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Der Energiewende-Thread

2.764 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

18.02.2026 um 09:30
Und dazu kommt ja noch, das man Arbeitsplätze schaffen und Geld verdienen könnte in dem man Produkte herstellt, die für den Klimaschutz gebraucht werden.


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18.02.2026 um 10:00
@alhambra 👍

Und auch Produkte die für die Bewältigung der Folgen benötigt werden die durch den Klimawandel benötigt werden weltweit.

Küstenschutz, Deichbau, Bau von Hochwasser Schutzwänden, mobile und stationäre Kühlräume für schwache Personen die bei Hitzewellen wie die Fliegen sterben, Amphibienfahrzeuge, Entwicklung und Forschung an Hitze-resistenten Pflanzen und Bäumen, Hochleistungswasserpumpen, endlich mal eine bessere Kühltechnik als den uralten Kompressor, industriell massenhaft herstellbar.

Vielleicht auch ein paar Produkte für Länder die gerne etwas für die Energiewende bei sich tun möchten. Sowas soll's ja auch geben...

Also komplett emissionsfreie Technik in allen Bereichen.

Ich denke es gibt da unendlich viele Marktlücken und Forschungsgebiete.

Soweit ich mich erinnern kann waren wir doch male das Land der Dichter und Denker sowie Erfinder.

Lets go!

Und das beste daran: Die hier angesprochenen Produkte braucht man sogar, wenn man nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt und /oder einem der Klimaschutz (warum auch immer) zu teuer ist.😅


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18.02.2026 um 14:00
Zitat von alhambraalhambra schrieb:können wir es uns leisten keinen Klimaschutz zu machen?
Auch im CO2 Steuergeschäft gibt es 50 shades of grey - ich frage mich wenn dem Staat (ho ho ho) der Klimaschutzs sooo wichtig ist, warum werden alle Projekte/Produkte/Dienstleistungen aus dieser Sparte besteuert?
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und dazu kommt ja noch, das man Arbeitsplätze schaffen und Geld verdienen könnte in dem man Produkte herstellt, die für den Klimaschutz gebraucht werden.
Hier gilt: es ist ein Zusatzgeschäft der weitere wirtschaftliche Basis und Finanzen braucht..die sollen woher kommen wenn man vorher die Wirtschaft kaputt macht?

Lächerlich: bis jetzt ca.500Mrd. in die Energiewende gesteckt, man hat immer noch Stromhöchstpreise...und zur ersten Frage:
es sind noch ca. 5 Billionen (also zehnfache Geldmenge wie bis jetzt) notwendig um bis 2049 mit den Vorgaben durch zu sein...220 Mrd. jährlich...klappt bestimmt.


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18.02.2026 um 14:21
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Lächerlich: bis jetzt ca.500Mrd. in die Energiewende gesteckt, man hat immer noch Stromhöchstpreise..
In absoluten Zahlen vielleicht... nutzt man aber in so einem Vergleich nicht, weil das 0 Aussagekraft hat.


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18.02.2026 um 17:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hier gilt: es ist ein Zusatzgeschäft der weitere wirtschaftliche Basis und Finanzen braucht..die sollen woher kommen wenn man vorher die Wirtschaft kaputt macht?
Alleine die 100 größten Unternehmen haben letztes Jahr einen Gewinn von über 100mrd Euro gemacht. Und da kann man nichts davon in zukünftige Geschäftsfelder investieren?


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18.02.2026 um 17:52
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Alleine die 100 größten Unternehmen haben letztes Jahr einen Gewinn von über 100mrd Euro gemacht.
Wenig, das ist nix. Das brauchen die um ihre dauernd steigenden Kosten in Deutschland abzudecken...zB die GKV Erhöhung beeinflusst die Personalkosten
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und da kann man nichts davon in zukünftige Geschäftsfelder investieren?
Was ist der ROI? Siehe oben - mMn muss ein Unternehmen in DE mindestens 8% Kapitalrendite erwirtschaften um das nächste Jahr zu überleben.
Außerdem sehe ich eine gewisse Unsicherheit in dem "Klimageschäft" - die nächste Regierung stellt wieder alles ein und dann sind die Investitionen futsch.
Es kann also nur etwas geben was so läuft, unabhängig von der Politik zB...aber alles ist so "super" dass es ohne Subventionen nicht läuft.


