sein Ziel zu finden,
Äh, doch, ich, bin allerdings Fußgänger und gehe auch einen Kompromiss ein. Ich lade Kartenmaterial aufs Handy, und benutze diese Karte, da die einfach windstabiler ist. Ich sehe mir aber zusätzlich gerne den großen Überblick vorher auf einer Karte an. Mit Gesamtüberblick fällt mir die Orientierung leichter.

Langer Rede kurzer Sinn: ich trauere Dingen /Techniken nicht deswegen nach, weil sie alt sind und ich lehne Neues nicht ab, weil es neu wäre. Ich guck mir an, was ich wofür gebrauchen kann, was sich bequemer / einfacher / schneller / günstiger / von anderen Techniken unabhängiger (zB sind stromfressende Geräte einfach von einer Stromquelle abhängig, eine Papierkarte hingegen nicht) gebrauchen lässt, und das wird dann verwendet.


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07.06.2018 um 20:28
Zitat von Jordy80Jordy80 schrieb:Das stimmt, ist immer wieder spannend den Leuten von früher zuzuhören. Aber ich denke, dass es auch heute noch genug Möglichkeiten gibt, kreativ zu sein. Gerade was den Film-Bereich betrifft, können viele selbst mit relativ wenig Aufwand (dslr-Kameras, leistungsstarke macbooks usw.) Sachen machen, von den man noch vor 10 Jahren geträumt hat. Es verändert sich halt nur, aber Möglichkeiten "kreativ zu sein" gibt es heute noch genug.
Das stimmt, da hat sich extrem viel getan was Programme und Möglichkeiten betrifft seine kreative Ader auszuleben. Egal ob Film, Bildbearbeitung oder Musik.

Ich erinnere mich noch sehr gut in den 80ern, wo man mit etwas bastelei Dinge selber herstellen konnte die man sich nicht hätte leisten können. Beispiel waren die Flachbett Scanner unheimlich teuer, das die nur für Firmen rentabel waren die damit gearbeitet haben. Da hatte ich damals ein Bauplan um selber ein Scanner zu bauen. Der spaß hatte denke mal nur so 20-30 DM gekostet und etwas bastelzeit. Der Aufbau war total simpel wenn man einen Drucker hatte. Ein Fotosensor wurde am Druckkopf befestigt, der mit einer Analog-Digital Wandler Schaltung mit dem Computer verbunden wurde. Programm gab es zum abtippen in einer Fachzeitschrift. Wenn alles geklappt hatte hat der Computer ein normales Papierdokument Zeilenweise eingescannt, un man konnte es als Bilddatei auf damals noch Diskette speichern. So hat man sich einen einfachen Einzugsscanner gebastelt um einzelne Papierseiten zu scannen.
Zitat von crommcromm schrieb:Was ich wirklich aus dieser Zeit vermisse (80er und 90er) ist die alte Technik bei den Autos, da konnte man noch jede Menge selbst reparieren, und so störanfällig wie heute waren sie auch nicht.
Das stimmt allerdings, manches hat sich verschlimmbessert. Früher hat man schnell z.B. die kaputte Glühlampe des Scheinwerfers oder Bremslicht gewechselt. Heute muss gleich der Fachmann mit Aufwand das ganze "Modul" wechseln.


Inzwischen gibt es Zimmerlampen, wo die LEDs fest in/an der Lampe verbaut sind. Also nichts mehr mit auswechseln der kaputten LED Birnen, sondern alte Lampe entsorgen und neue kaufen.


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08.06.2018 um 00:00
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Inzwischen gibt es Zimmerlampen, wo die LEDs fest in/an der Lampe verbaut sind. Also nichts mehr mit auswechseln der kaputten LED Birnen, sondern alte Lampe entsorgen und neue kaufen.
Da sagst Du mir nichts Neues, ich arbeite in dem Bereich (Elektrotechnik) und kenne das Problem. Da hat man eine LED-Leuchte mit hochwertigem Alu-Gehäuse und wenn die LEDs hinüber sind, kansst Du das ganze Ding wegschmeissen.
LEDs sind eine grossartige Sache, hoher Lichtstrom bei niedrigem Energieverbrauch. Aber leider müssen Hochleistungs-LED gut gekühlt werden, und dazu werden sie eben fest mit dem Gehäuse der Lampe verbunden, damit sie die Verlustwärme abgeben optimal abgeben können.
Aber was soll man dagegen tun? Zur alten Technik (Glühlampen) zurückkehren? Die sind bei einem Wirkungsgrad von ca. 0,02 wirklich nicht mehr zeitgemäß.


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08.06.2018 um 06:55
Zitat von crommcromm schrieb:aber die gibt es halt nicht mehr.
Dacia ist bekannt dafür. Die will aber auch wieder keiner ;)
Zitat von crommcromm schrieb:Wieso muss mein Fahrzeug überwachen, ob ich angeschnallt bin? Und wenn ich es nicht bin, mit ständigem Gepiepse nerven?
Nennt sich sicherheit. Der ein oder andere vergisst den schmu nämlich auch mal oder aber denkt sich bei 30km und kurzem umparken brauch ich das ja nicht. Leider sind auch in diesen geschwindigkeiten unfälle nicht ganz so ungefährlich, wie man gern meinen mag.
Zitat von crommcromm schrieb:Kann man den Reifendruck nicht, wie noch vor ein paar Jahren üblich, an der Tankstelle selbst überprüfen? Muss das wirklich ein Bordcomputer übernehmen? Ist das so kompliziert?
Es ist seit einigen jahren gesetzlich vorgeschrieben ein reifendruckkontrollsystem in neuwagen zu verbauen. Glaub mir der ein oder andere autohersteller würde das auch sehr gern weglassen. Aber auch hier sind es sicherheitsgründe. Sogar noch größere, als beim sicherheitsgurt. Kaum ein idiot würde wohl ohne gurt bei tempo 180 auf der autobahn unangeschnallt bleiben....... mit falschem reifendruck sind bei dem tempo schon weitaus mehr unterwegs gewesen, weil sie eben zu blöd waren den reifendruck NICHT selbst zu kontrollieren.


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08.06.2018 um 08:08
@gastric
Vermutlich sind das die Leute, die einem dann achtern am Stoßfänger kleben, eine motorische Störung im linken Arm haben weil sie krampfartig auf- und abblenden und eigentlich einen Zettel bräuchten au dem steht:
Einatmen
Ausatmen
Zum Unglück der Mitmenschen hat die Natur das für jeden automatisiert, auch für diese Subspezies welche beweist, daß der Mensch auch ohne Hirn überleben kann. Die sterben auch leider nicht aus, sondern verkriechen sich in immer größere Blechschalen.


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08.06.2018 um 08:22
@Cpt_void
Meistens sind das einfach nur leute, die nicht wissen, welche folgen ein falscher reifendruck hat und deswegen nachlässig damit umgehen. Das sind nicht zwingend irgendwelche rasenden idioten, sondern durchaus auch mal der 60jährige herr müller, der mit 130 mitschwimmt. Nen geplatzter reifen bei 130 ist aber auch nicht lustig. Aber eben wegen den nachlässigen leuten ist das scheißding namens reifendruckkontrollsystem bei neuwagen pflicht geworden. Naja was heißt scheißding.... ich werd meins wohl erst bemerken, wenn die batterie platt ist und ich nen neues brauch.


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08.06.2018 um 08:40
Zitat von crommcromm schrieb:Die High-Tech-Autos haben sich durchgesetzt, weil es einfach keine Alternative mehr gibt.
Aber über lange Jahre gab es die. Dass sich komplexere Autos durchgesetzt haben, war eine Entwicklung, die bei Bedarf auch anders hätte laufen können. Nämlich wenn damals die Leute vermehrt nur einfache Autos gekauft hätten.
Zitat von crommcromm schrieb:In meinem Umfeld gibt es genügend Leute, die sich Autos mit weit weniger Elektronik und sogenanntem "Komfort" kaufen würden, aber die gibt es halt nicht mehr.
Die gibt es schon. Meist sind sie teuer, weil deren Absatzzahlen gering sind.
Zitat von crommcromm schrieb:Wieso muss mein Fahrzeug überwachen, ob ich angeschnallt bin?
Weil es dämlich ist, sich nicht anzuschnallen und weil Menschen gerne mal Entscheidungen treffen, die ihren Interessen widersprechen.
Und auch das Argument: "Es ist ja nur meine Entscheidung", ist eher problematisch. Es ist ja nicht so, dass man den Nichtangeschnallten an der Unfallstelle sterben lässt, sondern die stärkeren Verletzungen müssen aufwändiger behandelt werden. Also entspricht das sich anschnallen sowohl dem mutmaßlichen Interesse des Einzelnen wie auch dem Interesse der Gesellschaft.
Gleiches gilt für sonstige Dinge, die man nicht gerne freiwillig und eigenverantwortlich macht, die aber im Höchstmaß im eigenen Interesse sind (Pflicht-KV z.B.).
Zitat von crommcromm schrieb:Kann man den Reifendruck nicht, wie noch vor ein paar Jahren üblich, an der Tankstelle selbst überprüfen?
Klar kann man das. Es machen halt viele nicht und die gefährden nicht nur sich sondern auch andere.
Zitat von crommcromm schrieb:Es nimmt doch auch niemand mehr eine Strassenkarte in die Hand, um sein Ziel zu finden, da wird blind auf die neue Technik (Navi) gesetzt.
Es orientiert sich auch keiner am Sonnenstand.
Es ist doch klar: Wenn ich etwas mit weniger Aufwand erreiche, dann mache ich das meist auch so. Ein Navi ist komfortabel und lenkt weniger ab, als eine Straßenkarte.
Ich bin auch ein Autofahrer der alten Schule - aber gerade in einer fremden Stadt ist eine Orientierung mit Straßenkarte eine Qual gewesen. Und gefährlicher, weil das konzentrierte Suchen nach Straßennamen vom Verkehrsgeschehen ablenkt. Und nicht zu vergessen, wie viele während der Fahrt die Straßenkarte am Lenkrad hatten, weil sie nicht ständig anhalten wollten, um zu schauen.
Rückblickend neigt man dazu, alte Zustände zu idealisieren - aber wenn man genau darüber nachdenkt, kommen einen dann wieder all die Punkte in Erinnerung, warum man es nicht mehr so macht.
Der einzige Vorteil einer Straßenkarte ist, dass sie quasi immer verfügbar ist. Ein elektronisches Gerät aber auch aussteigen kann. Aber fairerweise muss man sagen, dass das extrem selten passiert.
Zitat von crommcromm schrieb:Es benutzt auch niemand mehr eine Telefonzelle, sondern lieber sein Smartphone. Und wenn man auf Mobilität angewiesen ist, würde auch ein einfaches Nokia 3110 reichen.
Telefonzellen sind halt recht schwer zu tragen ...
Mal im Ernst, noch früher ist man zu jemandem hingegangen, wenn man mit ihm sprechen wollte. Ging auch. Aber es geht eben besser.
Und ein Smartphone ist etwas anderes als nur ein Telefon. Beides kann man kaufen. Man kann auch ein Fahrrad und ein Auto kaufen, ist beides etwas, mit dem man fahren kann. Aber es sind unterschiedliche Anwendungsgebiete.


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08.06.2018 um 11:41
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Rückblickend neigt man dazu, alte Zustände zu idealisieren - aber wenn man genau darüber nachdenkt, kommen einen dann wieder all die Punkte in Erinnerung, warum man es nicht mehr so macht.
Eben, und genau das war ja meine ursprüngliche Frage, ...wieso dann ausgerechnet im Audiobereich so viele wieder auf alte Technik zurückgreifen, nämlich Schallplatten und evtl. auch wieder Musikkassetten, in anderen Bereichen aber keiner auf den Komfort der neuen Technik verzichten möchte.
Ist für mich einfach völlig unlogisch.
Zitat von gastricgastric schrieb:Dacia ist bekannt dafür. Die will aber auch wieder keiner
Liegt aber sicher nicht daran, dass sie einfache Technik verbaut haben, sondern weil die Fahrzeuge billig und schlecht verarbeitet sind und nach 4-5 Jahren die Probleme losgehen.
Zitat von gastricgastric schrieb:Nennt sich sicherheit.
Und wie weit soll diese Bevormundung dann gehen?
Es dient auch der Sicherheit NICHT betrunken zu fahren. Kommen als nächstes Wegfahrsperren, die mit einem Alkoholtester gekoppelt sind? Wäre in Verbindung mit einem Netzhautscanner einfach zu lösen.
Handybenutzung während der Fahrt gefährdet nicht nur dich, sondern auch andere und trotzdem machen es viele. Auch da könnte man präventiv was dagegen tun und die Fahrgastzelle abschirmen, damit kein Empfang mehr möglich ist.
Tempolimits haben auch ihren Sinn, vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten, und trotzdem halten sich die Wenigsten dran. Könnte man in Verbindung mit GPS und Tempomat auch einfach lösen.

Mit der heutigen Technik wäre das alles kein Problem und würde das Autofahren wirklich sehr viel sicherer machen, ...weil sich fast keiner mehr ein Auto leisten könnte.
Da wär der Eine oder Andere froh, wenn er wieder auf die gute alte Technik zurückgreifen könnte und einen Ochsenkarren zur Hand hätte.


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08.06.2018 um 11:57
Zitat von crommcromm schrieb:Ist für mich einfach völlig unlogisch.
Ich vermute, das ist ein Ausdruck von Nostalgie. Musikhören ist ja eine sehr subjektive Sache, der Musikgenuss lässt sich daher durch das "Drumherum" steigern. Bei manchen z.B. auch durch High-end-Kabel, die objektiv Unsinn sind, subjektiv aber zu einem Plus an Genuss führen können, sofern man fest genug daran glaubt.
Im Grunde ist es bei Oldtimern nicht anders, nur liegen da preislich ein paar Größenordnungen dazwischen. Aber wer es sich leisten kann und autoaffin ist, fährt auch gerne mal einen Oldtimer, der technisch weit von einem modernen Auto entfernt ist. Allerdings fährt er damit eher selten lange Strecken, sondern um Spaß zu haben.

Das ist halt in vielen Fällen eine nicht rationale Bewertung.


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08.06.2018 um 12:39
Zitat von crommcromm schrieb:Liegt aber sicher nicht daran, dass sie einfache Technik verbaut haben
Zum teil auch. Ich hatte bspw keinen bock damals selbst für ein simples autoradio nen aufpreis zu zahlen :D
Zitat von crommcromm schrieb: sondern weil die Fahrzeuge billig und schlecht verarbeitet sind und nach 4-5 Jahren die Probleme losgehen.
Je nachdem, wie man mit dem fahrzeug umgeht, dementsprechend halten sie auch. Mein bruder hat sich so ein teil zugelegt.... seit mittlerweile 9 jahren nur verschleißteile. Die meisten (wie du auch) denken sich bei dem billigteil allerdings, dass das eh nicht lange hält und dementsprechend mies gehen sie auch damit um. Aber wie schon erwähnt gibt es auch andere autos ohne viel schnickschnack. Kauft auch irgendwie kaum einer.
Zitat von crommcromm schrieb:Und wie weit soll diese Bevormundung dann gehen?
Du fühlst dich bevormundet, wenn dein auto rumpiepst, während du unangeschnallt fährst? Ich kann dir von meinem sagen, dass ich bei (für mich) normaler radiolautstärke (also laut *kicher*) das piepsen nicht höre. Zudem hört es nach 1-2 minuten ganz einfach auf. Es sind ganz simpel warnsysteme, die dir sagen sollen, wenn was nicht passt. Sie dienen deiner sicherheit, letzlich kannst du sie aber auch völlig ignorieren.
Zitat von crommcromm schrieb:Es dient auch der Sicherheit NICHT betrunken zu fahren. Kommen als nächstes Wegfahrsperren, die mit einem Alkoholtester gekoppelt sind? Wäre in Verbindung mit einem Netzhautscanner einfach zu lösen.
Es ist immer die frage, wo der wunsch bzw das bedürfnis nach sicherheit anfängt und alltagstauglichkeit auffhört. Wenn mein gurtpiepser ausfällt, kann ich trotzdem fahren. Wenn der alkotest ne macke hat, nicht.
Zitat von crommcromm schrieb:Handybenutzung während der Fahrt gefährdet nicht nur dich, sondern auch andere und trotzdem machen es viele. Auch da könnte man präventiv was dagegen tun und die Fahrgastzelle abschirmen, damit kein Empfang mehr möglich ist.
Wäre ich sogar dafür ;) Alternativ nutze ich ganz simpel die freisprecheinrichtung.... die zeigt mir auf dem touchscreen auch nachrichten an. Dank sprachsteuerung kann ich auch nachrichten versenden, ohne auch nur die hand vom lenkrad zu nehmen. Sone freisprecheinrichtung dient übrigens auch der sicherheit, wird aber leider viel zu selten genuzt dieser neumodische und überflüssige schnickschnack. Dann doch lieber die idee mit der abgeschirmten karosserie. Gibt ja nix anderes :D
Zitat von crommcromm schrieb:Tempolimits haben auch ihren Sinn, vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten, und trotzdem halten sich die Wenigsten dran. Könnte man in Verbindung mit GPS und Tempomat auch einfach lösen.
Ich habe in den letzten jahren eher die erfahrung gemacht, dass sich recht viele daran halten. Ich wohne in einer 30er zone mit spielplatz in der nähe und hier halten sich nur die absolut dämlichsten idioten nicht daran, obwohl die gegend raserfreundlich ist. Keine blitzer, keine raserbremsen, gerade strecke. Das problem an der tempomat mit gps koppelung sollte dir selbst klar werden. Fehlfunktion führt zu eingriff in straßenverkehr. Bei ca. 60mio zugelassenen autos hierzulande ist ab und zu eine fehlfunktion nun nicht auszuschließen.
Zitat von crommcromm schrieb:Mit der heutigen Technik wäre das alles kein Problem und würde das Autofahren wirklich sehr viel sicherer machen, ...weil sich fast keiner mehr ein Auto leisten könnte.
Ob dies das autofahren sicherer machen würde, sei dahingestellt. Tempomat-gps-kopplung eingriff in straßenverkehr. Abgeschirmte karren irgendwie ganz witzig, aber auch dafür gibt es eigentlich schon eine bequeme und fortschrittliche lösung. Ich finde es aber immernoch klasse, dass du bei simplen warnsystemen direkt von bevormundung sprichst. Ich hoffe wenigstens dein rauchmelder darf bei dir an der decke hängen. Hat der ja letzlich auch nur die eine funktion dich zu warnen, wenn es qualmt. Auch dann, wenn du das eh selber bemerken könntest. Aber so ist das eben mit der sicherheit, die einen sind froh, wenn zusätzlich noch was da ist, was warnt, die anderen fühlen sich direkt beleidigt und als dumm eingestuft.


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09.06.2018 um 10:05
Zitat von Jordy80Jordy80 schrieb: Gab es auch Ton?
Die Video 8 Aufnahmen sind leider tonlos. Es ist schon beeindruckend, dass die Aufnahmen noch verwendbar waren, nachdem sie ca. 40 Jahre bei meiner Oma im Kasten gelegen sind. Ob ein heutiges Speichermedium nach 40 Jahren noch lesbar ist, bezweifle ich stark!

Nur zur Info, weil es hier Thema war:
Die letzten VHS Videorecorder haben einen HDMI Ausgang (leider wirklich nur Ausgang und keinen Eingang). Somit sind sie mit den heutigen TV Geräten verbindbar.
FUNAI war der letzte Hersteller. Mein aktiver Videorecorder ist ein FUNAI und hat den HDMI Ausgang. Als ich damals hörte, dass die Produktion eingestellt wird habe ich mir sofort noch zwei weitere gekauft – die haben ebenfalls HDMI Ausgang und sind noch original verpackt.


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Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

04.10.2018 um 18:59
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb am 09.06.2018:Die Video 8 Aufnahmen sind leider tonlos. Es ist schon beeindruckend, dass die Aufnahmen noch verwendbar waren, nachdem sie ca. 40 Jahre bei meiner Oma im Kasten gelegen sind. Ob ein heutiges Speichermedium nach 40 Jahren noch lesbar ist, bezweifle ich stark!
Nach langer Zeit bin ich mal wieder auf diesen Thread gestoßen.
Was @FerneZukunft hier als Video 8 beschreibt, sind (fotochemische) Super 8 Filme (großes Loch in der Filmspule) oder Normal 8 (Doppel 8) Filme (kleines Loch in der Filmspule). Das Video 8 System sind für Camcorder optimierte Magnetbandkassetten, die natürlich auch den Ton aufzeichnen.

S8-Film
Super 8 Film

Ja, ich habe früher in Normal 8 gefilmt. Ja, ich habe auch in Super 8 gefilmt. Im Vergleich zu modernen Camcordern mieserable Qualität und sauteuer. Ich kann gut darauf verzichten. Zur Zeit bin ich dabei, meine alten Filme zu digitalisieren. Wenn man es geschickt macht, ist die Kopie besser als das Original. Warum? Das Filmbild steht kaum richtig ruhig. Das lässt sich mit Bearbeitungssoftware einigermaßen ausgleichen.


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Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

04.10.2018 um 20:13
Bei Autos finde ich es einfach sehr schade, dass sie in schlechter Qualität gebaut werden und es genug Dummerle gibt, die sich trotzdem einen Neuwagen kaufen. Keine Ahnung davon, was für einen Schrott sie sich ins Haus holen.
Und weil die schrottigen Neuwagen massenhaft vom Band laufen, sehen die Hersteller, dass die Verbraucher kein langlebiges Auto mehr fordern und machen damit weiter.

Das fängt schon damit an, dass man die Glühbirnen nicht ohne Spezialwerkzeug tauschen kann. Beim Tausch irgendwelcher elektrischen Bauteile oder Bremsscheiben muss die Elektronik neu angelernt werden. Schaltbefehle gehen unnötigerweise über Steuergeräte. :shot:
Moderne Autos bieten viel Komfort und Sicherheit. Das ist ein klarer Vorteil. Aber selbst reparieren ist nicht möglich. Und genau das nervt.

