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Der Energiewende-Thread

2.571 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

22.01.2026 um 12:22
Zitat von synandysynandy schrieb:Schade ist dann halt die geringe Effizienz von Wasserstoff Kraftwerken. (aktuell wohl ca. 30%)
Das is der gesamte Wirkungsgrad des Speichersystems, also Elektrolyse, Einlagerung und Rückverstromung mit ner Gasturbine.

mfg
kuno


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22.01.2026 um 21:01
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Brennen Autos mit Verbrennungsmotor statistisch nich öfter als E Autos? Meine sowas mal gelesen zu haben.
die brandgefahr nach unfallähnlichen ereignissen ist aber imens höher. zudem gibt es keine saubere statistik, das e autos weniger brennen.
ist auch kaum möglich, denn unter die e-zulassungen fallen auch hybride und teils um es zu schönigen werden manchmal sogar mildhybride eingerechnet um auf einen anteil von 19,1% e anteil zu kommen. also ist das nicht sinnig.
ich kenne allerdings die argumentation zu gut und wenn man bei einem marktanteil von rund 20% um es einfach zu rechnen in absoluten zahlen mehr als doppelt so viele schwere schäden erleidet aber man nur nach absoluten zahlen geht und somit einen marktanteil von 50 prozent annimmt kann man das argument stehen lassen es sind aber nur 20% und somit ist die quote höher.

zudem reisst du es ja aus dem kontext, aber diese stammtischparolen welche du da auslegst langweilen mich nur.

selbst wenn die nur halb so oft in echten zahlen brennen würden, wäre die gefahr für leib und leben der rettungskräfte nicht geringer und darum geht es!
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Hat ja niemand behauptet, das der immer Umweltschonend ist. Wir kaufen Strom immer dann wenn er billiger ist, als wir ihn selber produzieren können. Das ist relativ viel Windstrom aus Dänemark, kann aber auch mal was anderes sein.
völliger unsinn. wir kaufen ein wenn wir es brauchen um das netz stabil zu halten und früher, zu zeiten unserer AKW haben wir deutlich mehr strom ins ausland gebracht als hier her geholt. das hat allerdings auch teils gekostet.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Davon hab ich neulich auch mal gehört, aber warum gilt diese Regelung nur für 400V Anlagen in Autos und nich für alle E Anlagen dieser Spannungsebene? Is ja auch nich so, dass Elektrotechniker, die am Niederspannungsnetz arbeiten jetz ständig verunfallen.
Nur weil es bestimmte Regelungen gibt, müssen diese ja nich auch sinnvoll sein.
also findest du das arbeitssicherheit und das leben der Rettungs und Einsatzkräfte nichts wert ist?
eine drehbank, fräse oder großer staubsauger welcher an starkstrom läuft womit du das grade vergleichst, da wird der stecker abgezogen und der saft ist wech. bei einem E-Auto kann trotz geöffneten airbags, was bedeutet, dass die sprengsicherungen ausgelöst wurden und der akku gekappt ist vom motor bzw kabelbaum trotz diesem durch verschmorungen vollen saft auf die karosserie kommen, selbst schon gesehen und mit erlebt wie problematisch das ist.
wenn deine Kollegen am boden liegen weil sie ne tür öffnen wollen ist das halt nicht so toll.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Haben wir doch, oder wann hast du das letzte mal bei Kerzenschein gesessen? Tatsächlich ist das Stromnetz durch die Energiewende noch stabiler geworden. Die durchschnittliche Zeit, die man in Deutschland einen Stromausfall erlebt hat sich in den letzten 15 Jahren halbiert.
tatsächlich habe ich juli 2021 2 tage ohne strom verbracht, mit aber einem stromgenerator. den hat das hochwasser nicht mit genommen ;-)
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Tatsächlich können alle Rechenzentren auch ohne Stromnetz laufen. Jedes seriöse Rechenzentrum ist dafür gerüstet auch mehrere Tage ohne Stromnetz durchzulaufen.
ja eine gewisse zeit durch entweder stromspeicher und stromagregate, die sollen aber nichts ausgleichen, die sollen im absoluten notfall anspringen


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22.01.2026 um 21:54
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:völliger unsinn. wir kaufen ein wenn wir es brauchen um das netz stabil zu halten
Nein... Wenn das der Fall wäre würden ja unsere StandBy Kraftwerke anlaufen.

