Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors
10.01.2026 um 21:39überall Raps anbauen ist Unsinn und garnicht möglich
hast schon mal was von Monokultur gehört?
hast schon mal was von Monokultur gehört?
Dafür reden wir aber von der gesamten Landwirtschaftlichen Nutzfläche. Du wirst dich also entscheiden müssen: will ich Autofahren oder doch lieber n Brot essen....synandy schrieb:Somit rechnerisch nur noch 1/4 vom aktuellen Dieselverbrauch.
trotzdem wird viel mehr Diesel als Benzin verbraucht, über 60% nämlichsynandy schrieb:War eben ne Idee. Wär sowieso dann nicht realistisch, schonmal da ja in Deutschland die meisten Autos Benziner sind.
Das stimmt.synandy schrieb:Trotzdem wird E Mobilität nie alle Bereiche abdecken können.
Agrar zumindestens nicht kurzfristig. Es gibt ein paar elektrische Traktoren, aber das ist noch eher so Spielkram. Schiffe und Flugzeuge sind auch schwierig.synandy schrieb:Agrar zb. wird wohl nicht so funktionieren. Die fahren teils ja sogar 20 Stunden durch.
Nein, das funktioniert so nicht. Es hat schon einen Grund warum die Piloten vor jedem Flug genau ausrechnen wieviel Sprit sie brauchen und auch nur genau soviel tanken. Die könnten ja auch einfach immer volltanken, tun sie aber nicht.synandy schrieb:Und ganz ehrlich, der Flugverkehr wird dann auch dort tanken wo es günstig ist.
Und jetzt kommt die gute Nachricht: technisch können wir das sogar. Nicht alles mit Strom, siehe oben. Aber wir haben für alles Lösungen. Was fehlt ist der Wille es konsequent umzusetzen.synandy schrieb:Wenn man alles elektrisch oder mit sauberen Alternativen betreiben könnte und das weltweit hätte man vielleicht eine Chance den Klimawandel zumindest zu bremsen.
das ist dann aber ein kleiner Traktor,Forester schrieb:weil man mit 200 Liter Diesel im Tank einfach viel länger arbeiten kann
Hydrauliköl ist biologisch abbaubar, sollte da mal was aufm Acker landen, egal,Forester schrieb:zum Beispiel weniger Verunreinigungen durch Erdöl auf dem Acker und um Futter und weder manuelle noch (halbautomatische) Schaltvorgänge
Elektrotraktoren gelten als Zukunft der Landtechnik – auf den Höfen spielen sie bislang kaum eine Rolle. Hohe Kosten, technische Grenzen und wenige verfügbare Modelle bremsen den Einsatz auf landwirtschaftlichen Betrieben. Diese zehn Mythen zeigen, warum E-Traktoren für viele Landwirte noch keine Alternative zum Diesel sind.Quelle:
de-Ox schrieb:Zum Thema Landwirtschaft es gibt in den Niederlanden bereits einen Fendt-Händler der seit 2022 die Fendt Vario 720 (One) in Kleinserie auf Elektro umbaut, so sind mit einem 2 Akkupack (wovon eines Frontgewicht als dient, während das 2.te geladen wird) arbeiten 24/7 möglich.
https://www.fendtfarming.nl/producten/elektrische-tractor/
Es gibt auch noch den kleineren Fendt Vario 300 als E-Variante
https://www.agrarheute.com/technik/traktoren/fendt-elektro-traktor-serienreif-604440
Hier kann ich tatsächlich mit etwas Fachwissen glänzen, weil ich neben einer Fachinformatiker Ausbildung auch eine zum Landwirt habe (fragt nicht):Forester schrieb:Grundsätzlich wäre zwar eine Umstellung auch jetzt schon möglich
Auch zukünftig ist das Konzept nicht geeignet.synandy schrieb:Wie du sagst, aktuell ist dieses Konzept, zumindest für die Feldarbeit, noch nicht so geeignet.
Das ist einer der Hinderungsgründe, obwohl aufgrund der Rekuperation das eigene Gewicht nicht mehr so dominant ist. Aus meiner Sicht hat ein WoMo einen cW-Wert einer Schrankwand und kann auch nicht so aerodynamisch gebaut werden wie viele BEV. Auch das kostet viel Strom bei höheren Geschwindigkeiten.Forester schrieb:Leider beim Wohnmobil so ähnliches Problem.Das Gewicht.