Auf der Arbeit bin ich mal fast ausgerastet. Einer unserer Dienstwagen war nach einem Unfall schrottreif. Ich sollte ihn an eine andere Stelle schleppen. "Kein Problem", denke ich mir. Batterie ist leer. Fahrertür per Schlüssel geöffnet. Elektrischer Wahlhebel für die Automatikschaltung, elektrische Handbremse. Heißt also, ich kann die Handbremse nicht lösen und auch nicht in den Leerlauf gehen. Einfach mal anschieben ist unmöglich. Der Kofferraumdeckel ließ sich mangels Notgriff nicht öffnen. Da musste ein Spezialschlüssel her. :shot:
Batterie fremdgestartet, alle Lichter sind an. Stellt sich nachher heraus, dass irgendein Steuergerät alle Daten verloren hat. Wie wollen wir mit solchen Autos einen Weltuntergang überleben? :'D


Ich habe nun seit vielen Jahren mein jetziges Auto, das nun 28 Jahre alt ist. Das geht an, wenn die Batterie Saft hat und wenn was kaputt ist, kann man da noch selbst ran und etwas reparieren. In der Elektrik kann man notfalls auch mal improvisieren, wenn man davon Ahnung hat und sich was selbst basteln, falls etwas kaputt geht.
Die Ersatzteillage ist aber katastrophal und auch meine Karre ist jetzt nicht das Gelbe vom Ei, da es mehr und mehr altersbedingte Verschleißerscheinungen zeigt. Außerdem habe ich keinen Bock, mir bei einem Unfall mangels Airbags die Fresse am Lenkrad zu polieren. Ersatz muss her. Nun will ich mich auf dem "Neuwagenmarkt" umschauen und gucken, was es so ab Baujahr 2008 gibt, damit das nächste Auto wieder eine gute Ersatzteilversorgung hat.

Und alles ist Schrott. Voll mit Elektronik, die kaputt geht. Der Motorraum ist vollgestopft und für einen Riemenwechsel oder die Zylinderkopfdichtung zerlegst du fast den ganzen Motor. Nichts ist für eine lange Lebenszeit ausgelegt. Die magischen 200.000km sind gerne mal die Grenze, ab der die Probleme losgehen. Sowas verkauft sich, unfassbar...

Ich will moderne Autos, die haltbar sind und sich reparieren lassen. Ja sogar die kaputten Teile instandgesetzt werden können. Dann kaufe ich mir gerne ein fabrikneues Auto in Vollausstattung, das ich 20-30 Jahre lang fahre. Aber das bleibt ein Wunschtraum in dieser Wegwerfgesellschaft.


Und noch schlimmer finde ich, dass die Cockpits von unübersichtlich werden. Früher gab es wenige große Schalter, die man ertasten konnte und sich auf die Straße konzentrieren konnte. Ich fahre durch meine Arbeit oft viele verschiedene moderne Automodelle und ich konnte schon oft beobachten, dass man beim Fahren den Blick von der Straßen abwenden muss, um mal die Lüftung umzustellen. Oder die Heizung runterzudrehen. Sind ja alles winzige Taster.


Naja, hab mich genug ausgekotzt. Mal schauen, was ich mir da jetzt kaufen werde. Aber Qualität wird es nicht mehr sein.


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04.10.2018 um 20:28
@Ford

Ja, Du hast schon recht. Andererseits fährt sich eine neuer Wagen oft auch sehr viel besser und schöner. Ich kaufe allerdings auch keine neuen, sondern gute gebrauchte.

Mein Problem ist das Platzangebot. Als Schlagzeuger brauche ich entsprechenden Laderaum, will aber auch nicht auf Komfort verzichten und einen Bus oder sowas fahren.

Ich hatte eine E-Klasse (S210), da war alles super, aber leider hatte die Serie ein Problem mit Rost. Ich habe mir dann eine neuere E-Klasse angesehen und musste entsetzt feststellen, dass sie niedriger ist und meine 24er Bassdrum da gar nicht mehr reinpasst. Da blieb nur die direkte Nachfolgeserie, also E-Klasse S211. Ich habe einen sehr guten 500er gefunden, der unter 60000 Km runter hat und hoffe nun, dass ich den sehr lange fahren kann. Er fährt aber viel schöner als der alte, macht wirklich Freude.

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04.10.2018 um 20:55
@Commonsense
Moderne Autos haben einen so schönen Komfort. Da liegst du richtig. Man gleitet so schön durch die Straßen, alles sanft und ruhig. *-*
Das ist es ja, neue und alte Autos haben alle ihre Vor- und Nachteile. Ich finde es einfach schlimm, dass die meisten Nachteile von Neuwagen Qualitätsmängel sind und es niemanden interessiert.

