alhambra schrieb:Fossile Subventionen sind welche die unsere Lebensgrundlage zerstören. Das können also keine guten Subventionen sein.
Fairerweise sollten dann aber alle Subventionen entfallen. Weil wie komme ich zB dazu anderen Leuten eine E-Auto Prämie zu finanzieren?
Und zur Lebensgrundlage. Dürfte dem Großteil der Welt, natürlich nicht EU und Deutschland, wohl egal sein. Siehe COP30 Ergebnis.
Somit steht fest: Die EU, insbesondere Deutschland, muss das Weltklima retten. Weil eben sonst nicht wirklich viele mitmachen.
Das eigentlich spannende am COP30 Ergebnis ist daß man im Netz gefühlte 15 Auslegungen davon findet.
alhambra schrieb:Wenn du die Korrektheit der Studie auch nicht bezweifelst, dann ist es also korrekt, dass Strom aus erneuerbaren Energien deutlich günstiger ist, als solcher aus fossilen Kraftwerken?
Natürlich, in der Produktion ist er günstiger da ja keine Rohstoffe zum Betrieb notwendig sind.
alhambra schrieb:Wenn ferner auch noch ein Merit-Order Prinzip gilt, dass dafür sorgt, dass das teuerste (also ein fossiles) Kraftwerk den Strompreis dominiert. Dann wäre es also logisch, das wir so schnell wie möglich komplett auf erneuerbare Energien wechseln müssen, und die Strompreise dauerhaft zu senken?
Eigentlich spielt doch das Merit-Order Prinzip den EE-Erzeugern in die Hände. Sprich, solange noch "fossile" Kraftwerke am Netz sind bekommen die doch viel mehr Geld für die kWh als es im Fall von reiner 100% EE der Fall ist.
Mit diesem Plus an Geld können die EE-Erzeuger doch viel einfacher neue Anlagen bauen.
Und zum Punkt Strompreise. Aktuell besteht der Strompreis (Stromverbrauch 3.500 kWh p.a) zu 41,3% aus "Stromerzeugung", 33,9% Steuern und 24,8% Netzentgelte.
Noch ein Link zum Thema "Vollkosten pro kWh".
https://www.tech-for-future.de/kosten-kwh/Ja ich weiß, ist sicher auch wieder nur rechte Desinformation auch wenn der Seiteninhaber sich selbst als stolzer Links-Grüner bezeichnet.
alhambra schrieb:Und dann wäre also der Käse aus dem von dir zitierten Cicero Artikel widerlegt? Bzw. die Ausufernden Kosten der Energiewende kämen lediglich daher, dass wir einfach nur nicht konsequent genug umsteigen?
Sag doch was dich an dem verlinkten Artikel stört. Sind die Aussagen von Experten und Politikern nicht korrekt?
Achja. Schöne Grafik.
:)
kuno7 schrieb:Zeig doch erstmal auf, dass die erneuerbaren Energien für die hohen Energiepreise verantwortlich sind, wenn du meist, das wäre so. Oder kannst du das nich?
Hab ich behauptet daß die EE für hohe Strompreise verantwortlich sind?
Dann müssten die Industrie-Unternehmen ja eigentlich Schlange stehen. Man müsste denen dann halt sagen daß sie halt bitte nur dann produzieren wenn genug Strom aus EE verfügbar ist.
Und natürlich kann man dann Strom aus anderen Ländern importieren, führt aber dann auch wieder zu einer Art von Abhängigkeit.
Weiters: Im Jahr 2024 brauchte die deutsche Industrie rund 928.611 GWh (3 343 Petajoule) an Strom. Davon gehen 10,7% in die Mineralölverarbeitung welche ja idealerweise wegfallen soll. Abzüglich Ölverarbeitung verbleiben dann noch 829.250 GWh.
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_405_435.html2024 wurden 285.900 GWh durch EE erzeugt.
Quelle:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#stromDa muss noch einiges an EE ausgebaut werden um die Industrie zu versorgen.