Leistungsfähige Landmaschinen setzen Boden unter DruckQuelle: https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/landtechnik/schwere-maschinen-feld-ackerboeden-druck-577788
Insgesamt gerät der Boden durch noch größere und leistungsfähige Fahrzeuge sprichwörtlich (noch) stärker unter Druck. Gerade wenn der Boden feucht ist und mit schweren Fahrzeugen befahren wird, das ist keine gute Kombination für die Bodenstruktur. Damit der Boden keine (allzu großen) Schäden bekommt, sollten einige altbekannte Maßnahmen beachtet werden:
Das Befahren zu feuchter Böden vermeiden
Den Reifeninnendruck anpassen
Fahrwerke mit große Aufstandsfläche nutzen
Niedrigere Radlasten bevorzugen
Tragfähigkeit der Böden verbessern

Uneingeschränkt: ja.CharlyPewPew schrieb:Ihr erkennt das Problem?
Vergiss die Rahmenbedingungen drumherum nicht.CharlyPewPew schrieb:erkennt das Problem? :D
Es klingt wie "back to the roots"... stationäre Drescher, statt alles auf dem Feld machen... ist vermutlich aber langfristig eine sinnvolle Sache und mit Automatisierung, Drohnen, Roboter, sprich autonomen "Kleingeräten" eventuell auch einzig sinnvoll.
Darüber müssten sich Menschen Gedanken machen, die mehr in der Materie sind als ich. Es gibt mittlerweile autonome Kuhställe bei gleichbleibender bzw. gestiegener Effizienz, dank Sensortechnik etc.abbacbbc schrieb:Vergiss die Rahmenbedingungen drumherum nicht.
Das Bild kann man malen:
Deutlich geringere Flächeneffizenz (dt/ha Ertrag)
Höherer Lohnkosten
--> teurere Ware bei weniger Output.
Nicht nur dort. Mobile Schwerlastkräne wären z.B. eine andere Baustelle. IMHO generell dort, wo man wenig elektrische Infrastruktur zur Verfügung hat oder auch im militärischen Bereich. Das werden auch Nischen bleiben müssen.CharlyPewPew schrieb:Man kann aber daraus ableiten, dass irgendeine Form von Verbrennungsmotoren in der Landwirtschaft vorerst erhalten bleiben muss.
Elektrisches Lösch-und HilfeleistungsfahrzeugQuelle: https://www.berliner-feuerwehr.de/technik/fahrzeuge/loeschfahrzeuge/elektrisches-loesch-und-hilfeleistungsfahrzeug/
Elektrisches Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug
eLHF
Im Rahmen des Projekts „eLHF“ erprobte die Berliner Feuerwehr bis Januar 2022 ein Löschfahrzeug des Typs „Rosenbauer RT“.
Das eLHF ermöglicht einen rein elektrischen Fahr- und Nutzbetrieb. Sein Batteriespeicher liefert Strom für Einsatzfahrten und den Betrieb der gesamten Löschtechnik auf der Einsatzstelle. Darüber hinaus gibt es im Fahrzeug einen Dieselmotor, der als Range Extender den Speicher auflädt und ggf. einen dauerhaften Betrieb sicherstellt.
Dazu eventuell noch:abbacbbc schrieb:Deutlich geringere Flächeneffizenz (dt/ha Ertrag)
Höherer Lohnkosten
Nun gut, aber diese würden ja extrem von tonnenschweren Akkus profitieren, da sie eh sehr schwere Gegengewichte benötigen, die mit separaten LKW angeliefert werden. Die eigentliche Arbeit ist nur eine Drehbewegung. :DTotal_Recall schrieb:Mobile Schwerlastkräne wären z.B. eine andere Baustelle.
Bei Fähren geht mittlerweile was.Total_Recall schrieb:Fähren

Da gibt es mittlerweile Batteriespeicher die man in normale Container einbaut. Kann man dann mim LKW zur Baustelle fahren und schon hat man da Strom. Dann muss man halt alle paar Tage den Container tauschen, damit man ihn wieder irgendwo aufladen kann. Aber es fahren ja auch alle paar Tage LKWs zu den Baustellen um die Dixies zu tauschen...Total_Recall schrieb:IMHO generell dort, wo man wenig elektrische Infrastruktur zur Verfügung hat oder auch im militärischen Bereich
Feuerwehren dürften halbwegs unproblematisch sein. Die haben (hoffentlich) viel Standzeiten und wenig Arbeitszeit.Total_Recall schrieb:Im Bereich der Feuerwehren jedoch kann es sinnvoll sein, bestimmte Typen elektrisch zu betreiben, wie hier: