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Der Energiewende-Thread

3.475 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

28.06.2026 um 00:31
Was lernen wir aus der unflexiblen Energiepolitik von Ministerin Reiche?
Das wir ein unflexibles Netz haben, das an seine Grenzen stößt, die Fossil-Lobby unterstützt, "technologieoffen" boykotiert und die teuersten Strompreise in Europa generiert.

Aufgrund der hohen Temperaturen und einer einhergehenden Hitzeflaute (zu wenig Wind) steigen die Preise an der Strombörse und D muß Strom teuer importieren. Die französischen Atomkraftwerke konnten 9,8 Prozent weniger Strom als üblich produzieren. Abends, wenn die Sonne weg ist, gibt es aufgrund der Windflaute nur noch Kohle und Gas – und die sind eben teuer.
An der Strompreisbörse herrschte in dieser Woche Alarmstufe Rot. Am Mittwochabend kletterte der Strompreis in Deutschland abends auf rekordverdächtige 933 Euro pro Megawattstunde; in Belgien wurde der Allzeitrekord von 1.038 Euro/MWh geknackt. Ähnlich sah es auch in Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien aus.

Wir haben eine gute Million Speicher in deutschen Kellern, die um 18 Uhr gut gefüllt sind und ihren Strom während solcher Engpässe ins Netz geben könnten. Das passiert aber nicht.
Dass das funktionieren kann, zeigen andere europäische Staaten, wie Norwegen oder Spanien. Auch sie erleben die Hitzewelle, in Spanien wurden am Dienstag schon 43,7 Grad Celsius gemessen. Doch der Strompreis bleibt stabiler – auch weil jeder Haushalt in dem Land einen Smart Meter besitzt und dieser den Heimspeicher netzdienlich steuert. Während das deutsche System mit 900 Euro/MWh unter Druck stand, zahlten die Spanier nur 150 Euro/MWh.
Quelle: https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101314616/strompreise-hitze-legt-deutsche-fehler-offen-system-kommt-an-grenzen-.html

Hitzewelle legt deutsche Fehler gnadenlos offen

Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) hält die aktuelle Ausgestaltung des neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz (StromVKG) für europarechtswidrig, fordert fairen Wettbewerb und kündigt eine Beschwerde bei der EU-Kommission an.

Die Regeln sind zwar "technologieoffen" aber so auf Gaskraftwerke zugeschnitten, das Batteriespeicher das nicht erreichen sollen.
So gibt es Einschränkungen durch ein sinnloses "Pooling-Verbot" (Kleine Speicher dürfen Kräfte nicht bündeln) sowie eine Ungleichbehandlung bei "Resilienzregeln und Technologieoffenheit".

EU-Beschwerde gegen Kapazitätsgesetz: Speicherverband BVES fordert fairen Wettbewerb um Versorgungssicherheit

Nicht mit drin ist dazu noch die totale Verweigerung der Einspeisung und Beteiligung am Ausbau der maroden und angeblich überlasteten Netze.
Das was Fr. Reiche macht ist Sabotage an sicherer Energieversorgung und günstigen Preisen.


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Der Energiewende-Thread

01.07.2026 um 14:22
@hidden
Vielen Dank für diese Zusammenfassung 👍

Da steckt ja doch wieder mein unendlich verhasstes Wort mehrfach drin, was mit "Offenheit" so wirklich gar nichts zu tun hat

Eher mit Lobbyarbeit, Realitätsverweigerung und einer sehr großen Portion Unfähigkeit.

In der Tat sind praktisch alle privaten Speicher bis zum Rand voll und dürfen nicht ans Netz.

Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt auch noch der Privatmann vor Ort die Energieversorgung günstiger macht.


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 08:52
Da schau her, ich habe mal wieder was für die Fans der Kernenergie. In den USA ist ein SMR in Betrieb gegangen. Hat die Größe eines Schiffscontainers und kann maximal 250KW thermisch liefern. Zur Zeit läuft er mit 100KW thermisch. Das ergibt so 40-50KW elektrisch.

