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Der Energiewende-Thread

3.957 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Energie, Klimawandel, CO2 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Energiewende-Thread

um 11:31
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:• Ursachen der Probleme: Neben den reinen Strom- und Gaspreisen nennen Verbände und Studien vor allem strukturelle Hürden:

• Netzengpässe: Der Strom aus erneuerbaren Quellen kann oft nicht schnell genug dorthin transportiert werden, wo er gebraucht wird.

• Lange Wartezeiten auf Netzanschlüsse für Betriebe

• Bürokratie und hohe Steuern/Abgaben im Vergleich zu anderen Standorten wie den USA oder Teilen Asiens.

Prompt: wandern betriebe wegen energiewende ab da strom zu teuer
Musst du halt lesen:

Lange Wartezeiten auf Netzanschlüsse:

Kenne ich..... hier hat es 10 Jahre gedauert bis die Straße aufgerissen wurde. EEG dran schuld ?? Nein... Infrastrukturproblem.....

Wußtest du dass wenn eine Straße saniert wird und Gas / Abwasser / Strom neugemacht wird, die Straße 3x aufgerissen wird.

Haftungstrennung.... sehr gut für "Kosten", denn Hauptsache es ist alles geregelt.

EEG.... kommt da nicht vor


Bürokratieproblem ?? Ja klar liegt das an EEG, wenn ich bauen will aber wg der Fassadenform nicht kann.


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Der Energiewende-Thread

um 11:35
Zitat von gastricgastric schrieb:Naja zu gute halten muss man, dass die durchaus für unter 10ct/kwh liefern können..... wenn sie denn mal erfolgreich in serie produziert werden... und ohne große zwischenfälle durchlaufen. Wenn.
Nein, noch nicht mal dann.
SMRs mit unglaubwürdigen Skaleneffekten

Dabei ist die kompakte Form der SMRs zunächst ein Problem. Der technische Aufwand ist vergleichbar mit großen Atomkraftwerken, der Energiegewinn fällt aber deutlich niedriger aus. So rechnet die Studie vor, dass der Preis je Kilowattstunde aus einem SMR dreimal so hoch ist wie aus der großen Variante.
Nimmt man die Skaleneffekte hinzu und legt eine Lernkurve darüber, sollen 3.000 dieser kleinen Kraftwerke nötig sein, um zunächst mit bereits existierenden Atomkraftwerken gleichzuziehen. Die Kosten fossiler Energiequellen und erst recht erneuerbarer Energien sind damit jedoch noch nicht erreicht.

Rosarote Brille des Fortschritts
Dass auch aktuelle Energieprognosen, die sogar von der UN-Klimakonferenz herangezogen werden, viel zu optimistisch ausfallen, liegt laut der Studie an zu steilen Lernkurven und unrealistischen Kostenabschätzungen. So müssten sich SMRs jährlich um 30 Prozent verbessern, während in der Praxis nur eine Verbesserung von 5 bis 10 Prozent zu beobachten ist. Damit ergibt sich eine Halbierung der Kosten nicht nach 3 Jahren, sondern im schlechtesten Fall erst nach 15 Jahren.
Quelle: https://www.golem.de/news/nukleares-energieparadox-small-modular-reactor-vermutlich-niemals-wirtschaftlich-2608-212094-2.html

Die Studie dazu findet sich hier: https://depositonce.tu-berlin.de/items/52f57d43-9b7b-4be8-a454-6c0b53b3e4e9


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Der Energiewende-Thread

um 11:39
Zitat von gastricgastric schrieb:Wir reden aber nicht von einer energiepolitik, sondern einer energiewende und die ist im grunde dazu gedacht den energiesektor CO2 neutral zu gestalten. Also doch, eine energiewende verfolgt nicht nur wirtschaftliche interessen (wobei EE nun echt günstig sind), sondern auch eine langfristige CO2 reduktion.
Wie ich ausreichend in meinem obigen Beitrag dargelegt habe, ist eine Energiewende nur dann in der Gesamtbetrachtung sinnvoll, wenn sie auch in ein vernünftiges wirtschaftliches Konzept eingebettet ist, das alle Leistungsträger der Gesellschaft ausreichend mit berücksichtigt.

Weil das aber offensichtlich bei Teilen der Industrie nicht mehr der Fall ist, da sie abwandern, habe ich für dieses Vorgehen der Politik den Vergleich mit der Brechstange gebracht. Ich hoffe das ist jetzt einleuchtend.


