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Der Energiewende-Thread

3.013 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

04.03.2026 um 16:58
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ist nicht soviel wie ich dachte... etwa 40 Mrd €... Plus ca. 60 Mrd Steuerausfall Plus 50 Mrd € Netzentgelte... Also so 150 Mrd € Doch weniger als der Bundeshaushalt
Schaut doch gut aus, die fossile Subenvtionen werden mit ca.22 Mrd geschätzt - nach der "Wirtschaftswunderexplosion 2.0 brought you by ApexOne" fallen die Kosten gar nicht mehr auf.
Natürlich wird der Verbrauch steigen, aber auch solchen Bürgern kann man helfen:
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ja, eben. Sonst baue ich meine Wärmepumpe wieder aus und mache nen Durchlauferhitzer rein. Und elektrische Heizkörper... und mine Bitcoins.

Stromkosten müssen runter, keine Frage. Auf 0 wäre ne Katastrophe. Sowohl wirtschaftlich als auch technisch. Wenn plötzlich jeder nach belieben Strom brauchen kann, das halten die Netze gar nicht aus.
Würde man meine Beiträge komplett lesen, ich habe korrigiert und eine Lösung präsentiert:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich denke das kriegt man im Griff -> mit Kontingenten, es wird doch zB immer 1500kWh bzw. 2500kWh/Jahr Single/Doppelhasthalt angenommen, diese können kostenlos sein, das was drüber ist gerne preislich versalzen.
;)


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04.03.2026 um 18:06
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nachdem uns 2022 schon mal alles um die Ohren geflogen ist, und jetzt wieder. Wie oft muss denn sowas passieren, damit endlich mal eingesehen wird, dass Abhängigkeit von anderen bei Energiethemen einfach ne Scheissidee ist?
Man hätte die Energiewende 2022 neu evaluieren müssen.
Das Katar Russland bei der Energiewende ersetzt war immer ein Risiko, da nützte es nichts mit Habeck seiner Verbeugung vor den Kataris und der Jubel der Anhänger.
Gas als Backups muss entweder verstärkt aus Deutschen Vorkommen besorgt werden oder man sollte Kernenergie wieder in Betracht ziehen.


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04.03.2026 um 18:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Würde man meine Beiträge komplett lesen, ich habe korrigiert und eine Lösung präsentiert:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich denke das kriegt man im Griff -> mit Kontingenten, es wird doch zB immer 1500kWh bzw. 2500kWh/Jahr Single/Doppelhasthalt angenommen, diese können kostenlos sein, das was drüber ist gerne preislich versalzen.
Klar und die ganzen Industrieunternehmen, die sich dank kostenlosem Strom hier ansiedeln und das neue Wirtschaftswunder auslösen, mieten sich für ihre Server und Produktionstätten einfach jede Menge 2-Raum Wohnungen, um so an 2,5MWh kostenlosen Strom zu kommen. :D
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Das Katar Russland bei der Energiewende ersetzt war immer ein Risiko, da nützte es nichts mit Habeck seiner Verbeugung vor den Kataris und der Jubel der Anhänger.
Nur hat Katar aber nich Russland ersetzt! LNG Importe deckten gerade mal 10% des deutschen Gasbedarfs, das meiste davon aus den USA.
Über LNG lässt sich der Import doch sehr schön diversifizieren, solange man noch Erdgas benötigt.
Aus Russland kam damals über die Hälfte des deutschen Erdgases, das war schon ne andere Hausnummer.

kuno


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04.03.2026 um 18:29
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und jetzt will uns die Union aus purer Ideologie weiter in die Abhängigkeit von anderen treiben?
Mit Ideologie hat das imho gar nix zutun, eher mit dem Erhalt von Geschäftsmodellen, an denen einige gern noch etwas länger Geld verdienen möchten.

mfg
kuno


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04.03.2026 um 18:40
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Gas als Backups muss entweder verstärkt aus Deutschen Vorkommen besorgt werden oder man sollte Kernenergie wieder in Betracht ziehen.
Wir schaffen es gerade mal 5% unseres Gasbedarfs mit eigener Produktion zu decken. Tendenz fallend, weil die Lagerstätten bald leer sind. Man könnte noch Schiefergas fracken, wenn man das vollständig fördert könnten wir 10 Jahre lang hinkommen. Konzept für die Zukunft sieht anders aus.
Kernenergie ersetzt auch bloss eine Abhängigkeit durch eine andere. Uran kommt nämlich auch nur aus dem Ausland

Nur eneruerbare Energien können uns dauerhaft Versorgen und die Abhängigkeiten aus dem Ausland eliminieren.