Gekostet hat das Teil 130 Mio $. Wenn man das hochrechnet dann ist das 100 Mal so viel wie für einen großen Reaktor. um konkurrenzfähigen Strom damit zu erzeugen müsste man die Herstellungskosten durch Serienproduktion also um Faktor 200 bis 400 senken. Tendenziell also eher unwahrscheinlich.

Ganze Story hier: https://www.golem.de/news/valar-atomics-teuerster-kernreaktor-aller-zeiten-hat-strom-produziert-2607-210470.html


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 08:54
Zitat von ForesterForester schrieb:Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt auch noch der Privatmann vor Ort die Energieversorgung günstiger macht.
Privathaushalte haben 22 GWh an Speichern rumstehen. Wenn man die zur Netzstabilisierung verwenden könnte, nicht auszudenken.


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 09:10
Wer soll das machen..... sichere Datenverbindungen per Fax... Datenschutz per Edding auf Faxpapier.... Nadeldrucker... Lochpapier...

Das sind die Realitäten die ein Kanzler Merz versteht, denn das war sein "Forschungsstand"

Und ihr erwartet Ki , moderne Netze und Co...

Wer lobbiert denn hier ?? Unsere KFZler... wer sitzt da ??? Unsere Industrie ??


Kurz zusammengefasst: Es ist doof , wenn der Innovationszyklus der Gesamtwirschaft deutlich schneller dreht , als der Ersetzungszyklus von politischen und wirtschaftlichen Führungsetagen


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 11:28
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Hat die Größe eines Schiffscontainers und kann maximal 250KW thermisch liefern. Zur Zeit läuft er mit 100KW thermisch. Das ergibt so 40-50KW elektrisch.
Genau das verstehen unsere AKW-Apologeten nicht -> auf einer sich erhitzenden Welt braucht es keine weiteren thermischen Kraftwerke! Es ist scheissegal ob Kohle, Gas, Uran oder Biomasse! Wir können nur Strom aus Wind, Sonne und Wasser ohne weitere Verluste erzeugen.

Dahin sollten wir kommen. Ob dieses einfach physikalische Verständnis jemals ankommt?


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 12:57
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Genau das verstehen unsere AKW-Apologeten nicht -> auf einer sich erhitzenden Welt braucht es keine weiteren thermischen Kraftwerke! Es ist scheissegal ob Kohle, Gas, Uran oder Biomasse! Wir können nur Strom aus Wind, Sonne und Wasser ohne weitere Verluste erzeugen.
Das Argument kenne ich öfter... Ich glaube die paar GW sind klein gegenüber der Sonneneinstrahlung pro Tag.

Nein das heißt nicht AKWs sind gut, aber es ist einfach ein Nebenbeiargument, was nicht wirklich sticht


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Der Energiewende-Thread

04.07.2026 um 18:54
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ich glaube die paar GW sind klein gegenüber der Sonneneinstrahlung pro Tag.
Sind Sie, aber dadurch macht es noch weniger Sinn. Die Sonne liefert Energie die nächsten Milliarden Jahre ohne Rechnung.

Es geht am Ende nur um billiges Ausbeuten und Bereichern zu Lasten der Menschheit. Das ist pervers.


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04.07.2026 um 18:59
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Es geht am Ende nur um billiges Ausbeuten und Bereichern zu Lasten der Menschheit. Das ist pervers
Das nennt sich oft wirtschaften und alle machen mit ;)


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05.07.2026 um 13:02
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Kurz zusammengefasst: Es ist doof , wenn der Innovationszyklus der Gesamtwirschaft deutlich schneller dreht , als der Ersetzungszyklus von politischen und wirtschaftlichen Führungsetagen
Sehr guter Punkt den du da ansprichst.
Wenn ich bei mir im Bekanntenkreis schaue wer da garnicht weiß was ein Balkonkraftwerk ist und in vollem Ernst glaubt, dass Elektroautos in ferner Zukunft vielleicht mal irgendwann marktreif werden und LED Beleuchtung als den aller aller neusten Stand der zukünftigen Technik sehen und ganz stolz auf ihre Halogen Sparlampen sind, dann fällt mir wirklich nichts mehr ein.

Und genau das spiegelt in manchen Bereichen auch den Zustand unserer Gesellschaft wieder.

Ich habe manchmal echt den Eindruck, dass manche in den 80ern stehen geblieben sind.

Traurig aber wahr.

Jaja und früher war alles besser.

Zum Glück denken nicht alle so. Ich persönlich denke so 50 : 50.

Das spiegelt auch in etwa die politische Lage im Land wieder.

Und was mich am allermeisten wundert....

Wir sind Reisewelt Meister. D.h. sehr sehr viele deutsche sehen im Ausland ganz genau wie die Dinge laufen können, seit vielen Jahren, sehr oft.🤷


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Der Energiewende-Thread

05.07.2026 um 17:12
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Genau das verstehen unsere AKW-Apologeten nicht -> auf einer sich erhitzenden Welt braucht es keine weiteren thermischen Kraftwerke! Es ist scheissegal ob Kohle, Gas, Uran oder Biomasse! Wir können nur Strom aus Wind, Sonne und Wasser ohne weitere Verluste erzeugen.
Sorry einfach Bullshit. Das Problem ist der Treibhauseffekt, nicht die Abwärme der Stromerzeugung. Die ist im Verhältnis so gering, das es schlicht keine Rolle spielt. So plausibel wie vor Lagerfeuern warnen, weil sie die Luft erwärmen.
@SvenLE gerade weil ich dich als an Realitäten und Wissenschaft orientiert kenne, es gibt genug vernünftige Gründe gegen Atomkraft. Das sie thermisch sind ist keins.


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06.07.2026 um 07:33
@paxito
Das Thema Abwärme hatten wir schonmal diskutiert.

Sowohl hier als auch im Elektroauto Thread.

Elektroautos und Elektromobilität (Seite 444) (Beitrag von Forester)

Und hier:

Beitrag von alhambra (Seite 109)

Unterm Strich macht die Abwärme in der Summe schon etwas aus und auch konkret beim Atomkraftwerk.

Nicht nur die Abschaltungen während der Hitzewellen die es vereinzelt jetzt schon wieder gab, auch im Dauerbetrieb.

Es ist wie bei allem ein kleiner Anteil im Prozent Bereich. Die Summe macht dann eben doch was aus.

Als bullshit würde ich das daher nicht bezeichnen.

Gruß Forester


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06.07.2026 um 21:29
und wieder kann man sich im Ausland anschauen wie es gehen könnte. In den USA ist ja gerade Hitzewelle und damit besteht ein höherer Strombedarf (Klimageräte)

Jetzt werden elektrische Schulbusse als Netzspeicher zur Stablisierung verwendet...
In mehreren US-Bundesstaaten werden elektrische Schulbusse gerade als Netzspeicher eingesetzt, wie die britische Nachrichtenagentur Reuters berichtet: Die Busse speisen den in ihren Akkus gespeicherten Strom ins Netz und tragen so dazu bei, das Netz zu entlasten.
Schulbusse eignen sich gut für solche Projekte, da sie relativ große Akkus haben. Laut WRI sind an dem V2G-Projekt derzeit über 30 Energieversorger und 21 US-Bundesstaaten beteiligt. Insgesamt gibt es in den USA derzeit 6700 elektrische Schulbusse.
Quelle: https://www.heise.de/news/Elektrische-Schulbusse-in-den-USA-werden-als-Netzspeicher-eingesetzt-11355543.html

von diesen 6700 Schulbussen werden aber derzeit nur 230 eingesetzt.