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Der Energiewende-Thread

um 12:05
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Nein, noch nicht mal dann.
Ja ich hab mich da... unsinnig ausgedrückt. Unter 10ct/kwh sind die zielgrößen, die theoretisch möglich sein können... unter besten vorraussetzungen. Bewiesen ist da aber gar nichts in keine richtung. Ich sehe da aber sowieso keine ausreichend große anzahl an abnehmern, sodass die wahrscheinlichkeit, dass die wirklich mal in serienreife gehen... irgendwo nahe 0 liegt.
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Weil das aber offensichtlich bei Teilen der Industrie nicht mehr der Fall ist, da sie abwandern, habe ich für dieses Vorgehen der Politik den Vergleich mit der Brechstange gebracht. Ich hoffe das ist jetzt einleuchtend.
Nö.... Industrie läuft ja nicht nur weg, wegen der energiewende. Bürokratie, steuern, schwache nachfrage, hohe investitionskosten, hohe lohnkosten, starke vorschriften in sachen sicherheit ectpp... Die energiewende führt nicht zu dauerhaft teurem strom.... Ganz im gegenteil sind wind und solar sogar schweine billig. Das problem ist eher... der mangelnde netzausbau.... der mangelnde ausbau von speicher.... das der mist aktuell mal wieder gebremst statt beschleunigt werden soll... Und das trifft auch unternehmen, die bei der energiewende mitmachen, sich ne PV anlage aufs dach setzen wollen, in windparks in der umgebung investieren wollen. Es werden unsicherheiten geschaffen, die bremsen und das führt uns wieder zur abhängigkeit von fossilen energieträgern... und zu hohen kosten.

https://taz.de/Wie-Reiche-die-Energiewende-bremst/!6197349/


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Der Energiewende-Thread

um 12:28
@gastric

Stelle ich der KI die Frage:

Wandern Industriebetriebe wegen der Energiewende aus?

erhalte ich folgende Antwort:


Ja, hohe Energiekosten und Planungsunsicherheiten im Zuge der Energiewende tragen spürbar zur Abwanderung von Industriebetrieben aus Deutschland bei.

Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

• Abwanderungspläne: Laut dem IHK-Energiewende-Barometer erwägen rund 40 Prozent der Industriebetriebe, ihre Produktion am Standort Deutschland einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Bei großen Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern liegt dieser Wert sogar bei über der Hälfte.

• Teil-Verlagerungen: Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat laut Daten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) bereits Teile der Produktion oder Prozesse ins Ausland verlagert.

• Energieintensive Branchen: Besonders stark betroffen sind energieintensive Sektoren (wie Metallverarbeitung, Chemie oder Grundstoffindustrie), die unter hohen Strom- und Gaskosten sowie steigenden CO₂-Preisen leiden.

• Gründe neben Energie: Neben den reinen Energiekosten nennen die Betriebe auch eine hohe Steuerlast, ausufernde Bürokratie und fehlende Planungssicherheit als wesentliche Treiber.

Hinweis zur Einordnung: Die Unternehmen stellen dabei meist nicht das Ziel der Klimaneutralität grundsätzlich infrage, kritisieren jedoch, dass der Umbau der Wirtschaft ohne international wettbewerbsfähige Energiepreise die Existenz vieler Standorte gefährdet.
Hohe Energiekosten stellen für immer mehr Unternehmen eine ernsthafte Belastungsprobe dar: Investitionen werden verschoben, Produktionskapazitäten wandern ins Ausland.

Somit wäre dein o.g. schlichtes "nö" eine unzulässige Kürzung.


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Der Energiewende-Thread

um 12:37
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Stelle ich der KI die Frage:
Dazu müsste man halt verstehen was KI tut. Die sammelt quasi alle öffentlichen Statements ein und bündelt sie.

Wenn also Industrievertreter öffentlich behaupten, es liegt an der Energiewende, dann erzählt dir die KI das. Muss aber nicht der wahre Grund sein, kann auch sein dass sie den wahren Grund nicht nennen wollen und das einfach vors Loch schieben.

Zweitens: Die Energiepreise sind hoch in Deutschland. That much is true.

Aber a) bekommst du sie nicht niedriger in dem du die billigste Art Strom zu erzeugen ausbremst. und teurere Arten bevorzugst. b) sind hohe Strompreise politisch gewollt. Die Strompreise (zumindest die privatkundenpreise ) sind zu 2/3 Steuern und Abgaben. Da können die erneuerbaren Energien aber nix dafür.

Man könnte ja mal die 70 Mrd Subventionen für fossile Energien Steichen und das Geld dafür nutzen den Strompreis massiv zu senken. Dann erledigen sich viele Probleme von alleine.