Wir kaufen im Ausland ein weil es billiger ist.... So wie immer


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22.01.2026 um 22:36
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Schade ist dann halt die geringe Effizienz von Wasserstoff Kraftwerken. (aktuell wohl ca. 30%)
Das is der gesamte Wirkungsgrad des Speichersystems, also Elektrolyse, Einlagerung und Rückverstromung mit ner Gasturbine.
Da hast du natürlich vollkommen recht. Danke für´s aufmerksam machen :)
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Nur verwaltet Fink halt nebenbei auch noch 9 Billionen Dollar.
Blackrock verwaltet Vermögen in Billionenhöhe, Larry Fink is zwar der Chef von Black Rock, aber das Vermögen verwaltet der kaum selbst.
Klar, stimmt schon wie du sagst. Larry Fink ist übrigens auch der Gründer von Blackrock.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Somit hat Blackrock halt doch viel Macht und ich würde den nicht unterschätzen.
Viel Macht haben auch andere, aber wenn sie keine Ahnung von der Materie haben und auch nichts diesbezüglich entscheiden können, interessiert mich deren Meinung nich wirklich.
Is ja ähnlich wie bei H. W. Sinn, der schwurbelt auch schon seit Jahren über die Energiewende, ohne Ahnung vom Sachverhalt. Dessen Meinung zur Energiewende interessiert mich auch nich sonderlich, man hat bestenfalls ein paar Minuten was hzu lachen, wenn man seinen Vorträgen zum Thema Energiewende lauscht. :D
Womit wir wieder bei Politikern wären. Haben zwar irgendwie Macht, aber trotzdem keine Ahnung von der Materie. Und nur weil die entscheiden heißt das auch nicht unbedingt daß das gut ist.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Und wenn Fink entscheiden will dann geht das doch ganz einfach durch die finanzielle Macht welche Politiker eben nicht haben
Wie darf man sich das denn vorstellen?
Wenn man sich nur mal ansieht wo Blackrock überall Mitglied ist: https://lobbypedia.de/wiki/BlackRock
Dann hält Blackrock, bzw Larry Fink Anteile bei so vielen Unternehmen, bei diversen auch größter Einzelanleger. Alleine schon deswegen hat Blackrock, bzw Fink halt Macht, auch finanziell.
Geld regiert eben die Welt. Noch immer.
Politiker hingegen haben im Vergleich halt überhaupt keine Macht.

Zu Merz noch. Ich würde ja jetzt nicht darauf wetten daß er sich nicht im Falle des Falles der Linie seines Ex-Arbeitgebers anschließt.


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22.01.2026 um 22:51
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Insgesamt wird ca. 2% unseres Stroms im Ausland eingekauft. Darum wird immer gerne ein Drama gemacht, während sich aber niemand daran stört, das wir 100% von Uran, Öl und Gas einkaufen müssen. Hat mir leider bis heute niemand erklären können, warum 2% Strom schlimm aber das andere nicht schlimm ist.
Zumal das ein wohltätiges Prinzip ist. Der EU Strommarkt ist so geregelt, dass es immer zum Besten für die beteiligten Parteien ausfällt. Per Algorithmus, nicht per politischer Entscheidung. Der Exporteur verkauft über seinen Grenzkosten und der Importeur kauft unter seinen Erzeugungskosten. Win-Win.


Dazu kommt: wir importieren für einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag Strom im Jahr. (Den wir auch teurer selbst erzeugen könnten).
Dank 60% Erneuerbare sparen wir uns aber Importe in Höhe von einem zweistelligen Milliardenbetrag im Jahr.

Warum das jetzt für manchen schlecht ist, will mir nicht in den Schädel.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:völliger unsinn. wir kaufen ein wenn wir es brauchen um das netz stabil zu halten und früher, zu zeiten unserer AKW haben wir deutlich mehr strom ins ausland gebracht als hier her geholt. das hat allerdings auch teils gekostet.
Nein das ist Käse. Siehe oben.


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23.01.2026 um 00:18
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:die brandgefahr nach unfallähnlichen ereignissen ist aber imens höher. zudem gibt es keine saubere statistik, das e autos weniger brennen.
Wenn es keine saubere Statistik gibt die zeigt, dass Verbrenner öfter als E Autos brennen, woher stammt dann die Erkenntnis, dass E Autos nach "unfallähnlichen Ereignissen" öfter brennen. Gibts denn zu letzterem ne "saubere Statistik" und wenn ja, kannste die hier mal reinstellen?
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:ist auch kaum möglich, denn unter die e-zulassungen fallen auch hybride und teils um es zu schönigen werden manchmal sogar mildhybride eingerechnet um auf einen anteil von 19,1% e anteil zu kommen. also ist das nicht sinnig.
Da müsste man halt wissen was bei den Hybriden die Ursache für den Brand war, die Verbrenner Technik oder die E Auto Technik. Vielleicht ziehen die Hybriden die E Auto Sparte statistisch gar nach unten?
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:zudem reisst du es ja aus dem kontext
Kannste diesen Kontext mal erläutern? Klingt ein bisschen nach Ausrede.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:selbst wenn die nur halb so oft in echten zahlen brennen würden, wäre die gefahr für leib und leben der rettungskräfte nicht geringer und darum geht es!
Wenn E Autos nur halb so oft brennen würden wie Verbrenner, dann würde die Regelung, dass E Autos, im Gegensatz zu Verbrennern nicht "trocken eingelagert werden dürfen kaum Sinn ergeben, oder?
Genau darum ging es mir ja bei meiner Nachfrage.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:selbst wenn die nur halb so oft in echten zahlen brennen würden, wäre die gefahr für leib und leben der rettungskräfte nicht geringer und darum geht es!
Selbstverständlich wäre die Gefahr für die Rettungskräfte geringer, je seltener ein Brand auftritt. Wenn E Autos seltener brennen, dann geht von denen eben auch weniger Brandgefahr aus als von Verbrennern. Sollte es daher aus Brandschutzgründen nich eher verboten sein Verbrenner "trocken einzulagern"? Natürlich nur dann, wenn es mal ne saubere Statistik dazu gibt.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:also findest du das arbeitssicherheit und das leben der Rettungs und Einsatzkräfte nichts wert ist?
Nein, du etwa?
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:eine drehbank, fräse oder großer staubsauger welcher an starkstrom läuft womit du das grade vergleichst, da wird der stecker abgezogen und der saft ist wech.
Wer hat von Drehbänken oder Staubsaugern gesprochen? Die Rede war von Niederspannungsanlagen!
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:bei einem E-Auto kann trotz geöffneten airbags, was bedeutet, dass die sprengsicherungen ausgelöst wurden und der akku gekappt ist vom motor bzw kabelbaum trotz diesem durch verschmorungen vollen saft auf die karosserie kommen, selbst schon gesehen und mit erlebt wie problematisch das ist.
Sicher, kann dir bei anderen elektrischen Anlagen auch passieren, dass durch Isolationsbeschädigungen trotz Abschaltung noch Spannung auf Teilen der Anlage anliegt. Man muss aber nich zu Zweit sein, um mit solchen Problemen umgehen zu können.
Dazu kommt, dass bei Arbeiten am Niederspannungsnetz schon die Berührung eines Außenleiters zu einem gefährlichen Stromschlag führen kann, da es ein Spannungspotential gegen Erde gibt. Beim der Hochvoltakku eines E Autos hingegen sollte man ein Auto Teil, welches leitend mit dem Plus- oder Minuspol des Akkus verbunden is gefahrlos berühren können, da es ja kein Spannungspotential zum Arbeiter gibt.
Is das gleiche Prinzip, wie bei nem Vogel, der auf ner Freileitung sitzt.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:wenn deine Kollegen am boden liegen weil sie ne tür öffnen wollen ist das halt nicht so toll.
Wie soll das denn gehen?
Zitat von synandysynandy schrieb:Haben zwar irgendwie Macht, aber trotzdem keine Ahnung von der Materie. Und nur weil die entscheiden heißt das auch nicht unbedingt daß das gut ist.
Mag schon sein, dass viele Politiker auch keine Ahnung haben von den Dingen, die sie entscheiden. Ich hab ja ach nich gesagt, es wäre dann gut, nur dass mich die Meinung von denen eher interessiert, eben weil sie was zu sagen haben.
Zitat von synandysynandy schrieb:Zu Merz noch. Ich würde ja jetzt nicht darauf wetten daß er sich nicht im Falle des Falles der Linie seines Ex-Arbeitgebers anschließt.
Mag sein, ich würde aber auch nich auf das Gegenteil wetten. ;)

kuno


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23.01.2026 um 02:46
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Beim der Hochvoltakku eines E Autos hingegen sollte man ein Auto Teil, welches leitend mit dem Plus- oder Minuspol des Akkus verbunden is gefahrlos berühren können, da es ja kein Spannungspotential zum Arbeiter gibt
Ist bei einem Elektroauto irgendein Pol des Akkumulators mit der Karosserie verbunden? Wenn ja, ist dies der Minuspol? Oder kann das jeder Hersteller selbst entscheiden?


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23.01.2026 um 09:18
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:völliger unsinn. wir kaufen ein wenn wir es brauchen um das netz stabil zu halten und früher, zu zeiten unserer AKW haben wir deutlich mehr strom ins ausland gebracht als hier her geholt. das hat allerdings auch teils gekostet.
Nein, wir haben mehr als ausreichend eigene Kraftwerkskapazität, um uns zu versorgen. Aber es macht nun mal keinen Sinn n Kraftwerk hochzufahren was 15ct die kwh braucht, wenn man dänischen Windstrom für 5ct einkaufen kann.

Du hast auch noch nicht erklärt, warum die 2% Stromimport so schlimm sind, die fossilen Importe für 70 Mrd jährlich aber nicht.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:tatsächlich habe ich juli 2021 2 tage ohne strom verbracht, mit aber einem stromgenerator. den hat das hochwasser nicht mit genommen ;-)
Na, okay. Das wirst du aber kaum den erneuerbaren in die Schuhe schieben können. Fakt ist trotzdem, dass das Stromnetz eher noch stabiler geworden ist.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:ja eine gewisse zeit durch entweder stromspeicher und stromagregate, die sollen aber nichts ausgleichen, die sollen im absoluten notfall anspringen
Das stimmt. Zeigt aber, dass das Stromnetz nicht so wahnsinnig stabil sein muss, wie kolportiert nur weil da irgendwo ein Rechenzentrum dran hängt. Man kann ja auch Rechenzentren in den USA betreiben, obwohl dort der Strom 6 mal so oft ausfällt wie hier in Deutschland. Bei weniger erneuerbaren übrigens, also auch daran sieht man das es keine Korrelation zwischen Anteil erneuerbaren und Netzstabilität gibt.