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06.07.2026 um 22:16
Zitat von ForesterForester schrieb:Unterm Strich macht die Abwärme in der Summe schon etwas aus und auch konkret beim Atomkraftwerk.
Ach komm. Nennenswert mit 1% ist der gesamte menschliche Erwärmungseffekt. Und das auch nur im Bezug zum Klimawandel und auch nur wenn man davon ausgeht das alles in der Atmosphäre landet (was so nicht stimmt). Von diesem 1% wiederum sind nur 5% Kernkraft. Die gesamte Abwärme der Kernkraft trägt wahnsinnige 0,05% bei. Davon dürfte wiederum der größere Teil im Wasser landen über Flüsse dann im Meer. Keinen Plan wie man dass dann verrechnen müsste um den Effekt auf die Atmosphäre zu erfassen. Die natürlichen Schwankungen der Sonneneinstrahlung dürften größer sein. Und wir sprachen nun von nem Mini AKW.
Ich halte Kernkraft nicht für eine Lösung des Klimawandels, sie ist aber auch schlicht nicht der Verursacher, auch nicht über die Bande Abwärme. Schlicht nicht relevant.
Bei Kohle Öl sieht es anders aus, etwas, aber die haben ohnehin das Problem das sie Treibhausgase ausstoßen.


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Der Energiewende-Thread

06.07.2026 um 22:19
@alhambra
Das ist ein sehr sehr gutes Projekt.

Ich bin mir sehr sicher, dass wir auch bald solche Projekte erfolgreich betreiben.

Elektrische Schulbusse werden in mehreren US-Bundesstaaten aktuell als Netzspeicher genutzt, und die Zahlen dazu sind interessant, wenn man sie richtig einordnet.
Laut Reuters/WRI sind derzeit rund 230 der insgesamt etwa 6.700 US-amerikanischen E-Schulbusse in vollständig ausgerollten V2G-Projekten (Vehicle-to-Grid) aktiv. Zusammen können sie rund 8 MWh Leistung gleichzeitig ins Netz zurückspeisen – genug für etwa 1.600 Haushalte für bis zu vier Stunden. Zum Vergleich: Allein PJM, das größte Netzgebiet der USA, brauchte während der jüngsten Hitzewelle über 160.000 MW Spitzenlast für 67 Millionen Menschen. Der aktuelle Beitrag ist also, für sich genommen, ein Tropfen auf den heißen Stein.
Interessant wird es bei der Skalierungslogik: WRI erwartet, dass sich die Zahl der E-Schulbusse in den kommenden Jahren auf über 14.000 mehr als verdoppelt. Wenn ein wachsender Anteil davon bidirektional ausgestattet wird, wächst die V2G-Kapazität proportional mit. Das Gleiche gilt für E-LKW-Flotten, die zunehmend im kommunalen und kommerziellen Bereich unterwegs sind – deren Batterien liegen oft noch über den 200+ kWh, die Schulbusse mitbringen. Das eigentliche Argument ist also nicht "V2G löst das Kapazitätsproblem heute", sondern: Genau in der Situation, die Kritiker der E-Mobilität als Beleg für Netzüberlastung anführen (Hitzewelle, hoher Kühlbedarf), haben E-Fahrzeuge stattdessen zur Entlastung beigetragen – ein Gegenbeispiel zur verbreiteten "mehr E-Autos = mehr Netzkollaps"-Erzählung.
Ehrlichkeitshalber gehört dazu: V2G hat noch reale Hürden – hohe Vorlaufkosten, fehlender einheitlicher technischer Standard, und Sorgen der Betreiber, dass wiederholtes Laden/Entladen die Batteriedegradation beschleunigt und Garantien gefährden könnte. Trotzdem zeigt das Beispiel, wohin die Reise gehen kann, wenn Flotten wachsen und Standards reifen.

Ob man das im konservativen "Gas" Lager auch mitbekommt weiß ich nicht.


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07.07.2026 um 09:38
Zitat von ForesterForester schrieb:Ich bin mir sehr sicher, dass wir auch bald solche Projekte erfolgreich betreiben.
Ja.... 2030 mit 400 Watt, 2035 mit 800 W.

kW sind Starkstrom und gefährlich.... versteht keiner :(


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07.07.2026 um 10:47
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:kW sind Starkstrom
Mit Starkstrom ist doch IMHO umgangssprachlich der Drehstrom gemeint (ja, Dreiphasen...). Wie kommt jetzt die Angabe der Leistung in Watt ohne jegliche Zahlen davor ins Spiel?
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ja.... 2030 mit 400 Watt, 2035 mit 800 W.
Dunkel ist der Zahlen Sinn ...