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Der Energiewende-Thread

um 12:47
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Somit wäre dein o.g. schlichtes "nö" eine unzulässige Kürzung.
Das "nö" bezieht sich auf deine frage des einleuchtesn bezug nehmend auf die brechstange, denn genau das gegenteil ist der fall.
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Planungsunsicherheiten im Zuge der Energiewende
Planungssicherheiten haben wir einfach nicht, weil heute hü, morgen hott, übermorgen hühott oder flinte und salami. Stell dir vor, du willst dich hier als unternehmen ansiedeln, willst direkt vernünftig investieren und PV aufs dach ballern, vlt noch in nen windpark investieren, wärmepumpe installieren ectpp und dann kommt eine frau reiche und geht wieder voll auf gas statt EE, macht vergaben wieder komplizierter, streicht in teilen den redispatch, will für PV das einspeisen verkomplizieren und und und. Du hast keine ahnung, wie sich der strompreis in den nächsten 4 jahren entwickelt... keinerlei planungssicherheit und das gilt ja nicht nur für neue unternehmen, sondern auch für bestandsunternehmen, die ja ebenfalls durchaus investieren wollen, aber durch die planungsunsicherheiten abgeschreckt werden.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/unternehmen-energiewende-kritik-100.html
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Die Unternehmen stellen dabei meist nicht das Ziel der Klimaneutralität grundsätzlich infrage, kritisieren jedoch, dass der Umbau der Wirtschaft ohne international wettbewerbsfähige Energiepreise die Existenz vieler Standorte gefährdet.
Hohe Energiekosten stellen für immer mehr Unternehmen eine ernsthafte Belastungsprobe dar: Investitionen werden verschoben, Produktionskapazitäten wandern ins Ausland.
Und hier musst du mal den spagat hinbekommen, dass die hohen energiepreise auch tatsächlich mit der energiewende zusammenhängen. WKA und PV sorgen nämlich in der tat dafür, dass die energie günstiger wird. Jetzt noch abkoppeln von fossilen trägern und dann kommen wir weiter. Stattdessen sagt die aktuelle planung MEHR GAS GAS GAS!



SpoilerBTW wenn ich der KI deinen promt vorgebe, kommt:
Ist wirklich die Energiewende schuld?
Hier müssen wir sauber unterscheiden.
- Energiepreise: Strom und Gas sind für viele Unternehmen teurer geworden. Das ist ein konkreter Wettbewerbsnachteil.
- Die Energiewende selbst: Netzausbau, Umbau der Produktion und Investitionen in klimafreundliche Verfahren verursachen zusätzliche Kosten. Gleichzeitig können erneuerbare Energien die Stromversorgung langfristig günstiger machen.
- Der russische Angriff auf die Ukraine: Der Wegfall großer Mengen günstigen russischen Pipelinegases war ein wesentlicher Auslöser der Energiepreiskrise ab 2022.
- Andere Standortprobleme: Bürokratie, Steuern, schwache Nachfrage, Fachkräftemangel und internationale Konkurrenz spielen ebenfalls eine Rolle.
Quelle:chatgpt



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Der Energiewende-Thread

um 13:02
Eure Einwände lassen sich nicht halten.

Die Frage nun präzise gestellt:

Gibt es Betriebe die wegen den hohen Stromkosten Deutschland verlassen?

Die Antwort:

Ja, immer mehr Unternehmen verlagern wegen der hohen Strom- und Energiekosten Teile ihrer Produktion ins Ausland oder drosseln ihre Aktivitäten in Deutschland.

Fakten und Umfragen zur Abwanderung

• DIHK-Energiewende-Barometer: Laut aktuellen Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) erwägt jeder fünfte Betrieb (rund 20 %) inzwischen eine Verlagerung oder die Einstellung der Produktion aufgrund hoher Energiekosten.

• Große Industriebetriebe: Bei den großen Industrieunternehmen denkt laut DIHK-Erhebungen sogar jedes dritte Unternehmen über eine Produktionsverlagerung ins Ausland nach.

• KfW-Mittelstandspanel: Fast jeder dritte deutsche Industriemittelständler plant, in den kommenden Jahren Teile seiner Fertigung ins Ausland zu verlegen.

• Beispiele aus der Praxis: Große energieintensive Konzerne wie BASF haben bereits weitreichende Spar- und Restrukturierungsprogramme am Stammsitz in Ludwigshafen eingeleitet und stattdessen Milliardeninvestitionen in den Ausbau von Produktionsstätten im Ausland (z. B. China) getätigt.

Gründe für die Entwicklung

• Hohes Preisniveau: Deutschland gehört im europäischen und internationalen Vergleich zu den Ländern mit den höchsten Strom- und Energiepreisen für gewerbliche und industrielle Abnehmer.

