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Der Energiewende-Thread

2.571 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

27.01.2026 um 11:32
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Und warum ist das schlecht?
Diese Frage habe ich hier auch schon oft gestellt, warum 2% Import beim Strom schlecht sind, 100% bei anderen Energieträgern aber nicht. Bis jetzt hat noch nicht mal jemand versucht eine Antwort drauf zu geben. Alle ignorieren diese Frage bloss.


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27.01.2026 um 13:14
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Diese Frage habe ich hier auch schon oft gestellt, warum 2% Import beim Strom schlecht sind, 100% bei anderen Energieträgern aber nicht. Bis jetzt hat noch nicht mal jemand versucht eine Antwort drauf zu geben. Alle ignorieren diese Frage bloss.
Ja ich würde es auch gern wissen. Warum ist ein einstelliger Milliardenbetrag bei Stromimporten schlecht, wenn man gleichzeitig einen zweistelligen Milliardenbetrag an Fossilimporten einspart?


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27.01.2026 um 16:31
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Kann man ein Auto mit Stromversorgung am Fahrzeug ohne einen Erdungskontakt unter Spannung setzen?
Wenn du vorher einen Fundamenterder reinhaust ;-), dann hast du ziemlich gute Chancen, ansonsten nei
Mit dem Fundamenterder kannst Du nicht mehr fahren!

Wäre es eigentlich nicht vorteilhaft bei Elektroautos Kunststoffkarosserien zu verwenden? Nicht nur wegen irgendwelcher Stromschlaggefahr im Unfallfall, sondern auch, weil diese leichter ist, womit das Fahrzeug weniger Leistung braucht, was der Reichweite zu Gute kommt.


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27.01.2026 um 16:53
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Wäre es eigentlich nicht vorteilhaft bei Elektroautos Kunststoffkarosserien zu verwenden? Nicht nur wegen irgendwelcher Stromschlaggefahr im Unfallfall, sondern auch, weil diese leichter ist, womit das Fahrzeug weniger Leistung braucht, was der Reichweite zu Gute kommt.
Der Gewichtsvorteil ist gar nicht so hoch wie man denkt... dafür sind Material-, Produktions- und Reparaturkosten umso höher. Die Gewichtseinsparung würde auch gar nicht so extrem viel am Verbrauch ändern. Wichtiger beim E-Auto sind Luft- und Rollwiderstand.


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27.01.2026 um 16:55
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Nicht nur wegen irgendwelcher Stromschlaggefahr im Unfallfall
Die sehe ich nach wie vor nicht.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:womit das Fahrzeug weniger Leistung braucht, was der Reichweite zu Gute kommt.
Dem ist nicht so. Ein Verbrenner muss seine eigene Mechanik betreiben, was Kraftstoff kostet. Dem E-Auto ist es fast egal (ganz vorsichtig und platt ausgedrückt), ganz im Gegenteil. Ein deutlich leistungsstärkerer Motor verbessert die Rekuperation, die dann die Reichweite beeinflusst.
Leichtere Batterien wären ein Vorteil, wobei ein leistungsschwächerer Motor im Stadtverkehr durchaus Vorteile hat.
Geringeres Gewicht vermindert die Rollreibung, das kann eine Rolle spielen.
Da spielen viele Einflüsse eine Rolle, aber ein E-Motor nebst seiner Elektronik lässt sich deutlich leichter skalieren als ein Verbrennermotor. Aerodynamik ist IMHO der wichtigste Faktor, wobei das in der Stadt weniger das Thema ist.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Mit dem Fundamenterder kannst Du nicht mehr fahren!
Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht. ;-)


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27.01.2026 um 17:08
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Wäre es eigentlich nicht vorteilhaft bei Elektroautos Kunststoffkarosserien zu verwenden?
Ich bin mir relativ sicher, dass ein Auto mit Kunststoffkarosse beim NCAP CrashTest mit 0 Sternen rausgehen würde. Moderne Karosserien falten sich halt gezielt zusammen, was die Unfallenergie aufnimmt. Mit Kunststoffen kannst du das vergessen denke ich. Die zersplittern und das wars dann.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:womit das Fahrzeug weniger Leistung braucht, was der Reichweite zu Gute kommt.
Das Gegenteil ist wahr. Du vergisst die Rekuperation. Da können Leistungen bis über 100KW auftreten. Bei nem geschätzten Wirkungsgrad von 60% würdest du also bei allen Motoren kleiner als 200KW Energie verschwenden.


