morkbarth schrieb:sorry, sag mal, verbindest du jetzt wie gefährlich etwas ist mit dem faktor wie oft etwas passiert?
Ja, selbstverständlich, wenn auch nich ausschließlich.
morkbarth schrieb:es ist Fakt, dass wenn beim E-Auto etwas passiert es gefährlicher ist, da diese gefahr auch oft unsichtbar ist.
Man muss eben wissen was man tut, dann is es auch nich gefährlicher als anderes.
morkbarth schrieb:auch wenn kein unfallopfer drin ist sehe ich es als sehr gefährlich an, wenn man sterben durch berühren der Karosserie sterben kann und so wird es auch in jeder schulung gelehrt, teils auch von eingefleiscten e-Auto entusiasten welche diese Schulungen bei uns schon durchgeführt haben.
Man hat euch in ner Schulung beigebracht, dass ihr sterben könnt, wenn ihr ein verunfalltes E Auto berührt?
Da würde mich tatsächlich mal interessieren, wie das gehen soll. Klar, wenn man das Auto aufschneidet und dabei ein Plus und ein Minus Kabel gleichzeitig erwischt, dann könnte es vielleicht zu einem Stromschlag kommen, aber bei Berührung der Karosserie oä. is das nich möglich, da man ja nur einen Pol berührt und so niemals ein geschlossener Stromkreis entsteht.
Beim Ladevorgang is das noch anders, da das Auto mit Netzspannung verbunden is und somit ein Potential gegen Erde vorliegt.
Im Zweifel frag mal einen Experten bei euch, der solche Schulungen durchführt, wie man durch berühren eines E Autos nen elektrischen Schlag bekommen kann, vielleicht kann ich ja auch noch was lernen.
morkbarth schrieb:auch wieder völlig unsinnig, da das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. es geht darum, das wenn was passiert es verherender ist. beim e-auto kannst du nicht sehen ob löschwasser in den akku eingedrungen ist und das macht das ganze sehr reaktiv.
Ok, das klingt erstmal nach ner plausiblen Erklärung, danke.
morkbarth schrieb:Die Jungs welche diese Akkus ausbauen verdienen übriegens ein Schweine moos wegen der Gefahrenzulage, sowas bekommt man auch nicht umsonst.
Welche Gefahr soll es denn geben, die sich nich durch ein Paar dicke Gummihandschuhe und nem Helm mit Visier ausschalten lässt? Die werden vermutlich eher gut bezahlt, weils Spezialisten sind, die wissen was sie tun und nich, weil ein E Auto Akku Ausbau vergleichbar mit ner Bombenentschärfung is.
morkbarth schrieb:wie gesagt. an Maschinen kannst du die verbindung kappen und das meiste ist Safe, ausser ein paar kondensatoren welche man aber auch entleeren kann. ein E-Auto bekommst du im Zweifelsfall oftmals nicht Stromlos, trotz Sicherheitseinrichtungen wie Sprengsicherungen, zugsicherungen an mindestens 2-3 punkten usw.
Na doch, wenn die Sicherungsmaßnahmen in nem E Auto ausgelöst haben, dann is der Akku vom Rest des Autos getrennt, nur eben nich in 100% aller Fälle. Is bei Arbeiten am Netz aber auch nich anders und da brauchts halt keine 2 Mann. Also entweder wurde und wird täglich fahrlässig das Leben zigtausender Elektrofachkräfte aufs Spiel gesetzt oder die Zwei Mann Regel beim E Auto is etwas drüber. Beides gleichzeitig geht ja nich.
morkbarth schrieb:man hat immer die gefahr nach kolisionen aktuell, das der rettungskraft was passieren kann, womit ich Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und auch der schlepper welches das Fahrzeug weg bringt.
Ja sicher, quasi jeder Beruf birgt gewisse Risiken und nich alle werden komplett auszuschalten sein, daher muss es nen vernünftigen Mittelweg geben.
morkbarth schrieb:das kann man wenn man es ganz rudimentär betrachtet vergleichen mit am 9v block lecken im gegensatz zu 220V Hausstrom. Ja gleichstrom und wechselstrom ist was unterschiedliches, geb ich zu aber ein schlag aus einem Batteriepack ist Potenziell hochgradig gefährlich.
Aber um von nem Akku nen Stromschlag bekommen zu können, musst du gleichzeitig beide Pole des Akkus berühren. Bei Berührung von nur einem Pol, passiert garnix, selbst wenn das ein 800V Akku is und du dran leckst. Is halt simple Physik.
morkbarth schrieb:nicht Böse gemeint, aber es sind schon leute durch masseschluss auf karosse vom Akku gestorben oder im Krankenhaus gelandet mit schweren Stromschlägen, von daher wurde es auch eingeführt, dass an Hochvolt einheiten bei Fahrzeugen Immer zu zweit gearbeitet werden muss.
Es sind auch schon Leute bei Arbeiten am Niederspannungsnetz gestorben, oder Berufskraftfahrer nach einem Unfall oder auch Schornsteinfeger die vom Dach gefallen sind oder.... und dennoch arbeiten die alle immer noch alleine. Sicher kann man Sicherheitsvorschriften immer weiter ausweiten und so auch die Risiken verringern, aber überall gibt es eine Grenze, die schlicht der Praktikabilität geschuldet is.
Darum geht es mir.
Marfrank schrieb:Ist bei einem Elektroauto irgendein Pol des Akkumulators mit der Karosserie verbunden? Wenn ja, ist dies der Minuspol? Oder kann das jeder Hersteller selbst entscheiden?
Nein, das Hochvoltsystem in nem E Auto is komplett vom Rest des Autos getrennt und auch das Antriebssystem wird erst beim Start des Fahrzeugs mit dem Akku verbunden. Der 12V Akku von nem Auto wird ja auch nur mit der Karosserie verbunden, damit man sich den Rückleiter sparen kann, was bei dem Fahrakku eines E Autos wegen der hohen Leistung und somit auch hohen Ströme keinen Sinn macht.
kuno