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Der Energiewende-Thread

3.383 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 14:21
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das hättste aber auch allein rauskriegen können, oder? :)
Aber Du hast es immer noch nicht verstanden, deswegen gehen wir in Lektion 2:
Was ist der Unterschied zwischen einer Pumpe und einem Verdichter:
Pumpen sind Maschinen zur Förderung von Fluiden. Darüber hinaus werden sie auch zur Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit sowie der Erzeugung von Überdruck oder Vakuum verwendet
Quelle: Wikipedia: Pumpe


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 14:29
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:deswegen gehen wir in Lektion 2
Was für ne Lektion? Du wusstest nich was ne Pumpe is und ich habs dir verlinkt. Ein einfaches Danke hätte völlig gereicht. :D

Ne Wärmepumpe heißt Wärmepumpe, weil technisch nich nutzbare Energie (Anergie) in nutzbare Energie (Exergie) umgewandelt wird, wofür externe Energie benötigt wird, also so wie Wasser von einer Pumpe auf ein höheres Niveau gepumpt wird.
Das Pumpen einer WP is lediglich eine Analogie, es wird nich wirklich was gepumpt.

kuno


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 14:33
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:es wird nich wirklich was gepumpt.
Was passiert mit dem Kältemittel? Kannst Du mal den Prozessdurchlauf erläutern?
Sollte da nicht zufällig, aber nur rein zufällig, eine Druckerhöhung, eine Förderung, Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit dabei sein?


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 14:39
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was passiert mit dem Kältemittel? Kannst Du mal den Prozessdurchlauf erläutern?
Sollte da nicht zufällig, aber nur rein zufällig, eine Druckerhöhung, eine Förderung, Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit dabei sein?
Nur weil das Kältemittel in nem Kreisprozess läuft, isses halt keine Pumpe oder sind Uhren auch Pumpen, weil sich deren Zeiger im Kreis drehen? :)
Gib doch einfach zu, dass du das mit der Pumpe falsch verstanden hast oder lass es halt sein. Ich bin erstmal wieder raus.

kuno


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 15:11
Ich verstehe eure Discussion nicht.
Da wird ein Kältemittel im Kreis gepumpt, auf der Druckseite ist eine Verengung welche einen Druckanstieg bewirkt, so daß "normal" gasförmiges Medium flüssig wird. Der Vorgang ist Exoterm, es wird Wärme abgegeben.
Nach der Engstelle (Expansionsventil) wird im Niederdruckraum das Mittel wieder Gasförmig - der Vorgang ist Endoterm, d.h. es wird Wärme von der Umgebung aufgenommen um die Aggregatszustandsänderung zu vollziehen.
Das funktioniert als
Kreislauf. Und ein Medium-flüssig/gasförmig im Umlauf zu halten, wird gemeinhin als "pumpen" bezeichnet!
Als volksmundliche Abkürzung wird das als Wärmepumpe bezeichnet.

:mlp:


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 15:20
Zitat von SyndromSyndrom schrieb:Das funktioniert als
Kreislauf.
Als volksmundliche Abkürzung wird das als Wärmepumpe bezeichnet.
Die WP heißt aber nich WP, weil ein Kältemittel im Kreis läuft, sondern weil Wärme auf ein nutzbares Niveau "gepumpt" wird. Darum gings.

mfg
kuno


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 15:25
Kommt doch volksmundlich aufs Selbe raus, da haben wir auch Elektronenpumpen oder Photonenpumpen z.B. ;)
Ist doch nur ein Definitionsspässle, ob wir ein Energieniveau von unten nach oben pumpen, oder Wârme von draußen nach innen ;)

:mlp:


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Der Energiewende-Thread

31.05.2026 um 15:30
Zitat von SyndromSyndrom schrieb:Kommt doch volksmundlich aufs Selbe raus, da haben wir auch Elektronenpumpen oder Photonenpumpen z.B.
@ApexOne hatte aber deutlich von...
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Pumpleistung x l/min
...geschrieben. Wenn jemand im Zusammenhang mit einer Elektronenpumpe was von l/min schreiben würde, wäre ich auch erstmal skeptisch. ;)

mfg
kuno


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Der Energiewende-Thread

01.06.2026 um 15:03
Mal eine Frage: wenn ein Staat unbedingt Kernenergie will, aber keine Versicherung kerntechnische Anlagen versichern will, dann kann doch der Staat eine eigene Versicherung gründen. Oder?