Dein angesprochenes Platzangebot ist auch übel. Früher waren die Autos kantig und da konnte jeder Zentimeter für den Laderaum genutzt werden. Heutzutage ist alles abgerundet und da geht viel Platz verloren.

Mit deinem Benz hast du sicher Spaß. Holzoptik mag ich sehr. :Y: Schade ist aber, dass ein Benz heutzutage zwar noch Komfort und Luxus heißt, aber nicht mehr Qualität. Unserer ist auch weggerostet, aber der W202 danach war recht gut und haltbar. Garagenauto halt.

Stell dir mal vor, ein Auto mit dem heutigen Komfort und der Sicherheit und mit der Qualität von damals. Das wäre ein Traum.
Hauptsächlich macht ja auch nur der Motor Probleme.


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05.10.2018 um 10:03
Zitat von roberndrobernd schrieb:Normal 8
Zitat von roberndrobernd schrieb:Super 8
Ich wusste nicht, dass es mehrere Versionen gab.
Danke für die Info!
Zitat von FordFord schrieb: kein langlebiges Auto
Das stimmt!
Wir hatten immer einen alten, billigen Alltagswagen neben dem Fun Car.

Mein Lieblingsalltagsauto war der Toyota Carina II – er war Baujahr 1989 , wir kauften ihn 2004 um € 600,-- und fuhren damit bis Mitte 2011. Bei der Übernahme war der Km. Stand 186.000 , als wir ihn leider außer Dienst stellen mussten, hatten wir 492.000 drauf (trotz Benziner)

Wir kauften ihn mit defekter Kupplung. Das war aber nicht teuer, weil wir eine gut funktionierende Gebrauchte einbauten.

Dieses Auto hatte so schön weich gepolsterte Sitze, aber das Wichtigste: wir hatten nie eine Panne. In all den Jahren tauschten wir nur Kühler und Batterie. Das Auto hatte schon beim Kauf leichte Rostschäden, die uns ein Bekannter immer wieder ausbesserte. Sandstrahlen war uns zu teuer.

Verschleißteile und Öl weichselten wir günstig und regelmäßig.

Dann griff der Rost immer schneller durch und der Motor schwitzte stärker, so dass wir ihn schweren Herzens mit 22 Jahren außer Dienst stellen musste.
So zuverlässig und günstig ist kein heutiges Auto mehr. Sein einziger Minuspunkt war: er hatte keine Klimaanlage. Ich trauere ihm heute noch nach.

Seit 2011 haben wir einen Seat (Baujahr 2002 kostete damals € 6.000,--). Der ist ein Diesel, ( hatte beim Kauf ca. 135.000 km und heute ca 380.000 Km drauf). Wir mussten um einiges mehr tauschen als beim Toyota. Da wir dafür einen Bekannten haben ist es nicht so teuer.
Das Auto ist verzinkt und hat keinen Rost, aber trotzdem ist er bald fertiggefahren. Ich schiebe aber den Tausch so lange wie möglich hinaus.

Ich fürchte mich schon vor dem nächsten Alltagsauto. Trotzdem ich diesmal bis max. € 15.000,-- dafür ausgeben will, weiß ich, dass heute kein Auto mehr so lange lebt wie der Toyota Carina oder der Seat.
Auch das selbst reparieren wird immer schwieriger und an die Steuerkästchen will ich erst überhaupt nicht denken. Ich hoffe, dass unser Seat noch mindestens 1 Jahr fährt.


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05.10.2018 um 21:44
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Dieses Auto hatte so schön weich gepolsterte Sitze
Das hatten so viele Autos früher. Ich kriege bis heute oft Komplimente, dass meine Sitze so gemütlich sind.


Wie du schon sagst, waren die Dinger so schön robust und ich verstehe einfach nicht, was aus den Menschen geworden ist. Sie stört es nicht, was da für Mist gebaut wird. Die Politik und Gesellschaft macht so nen Geschiss wegen Autoabgasen, aber gegen Wegwerfautos sagt niemand was.

