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Linux Talk

3.702 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Android, Linux, Unix ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Linux Talk

23.11.2025 um 23:26
Es geht darum, dass man normalerweise vor der Installation von Software per su(do) Root-Rechte beantragt.

Man hat sie also nicht immer, kann sie aber über ein Passwort beantragen.

Nun ist es aber so, dass man bei Fedora entweder als "Systemverwalter" diese Sonderrechte schon hat und Softwarepakete durch Discover einfach so installieren kann oder "Standard"-Nutzer diese im Terminal nicht einmal per Passwort erwerben kann.

Das ist ungewöhnlich!


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12.12.2025 um 03:48
Jetzt habe ich die Antwort auf die Frage gefunden:

Bei Fedora konnte ich im Terminal Sonderrechte über "su" erhalten, nicht jedoch über "sudo".


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17.12.2025 um 21:05
Zitat von MomjulMomjul schrieb am 12.12.2025:Bei Fedora konnte ich im Terminal Sonderrechte über "su" erhalten, nicht jedoch über "sudo".
Der Unterschied ist:

Mit sudo wird der dahinter kommende, einmalige Befehl mit root-Rechten ausgeführt, aber wenn der Befehl zuende ist, bist du wieder der normale Nutzer. "do as superuser: ..." oder "do with set-userID: ..." sozusagen. Dazu musst du so konfiguriert sein, dass du bestimmte (oder alle) privilegierte Kommandos auch als eingeloggter User ausführen darfst. Was standardmässig der Fall ist. Und für den Fall, dass du gerade in der Mittagspause bist und jemand anderes setzt sich an deinen Rechner und versucht Dinge zu tun, für die es root-Rechte benötigt, kommt die Abfrage nach dem deinem User-Passwort, um sicherzugehen, dass du wirklich der angemeldete User bist, der das machen darf (*).

Mit su möchte man seine Identität wechseln, nicht nur für einen Befehl, sondern ab jetzt permanent, und ohne weiteren Parameter möchte man damit root werden. "Set User-ID" ist das. Dazu müsstest du nachweisen, dass du wirklich root bist und das root-Passwort eingeben und nicht dein normales User-Passwort.

Und dann gibt es noch den Kniff, wie man root werden kann, ohne das root-Passwort zu kennen: "sudo su" startet das Programm "su" mit root-Rechten, dazu musst du das User-Passwort eingeben. Da jetzt "su" schon mit root-Rechten läuft und root auf jeden beliebigen User wechseln darf ohne Abfrage des Passwortes (des zu wechselnden Users), wird "su" ohne Abfrage des root-Passwortes ausgeführt und man hat seine Identität zu root gewechselt. Das ist dann nützlich, wenn man weiterhin als root arbeiten möchte, beispielsweise weil man jetzt einen Haufen Systemadministrations-Sachen machen möchte.

(*) und vor allem hält es irgendwelche Schadprogramme davon ab, einfach als root irgendwelche Sachen durchzuführen. Wenn plötzlich die Frage nach dem eigenen Passwort kommt, sollte man stutzig werden, wenn man nicht explizit Aktionen gestartet hat, die root-Rechte benötigen.

Ich hoffe, das war einigermassen nachvollziehbar...


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19.12.2025 um 19:12
Verständlich war es.

Nur wunderte mich, dass sich Fedora da anders verhielt als die Debian-basierten Distributionen, die ich gewohnt war.


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19.12.2025 um 19:49
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Nur wunderte mich, dass sich Fedora da anders verhielt als die Debian-basierten Distributionen, die ich gewohnt war.
Fedora hab ich keins zur Hand, aber der einzige Unterschied zwischen RHEL (8, 9) und Debian (11 -- 13) den ich finde ist die Gruppe, die sudo ausführen darf

wheel bei RedHat und sudo bei Debian

Evtl. ist dein User nicht automatisch in der Gruppe wheel


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19.12.2025 um 20:14
Danke für die Info!


