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Der Energiewende-Thread

3.436 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

18.06.2026 um 21:57
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Weshalb es bei den neuen Typen zu so einer Kostenexplosion kommt, ist mir nicht klar.
Naja, ich habe dir bereits dreimal die Unterschiede zwischen dem Konvoi und dem ERP erklärt. Daher gehe ich davon aus, dass es keinen Sinn hat das ein viertes Mal zu tun.


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19.06.2026 um 00:26
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nur noch 50 Jahre und schon wissen wir, wo das Endlager hinsoll
Gestern kamen wieder mal 7 Castoren mit Müll aus England ins Zwischenlager nach Brokdorf.
Dort lagern die prakt. unter freiem Himmel und warten auf ein Endlager. So ist es, traurig und gruselig.

Atommüll-Transport aus England erreicht Zwischenlager Brokdorf


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19.06.2026 um 07:31
Zitat von hiddenhidden schrieb:Dort lagern die prakt. unter freiem Himmel und warten auf ein Endlager. So ist es, traurig und gruselig.
Naja, ich denke die Politik hat eingesehen, dass sie ein Problem geschaffen hat das sie nicht lösen kann. Also versuchen sie das Problem immer fleissig weiter in die Zukunft zu verlagern, auf das sich dann andere Generationen darum kümmern mögen.

Das gleiche kann man ja auch bei der Asse beobachten. Auch da versucht man offensichtlich das Problem so lange liegen zu lassen, bis die Asse endgültig zusammengefallen ist. Dann kann man sich hinstellen und sagen "kann man leider nix mehr machen". Problem solved, und die Politiker wissen, dass selbst in einer eingestürzten Asse es ein paar Jahre dauert bis der Scheiss an die Oberfläche kommt, dass sie das eh nicht mehr erleben werden.


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19.06.2026 um 08:39
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Ist in China auch geplant, Lastwagen mit Oberleitungsbetrieb einzusetzen und Fahrzeuge zu verwenden, deren Akku während der Fahrt über eine Oberleitung aufgeladen werden kann?
Vermutlich nicht. Das Thema ist mit den gesunkenen Akkukosten inzwischen völlig durch. Wer da in Deutschland noch dran festhält und investiert zielt meiner Meinung nach nur auf Fördergelder ab.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Weshalb es bei den neuen Typen zu so einer Kostenexplosion kommt, ist mir nicht klar.
Die Kostenexplosion hat man überall im Energiebereich bzw. Anlagenbau.
Und auch Kraftwerke der Konvoi Baureihe sind eben nicht wie immer propagiert baugleich. Das geht schon aufgrund der geografischen Gegebenheiten nicht.

Der Kraftwerksstandort Neckarwestheim liegt zum Beispiel in einer anderen Erdbebenzone als Landshut (Isar II).
Die Auswirkungen die dort beim Bau beachtet werden müssen reichen von den größten Bauteilen (Gebäude, Reaktor, Turbine) bis hin zu Rohrlagerungen und Aufhängungen. Natürlich hat man die Kraftwerke so gebaut, dass Anordnungen man Aggregaten, Dimensionierungen, Verfahrensfließschemen etc. gleich sind. Aber trotzdem benötigt jedes Projekt eine eigene Fachplanung mit sehr spezifischen Anforderungen.

Wir haben viele Jahre lang dezentrale Blockheizkraftwerke in Wärmeversorgungsanlagen gebaut (ich arbeite als Projektingenieur in der Wärmeversorgungssparte eines größeren Energieversorgers.) Dort haben wir quasi alles was ging standardisiert: Verfahrensschemen, gleiche Anordnungen, standardisierte Nebenaggregate (Pumpentypen, Ventiltypen, Schallschutz, Mess- und Regelungstechnik...)
Man möchte meinen dass es da auch einen Standardplan gab und wir einfach immer nach Schema F gebaut haben, aber mir fällt kein Projekt ein wo irgendwas mal genauso wie im Vorprojekt war. Die Fachplanung musste jedes mal von vorne beginnen, lediglich die Erfahrungen aus den vorherigen Planungen konnten wir mitnehmen.
Und da reden wir bei BHKWs von einem extrem hoch standardisiertem Produkt: Laut Marktstammdatenregister wurden in Deutschland in den vergangenen 10 Jahren allein über 67.000 BHKWs in der Größenordnung 50 kW in Betrieb genommen.


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19.06.2026 um 14:17
Hallo @alhambra , hallo @alle !
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Naja, ich habe dir bereits dreimal die Unterschiede zwischen dem Konvoi und dem ERP erklärt. Daher gehe ich davon aus, dass es keinen Sinn hat das ein viertes Mal zu tun.
Das Problem liegt vermutlich daran, das du es nicht erklären kannst. ^^

Die Kostensteigerung bei der ERP Baureihe steht in keinem Verhältnis zur Leistungssteigerung und dem Sicherheitsgewinn.
Damit geht die Convoi Baureihe im Vergleich als Sieger hervor.