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04.03.2026 um 18:45
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nur eneruerbare Energien können uns dauerhaft Versorgen und die Abhängigkeiten aus dem Ausland eliminieren.
Da das noch einige Jahrzehnte dauern könnte, wenn es denn überhaupt realisierbar sein wird, benötigt man bis dahin entsprechende andere Energielieferanten.
Ob Kohle und Gas die bessere Wahl sind als Kernenergie?


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05.03.2026 um 08:53
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Da das noch einige Jahrzehnte dauern könnte, wenn es denn überhaupt realisierbar sein wird, benötigt man bis dahin entsprechende andere Energielieferanten.
Und wie lange würde es deiner Meinung nach dauern, eine relevante Menge Kernkraftwerke zu bauen? Die Frage nach der Realisierbarkeit gilt doch für AKW mindestens genauso.

kuno


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05.03.2026 um 09:31
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Da das noch einige Jahrzehnte dauern könnte, wenn es denn überhaupt realisierbar sein wird, benötigt man bis dahin entsprechende andere Energielieferanten.
Also, es ist realisierbar. Und ja, du hast recht, es wird noch etwas Zeit brauchen. der Punkt über den ich mich aber aufrege, ist ja das unsere aktuelle Regierung das genaue Gegenteil tut von dem was sie tun sollte. Nämlich volle Kraft voraus
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ob Kohle und Gas die bessere Wahl sind als Kernenergie?
Es gibt in diesem Land keine Kernkraftwerke.


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05.03.2026 um 09:42
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Die Frage nach der Realisierbarkeit gilt doch für AKW mindestens genauso.
Damit würde man sich aber von Problemen wie den Gaspreisen weit mehr abkoppeln und Wasserstoff als zukünftige Alternative schwindet immer mehr, die benötigten Mengen scheinen nie realisierbar zu sein.
Somit investiert man dann seit 2003 in Gaskraftwerke bis heute mit dem Wissen nicht davon loszukommen.
Wenn man den CO² Ausstoß senken will, dann sollte man sich ehrlich fragen welche Alternativen man hat.

Wenn die Energiewende einzig eine Abkehr von der Kernkraft sein soll, dann ist diese ja mittlerweile vollzogen und man könnte sich teure Projekte ja sparen.


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05.03.2026 um 10:04
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Damit würde man sich aber von Problemen wie den Gaspreisen weit mehr abkoppeln
Wieso mehr abkoppeln? Soweit ich weiß, is das Ziel der Energiewende die komplette CO2 Neutralität ist n Deutschland und demnach beinhaltet dies ja auch eine komplette Abkehr von fossilen Brennstoffen, incl. Erdgas.
Weit mehr abkoppeln als kein Gas mehr verbrauchen geht doch gar nich.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wasserstoff als zukünftige Alternative schwindet immer mehr, die benötigten Mengen scheinen nie realisierbar zu sein.
Is das so? Kannste das mal etwas ausführen, vielleicht mit ordentlichen Studien oä.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Somit investiert man dann seit 2003 in Gaskraftwerke bis heute mit dem Wissen nicht davon loszukommen.
Wenn man den CO² Ausstoß senken will, dann sollte man sich ehrlich fragen welche Alternativen man hat.
In Gaskraftwerken kann man ja nich nur Erdgas verbrennen.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn die Energiewende einzig eine Abkehr von der Kernkraft sein soll, dann ist diese ja mittlerweile vollzogen und man könnte sich teure Projekte ja sparen.
Wenn das so wäre, dann ja, is aber nich so.

kuno


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05.03.2026 um 10:28
Was sagen denn eigentlich Elektroautos zum Thema Energiewende? Das wurde überhaupt noch nicht thematisiert! :D

Heute morgen habe ich unsere ZOE gefragt, was sie persönlich denn von den aktuellen politischen Entwicklungen und Entscheidungen hält. So richtig glücklich sah sie IMHO nicht aus:


ZOE traurig 20260305 061342


Mal so ganz nebenbei angemerkt.