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07.07.2026 um 11:08
Der Sinn: wir Vorreiter?? Wobei denn ???

German Angst !!
In Österreich gewann 1999 der Ingenieur Franz Niessler einen Preis für sein „Wechselstrom-Solarmodul (Solarkraftzwerg)“.[3][4] Die spanische Fundación Tierra führte von 2009 bis 2014 die Kampagne Guerrilla Solar durch und erhielt dafür 2009 den Eurosolar-Preis.[4] Daraufhin wurden die Anlagen in Spanien zeitweise per königlichem Dekret verboten. 2013 forderten der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW)[5] und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)[6] für Steckersolargeräte dieselben Auflagen wie für fest installierte PV-Anlagen; das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft stufte sie als unzulässig ein und warnte vor angeblichen Gefahren.[4] Ebenfalls 2013 hielt Ralf Haselhuhn (DGS) auf dem NetzGipfel der BürgerEnergie Berlin einen Workshop unter dem Titel „Sonnenstrom vom Balkon: Guerilla-Photovoltaik“.[7] 2013 brachten Holger Laudeley und Sun Invention Ltd. mit Plug-and-Save die erste Serie steckbarer Solargeräte in Deutschland auf den Markt.[8] Da Erzeugungsanlagen im Endnahmestromkreis in den VDE-Normen nicht vorgesehen waren, nutzten Netzbetreiber den Normungsverstoß als formalen Ablehnungsgrund – weshalb er sein System im Film „Leben mit der Energiewende“ mit den Worten bewarb: „Wer um Erlaubnis fragt, ist selber schuld.“[
In den Niederlanden erlaubte die Installationsnorm NEN 1010:2007 ausdrücklich den Anschluss von PV-Anlagen bis 2,25 Ampere (ca. 517 Watt) über einen normalen Stecker
Anfang 2016 luden Thomas Seltmann und Marcus Vietzke alle Steckersolar-Befürworter zur Intersolar in München ein; daraus entstand die Arbeitsgruppe PVplug der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) mit der Informationsplattform pvplug.de.[15]

Mit der bisher umfassendsten deutschen Sicherheitsuntersuchung zu Steckersolargeräten (PI Berlin),[16] einem Positionspapier,[17] namhaften Erstunterzeichnern[18] und über 300 Einsprechenden verhandelte die AG PVplug Stromerzeuger im Verbraucherstromkreis in die Installationsnorm VDE V 0100-551-1:2018-05.[19] Parallel veröffentlichte die Arbeitsgruppe den DGS-Sicherheitsstandard DGS 0001:2017-08, um bis zur Veröffentlichung der Produktnorm klare Sicherheitsanforderungen für Anbieter vorzuschlagen.[7] Für diese ehrenamtliche Pionierarbeit erhielt die AG PVplug 2018 den Georg-Salvamoser-Preis.[20] Mit dem Rückenwind einer weiteren Kampagne mit über 900 Einsprechenden verhandelte Marcus Vietzke die Laienanmeldung von Steckdosen-Solargeräten bis 600 Watt in die Netznorm VDE-AR-N 4105:2018-11.[21]
Quelle: Wikipedia: Balkonkraftwerk


Skaliere die Geschwindigkeit hoch:

Wer soll was einspeisen und wozu und wie bekommt er Geld und wer zahlt Steuern.... bis das alles geregelt ist ist 2050...

Bis dahin hast du deinen Heimspeicher und gönnt dir einen Pool


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07.07.2026 um 12:01
@abbacbbc

Kannst du deine Aussagen bitte mal in verständlichem deutsch so formulieren, dass zumindest ich sie verstehen kann. Es schadet übrigens auch nicht, wenn man dabei Zitate des Vorredners benutzt, so dass erkennbar ist, welches Argument für welche Aussage gelten soll.


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Der Energiewende-Thread

07.07.2026 um 12:08
Zitat von ForesterForester schrieb:Ich bin mir sehr sicher, dass wir auch bald solche Projekte erfolgreich betreiben
^^^

Wir werden hier in Europa in ein paar Pilotprojelte haben.

Ausgerollt wird sowas in 10-20 Jahren


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