alhambra schrieb:Nur Lithium ist in Deutschland schwierig.
Völlig korrekt. Es gibt Lithium im Erzgebirge zum Beispiel, aber man hält es nicht für Priorität.
Hab mal Meta AI gefragt und siehe da:
Im Erzgebirge wird tatsächlich Lithium abgebaut, oder besser gesagt, es ist geplant, Lithium abzubauen. Die Zinnwald Lithium GmbH plant, in Zinnwald im Erzgebirge ein Bergwerk zu errichten, um Lithium zu fördern. Das Vorkommen im Erzgebirge ist eines der größten in Europa und könnte jährlich 18.000 Tonnen Lithiumhydroxid liefern, was für etwa 800.000 Elektroauto-Batterien pro Jahr reichen würde ¹ ² ³.
Der Abbau soll "oberflächenschonend" in einer Tiefe von etwa 100 bis 400 Meter unterhalb der Ortschaft erfolgen und könnte 2030 beginnen. Die Erschließung des Vorkommens dürfte rund eine Milliarde Euro kosten.
Es gibt jedoch auch Widerstand aus der Bevölkerung, insbesondere von der Bürgerinitiative Bärenstein, die Umweltverschmutzung und Einbußen im Tourismus befürchtet. Die EU-Kommission hat das Projekt bisher nicht als strategisch wichtig eingestuft, was den Abbau erschwert ¹ ² ⁴.
Quelle: Meta AI auf die Frage ob im Erzgebirge Lithium abgebaut wird.
Im übrigen
@alhambra :
Jedes menschliche Handeln hinsichtlich Energie Erzeugung, Konsum,.PKW Produktion, Lebensmitteln usw ist mit Umweltbelastung verbunden in irgendeiner Form.
Es macht halt nur so irgendwie gar keinen Sinn die modernere und um ein vielfaches bessere und sauberere Lösung (Energiewende) zu diskreditieren, weil da irgendwo genauso viel Lithium oder Neodym gebraucht wird, wie für die alte Technik auch.
Wer mich kennt weiß dass ich gerne Vergleiche bringe.
Hier:
Bei mir wie auch sonst überall in Deutschland haben sehr viele plötzlich ihre Liebe zum Wasserschutz, Biotop Schutz , Insektenschutz und Walderhalt entdeckt, als es konkret an die Planung und Umsetzung von Windparks ging.
Da zum Beispiel alle Windparks in der Nähe von Land- oder Bundesstraßen liegen, zumindest on shore, werden da aber seit vielen Jahrzehnten Insekten ohne Ende geschreddert, zum Beispiel von Autos.
Wer mal im Sommer sein Auto nach nächtlicher Fahrt anschaut kann das klar nachvollziehen.
Sämtliche Fahrzeuge verlieren fast immer Betriebsstoffe wie Öl und Kraftstoff, insbesondere dann, wenn mal ein Unfall passiert, aber auch im normalen Betrieb. Wer bei Regen mal bunte Farben auf der Straße oder Parkplatz sieht, weiß wovon ich spreche.
Jetzt plötzlich ist das Öl beim Windrad ganz böse, weil da in den Getrieben auch Schmierstoffe sind "die die Umwelt verschmutzen könnten" und noch viel schlimmer "das Grundwasser".
Eventuell wird sogar noch ein Vogel getötet. Grausam.
Das seit vielen Jahrzehnten alle Kraftfahrzeuge kontinuierlich Betriebsstoffe verlieren (können) , ab und zu mal ein Vogel getötet worden ist und durchgehend in der warmen Jahreszeit Insekten tonnenweise durch Kfz getötet werden ist egal, nur jetzt bei Windrädern ist das ganz dramatisch.
Wieviel Wald und Landschaft für Kohle und Erdöl Gewinnung zerstört werden wird natürlich nicht gesagt.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir bisher alle als Öko Fans nur zu Fuß unterwegs waren und jetzt irgendeiner die Natur zerstört, weil er dreckige Windräder hinstellen will.