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27.01.2026 um 20:06
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:das hab ich Euch vor Wochen schon gesagt, als es um die E-LKW ging, hast schon Alzheimer und alles wieder vergessen?
Wieso vergessen, hat doch gar keiner bestritten, dass es solche Vorschriften gibt, auch damals schon nich! Es wurde lediglich über Sinn oder Unsinn dieser Regel diskutiert.
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:bei extrem schweren Unfällen, gabs schon Autos wo kein Airbag ausgelöst hat, wenn jemand mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum schleudert, und es zerstört erstmal die normale 12V Batterie, dann ist das Auto ab dem Moment Stromlos, dann kommt auch kein Airbag und auch sonst nichts, auch wird kein Relais anziehen das die Hochvoltbatterie trennt, sowas ist zwar extrem selten, aber kann vorkommen
Nein, das kann eben nich vorkommen, da das Schütz, dass den HV Akku vom Antriebsstrang trennt stromlos offen is, sprich, es braucht Strom um den Akku mit dem Antrieb zu verbinden.
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:dann kommt noch hinzu, Autos können durchaus nen guten Kontakt zur Erde haben, weil sie z.b mit Fahrwerksteilen auf ner nassen Wiese aufliegen, Möglichkeiten gibts viele, einen Stromfluss nach einem Crash herzustellen, oder sie hängen auf oder an der Leitplanke, auch dann gibts ne Verbindung zur Erde, wenn Du dann an ein Hochvolt führendes Teil hinlangst, war das dein letzter Griff
Auch das is komplett falsch! Wenn die Karosserie des Autos nach einem Unfall, aus welchen Gründen auch immer guten Kontakt zur Erde hat und gleichzeitig ein Pol das HV Akkus irgendwie leitend mit der Karosserie verbunden is, dann passiert beim berühren der Karosserie schlicht gar nichts!
Das wäre dann der normale Betriebsfall bei zB. ner Straßenbahn. Ein Pol is die Oberleitung und der andere Pol is das Gleis und das Gleis is geerdet. Zwischen Fahrleitung und Gleis haste auch mehrere Hundert Volt Spannung, aber du müsstest schon Oberleitung und Gleis gleichzeitig berühren, um eine gefeuert zu bekommen.

Ich mein, keiner weiß alles und das is ja auch kein Problem, aber wenn ihr schon keine Ahnung von E-Technik habt, dann haltet euch doch einfach mal aus so einer Diskussion raus oder fragt einfach mal nach, statt im Brustton der Überzeugung einfach irgend nen Bullshit rauszuhauen.


kuno


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27.01.2026 um 22:39
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:einfach irgend nen Bullshit rauszuhauen.
keine Angst, ich will dir nicht den Rang ablaufen, darfst gerne weiterhin das Forum anführen


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28.01.2026 um 02:02
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:
Diese Nettoimporte entsprachen etwa 2,3 Prozent des deutschen Strombedarfs. Der Beitrag zur Stromversorgung ist daher überschaubar, auch wenn die Bruttoimporte – ohne Abzug der deutschen Exporte – insgesamt 12,3 Prozent ausmachten.
Quelle: Google
Und warum ist das schlecht?
Ich würde das so sehen: D exportiert für Umme 12,6% überschüssigen Grünen Strom weil es nicht weiß wohin damit und importiert bei Dunkelflaute 14,3% teuren Atom- oder Kohlestrom, bleibt Netto- Import 2,3%.


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28.01.2026 um 06:01
Zitat von hiddenhidden schrieb:Ich würde das so sehen: D exportiert für Umme 12,6% überschüssigen Grünen Strom weil es nicht weiß wohin damit und importiert bei Dunkelflaute 14,3% teuren Atom- oder Kohlestrom, bleibt Netto- Import 2,3%.
Dann siehst du das nicht ganz richtig. Wir importieren keinen „teuren“ Strom. Wir importierten Strom, weil es günstiger ist ihn zu importieren, als ihn selbst zu erzeugen. Wir könnten auch jedes Mal unsere Reserven hochfahren, aber dann würde es eben teurer werden.