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16.01.2026 um 07:28
Also ich persönlich finde Linux toll und genial, aber ich hab auch meine Kritik an Linux: Ein Produkt das auf dem Markt ist und den Giganten die "Butter vom Brot" nimmt, sollte so gestaltet sein, dass es für den Anwender der über das Innenleben nichts weiß, keine plötzlichen Überraschungen geben kann. Wenn ich im Auto sitze und Auto fahre, dann habe ich auch keine Ahnung über das Innenleben, aber das Auto wurde so gebaut, das ich, wenn ich damit fahre, nicht alles über das Innenleben des Auto's wissen muss und so muss das auch mit Linux sein, da Linux auf dem Markt ist und den Giganten die Butter vom Brot nimmt. Da so viele hinter Linux stehen, kann man auch gar nicht verhindern, dass Linux jemanden die Butter vom Brot nimmt, aber was man verhindern kann, ist, das Linux manchmal nicht funktioniert für den User der sich nicht mit dem Innenleben beschäftigt hat. Denn Linux ist auf den Markt und nimmt den Giganten (nunmal) die Butter vom Brot und damit muss es auch Marktreif sein. Ich persönlich finde Zorin OS toll (und ich finde eigentlich jede Distribution toll), weil man Geld für Support zahlen kann/darf, dieses (Support)Geld die Entwicklung ankurbeln kann. Ich hoffe natürlich, das Zorin OS seinen Gedanken der freien Software treu bleibt, aber trotzdem muss Linux, wenn es den Giganten auf den Markt die Butter vom Brot nimmt... marktreif sein und damit meine ich, es muss für den User, der nichts über das Innenleben weiß, ohne unerwartete Überraschungen anwendbar sein.


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16.01.2026 um 08:13
Naja, dann ist MS Windows noch sehr weit von der Marktreife entfernt, wenn man das so sehen möchte.

Ich sehe als IT-Dienstleister ständig Probleme mit Windows-Kisten und wenn die sich selbst "heilen" könnten oder die Anwender das selbst hinbekämen, wäre mir in der Vergangenheit einiges an Umsatz entgangen.


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16.01.2026 um 09:29
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Naja, dann ist MS Windows noch sehr weit von der Marktreife entfernt, wenn man das so sehen möchte.

Ich sehe als IT-Dienstleister ständig Probleme mit Windows-Kisten und wenn die sich selbst "heilen" könnten oder die Anwender das selbst hinbekämen, wäre mir in der Vergangenheit einiges an Umsatz entgangen.
Jedes Angebot hat natürlich seine eigene Entwicklung, was ja auch ok ist. Wenn man den Markt als Straße betrachtet, dessen Autos die Betriebssysteme sind, dann möchte ich, das jedes Auto die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt bzw. nicht besitzt, einen Unfall zu verursachen, wenn ich mich hinein sitze und damit fahre.


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16.01.2026 um 12:39
Man darf jetzt aber auch nicht vergessen dass Linux kein weltprodukt ist sondern im Prinzip noch Ein Fan Projekt In mehr oder weniger guter Ausbaustufe.

Dafür ist es heute schon verdammt Anwenderfreundlich geworden, finde ich.


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16.01.2026 um 12:51
@ockham
Weshalb sollten komplett verschiedene Systeme eine gleich hohe Ausfallwahrscheinlichkeit haben.

Wenn man maximale Stabilität im professionellen Einsatz möchte, ist aus meinem Blickwinkel eine Unix/Linux-System die optimale Lösung.

Ist man dagegen angewiesen auf den Microsoft-Kosmos, wegen spezieller Software, Vorgaben Im Unternehmen, vorliegendem Know-How oder einfach weil man einen schicken Game-Loader sucht, dann spricht auch nichts gegen Windows. Man muss dann halt mit dem Wartungsaufwand leben.


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16.01.2026 um 13:25
Zitat von DaemonarchDaemonarch schrieb:Man darf jetzt aber auch nicht vergessen dass Linux kein weltprodukt ist sondern im Prinzip noch Ein Fan Projekt In mehr oder weniger guter Ausbaustufe.

Dafür ist es heute schon verdammt Anwenderfreundlich geworden, finde ich.
Ich finde Linux ist Zentral und gleichzeitig Dezentral. Das zentrale Element ist linus torwald selbst und das dezentrale Element sind die einzelnen Distributionen. So ist es ja auch richtig, denn nur so kommt der Erfolg. Insofern hat es wirklich eine gute Ausbaustufe. Denn rein zentrale Systeme haben nicht wirklich Erfolg, Microsoft zerlegt sich mit seinen rein zentralen Zielen gerade selbst, genauso wie rein dezentral nicht funktioniert. Es sind Gegensätze die einander bedingen und Linux wird natürlich von Tag zu Tag Anwenderfreundlicher, auch für Menschen die von Innenleben eines Betriebssystems nichts verstehen.


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16.01.2026 um 13:31
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:@ockham
Weshalb sollten komplett verschiedene Systeme eine gleich hohe Ausfallwahrscheinlichkeit haben.
Weil sie auf der gleichen Straße fahren.


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16.01.2026 um 15:26
Zitat von ockhamockham schrieb:muss Linux, wenn es den Giganten auf den Markt die Butter vom Brot nimmt
  • Betriebssystem Nr 1 am Smartphonemarkt
  • Betriebssystem Nr 1 am Webservermarkt
Zitat von ockhamockham schrieb:sollte so gestaltet sein, dass es für den Anwender der über das Innenleben nichts weiß
Dies ist kein Wunsch an Linux (Kernel), sondern eine an Distributoren, für den Desktopmarkt eine solche Distribution zu gestalten, die am besten mit Hardware gebündelt verkauft wird. Eine Art Apple-Herangehensweise, sodass sämtliche Hardware ohne Zutun funktioniert. Problematischer wird es dann mit Peripheriegeräten. Nicht alle Hersteller stellen Linux-Treiber zur Verfügung und wenn die fehlt, ist man davon abhängig, ob im Kernel ein brauchbarer reverse-engineered Treiber integriert ist (nicht unbedingt eine triviale Aufgabe).

Aber vielleicht gibt es ja wieder mal europäische Anläufe, die in punkto digitaler Selbstbestimmung nicht so unwichtig wären.


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16.01.2026 um 19:27
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Dies ist kein Wunsch an Linux (Kernel), sondern eine an Distributoren, für den Desktopmarkt eine solche Distribution zu gestalten, die am besten mit Hardware gebündelt verkauft wird. Eine Art Apple-Herangehensweise, sodass sämtliche Hardware ohne Zutun funktioniert.
Ne, dass war nicht das was ich wollte. Wenn sich ein User ohne Kenntnisse Linux aus dem Internet lädt, dann soll es genau die gleichen Ausfallwahrscheinlichkeiten haben, wie gegenwärtig Windows oder Apple, auch wenn es unterschiedliche Systeme sind. Warum? Weil wir mit diesen (unterschiedlichen) Betriebssystemen nunmal alle auf der gleichen "Straße" fahren und auf der "Straße" herrschen Regeln, die die "Fahrer" ja auch einhalten, damit die "Straße" überhaupt erst ein Miteinander sein kann. Ich weiß, Windows die Butter vom Brot nehmen war für "manche" ein Anreiz, um Linux überhaupt zu entwickeln, aber darüber muss man hinaus wachsen, spätestens dann, wenn sich Windows an seinen (rein) zentralistischen Vorstellungen selbst zerlegt haben wird, denn abdann wird es diesen Anreiz in der Form nicht wieder geben und der beste Anreiz ist auch eigentlich schon vorhanden, die Gegensätze die einander bedingen Zentral/Dezentral. Linux Torwald (Der Kernel) ist das zentrale Element, die individuellen Distributionen sind das dezentrale Element, so konkurrieren die verschiedenen Distributionen, für ein Miteinander, damit Linux weiter wachsen kann.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Aber vielleicht gibt es ja wieder mal europäische Anläufe, die in punkto digitaler Selbstbestimmung nicht so unwichtig wären.
seh ich auch so.


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16.01.2026 um 21:30
Zitat von ockhamockham schrieb:Weil sie auf der gleichen Straße fahren.
???

Man kann die Dinge ja vereinfachen, um sie leichter verständlich zu machen, man darf es dabei aber nicht übertreiben.