• Zusatzbelastungen: Neben den reinen Stromgestehungskosten treiben hohe Netzentgelte, staatliche Abgaben und Steuern die Gesamtkosten für den hiesigen Mittelstand und die Industrie in die Höhe.

• Strukturelle Unsicherheit: Neben der Energiepreiskrise bemängeln Verbände wie der BGA oder die IHK zusätzliche Belastungen wie Bürokratie und Planungsunsicherheiten bei der Netzinfrastruktur.

Deutschland hat nun mal die vierthöchsten Strompreise der Welt. Das läßt sich nicht leugnen.


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Der Energiewende-Thread

um 13:35
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Deutschland hat nun mal die vierthöchsten Strompreise der Welt. Das läßt sich nicht leugnen.
Prima. Jetzt habe ich dir aber einen wissenschaftlichen Beleg vorgelegt, dass die erneuerbaren nun mal die günstigste Art sind Strom zu erzeugen. Wie soll Strom jetzt billiger werden, wenn du die durch die teuerste Art der Stromerzeugung (SMR) ersetzt?


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Der Energiewende-Thread

um 13:52
Ach schau mal, noch eine wissenschaftliche Studie:
Die WSP Group, ein kanadisches Energieberatungsunternehmen mit weltweit 50.000 Mitarbeitern, hat für das PV Magazine die Gaskrisen im Jahr 2022 und 2026 miteinander verglichen. Jeweils trieb ein Krieg, der im Februar begann, die weltweiten Gaspreise in die Höhe. Jeweils stiegen daraufhin auch die Strompreise, die regelmäßig durch teure Verstromung von Gas aus Reservekraftwerken bestimmt werden.
Die Unterschiede zwischen 2022 und 2026 sind im Detail allerdings beträchtlich, was der Vergleich der Strommärkte von Deutschland, Spanien und Griechenland zeigt. Der niedrigste durchschnittliche Börsenstrompreis lag 2022 in Deutschland bei 19 Cent pro Kilowattstunde (kWh). 2026 waren es knapp 2 Cent.
Quelle: https://www.golem.de/news/energiewende-gaskrise-2026-verlaeuft-anders-als-2022-2610-214135.html
Die Erklärung ist in den drei Märkten dieselbe. In Spanien und Griechenland verdoppelte sich die Stromproduktion aus Photovoltaik in 4 Jahren, in Deutschland erhöhte sie sich um 50 Prozent. Damit bleibt die Energieversorgung tagsüber regelmäßig unabhängig von Gas.
Quelle: s.o.

Huch, erneuerbare Energien helfen uns viel besser durch diese Krise zu kommen, wie ist das denn jetzt möglich??? Wo mir doch immer erklärt wird, dass erneuerbare Energien doch der schlimme Preistreiber sind.


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Der Energiewende-Thread

um 14:08
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Prima. Jetzt habe ich dir aber einen wissenschaftlichen Beleg vorgelegt, dass die erneuerbaren nun mal die günstigste Art sind Strom zu erzeugen.
Da scheinen unsere Industriebetriebe, die weggehen, aber anderer Meinung zu sein.
Die sehen offenbar hier keine Perspektive mehr und wandern aus wegen den hohen Energiepreisen. q.e.d. siehe o.g.

Macht doch null Sinn was hier läuft.


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Der Energiewende-Thread

um 14:30
Was eigentlich merkwürdig ist. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz sind Betreiber von Windkraftanlagen in Deutschland verpflichtet, Windkraftanlagen, die über Flugsicherheitslampen verfügen, diese mit Einrichtungen auszustatten, dass diese nur aktiviert werden, wenn ein Luftfahrzeug sich nähert ( https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__9.html ).

Eigentlich gehört so ein Passus in das Luftverkehrsgesetz, denn die Flugsicherheitslampen dienen zur Kennzeichnung für Luftfahrzeugführer. Auch stellt sich die Frage, warum man nicht bei hohen Schornsteinen, Sendetürmen, Freileitungsmasten, usw. nicht auch eine bedarfsgesteuerte Kennzeichnung für Luftfahrzeugführer erlauben oder verpflichten sollte.