Und außerdem:
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Warum ist ein einstelliger Milliardenbetrag bei Stromimporten schlecht, wenn man gleichzeitig einen zweistelligen Milliardenbetrag an Fossilimporten einspart?



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28.01.2026 um 07:47
Zitat von hiddenhidden schrieb:Ich würde das so sehen: D exportiert für Umme 12,6% überschüssigen Grünen Strom weil es nicht weiß wohin damit und importiert bei Dunkelflaute 14,3% teuren Atom- oder Kohlestrom, bleibt Netto- Import 2,3%.
Dann siehst du das leider falsch. Die Daten sind doch öffentlich, das kann sich doch jeder ansehen. Wir importieren große Mengen Strom aus Dänemark, Norwegen und den Niederlanden. Und exportieren fast die gleiche Menge in die Schweiz, Österreich und nach Tschechien. Wir leiten den Strom einfach durch unser Netz durch und gut ist.

Mit Frankreich z.b. haben wir einen wesentlich kleineren Stromhandel als mit Dänemark. Und der ist auch ziemlich ausgeglichen. Also von wegen wir kaufen französischen Atomstrom oder so.


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28.01.2026 um 08:21
@ufosichter

Nur habe ich, im Gegenteil zu dir, deinen Bullshit ja aufgezeigt. Wenn du kannst, zeig mal her, wo ich Unsinn schrieb, aber da wird nix kommen.
Naja, wenn man keine Argumente hat und nich zugeben kann, daneben zu liegen, dann bleibt nur noch der persönliche Angriff. Peinlicher Rückzug.

kuno


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28.01.2026 um 08:34
gerade lese ich einen Artikel der aus einer Studie der KfW zitiert. Alle folgenden Zitate sind aus: https://www.golem.de/news/dunkelflaute-etwa-zwei-wochen-wenig-wind-und-sonne-pro-jahr-2601-204686.html
Die Stromerzeugung in Deutschland muss derzeit an rund 15 Tagen im Jahr den Ausfall von Windkraft und Solarenergie kompensieren
Der genau Wert bewegt sich zwischen 12 und 19 Tagen. Die über das Jahr verteilt auftreten. Das Bild von wochenlangen Dunkelflauten am Stück ist also offensichtlich falsch.
Bestimmte Schwellenwerte an der Gesamtstromerzeugung werden seit einigen Jahren an deutlich weniger Tagen unterschritten. So gab es im Jahr 2021 noch mehr als 30 Tage, an denen Windkraft und Solarenergie zusammen weniger als 15 Prozent erreichten. Im Jahr 2025 war das nur noch an 16 Tagen der Fall.
Das macht Sinn. Auch bei Dunkelflaute fällt die Erzeugung nie ganz auf Null. Also wird mit zunehmenden Ausbau der Sockel, der immer noch gedeckt werden kann immer höher.
Zudem liefern andere erneuerbare Quellen wie Wasserkraft oder Biogasanlagen auch an solchen Tagen Strom. Daher fiel der gesamte Anteil der Erneuerbaren im vergangenen Jahr nie unter 18 Prozent.
Okay, also das Bild, das wir einen 100% Backup für die erneuerbaren brauchen ist offensichtlich falsch. Und dieser Sockel, der nie unterschritten wird, wird ja auch weiter nach oben klettern.
Der größte Einsatz fossiler Kraftwerke war demnach am 25. November 2025 erforderlich. An diesem Tag lieferten Kohle- und Gaskraftwerke zusammen 910 Gigawattstunden (GWh) Strom. Dieser Höchstwert sei jedoch geringer als in den Vorjahren ausgefallen. So habe der Wert 2021 noch bei 1.010 GWh gelegen
Dazu passt dann das hier. Der Sockel der durch die erneuerbaren bereitgestellt wird steigt, folgerichtig sinkt die Notwendigkeit eines fossilen Backups.
Die Kompensation der Dunkelflaute durch fossile Energieträger wirkt sich zudem stark auf den Strompreis aus. An Tagen mit wenig Wind und Sonne lag der Börsenstrompreis demnach im Durchschnitt bei 153 Euro pro Megawattstunde (MWh). An einem durchschnittlichen Tag seien es dagegen nur 89 Euro pro MWh gewesen.
Und da haben wir es. Die erneuerbaren wirken deutlich senkend auf den Strompreis.