Unix / Linux und Windows kommen aus ganz verschiedenen Ecken, haben daher auch ganz verschiedene Wurzeln und tragen deshalb auch andere "Altlasten" mit sich herum.

Während Unix von Anfang als Multitasking- / Multiuser-System entworfen wurde, liegen die Ursprünge von Windows mit DOS / Windows 3.X / Windows 95 in Single-User / Single-Tasking.

Während Unix ursprünglich auf Quellcode-Kompatibilität aufbaute, wurden bei Microsoft Purzelbäume gemacht um immer wieder Binärkompatibilität zu gewährleisten, damit die Anwender ihr alte Software auf neuen Betriebssystemen noch einsetzen konnten. Dabei war DOS / Windows lange Zeit ein reines Single-User / Single-Task - System. Windows 95 führte kooperatives Multitasking ein (geile Sache: Dreht ein Prozess durch, dann stürzt die ganze Maschine ab).

Erst mit Windows NT in den Client- und Server-Versionen Mitte der 90-er fand Microsoft Anschluss und konnte endlich auch vernünftiges Multitasking bieten. Vorher, was viele heute nicht mehr wissen, setzte Microsoft für professionellen Einsatz auch auf Unix mit seinem eigenen Xenix.

Lange rede, kurzer Sinn: Beide Betriebssystemfamilien haben m.E. ihre Stärken und Schwächen. Wo Windows mit Binärkompatibilität zu alten BS-Versionen und einer langen Tradition auf dem Desktop (und damit verbundenen weiten Verbreitung) zu punkten weiß, zeigt Linux Stärken wenn es Stabilität, Performanz und Geradlinigkeit im Aufbau geht.

Der Power-User oder IT-Profi kommt mit beidem klar, aber auch für den Normalanwender gibt es heute akzeptable Lösungen aus beiden "Landschaften".
Zitat von ockhamockham schrieb:Wenn sich ein User ohne Kenntnisse Linux aus dem Internet lädt, dann soll es genau die gleichen Ausfallwahrscheinlichkeiten haben, wie gegenwärtig Windows oder Apple, auch wenn es unterschiedliche Systeme sind.
Weshalb sollte Linux instabiler und fehleranfälliger werden, um dann besser mit Windows konkurrieren zu können?