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Der Energiewende-Thread

01.06.2026 um 15:06
@Marfrank
Wer ist der Staat? Wenn du Regierungen meinst, dann kann sich sowas durch Wahlen ändern.

Weiterhin sehe ich nicht ein, wenn für so ein Schwachsinn Geld ausgegeben wird.


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Der Energiewende-Thread

01.06.2026 um 17:36
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Mal eine Frage: wenn ein Staat unbedingt Kernenergie will, aber keine Versicherung kerntechnische Anlagen versichern will, dann kann doch der Staat eine eigene Versicherung gründen. Oder?
Genauso läuft das bereits.
Keine Versicherung kann ein Kernkraftwerk vollumfänglich versichern (nichtmal die großen Versicherungskonzerne).
Die meisten Betreiber versichern sich bis zu einer gewissen Summe (die staatlich gefordert wird) gegenseitig und untereinander. Aber auch das ist gedeckelt und im Falle eines GAUs werden immer die Staaten (und damit die Steuerzahler) einspringen müssen.

Mal das Paradebeispiel Tschernobyl:
- Hier zahlte die Bundesrepublik Deutschland alleine umgerechnet über 400 Millionen Euro an Entschädigungen (zum Zeitpunkt der Zahlungen, die in den vergangenen 40 Jahren stattgefunden haben, war das durch die nicht so fortgeschrittene Inflation deutlich mehr Geld als jetzt)
- dazu kommen nochmal 150 Millionen Euro an direkten Maßnahmen zur Eindämmung in der Ukraine
- dazu kommen nochmal über 250 Millionen Euro an direkten Maßnahmen die die Bundesrepublik über den EU Anteil beisteuerte


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Der Energiewende-Thread

01.06.2026 um 19:12
Flossen die 400 Millionen Euro seinerzeit ins Ausland oder wurden damit Entschädigungen in Deutschland getilgt?


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Der Energiewende-Thread

01.06.2026 um 20:48
Ach chatti ermittelt mehr:
| Maßnahme | Kosten |
| ----------------------------------------------------------------------- | -------------------: |
| Aufbau und Betrieb des bundesweiten Radioaktivitäts-Messsystems (IMIS) | ca. **312 Mio. €** |
| Entschädigungen für Land- und Jagdwirtschaft | ca. **332 Mio. €** |
| Ausgleichszahlungen an Molkereien und Entsorgung belasteter Molke | ca. **59 Mio. €** |
| Deutsche Beiträge zur Sicherung des Reaktors und Hilfen für die Ukraine | ca. **156 Mio. €** |
| Deutscher Anteil an EU-Hilfen für Tschernobyl | ca. **265 Mio. €** |
| **Summe bekannte direkte Kosten** | **rund 1,12 Mrd. €** |
Welche kosten hatte Deutschland durch Tschernobyl und wer zahlte das geld

Die Kosten für Deutschland durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl-Katastrophe lassen sich nur grob schätzen, da viele Folgen über Jahrzehnte hinweg entstanden sind. Eine einzige offizielle Gesamtsumme gibt es nicht.

Direkte Kosten in Deutschland
Nach dem Unfall im April 1986 entstanden unter anderem Kosten für:

Messprogramme für Radioaktivität in Lebensmitteln, Böden und Gewässern

Vernichtung oder Entsorgung belasteter Lebensmittel (Milch, Pilze, Wildfleisch usw.)

Entschädigungen für Landwirte

Dekontaminationsmaßnahmen

Gesundheitsüberwachung und Forschung

Ausbau des Strahlenschutzes und der Katastrophenvorsorge

Allein in den ersten Jahren lagen diese Kosten in Deutschland bei mehreren hundert Millionen D-Mark.

Indirekte und langfristige Kosten
Die deutlich größeren wirtschaftlichen Folgen waren indirekt:

Rückgang des Vertrauens in die Kernenergie

Verschärfte Sicherheitsauflagen für deutsche Kernkraftwerke

Höhere Versicherungs- und Betriebskosten

Politische Entscheidungen zum späteren Atomausstieg

Langfristige Überwachung radioaktiv belasteter Gebiete und Lebensmittel

Je nach Berechnung werden die gesamtwirtschaftlichen Folgen für Deutschland auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.