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24.01.2026 um 13:49
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wenn es keine saubere Statistik gibt die zeigt, dass Verbrenner öfter als E Autos brennen, woher stammt dann die Erkenntnis, dass E Autos nach "unfallähnlichen Ereignissen" öfter brennen. Gibts denn zu letzterem ne "saubere Statistik" und wenn ja, kannste die hier mal reinstellen?
sorry, sag mal, verbindest du jetzt wie gefährlich etwas ist mit dem faktor wie oft etwas passiert? dann sollten wir auf jeden fall atomkraftwerke alter bauarten bauen...

es ist Fakt, dass wenn beim E-Auto etwas passiert es gefährlicher ist, da diese gefahr auch oft unsichtbar ist. aus nem verbrenner flext du das unfallopfer raus, beim elektro musst du dich erstmal drum kümmern, das du dich selbst nicht grillst, denn Strom ist nicht sichtbar. auch wenn kein unfallopfer drin ist sehe ich es als sehr gefährlich an, wenn man sterben durch berühren der Karosserie sterben kann und so wird es auch in jeder schulung gelehrt, teils auch von eingefleiscten e-Auto entusiasten welche diese Schulungen bei uns schon durchgeführt haben.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wenn E Autos nur halb so oft brennen würden wie Verbrenner, dann würde die Regelung, dass E Autos, im Gegensatz zu Verbrennern nicht "trocken eingelagert werden dürfen kaum Sinn ergeben, oder?
Genau darum ging es mir ja bei meiner Nachfrage.
auch wieder völlig unsinnig, da das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. es geht darum, das wenn was passiert es verherender ist. beim e-auto kannst du nicht sehen ob löschwasser in den akku eingedrungen ist und das macht das ganze sehr reaktiv. ein beschädigter verbrenner welcher am unfallort als wrack liegt und gefahrlos ist, der kann weg geschleppt werden und gut ist, den lagerst du wie du willst. ein E-fahrzeug kann auch nach 48 Stunden nochmal zünden weil irgendwas soweit ausgekühlt ist, dass eine intakte zelle dann verbindung bekommt was schon öfter passiert ist. wenn der pkw dann von seiner Batterie getrennt werden muss aus sicherheitsgründen, wird das Fahrzeug nochmal angehoben, was den Akku in bewegung bringt und somit wieder gefahr entsteht. Die Jungs welche diese Akkus ausbauen verdienen übriegens ein Schweine moos wegen der Gefahrenzulage, sowas bekommt man auch nicht umsonst.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wer hat von Drehbänken oder Staubsaugern gesprochen? Die Rede war von Niederspannungsanlagen!
wie gesagt. an Maschinen kannst du die verbindung kappen und das meiste ist Safe, ausser ein paar kondensatoren welche man aber auch entleeren kann. ein E-Auto bekommst du im Zweifelsfall oftmals nicht Stromlos, trotz Sicherheitseinrichtungen wie Sprengsicherungen, zugsicherungen an mindestens 2-3 punkten usw. man hat immer die gefahr nach kolisionen aktuell, das der rettungskraft was passieren kann, womit ich Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und auch der schlepper welches das Fahrzeug weg bringt.
eine 12v batterie kann dir nicht großartig weh tun. 400Volt oder auch mittlerweile bei einigen Herstellern mehr führen zu mehr problemen mit dem Menschlichen körper, das kann man wenn man es ganz rudimentär betrachtet vergleichen mit am 9v block lecken im gegensatz zu 220V Hausstrom. Ja gleichstrom und wechselstrom ist was unterschiedliches, geb ich zu aber ein schlag aus einem Batteriepack ist Potenziell hochgradig gefährlich. Somit halte ich mich an meine vorgaben im umgang mit E-Autos in meinem Beruf um am leben zu bleiben.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Sicher, kann dir bei anderen elektrischen Anlagen auch passieren, dass durch Isolationsbeschädigungen trotz Abschaltung noch Spannung auf Teilen der Anlage anliegt. Man muss aber nich zu Zweit sein, um mit solchen Problemen umgehen zu können.
Dazu kommt, dass bei Arbeiten am Niederspannungsnetz schon die Berührung eines Außenleiters zu einem gefährlichen Stromschlag führen kann, da es ein Spannungspotential gegen Erde gibt. Beim der Hochvoltakku eines E Autos hingegen sollte man ein Auto Teil, welches leitend mit dem Plus- oder Minuspol des Akkus verbunden is gefahrlos berühren können, da es ja kein Spannungspotential zum Arbeiter gibt.
Is das gleiche Prinzip, wie bei nem Vogel, der auf ner Freileitung sitzt.
nicht Böse gemeint, aber es sind schon leute durch masseschluss auf karosse vom Akku gestorben oder im Krankenhaus gelandet mit schweren Stromschlägen, von daher wurde es auch eingeführt, dass an Hochvolt einheiten bei Fahrzeugen Immer zu zweit gearbeitet werden muss.
wenn wir bei uns in der Firma andere firmen zu gast haben welche solche Akkus entfernen müssen, sieht das oft interessant aus, da einer mit nem fanghaken bereit steht und nur drauf wartet, das seinem Kollegen was passiert um ihn von der leitung zu lösen. von daher ist das gefahrenpotenzial ernst. zum Spaß machen die das nicht. und ja sieht lustig aus und ist vielleicht manchmal ein Level drüber, aber ich möchte der Familie des hinterbliebenen nicht erzählen, dass diese person nicht mehr da ist weil leichtsinnig gehandelt wurde.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Na, okay. Das wirst du aber kaum den erneuerbaren in die Schuhe schieben können. Fakt ist trotzdem, dass das Stromnetz eher noch stabiler geworden ist.
das hab ich nicht gesagt und du nicht gefragt ;-) hast ja nur gefragt wann ich das letzte mal ohne strom da stand.
wobei man ganz klar sagen muss, das der Netzbetreiber hier in der gegend schnell und gut reagiert hat.