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17.01.2026 um 02:01
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Man kann die Dinge ja vereinfachen, um sie leichter verständlich zu machen, man darf es dabei aber nicht übertreiben.
Ich sagte ja auch, das ich den Markt in diesem Fall als Straße betrachte und die einzelnen Betriebssysteme als die Autos und auf der Straße / auf dem Markt gibt es eben Regeln, um ein Miteinander gewähren zu können, diese Regeln werden von der übergroßen Mehrheit ja auch freiwillig eingehalten, damit die Straße / der Markt ein miteinander ist. Nur ist es eben so, das auf der Straße / auf dem Markt es zu Unfällen kommen kann, wenn das Auto / das Betriebssystem nicht gewisse Anforderungen umgesetzt hat. Ich habe zum Beispiel vor 25 Jahren mit viel Eifer Linux installiert und weil ich unbedingt eine Partition per Terminal formatieren wollte, hab ich nach dem Befehl im Netz gesucht, ihn in das Terminal eingetippt und flupp, es war die falsche Partition, also die Hauptpartition und das System für den Moment nicht mehr brauchbar. Gut, in meinem Fall hab ich einfach den USB-Stick wieder eingeschoben und das System neu installiert… aber würde dies auf einen Rechner in der Arbeit passieren, weil ja jeder Zugriff auf das Terminal haben könnte… es wäre nicht so gut. Deswegen, auf der Straße / auf den Markt MUSS es Standards für den Benutzer geben, der sich mit dem Innenleben des Autos / des Betriebssystems nicht auskennt. Denn da Linux immer beliebter wird, sollte es ohne einschlägige Hinweise auch nicht möglich sein, das Terminal in solchen einschlägigen Sachen benutzen zu können. Bei einem echten Auto wissen wir alle, das man sich am Innenleben ohne Fachwissen nicht zu schaffen macht… bei einem Betriebssystem ist es nicht so offensichtlich und was nun, wenn freie Software wie Linux wegen seiner Eigenschaften (es ist kostenlos) am Markt immer beliebter wird? An sich ja eine tolle Sache, wenn man sich überlegt wie man mit Menschen die keine Informatiker sind, auch umgeht, denn schließlich kann ja nicht jeder so viel Fachwissen im Bereich Informatik besitzen, da wir nunmal eine arbeitsteilige Gesellschaft sind.
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Lange rede, kurzer Sinn: Beide Betriebssystemfamilien haben m.E. ihre Stärken und Schwächen.
Und trotzdem entwickelt man Betriebssysteme weiter und irgendwann gibt es die Linuxschwächen nicht mehr, da Linux finde ich zumindest besser konzeptioniert ist als Microsoft, Thema Quelloffen. Die Gegensätze bedingen bei Linux einander, es ist Zentral/Dezentral, bei Microsoft hingegen dominiert die (rein) zentrale (Gier)Vorstellung, das wollen die User nicht und damit fegt sich das Angebot "Windows" irgendwann selbst vom Markt. Denn an der Sache mit "Angebot und Nachfrage" kann sogar Microsoft nichts verändern.
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Weshalb sollte Linux instabiler und fehleranfälliger werden, um dann besser mit Windows konkurrieren zu können?
lol! Vielleicht vergleiche ich ja wirklich Äpfel mit Birnen. Sagen wir es nochmal so, ein Betriebssystem am Markt braucht Vorgaben, die umgesetzt sein müssen. Denn es ist ja letztendlich eine Sache von Angebot und Nachfrage, ob Windows besteht oder nicht!! Und nicht eine Frage davon "das Linux für Windows fehleranfälliger sein sollte". Das ist völliger Käse, den man gar nicht ausmalen braucht...


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Linux Talk

17.01.2026 um 09:34
"Lange Rede, ein' auf's Kinn..."

Die Vorteile von Linux sind, dass es kostenlos ist (die meisten Distributionen), zusätzlich viele kostenlose Programme bietet ("Apps") , nicht von einem großen Unternehmen abhängig ist und wenig Angriffsfläche für Malware liefert.

Nachteilig war früher, dass es ein System für Bastler war. Aber spätestens 2015, als ich endgültig auf Linux umgestiegen bin, war das schon nicht mehr so und in den letzten zehn Jahren hat die Benutzerfreundlichkeit weiter zugenommen (z. B. durch Flatpak, Snap, AppImage, Steam|Proton und WinBoat).

Schade ist, dass FreeBSD noch nicht so weit in der Benutzerfreundlichkeit ist.


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17.01.2026 um 12:51
Zitat von MomjulMomjul schrieb:"Lange Rede, ein' auf's Kinn..."
also doch nicht kostenlos...

freie Rede, kein Freibier!


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17.01.2026 um 14:05
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Nachteilig war früher, dass es ein System für Bastler war.
Nein, das war Linux nur ganz am Anfang, als man sich seinen Kernel noch selbst kompilieren musste, u.s.w.

Seit ca.93 /94, als die Version 1.0 erschien und die meisten Funktionen des klassischen Unix implementiert waren, war es immer ein System, das sich eher an Spezialisten und Power-User richtete.
Zu dieser Zeit haben Microsoft-Anwender auf dem Desktop mit Hitech wie MS-DOS oder Windows 95 arbeiten dürfen (müssen?) und im Serverraum stand ein Novell Netware Server.

Ein "Bastler" ist für mich eher jemand, der - mit Admin-Rechten bewaffnet - auf der Kommandozeile mit dem Partitionierungs-Tool experimentiert, was übrigens auch mit Windows 10 machbar ist (und wozu unter Windows 95 nicht mal Adminrechte notwendig waren, die gab es nämlich nicht).
Zitat von MomjulMomjul schrieb:z. B. durch Flatpak, Snap,
Genau solche Tools sind es, die bestimmte Nachteile der Linux-Welt für den reinen Desktop-Anwender ohne IT-Know-How aufheben.


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