Wer hat bezahlt?
Im Wesentlichen zahlten die Kosten:

Der deutsche Staat

Bund und Länder finanzierten Messprogramme, Forschung, Gesundheitsvorsorge und Entschädigungen.

Das Geld kam letztlich aus Steuermitteln.

Landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen

Manche Verluste wurden nicht vollständig ersetzt.

Produzenten und Händler mussten teilweise belastete Waren vernichten.

Deutsche Kernkraftwerksbetreiber

Sie mussten aufgrund neuer Sicherheitsanforderungen investieren.

Diese Kosten wurden teilweise über Strompreise an Verbraucher weitergegeben.

Hat die Sowjetunion Deutschland entschädigt?
Nein. Die damalige Sowjetunion hat Deutschland keine Entschädigung für die radioaktive Belastung gezahlt. Damals gab es keine internationale Regelung, die eine solche Haftung für grenzüberschreitende Schäden durch einen Nuklearunfall wirksam durchgesetzt hätte.

Größenordnung
Historiker und Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass die direkten staatlichen Kosten in Deutschland im Bereich von einigen hundert Millionen bis wenigen Milliarden Euro (inflationsbereinigt) lagen. Rechnet man alle langfristigen wirtschaftlichen und energiepolitischen Folgen hinzu, liegen Schätzungen deutlich höher, wobei diese stark von den zugrunde gelegten Annahmen abhängen.

Wenn du möchtest, kann ich auch aufschlüsseln, wie stark einzelne Bundesländer – insbesondere Bayern und Baden-Württemberg – von der radioaktiven Belastung betroffen waren und welche Kosten dort entstanden sind.


Ja Aufschlüsseln die direkten Kosten

Für Deutschland lassen sich die direkten, tatsächlich bezahlten Folgekosten von Tschernobyl recht gut aufschlüsseln. Die Zahlen stammen überwiegend aus staatlichen Programmen und Entschädigungsregelungen.

Direkte Kosten in Deutschland
Maßnahme Kosten
Aufbau und Betrieb des bundesweiten Radioaktivitäts-Messsystems (IMIS) ca. 312 Mio. €
Entschädigungen für Land- und Jagdwirtschaft ca. 332 Mio. €
Ausgleichszahlungen an Molkereien und Entsorgung belasteter Molke ca. 59 Mio. €
Deutsche Beiträge zur Sicherung des Reaktors und Hilfen für die Ukraine ca. 156 Mio. €
Deutscher Anteil an EU-Hilfen für Tschernobyl ca. 265 Mio. €
Summe bekannte direkte Kosten rund 1,12 Mrd. €

Besonders betroffen: Bayern
Bayern war das am stärksten belastete Bundesland in Deutschland.

Gründe:

Starke Niederschläge unmittelbar nach dem Unfall lagerten große Mengen radioaktiven Cäsiums ab.

Waldgebiete und Alpenregionen waren besonders betroffen.

Pilze, Beeren, Milch und Wildfleisch mussten kontrolliert werden.

Bis heute werden in Teilen Bayerns Wildschweine auf Radioaktivität geprüft. Für belastetes Wild gibt es weiterhin staatliche Ausgleichszahlungen.

Ein erheblicher Teil der 332 Mio. € Entschädigungen für Land- und Jagdwirtschaft floss daher nach Bayern. Exakte Bundesländer-Aufteilungen veröffentlicht der Bund allerdings nicht vollständig.

Baden-Württemberg
Auch Baden-Württemberg war deutlich betroffen:

Radioaktive Belastungen in Schwarzwald- und Waldgebieten.

Einschränkungen bei Landwirtschaft und Wildvermarktung.

Langjährige Überwachung von Böden und Lebensmitteln.

Die Belastung war meist geringer als in Bayern, aber deutlich höher als in Norddeutschland. Auch dort entstehen teilweise heute noch Kosten durch Messprogramme und belastetes Wildfleisch.

Wer hat diese Milliarden bezahlt?
Bund
Der größte Teil wurde direkt aus dem Bundeshaushalt finanziert:

Messsysteme

Forschung

Entschädigungen

internationale Hilfen

Also letztlich die Steuerzahler.

Bundesländer
Länder wie Bayern und Baden-Württemberg finanzierten zusätzlich:

Lebensmittelkontrollen

Gesundheitsüberwachung

regionale Messstellen

Verwaltungsaufwand

Diese Ausgaben kommen noch zu den Bundeskosten hinzu und sind nur teilweise erfasst.