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24.01.2026 um 15:03
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:sorry, sag mal, verbindest du jetzt wie gefährlich etwas ist mit dem faktor wie oft etwas passiert?
Ja, selbstverständlich, wenn auch nich ausschließlich.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:es ist Fakt, dass wenn beim E-Auto etwas passiert es gefährlicher ist, da diese gefahr auch oft unsichtbar ist.
Man muss eben wissen was man tut, dann is es auch nich gefährlicher als anderes.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:auch wenn kein unfallopfer drin ist sehe ich es als sehr gefährlich an, wenn man sterben durch berühren der Karosserie sterben kann und so wird es auch in jeder schulung gelehrt, teils auch von eingefleiscten e-Auto entusiasten welche diese Schulungen bei uns schon durchgeführt haben.
Man hat euch in ner Schulung beigebracht, dass ihr sterben könnt, wenn ihr ein verunfalltes E Auto berührt?
Da würde mich tatsächlich mal interessieren, wie das gehen soll. Klar, wenn man das Auto aufschneidet und dabei ein Plus und ein Minus Kabel gleichzeitig erwischt, dann könnte es vielleicht zu einem Stromschlag kommen, aber bei Berührung der Karosserie oä. is das nich möglich, da man ja nur einen Pol berührt und so niemals ein geschlossener Stromkreis entsteht.

Beim Ladevorgang is das noch anders, da das Auto mit Netzspannung verbunden is und somit ein Potential gegen Erde vorliegt.
Im Zweifel frag mal einen Experten bei euch, der solche Schulungen durchführt, wie man durch berühren eines E Autos nen elektrischen Schlag bekommen kann, vielleicht kann ich ja auch noch was lernen.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:auch wieder völlig unsinnig, da das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. es geht darum, das wenn was passiert es verherender ist. beim e-auto kannst du nicht sehen ob löschwasser in den akku eingedrungen ist und das macht das ganze sehr reaktiv.
Ok, das klingt erstmal nach ner plausiblen Erklärung, danke.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:Die Jungs welche diese Akkus ausbauen verdienen übriegens ein Schweine moos wegen der Gefahrenzulage, sowas bekommt man auch nicht umsonst.
Welche Gefahr soll es denn geben, die sich nich durch ein Paar dicke Gummihandschuhe und nem Helm mit Visier ausschalten lässt? Die werden vermutlich eher gut bezahlt, weils Spezialisten sind, die wissen was sie tun und nich, weil ein E Auto Akku Ausbau vergleichbar mit ner Bombenentschärfung is.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:wie gesagt. an Maschinen kannst du die verbindung kappen und das meiste ist Safe, ausser ein paar kondensatoren welche man aber auch entleeren kann. ein E-Auto bekommst du im Zweifelsfall oftmals nicht Stromlos, trotz Sicherheitseinrichtungen wie Sprengsicherungen, zugsicherungen an mindestens 2-3 punkten usw.
Na doch, wenn die Sicherungsmaßnahmen in nem E Auto ausgelöst haben, dann is der Akku vom Rest des Autos getrennt, nur eben nich in 100% aller Fälle. Is bei Arbeiten am Netz aber auch nich anders und da brauchts halt keine 2 Mann. Also entweder wurde und wird täglich fahrlässig das Leben zigtausender Elektrofachkräfte aufs Spiel gesetzt oder die Zwei Mann Regel beim E Auto is etwas drüber. Beides gleichzeitig geht ja nich.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:man hat immer die gefahr nach kolisionen aktuell, das der rettungskraft was passieren kann, womit ich Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und auch der schlepper welches das Fahrzeug weg bringt.
Ja sicher, quasi jeder Beruf birgt gewisse Risiken und nich alle werden komplett auszuschalten sein, daher muss es nen vernünftigen Mittelweg geben.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:das kann man wenn man es ganz rudimentär betrachtet vergleichen mit am 9v block lecken im gegensatz zu 220V Hausstrom. Ja gleichstrom und wechselstrom ist was unterschiedliches, geb ich zu aber ein schlag aus einem Batteriepack ist Potenziell hochgradig gefährlich.
Aber um von nem Akku nen Stromschlag bekommen zu können, musst du gleichzeitig beide Pole des Akkus berühren. Bei Berührung von nur einem Pol, passiert garnix, selbst wenn das ein 800V Akku is und du dran leckst. Is halt simple Physik.
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:nicht Böse gemeint, aber es sind schon leute durch masseschluss auf karosse vom Akku gestorben oder im Krankenhaus gelandet mit schweren Stromschlägen, von daher wurde es auch eingeführt, dass an Hochvolt einheiten bei Fahrzeugen Immer zu zweit gearbeitet werden muss.
Es sind auch schon Leute bei Arbeiten am Niederspannungsnetz gestorben, oder Berufskraftfahrer nach einem Unfall oder auch Schornsteinfeger die vom Dach gefallen sind oder.... und dennoch arbeiten die alle immer noch alleine. Sicher kann man Sicherheitsvorschriften immer weiter ausweiten und so auch die Risiken verringern, aber überall gibt es eine Grenze, die schlicht der Praktikabilität geschuldet is.
Darum geht es mir.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Ist bei einem Elektroauto irgendein Pol des Akkumulators mit der Karosserie verbunden? Wenn ja, ist dies der Minuspol? Oder kann das jeder Hersteller selbst entscheiden?
Nein, das Hochvoltsystem in nem E Auto is komplett vom Rest des Autos getrennt und auch das Antriebssystem wird erst beim Start des Fahrzeugs mit dem Akku verbunden. Der 12V Akku von nem Auto wird ja auch nur mit der Karosserie verbunden, damit man sich den Rückleiter sparen kann, was bei dem Fahrakku eines E Autos wegen der hohen Leistung und somit auch hohen Ströme keinen Sinn macht.

