Dann lass uns die Punkte mal durchgehen.
Biomethan:
Chemisch identisch mit Erdgas (Hauptbestandteil: Methan, CH₄)
Kann direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden
Gilt als erneuerbarer Energieträger.
=> alter Hut da Biogas
Deutschland ist einer der führenden Biogas-Produzenten weltweit. Und trotzdem können wir nur ein einziges Prozent damit am gesamten Erdgas Verbrauch abdecken.
Biomethan ist ein flexibler, grundlastfähiger Energieträger, der genutzt werden kann, wenn Sonne und Wind temporär ausfallen. Es kann zur Stabilisierung des Stromnetzes, als grüne Prozesswärme in der Industrie, im Wärmemarkt oder als sofort verfügbarer Ersatz für fossiles Erdgas eingesetzt werden – klimafreundlich und speicherbar. Derzeit sind im Jahr 2025 in Deutschland etwa 250 an das Erdgasnetz angeschlossene Biomethananlagen in Betrieb. Dort werden jährlich rund 10 Terawattstunden (TWh) Biomethan produziert. Dies entspricht etwa einem Prozent des gesamten Gasverbrauchs in Deutschland.
Quelle:
https://www.bdew.de/energie/gas-wasserstoff-biogas/biogas-biomethan/Wasserstoff scheidet komplett aus, also weniger als ein Prozent, da wir alle nur denkbaren produzierbaren Mengen an Wasserstoff für die Industrie benötigen.
Stahlproduktion und Prozesswärme
Im übrigen reden wir hier über synthetischen Wasserstoff der aus sehr viel Strom hergestellt werden muss. Den Strom dafür und für synthetisches Methan kann man mindestens mit dem Faktor 4 effizienter direkt über die Wärmepumpe verheizen.
Und """ Bioöl" ist entweder Rapsöl aus Deutschland, was wir als Nahrungsmittel benötigen, oder Palmöl/Cocosöl aus Südost Asien, ebenfalls Lebensmittel und extrem umweltschädigend, alleine durch die langen Transport Wege um die halbe Welt.
Der Entwurf der Bundesregierung ist somit vollständig als unrealistisches und nicht umsetzbares Märchen entlarvt innerhalb von 10 Minuten.
Falls jetzt jemand auf die hochtrabenden Wasserstoff Deals eingeht die aktuell ausgehandelt werden:
Für die Herstellung werden absurd hohe Energiemengen benötigt, so dass man entweder alles mit Windrädern komplett zupflastern müsste, oder wie geplant das Zeug mit dem Schiff aus irgendwelchen Golfstaaten umgewandelt nach Deutschland bringen muss und hier wieder zurück transformiert einspeisen muss.
Also maximal ineffektiv und ineffizient.
Für den Import von Wasserstoff aus Übersee oder weiter entfernten Regionen kommen alternative Transportmethoden zum Einsatz:
Flüssiger Wasserstoff (LH₂): Wasserstoff kann unter extrem niedrigen Temperaturen (ca. -253 °C) flüssig gemacht werden, was die Transportkapazität erhöht. Dieser Weg ist jedoch kostspielig und technisch anspruchsvoll
4.
Wasserstoffträger (z. B. Ammoniak, Methanol): Wasserstoff kann chemisch gebunden in Form von Ammoniak (NH₃), Methanol oder LOHCs (Liquid Organic Hydrogen Carriers) transportiert werden. Diese werden oft per Schiff transportiert, da die bestehende Tanker-Infrastruktur genutzt werden kann
4
8.
Synthetischer Erdgas (SNG): In einigen Fällen kann Wasserstoff in synthetisches Erdgas umgewandelt werden, das dann über bestehende Erdgasleitungen transportiert wird. Dies birgt jedoch Risiken, da es die Repurposing-Pläne für Erdgasleitungen verzögern könnte
.
Quelle: Qwen VL 308 KI
Hier noch der Hinweis, dass man für die umwandelei in Ammoniak und wieder zurück rund 30 mwh pro Tonne Ammoniak benötigt.
Die Umwandlung von Wasserstoff in Ammoniak erfolgt über das Haber-Bosch-Verfahren, das unter hohem Druck und bei hoher Temperatur stattfindet. Der Energiebedarf ist erheblich – hier die wichtigsten Zahlen:
Energiebedarf pro Tonne Ammoniak
ca. 27–33 MWh elektrische Energie (je nach Effizienz und Technologie)
Zusätzlich ca. 10–15 GJ thermische Energie (z. B. für die Reaktorheizung)
Inklusive Wasserstoffproduktion (z. B. via Elektrolyse):
Für 1 Tonne Ammoniak werden etwa 180–200 kWh elektrische Energie benötigt, wenn der Wasserstoff aus erneuerbarem Strom stammt .
Quelle:
Qwen KI VL308