Komm mir jetzt nicht wieder mit dem "Corecatcher". Ein Corecatcher ist nichts anderes als die atomtechnische Variante von einem "Plumsklo". Das macht den Kohl auch nicht mehr fett oder erklärt die Kostensteigerung.
Zitat von bettmanbettman schrieb:Die Kostenexplosion hat man überall im Energiebereich bzw. Anlagenbau
Ich vermute mal das die Kostenexplosion beim Bau der letzten europäischen Atomkraftwerke und die Zeitverzögerungen dabei ähnliche Ursachen hat wie bei Bau des BER oder der Hamburger Oper. Über die Skandalcronik beim Bau des BER haben die Medien ausfürlich berichtet, bei Atomkraftwerken eben nicht. Überhaupt geht man bei diesem Thema den bequemeren Weg und schiebt es auf die Atomkraft selbst.


Gruß, Gildonus


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19.06.2026 um 14:46
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wer ist wir
Ich würde mal die Nachfahren mit zu "wir" zählen. Ich gehöre nicht gerne zu denjenigen, die ihren Wohlstand auf Kosten der folgenden Generationen mehren. Kann aber jeder halten, wie er will.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Dazu kommt, dass einige wenige Staaten leider noch kaum Alternativen haben, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Ich denke da vor allem an Südkorea und Japan.
Also zumindest Japan hat Alternativen, es fehlt primär wie in Deutschland am Netzausbau. Klar, topografische Besonderheiten können es erschweren, aber meines Wissens gibt es in Japan hier kein absolutes Limit.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ach, papperlapapp. Nur noch 50 Jahre und schon wissen wir, wo das Endlager hinsoll. und dann nur noch mal 50 Jahre, dann ist es auch schon fertig. Das gute daran: Alle können sich entspannt wieder hinlegen, wir werden es eh alle nicht mehr erleben.
Ja, das ist leider die Denkweise vieler. Da kann man wirklich nur noch in den Sarkasmus fliehen.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Atomkraftwerke sind so teuer, wie man sie baut.
Ah, ein Gemeinplatz. Warum nicht.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Eigendlich spricht nichts dagegen Reaktoren der Convoi Baureihe "in Serie" zu bauen.
Offensichtlich ja schon. Oder warum wird die Ersparnis nicht genutzt? Es wird schlicht keine geben, "Standardisierung" ist ein leeres Wort ohne Kontext.
Wahrscheinlich lässt es sich nur bedingt standardisieren. Gründe dafür hast Du ja genannt bekommen.

Aber klar, irgendwie sind alle außer Dir Idioten, die mit der Auslegung von Reaktoren betraut sind. Kann man so sehen, hilft aber kaum in einer technischen Diskussion weiter.
Die Realität über viele Jahrzehnte zeigt, das Kernkraft sehr teuer ist und immer teurer wird. Die Realität zeigt, dass Energiebetreiber sehr auf kostengünstige Optionen achten und es nicht Unwillen ist, billigen Atomstrom "einfach zu machen". Den gibt es schlicht nicht. Da kannst Du an der Realität mit technischem Halbwissen herumkritteln, wie Du magst.

Noch ein Funfact: Schon mal davon gehört, dass AKWs (wie z.B. in der Ukraine) in Kriegsregionen gerne in den Schlagzeilen sind? Komischerweise Windräder nicht. Oder wann hast Du das letzte Mal einen Aufschrei gehört, dass ein ukrainisches Windrad (ja, die gibt es!) beschossen wurde?
Woran das wohl liegen könnte.


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19.06.2026 um 22:13
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich vermute mal das die Kostenexplosion beim Bau der letzten europäischen Atomkraftwerke und die Zeitverzögerungen dabei ähnliche Ursachen hat wie bei Bau des BER oder der Hamburger Oper.
Ja, Öl wird teurer, Gas wird teurer, Flughäfen, Opern und AKWs werden teurer. Einfach alles wird teurer!
Halt, warte, PV- und Windenergie Anlagen nebst zugehörigem Speicher werden nich teurer, sondern immer günstiger. Verdammte Idiologen! :D

kuno


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20.06.2026 um 10:17
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Noch ein Funfact: Schon mal davon gehört, dass AKWs (wie z.B. in der Ukraine) in Kriegsregionen gerne in den Schlagzeilen sind? Komischerweise Windräder nicht. Oder wann hast Du das letzte Mal einen Aufschrei gehört, dass ein ukrainisches Windrad (ja, die gibt es!) beschossen wurde?
Woran das wohl liegen könnte.
Ich halte das - wie schon mehrfach beschrieben - für einen sehr wichtigen Punkt den du da ansprichst.