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18.02.2026 um 20:03
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Bei dir klingt es für mich nach „entweder mehr Klimaschutz und Verteuerung oder weniger Klimaschutz und mehr Wohlstand“.
Aber is das denn wirklich so?
Ja das ist so, außer du wolltest erstmal decarbonisieren und die teureren Produkte über Finanzhilfen in günstigere verwandeln, welche man zB als Zukunftskredit mit Rückzahlung 2050 der nächsten Generation aufbürdet.
Zitat von ForesterForester schrieb:@alhambra 👍

Und auch Produkte die für die Bewältigung der Folgen benötigt werden die durch den Klimawandel benötigt werden weltweit.

Küstenschutz, Deichbau, Bau von Hochwasser Schutzwänden, mobile und stationäre Kühlräume für schwache Personen die bei Hitzewellen wie die Fliegen sterben, Amphibienfahrzeuge, Entwicklung und Forschung an Hitze-resistenten Pflanzen und Bäumen, Hochleistungswasserpumpen, endlich mal eine bessere Kühltechnik als den uralten Kompressor, industriell massenhaft herstellbar.

Vielleicht auch ein paar Produkte für Länder die gerne etwas für die Energiewende bei sich tun möchten. Sowas soll's ja auch geben...

Also komplett emissionsfreie Technik in allen Bereichen.

Ich denke es gibt da unendlich viele Marktlücken und Forschungsgebiete.

Soweit ich mich erinnern kann waren wir doch male das Land der Dichter und Denker sowie Erfinder.

Lets go!

Und das beste daran: Die hier angesprochenen Produkte braucht man sogar, wenn man nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt und /oder einem der Klimaschutz (warum auch immer) zu teuer
Mhhh das klingt so, als wenn man zB für das Bauen von PV Modulen grünen Strom braucht.

Oder man für die Produktion von Medikamenten besonders gute Gesundheitsvorsorge braucht ;)

Und dann ist da eine gute Portion Naivität drin ;)

Was machen denn die Niederländer:
Führende Akteure im europäischen Deichbau (Wasserbau-Spezialisten):
Boskalis (Niederlande): Ein weltweit führender Akteur im Küstenschutz. Boskalis entwirft, konstruiert und wartet harte Küstenschutzanlagen wie Deiche und Dämme sowie weiche Lösungen wie Strandaufspülungen.
Van Oord (Niederlande): Spezialisiert auf Küstenschutz, Landgewinnung und Wasserbauprojekte, einschließlich der Stabilisierung von Küsten durch Wellenbrecher und Buhnen.
Jan De Nul Group (Belgien): Führend in Baggerarbeiten und Wasserbau, oft tätig im Küstenschutz und der Errichtung von Uferschutzanlagen.
DEME Group (Belgien): Ebenfalls ein Hauptakteur im Bereich Wasserbau, der maritime Infrastruktur und Küstenschutzprojekte realisiert.
van den Herik (Niederlande): Spezialisiert auf Baggerarbeiten, Uferschutz und Deichbauprojekte.
Quelle: Google KI
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Alleine die 100 größten Unternehmen haben letztes Jahr einen Gewinn von über 100mrd Euro gemacht. Und da kann man nichts davon in zukünftige Geschäftsfelder investieren?
Klar:

Schauen wir mal:


Screenshot 20260218 195219 Chrome


Rot Stellenabbau oder BASF neues Zentrum in China.

Siemens Healtheneer 250 Mio Zentrum.

Infineon... nö baut nicht. North Volt war ja auch nicht.

Also die Unternehmen werden investieren, aber nicht in Deutschland.

Den Rest kann ja jemand mal durchgehen.

Ggf wäre eine Bio vollverrottbare Panzergranate von Rheinmetall der Bringer ;)


Nein ich bleibe dabei: wenn wir zu früh auf die Vollwende wert legen, wird uns das Geld kosten im Sinne von Wettbewerbsfähigkeit.

Die Chinesen machen es vor: Es sind Opportunisten. Vollgas in EE bei gleichzeitig voller Ausnutzung von nichtEE.

Mit letzterem wird Geld verdient um ersteres zu bezahlen.

Unser Weg "CO2 Steuer " , die alle zahlen , damit sich die Umrüstung lohnt.


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18.02.2026 um 20:13
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Rot Stellenabbau oder BASF neues Zentrum in China.

Siemens Healtheneer 250 Mio Zentrum.

Infineon... nö baut nicht. North Volt war ja auch nicht.

Also die Unternehmen werden investieren, aber nicht in Deutschland.
Und der Grund dafür is der Klimaschutz? Das solltes du dann aber mal aufzeigen.

kuno


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24.02.2026 um 20:07
Zitat von kuno7kuno7 schrieb am 18.02.2026:Und der Grund dafür is der Klimaschutz? Das solltes du dann aber mal aufzeigen.
Der Grund ist fehlende Transformationswille gepaart mit fehlenden Zielen.