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Der Energiewende-Thread

um 14:34
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Eure Einwände lassen sich nicht halten.
Also mein einwand ist ja eigentlich, dass wir aufgrund der verschleppten energiewende weiterihn zu sehr von gas abhängig sind und dies aufgrund des ukraine krieges und des iran krieges zu höheren strompreisen führt. Wir könnten in der energiewende weiter sein, wenn wir sie konsequenter durchführen würden und das hätte zur folge, dass wir weniger stark vom aktuell preistreibenden gas abhängig wären. Frag die KI doch mal ob die strompreise niedriger wäre, wenn wir die energiewende konsequenter durchgeführt hätten und heute weniger von gas abhängig wären :) :|


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Der Energiewende-Thread

um 14:49
Zitat von gastricgastric schrieb:Also mein einwand ist ja eigentlich, dass ....
Sorry, völlig unerheblich, was dein Einwand ist.
Solange massenhaft Arbeitsplätze wegen der Energiewende wegfallen, und es sind offenbar mehr als nur ein paar, läuft die Energiewende in die falsche Richtung.
Das läßt sich mit nichts mehr weg argumentieren.


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Der Energiewende-Thread

um 15:07
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:Sorry, völlig unerheblich, was dein Einwand ist.
Na dann macht eine Diskussion ja keinen Sinn. Habe die Ehre :merle:


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Der Energiewende-Thread

um 15:13
Zitat von gastricgastric schrieb:Na dann macht eine Diskussion ja keinen Sinn
Verfolge bitte den letzten Verlauf, dann siehst du den Grund für meine Antwort, wenn du fair bist.


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Der Energiewende-Thread

um 15:17
Zitat von Stine87Stine87 schrieb:• Ursachen der Probleme: Neben den reinen Strom- und Gaspreisen nennen Verbände und Studien vor allem strukturelle Hürden:

• Netzengpässe: Der Strom aus erneuerbaren Quellen kann oft nicht schnell genug dorthin transportiert werden, wo er gebraucht wird.

• Lange Wartezeiten auf Netzanschlüsse für Betriebe

• Bürokratie und hohe Steuern/Abgaben im Vergleich zu anderen Standorten wie den USA oder Teilen Asiens.

Prompt: wandern betriebe wegen energiewende ab da strom zu teuer
Musst du halt lesen:

Lange Wartezeiten auf Netzanschlüsse:

Kenne ich..... hier hat es 10 Jahre gedauert bis die Straße aufgerissen wurde. EEG dran schuld ?? Nein... Infrastrukturproblem.....

Wußtest du dass wenn eine Straße saniert wird und Gas / Abwasser / Strom neugemacht wird, die Straße 3x aufgerissen wird.

Haftungstrennung.... sehr gut für "Kosten", denn Hauptsache es ist alles geregelt.

EEG.... kommt da nicht vor


Bürokratieproblem ?? Ja klar liegt das an EEG, wenn ich bauen will aber wg der Fassadenform nicht kann.


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Der Energiewende-Thread

um 15:41
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Auch stellt sich die Frage, warum man nicht bei hohen Schornsteinen, Sendetürmen, Freileitungsmasten, usw. nicht auch eine bedarfsgesteuerte Kennzeichnung für Luftfahrzeugführer erlauben oder verpflichten sollte.
Das ist doch sowieso Pflicht!?
1.3 Luftfahrthindernisse sind zu kennzeichnen



a)
innerhalb von Städten und anderen dicht besiedelten Gebieten, wenn eine Höhe der maximalen Bauwerksspitze von 150 Metern über Grund oder über Wasser überschritten wird,


b)
außerhalb von Städten und anderen dicht besiedelten Gebieten, wenn eine Höhe der maximalen Bauwerksspitze von 100 Metern über Grund überschritten wird,


c)
im Küstenmeer und den anschließenden inneren Gewässern, wenn eine Höhe der maximalen Bauwerksspitze von 100 Metern über Seekartennull überschritten wird,


d)
oberhalb der An- und Abflugflächen, der seitlichen Übergangsflächen, der Horizontalfläche sowie der oberen Übergangsfläche von Flugplätzen,


e)
zum Schutze tief fliegender Luftfahrzeuge. Im Zusammenhang mit Polizei-, Arbeits-, Militär- und Rettungsflügen kann auf der Grundlage von § 16a LuftVG im Einzelfall die Kennzeichnung von Hindernissen ab 20 Metern über Grund oder Wasser erforderlich sein,


f)
in allen anderen Bereichen, sofern dies zur Aufrechterhaltung der flugbetrieblichen Sicherheit notwendig ist.
Quelle: https://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_24042020_LF15.htm

Grüße
Omega Minus


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Der Energiewende-Thread

um 15:42
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:abbacbbc
Es ging um die Abwanderung von Industriearbeitsplätzen massgeblicher Firmen durch die hohen Energiepreise.

Diese Firmen haben alle ihre Netzanschlüsse. Auch werden nicht deren Fassaden ein fundamentales Problem darstellen.
Omg.


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