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05.03.2026 um 13:57
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:oder man sollte Kernenergie wieder in Betracht ziehen.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ob Kohle und Gas die bessere Wahl sind als Kernenergie?
Wäre mir persönlich egal oder sogar recht,
nur kriegen wir sowas momentan nicht mehr so einfach hin, siehe andere Großprojekte.

Stg21 Eröffnungsdatum erneut verschoben

Und diese Vorgehensweise ist auch nicht Grad die tolle Lösung:

Bundesumweltministerium streicht zeitliches Ziel für Atommüllendlager


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05.03.2026 um 19:45
Zitat von hiddenhidden schrieb:Wäre mir persönlich egal oder sogar recht,
nur kriegen wir sowas momentan nicht mehr so einfach hin, siehe andere Großprojekte.
Ja, hier liegen auch 2 Windparkprojekte seit nun fast 4 Jahren still, weil die Leute die WKA nicht vor der Tür haben wollen.
Trotz Erleichterungen durch die Politik sinkt die Geschwindigkeit der Umsetzung.
Die LNGs konnten unter der Ampel und Habeck aber plötzlich innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden.

Mit der neuen Gaskraftwerken wird es auch neue Widerständler geben?
Es wird ja massiv Stimmung gemacht dagegen, obwohl diese laut Netzagentur dringend benötigt werden und nicht erst seit gestern.


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05.03.2026 um 20:11
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Trotz Erleichterungen durch die Politik sinkt die Geschwindigkeit der Umsetzung
Wie kommste denn auf die Idee?
Hier mal die Entwicklung des WEA Zubaus in Deutschland:

Windzubau-Deutschland-bis-2025
https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-39479-rekord-ausschreibungen-und-mehr-neuanlagen-windenergie-ausbau-in-deutschland-gewinnt-2025-an-tempo

Seit die Ampel die Genemigungsverfahren für WEA beschleunigt hat, steigen die Zubauzahlen jedes Jahr an, also genau das Gegenteil von dem, was du uns hier erzählen möchtest.

kuno


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05.03.2026 um 20:24
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Seit die Ampel die Genemigungsverfahren für WEA beschleunigt hat, steigen die Zubauzahlen jedes Jahr an, also genau das Gegenteil von dem, was du uns hier erzählen möchtest.
Ich habe nirgends geschrieben, dass der Zubau nicht zugenommen hätte. Lies meinen Post doch noch einmal.
Ich habe auf die hier örtlichen Probleme hingewiesen.
Und sowas betrifft doch deutschlandweit nicht nur WKAs oder PV Anlagen, mittlerweile gibt es doch gegen fast alles eine BI oder eine NGO die versucht Projekte zu verhindern oder zumindest maximal zu erschweren.


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05.03.2026 um 20:53
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ich habe nirgends geschrieben, dass der Zubau nicht zugenommen hätte.
Du hast geschrieben:
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Trotz Erleichterungen durch die Politik sinkt die Geschwindigkeit der Umsetzung
Das is eine allgemeine Aussage, die im Bezug auf den Ausbau von WEA falsch is.
Wenn du das nur auf die 2Projekte bei dir in der Region bezogen hast, ok, aber was soll das schon bedeuten.

kuno


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05.03.2026 um 21:02
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das is eine allgemeine Aussage, die im Bezug auf den Ausbau von WEA falsch is.
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt, ich meinte nicht den Gesamtzubau, sondern bezog mich auf Probleme Projekte umsetzen zu können.
Das trifft natürlich nicht auf alle und alles zu.