Weder muten wir uns was zu noch haben wir ein "Ziel" wohin wir wollen

Und das setzt sich fort

Was machen wir also im Neubau mit 65% Quote EEGs... Wir senken das auf 2029 10%:
"Künftig können neben der Wärmepumpe, Fernwärme, hybriden Heizungsmodellen und Biomasseheizung weiterhin auch Gas- und Ölheizungen eingebaut werden."

Allerdings müssen Gas- und Ölheizungen mit einem wachsenden Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe betrieben werden, der 2029 bei 10 Prozent liegen soll. Das können Biomethan oder synthetische Kraftstoffe sein, die aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen hergestellt werden können.
Quelle: https://www.gmx.net/magazine/politik/inland/union-spd-kippen-65-prozent-regel-heizungen-41936096


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24.02.2026 um 20:37
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Und das setzt sich fort

Was machen wir also im Neubau mit 65% Quote EEGs... Wir senken das auf 2029 10%
Und der Grund für die Abwanderungen bzw. Nichtinvestitionen, die du oben aufführtest, is jetz dass wir 2029 auf 10% senken oder das wir nich gleich auf Null runter gehen, denn das wäre ja eigentlich offen gezeigtwer "Transformationswille"?
So richtig kann ich dir noch nich folgen.

kuno


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24.02.2026 um 20:40
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Und der Grund für die Abwanderungen bzw. Nichtinvestitionen, die du oben aufführtest, is jetz dass wir 2029 auf 10% senken oder das wir nich gleich auf Null runter gehen, denn das wäre ja eigentlich offen gezeigtwer "Transformationswille"?
Wer entwickelt denn hier Wärmepumpen mit hohen Lohnkosten und passender Bürokratie, wenn es doch wieder für 3 Jahre ausreicht die alte Gasheizung rauszuholen ???

Wer soll hier E Only effizent entwickeln, wenn der Verbrenner doch wieder reicht oder nicht... oder doch... oder nicht.... in ungereden Jahren ja in geraden nicht.

Versteht doch keiner mehr --> Also eher nichts machen --> erhalten was man hat


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24.02.2026 um 20:51
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wer entwickelt denn hier Wärmepumpen mit hohen Lohnkosten und passender Bürokratie, wenn es doch wieder für 3 Jahre ausreicht die alte Gasheizung rauszuholen ???
Wenn ein Unternehmen neue Wärmepumpen entwickelt, dann doch sicher nich nur für den deutschen Markt. Ob die dann auch in Deutschland gebaut werden, selbst wenn sie hier verkauft werden sollen, is dann ja noch mal ne ganz andere Frage.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wer soll hier E Only effizent entwickeln, wenn der Verbrenner doch wieder reicht oder nicht... oder doch... oder nicht.... in ungereden Jahren ja in geraden nicht.
Is doch das gleiche Ding. Die deutschen Autohersteller produzieren doch größtenteils fürs Ausland. Würden die Chinesen noch genauso VW, Audi, BMW oder Daimler kaufen, wie vor 10 Jahren, dann ginge es denen doch blendend. Is aber nich so.

Dass die deutsche Wirtschaft Probleme mit der Konkurrenzfähigkeit, auch wegen hoher Energiepreise hat, stimmt ja auch, nur liegt das eben nich an den EE, sondern daran, dass die Fossilen, insbesondere Erdgas so viel teurer geworden sind.

kuno


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24.02.2026 um 21:20
Ich halte einen gesunden Kernmarkt nahe am Unternehmenszentrum für wichtig und nicht eine SplitBRainSituation, welche wir aktuell eben erleben.

Wir rudern in EU und D zurück, um mehr Zeit zu haben, den anderen zuzuschauen.


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24.02.2026 um 21:22
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wir rudern in EU und D zurück, um mehr Zeit zu haben, den anderen zuzuschauen.
Das ist ja der Grund warum wir alle Zukinftsmärkte verpassen. Und dann jammern wir wieder rum, warum die Wirtschaft lahmt. Wie schiessen uns immer mehr ins Abseits und applaudieren der CDU dafür noch....


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24.02.2026 um 21:57
Es ist echt frustrierend diese rein raus rein Politik.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Der Grund ist fehlende Transformationswille gepaart mit fehlenden Zielen.

Weder muten wir uns was zu noch haben wir ein "Ziel" wohin wir wollen

Und das setzt sich fort
Es ist wie auf einem riesigen Kreuzfahrtschiff auf hoher See ohne Kompass und ohne Navigation. Keinen klaren Kurs, niemand weiß wohin, keine Visionen, nichts, aber es geht Vollgas vorwärts, bzw zurück.