kuno


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Der Energiewende-Thread

24.01.2026 um 15:24
Also, wenn ich so lese wie gefährlich Elektroautos sind, frage ich mich echt, wie ich es geschafft habe meine Zeit im Kohlekraftwerk zu überleben.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Na doch, wenn die Sicherungsmaßnahmen in nem E Auto ausgelöst haben, dann is der Akku vom Rest des Autos getrennt, nur eben nich in 100% aller Fälle. Is bei Arbeiten am Netz aber auch nich anders und da brauchts halt keine 2 Mann. Also entweder wurde und wird täglich fahrlässig das Leben zigtausender Elektrofachkräfte aufs Spiel gesetzt oder die Zwei Mann Regel beim E Auto is etwas drüber. Beides gleichzeitig geht ja nich.
Wenn man sich an die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen hält, dann ist die Arbeit am Strom auch nicht gefährlicher als die Arbeit als Bäcker. Und die wichtigsten Maßnahmen sind: Abschalten, überprüfen ob auch wirklich abgeschaltet ist und sicherstellen das nicht wieder eingeschaltet werden kann. Unterhalb von 100kV funktioniert das prima.

wir haben im Kraftwerk auch an 11KV Systemen gearbeitet ohne das ein zweiter Mann daneben stand.


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24.01.2026 um 15:38
Ich habe mal ein bisschen recherchiert.

Für Arbeiten direkt an der Batterie (kann man ja nicht abschalten) und für arbeiten am Hochvoltsystem ist es tatsächlich Vorschrift das eine zweite Person dabei ist. Was ich persönlich für arbeiten am abgeschalteten HV System für völligen quatsch halte.

Für alle anderen Arbeiten ist keine zweite Person vorschrieben. Der Werkstattleiter muss aber anscheinend eine Gefährdungsbeurteilung schriftlich dokumentieren, wenn er nur eine Person arbeiten läßt. Und weil die dafür keinen Bock haben, stellen die immer ne zweite Person dazu.

Also ich würde sagen, da ist der Gesetzgeber weit über das Ziel hinausgeschossen. Aus Elektrotechnischer Sicht ist das komplett übertrieben.


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Der Energiewende-Thread

24.01.2026 um 15:41
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wenn man sich an die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen hält, dann ist die Arbeit am Strom auch nicht gefährlicher als die Arbeit als Bäcker. Und die wichtigsten Maßnahmen sind: Abschalten, überprüfen ob auch wirklich abgeschaltet ist und sicherstellen das nicht wieder eingeschaltet werden kann.
Richtig. Spricht ja auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn bei Arbeiten am E Auto mit Handschuhen, isoliertem Werkzeug und nem Helm-Visier gearbeitet wird, das machen wir als Elektroinstallateure ja auch manchmal, aber das beim E Auto einer immer mit ner Stange gehalten wird, scheint mir dann doch zu viel des Guten.