Ein Windrad mit einer Drohne oder einem Drohnenschwarm anzugreifen ist sehr schwierig bis unmöglich, weil man den Turm sehr schwer zerstören kann. Er ist relativ schmal, sehr stabil und die Rotoren bewegen sich durchgehend was für eine Drohne rein technisch ein sehr schwieriges Unterfangen ist.

Falls man es doch schafft, passiert nicht viel. Die anderen Windräder laufen weiter, Strom wird weiterhin produziert und der größt mögliche Schaden wäre ein abgebtanntes Windrad wenn es sehr gut gelaufen ist beim Angriff.

Kurzum, ein Windrad ist KEIN lohnendes Ziel.

Das gleiche mit Solar. Man kann einen Solarpark unmöglich mit ein paar Drohnen in die Luft jagen. Man kann eine Dachsolaranlage sicher teilweise beschädigen, aber was bringt das?

Energieversorgung läuft weiter, weil ringsum die gleichen Anlagen stehen.

Ein Kraftstoff Depot oder ein Kraftwerk mit vielen GW Leistung ist (wie man täglich beobachten kann) ein super lohnendes Ziel was beim Angriff mit einem Drohnenschwarm sich quasi selbst vollständig zerstört (Kraftstoff Explosion) oder ein großes Kraftwerk das man erfolgreich angreift, ergibt fast zwangsläufig einen großflächigen Stromausfall.

Kriege gab es immer, die Energiewende macht die Energieversorgung in vielerlei Hinsicht deutlich sicherer und widerstandsfähiger.

Man wird selbstständiger und weniger erpressbar.

Stichwort: Resillienz


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20.06.2026 um 17:51
Zitat von ForesterForester schrieb:und die Rotoren bewegen sich durchgehend was für eine Drohne rein technisch ein sehr schwieriges Unterfangen ist.
Bei Flaute stehen die Rotoren. Da kann man auch ein Windkraftwerk am leichtesten mit Drohnen angreifen!


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21.06.2026 um 10:48
Hallo @alle !
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Bei Flaute stehen die Rotoren. Da kann man auch ein Windkraftwerk am leichtesten mit Drohnen angreifen!
Oder direkt von Oben.
Das sollte auch bei Wind funktionieren und trifft direkt den Generator, das teuerste Einzelteil.


Gruß, Gildonus


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21.06.2026 um 10:52
@Marfrank
@Gildonus

Stimmt, ihr habt natürlich recht. Man muss nur lange genug warten auf eine Flaute und dann kann man es von oben angreifen.

Passieren tut dann allerdings folgendes:

Die Produktion sinkt von 0 auf 0.

Ob sich das sehr lange Warten dann gelohnt hat muss jeder für sich entscheiden.

Im aktuellen Krieg in der Ukraine scheint man sich wohl dagegen entschieden zu haben.


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21.06.2026 um 13:32
Zitat von ForesterForester schrieb:Im aktuellen Krieg in der Ukraine scheint man sich wohl dagegen entschieden zu haben.
Naja, anstatt 1000ende Windräder alle einzeln aufwändig wegzubomben, nimmt man sich halt lieber die Umspannanlagen vor. Damit zerlegt man das Stromnetz effizienter und unabhängig von der Art der Kraftwerke.


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21.06.2026 um 16:39
Siehe Berlin....

Sind Städte eigentlich noch zukunftsfähig ??

Resilienz ist schlecht, Opferzahlen hoch , EEG schwierig auszubauen...

https://www.gmx.net/magazine/panorama/wetter/hauptstadt-wasser-feuerwehr-ruft-ausnahmezustand-42410762

Wohnt wer im EFH im PV und Akku ist man autark.... läuft irgendwo ein Eigenbrunnen im Unkreis sind da unabhängige Bürger, welche in der Krise nicht sofort Hilfe brauchen


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21.06.2026 um 16:49
Wenn man den Zahlen des Umweltbundesamtes glauben schenkt, haben wir in den Jahren 2000 bis 2025 immerhin 270 Milliarden nur durch die installierten Sollaranlagen eingespart.
Die rund sechs Millionen installierten Solarstromanlagen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren großen volkswirtschaftlichen Nutzen gebracht. Nach Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurden zwischen 2020 und 2025 fossile Energieimporte im Wert von rund 20 Milliarden Euro ersetzt und zugleich Klimaschadenskosten von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden.
Und Stichwort Windkraft:

Ist unser wichtigster Energieträger mittlerweile 👊
Wichtigster Energieträger war trotz einer abnehmenden Menge erneut Windkraft, die 30 Prozent zur gesamten Stromproduktion beitrug. Unterdessen nahm die Stromeinspeisung aus Photovoltaik 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 17,4 Prozent auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu.
Quelle:

https://www.heise.de/news/Deutscher-Solarstrom-spart-hunderte-Milliarden-Euro-an-Klimaschadenskosten-11339339.html

Und hier die Zahlen vom Umweltbundesamt (UBA) auf Seite 11:

Dateianhang: UBA_Handbuch Umweltkosten_Methodenkonvention 4.0.pdf (1815 KB)

Das sind gute Nachrichten. Vor allem für Deutschland.