Genau wie mit der Atomkraft. Hat damals vor sehr vielen Jahren die Regierung das Aus beschlossen, dann kamen immer wieder Verlängerungen und nochmal ein paar Jahre und dann nach Fukushima ein sofortiges Aus durchzuboxen, was dann nochmal etwas verzögert wurde und dann kam das endgültige "Aus".

Sofort wurden die Rufe nach einem Aus vom Aus vom Aus vom Aus laut und ich kann mir bis heute anhören, dass wir eigentlich die Dinger doch wieder anschmeissen könnten sollten, damit wir wieder billigen Strom haben.

Gleiches Trauerspiel beim Verbrenner und bei der Wärmepumpe. Rein, raus, rein raus, halb raus, doch nicht raus.

Und zu guter Letzt stellen "wir dann die Energie Wende vom Kopf auf die Füße...".

Aber gut, es bilden sich halt auch immer wieder andere Mehrheiten. Je nachdem wer die nächsten Wahlen gewinnt, sind dann Windräder, Wärmepumpen und Solarpanels sogar ganz verboten.🤷🤔

Aber davon mal abgesehen:

Kann mir irgendjemand erklären wie wir mit der Ölheizung mit synthetischen Brennstoffen unsere Wirtschaft wieder ankurbeln?

Ist es nicht viel mehr so wie wenn ich ein Feuer mit Benzin lösche, oder einem ertrinkenden einen Bleigürtel anlege und ihn zu retten?


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Der Energiewende-Thread

24.02.2026 um 22:17
Zitat von ForesterForester schrieb:Kann mir irgendjemand erklären wie wir mit der Ölheizung mit synthetischen Brennstoffen unsere Wirtschaft wieder ankurbeln?
Das haben "die" geklärt:
Lieferanten werden verpflichtet, anteilig klimafreundliche Gase und klimafreundliches Heizöl in den Verkehr zu bringen, insbesondere Biomethan, Wasserstoff und seine Derivate, synthetisches Methan und Bioöl - diese Quote soll 2028 mit einem Prozent starten.
Quelle: s.O.

Du sieht. "Man" macht "es"... Im "Team" --> TollEinAndererMachts


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24.02.2026 um 22:57
Dann lass uns die Punkte mal durchgehen.

Biomethan:

Chemisch identisch mit Erdgas (Hauptbestandteil: Methan, CH₄)
Kann direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden
Gilt als erneuerbarer Energieträger.
=> alter Hut da Biogas

Deutschland ist einer der führenden Biogas-Produzenten weltweit. Und trotzdem können wir nur ein einziges Prozent damit am gesamten Erdgas Verbrauch abdecken.
Biomethan ist ein flexibler, grundlastfähiger Energieträger, der genutzt werden kann, wenn Sonne und Wind temporär ausfallen. Es kann zur Stabilisierung des Stromnetzes, als grüne Prozesswärme in der Industrie, im Wärmemarkt oder als sofort verfügbarer Ersatz für fossiles Erdgas eingesetzt werden – klimafreundlich und speicherbar. Derzeit sind im Jahr 2025 in Deutschland etwa 250 an das Erdgasnetz angeschlossene Biomethananlagen in Betrieb. Dort werden jährlich rund 10 Terawattstunden (TWh) Biomethan produziert. Dies entspricht etwa einem Prozent des gesamten Gasverbrauchs in Deutschland.
Quelle: https://www.bdew.de/energie/gas-wasserstoff-biogas/biogas-biomethan/

Wasserstoff scheidet komplett aus, also weniger als ein Prozent, da wir alle nur denkbaren produzierbaren Mengen an Wasserstoff für die Industrie benötigen.
Stahlproduktion und Prozesswärme

Im übrigen reden wir hier über synthetischen Wasserstoff der aus sehr viel Strom hergestellt werden muss. Den Strom dafür und für synthetisches Methan kann man mindestens mit dem Faktor 4 effizienter direkt über die Wärmepumpe verheizen.

Und """ Bioöl" ist entweder Rapsöl aus Deutschland, was wir als Nahrungsmittel benötigen, oder Palmöl/Cocosöl aus Südost Asien, ebenfalls Lebensmittel und extrem umweltschädigend, alleine durch die langen Transport Wege um die halbe Welt.

Der Entwurf der Bundesregierung ist somit vollständig als unrealistisches und nicht umsetzbares Märchen entlarvt innerhalb von 10 Minuten.