Deine Autogeschichten erinnern mich an meine. So viel einfach basteln, reparieren. Meine Karre ist fast 28 und hat erst 130.000km. Damit könnte ich noch locker die 500.000km knacken, wenn da nicht das Problem mit der Ersatzteilversorgung wäre. Da es ein mittlerweile selten anzutreffendes Automodell ist, kriege ich fast nichts. Manchmal suche ich wochenlang Teile und bestelle sie teilweise im Ausland. Oder manche Sachen gibt es einfach nicht mehr.
Einen passenden Anlasser fand ich erst nach etwa drei Wochen - 1300km entfernt. :shot:

Da ich keinen Platz für zwei Autos habe, muss nun etwas her, was besser versorgt ist und auch mal wieder ein paar Jahre hält. Darum denke ich an ein Auto, das maximal zehn Jahre alt ist. Mehr als 10k will ich dafür aber auch nicht ausgeben. Das finde ich für die heutige "Zuverlässigkeit" und "Qualität" viel zu viel.
Aber was ist, wenn da mal was kaputt geht? Klar, ich schraube los, aber die Teile sind meist für die Tonne und können nicht repariert werden wie früher, weil alles genietet und geklebt ist. Ja, die tollen Steuergeräte hast du erwähnt. Hilfe... :shot:
Wobei ich persönlich da dann einfach schauen würde, welche Funktion da nun nicht mehr geht und würde es dann notfalls lösen, indem ich die Verkabelung ändere und ein Relais einbaue. Muss ich dann ohnehin machen, weil ich nachts manchmal einen Arbeitsscheinwerfer brauche. Das Licht geht heutzutage ohne Zündung nicht an... -.- Egal welches Auto ich bekomme, da muss erstmal ein zusätzlicher Schalter rein, mit dem ich per Relais die Scheinwerfer auch ohne Zündung einschalten kann.



Naja, wenigstens halten wir die Abgaswerte teilweise ein und verschrotten zehn Jahre alte Autos. Das ist der eigentliche Skandal...
Youtube: Folgen des Diesel-Verbots: "Völliger Schwachsinn ist das"
Folgen des Diesel-Verbots: "Völliger Schwachsinn ist das"



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07.10.2018 um 10:30
@Ford
Das Video ist super!

Ich lasse mich sicher nicht mit Umweltprämien locken.
In meiner Stadt wird es in den nächsten Jahren weder Umweltzonen noch Fahrverbote geben.
Unser Seat hat noch Euro III , trotzdem fahren wir ihn, solange wie möglich.

Auch die Servicekosten werden bei neuen Autos immer teurer:
https://www.autoreparaturen.de/werkstattleistungen/inspektionskosten
https://www.deine-autoreparatur.de/inspektion-durchsicht/

Da spiele ich nicht mit.


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Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

07.10.2018 um 17:09
Dem typischen Neuwagenkäufer ist die Langlebigkeit eines Autos in der Regel schnuppe. Da wird dann alle 3-5 Jahre ein neuer gekauft und solange halten die meisten Autos in der Regel heute noch. Probleme bekommen halt die "Sparfüchse" die keine Kohle für ein neues Auto haben und sich dann mit den Gebrauchten rumplagen müssen;)


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Die gute alte Technik ist doch immer wieder im Kommen, was meint Ihr?

08.10.2018 um 07:12
Der typische neuwagenfahrer macht in der regel aber auch nichts für die langlebigkeit des wagens. Da wird mal hier und da in die waschanlage gefahren, damit der lack wieder glänzt und das wars meistens schon. Die jahrelange kurzsstrecke in der berliner innenstadt beispielsweise wird aber ohne wenn und aber mitgenommen. Wenn ich bedenke, dass ich heute nach 2 1/2 jahren die 5 jahres inspektion durchführen lasse und in der werkstatt quasi ein exot mit meiner km schrubberei bin, dann frage ich mich wirklich, wie wenig km die anderen fahren. Das einzige, was bei mir nach mittlerweile 75.000km gemacht werden musste, war das neuanlernen des rdks und das war kostenlos. Ansonsten die üblichen verdächtigen scheibenwischergummis und anderer kleinkram. Demnächst werden wohl mal die bremsen fällig. Mal sehen, wie lange ich den fahren werde. Bei meiner aktuellen fahrweise hat er in 10jahren 300.000km runter. Das problem an der sache ist eben, je neuer ein wagen, desto mehr zeug ist verbaut. Einiges für die sicherheit, anderes für just-for-fun und natürlich geht dann auch mehr kaputt, ganz einfach, weil mehr verbaut wird.

Letzlich macht die pflege eben den unterschied. Wenn ich bedenke, dass meinem freund kürzlich der wagen stillgelegt wurde, weil der unterboden und auch das ein oder andere für die fahrfähigkeit wichtige teil weggegammelt ist, weil der vorbesiter den wagen ausnahmslos in kurzstrecke gefahren ist bzw den länger hat stehen lassen (10jahre alter wagen mit 80.000km runter), dann zeigt mir das, dass auch ältere wagen bei falscher handhabung und pflege auch nicht von langlebigkeit gesegnet sind.


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