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21.06.2026 um 16:55
@abbacbbc
Kannst du uns bitte erklären, was ein Unwetter mit vollgelaufenen Kellern und herabgefallenen Ästen mit Resillienz und Eigenbrunnen zu tun haben?

Aus deinem Link geht hervor, dass auch in Berlin, wie in vielen Landesteilen Deutschlands gestern schwere Unwetter gewütet haben.

Was hat diese Tatsache damit zu tun, dass laut deiner Aussage EEG schwierig auszubauen sind?


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21.06.2026 um 19:15
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Sind Städte eigentlich noch zukunftsfähig ??
Klar. Die spezifischen Endergie- und Flächenbedarfe von Städten sind deutlich niedriger, in vielen Bereichen ergeben sich Synergien. Auch der Ausbau der Infrastruktur ist in Städten kostengünstiger als auf dem Land (der Meter Straße/Trasse/... kostet zwar deutlich mehr, allerdings wird mit einem Meter Straße/Trasse/... halt auch viel mehr erschlossen). Gleiches gilt für ÖPNV, Gesundheitsversorgung, Polizei...

Aber ja: auch Städte können und müssen anders gedacht werden als man es vielleicht noch vor 50-70 Jahren gemacht hat (da lagen ja auch die Prioritäten ganz anders).


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21.06.2026 um 19:44
Zitat von bettmanbettman schrieb:Die spezifischen Endergie- und Flächenbedarfe von Städten sind deutlich niedriger
Mhhh... Flächenbedarf schon... aber Energie ???

Wenn das EFh mit 30kwh Peak im Jahr 15tkwh einspeist, dann macht das das MFH über ???

Der lange Vorteil war dass die Bausubstanz , welche für 300kwh/m²a sorgte im Nehrstöckigem Reihenbau auf 100kwh/m²a kam..

Der Vorteil ist aber weg, denn due Renovierung auf heutigem Niveau will sich ja keiner mehr leisten


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21.06.2026 um 20:01
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Wenn das EFh mit 30kwh Peak im Jahr 15tkwh einspeist, dann macht das das MFH über ???
ich denke er meint, das ein MFH ein besseres Verhältnis von Wohnraum zu Außenfassade hat. Und deswegen, ordentliche Dämmung vorrausgesetzt, mit weniger Energie beheizt werden kann als man das bei EFH schaffen kann.


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21.06.2026 um 21:03
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Und deswegen, ordentliche Dämmung vorrausgesetzt, mit weniger Energie beheizt werden kann als man das bei EFH schaffen kann.
Korrekt.

Das energetische Problem von Mehrfamilienhäusern liegt meiner Ansicht nach in den Temperaturniveaus der zentralen Warmwasserbereitung.
Der Mieter braucht ein Temperaturniveau < 45 Grad.
Die zentrale Warmwasserbereitung eines Mehrparteienhauses muss aber aus trinkwasserhygienischen Gründen zwingend mit > 60 Grad erfolgen.
Für Gaskessel hatte das einen Wirkungsgradverlust von 1-2 % zur Folge (Brennwerteffekt kann nicht voll ausgenutzt werden).
Für die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen (und damit auch für die Betriebskosten) sind Vorlauftemperaturen von 60 Grad der Killer.


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21.06.2026 um 21:17
Hier einige Fragen zu den sogenannten "kleinen" Reaktoren:

In wie weit kann man bei kleinen Reaktoren einen so genannten Core-Catcher leichter realisieren als bei großen Reaktoren?

Eine Anlage, die aus 20 Reaktoren mit je 50 MW-Leistung besteht, könnte doch durchaus schwankenden Lastbedarf ausgleichen. Man braucht doch nur einzelne Reaktoren zu- und abschalten. Während das Abschalten recht schnell geht, braucht es zumindest bei großen Reaktoren hierfür relativ lange. Wie lange braucht es kleine Reaktoren zu starten? Kann ein benachbarter in Betrieb befindlicher kleiner Reaktor "Starthilfe" leisten, in dem er schon Neutronen liefert oder das Kühlwasser vorwärmt?

Kann man kleine Reaktoren besser regeln?

Ist eigentlich bei Anlagen mit kleinen Reaktoren unbedingt jeder Reaktor ein vollständiges Kraftwerk oder gibt es auch Sammelschienenanlagen, bei denen mehrere Reaktoren eine Turbine oder einen Wärmetauscher speisen?


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