Falls jetzt jemand auf die hochtrabenden Wasserstoff Deals eingeht die aktuell ausgehandelt werden:

Für die Herstellung werden absurd hohe Energiemengen benötigt, so dass man entweder alles mit Windrädern komplett zupflastern müsste, oder wie geplant das Zeug mit dem Schiff aus irgendwelchen Golfstaaten umgewandelt nach Deutschland bringen muss und hier wieder zurück transformiert einspeisen muss.

Also maximal ineffektiv und ineffizient.
Für den Import von Wasserstoff aus Übersee oder weiter entfernten Regionen kommen alternative Transportmethoden zum Einsatz:

Flüssiger Wasserstoff (LH₂): Wasserstoff kann unter extrem niedrigen Temperaturen (ca. -253 °C) flüssig gemacht werden, was die Transportkapazität erhöht. Dieser Weg ist jedoch kostspielig und technisch anspruchsvoll
4.
Wasserstoffträger (z. B. Ammoniak, Methanol): Wasserstoff kann chemisch gebunden in Form von Ammoniak (NH₃), Methanol oder LOHCs (Liquid Organic Hydrogen Carriers) transportiert werden. Diese werden oft per Schiff transportiert, da die bestehende Tanker-Infrastruktur genutzt werden kann
4
8.
Synthetischer Erdgas (SNG): In einigen Fällen kann Wasserstoff in synthetisches Erdgas umgewandelt werden, das dann über bestehende Erdgasleitungen transportiert wird. Dies birgt jedoch Risiken, da es die Repurposing-Pläne für Erdgasleitungen verzögern könnte
.
Quelle: Qwen VL 308 KI

Hier noch der Hinweis, dass man für die umwandelei in Ammoniak und wieder zurück rund 30 mwh pro Tonne Ammoniak benötigt.
Die Umwandlung von Wasserstoff in Ammoniak erfolgt über das Haber-Bosch-Verfahren, das unter hohem Druck und bei hoher Temperatur stattfindet. Der Energiebedarf ist erheblich – hier die wichtigsten Zahlen:

Energiebedarf pro Tonne Ammoniak
ca. 27–33 MWh elektrische Energie (je nach Effizienz und Technologie)
Zusätzlich ca. 10–15 GJ thermische Energie (z. B. für die Reaktorheizung)
Inklusive Wasserstoffproduktion (z. B. via Elektrolyse):
Für 1 Tonne Ammoniak werden etwa 180–200 kWh elektrische Energie benötigt, wenn der Wasserstoff aus erneuerbarem Strom stammt .

Quelle:

Qwen KI VL308


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25.02.2026 um 06:59
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Entwurf der Bundesregierung ist somit vollständig als unrealistisches und nicht umsetzbares Märchen entlarvt innerhalb von 10 Minuten.
Nö....

Su vergisst, dass man ja erst mit 1% anfangen will.

Es könnte noch eine Expertenkommission eingesetzt werden, die sagt "gibbet nicht" .

Dann werden es 0,164%

Das schreibt man ins Gesetz--> Auflage erfüllt --> wir können uns selbst feiern


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25.02.2026 um 07:43
Zitat von ForesterForester schrieb:Im übrigen reden wir hier über synthetischen Wasserstoff der aus sehr viel Strom hergestellt werden muss. Den Strom dafür und für synthetisches Methan kann man mindestens mit dem Faktor 4 effizienter direkt über die Wärmepumpe verheizen.
Ist eigentlich krass oder? Man will einen Prozess mit 400-600% Wirkungsgrad durch einen mit 50% Wirkungsgrad ersetzen.

Und warum? Nur um das Geschäftsmodell der Gasunternehmen zu retten und den Leuten nicht erklären zu müssen, das Wärmepumpen doch funktionieren. Nach dem man 3 Jahre lang Wärmepumpen-Horrorszenarien an die Wadn gemalt hat

Ein massiver Schaden für die Volkswirtschaft wird das mal wieder. Es ist doch abzusehen, dass dies weder technisch machbar ist, oder wirtschaftlich sinnvoll. Wer dem auf den Leim geht wird sich bald verwundert die Augen reiben, wenn seine Gasrechnung sieht.


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Der Energiewende-Thread

25.02.2026 um 07:57
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wer dem auf den Leim geht wird sich bald verwundert die Augen reiben, wenn seine Gasrechnung sieht.
Ubd das ist meine Befürchtung eben im Gegenteil:

Diese Menge ist so groß, dass man sie nicht fallen lassen kann. Also kommt der Kohlenwasserstoff Soli.

Für Alle !!

Am besten auch für Unternehmen.

Und dann sind wir wieder da:
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Der Grund ist fehlende Transformationswille gepaart mit fehlenden Zielen.

Weder muten wir uns was zu noch haben wir ein "Ziel" wohin wir wollen



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