mfg
kuno


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Der Energiewende-Thread

24.01.2026 um 16:41
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Man muss eben wissen was man tut, dann is es auch nich gefährlicher als anderes.
ok dann stellen wir jetzt 2 autos hin, eins steht unter strom, eines nicht. und du kommst für alle kosten auf, die beim rettungs und bergepersonal aufkommen....

du kannst so viel ahnung haben wie du willst. fehler passieren. und mal nebenbei, bei manch einem Plugin Hybrid welcher auch nen relativ großen akku haben kann siehst du auf den ersten blick dies nicht. und deswegen safty first.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Na doch, wenn die Sicherungsmaßnahmen in nem E Auto ausgelöst haben, dann is der Akku vom Rest des Autos getrennt, nur eben nich in 100% aller Fälle. Is bei Arbeiten am Netz aber auch nich anders und da brauchts halt keine 2 Mann. Also entweder wurde und wird täglich fahrlässig das Leben zigtausender Elektrofachkräfte aufs Spiel gesetzt oder die Zwei Mann Regel beim E Auto is etwas drüber. Beides gleichzeitig geht ja nich.
aus meiner erfahrung muss ich sagen hast du recht zum guten teil, allerdings ist die quote von recht komischen fällen wie du es vielleicht ausdrücken möchtest ca bei 50% was zu uns kommt in sachen e-Auto womit ich alles mit orangenen kabeln im Motorraum meine also auch plugin als beispiel.
verbrenner motoren sind relativ unproblematisch.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Es sind auch schon Leute bei Arbeiten am Niederspannungsnetz gestorben, oder Berufskraftfahrer nach einem Unfall oder auch Schornsteinfeger die vom Dach gefallen sind oder.... und dennoch arbeiten die alle immer noch alleine. Sicher kann man Sicherheitsvorschriften immer weiter ausweiten und so auch die Risiken verringern, aber überall gibt es eine Grenze, die schlicht der Praktikabilität geschuldet is.
Darum geht es mir.
kann ich auch unterschreiben, dass manches übertrieben ist, als beispiel, dass mann ne abmahnung bekommt in betrieben wenn man beim nutzen der Treppe den Handlauf nicht nutzt. völlig sinnfrei, hat aber auch alles irgendwo geschichte.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Für alle anderen Arbeiten ist keine zweite Person vorschrieben. Der Werkstattleiter muss aber anscheinend eine Gefährdungsbeurteilung schriftlich dokumentieren, wenn er nur eine Person arbeiten läßt. Und weil die dafür keinen Bock haben, stellen die immer ne zweite Person dazu.
Ich würde es anders ausdrücken: der Meister bzw Werkstattleiter tritt in diesem moment selbst in Haftung und ist Rechtlich greifbar, zudem möchte dieser auch nicht erklären müssen warum der Familienvater zuckend in der Ecke liegt oder sich vor Gericht dazu erklären, dieser trägt wenn was passiert nunmal dann eine mitschuld, zumindest kann das durchaus so ausgelegt werden.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Richtig. Spricht ja auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn bei Arbeiten am E Auto mit Handschuhen, isoliertem Werkzeug und nem Helm-Visier gearbeitet wird, das machen wir als Elektroinstallateure ja auch manchmal, aber das beim E Auto einer immer mit ner Stange gehalten wird, scheint mir dann doch zu viel des Guten.
Ich denke mal wenn ein Elektroinstallateur vor einem Hochvoltakku steht welcher teils mit Karosse und verschmolzenem Kabelbaum verbunden ist, zudem leuchten irgendwelche anzeigen im Amaturenbrett noch welche normal nicht leuchten können sollten, da alles eigentlich getrennt ist, wird dieser automatisch mehr vorsicht walten lassen. ein Feuerwehrmann oder ein Polizist bemerkt dies vielleicht garnicht so direkt, da der nur ganz rudimentär darafuf mal ne unterweisung zum selbstschutz hatte.


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25.01.2026 um 17:18
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:ok dann stellen wir jetzt 2 autos hin, eins steht unter strom, eines nicht. und du kommst für alle kosten auf, die beim rettungs und bergepersonal aufkommen....
Erklär doch erstmal vernünftig, was du unter "ein Auto steht unter Strom" verstehst, wie es dazu kommen können soll und welche Konsequenzen deiner Meinung nach daraus resultieren sollen.

Ich glaube du hast einfach nur Angst vor etwas, was du nich verstehst.

mfg
kuno


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25.01.2026 um 18:11
Kann man ein Auto mit Stromversorgung am Fahrzeug ohne einen Erdungskontakt unter Spannung setzen? Damit Strom fließen kann muß der Stromkreis geschlossen sein! Wenn bei einem Fahrzeug mit Spannungsquelle am Fahrzeug ein Punkt die Masse berührt und jemand berührt das Fahrzeug, dann wird nur dann ein Strom fließen, wenn der andere Pol mit Erde verbunden ist.
Im Übrigen ist Asphalt ein schlechter Leiter. Warum haben denn Oberleitungsbusse zwei Oberleitungen?