Danach kommt noch der Hinweis, das Batteriespeicher alleine nicht ausreichend sind das abzudecken und das es ohne Wasserstofffähige Gaskraftwerke nicht gehen wird. So weit so klar.

Wenn man aus solchen Studien eins ziehen kann dann das: Je schneller wir mit dem Netzausbau und dem Ausbau der erneuerbaren voranschreiten umso billiger wird die Energiewende. Wir müssen dann weniger Backup-Kraftwerke bauen und senken den Strompreis durch die erneuerbaren. Das ganze zögern, was wir jetzt von der Regierung sehen, dass man den Ausbau bremsen muss um Kosten zu sparen, das wird das genau Gegenteil erreichen. Nämlich steigende Kosten für alle.


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29.01.2026 um 09:22
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 23.01.2026:wenn man dänischen Windstrom für 5ct einkaufen kann.
Ich weiß ja nicht wo du diese Preise her hast.
Ich weiß nur daß die KWh in Dänemark umgerechnet zwischen 29ct und 40ct liegt.


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29.01.2026 um 09:29
Zitat von synandysynandy schrieb:Ich weiß ja nicht wo du diese Preise her hast.
Ich weiß nur daß die KWh in Dänemark umgerechnet zwischen 29ct und 40ct liegt.
Wenn Deutschland Strom aus dem Ausland importiert, dann natürlich nich zu deren Privatkundenpreisen, sondern zu Börsenpreisen.

mfg
kuno


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29.01.2026 um 09:56
Zitat von synandysynandy schrieb:Ich weiß ja nicht wo du diese Preise her hast.
Ich weiß nur daß die KWh in Dänemark umgerechnet zwischen 29ct und 40ct liegt.
Ist das wirklich das Niveau auf dem ihr über die Energiewende nachdenkt? Das grenzüberschreitender Stromhandel zu Privatkundenpreisen stattfindet?

Mal abgesehen davon das die von mir genannten Preise als Beispiel zu verstehen sind um den Zusammenhang deutlich zu machen. Die Größenordnung der Preise ist aber schon so richtig.


Stromgestehungskosten-Deutschland-2024

Quelle: https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html

Hier sehen wir das Windstrom Inshore für 4-10ct produziert wird und Offshore für 6-11ct. Wenn wir dänische Überkapazitäten abnehmen, dann bewegen wir uns eher am unteren Rand der Spanne. Wir sehen hier auch das die konventionelle Stromerzeugung bei 15ct anfängt.

Leute, hört doch mal auf euch von der Bild, Welt und Focus zur Energiewende verarschen zu lassen und beschäftigt euch doch mal mit den Fakten. Zum Beispiel mit der oben verlinkten wissenschaftlichen Studie.


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02.02.2026 um 20:11
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 29.01.2026:Ist das wirklich das Niveau auf dem ihr über die Energiewende nachdenkt? Das grenzüberschreitender Stromhandel zu Privatkundenpreisen stattfindet?
Wie kommst du von meiner Aussage auf die Idee daß das etwas mit dem Niveau, auf dem "wir" über die Energiewende denken, zu tun hat?
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 29.01.2026:Leute, hört doch mal auf euch von der Bild, Welt und Focus zur Energiewende verarschen zu lassen und beschäftigt euch doch mal mit den Fakten. Zum Beispiel mit der oben verlinkten wissenschaftlichen Studie.
Komm, hör auf. Wissenschaft kann auch auf einem ähnlichen Niveau wie die Medien liegen.
Sowieso verbreiten alle, welche nicht die identische Meinung haben, automatisch Desinformation. Oder?

Und Thema "Fakten". Wer bestimmt denn was "Fakten" sind? Glaubst du alles was mit "Fakten" gekennzeichnet ist? Ich hoffe mal nicht.


Aber gut. Nun zu meinem eigentlichen Beitrag.

https://www.cicero.de/wirtschaft/friedrich-merz-bezeichnet-atomausstieg-als-fehler-energiewende
Deutschland betreibt seit Jahren die dümmste Energiepolitik der Welt.“ So titelte das Wall Street Journal bereits im Jahr 2019. Offensichtlich ist Bundeskanzler Merz jetzt, sechs Jahre nach dieser Schlagzeile, auch zu dieser Erkenntnis gelangt. Beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle/Saale bezeichnete er es als schweren strategischen Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Die Energiewende nannte er die teuerste und ineffizienteste der Welt.