Das wollte ich so nicht rüberbringen und ist in der Tat missverständlich.
Mein Fehler.

Aber ein erneut ansteigender Zubau in Zahlen zeigt nicht auf, wie viele Projekte noch nicht realisiert werden konnten. Vielleicht wäre der Zubau weit höher ausgefallen?


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06.03.2026 um 01:37
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Aber ein erneut ansteigender Zubau in Zahlen zeigt nicht auf, wie viele Projekte noch nicht realisiert werden konnten. Vielleicht wäre der Zubau weit höher ausgefallen?
Das wird schon noch weniger durch den geplanten "Redipatchment-Vorbehalt", der verhindern soll, das PV oder WKA Anlagen gebaut werden, wenn das Netz dafür nicht ausgelegt ist. Der Netzausbaus muß dann vom PV- oder WKA-Betreiber bezahlt werden.
Dazu gehört die Abschaffung der Förderung für private Solaranlagen und der Baustopp für Wind- und Solaranlagen, die in einem Gebiet mit begrenzten Netzkapazitäten angeschlossen werden wollen.
Quelle: https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101154686/lobby-vorwuerfe-gegen-reiche-auffaellige-naehe-zu-eon-und-rwe-.html
Und zuletzt fordert die Westenergie-Chefin, einen "Redispatch-Vorbehalt" einzuführen: Erneuerbare-Energie-Anlagen, die sich bewusst an einen bekannten Netzengpass anschließen ließen, "sollten keinen finanziellen Ausgleich für die von den Netzbetreibern vorgenommenen Leistungsreduzierungen bekommen. Dieser Redispatch-Vorbehalt sollte so lange gelten, bis der Netzausbau abgeschlossen und der Engpass beseitigt ist", schreibt Reiche.
Quelle: https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101154686/lobby-vorwuerfe-gegen-reiche-auffaellige-naehe-zu-eon-und-rwe-.html

Es gibt Betreiber, die nicht mal ihren eigen erzeugten Strom nutzen können, weil die Einspeiseleitung das angeblich nicht zulässt.
Wofür habe ich zig Jahren EEG bezahlt?
Das ist Deutschland, die Lobby die sich hinter der ihr so verpönten Bürokratie versteckt... Ist ein Fall für Extra3 - Der reale Irrsinn.


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Der Energiewende-Thread

06.03.2026 um 04:57
Zitat von hiddenhidden schrieb:Wofür habe ich zig Jahren EEG bezahlt?
Wenn Du in Deutschland Steuern abführst zahlst Du die EEG immer noch.
Das Netz ist natürlich nicht für die EE Einspeisung nach Lust und Laune ausgelegt, diese Strukturen müssen erst erschaffen werden und werden noch viel Geld kosten.
Ist halt auch eher unpopulär, eine Regierung kann mit Zubau an installierter Leistung mehr Wahlkampf machen als mit das Netz ausgebaut, um zusätzliche Leistungsinstallation zu ermöglichen.


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Der Energiewende-Thread

06.03.2026 um 09:14
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn Du in Deutschland Steuern abführst zahlst Du die EEG immer noch.
Das Netz ist natürlich nicht für die EE Einspeisung nach Lust und Laune ausgelegt, diese Strukturen müssen erst erschaffen werden und werden noch viel Geld kosten.
Ist halt auch eher unpopulär, eine Regierung kann mit Zubau an installierter Leistung mehr Wahlkampf machen als mit das Netz ausgebaut, um zusätzliche Leistungsinstallation zu ermöglichen
Die Frage ist halt nur wie macht man es.

Unsere Gemeinde hat kein Geld für eine Strasensanierung, da solche Sachen früher über Sonderförderungen liefen.

Die sind seit den 2000er abgeschafft.

Nun gehen die Straßen wirklich kaputt....

Und wir könnten argumentieren: viel Geld, wer soll es zahlen , alles so schwer.

Und dann müssen wir konsequent sein: lasst uns den Laden dicht machen....


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