SvenLE schrieb:Welche Lösungsansätze schweben Dir vor, um das Problem zu minimieren?
Hatte ich schon umrissen, der Umstieg auf Direct Lithium Extraction. Hat aber eben auch Nachteile. Der Abbau von Mineralien wird nie „sauber“ sein. Wir müssen unseren Ressourcenverbrauch minimieren um die Schäden für die Umwelt erträglich zu halten.
Auch dort hat
@alhambra die Schlagworte schon geliefert: Recycling, Kreislaufwirtschaft. Im Endeffekt müssen wir unsere heutige Form des Wirtschaftens auf den Prüfstein stellen und nachhaltig gestalten und das in jeder Hinsicht.
Das werden wir aber nicht „in time“ schaffen. Vorerst müssen wir mit den Problemen etwa durch gesteigerten Nickelbedarf leben, den absehbar nur Indonesien decken kann. Was mit der Zerstörung von unwiederbringlichen Lebensraum und der Verschmutzung der Meere einhergehen wird. Dieses Problem sollte man heute auf dem Schirm haben und bereits an Lösungen arbeiten statt erst in 10 Jahren vor dem nächsten Desaster zu stehen, wie es uns beim Klimawandel passiert ist. War ja alles abzusehen.
SvenLE schrieb:In der Tat! Der earth overshot day ist für uns hier weiterhin Anfang Mai. Seitdem leben wir auf Kredit, den die Erde einfordern wird.
Jepp und das hat Konsequenzen die wir mittlerweile auch vor der Haustür sehen. Außer Kontrolle geratene Stoffkreisläufe (Kohlenstoff, Stickstoff usw.), Vermüllung, (Süß)Wasserverbrauch, Biodiversität. Diese und weitere Probleme müssen im Zusammenhang gesehen und gedacht werden.
Die Energiewende ist Teil der Lösung, aber allein wird das schlicht nicht reichen.
kuno7 schrieb:Hat aber doch auch keiner behauptet, oder?
SvenLE schrieb am 20.08.2026:Umstieg auf EE, Wärmepumpe, Elektrizität und weniger Fleisch sorgen langfristig für die Rettung.
Das war der Stein des Anstoßes und es war mir ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass das eben nicht die Rettung ist - sondern ein Anfang. Nicht mehr. Das
@SvenLE die Probleme selbst sieht auf die ich hinweise, zeigt er ja in seinen Antworten.