Warnungen vor dieser Energiewende hat es also genügend gegeben: Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte bereits 2013 vor hohen Energiepreisen in Deutschland. Der Bundesrechnungshof mahnte in den vergangenen zehn Jahren nahezu jährlich, die Energiewende sei nicht ausreichend koordiniert und unzureichend gesteuert. Der Aufwand und die Belastungen für Bürger und Wirtschaft stehen in keinem Verhältnis zu dem mageren Ertrag.
Meine Meinung dazu?
Der Artikel zeichnet ein Bild vom (relativ) aktuellen Zustand. Wenn der Weg bzgl Energiewende so wie bisher verfolgt wird könnte es schon schwierig werden für die deutsche Industrie. Billige Energie ist nun mal ein wichtiger Faktor, gerade für "energieintensive" Industrie.
Daß Subventionen keine Dauerlösung sein können ist, denke ich mal, allen klar.

Und ja, ich weiß daß cicero.de als rechtsextreme Seite gesehen wird. Trotzdem sind in diesem Artikel einige Bereiche durchaus nachprüfbar.


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02.02.2026 um 20:31
Zitat von synandysynandy schrieb:Und Thema "Fakten". Wer bestimmt denn was "Fakten" sind? Glaubst du alles was mit "Fakten" gekennzeichnet ist? Ich hoffe mal nicht.
Nun, ich habe einen Link zu einer wissenschaftlichen Studie gepostet. Die besteht nicht nur aus diesem einem Bildchen. Dort wird ganz genau erklärt, wie die Studie durchgeführt wurde, warum sie wann welche Werte gewählt haben usw. So, dass es für jeden nachvollziehbar ist, den es interessiert.

Und es steht auch jedem Frei die Studie zu kritisieren. Dadurch das genau beschrieben ist, wie sie gemacht wurde, kann man ja den Autoren genau ihre Fehler aufzeigen. Also, wenn du der Meinung bist diese Studie ist fehlerhaft, dann kannst du ja gerne die Fehler der Autoren aufzeigen.

Das ist sicher eine andere Qualität von Fakten als irgendein Zeitungsartikel, der Meinungen zusammenträgt.
Zitat von synandysynandy schrieb:Daß Subventionen keine Dauerlösung sein können ist, denke ich mal, allen klar.
Warum subventionieren wir dann dauerhaft fossile Energien?


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Der Energiewende-Thread

02.02.2026 um 20:45
Zitat von alhambraalhambra schrieb:
Zitat von synandysynandy schrieb:Daß Subventionen keine Dauerlösung sein können ist, denke ich mal, allen klar.
Warum subventionieren wir dann dauerhaft fossile Energien?
weil beispielsweise am spritpreis alles hängt, dass vergisst du wohl. nenne mir eine ware welche nicht mit hilfe eines lkw an ihr ziel kommt.

E-LKW lohnen sich für die meisten Speditionen aufgrund ihres preises und der infrastrucktur nicht.

wenn nun der spritpreis steigt, steigen die kosten der unternehmer welche umgelegt werden auf die belieferten firmen welche wiederum den preis an ihre Kunden weiter schieben.

und wenn du nicht willst, dass beispielsweise ein kilo mehl statt 0,59euro auf einmal 2.50 kostet oder auch jegliche anderen preise explodieren muss der spritpreis gehalten werden wenn der spritpreis nicht gehalten wird kann der normalbürger von seinem lohn nicht mehr zur arbeit fahren und dazu nichtmal mehr was zu essen kaufen, was aktuell ja schon teuer genug ist.

ich denke mal, dass dies jedem halbwegs inteliegenten Menschen einleuchten sollte. das kannst du auch nicht mit etwas windenergie raus holen


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02.02.2026 um 20:50
Zitat von morkbarthmorkbarth schrieb:weil beispielsweise am spritpreis alles hängt, dass vergisst du wohl. nenne mir eine ware welche nicht mit hilfe eines lkw an ihr ziel kommt.
Das ist doch nicht das Thema. Der Vorposter meinte, dass Subventionen keine Dauerlösung sein können. Offensichltlich sind sie es in der fossilen Welt aber. Was denn nun? Sind Subventionen nun gut oder schlecht. Oder sind nur fossile Subventionen gut und erneuerbaren schlecht?


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