Betroffene Betriebe
Nicht alle Schäden wurden ersetzt:

Landwirte

Jäger

Lebensmittelbetriebe

Händler

trugen einen Teil der Verluste selbst.
Quelle: https://www.topagrar.com/energie/news/tschernobyl-reaktorunfall-kostet-auch-heute-noch-millionen-12046750.html?utm_source=chatgpt.com


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02.06.2026 um 00:16
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was ist ein Verdichter?
Ein Verdichter, auch als Kompressor bezeichnet, ist eine Fluidenergiemaschine
Aha, eine Fluidenenergiemsschine...


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Der Energiewende-Thread

02.06.2026 um 09:07
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Flossen die 400 Millionen Euro seinerzeit ins Ausland oder wurden damit Entschädigungen in Deutschland getilgt?
Bei den 400 Millionen handelt es sich zum Großteil um gezahlte Entschädigungen und Rückstellungen für Entschädigungen für in Deutschland hergestellte Lebensmittel die kontaminiert wurden und vernichtet werden mussten.


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Der Energiewende-Thread

06.06.2026 um 17:35
Deshalb warnt der Atomkonzern offen davor, dass ausschließlich die Kernkraft auf die Erzeugung der Erneuerbaren reagieren muss. Er wünscht sich, dass Windräder und Solaranlagen zumindest teilweise auch Rücksicht auf die Atomkraftwerke nehmen. An besonders windigen oder sonnigen Tagen würde Frankreich dann aber ausgerechnet auf die günstigste Art von Strom verzichten, nämlich den erneuerbaren.
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Sonne-knipst-die-franzoesischen-Atomkraftwerke-aus-id30891601.html

Spannende Zahlen aus Frankreich.

Im Mai wurde ja auch gefordert dass für ein Feiertagswochenende am besten jeder seine Solaranlage abschaltet.

Teilweise sollte sowas in der Tat Leitlinie werden!


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Der Energiewende-Thread

06.06.2026 um 18:29
Hallo @alhambra , hallo @alle !
Zitat von alhambraalhambra schrieb am 28.05.2026:Meinst du das ernst?
Ich habe tagelang mein Gewissen geprüft und bin in mich gegangen.
Ich kann dir deshalb versichern das ich es ernst meine.


Gruß, Gildonus


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Der Energiewende-Thread

06.06.2026 um 20:25
Lösung: Energiespeicher MASSIV ausbauen!

Vielleicht können wir dann auch zur Vermeidung von Glatteisunfällen im Winter manche Fahrbahnen beheizen!


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Der Energiewende-Thread

07.06.2026 um 16:43
Zitat von LanzaLanza schrieb:Spannende Zahlen aus Frankreich.

Im Mai wurde ja auch gefordert dass für ein Feiertagswochenende am besten jeder seine Solaranlage abschaltet.
Is doch schon lange klar, dass die Wirtschaftlichkeit von AKW unter dem Ausbau der erneuerbaren leidet. Schon allein aus diesem Grund der der Neubau von AKW, der ja auch immer teurer wird, ziemlich unsinnig.

kuno


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08.06.2026 um 08:45
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich habe tagelang mein Gewissen geprüft und bin in mich gegangen.
Ich kann dir deshalb versichern das ich es ernst meine.
Eine ernsthafte Diskussion auf dieser Basis ist dann sinnlos. Nicht böse gemeint und nicht als Angriff auf Dich persönlich - aber es ist dann schlicht eine Unterhaltung abseits der Fakten.
Ein solches Thema kann man - wie die meisten anderen Themen - auf Basis einer gefühlten Wahrheit führen oder auf Basis von Wissenschaft und Technik. Zu einer sinnvollen Lösung führt nur die zweite Option. Ich verstehe völlig, dass manche gerne mitdiskutieren und dass sie für sich bestimmte "Wahrheiten" definiert haben. Das ist verständlich, weil es ein Thema ist, dass viele umtriebt und viele direkt betrifft und belastet. Aber das ist dann nicht zielführend. Weil eine gefühlte Wahrheit zu keinem sinnvollen Ergebnis führt (außer, dass man sich ggf. den Frust von der Seele schreibt).

Im Endeffekt kann man zusammenfassen: Würden wir als Menschen das Thema rational betrachten und wahrlich technologieoffen, dann würden wir (in Europa) schon lange keine fossilen Brennstoffe mehr verwenden.


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