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Der Energiewende-Thread

27.01.2026 um 00:59
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 22.01.2026:Insgesamt wird ca. 2% unseres Stroms im Ausland eingekauft
Falsch, aber das ist ja typisch für dich, alles zu deinen Gunsten schön reden


die Wahrheit ist diese
Diese Nettoimporte entsprachen etwa 2,3 Prozent des deutschen Strombedarfs. Der Beitrag zur Stromversorgung ist daher überschaubar, auch wenn die Bruttoimporte – ohne Abzug der deutschen Exporte – insgesamt 12,3 Prozent ausmachten.
Quelle: Google
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Für Arbeiten direkt an der Batterie (kann man ja nicht abschalten) und für arbeiten am Hochvoltsystem ist es tatsächlich Vorschrift das eine zweite Person dabei ist
das hab ich Euch vor Wochen schon gesagt, als es um die E-LKW ging, hast schon Alzheimer und alles wieder vergessen?
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Im Übrigen ist Asphalt ein schlechter Leiter. Warum haben denn Oberleitungsbusse zwei Oberleitungen?
die Antwort hast dir im ersten Teil selbst gegeben und dazu kommt noch dass der Bus auf Reifen steht, aber selbst auf Felgen alleine wäre der Kontakt zu schwach und vor allem zu ungleichmäßig für einen sicheren Betrieb



und was den Stromschlag durch anfassen der Karosse betrifft, bei nem Auto das ok ist, so gut wie 0, bei nem Unfall kann das schon ganz anders aussehen, bei extrem schweren Unfällen, gabs schon Autos wo kein Airbag ausgelöst hat, wenn jemand mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum schleudert, und es zerstört erstmal die normale 12V Batterie, dann ist das Auto ab dem Moment Stromlos, dann kommt auch kein Airbag und auch sonst nichts, auch wird kein Relais anziehen das die Hochvoltbatterie trennt, sowas ist zwar extrem selten, aber kann vorkommen

dann kommt noch hinzu, Autos können durchaus nen guten Kontakt zur Erde haben, weil sie z.b mit Fahrwerksteilen auf ner nassen Wiese aufliegen, Möglichkeiten gibts viele, einen Stromfluss nach einem Crash herzustellen, oder sie hängen auf oder an der Leitplanke, auch dann gibts ne Verbindung zur Erde, wenn Du dann an ein Hochvolt führendes Teil hinlangst, war das dein letzter Griff

also mir ist vollkommen klar warum die Auflagen so hoch sind, und ich verstehe Morkbarth seine Aussagen


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Der Energiewende-Thread

27.01.2026 um 07:13
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:die Wahrheit ist diese
Oh, wow. Da haben wir also nicht 2% sondern 2,3% unseres Stroms importiert. Was bin ich doch für ein schlimmer Lügner.

Falls du auf:
insgesamt 12,3 Prozent ausmachten.
anspielst, dann muss ich dir leider mitteilen, dass du keine Ahnung hast. Wir sind nämlich ein Land das Mitten in Europa liegt. Wenn also nicht nur wir gerne den billigen dänischen Windstrom kaufen, sondern auch z.b. die Schweizer, Österreicher und Tschechen, dann haben diese Länder eben keine privaten Kabel bis nach Dänemark verlegt, sondern wir importieren diesen Strom an der einen Grenze um ihn sofort an der anderen Grenze wieder zu exportieren. Nennt man durchleiten.


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Der Energiewende-Thread

27.01.2026 um 08:47
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:auch wird kein Relais anziehen das die Hochvoltbatterie trennt,
Es zieht nicht an, es fällt ab und trennt damit die Hochvoltversorgung intern in der Fahrbatterie. Mal davon abgesehen, eine PV auf dem Dach ist im Brandfall deutlich problematischer, wenn sie keinen Freischalter hat, was sicherlich auf viele kleinere und ältere Anlagen auf Einfamilienhäusern zutreffen wird.
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:Autos können durchaus nen guten Kontakt zur Erde haben, weil sie z.b mit Fahrwerksteilen auf ner nassen Wiese aufliegen,
Das heißt technisch, über wie viel Ohm oder Siemens reden wir hier? Was bedeutet das konkret?
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kann man ein Auto mit Stromversorgung am Fahrzeug ohne einen Erdungskontakt unter Spannung setzen?
Wenn du vorher einen Fundamenterder reinhaust ;-), dann hast du ziemlich gute Chancen, ansonsten nein.

Weiterhin sollte jedem bekannt sein, dass man selbst im laufenden Betrieb Arbeiten an Hochspannungssystemen durchführt.

Wie auch immer, was hat das mit dem hiesigen Thema zu tun?


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Der Energiewende-Thread

27.01.2026 um 10:58
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:
Diese Nettoimporte entsprachen etwa 2,3 Prozent des deutschen Strombedarfs. Der Beitrag zur Stromversorgung ist daher überschaubar, auch wenn die Bruttoimporte – ohne Abzug der deutschen Exporte – insgesamt 12,3 Prozent ausmachten.
Quelle: Google
Und warum ist das schlecht?


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